Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
ALBA Uckermark GmbH
Kuhheide 15, 16303 Schwedt/Oder, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Uwe Hellwig seit 9.4.2020 | Geschäftsführer |
Alexander Steingraeber seit 12.10.2011 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 51.00% | |
Landkreis Uckermark | 49.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ALBA Uckermark GmbHSchwedt/OderJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ALBA Uckermark GmbH, Schwedt Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ALBA Uckermark GmbH, Schwedt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ALBA Uckermark GmbH, Schwedt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 26. April 2024 Grant
Thornton AG
Niclas
Rauscher
Ludwig
Hinze
Bilanz zum 31. Dezember 2023A K T I V A
P A S S I V A
Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum 1. Januar - 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben Die ALBA Uckermark GmbH hat ihren Sitz in Schwedt und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Neuruppin, Nr. HRB 9867. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear und planmäßig abgeschrieben. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer vermindert (§ 253 Abs. 3 HGB). Das Sachanlagevermögen wird linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge erfolgen zeitanteilig. Die voraussichtliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens richtet sich im Wesentlichen nach den steuerrechtlich zulässigen Afa-Höchstsätzen. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von 250 Euro werden sofort im Aufwand erfasst und innerhalb der Wertgrenze von 250 Euro bis 800 Euro aktiviert und über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter werden unter den entsprechenden Anlagenklassen ausgewiesen. Davon abweichend werden Behälter, die nicht der Ausstattung eines neuen Vertragsgebietes dienen, bis zu einem Wert von 60 Euro sofort aufwandswirksam erfasst und innerhalb der Wertgrenze von 60 Euro bis 800 Euro aktiviert und über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Bei der Neuausstattung eines Vertragsgebietes werden Behälter bis zu einem Wert von 800 Euro aktiviert und über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren beizulegenden Zeitwerten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen entsprechend dem handelsrechtlichen Mindestumfang berücksichtigt werden. Fremdkapitalkosten werden nicht angesetzt. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet (gemäß § 253 Abs. 4 HGB). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Flüssige Mittel werden zum Nennwert ausgewiesen. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Aufwendungen aus der Aufzinsung der Verpflichtungen werden im Finanzergebnis ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist gemäß § 284 Abs. 3 HGB unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen TEUR 397 (i.Vj.: TEUR 276) sowie die Forderungen gegen Gesellschafter TEUR 103 (i.Vj. TEUR 110) enthalten wie im Vorjahr ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Forderungen aus Steuern vom Einkommen und Ertrag TEUR 65 (i.Vj. TEUR 52), Forderungen aus Zinsen auf Steuererstattungen TEUR 0 (i.Vj. TEUR 15), Umsatzsteuer TEUR 10 (i.Vj. TEUR 0), Forderungen aus Vorsteuer im Folgejahr abziehbar TEUR -22 (i.Vj. TEUR -5). Rechnungsabgrenzungsposten Hierin enthalten sind im Wesentlichen KFZ-Steuern von TEUR 7 (i.Vj. TEUR 7). Eigenkapital Das satzungsmäßige