Stammdaten

Register
Amtsgericht Düren HRB 328
Eingetragen
26.9.1972
Branche
Herstellung von Haushalts-, Hygiene- und Toilettenartikeln aus Zellstoff, Papier und PappeHerstellung von Maschinen für die Papiererzeugung und -verarbeitungHerstellung von Papier, Karton und Pappe
Gegenstand
die Herstellung und Verarbeitung sowie der Vertrieb von Papieren jeder Art und von verwandten Produkten, insbesondere Tissue-Produkten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jan Obdenbusch
seit 27.8.2025
Prokura
Jukka Oinonen
seit 18.12.2024
Prokura
Jörg Meurer
seit 11.10.2021
Prokura
Jari Tiura
seit 23.12.2020
Prokura
Tobias Lüning
seit 24.3.2020
Geschäftsführer
Dirk Hammann
seit 26.4.2019
Prokura
Frank Ledosquet
seit 20.3.2019
Prokura
Prokura
Arno Simon
seit 30.6.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Metsä Tissue OyjFIN
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Metsä Tissue Oyj
Finland
12.000.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Metsä Tissue GmbH

Kreuzau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

a. Geschäftsmodell

Metsä Tissue, als Sparte der Metsä Group, ist einer der Lieferanten von Tissue-Produkten in Europa und ein weltweit agierender Lieferant von fettdichten Lebensmittelkontaktpapieren.

Zu der Tissue-Produktpalette der Sparte Metsä Tissue der Metsä Group gehören Toilettenpapiere, Haushaltsrollen, Taschentücher und Kosmetiktücher, die unter den Markennamen Lambi, Serla, Mola und Tento vertrieben werden (Geschäftsbereich Consumer). Die Marke Katrin richtet sich an gewerbliche Verbraucher (Geschäftsbereich Professional) und bietet Hygienekomplettlösungen für den Arbeitsplatz und für Waschräume sowie für Einrichtungen im Gesundheits- und Wellness-Bereich an. Zur Marke Katrin gehören Papiertücher, Reinigungstücher für professionelle Zwecke und Spendersysteme. Die SAGA-Produktpalette umfasst ein großes Angebot an fettdichten Papieren, mit dem dazu gehörenden Know-how - sowohl für gewerbliche Anwendungen als auch für private Haushalte (Geschäftsbereich Greaseproof Papers).

Zusätzlich zu den eigenen Marken entwickelt und produziert Metsä Tissue eine Reihe von Produkten, die als maßgeschneiderte Kunden-Eigenmarken von europäischen Einzelhändlern vertrieben werden.

Die Metsä Tissue Sparte verfügt über insgesamt neun Standorte, von denen drei in Deutschland, drei in Schweden und je einer in Finnland, Polen und der Slowakei angesiedelt sind. Die Produktionsvolumen im Geschäftsjahr 2023 betrugen 538.000 Tonnen, davon entfielen 486.000 Tonnen auf die Herstellung von Tissue-Produkten.

Die Organisationsstruktur wurde prozessorientiert gestaltet, um Komplexitäten zu reduzieren, kundenorientiert zu arbeiten und aufgrund einer flachen Hierarchie schnell auf die Anforderungen des Marktes reagieren zu können.

Die Leistung jedes Werkes (Profit Center) und die der Gesellschaft eines jeden Landes werden über spezifische "Key Performance Indicators" (KPIs) sowie über die Faktoren Qualität und Kosten gemessen.

Die beiden deutschen Standorte Kreuzau und Raubach bilden die Metsä Tissue GmbH. In dieser Gesellschaft werden Tissue Produkte (Consumer und Professional) produziert und vertrieben.

b. Steuerungssystem

Die wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren (KPIs) der Metsä Tissue GmbH sind Verkaufsvolumen, Umsatzerlöse und EBIT (Betriebsergebnis, Summe der Posten 1.-7. und 10. bis 11. der Gewinn- und Verlustrechnung).

2. Wirtschaftsbericht

a. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz jüngsten Rückgängen nach wie vor hohen Preise in allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kam eine geringe Nachfrage aus dem In- und Ausland sowie ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen. Aufgrund dieser Bedingungen lag das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt 0,3% unter dem Vorjahr. Die Wirtschaftsleistung vor Pandemiebeginn 2019 wurde um 0,7% übertroffen.

