Stammdaten

Register
Amtsgericht Münster HRB 4949
Vorher
A.S.A.P. Vertriebs GmbHYC Distribution GmbHTitus Mailorder GmbH
Eingetragen
24.6.1997
Branche
Großhandel mit Sportartikeln und -zubehörGroßhandel mit TextilienGroßhandel mit Anstrichmitteln
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Groß- und Einzelhandel mit Waren aller Art, insbesondere mit Sport- und Modeartikeln.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Carsten Schwering
seit 9.11.2022
Geschäftsführer
Julius Dittmann
seit 28.7.2010
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Dittmann GmbH
Germany
32.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TITUS GmbH

Münster

Jahresabschluss zum 30. September 2022

BILANZ ZUM 30. SEPTEMBER 2022

AKTIVA

30.9.2022
30.9.2021
A. ANLAGEVERMÖGEN 663.198,43 818.417,43
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 199.969,00 199.248,00
II. Sachanlagen 304.703,00 460.643,00
III. Finanzanlagen 158.526,43 158.526,43
B. UMLAUFVERMÖGEN 9.837.066,68 9.071.374,44
I. Vorräte 7.410.218,62 7.414.847,60
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.191.404,89 1.205.629,96
- davon gegen Gesellschafter: € 1.692.946,65 (Vorjahr: € 875.424,12)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 0,00 (Vorjahr: € 0,00)
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 235.443,17 450.896,88
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 37.133,32 33.618,66
10.537.398,43 9.923.410,53

PASSIVA

30.9.2022
30.9.2021
A. EIGENKAPITAL 3.526.839,14 4.563.987,21
I. Gezeichnetes Kapital 32.000,00 32.000,00
II. Rücklagen 3.796.576,58 3.796.576,58
III. Bilanzverlust -301.737,44 735.410,63
B. RÜCKSTELLUNGEN 541.715,93 716.153,35
C. VERBINDLICHKEITEN 6.449.799,36 4.637.251,97
- davon gegenüber Kreditinstituten: € 1.390.419,28 (Vorjahr: € 750.000,00)
- davon gegen verbundene Unternehmen: € 15.946,80 (Vorjahr: € 17.940,73)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 5.914.086,36 (Vorjahr: € 4.137.251,97)
D. PASSIVE LATENTE STEUERN 19.044,00 6.018,00
10.537.398,43 9.923.410,53

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021/22

2021/22
2020/21
1. Rohergebnis 12.496.957,70 15.163.926,37
2. Personalaufwand 4.283.069,67 3.847.888,88
a) Löhne und Gehälter 3.542.461,17 3.226.968,01
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 740.608,50 620.920,87
- davon für Altersversorgung: € 0,00 (Vorjahr: € 0,00)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 208.326,37 323.148,53
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 9.159.704,93 9.848.309,79
5. Betriebsergebnis -1.154.143,27 1.144.579,17
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 60.048,36 58.531,09
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 59.994,36 (Vorjahr: € 58.531,09)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 56.011,96 93.270,55
- davon an verbundene Unternehmen: € 33.578,88 (Vorjahr: € 73.873,56)
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -112.958,80 291.134,72
9. Jahresfehlbetrag/-überschuss -1.037.148,07 818.704,99
10. Gewinn-/Verlustvortrag 735.410,63 -83.294,36
11. Bilanzverlust -301.737,44 735.410,63

