GOLDBECK Betonelemente Vöhringen GmbH
Selbe AdresseHerstellung von vorgefertigten Bauelementen und Gebäuden aus Beton, Zement oder Kalksandstein
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jörg-Uwe Goldbeck seit 26.9.2018 | Geschäftsführer |
Peter Kronshage seit 14.1.2015 | Prokura |
Marcus Wattenberg seit 14.1.2015 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GOLDBECK GmbHBielefeldKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2016 bis zum 31.03.2017Konzernlagebericht für das 48. Geschäftsjahr (01.04.2016 bis 31.03.2017)der GOLDBECK GmbH , BielefeldGesamtaussageDie GOLDBECK-Gruppe blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2016/17 zurück. Bei Auftragseingang, Gesamtleistung und Vorsteuerergebnis wurden neue Höchststände erreicht und die Prognosen des Vorjahres übertroffen. Vor dem Hintergrund einer heterogenen bauwirtschaftlichen Entwicklung in den bearbeiteten europäischen Märkten konnte GOLDBECK mit seiner flächendeckenden Vertriebsorganisation sowie den genau definierten und ständig weiterentwickelten Produkten nicht nur bestehende Marktanteile behaupten, sondern auch überproportional - zum Teil gegen den Trend - wachsen. In das laufende Geschäftsjahr 2017/18 ist das Unternehmen mit einem nochmals höheren Auftragsbestand sowie einem unverändert sehr erfreulichen Auftragseingang gestartet. Sollte sich die gesamtwirtschaftliche Lage in den bearbeiteten Märkten nicht aufgrund externer Schocks noch dramatisch verschlechtern, wird das Unternehmen voraussichtlich Gesamtleistung und Ergebnis weiter steigern können. Für vorhandene Kapazitätsengpässe in der Produktion sind kurzfristige Ausgleichsmaßnahmen eingeleitet und Kapazitätsausweitungen in der Umsetzung. Die stabile Vermögens- und Finanzlage der Unternehmensgruppe trägt weiterhin wesentlich zu deren Unabhängigkeit und der Absicherung der Zukunft bei. Grundlagen des KonzernsGOLDBECK -
Als mittelständische, inhabergeführte Unternehmensgruppe ist GOLDBECK eine treibende Kraft im gewerblichen und kommunalen Hochbau. Schwerpunkt des Leistungsspektrums ist das Konzipieren, Bauen und Betreuen von Bürogebäuden, Hallen und Parkhäusern. GOLDBECK baut mit systematisierten Elementen, die größtenteils selbst hergestellt werden. Die Aufträge können daher besonders wirtschaftlich und schnell ausgeführt werden. Die Kunden erhalten ganzheitliche Lösungen aus einer Hand und aus nächster Nähe - dafür sorgen viele Niederlassungen vor Ort. Komplexe Bauvorhaben erfordern vielschichtige Kompetenzen und Know-how, das weit über die eigentliche Bauausführung hinausreicht. Kundenspezifische Objektplanung, Erweiterungsplanung und die Betrachtung der Kosten über den gesamten Lebenszyklus des Gebäudes - bevor ein maßgeschneidertes Konzept für ein komplettes Bauvorhaben steht, gilt es, unzählige Details zu durchdenken. Die Anforderungen lauten: Wirtschaftlichkeit, Qualität und Schnelligkeit - immer nutzerorientiert geplant und individuell errichtet. Planer bei GOLDBECK greifen deshalb auf vielfach positiv erprobte Verfahren und Bauteile zurück. Systematisierte Bauelemente und -prozesse, spezielle Fertigungsanlagen sowie Planungs- und Entwicklungs-Know-how auf Basis eigener Erfahrung bilden dafür die Grundlage. GOLDBECK baut mit industriell vorgefertigten Bauelementen aus eigener Produktion. Das hat viele Vorteile: Alle Elemente - von den Betonteilen über Stahltragwerke und Aluminiumfassaden bis hin zu den Fensterelementen - haben eine genau definierte, gleich bleibende Qualität. Hohe Stückzahlen machen die Herstellung sehr wirtschaftlich. Und auf der Baustelle senken kurze Bauzeiten die Montagekosten. Gleichzeitig ermöglicht das System viele technische und gestalterische Optionen. GOLDBECK Ingenieure entwickeln Systemteile und Verfahren ständig weiter, um Kunden nachhaltige, langlebige und wirtschaftliche Immobilien anbieten zu können. Ob Bürogebäude, Verwaltungszentrum oder Geschäftshaus, Industriehalle oder Einkaufszentrum: GOLDBECK Bauen im Bestand verwandelt ältere Gebäude energetisch, architektonisch und nutzungstechnisch wieder in attraktive, zeitgemäße Immobilien. Das schlüsselfertige Leistungspaket reicht von der Systemplanung über Abbruch- und Ausbauarbeiten, Neugestaltung und energetische Fassadensanierung bis zur Modernisierung der Gebäudetechnik, bei Bedarf auch während des laufenden Betriebs. Hierzu gehören auch komplexe Umnutzungen mit weitreichenden Eingriffen in Statik und Gebäudetechnik. So werden Energiebilanz und Optik verbessert. Öffentlich Private Partnerschaften bieten Städten und Gemeinden viele Vorteile: Kosten und Termine sind vertraglich abgesichert, professionelles Gebäudemanagement sorgt für langfristige Werterhaltung und unterschiedliche ÖPP-Modelle geben Spielraum für alle spezifischen Anforderungen. Die GOLDBECK Public Partner GmbH ist erfahrener Ansprechpartner und bietet der öffentlichen Hand Lösungen für Planung, Finanzierung, Bau, Instandhaltung und Betrieb von Schulen, Sporthallen, Büro- und Verwaltungsgebäuden. Die GOLDBECK Solar GmbH ermöglicht die effiziente Nutzung großer (Dach-)Flächen zur Stromerzeugung. GOLDBECK Solar liefert das erforderliche Know-how und installiert die Anlagen schlüsselfertig. Von der ersten Planung über die Montage bis zur Betreuung erhält der Kunde alle Leistungen aus einer Hand, deutschland- und europaweit. Auch nach Bauabschluss steht den Kunden das umfangreiche Know-how zur Verfügung. Der technische Service, das Facility und das Property Management bieten ganz nach Kundenwunsch zahlreiche Leistungspakete an: Von der Wartung über Reinigungs- und Hausmeisterdienste bis hin zur Liegenschaftsverwaltung ist GOLDBECK