Die Leistung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen verlief sehr unterschiedlich. Im Dienstleistungsbereich ging die Bruttowertschöpfung um -0,1% zurück. Während der Bereich Information und Kommunikation einen Zuwachs von 2,6% erzielte verzeichnete der Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe einen Rückgang von -1%. Das Baugewerbe (+0,2%) kämpfte weiterhin mit Fachkräftemangel, hohen Baukosten und schlechter werdenden Finanzierungsbedingungen. Das Verarbeitende Gewerbe war im Jahr 2023 im Minus (-0,4%). Die positiven Impulse aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau wurden durch sinkende Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industrien wie Chemie- und Metallindustrie überkompensiert. 1

Insgesamt produzierte die deutsche Papierindustrie im Jahr 2023 nach Angaben des "DIE PAPIERINDUSTRIE e.V." mit 18,6 Mio. Tonnen Papier 13,7 % weniger als im Vorjahreszeitraum und sank damit auf den niedrigsten Wert der vergangenen 20 Jahre. Die Produktion von Papieren und Pappen für technische und spezielle Verwendungszwecke ging um 4,6 % zurück. Die Produktion von Grafischen und Verpackungspapieren ging um 30,5 % und 7,9 % zurück. Hygienepapiere verzeichneten einen Rückgang von 5,9 %. Der Branchenumsatz fiel um 27 % auf € 15,5 Mrd.

1 Statistisches Bundesamt (Destatis), Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024

b. Geschäftsverlauf

Die Gesamtproduktion von Hygienepapieren in Deutschland betrug im Jahr 2023 1.379.000 to, davon wurden bei der Metsä Tissue GmbH 165.500 to produziert (2022: 1.466.000 to, davon Metsä Tissue GmbH 200.900 to).

Die bei der Metsä Tissue GmbH produzierte Menge verteilt sich auf die verschiedenen Produktgruppen wie folgt:

Tonnen 01.01.-31.12.2023 Tonnen 01.01.-31.12.2022
Toilettenpapier/Haushaltsrollen 117.400 145.800
Putzrollen 24.000 28.900
Taschentücher 400 4.900
Handtücher 23.700 21.300
165.500 200.900

Das Verkaufsvolumen der Metsä Tissue GmbH belief sich 2023 auf 186.293 to an Tissue-Produkten (-14,6% vs. 2022) und lag damit im Wesentlichen aufgrund eines Nachfragerückganges unter den Vorjahreserwartungen für das Geschäftsjahr 2023 (198.941 to).

c. Lage

I. Ertragslage

2023 2022
T€ % T€ %
Gesamtleistung * 395.971 100,0 % 421.792 100,0 %
Materialaufwand -221.387 -55,9 % -305.405 -72,4 %
Rohertrag/Mehrwert 174.584 44,1 % 116.387 27,6 %
EBITDA *** 52.090 13,2 % -30.288 -7,2 %
EBIT ** 45.092 11,4 % -36.802 -8,7 %
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit **** 42.304 10,7 % -39.002 -9,2 %

1 Tissue-Geschäft der Metsä Tissue GmbH

* Summe der Posten 1.-2. der Gewinn- und Verlustrechnung ** Betriebsergebnis (Summe der Posten 1.-7. und 10.-11. der Gewinn- und Verlustrechnung)

*** Betriebsergebnis zuzüglich Abschreibungen (Posten 6 der Gewinn- und Verlustrechnung)

**** Summe der Posten 1.-11. der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse sind um 0,7% auf € 406,1 Mio. gesunken und liegen insbesondere aufgrund der niedrigeren Absatzvolumen unter unseren Vorjahreserwartungen für das Geschäftsjahr 2023 (€ 449,5 Mio.). Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse und Bestandsveränderung) ist um 6,1% auf € 396,0 Mio. gesunken. Die Materialaufwendungen gingen um 27,5% auf € 221,4 Mio. zurück. Im Verhältnis zur Gesamtleistung lag der Materialaufwand bedingt durch sinkende Rohstoffpreise und Energiekosten bei 55,9% (Vorjahr: 72,4%).