Entwicklung des Anlagevermögens 2021/22

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1. Okt. 2021
Zugänge
Umbuchungen
Abgänge
30. Sep. 2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.536.165,46 0,00 0,00 0,00 2.536.165,46
Geschäfts- oder Firmenwert 579.503,21 0,00 0,00 0,00 579.503,21
Geleistete Anzahlungen 0,00 46.570,00 0,00 0,00 46.570,00
3.115.668,67 46.570,00 0,00 0,00 3.162.238,67
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 540.001,59 0,00 0,00 0,00 540.001,59
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.625.397,21 6.537,37 0,00 3.874,76 2.628.059,82
3.165.398,80 6.537,37 0,00 3.874,76 3.168.061,41
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 12.500,00 0,00 0,00 0,00 12.500,00
Sonstige Ausleihungen 148.526,43 0,00 0,00 0,00 148.526,43
161.026,43 0,00 0,00 0,00 161.026,43
6.442.093,90 53.107,37 0,00 3.874,76 6.491.326,51
Kumulierte Abschreibungen
1. Okt. 2021
Zugänge
Abgänge
30. Sep. 2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.350.300,46 36.916,00 0,00 2.387.216,46
Geschäfts- oder Firmenwert 566.120,21 8.933,00 0,00 575.053,21
Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2.916.420,67 45.849,00 0,00 2.962.269,67
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 453.322,59 7.397,00 0,00 460.719,59
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.251.433,21 155.080,37 3.874,76 2.402.638,82
2.704.755,80 162.477,37 3.874,76 2.863.358,41
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 2.500,00 0,00 0,00 2.500,00
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2.500,00 0,00 0,00 2.500,00
5.623.676,47 208.326,37 3.874,76 5.828.128,08
Nettobuchwerte
30. Sep. 2022
30. Sep. 2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 148.949,00 185.865,00
Geschäfts- oder Firmenwert 4.450,00 13.383,00
Geleistete Anzahlungen 46.570,00 0,00
199.969,00 199.248,00
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 79.282,00 86.679,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 225.421,00 373.964,00
304.703,00 460.643,00
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 10.000,00 10.000,00
Sonstige Ausleihungen 148.526,43 148.526,43
158.526,43 158.526,43
663.198,43 818.417,43

Anhang für das Geschäftsjahr 2021/22

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Registergericht und Handelsregisternummer

Die Gesellschaft ist unter der Firma TITUS GmbH mit Sitz in Münster beim Amtsgericht Münster unter der Handelsregisternummer HR B 4949 eingetragen.

Bilanzierungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird aufgestellt nach dem Gesamtkostenverfahren.

Bewertungsmethoden

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten oder Herstellungskosten (gemäß § 255 Abs. 2 bis 3 HGB) bilanziert.

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet.

Der aktivierte Geschäfts- oder Firmenwert wird entsprechend seiner geschätzten Nutzungsdauer von fünfzehn bzw. fünf Jahren abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Dabei werden die Zugänge pro rata temporis abgeschrieben.

Geringwertige Anlagegüter werden sofort abgeschrieben; ihr Abgang wird im Berichtsjahr unterstellt.

Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten ggf. abzüglich Anpassung an den niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Waren werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet. Für ungängige oder nicht mehr verwendete Vorräte werden Wertabschläge zur Anpassung an den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die Vorräte sind verlustfrei bewertet.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer oder geminderter Verwendbarkeit ergeben, werden durch angemessene Abwertung berücksichtigt.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen Rechnung getragen.

Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt.

Sonstige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs für den Tag des Geschäftsvorfalls bewertet. Forderungen werden gegebenenfalls mit dem niedrigeren Geldkurs am Bilanzstichtag, Verbindlichkeiten mit dem höheren Briefkurs am Bilanzstichtag angesetzt.

II. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2021/22 ist im Anschluss an die Gewinn- und Verlustrechnung dargestellt.

Unter den Beteiligungen wird auch eine 6,6 %ige Beteiligung an der WLD GmbH, Köln, ausgewiesen. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt € 37.500,00. Zum 31.12.2021 weist die WLD GmbH ein Eigenkapital von € 43.861,29 und einen Jahresüberschuss von € 1.138,71 aus.

Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt € 32.000,00 und wird in voller Höhe von der Dittmann GmbH, Münster, gehalten.

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen betreffen voraussichtliche Steuernachzahlungen.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Retouren (T€ 99) und Verpflichtungen aus dem Personalbereich (T€ 134).