kompetenter Ansprechpartner. Beispiel Energieeffizienz: Hier kommt dem Nutzerverhalten eine entscheidende Rolle zu. Energieeffiziente Gebäude sind komplex und beste Verbrauchswerte nur dann zu erreichen, wenn die Technik richtig bedient wird. GOLDBECK bietet deshalb über das Gebäudemanagement geschulte Ansprechpartner und günstige Betreuungspakete. GOLDBECK Parking Services und OPG Center Parking betreiben Parkstätten für öffentliche und private Kunden. Dazu zählen Hoch- und Tiefgaragen, aber auch Freiflächen. Innerhalb des Unternehmens bietet GOLDBECK damit alle Leistungen über den gesamten Lebenszyklus des Parkraums aus einer Hand. Als Pächter kann GOLDBECK auf diese Weise das Gebäude nicht nur betreiben, sondern auch technisch die langfristige Verfügbarkeit der Parkstätte sichern. In einem Kreislauf der Erfahrungen fließen Erkenntnisse aus dem Betrieb in den Parkhausbau ein und umgekehrt. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Nachfolgend wird auf die gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen des Jahres 2016 eingegangen, soweit diese für die Beurteilung der Geschäftsentwicklung von GOLDBECK relevant sind. Die wirtschaftliche Lage in der EU war 2016 durch eine weitere Erholung gekennzeichnet, so dass sich das reale Bruttoinlandsprodukt um 1,9 % erhöhte. Auch in dem für das Unternehmen wichtigsten Markt Deutschland fiel das Wirtschaftswachstum im Jahr 2016 mit 1,9 % erfreulich aus. Ausschlaggebend für die positive Entwicklung der deutschen Wirtschaft im Jahr 2016 war die inländische Verwendung: Die privaten Konsumausgaben waren preisbereinigt um 2,0 % höher als ein Jahr zuvor. Die staatlichen Konsumausgaben stiegen mit + 4,2 % sogar noch deutlich stärker. Ein positives Bild zeigt sich auch in den von GOLDBECK bearbeiteten Auslandsmärkten. In den Ländern Zentral- und Osteuropas verringerte sich zwar das Wachstum. Die verzeichneten Wachstumsraten lagen aber weiterhin durchgängig über der 2%-Marke. Auch in Großbritannien blieb das Wachstum mit 1,8 % trotz der Brexit-Entscheidung auf einem erfreulich hohen Niveau. Lediglich in Österreich und der Schweiz fiel das gesamtwirtschaftliche Wachstum mit 1,5 % bzw. 1,3 % etwas geringer aus. Die europäische Bauindustrie ist in 2016 weiter gewachsen. Insgesamt konnten 14 (im Vorjahr 17) von 19 Staaten der Euroconstruct-Gruppe eine wachsende Bauwirtschaft vermelden. Die Bauleistung erhöhte sich um 2,5 % und lag damit auf dem im Vorjahr erwarteten Niveau. Die Baukonjunktur auf Ebene der Einzelstaaten lässt sich wie folgt zusammenfassen: In Deutschland ist die Bauwirtschaft, nach der Stagnation im Vorjahr, in 2016 wieder auf den Wachstumspfad zurückgekehrt. Die Bauleistung stieg um erfreuliche 2,4 %. Der Markt der Neubauten im Nichtwohnhochbau wuchs ebenfalls wieder (+1,3%). Die für GOLDBECK bedeutsamen Teilsegmente Büro (+1,0%), Industrie (+2,0%), Logistik (+2,5%) und Parken (+1,5%) verzeichneten dabei teils überdurchschnittliche Wachstumsraten. In Polen, Tschechien und der Slowakei war das Jahr 2016 durch deutliche Rückgänge in der Bauleistung geprägt, was auch durch das Auslaufen europäischer Förderprogramme ausgelöst wurde. Die Bauleistung sank in Polen um 4,7% und in Tschechien um 5,8%, dabei waren die von GOLDBECK vorwiegend bearbeiteten Sektoren Industriegebäude und Logistik von noch stärkeren, zum Teil zweistelligen, Rückgängen betroffen. In der Slowakei verringerte sich die Bauleistung sogar um 11,4%. Dieser Rückgang ist jedoch in Relation zu 2015 zu sehen, als die Bauwirtschaft in der Slowakei, bedingt durch staatliche und europäische Einmalmaßnahmen, einmalig um 18,5% wuchs. Trotzdem litt der Nichtwohnhochbau mit einem Rückgang von 13,7% auch hier überproportional. Die Bauwirtschaft in Österreich ist nach drei Jahren der Rezession in 2016 erstmalig wieder um 1,3 % gewachsen. Die im Vorjahr in den Segmenten für Büro- und Industriegebäude eingeleitete Trendwende setzte sich fort. Die Sektoren wuchsen um 2,4 % bzw. 2,9 %. Der Bausektor in der Schweiz stagnierte auch in 2016. Die Bauleistung stieg um 0,1 %, während der Nichtwohnungshochbau sich um 0,4 % erhöhte. Die britische Bauwirtschaft ist auch 2016, ungeachtet der Brexit-Entscheidung im Sommer 2016, mit einem Plus von 2,7 % überdurchschnittlich gewachsen. Jedoch war die Entwicklung in den einzelnen Segmenten unterschiedlich. Während der Markt für Industrieneubauten weiterhin rückläufig war, verzeichneten Bürogebäude weiterhin ein zweistelliges Wachstum. Zusammenfassend ist festzustellen, dass sich die Baukonjunktur in den von GOLDBECK bearbeiteten Märkten 2016 sehr heterogen entwickelt hat. Während im Heimatmarkt und in Westeuropa die baukonjunkturellen Vorzeichen positiv waren, sind insbesondere die internationalen Kernmärkte in Mittel- und Osteuropa durch erhebliche Konjunktureinbrüche in der Bauwirtschaft gekennzeichnet, obwohl die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen auch dort positiv waren. Geschäftsverlauf In einem positiven gesamtwirtschaftlichen, jedoch heterogenen baukonjunkturellen Umfeld hat sich die GOLDBECK-Gruppe auch im abgelaufenen Geschäftsjahr erfolgreich in den bearbeiteten Märkten weiterentwickelt. Mit einer klaren Fokussierung auf die systembasierten Produkte konnte das Unternehmen zum Teil entgegen der baukonjunkturellen Entwicklung profitieren. Der Auftragseingang wurde noch einmal um 21,4 % gesteigert und erreichte knapp 2,8 Mrd. Euro. Dies ist ein neuer Höchststand in der Unternehmensgeschichte. Infolge dieser Geschäftsentwicklung erhöhte sich die Gesamtleistung der Unternehmensgruppe um 17,7 % auf 2.446 Mio. €; auch dies ist ein neuer Höchststand in der Unternehmensgeschichte.