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Strompreiskompensation und dem Energiekostendämpfungsprogramm in Höhe von € 12,1 Mio. (Vorjahr € 3,2 Mio.).

Der Personalaufwand ist im Wesentlichen aufgrund von Lohn- und Gehaltssteigerungen um 5,2% auf € 54,5 Mio. gestiegen.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen liegen mit € 7,0 Mio. leicht über dem Vorjahr.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um 7% auf € 86,5 Mio. reduziert.

Das erwirtschaftete EBITDA betrug € 52,1 Mio. (Vorjahr € - 30,3 Mio.) und das EBIT von € 45,1 Mio. (Vorjahr € - 36,8 Mio.) liegt wie erwartet deutlich über den Werten des Vorjahres. Es wurde ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von € 42,3 Mio. (Vorjahr € - 39,0 Mio.) und nach Berücksichtigung von Steuern ein Jahresüberschuss von € 36,9 Mio. (Vorjahr € - 39,2 Mio.) erwirtschaftet. Aufgrund des Verlustvortrages des Vorjahres ergab sich ein Bilanzgewinn von € 0,6 Mio.

II. Vermögenslage

31.12.2023 31.12.2022
T€ % T€ %
AKTIVA
Langfristiges Vermögen 101.230 45,9 % 96.437 45,1 %
Kurzfristiges Vermögen 119.393 54,1 % 117.522 54,9 %
220.623 100,0 % 213.959 100,0 %
PASSIVA
Eigenkapital 82.934 37,6 % 46.037 21,5 %
Langfristiges Fremdkapital 63.905 29,0 % 14.675 6,9 %
Kurzfristiges Fremdkapital 73.784 33,4 % 153.247 71,6 %
220.623 100,0 % 213.959 100,0 %

Im Geschäftsjahr 2023 stieg die Bilanzsumme um € 6,7 Mio. auf € 220,6 Mio.

Auf der Aktivseite erhöhte sich das langfristige Vermögen um € 4,8 Mio. und das kurzfristige Vermögen um € 1,9 Mio. Das Anlagevermögen wird zu 81,9% durch Eigenkapital gedeckt. Die Eigenkapitalquote in Bezug zur Bilanzsumme beträgt 37,6%.

Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital aufgrund des Jahresüberschusses in Höhe von € 36,9 Mio. auf € 82,9 Mio. Das langfristige Fremdkapital erhöhte sich um € 49,2 Mio. und das kurzfristige Fremdkapital verringerte sich um € 79,5 Mio. Diese Verschiebung ist insbesondere auf die im Mai 2023 erfolgte Anpassung der Laufzeit des Kredites der Metsä Tissue Oyj zurückzuführen, der bis zum 31. Mai 2025 zurückzuzahlen ist.

III. Finanzlage

2023
T€
2022
T€
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 60.991 -50.049
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -11.791 -9.888
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -10.000 60.000
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 39.200 63
Finanzmittelfonds zu Beginn der Periode -13.507 -13.570
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 25.693 -13.507

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist im Vorjahresvergleich zum 31. Dezember 2023 um € 111,0 Mio. gestiegen. Insgesamt ergaben sich im Geschäftsjahr 2023 zahlungswirksame Anlagenzugänge in Höhe von € 11,8 Mio. Von der Gesamtsumme wurden € 4,2 Mio. in Raubach und € 7,6 Mio. im Werk in Kreuzau investiert; im Wesentlichen wurden Ersatz- und Entwicklungsinvestitionen getätigt. Der Finanzmittelfonds, bestehend aus Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sowie dem Cashpoolingkonto, erhöhte sich zum 31. Dezember 2023 um € 39,2 Mio. auf € 25,7 Mio.

Die Finanzierung der Gesellschaft ist durch einen im Mai 2023 geschlossenen Kredit der Metsä Tissue Oyj gesichert, der sich zum 31. Dezember 2023 auf € 50,0 Mio. beläuft. Außerdem steht dem Unternehmen ein kurzfristiger Kreditrahmen in Höhe von € 20 Mio. der Metsä Group Treasury Oy zur Verfügung, der nicht in Anspruch genommen wurde. Die Metsä Tissue GmbH war im Berichtsjahr unverändert in das Cashpooling des Metsä Group-Konzerns eingebunden.