Verbindlichkeiten

Davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 30.9.2022
bis zu einem Jahr
zwischen einem und fünf Jahren
von mehr als fünf Jahren
Gesamtbetrag 30.9.2021
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.390.419,28 854.706,28 535.713,00 0,00 750.000,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.047.823,18 3.047.823,18 0,00 0,00 2.715.206,21
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 15.946,80 15.946,80 0,00 0,00 17.940,73
Sonstige Verbindlichkeiten 1.995.610,10 1.995.610,10 0,00 0,00 1.154.105,03
6.449.799,36 5.914.086,36 535.713,00 0,00 4.637.251,97

Der unter dem Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesene Betrag ist teilweise durch übliche Eigentumsvorbehalte von Lieferanten gesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind wie folgt besichert:

Globalzession der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Bürgschaft über € 1,0 Mio. der Dittmann GmbH

Gesamtgrundschulden in Höhe von € 2,2 Mio., lastend auf den Objekten Scheibenstraße 119 - 123 in Münster und Sudmühlenstr. 184 in Münster

Der unter dem Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesene Betrag ist teilweise durch übliche Eigentumsvorbehalte von Lieferanten besichert

Passive latente Steuern

Die Veränderung der latenten Steuersalden im abgelaufenen Geschäftsjahr stellt sich wie folgt dar:

Stand zu Beginn Verbrauch/Abgang Stand am Ende
Passive latente Steuern 77.154 21.402 55.752
Aktive latene Steuern 71.136 34.428 36.708

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten mit T€ 7 auch Kursgewinne aufgrund von Währungsumrechnungen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten mit T€ 43 Kursverluste aufgrund von Währungsumrechnungen.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen das Vorjahr.

III. Ergänzende Angaben

Anzahl der Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen 190 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 191).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3 HGB, die die Finanzlage der Gesellschaft beeinflussen, liegen wie folgt vor:

bis zu einem Jahr
T€
zwischen einem und fünf Jahren
T€
mehr als 5 Jahre
T€
Miet- und Leasingverpflichtungen 2.331 4.542 0

Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben. Gleichwohl bestehen große Unsicherheiten, wie die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen aufgrund der aktuellen Kaufzurückhaltung auf den Geschäftsverlauf auswirken werden.

Honorarangaben für den Abschlussprüfer

Das Honorar für den Abschlussprüfer verteilt sich auf Abschlussprüferleistungen mit T€ 16, Steuerberatungsleistungen mit T€ 4 und sonstige Leistungen mit T€ 2.

Zu Geschäftsführern sind bestellt:

Frau Brigitta Dittmann, Kauffrau, Münster

(einzelvertretungsberechtigt)

Herr Julius Dittmann, Kaufmann, Münster

(einzelvertretungsberechtigt)

Herr Carsten Schwering, Kaufmann, Ibbenbüren (ab HR-Eintrag 09.11.2022) (gemeinsam mit einem weiteren Geschäftsführer vertretungsberechtigt)

 

Münster, den 3. Juli 2023

Die Geschäftsführung

Lagebericht für das Geschäftsjahr 01.10.2021 - 30.09.2022

A. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell

Die TITUS GmbH ist ein Handelsunternehmen im Skateboard - und Streetwearmarkt. Die Gesellschaft vertreibt Eigen- wie auch Fremdmarken sowohl über den Onlinehandel als auch über den stationären Einzelhandel.

Ziele

Die TITUS GmbH ist einer der führenden Skateboard- und Streetwearhändler und möchte den hohen Level an Skateboard-Support und Kundenservice stetig ausbauen und festigen. Für seine Mitarbeiter bietet die TITUS GmbH einen Arbeitsplatz mit Entwicklungs- und Gestaltungspotential. Mit dieser Zielsetzung strebt die Gesellschaft auf einen nachhaltigen Geschäftserfolg auf Grundlage einer langfristigen Strategie.

B. Wirtschaftsbericht und Geschäftsverlauf

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das betrachtete Wirtschaftsjahr stand maßgeblich unter den staatlichen Maßnahmen zur Stabilisierung der Wirtschaftslage und zur Eindämmung des COVID-19 Virus. Zudem kam eine Eskalation des Russland - Ukraine Konflikts, in Form eines Angriffskriegs im Februar 2022, welcher für erhebliche Unsicherheit sorgt. Für die TITUS GmbH machte sich dies vor Allem in Form von Lieferengpässen für Neuware, gleichzeitig hohen Lagerbeständen der Bestandsware und gedämpfter Konsumstimmung bemerkbar.