Stammkapital gemäß Gesellschaftsvertrag beträgt DM 2.500.000,00 (EUR 1.278.229,70). Übrige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Rechnungen TEUR 361 (i.Vj. TEUR 283), Personal TEUR 270 (i.Vj. TEUR 131), Rückstellungen für Rechtsberatung und Beratungskosten TEUR 27 (i.Vj TEUR 18), Berufsgenossenschaftsbeiträge und Schwerbehindertenabgabe TEUR 12 (i.Vj. TEUR 7) sowie Zinsen für Steuerzahlungen TEUR 0 (i.Vj. TEUR 69) gebildet. Außerdem wurden Rückstellungen für unterlassene Instandhaltung TEUR 277 (i.Vj. TEUR 81) vorgenommen, welche in den ersten drei Monaten des Folgejahres nachgeholt werden. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden getilgt und betragen TEUR 0 (i.Vj. TEUR 5). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen TEUR 408 (i.Vj. TEUR 471) sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 56 (i. Vj. TEUR 36) handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Diese haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern TEUR 16 (i.Vj. TEUR 8) handelt es sich wie im Vorjahr ausschließlich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten TEUR 88 (i.Vj. TEUR 68) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und resultieren im Wesentlichen aus Steuern 79 (i.Vj. TEUR 59). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag betragen die sonstigen finanziellen Verpflichtungen TEUR 995 (i.Vj. TEUR 962), davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 194 (i.Vj. TEUR 177). Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen u. a. folgende Sachverhalte:
Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2024 und 2028. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen haben Laufzeiten von bis zu 1 Jahr TEUR 584 (i.Vj. TEUR 522) und von 1 bis 5 Jahre TEUR 411 (i.Vj. TEUR 440). Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erlöse aus weiterberechneten Fremdkosten TEUR 36 (i.Vj. TEUR 17), für selbstgenutzte PKW TEUR 13 (i.Vj. TEUR 8) sowie Erlöse aus Versicherungsentschädigungen TEUR 3 (i.Vj. TEUR 0,3). Bei den neutralen Erträgen in Höhe von TEUR 311 (i.Vj. TEUR 354) handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus Auflösung Rückstellungen TEUR 221 (i.Vj. TEUR 215), Mehrerlöse aus Anlagenabgänge TEUR 52 (i.Vj. TEUR 98) sowie sonstige neutrale Erträge TEUR 12 (i.Vj. TEUR 41). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen aus Betriebskosten TEUR 1.976 (i.Vj. TEUR 1.607), Verwaltungs- und Vertriebskosten TEUR 431 (i.Vj. TEUR 347) sowie sonstige Aufwendungen TEUR 77 (i.Vj. TEUR 90). Im Berichtsjahr fielen neutrale Aufwendungen in Höhe von TEUR 8 (i.Vj. TEUR 51) an. Diese entfallen im Wesentlichen auf periodenfremde Aufwendungen TEUR 4 (i.Vj. TEUR 35) sowie Spenden TEUR 4 (i.Vj. TEUR 3). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen insbesondere Körperschaftsteuer TEUR 163 (i.Vj. TEUR 127), Gewerbeertragsteuer TEUR 132 (i.Vj. TEUR 103) sowie Steuernachzahlung für Vorjahre TEUR 70 (i.Vj. TEUR 5). Sonstige Angaben Aufsichtsrat
Geschäftsführung
Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 der ALBA Group plc & Co. KG, Berlin (Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRA 36525 B) einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird Iim elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht. Ergebnisverwendung Die Gesellschafter haben am 27. November 2023 beschlossen, aus dem Gewinn 2023 eine Vorabausschüttung von 300.00000 EUR vorzunehmen. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.