IV. Gesamtaussage zur Lage

Aus Sicht der Geschäftsführung der Metsä Tissue GmbH blieben die Verkaufsvolumen sowie die Umsatzerlöse hinter unseren Erwartungen zurück während das EBIT (Betriebsergebnis) höher als erwartet ausfiel.

V. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Neben den in Abschnitt 1b. genannten finanziellen Leistungsindikatoren zählen nichtfinanzielle Leistungsindikatoren wie die Zahl der Mitarbeitenden, die Fluktuationsrate und Maschinenauslastung ebenfalls zu wichtigen Kennzahlen, die jedoch nicht unmittelbar für die Steuerung des Unternehmens wesentlich sind.

Gegenüber dem Vorjahresstichtag reduzierte sich die Zahl der Mitarbeiter um 2 auf 703 zum 31. Dezember 2023. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl betrug im Geschäftsjahr 2023 707 Mitarbeiter.

Im Laufe des Kalenderjahres 2023 haben 26 Mitarbeiter bzw. Mitarbeiterinnen die Metsä Tissue GmbH verlassen. Unter Berücksichtigung des durchschnittlichen Personalstandes bezogen auf FTE (full-time equivalent) lag die Fluktuationsrate bei 3,73%.

Die sechs Tissue-Papiermaschinen waren in 2023 zu 86,4% (Vorjahr 97,2%) ausgelastet.

Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289f Absatz 4 HGB: Durch das "Gesetz für die gleichberechtige Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst" ist die Metsä Tissue GmbH verpflichtet entsprechende Zielgrößen und Fristen für die Zielerreichung festzulegen. Für die Gesellschaft ist Vielfalt eine Voraussetzung für Innovation, daher wird sie aktiv gefördert und gestärkt. Die Metsä Tissue GmbH verfolgt hier das Ziel hoch qualifizierte weibliche Führungskräfte zu gewinnen und den Anteil stetig zu erhöhen. Bei der Besetzung der betreffenden Stelle gilt aber zunächst das Leistungsprinzip; es wird die Person eingestellt, welche die beste Qualifikation für die betreffende Stelle mitbringt. Zur gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen wurden die nachfolgenden Zielgrößen (Anteil Frauen am jeweiligen Gremium bzw. an der jeweiligen Führungsebene) festgelegt, die bis zum 31. Dezember 2025 erreicht werden sollen:

Zielquote Stand 31.12.2023
Aufsichtsrat 33,3% 0%
Geschäftsführung *) 0% 0%
Führungsebene 1 25% 20%
Führungsebene 2 27% 24%

*) Die Geschäftsführung des Unternehmens besteht aus zwei Geschäftsführern. Die Anstellungsverträge beider Geschäftsführer sehen keine zeitliche Befristung vor. Vor diesem Hintergrund besteht keine Notwendigkeit, die gegenwärtige Zusammensetzung der Geschäftsführung in absehbarer Zukunft zu ändern. Aus diesen Gründen sehen wir für die Ebene der Geschäftsführung eine Frauenquote von Null vor.

Die Unfallhäufigkeitsrate hat sich mit 0 Unfällen je 1 Mio. geleisteter Stunden im Vergleich zum Vorjahr reduziert. In 2022 betrug diese 0,9 Unfälle je 1 Mio. geleisteter Stunden. Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz haben bei der Metsä Tissue GmbH hohe Priorität. Arbeitssicherheit ist daher integrierter Bestandteil aller Betriebsabläufe.

3. Risiko- und Chancenbericht

a. Risiken

Die Metsä Tissue GmbH ist als produzierendes Unternehmen in ihrer Geschäftstätigkeit Risiken unterschiedlichster Art ausgesetzt. Ziel ist es, mit Risiken verantwortungsbewusst umzugehen, d. h. Risiken frühzeitig zu erkennen, zu bewerten und geeignete Vorsorge- und Sicherungsmaßnahmen zu ergreifen. Die hierfür eingesetzten Verfahren werden kontinuierlich weiterentwickelt.