In Deutschland sind die GOLDBECK-Regionalgesellschaften in einem positiven Umfeld innerhalb des gewerblichen Hochbaumarktes weiter gewachsen und haben ihre Marktpositionen weiter ausgebaut. Die konsolidierte Gesamtleistung erhöhte sich um 22,1 % und trug überproportional zum Wachstum der Unternehmensgruppe bei. Zum Abschluss des Geschäftsjahres 2016/17 haben sämtliche deutschen Regionalgesellschaften ihre Auftragseingangsziele übertroffen und mehr als 2,2 Mrd. € an Auftragseingängen generiert. Trotz eines insbesondere in den osteuropäischen Märkten schwierigen bauwirtschaftlichen Umfeldes haben die GOLDBECK International GmbH und ihre Beteiligungsgesellschaften ihre führende Position im Industrie- und Logistikbau auf den osteuropäischen Märkten weiterentwickelt. Gegen den allgemeinen Markttrend konnten die Landesgesellschaften in Polen, Tschechien und der Slowakei durchgängig die Gesamtleistung steigern. Auch in Großbritannien, Österreich und der Schweiz war GOLDBECK weiterhin erfolgreich am Markt tätig. Der Auftragseingang erhöhte sich dementsprechend von rund 430 Mio. € im Vorjahr auf mehr als 500 Mio. €. GOLDBECK Gebäudemanagement und GOLDBECK Procenter sichern durch ihre integrativen Betreuungsleistungen die langfristige Werthaltigkeit von Immobilien und ermöglichen den Kunden daher, sich auf ihr jeweiliges Kerngeschäft konzentrieren zu können. Im Wesentlichen bedingt durch eine im Vergleich zum Vorjahr geringere Vermietungstätigkeit verringerte sich die konsolidierte Gesamtleistung des Geschäftsbereichs auf 48,7 Mio. € nach 51,8 Mio. € im Vorjahr. Die konsolidierte Gesamtleistung der GOLDBECK Bauen im Bestand GmbH betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 15 Mio. €. Seit Sommer 2016 wird die Geschäftstätigkeit in diesem Geschäftsbereich regionaler aufgestellt. Die inländischen Regionalgesellschaften bauen daher eigene Organisationen für die Marktbearbeitung auf. GOLDBECK Public Partner entwickelte sich weiter positiv. Aus dem Betrieb der bereits akquirierten Projekte werden positive Wertbeiträge erwirtschaftet. Die konsolidierte Gesamtleistung betrug 18,4 Mio. €. Der Geschäftsbereich GOLDBECK Parking-Services wurde nach dem Erwerb der Mehrheitsanteile an der überregional tätigen OPG Center Parking GmbH aus Osnabrück im Geschäftsjahr planmäßig weiter ausgebaut und erwirtschaftete eine konsolidierte Gesamtleistung von 14,5 Mio. €. Das Geschäftsjahr 2016/17 der GOLDBECK Solar GmbH war ein Jahr des Umbruchs. Bedingt durch die Beendigung der finanziellen Förderprogramme in Großbritannien verringerte sich die konsolidierte Gesamtleistung im abgelaufenen Geschäftsjahr im In- und Ausland auf rund 40 Mio. € nach 141 Mio. € im Vorjahr. Der dadurch nicht zu umgehende Personalabbau konnte u.a. durch den Personalbedarf der deutschen Regionalgesellschaften kompensiert werden. Betriebsbedingte Kündigungen waren daher nicht erforderlich. Angesichts der attraktiven Marktsituation haben die GOLDBECK Immobilien GmbH und ihre angegliederten Tochterunternehmen im Berichtsjahr insgesamt sieben Objekte erfolgreich veräußert. Dies betraf insbesondere zwei Bürogebäude in Bielefeld und ein Entertainmentcenter in Gera samt angegliedertem Parkhaus. Insgesamt waren die eigenen Fertigungskapazitäten im abgelaufenen Geschäftsjahr durch den positiven Auftragseingang stark ausgelastet, wobei Auftragsspitzen durch die vermehrte Beschäftigung von Leiharbeitnehmern und Fremdvergaben ausgeglichen werden konnten. Die wiederholt hohe Auslastung führte daher im Berichtsjahr zu der Entscheidung, die Kapazitäten durch Errichtung eines neuen Produktionsstandortes für den Stahlbau in Lodz, Polen, dauerhaft auszuweiten. Die notwendigen Grundstücke wurden Anfang des laufenden Geschäftsjahres erworben. Mit der Erteilung der Baugenehmigung wird noch im Jahr 2017 gerechnet. Die dargestellte Entwicklung der einzelnen Bereiche zeigt, dass es GOLDBECK auch im Geschäftsjahr 2016/17 zum wiederholten Male gelungen ist, sich insgesamt erfolgreich in den bearbeiteten Märkten zu behaupten und insbesondere im Schlüsselfertigbau weiter zu wachsen. Insgesamt gelang es, ein gutes Ergebnis zu erwirtschaften. Mit dem Produktportfolio auf Basis der GOLDBECK Bausysteme und dem vorhandenen Dienstleistungsangebot ist die Unternehmensgruppe weiterhin zukunftsfähig aufgestellt. Ertragslage
Aufgrund des hohen Auftragseingangs konnte die Gesamtleistung im abgelaufenen Geschäftsjahr um 17,7 % auf 2,45 Mrd. € und damit oberhalb der eigenen Erwartungen gesteigert werden. Darin ist, wie im Vorjahr prognostiziert, auch die Fertigstellung und Abrechnung vieler zum 31.03.2016 als unfertige Erzeugnisse ausgewiesener Bauaufträge enthalten, so dass sich die Umsatzerlöse überproportional um rund 720 Mio. € bzw. 42 % erhöhten. Demgegenüber verringerten sich die Bestände an unfertigen Erzeugnissen um rund 41 Mio. € bzw. 4,9%. Als Folge der gestiegenen Gesamtleistung erhöhte sich der Materialaufwand um 283 Mio. €. Trotz der marktbedingten starken Nachfrage nach Nachunternehmerleistungen verringerte sich die Materialaufwandquote geringfügig um 0,3 Prozentpunkte und bewegte sich mit 78,4 % weiterhin im Mittel langjähriger Bandbreiten. Das anhaltende Wachstum der Unternehmensgruppe führte auch im abgelaufenen Jahr zur weiteren Schaffung neuer Arbeitsplätze. Die langfristige Entwicklung zeigt der nachfolgende Mehrjahresvergleich, welcher die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter der GOLDBECK-Gruppe darstellt:
Bei einer weiteren Zunahme des durchschnittlichen Personalbestands um 12,2 % erhöhten sich die Personalkosten im abgelaufenen Geschäftsjahr um 11,9 %. Die Personalaufwandsquote verringerte sich jedoch aufgrund des deutlichen Anstiegs der Gesamtleistung um 0,6 Prozentpunkte. Die berufliche Weiterbildung von Fach- und Führungskräften besitzt auch für GOLDBECK große Bedeutung. So wurden im Berichtsjahr im Rahmen des "GOLDBECK-Campus" insgesamt 57.200 (Vorjahr 47.500) Mitarbeiter-Seminarstunden von internen und externen Referenten "von der Praxis für die Praxis" durchgeführt. Mit einer Gesamtleistungsrendite von 7,3 % hat GOLDBECK insgesamt ein gutes Ergebnis erzielt. Absolut betrachtet liegt auch das Vorsteuerergebnis von 179,1 Mio. €, bedingt durch die erhebliche Zunahme der Gesamtleistung, über den Erwartungen des Vorjahres. Vermögens- und Finanzlage Die Entwicklung wichtiger Kennzahlen zur Vermögens- und Finanzlage stellt sich im Vergleich zu den Vorjahren wie folgt dar:
Angesichts des wiederholt erheblichen Wachstums der Unternehmensgruppe erhöhte sich die Bilanzsumme im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich um 272 Mio. € bzw. rund 30 %. Während auf der Aktivseite das Anlagevermögen nur moderat um 8,4 Mio. € zunahm, erhöhte sich im Umlaufvermögen insbesondere der Finanzmittelfonds um knapp 229 Mio. €. Dies ist zum einen auf den nochmals um fast 16 Mio. € auf 139,0 Mio. € angestiegenen Cashflow und zum anderen auf stichtagsbedingt um 85,7 Mio. € höhere erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen zurückzuführen. Da die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen zum Bilanzstichtag den Bestand an Vorräten insgesamt überstiegen, führte dies auf der Passivseite zu einer Zunahme der Verbindlichkeiten um 111,8 Mio. €. Daneben nahmen insbesondere die sonstigen Rückstellungen aufgrund der Zunahme der Geschäftstätigkeit stichtagsbedingt um 76,2 Mio. € zu. Mit mehr als 587 Mio. € (+20 Mio. €) Eigenkapital ist GOLDBECK weiterhin sehr solide finanziert, was dem Unternehmen auch in schwierigen Wirtschaftsphasen Stabilität gewährleisten wird. Aufgrund der guten Geschäftslage konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr 100 Mio. € ausgeschüttet werden, diese werden insbesondere von der Ortwin Goldbeck Holding SE für weitere unternehmerische Investitionen genutzt. Darüber hinaus verringerte sich die Eigenkapitalquote auch durch die deutliche Zunahme der Bilanzsumme auf - im Branchenvergleich - sehr gute 49,5 %. Prognose-, Chancen- und RisikoberichtRisikobericht Das Risikomanagement ist integraler Bestandteil der Managementprozesse und hilft, Risiken möglichst frühzeitig zu erkennen und daraus resultierende Gefahren für das Unternehmen abzuwenden. GOLDBECK fördert das Risikobewusstsein auf allen Managementebenen durch Schulungen und die Weiterentwicklung eines ausgereiften Prozess-Knowhows. Risikocontrolling bei GOLDBECK ist ein kontinuierlicher Prozess, der sowohl dezentral als auch zentral gesteuert und überwacht wird. Bestandteile des Systems sind eine strategische Geschäftsplanung kombiniert mit einem detaillierten, stets aktuellen Berichtswesen, einem Frühwarnsystem und einem internen Kontrollsystem. Das allgemeine Marktrisiko hat für die GOLDBECK-Gruppe eine geringe Bedeutung. Der GOLDBECK-Anteil an den relevanten Marktsegmenten stellt bisher keine Wachstumsbarriere dar. Gleichwohl beobachtet GOLDBECK die Entwicklung in den Zielmärkten intensiv. Aufgrund der guten Marktpositionierung gelingt es GOLDBECK aber immer wieder, überproportional oder sogar gegen den allgemeinen Markttrend erfolgreich zu wachsen. Selbstverständlich kann sich aber auch GOLDBECK exogenen Schocks, wie zuletzt der Finanzkrise, nicht vollständig entziehen. Risiken aus der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ergeben sich weiterhin aus der finanzpolitischen Lage in der Eurozone, den geopolitischen Spannungen in der Ukraine sowie den mit dem Brexit-Votum verbundenen Unwägbarkeiten, die bisher allerdings nur geringe überregionale Auswirkungen zeigten. Darüber hinaus begegnet GOLDBECK möglichen Marktveränderungen durch verstärkte Anstrengungen zum Beispiel in den Bereichen Bauen im Bestand, Wohnungsbau sowie der Weiterentwicklung und Einbindung neuer Technologien in die vorhandenen Produkte. Risiken, die bei einzelnen Bauprojekten entstehen können, werden durch das interdisziplinäre Zusammenwirken von Ingenieuren, Kaufleuten und Juristen im Vorfeld identifiziert und eingeschätzt. Durch die Systembauweise gibt es für die Mehrzahl der technischen Details erprobte Lösungen, so dass das Risiko einer Fehlleistung deutlich geringer ist, als bei herkömmlichen Bauvorhaben. Neben dem mehr als 45jährigen Erfahrungsschatz des Unternehmens bestehen seit mehreren Jahren Expertenteams für einzelne Themenkomplexe. Risiken durch Abhängigkeiten bei der Beschaffung bestehen nicht. Es gibt zwar langjährige Geschäftsverbindungen zu einzelnen Lieferanten, die Leistungen können aber jederzeit bei anderen Anbietern gedeckt werden. Preisänderungen bei einzelnen Rohstoffen haben zwar Auswirkungen auf die Gesamtkosten eines Projektes, durch die vergleichsweise kurzen Projektlaufzeiten sind diese in der Regel jedoch gering. Die Neuerrichtung von Gebäuden unterliegt auch immer den herrschenden Witterungseinflüssen. Risiken für die Geschäftstätigkeit von GOLDBECK entstehen daraus in besonders kalten und lang anhaltenden Wintern. Durch die elementierte und schnelle Bauweise sind eintretende Auswirkungen im Branchenvergleich aber als gering einzustufen. Auch handelt es sich in der Regel nur um zeitliche Verschiebungen von Bauleistung und Ergebnisrealisation. Wesentliche Währungsrisiken werden gesichert. Darüber