Schwedt, den 26. Aprıl 2024 Uwe Hellwig Alexander Steingraeber Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023A. Grundlagen der Gesellschaft A.1. Geschäftsaktivitäten und Organisationsstruktur Das Unternehmen ALBA Uckermark GmbH besteht seit 2007 als Beteiligungsunternehmen mit den Anteilseignern ALBA Europe Holding plc & Co. KG (51%) und der Uckermärkischen Dienstleistungsgesellschaft mbH (UDG mbH, 49%). Die Geschäftsführung wird gemeinsam von Herrn Uwe Hellwig und Herrn Alexander Steingraeber ausgeübt. Die Struktur des Unternehmens beinhaltet die Bereiche Verwaltung, Betrieb und Schrottplatz. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich am Standort 16303 Schwedt (Oder), Kuhheide 15. Hier befinden sich die Geschäftsführung mit Verwaltung, Disposition, Vertrieb und Fakturierung. Ebenso die Werkstatt, der Fuhrpark, die Ballenpressanlage, der Umschlagplatz für LVP+Glas sowie der Wertstoffannahmehof. Ein weiterer Standort befindet sich mit dem Schrottplatz auf dem Gelände der PCK Raffinerie in 16303 Schwedt (Oder), Passower Chaussee. Zur Verwaltung gehören neben den Geschäftsführern insgesamt 8 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu den Aufgaben der Verwaltung gehören das Controlling und die Koordinierung der kaufmännischen Vorgänge im Unternehmen, der klassische Vertrieb unserer Dienstleistungen und Produkte sowie das dazu gehörige Marketing, die Steuerung und Bilanzierung von Stoffströmen, das Qualitätsmanagement und die Kommunikation des Unternehmens mit Externen und Medien. Zum Betrieb gehören die Disposition und der Fuhrpark, eine Werkstatt für Kleinreparaturen an Fahrzeugen sowie die Instandhaltung von Containern, eine Pressanlage für Altpapier und Kunststoffe sowie der Wertstoffannahmehof. Hier erfolgt die Organisation und Umsetzung unserer Aufträge zur Einsammlung und dem Transport von Abfällen, der Umschlag der LVPund Glasmengen für den Transport zu den von den Dualen Systemen beauftragten Sortieranlagen und das Verpressen von Altpapier und Kunstoffen zu transportfähigen Einheiten. Der Betrieb auf dem Schrottplatz erfolgt auf einem separaten Grundstück. Hier sind Mitarbeiter mit einem Bagger und verschiedenen Schneidgräten für die Annahme, Aufbereitung (inkl. Trennen, Sortierung, etc.) sowie dem Versand der zum Verkauf bestimmten Mengen an Schrotten und Metallen verantwortlich. Der Vertrieb stellt sich den digitalen Herausforderungen mit dem Aufbau und dem Betreiben eines WEB Shops für Privatkunden (Online Kundenportal ALBAClick) und eines Kundenportal für Bestandskunden im Gewerbebereich. Funktionen sind z.B. Auftragserteilungen und Benachrichtigungen einsehen, Abfallbilanzen erstellen und Termine aufrufen. Hier konnten die Umsätze seit Einführung sukzessive gesteigert werden. A.2. Produkte und Dienstleistungen Unser Unternehmen erbringt eine Vielzahl verschiedenster Dienstleistungen für Kunden aus den Herkunftsbereichen Kommune, Industrie, Handwerk, Handel, Gewerbe, Verwaltungen sowie Privatpersonen. Das Einzugsgebiet erstreckt sich auf den gesamten Landkreis Uckermark (Land Brandenburg). Das Portfolio umfasst im Einzelnen folgende Leistungspositionen:
Die Erfassung, Einsammlung und Transport der Abfälle und Stoffe erfolgt dabei mit eigenen Fahrzeugen und Containern sowohl für Gewerbekunden als auch im Auftrag von Kommunen. Das Kerngeschäft des Unternehmens ist die Durchführung von Leistungen für kommunale Auftraggeber bzw. Systembetreiber. Dazu gehörten in 2023 die Einsammlung der bereits genannten kommunalen Siedlungsabfälle, der Winterdienst in der Stadt Prenzlau und in der Gemeinde Brüssow, sowie die Kehrleistungen auf öffentlichen Straßen im Auftrag der Stadt Schwedt. Ein Großteil des Gesamtumsatzes wurde durch das Handelsgeschäft mit Schrotten und Metallen, Altpapier und Kunststoffen erwirtschaftet. Einen weiteren Umsatzschwerpunkt bildet das gewerbliche Geschäft. Das betrifft insbesondere Industriekunden mit diversen Anfallstellen sowie Kunden aus dem Bereich Handwerk, Gesundheit und Soziales, Handel, Landwirtschaft, Automobile, Restaurant und Gaststätte, Freizeit und Verwaltung und Sonstige. A.3. Steuerungssystem Zur Steuerung der ALBA Group werden verschiedene Kennzahlen genutzt und auf Konzernebene ermittelt. Diese Kennzahlen werden dem Vorstand der ALBA Group grundsätzlich monatlich vorgelegt. Steuerungsgrößen Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse der ALBA Group setzen sich aus Erlösen aus Sammlungen, Erlösen aus der Erbringung von Dienstleistungen und aus Erlösen aus dem Verkauf von Waren abzüglich Erlösschmälerungen zusammen. EBIT (Earnings Before Interest and Taxes) Anhand dieser Kennzahl misst die ALBA Group Effizienz und Ertragskraft des operativen Geschäfts. Sie wird wie folgt ermittelt: Umsatzerlöse plus Bestandsveränderungen, aktivierte Eigenleistungen, sonstige betriebliche Erträge und Beteiligungsergebnisse, abzüglich Material- und Personalaufwand, sonstige betriebliche Aufwendungen, sonstige Steuern und Abschreibungen. Investitionen Die absolute Größe der getätigten Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen zeigt die langfristige Bindung finanzieller Mittel im Anlagevermögen ohne Finanzierungsleasing. Bei Investitionsentscheidungen steht die zielgerichtete Verwendung der Finanzmittel im Mittelpunkt. B. Wirtschaftsbericht B.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Rahmenbedingungen waren vornehmlich beeinflusst von den auf europäischer und nationaler Ebene ergriffenen Maßnahmen zur Eindämmung der Inflation. Die Inflationsrate bewegte sich 2023 mit 5,9% erneut auf hohem Niveau. Gründe dafür waren Nachholeffekte aus der Zeit der Corona-Pandemie und der im Jahr 2022 begonnene Russland-Ukraine- Krieg. Im abgelaufenen Geschäftsjahr setzte die Europäische Zentralbank (EZB) die im Vorjahr begonnene Zinswendepolitik konsequent fort. In Deutschland sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2023 gegenüber dem Vorjahr laut Statistischem Bundesamt (Destatis) um 0,3%. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1%. Energiekrise und weltpolitische Spannungen verunsicherten Produktion, Investitionen und den privaten Konsum. Infolge dessen verlor der Handel weltweit an Schwung, was die deutsche Exportwirtschaft bremste. Auch die hohen Preise dämpften die Konjunktur. B.2. Änderungen rechtlicher Rahmenbedingungen Zum 1. Januar 2023 stiegen die Sätze für die Lkw-Maut. Hintergrund für die Erhöhung waren EU-Vorgaben und das neue Wegekostengutachten. Mit der Gesetzesänderung zum 1. Dezember 2023 wurde die Lkw-Maut um eine CO 2-Komponente erweitert. Entsprechend ist die Abgabe nun gemäß dem CO 2-Ausstoß gestaffelt. Eine Ausnahme gilt für emissionsarme e- Lkw, die allerdings bis zum 31. Dezember 2025 befristet ist. Die mautbedingten Kosten bewegen sich daher weiterhin auf hohem Niveau entsprechend der Nutzung mautpflichtiger Straßen und tragen somit zur Verteuerung von Transport und Logistik bei. Mit