Die von uns eingerichteten Maßnahmen dienen der Identifikation und der aktiven Prävention von Entwicklungen, die das Geschäftsergebnis nachhaltig beeinträchtigen würden bzw. den Bestand des Unternehmens gefährden könnten. Die bei der Metsä Tissue GmbH eingerichteten Maßnahmen sind in das Risikomanagementsystem der Metsä Group eingebunden.

Risiken bestehen in steigenden Zellstoff-, Energie- und Logistikkosten, die nicht zeitnah über Preiserhöhungen an die Endkunden weitergegeben werden können. Dieses Risiko wird als mittel bis hoch eingestuft.

Die Risiken der zukünftigen Entwicklung ergeben sich auch aus den Überkapazitäten von Wettbewerbern, verbunden mit einem Preis-Mengendruck durch die Marktmacht der Großkunden. Die sich hieraus ergebenden Risiken werden als gering bis mittel eingestuft.

Den bestehenden Risiken aufgrund von Forderungsausfällen begegnen wir durch Vorgabe und Überwachung von Zahlungszielen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit von Forderungsausfällen stufen wir als gering ein. Refinanzierungsrisiken wirken wir durch Cashmanagement entgegen. Währungsrisiken sind für die Metsä Tissue GmbH aufgrund ihrer hauptsächlichen wirtschaftlichen Betätigung in der Eurozone von untergeordneter Bedeutung. Die Risiken aus diesen Bereichen werden ebenfalls als gering eingestuft.

b. Chancen

Durch die Einbindung in die Metsä Group konnten bereits in der Vergangenheit Einsparungspotenziale realisiert werden, die als Einzelunternehmen am Markt nicht durchzusetzen sind. Diese Vorteile werden wir auch zukünftig konsequent nutzen.

Ein Hauptfokus ist es, kundenorientiert zu arbeiten und zu produzieren, um daraus eine höhere Kundenzufriedenheit zu entwickeln und somit eine starke Kundenbindung zu erreichen. Optimierungen im Produktionsprozess sollen den Energieverbrauch und die Ausschussquoten verringern und Produktqualitäten sichern.

Chancen bestehen auch in fallenden Zellstoffpreisen, die aufgrund bestehender Verträge nicht zeitnah an die Endkunden weitergegeben werden müssen. Die sich hieraus ergebenden Chancen werden als gering eingestuft.

4. Prognosebericht

Der IWF prognostiziert in seinem am 31. Januar 2024 aktualisierten World Economic Outlook ein globales Wachstum von 3,1% in 2024. Die Entwicklung für die Industrieländer liegt bei 1,5% und für die Schwellen- und Entwicklungsländer bei 4,1%. Für die Eurozone liegen die Prognosen mit +0,9% und Deutschland +0,5% deutlich niedriger. Es wird erwartet, dass der Aufschwung im Euroraum durch einen stärkeren Konsum der privaten Haushalte getragen wird, da die Auswirkungen des Energiepreisschocks nachlassen und die Inflation sinkt.

Das Investitionsvolumen des Geschäftsjahres 2024 unserer Werke in Kreuzau und Raubach wird das Niveau des Geschäftsjahres 2023 insgesamt leicht übersteigen.

Für die Metsä Tissue GmbH sind für das Geschäftsjahr 2024 Verkaufsvolumina in Höhe von ca. 183.800 to und Umsatzerlöse in Höhe von ca. € 377,4 Mio. geplant. Es wird erwartet, dass das EBIT (Betriebsergebnis, Summe der Posten 1.-7. und 10.-11. der Gewinn- und Verlustrechnung) für das Geschäftsjahr 2024 im Wesentlichen aufgrund von sinkenden Durchschnittserlösen sowie dem im EBIT des Geschäftsjahres 2023 enthaltenden Einmaleffekt aus dem Energiekostendämpfungsprogramm deutlich unter dem EBIT des Geschäftsjahres 2023 liegen wird.

Weiterhin haben die Aktivitäten der Wettbewerber, die Entwicklung der Zellstoffpreise sowie der Energie- und Logistikkosten, die USD/EUR-Relation sowie die eigene Leistungsfähigkeit wesentlichen Einfluss auf die Erlös- und Ergebnisziele der Metsä Tissue GmbH.