hinaus ermöglichen kurze Projektlaufzeiten eine schnelle Anpassung an sich ändernde Währungsparitäten. Risiken aus Zahlungsausfällen und Zahlungsstromschwankungen und damit verbundene Liquiditätsrisiken werden insbesondere durch die fristenkongruente Anforderung und Anweisung von Anzahlungen begrenzt. Weitere wesentliche Risiken in Bezug auf die Verwendung von Forderungen und anderen Finanzinstrumenten, die für die Beurteilung der Lage oder der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns von Belang sind, bestehen nicht. Zusammenfassend ist festzustellen, dass unternehmerische Risiken frühzeitig erkannt werden und das Unternehmen in der Lage ist, bestehenden Risiken aktiv und wirksam zu begegnen. Den Fortbestand des Unternehmens gefährdende Risiken bestehen nach Einschätzung der Unternehmensleitung nicht und sind auch für die Zukunft derzeit nicht erkennbar. Chancen- und Prognosebericht Die 19 wichtigsten Baumärkte Europas werden nach aktuellen Schätzungen von Euroconstruct im laufenden Jahr gesamtwirtschaftlich um 1,8 % und 2018 um 1,7 % wachsen. Die europäische Wirtschaft sollte daher einem moderaten Wachstumspfad folgen, der durch noch relativ niedrige Ölpreise, einen schwächeren Euro-Wechselkurs und die Konjunkturpolitik der EZB (quantitative easing) stimuliert wird. In den meisten Ländern steigt die Inlandsnachfrage zunehmend an und wird durch eine rückläufige Arbeitslosigkeit weiter angeregt. Weil private Haushalte und Unternehmen immer noch eine kostengünstige Finanzierung sichern können und die Auslandsnachfrage sich positiv entwickelt, sollten auch die Investitionen weiter anziehen. Allerdings bleibt das Tempo der Erholung aufgrund der schleppenden Umsetzung von Reformen und der langjährigen schwachen Wachstumstrends relativ moderat. Unter diesen Bedingungen wird für Deutschland im Jahresdurchschnitt 2017 mit einem BIP-Wachstum von 1,5 % gerechnet. In den neben Deutschland von GOLDBECK bearbeiteten Märkten rechnet Euroconstruct für 2017 aktuell mit einem durchgängigen gesamtwirtschaftlichen Wachstum zwischen 1,5 und 3,5 %. Die europäische Bauwirtschaft setzt nach einem regional begrenzten Rückgang in Osteuropa das Wachstum damit im laufenden Jahr flächendeckend fort. So rechnet die Euroconstruct-Gruppe in ihrer aktuellen Prognose für 2017 mit einem Gesamtwachstum der europäischen Bauleistung um 2,9 %. Für 2018 und 2019 rechnet man nach aktuellen Schätzungen mit einem Wachstum von 2,5 % bzw. 2,0 %. Mit Blick auf die Baukonjunktur in den einzelnen Ländern, in denen GOLDBECK vertreten ist, ergibt sich für die Jahre 2017 bis 2019 ein positives Bild. Das starke Wachstum in den CEE-Ländern folgt einem deutlichen Rückgang im Jahr 2016 und wird durch eine neue Runde des EU-Strukturfonds in Verbindung mit einer starken Wohnungsnachfrage getrieben. Den erfreulichsten Ausblick liefert dabei Polen mit einem prognostizierten durchschnittlichen Wachstum von 5,5 %. Die Prognosen für Tschechien sind mit 4,4 % Wachstum ebenfalls gut. Für die Baukonjunktur in den anderen GOLDBECK-Auslandsmärkten beträgt das prognostizierte Wachstum im Mittel immerhin zwischen 1,4 und 2,0%. Dies gilt aktuell nicht für den Hauptmarkt Deutschland. Die aktuellen Prognosen gehen von einem durchschnittlichen Wachstum von nur 0,7 % aus. Für 2017 beträgt das prognostizierte Wachstum allerdings noch gute 2,0 %. GOLDBECK ist in den bearbeiteten Märkten für schlüsselfertiges Bauen auch im laufenden Jahr gut aufgestellt. Ziel ist es, als inhabergeführte mittelständische Unternehmensgruppe über den konjunkturellen Trend hinaus weiter zu wachsen. GOLDBECK akquiriert auf Basis einer intensiven Markt- und Zielgruppenbearbeitung in Verbindung mit einer kontinuierlichen Weiterentwicklung von Produkten und Dienstleistungen weiterhin sehr erfolgreich Aufträge. Im laufenden Geschäftsjahr 2017/18 geht GOLDBECK deshalb, bei Erhöhung der Zielvorgaben gegenüber den Planungen für das Geschäftsjahr 2016/17, von der Erreichung des geplanten Auftragseingangs (2.280 Mio. €, Vorjahr 2.057 Mio. €) aus. Der Auftragseingang der GOLDBECK-Gruppe lag Ende Juni 2017 (3 Monate) bei 926 Mio. €. Dies entspricht mehr als 40 % des für das Gesamtjahr geplanten Wertes. Entsprechend der bisherigen Entwicklung ergibt sich für die Regionalgesellschaften eine positive Erwartungshaltung in Bezug auf den geplanten Auftragseingang im laufenden Geschäftsjahr. Der Auftragsbestand der GOLDBECK-Gruppe beträgt aktuell rund 3,3 Mrd. € (Vorjahr 3,0 Mrd. €). Davon sind 1.217 Mio. € (Vorjahr 1.161 Mio. €) bereits angearbeitet. Den durch das erheblich gestiegene Auftragsvolumen entstehenden Kapazitätsengpässen im Eigenfertigungsbereich begegnet GOLDBECK einerseits durch weitere Prozessoptimierungen sowie der beschlossenen Errichtung des Stahlbau-Produktionsstandortes in Lodz, Polen. Darüber hinaus wird auch die Ausweitung der Kapazitäten für Betonfertigteile intensiv geprüft. Auf Basis leistungsfähiger und ständig weiterentwickelter Produkte in Verbindung mit der optimierten Eigenfertigung geht GOLDBECK vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen und baukonjunkturellen Rahmenbedingungen davon aus, dass GOLDBECK sich auch zukünftig erfolgreich in den bearbeiteten Märkten behaupten und weiterentwickeln wird. Aufgrund des bereits vorhandenen Auftragsbestands sowie des aktuellen Auftragseingangsniveaus erwartet GOLDBECK für das laufende Geschäftsjahr 2017/18 eine weitere moderate Steigerung der Gesamtleistung und des Ergebnisses, soweit nicht externe politische bzw. gesamtwirtschaftliche Effekte oder ein sehr harter Winter dies verhindern.