der Änderung des Gesetzes über das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSIG) wurde erstmals der Sektor der Siedlungsabfallentsorgung in seinen Geltungsbereich aufgenommen. Zum 6. Dezember 2023 wurde die noch ausstehende Anpassung der BSI-Kritisverordnung (BSI-KritisVO) abgeschlossen, die zum 1. Januar 2024 in Kraft trat. Der Zeitraum für die Umsetzung der Verordnung beträgt zwei Jahre. Derzeit wird ein Branchenstandard entwickelt, der bei der Umsetzung der Verordnung unterstützen soll. Es ist zu erwarten, dass der Umsetzungsprozess mit zusätzlichen Aufwendungen verbunden ist. B.3 Geschäftsverlauf Die ALBA Uckermark GmbH bewegte sich aufgrund der dargestellten gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Geschäftsjahr 2023 weiterhin in einem schwierigen Marktumfeld. Der Geschäftsverlauf spiegelt im Wesentlichen die branchenbezogene und vom Krieg in Europa getriebene Entwicklung der Marktverhältnisse wieder. Auch die Spätfolgen der Corona Pandemie waren weiterhin spürbar (z.B. Anstieg der Krankenquote national) Die Auswirkungen des Krieges in Europa waren im Jahr 2023 durch Preisanstiege und Lieferengpässe in vielen Bereichen sichtbar. Die Inflationsrate in Deutschland lag zu Jahresbeginn mit dem Höchststand von 8,7 % und sank nur langsam bis zum Sommer auf ca. 6 %. Bis zum Dezember 2023 lag diese knapp unter 4 %. Dazu kommen die teilweise enorm gestiegenen Löhne in einigen Branchen (Ausgleich der Inflation/Lohn-Preis Spirale). C. Lage C.1 Ertragslage Die Umsatzerlöse i.H. von TEUR 9.024 (VJ TEUR 8.324) der ALBA Uckermark GmbH haben sich gegenüber dem Vorjahr um 8,4% erhöht. Im Vergleich zum Plan (TEUR 9.041) konnte der Umsatz annähernd erreicht werden (Delta TEUR -17). Der Rohertrag i.H. von TEUR 6.196 (VJ TEUR 5.312) konnte gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert werden. Hauptgründe für die deutliche Steigerung sind die Neufassung der Systemverträge ab 01.01.2023 mit einer Laufzeit von 3 Jahren mit einer Steigerung des Umsatzes und des Rohertrages; die Aufträge im Rahmen eines Großkunden und die Bereitschaft unserer Gewerbe Kunden, die anstehenden Preiserhöhungen mitzutragen. Auch im kommunalen Bereich ist uns eine Preiserhöhung aufgrund der Steigerung von Diesel- und KFZ Kosten aus 2022 gelungen. Die Erlöse im kommunalen Bereich sind aufgrund der langfristigen Verträge über das Jahr stabil und im Plan. Im gewerblichen Bereich gab es über das Jahr mehr Schwankungen. In der Sparte System sind durch die Neufassung der Verträge die Umsätze und die Ergebnisse gestiegen. Der Personalaufwand beträgt TEUR 2.441 (VJ TEUR 2.102). Der Materialaufwand liegt leicht unter dem Wert des Vorjahres. Hier sind die Entsorgungskosten und die Fremdleistungen angestiegen und der Wert des Ankaufes von Rohstoffen ist gesunken. In den Sachkosten sind vor allem Fuhrparkkosten (TEUR 1.412; VJ TEUR 1.298) enthalten. Die Verwaltungskosten (TEUR 417; VJ TEUR 333) sowie die Raumkosten (TEUR 414, VJ TEUR 218) haben sich aus den oben genannten Gründen erheblich erhöht. Die Ursache für die Steigerungen in den Fuhrparkkosten sind neben den gestiegenen Versicherungskosten die steigenden Materialpreise und Teuerungsraten im Bereich Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten. Das EBIT beträgt TEUR 972 (VJ TEUR 846). Im Vergleich zum geplanten EBIT von TEUR 891 entspricht dies einer Steigerung von über 9 %. Hauptgründe für die Steigerung sind die gestiegenen Umsätze mit dem gestiegenen