Die anhaltende Inflation wirkte sich ebenfalls negativ auf das Ergebnis aus. Die steigenden Preise für Güter und Dienstleistungen führten zu erhöhten Betriebskosten, was unsere Rentabilität beeinträchtigte. Zudem führte die Inflation zu einer Verunsicherung bei unseren Kunden.

Infolge der wirtschaftlichen Unsicherheit und steigenden Preise wurde die Konsumstimmung gedämpft. Die Verbraucher zeigten eine verhaltene Ausgabebereitschaft, was sich in einer rückläufigen Nachfrage nach unseren Produkten widerspiegelte.

Trotz dieser Herausforderungen haben wir Maßnahmen ergriffen, um unsere Effizienz zu steigern, unsere Lagerbestände zu optimieren und unsere Kostenstruktur anzupassen. Wir passen uns weiter auf die sich ändernden Marktbedingungen an und nutzen Chancen, um das Unternehmen auf langfristiges Wachstum auszurichten.

C. Ertragslage

Das Betriebsergebnis verringerte sich im betrachteten Zeitraum um 2.299 TEUR auf -1.154 TEUR. Dies ist zurückzuführen auf einen Umsatzrückgang von -4.190 TEUR bei gleichzeitig gestiegenen Kosten in allen Bereichen.

D. Finanzlage

Die Finanzlage der Gesellschaft war im Laufe des Geschäftsjahres stabil. Dies ist auf die konsequente Kostenüberwachung und Zahlungszielvereinbarungen mit den Lieferanten zurückzuführen.

E. Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich im Laufe des Geschäftsjahres um 614 TEUR auf 10.538 TEUR. Dies ist im Wesentlichen auf die Erhöhung der Verbindlichkeiten um 1.812 TEUR zurückzuführen.

F. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognosebericht

Die Geschäftsführung plant im Folgejahr mit einem gleichbleibenden Umsatz, aber einer leichten Steigerung der Marge.

Aufgrund von Lagerüberhängen ist davon auszugehen, dass der Rohertrag sich nur leicht steigern lässt. Zudem werden erhöhte Kosten weiterhin das Betriebsergebnis belasten.

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Wir sehen unser Geschäftsmodell, trotz der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umstände, weiterhin als beständig an und planen langfristig zurück in die Profitabilität zu gelangen. Entsprechende Maßnahmen wurden bereits entwickelt und eingeleitet.

Durch den wirtschaftlichen Druck im Handelssektor, sehen wir Chancen unseren Marktanteil weiter auszubauen und somit die Marken TITUS und Rules weiter zu etablieren.

G. Internes Kontrollsystem und Risikomanagementsystem bezogen auf den Rechnungslegungsprozess

Zur Erfassung bestehender und künftiger Risiken nutzt die Gesellschaft wirksame Steuerungs- und Kontrollsysteme auf Basis eines agilen Strategie- sowie Budgetprozesses. Diese beinhalten die Anwendung einheitlicher Richtlinien, den Einsatz zuverlässiger Software, die Auswahl und Schulung des Personals sowie laufende Kontrollen und Prüfungen. Durch die Gesamtheit der Maßnahmen wird die Geschäftsführung in die Lage versetzt, mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten.

 

Münster, den 03.07.2023

Die Geschäftsführung

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die TITUS GmbH, Münster

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der TITUS GmbH, Münster, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2021 bis zum 30. September 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TITUS GmbH, Münster, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2021 bis zum 30. September 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2021 bis zum 30. September 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Münster, den 3. Juli 2023

DR. VON DER HARDT & PARTNER mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Michael Ammenwerth, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 30.9.2022 der TITUS GmbH, Münster, wurde am 28.09.2023 festgestellt.

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