Werkzeug Sondermann GmbHLiquidiert

57368 Lennestadt, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Siegen HRB 6259
Eingetragen
30.1.2001
Branche
Großhandel mit Werkzeugen und KleineisenwarenHerstellung von HandwerkzeugenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Werkzeugen
Gegenstand
Werkzeugschärfdienst und Vertrieb von Werkzeugen.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Werkzeug Sondermann GmbH

Lennestadt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Bilanz

Aktiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Anlagevermögen 18.977,51 74.112,51
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 1,00
II. Sachanlagen 18.976,51 19.235,51
III. Finanzanlagen 0,00 54.876,00
B. Umlaufvermögen 211.016,93 192.161,85
I. Vorräte 7.326,00 8.531,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 194.197,31 176.628,76
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 9.493,62 7.002,09
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 314,62
Bilanzsumme, Summe Aktiva 229.994,44 266.588,98

Passiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital 120.504,45 128.551,11
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 10.376,45 10.376,45
III. Gewinnvortrag 93.174,66 121.249,42
IV. Jahresfehlbetrag 8.046,66 28.074,76
B. Rückstellungen 19.115,00 72.624,00
C. Verbindlichkeiten 90.374,99 65.413,87
Bilanzsumme, Summe Passiva 229.994,44 266.588,98

Anhang


 
Anhang zum 31. Dezember 2010
der Werkzeug-Sondermann GmbH, Lennestadt
 
Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Firma Werkzeug-Sondermann GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs in der Fassung des Gesetzes zur Modernisierung des Bilanzrechts (Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz - BilMoG) vom 29. Mai 2009 aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Bei der erstmaligen Aufstellung des Jahresabschlusses nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG)
wurden die Vorjahresvergleichszahlen auf Grund des Wahlrechts des Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst.

Folgende ergebniswirksame Anpassungen haben sich aus der erstmaligen Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes ergeben:

- Aufgrund der handelsrechtlichen Vorschriften ergibt sich gegenüber der Teilwertberechnung nach § 6a EStG zum 31. Dezember 2010 eine um Euro 8.310 höhere Pensionsrückstellung.

- Der Anpassungsbetrag aus der Neubewertung der Pensionsrückstellung wurde mit 1/15 (Euro 554) im Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2010 ergebniswirksam erfasst.

Die Bilanz entspricht den Gliederungsvorschriften des § 266 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 HGB gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft. Von dem im Handelsgesetzbuch für kleine Kapitalgesellschaften vorgesehenen Aufstellungs- und Offenlegungserleichterungen macht die Gesellschaft für Zwecke der Aufstellung teilweise und für Zwecke der Offenlegung in vollem Umfang Gebrauch. Ein Lagebericht ist gem. § 264 Abs. 1 S. 3 HGB nicht erstellt worden.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.
Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt unter Berücksichtigung ihrer Verwertbarkeit am Bilanzstichtag bewertet. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wurden alle erkennbaren Risiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen angemessen Rechnung getragen.

Die liquiden Mittel sowie die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten und die Posten des Eigenkapitals wurden zum Nominalwert bilanziert.

Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der PUC-Methode (Anwartschaftsbarwertverfahren - Projected Unit Credit Method) gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:

 -  durchschnittlicher Marktzins von 5,15 % für eine Laufzeit von 15 Jahren, der von der Deutschen Bundesbank bekanntgemacht wurde,
 -  Lohn- und Gehaltssteigerungen von 0% nach den Erfahrungswerten für die Vergangenheit,
 -  Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2005G".

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von Euro 67.062 (im Vorjahr: Euro 67.062) enthalten.

Aufgrund der erstmaligen Anwendung der Bewertungsvorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes zum 01. Januar 2010 ergibt sich ein einmaliger Zuführungsbedarf in Höhe von Euro 8.310. Von der Übergangsregelung gem. Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB, den Betrag bis spätestens bis zum 31. Dezember 2024 in jedem Geschäftsjahr zu mindestens einem Fünfzehntel anzusammeln,  wurde Gebrauch gemacht. Demgemäß wurde 1/15, also Euro 554 den Pensionsrückstellungen zugeführt und als außerordentlicher Aufwand ausgewiesen. Die Unterdeckung der Pensionsrückstellung zum 31.12.2010 beträgt Euro 7.756.

Die Pensionsrückstellung ist durch eine Lebensversicherung rückgedeckt. Die Versicherung ist an den Pensionsbegünstigten für den Insolvenzfall verpfändet worden. Da somit Deckungsvermögen besteht, wird nach § 246 Abs 2 S. 2 HGB das Deckungsvermögen (Euro 210.149) mit der Rückstellung  (Euro 327.309) saldiert.

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 90.375 (Vorjahr: Euro 65.414).

In der Position Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von Euro 74 (Vorjahr: Euro 2.442) und aus Steuern in Höhe von Euro 14.465 (Vorjahr: Euro 15.050) enthalten.

Sonstige Pflichtangaben

Zum alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer ist Matthias Sondermann, Gummersbach bestellt. Er ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Eine entsprechende Eintragung in das Handelsregister ist erfolgt.

Lennestadt, den 29. Februar 2012



gez. Matthias Sondermann (Geschäftsführer)

  

sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 29.02.2012 festgestellt.

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