Rohertrag. C.2 Vermögenslage Zum 31.12.2023 beträgt die Bilanzsumme der Gesellschaft TEUR 3.348 und ist im Vergleich zum Vorjahr um 9% gestiegen. Die Eigenkapitalquote beträgt 53,3% (VJ 54%). Das Eigenkapital beträgt zum Stichtag TEUR 1.785 (VJ TEUR 1.658). Da die Bilanzsumme und der Jahresüberschuss gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen sind, ist die Entwicklung der Eigenkapitalquote als annähernd gleichbleibend zu bewerten. Die Anlagenintensität beträgt 40,3 % und liegt somit höher als im Vorjahr (VJ 35,8 %). Die Investitionen in das Anlagevermögen erfolgten im CAPEX (Kauf) in Höhe des Anlagenspiegels von TEUR 518. Aufgrund von Lieferverzögerungen haben sich ein Teil der geplanten Investitionskosten in das Jahr 2023 verschoben (i.H. von TEUR 146). Zusätzlich zum Anlagenspiegel wurden Investitionen im OPEX (Leasing) in Höhe von TEUR 282 getätigt, aufgrund von Lieferverschiebungen weitaus weniger als im Vorjahr. Den Investitionen stehen Abschreibungen in Höhe von TEUR 269 entgegen. Die Rückstellungen beinhalten Personalrückstellungen; Steuerrückstellungen; Rückstellungen für Lieferantenrechnungen, unterlassene Instandhaltung sowie für Entsorgungs- und Reparaturverpflichtungen. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen im Wesentlichen aus Mietkaufdarlehen zur Finanzierung von Fahrzeugen (Leasing) und stiegen leicht gegenüber dem Vorjahr. C.3 Finanzlage Die im Geschäftsjahr 2023 getätigten Investitionen Gesamt (CAPEX und OPEX) in Höhe von TEUR 800 sind durch die Lieferverschiebungen weit geringer ausgefallen als die geplanten Investitionen (i.H. von TEUR 1.261) und betreffen Ersatzinvestitionen in Fahrzeuge; Container, Pressen und Behälter sowie in Betriebs- und Geschäftsausstattung. Es wurde mit einer leichten Steigerung gegenüber dem Vorjahr geplant. Auch aufgrund der Errichtung einer PV Anlage auf dem Dach der Sortierhalle. Diese war zusammen mit der vorherigen Dachhautinstandsetzung die größte CAPEX Investition in 2023.Die Finanzierung der Investitionen erfolgte aus dem operativen Cash-Flow und durch Mietkauf. Die liquiden Mittel der Gesellschaft sind im Vergleich zum Vorjahr etwas höher ausgefallen. Die Zahlungsfähigkeit war im Geschäftsjahr jederzeit gegeben. Insgesamt hat die Gesellschaft trotz der angespannten wirtschaftlichen Lage gute Ergebnisse erzielt. D. Chancen- und Risikobericht D.1 Chancenbericht Der ALBA Uckermark GmbH stehen mit ihren Gesellschaftern zwei starke Partner zur Seite, mit denen es möglich ist, die Stellung am regionalen Markt zu festigen und weiter auszubauen. Als Begründung für diese These werden die folgenden Punkte angeführt:
Wir erwarten einen Rückgang im Gewerbegeschäft und damit verbunden einen Rückgang in den Umsatzerlösen. Beim EBIT gehen wir von einem ähnlichen Niveau wie 2023 aus. D.2 Risikobericht Die Gesellschaft ist im Rahmen ihrer geschäftlichen Tätigkeit Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit unternehmerischem Handeln verbunden sind. Das Risikomanagement ist daher ein integraler Bestandteil unserer Geschäftsprozesse und unternehmerischen Entscheidungen. Es stützt sich auf das auf Unternehmens- und Gruppenebene eingesetzte Planungs-, Berichts- und Informationssystem und wird ergänzt durch eine ständige Überwachung aller Finanzströme. Mit Hilfe dieses Risikomanagementsystems werden die bestehenden und künftigen Risiken analysiert und bewertet. Für identifizierte Risiken werden geeignete Gegenmaßnahmen eingeleitet