Bielefeld, den 31. Juli 2017 Konzernbilanz zum 31. März 2017Aktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2016 bis 31. März 2017
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2016/17Allgemeine AngabenDie GOLDBECK GmbH, mit Sitz Ummelner Straße 4-6, in 33649 Bielefeld, ist unter der Nummer HRB 7815 in das Handelsregister beim Amtsgericht Bielefeld eingetragen. Der Konzernabschluss der GOLDBECK GmbH, Bielefeld, wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter Berücksichtigung des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Im Interesse der Klarheit der Darstellung sind in der Bilanz und der GuV einzelne Posten zusammengefasst und im Anhang gesondert aufgegliedert. Der Aufgliederung des Postens Vorräte wurde dabei der Posten "Zum Verkauf bestimmte Grundstücke und Gebäude" hinzugefügt, da dessen Inhalt nicht von einem vorhandenen Posten gedeckt wird. Zudem wurden aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit der Gewinn- und Verlustrechnung Posten hinzugefügt. Für die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung kommt das Gesamtkostenverfahren zur Anwendung. Der oberste Konzernabschluss wird durch die Ortwin Goldbeck Holding SE, Bielefeld, (O. Goldbeck SE) aufgestellt und im Bundesanzeiger bekannt gemacht. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Abschlüsse der Tochterunternehmen wurden zum Zweck der Einbeziehung in den Konzernabschluss nach den einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der Konzernobergesellschaft für die GOLDBECK-Gruppe, die den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften entsprechen, aufgestellt. Soweit in den Einzelabschlüssen (HB I) der vollkonsolidierten und assoziierten Konzerngesellschaften steuerliche Sonderabschreibungen auf das Anlagevermögen vorgenommen worden sind, wurden diese bei der Erstellung der HB II für den Konzernabschluss zurückgenommen. Bei den Tochtergesellschaften wurden latente Steuern berücksichtigt. Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben. Eine Ausnahme bilden die EDV-Programme mit Anschaffungskosten unter € 150; diese werden sofort in voller Höhe aufwandswirksam erfasst. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte werden nicht aktiviert. Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet, wobei Zugänge bis 2008 auch degressiv abgeschrieben wurden. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen umfassen alle direkt dem Herstellungsprozess zurechenbaren Kosten sowie notwendige Teile der produktionsbezogenen Gemeinkosten. Hierzu zählen die fertigungsbedingten Abschreibungen und anteilige Verwaltungskosten. Fremdkapitalkosten werden nicht als Teil der Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Reparaturkosten werden sofort als Aufwand erfasst. Geringwertige Vermögensgegenstände, deren Anschaffungs- und Herstellungskosten € 150 nicht übersteigen, werden im Zugangsjahr in voller Höhe als Aufwand erfasst. Für geringwertige Vermögensgegenstände, deren Anschaffungs- und Herstellungskosten mehr als € 150 und bis zu € 1.000 betragen, werden Sammelposten gebildet, die linear über fünf Jahre abgeschrieben werden. Die Vermögensgegenstände werden am Ende desjenigen Geschäftsjahres, in dem die Sammelposten vollständig abgeschrieben werden, im Anlagenspiegel als Abgang erfasst. Die Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen erfolgt zu Anschaffungskosten, in Einzelfällen auch mit dem niedrigeren beizulegenden Wert. Die Beteiligungen an assoziierten Unternehmen werden mit den sich nach Anwendung der Equity - Methode ergebenden Wertansätzen ausgewiesen, wobei die Buchwerte nicht über 0 € hinaus abgeschrieben werden. Die sonstigen Beteiligungen sind mit ihren Anschaffungskosten bewertet worden. Die Wertpapiere des Anlagevermögens sind mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen erfolgt anhand des Durchschnittswertverfahrens. Die unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen sowie fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Bewertung der zum Verkauf bestimmten Grundstücke und Gebäude erfolgt auf Basis von Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Des Weiteren werden angemessene Teile der Verwaltungskosten in die Herstellungskosten einbezogen, soweit sie auf den Zeitraum der Herstellung entfallen. Geleistete Anzahlungen sind zu Nennwerten bilanziert. Erhaltene Anzahlungen, die im Zusammenhang mit den in Ausführung befindlichen Aufträgen oder den zum Verkauf bestimmten Grundstücken und Gebäuden stehen, werden maximal bis zur Höhe der Vorräte offen von diesen abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren Zeitwerten angesetzt. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verpflichtungen aus Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff fremder Dritter entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Die Bewertung des zweckgebundenen, verpfändeten und insolvenzgesicherten Deckungsvermögens und der kongruent rückgedeckten Pensionsverpflichtungen erfolgt zum beizulegenden Zeitwert des Deckungsvermögens, welcher den fortgeführten Anschaffungskosten entspricht. Für Altzusagen aus Einmalbeiträgen wurden in Ausübung der Wahlrechte des Art. 28 EGHGB in Höhe von T€ 19 keine Rückstellungen gebildet. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsforderungen und verbindlichkeiten sowie liquide Mittel in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz ermittelt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Im Falle von Aktivüberhängen aus den Einzelabschlüssen bzw. HB II der Gesellschaften wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 i.V.m. § 298 Abs. 1 HGB kein Gebrauch gemacht. Der Berechnung der latenten Steuern liegen Steuersätze von 30,0 % bzw. 19,0 % zugrunde, die sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben werden. Posten gemäß § 306 HGB werden mit Posten gemäß § 274 HGB zusammengefasst, aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Konsolidierungskreis Die Abgrenzung des Konsolidierungskreises erfolgt nach einheitlichen Grundsätzen in der GOLDBECK-Gruppe. In den Konzernabschluss wurden neben der GOLDBECK GmbH 37 Tochterunternehmen, davon 24 inländische und 13 ausländische, auf Basis der Vollkonsolidierung einbezogen. Ein ausländisches assoziiertes Unternehmen wird at equity auf Basis seines Konzernabschlusses bewertet. Nicht in den Konzernabschluss einbezogen sind elf Tochterunternehmen, die auch bei zusammengefasster Betrachtung für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung sind. Die Veränderung des Konsolidierungskreises beruht auf der Entkonsolidierung von Gesellschaften. Die Gesellschaften Sandridge Solar Power Ltd., London/England und die Marchington Solar Ltd., Milton Keynes/England wurden aufgrund ihrer Veräußerung entkonsolidiert. Wesentliche konsolidierungskreisbedingte Abgänge betreffen die Vorräte mit 76,0 Mio. €. Darüber hinaus wird die Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen durch die Veränderung des Konsolidierungskreises nicht wesentlich beeinträchtigt. Die vollständige Aufstellung des Anteilsbesitzes ist als Anlage 2 zum Konzernanhang beigefügt. Konsolidierungsgrundsätze Der Konzernabschluss wird auf den Stichtag des Jahresabschlusses der GOLDBECK GmbH, den 31. März, aufgestellt, der dem Stichtag der Konzernobergesellschaft sowie der bedeutendsten und der Mehrzahl der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen entspricht. Die Geschäftsjahre der einbezogenen Objektgesellschaften, der IBG Ingenieurbüro für Gesamtplanung GmbH, der OPG Center-Parking GmbH, der GOLDBECK Turkey Solar Enerjisi Sistemleri Ticeret Ltd. Sirketi und der Bonum Invest SA enden jeweils am 31. Dezember eines Jahres. Bei der Konsolidierung wurden in erforderlichem Umfang Anpassungsbuchungen für wesentliche Vorgänge, die zwischen dem 31. Dezember 2016 und dem Stichtag des Konzernabschlusses lagen, vorgenommen. Das Geschäftsjahr des in den Konzernabschluss einbezogenen assoziierten Unternehmens endet am 31. März. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt - für Unternehmen, deren Erstkonsolidierungszeitpunkt vor dem Inkrafttreten des BilMoG liegt - unverändert nach der Buchwertmethode durch Aufrechnung der Anschaffungskosten mit dem anteiligen Eigenkapital zum Zeitpunkt des Erwerbs. Nach Inkrafttreten des BilMoG kommt die Neubewertungsmethode zu dem Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist, zur Anwendung. Aktivische Unterschiedsbeträge wurden als Geschäfts- oder Firmenwerte erfasst und nach Inkrafttreten des BilMoG über Nutzungsdauern von maximal 5 Jahren erfolgswirksam abgeschrieben. Buchwerte von Geschäfts- oder Firmenwerten aus Vorjahren bestehen nicht. Im Berichtsjahr wurde ein Zugang aufgrund von nachträglichen Anschaffungskosten in Höhe von T€ 23 sofort erfolgswirksam abgeschrieben. Passivische Unterschiedsbeträge wurden, soweit sie vor Inkrafttreten des BilMoG entstanden sind, direkt in die Konzerngewinnrücklagen umgegliedert. Die Beteiligung an dem assoziierten Unternehmen wird unter Anwendung der Buchwertmethode auf den Zeitpunkt des Erwerbs, nach Inkrafttreten des BilMoG auf den Zeitpunkt, zu dem die Unternehmen assoziierte Unternehmen geworden sind, mit ihrem anteiligen Eigenkapital bewertet. Abweichende Wertansätze im Jahresabschluss des assoziierten Unternehmens wurden wegen untergeordneter Bedeutung für die Darstellung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns beibehalten. Geschäfts- oder Firmenwerte bestehen nicht. Konzerninterne Ausleihungen, Forderungen, Verbindlichkeiten, Aufwendungen und Erträge werden eliminiert. Auf die Eliminierung von Zwischenergebnissen wird verzichtet, da diese nur von untergeordneter Bedeutung sind. Falls die Voraussetzungen zur Konsolidierung von Drittschuldverhältnissen gegeben sind, wird hiervon Gebrauch gemacht. Aktive latente Steuern auf zeitliche Differenzen aus ergebniswirksamen Konsolidierungsmaßnahmen wurden mit passiven latenten Steuern aus den Einzelabschlüssen bzw. HB II, die auf zeitlichen Differenzen aus Bilanzierungs- und Bewertungsunterschieden beruhen, verrechnet. Insgesamt ergibt sich in der Konzernbilanz eine aktive Steuerabgrenzung. Währungsumrechnung In den Einzelabschlüssen werden Fremdwährungsforderungen und verbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Im Konzernabschluss werden die Bilanzposten ausländischer Tochterunternehmen, mit Ausnahme des Jahresergebnisses, mit den jeweiligen Devisenkassamittelkursen am Bilanzstichtag umgerechnet. Das in der Konzern-Bilanz ausgewiesene Jahresergebnis und die Posten der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung werden mit den jeweiligen Jahresdurchschnittskursen umgerechnet. Die sich aus der Währungsumrechnung ergebenden bilanziellen Umrechnungsdifferenzen werden nach Inkrafttreten des BilMoG erfolgsneutral in einem gesonderten Posten innerhalb des Konzerneigenkapitals ausgewiesen. Erläuterungen zur Konzern-BilanzAnlagevermögen Die Aufgliederung der in der Konzern-Bilanz zusammengefassten Posten des Anlagevermögens und ihre Entwicklung sind unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Konzern-Anlagenspiegel ist als Anlage 1 zum Konzernanhang beigefügt. Zum Bilanzstichtag betrug der beizulegende Zeitwert der Wertpapiere des Anlagevermögens T€ 272.537 und lag damit um T€ 22.266 über dem Buchwert. Es handelt sich mit einem beizulegenden Zeitwert von T€ 245.717 (T€ 19.232 über dem Buchwert) um die Anlage in einem Wertpapierspezialfonds mit dem Ziel, Renditen oberhalb des Niveaus von Termin- oder Festgeldzinsen bei insgesamt defensiver Ausrichtung zu erwirtschaften. Dementsprechend liegt der strategische Schwerpunkt des Fonds in der Anlage in Rentenpapieren und -fonds unter Beimischung von Aktien und einem geringen Anteil an alternativen Investments. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Ausschüttungen von T€ 8.087 vereinnahmt. Beschränkungen in der Möglichkeit der täglichen Rückgabe bestehen grundsätzlich nicht. Vorräte
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie gegen assoziierte Unternehmen betreffen den gegenseitigen Verrechnungs- und Finanzverkehr. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten unter anderem Steuererstattungsansprüche, debitorische Kreditoren, Lohn-, Gehalts- und Reisekostenvorschüsse sowie andere Forderungen außerhalb des Lieferungs- und Leistungsverkehrs. Wertpapiere Bei den Wertpapieren handelt es sich um sonstige Wertpapiere. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Es handelt sich im Wesentlichen um € - Guthaben bei Kreditinstituten. Aktive latente Steuern Zum Bilanzstichtag wurden aktive latente Steuern von T€ 4.800 (Vorjahr T€ 639; Veränderung +T€ 4.161) und passive latente Steuern von T€ 4.355 (Vorjahr T€ 4.841; Veränderung -T€ 486) in einer Gesamtdifferenzenbetrachtung saldiert. Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz, welche zu latenten Steuern führen, resultieren im Wesentlichen aus abweichenden Wertansätzen im Bereich der sonstigen Rückstellungen und im Anlagevermögen. Gewinnrücklagen Die Gewinnrücklagen beinhalten vollständig andere Gewinnrücklagen. Diese resultieren mit T€ 120.000 (Vorjahr T€ 120.000) aus den Gewinnrücklagen der GOLDBECK GmbH. Darüber hinaus sind T€ 269.818 (Vorjahr T€ 261.820) aus Gewinnthesaurierungen und Konsolidierungsmaßnahmen enthalten. Der Konzernbilanzgewinn des Vorjahres wird jeweils in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt. Rückstellungen