und überwacht. Das Risikomanagementsystem ist eng mit dem Controllingsystem und der strategischen Planung verbunden. Risiken der Gesellschaft, die zu einer deutlichen Reduktion von Umsatzerlösen und dem Ergebnis vor Ertragsteuern führen könnten, bestehen im intensiven Wettbewerb im Bereich Entsorgungsleistungen und Container sowie im Verlust von Aufträgen durch Neuausschreibungen. Durch mittel- bis langfristige Verträge können diese Risiken abgemildert werden. Weiterhin ergeben sich Risiken durch steigende Einkaufspreise, die nicht in vollem Umfang an die Kunden weitergegeben werden können und somit die Kostenstruktur belasten. Bei den Betriebskosten sind besonders die Kosten für Strom und Heizung sowie die Mautgebühren für LKW; bei den Verwaltungskosten die Aufwendungen für Versicherungen (für Brandschutz/ Fahrzeuge) und die steigenden Lohnkosten in den kommenden Jahren zu erwähnen. Durch eine entsprechende enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden und durch vertraglich abgesprochene Preiserhöhungen für unsere Dienstleistungen wird diesem Risiko entgegen gewirkt. So konnten wir, wie bereits oben beschrieben, in der Sparte System durch die Neuvertragsgestaltung die beschriebenen Kostensteigerungen mit einkalkulieren. In der Sparte Kommunal ist es uns mit der Vertragsanpassung mit der UDG ebenfalls gelungen. In der Sparte Gewerbe wurden unsere Kunden im November 2023 angeschrieben. Es besteht das Risiko, qualifizierte Fachkräfte zu verlieren und nicht adäquat neu besetzen zu können. Hier wird durch gezielte Maßnahmen im Recruiting und durch die Verbesserung der Lohn- und Sozialleistungen entgegengewirkt. Eine Aufgabe in den kommenden Jahren resultiert auch aus der Altersstruktur des Fahrerpersonals. Vor dem Hintergrund der altersbedingten Austritte muss hier eine Verjüngung erreicht werden. Daneben bestehen Forderungsausfallrisiken, wenn Kunden ihren Zahlungsverpflichtungen aus dem abgeschlossenen Geschäft nicht oder nicht fristgerecht nachkommen. Diese Risiken werden auf Grundlage unserer ergriffenen Maßnahmen zur Kundenbewertung und unserer Erfahrungswerte ebenfalls als gering beurteilt. Globale Risiken durch die gesamtwirtschaftliche Lage (Auswirkungen durch den Ukraine Krieg; Mangel an Fachpersonal und hohe Krankenstände in vielen Branchen) bestehen weiterhin. Weitere Rückgänge im Geschäftsbereich Gewerbe sind vorstellbar. Auch die Krankenquote im Personalbestand der AUM ist gegenüber dem VJ stark angestiegen Die Ausfälle konnten bisher weitestgehend von Personalfirmen kompensiert werden und spiegeln sich auch in der Kostenstruktur wider (höhere Fremdleistungen Personal). Die Lieferzeiten im Investitionsbereich werden aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Lage weiter nach hinten gezogen. Firmen, die für die Reparatur und Instandhaltung der LKW's, Behälter und technischen Anlagen vertragsgemäß gebunden sind, benötigen längere Vorlaufzeiten. Aufgrund unserer Bestandsaufnahme der Risiken, unserer Einschätzung der Eintrittswahrscheinlichkeiten und der Beurteilung der Wirksamkeit von Gegenmaßnahmen sind wir der Ansicht, dass Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden, nicht bestehen. E. Prognosebericht Die Erfassung, die Einsammlung und die Verbringung kommunaler und gewerblicher Abfälle stellen auch zukünftig die Kernaufgaben der Gesellschaft dar. Dabei liegt der Fokus der Geschäftsaktivitäten weiterhin auf der durchgängigen Sicherung einer hohen Kundenzufriedenheit