Rückstellungspflichtige Pensionsverpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 3.262. Diese wurden mit Deckungsvermögen (T€ 3.262) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Als Deckungsvermögen wurden zweckexklusive, verpfändete und insolvenzgeschützte Rückdeckungsversicherungen klassifiziert. Der beizulegende Zeitwert der saldierten Rückdeckungsversicherungsansprüche entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten (Deckungskapital zuzüglich Überschussbeteiligung). Erträge aus dem Deckungsvermögen (T€ 106) wurden mit Aufwendungen aus Pensionsverpflichtungen (T€ 106) im Zinsergebnis verrechnet. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Nachlaufkosten für abgerechnete Aufträge, Garantierückstellungen, Personalrückstellungen und Drohverlustrückstellungen. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen den gegenseitigen Verrechnungs- und Finanzverkehr. Sie bestehen mit T€ 78.337 (Vorjahr T€ 14.061) gegenüber Gesellschaftern. Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen T€ 19.233 (Vorjahr T€ 13.114) auf Steuern, T€ 1.716 (Vorjahr T€ 1.390) bestehen im Rahmen der sozialen Sicherheit. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten ferner Sicherheitseinbehalte von Lieferanten, Verbindlichkeiten aus der Lohn- und Gehaltsabrechnung, sowie andere Verbindlichkeiten außerhalb des Lieferungs- und Leistungsverkehrs und andere Verpflichtungen. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag hat GOLDBECK Avalkredite bei Banken und Versicherungen von insgesamt 381,8 Mio. € (Vorjahr 347,3 Mio. €) in Anspruch genommen. Die Bürgschaften waren überwiegend für Vertragserfüllungen und Gewährleistungsverpflichtungen gegeben. Für die angeführten zu Nominalwerten angesetzten Eventualschulden wurden keine Rückstellungen gebildet, da die zu Grunde liegenden Verbindlichkeiten voraussichtlich erfüllt werden können und daher mit einer Inanspruchnahme oder Belastung der Gesellschaft nicht zu rechnen ist. Es bestehen Verpflichtungen aus langfristigen Mietverträgen (i.d.R. 5 bis 10 Jahre) für Betriebsgrundstücke und gebäude sowie Verkaufsniederlassungen und Fahrzeuge (i.d.R. 4 Jahre). Der voraussichtliche Mietaufwand 2017/18 beträgt T€ 15.600 (Vorjahr T€ 13.085). Aus Pachtverträgen für Parkhäuser/Parkplätze mit unterschiedlichen Laufzeiten bis längstens Dezember 2033 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen von insgesamt T€ 91.325 zuzüglich Nebenkosten. Erläuterungen zur Konzern - Gewinn- und VerlustrechnungDie Vorjahreszahlen der Umsatzerlöse und sonstigen betrieblichen Erträge sind aufgrund der Neufassung von § 277 Abs. 1 HGB in der Fassung des BilRUG (HGB n.F.) mit dem Berichtsjahr nicht vergleichbar, da auf eine Anpassung der Vorjahreswerte verzichtet wurde. Bei Anwendung des § 277 Abs. 1 HGB n.F. hätten sich für das Vorjahr Umsatzerlöse in Höhe von T€ 1.707.883 und sonstige betriebliche Erträge von T€ 24.198 ergeben. Seit dem Geschäftsjahr 2016/17 werden Mieterträge unter den Umsatzerlösen anstatt den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse des Konzerns teilen sich nach geographischen Regionen wie folgt auf:
Nach Geschäftsbereichen teilen sich die Umsatzerlöse wie folgt auf:
Sonstige betriebliche Erträge Hierunter sind im Wesentlichen Erträge aus der Zuschreibung zu und Veräußerung von Wertpapieren (T€ 4.284), der Veräußerung von Gegenständen des Anlagevermögens (T€ 3.794), Erträge aus Versicherungsvergütungen und Schadenersatz (T€ 2.306), Erträge aus der Währungsumrechnung (T€ 10.511; Vorjahr T€ 3.186) sowie periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen (T€ 833) ausgewiesen. Materialaufwand
Personalaufwand
Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen T€ 579 (im Vorjahr T€ 416). Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)
Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Sachkosten der Verwaltung und des Fuhrparks, Zuführungen zu sonstigen Rückstellungen, Mieten, Reise- und Werbungskosten, Instandhaltungsaufwendungen, Forderungsabwertungen, Aufwendungen aus der Währungsumrechnung (T€ 3.191; Vorjahr T€ 4.427), Rechts- und Beratungskosten sowie Versicherungsprämien. Finanzergebnis
Von verbundenen Unternehmen wurden Zinserträge in Höhe von T€ 615 (Vorjahr T€ 637) und Beteiligungserträge von T€ 0 (Vorjahr T€ 94) vereinnahmt. Von den Erträgen aus anderen Wertpapieren des Finanzanlagevermögens sind T€ 3.361 periodenfremd. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Der Ertrag aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern innerhalb der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beläuft sich auf T€ 4.647 (Vorjahr T€ 6.729 Aufwand). In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind mit T€ 433 Erstattungen und mit T€ 1.056 Nachzahlungen von Ertragsteuern für Vorjahre enthalten. Sonstige AngabenZur Kursabsicherung von Forderungsbeträgen wurden Devisen-Termingeschäfte über nominal TGBP 6.700 abgeschlossen. Gemäß einer Mark to Market Bewertung der Geschäfte auf Basis von Bewertungsmodellen der Bank beläuft sich der beizulegende Zeitwert der Devisentermingeschäfte zum 31. März 2017 auf T€ -20. Es wurde keine Rückstellung gebildet. Die Mitglieder der Geschäftsführung des Mutterunternehmens erhielten im Geschäftsjahr 2016/17 für ihre Tätigkeit Vergütungen von zusammen T€ 2.863. Das vom Abschlussprüfer des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2016/17 berechnete Gesamthonorar betrug:
Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres bis zur Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die zu berichten wären. Konzernverhältnisse Die Abschlüsse der GOLDBECK GmbH und der einbezogenen Tochtergesellschaften werden in den Konzernabschluss der Ortwin Goldbeck Holding SE, Bielefeld, einbezogen. Die GOLDBECK GmbH hat von den Befreiungsmöglichkeiten des § 291 HGB keinen Gebrauch gemacht. Folgende einbezogene Tochterunternehmen haben Befreiungen gemäß § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch genommen:
Bielefeld, 31. Juli 2017 GOLDBECK GmbH, Bielefeld Jörg-Uwe Goldbeck Jan-Hendrik Goldbeck Uwe Brackmann Uwe Kamann Lars Luderer Christian Schnieder Konzern-Anlagenspiegel
1 einschließlich Anpassungen aus Währungskursveränderungen bei ausländischen Gesellschaften 2 Zuschreibungen anteiliger Jahresüberschüsse abzüglich erfolgter Gewinnausschüttungen assoziierter Unternehmen Anteilsbesitzliste zum Konzernabschluss zum 31. März 2017der GOLDBECK GmbH, Bielefeld
Konzern-Kapitalflussrechnung für die Zeit vom 1. April 2016 bis 31. März 2017
Der Finanzmittelfonds beinhaltet den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten. Konzerneigenkapitalspiegel zum 31. März 2017
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den von der GOLDBECK GmbH, Bielefeld, aufgestellten Konzernabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. April 2016 bis 31. März 2017 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Bielefeld, den 17. August 2017 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Carsten Schürmann, Wirtschaftsprüfer ppa. Dirk Schäfer, Wirtschaftsprüfer Der Konzernabschluss zum 31.03.2017 wurde am 06.09.2017 gebilligt. |
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