bei der Erfüllung unserer kommunalen Aufträge sowie einer Stärkung der Marktführerposition für gewerbliche Entsorgungsaufgaben in der Uckermark. Im Segment Waste and Metals erstrecken sich die mit Kommunen abgeschlossenen Verträge für Containergestellung und Entsorgungsdienstleistungen über einen befristeten Mehrjahreszeitraum. Die Auftragslage im Gewerbekundenbereich ist sowohl saisonal als auch konjunkturell bedingt. Diese Verträge werden befristet vereinbart. Die Dauer ist dabei abhängig vom jeweiligen Auftrag. Je nach Auftragsgröße werden Ausschreibungen vorgenommen, die durch starken Wettbewerb geprägt sind. Die ALBA Uckermark GmbH hat ein gutes Geschäftsjahr 2023 zu verzeichnen. Das EBIT lag im Geschäftsjahr 2023 bei TEUR 972,5. Aufgrund der zuvor beschriebenen vertraglichen Abdeckung der Preissteigerungen und der damit verbundenen erreichbaren Rohertragssteigerungen, einhergehend mit weiterhin guten Schrottgeschäften hat die Gesellschaft im Folgejahr ein EBIT von TEUR 935 geplant. Die Investitionsplanung wird in der Höhe ähnlich wie in den Vorjahren ausfallen. Diese liegen einmal im Ersatz veralteter Fahrzeuge und Container/Behälter und in der Instandhaltung vorhandener Anlagen. Zudem ist 2023 mit der Errichtung einer PV Anlage, verbunden mit der vorherigen Dachsanierung auf der Sortierhalle begonnen worden. Die PV Anlage befindet sich durch Verzögerungen noch im Bau und wird voraussichtlich Ende März 2024 fertig gestellt. Danach erfolgt die Planung und Errichtung von 2 Ladesäulen zum Laden von Elektro LKW's. Diese sollen ab dem Jahr 2025 angeschafft werden. Somit wird die Grundlage zur Verbesserung der Klimaneutralität in den nächsten Jahren geschaffen. Ab 01.01.2023 wurde ein neuer Haustarifvertrag (HTV) vereinbart. Der Abschluss eines neuen HTV ist ab 01.05.2024 möglich. Aufgrund der starken Inflation in 2023 wird eine weitere Erhöhung der Personalkosten erwartet. Die Personalkosten werden in den kommenden Jahren erheblich zur Erhöhung der Kosten beitragen, auch im Hinblick auf den weiter steigenden Fachkräftemangel. Im Bereich Ausbildung ist es uns gelungen in 2022 2 Azubis und in 2023 1 Azubi zu gewinnen, zudem konnten wir durch Schulung und Weiterbildung 3 Ausbilder generieren. Somit können wir eine stärkere Fokussierung auf die Ausbildung und Bindung junger Fachkräfte legen. Laut aktuellen Prognosen soll das Wirtschaftswachstum 2024 weitgehend stagnieren und in 2025 leicht ansteigen. Solange der Krieg in Europa nicht beendet ist, besteht weiterhin das Risiko von nicht kalkulierbaren Faktoren (Firmeninsolvenzen; Zahlungsunfähigkeiten; weitere Steigerungen der Treibstoffkosten und der Energiepreise; steigende Investitionskosten; etc). Die ALBA Uckermark GmbH wird sich auch zukünftig auf das Kerngeschäft mit den Schwerpunkten Erfassung, Beförderung, Behandlung und Beseitigung von Abfällen konzentrieren. Einen besonderen Wert für die Fortsetzung unserer langjährigen Kundenbeziehungen legen wir dabei auf ein hohes Maß an Kundenzufriedenheit mit den von uns erbrachten Dienstleistungen. Mit dem gezielten Ausbau des Vertriebes, der Stärkung des Betriebes und einer qualifizierten Verwaltung möchte das Unternehmen seine Stellung als Marktführer für kommunale und gewerbliche Entsorgungsdienstleistungen Im Landkreis Uckermark sichern und weiter ausbauen.
Schwedt (Oder), 26. April 2024 ALBA
Uckermark GmbH
Uwe Hellwig Alexander Steingraeber |
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