Da es sich bei diesen Erwartungen um Prognosen handelt, können die tatsächlichen Werte hiervon abweichen.

 

Kreuzau, den 8. Mai 2024

Metsä Tissue GmbH

Tobias Lüning

Arno Simon

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software, Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 5.369.061,41 5.587.537,22
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 160.144,00 160.144,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 70.845.117,19 67.119.556,80
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 872.006,47 990.748,26
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.359.965,93 79.237.233,59 5.957.410,45 74.227.859,51
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 16.620.738,48 16.620.738,48
2. Beteiligungen 2.500,00 16.623.238,48 500,00 16.621.238,48
101.229.533,48 96.436.635,21
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 22.045.368,22 24.972.043,83
2. Unfertige Erzeugnisse 4.405.018,08 7.508.065,77
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 13.462.672,92 20.803.789,16
4. Emissionsberechtigungen 1.741.759,00 41.654.818,22 2.770.068,00 56.053.966,76
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 43.523.974,94 59.658.380,75
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 33.522.416,48 1.232.098,07
3. Sonstige Vermögensgegenstände 675.645,55 77.722.036,97 570.316,27 61.460.795,09
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 6.503,70 6.720,01
119.383.358,89 117.521.481,86
C. Rechnungsabgrenzungsposten 9.847,23 483,61
220.622.739,60 213.958.600,68

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 12.000.000,00 12.000.000,00
II. Kapitalrücklage 70.326.276,38 70.326.276,38
III. Bilanzgewinn (i. Vj. Bilanzverlust) 608.105,96 -36.289.508,95
82.934.382,34 46.036.767,43
B. Sonderposten für unentgeltlich ausgegebene Emissionsberechtigungen 1,00 1,00
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 13.905.051,00 14.675.412,00
2. Steuerrückstellungen 5.190.173,67 0,00
3. Sonstige Rückstellungen 15.021.772,48 17.258.597,81
34.116.997,15 31.934.009,81
D. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 247.412,54 240.000,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 33.191.052,71 40.548.888,71
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 60.775.441,34 87.911.668,50
- davon gegenüber Gesellschafter EUR 51.054.909,93 (i. Vj. EUR 61.777.693,56) -
4. Sonstige Verbindlichkeiten 9.357.452,52 7.287.265,23
- davon aus SteuernEUR 0,00 (i. Vj. EUR 1.058.761,65) -
103.571.359,11 135.987.822,44
220.622.739,60 213.958.600,68

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Umsatzerlöse 406.147.596,04 408.832.394,70
2. Verminderung (i. Vj. Erhöhung) des Bestands an unfertigen und
fertigen Erzeugnissen -10.177.043,30 12.959.630,33
3. Sonstige betriebliche Erträge 13.259.879,17 4.700.514,10
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 16.173.60 (i. Vj. EUR 15.674,12) -
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -177.202.771,60 -240.521.724,60
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -44.184.337,10 -64.883.365,47
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -45.529.007,86 -43.011.012,22
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -8.969.447,75 -8.788.427,47
- davon für Altersversorgung EUR 98.775,74 (i. Vj. EUR 13.873,92) -
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -6.997.929,63 -6.513.721,61
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -86.483.992,02 -92.973.699,69
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 12.470,89 (i. Vj. EUR 12.784,96) -
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 366.177,09 17.813,80
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 352.156,06 (i. Vj. EUR 16.663,49) -
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -3.154.285,54 -2.217.877,92
- davon an verbundene Unternehmen EUR 2.940.575,50 (i. Vj. EUR 1.764.517,76) -
- davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen EUR 201.529,00 (i. Vj. EUR 426.848,00) -
10. Erträge aus Gewinnabführung 5.229.447,50 0,00
11. Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,00 -6.602.616,63
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
(i. Vj. Erstattete Steuern vom Einkommen und vom Ertrag) -5.190.196,77 11.923,12
13. Ergebnis nach Steuern 37.114.088,23 -38.990.169,56
14. Sonstige Steuern -216.473,32 -213.159,30
15. Jahresüberschuss (i. Vj. Jahresfehlbetrag) 36.897.614,91 -39.203.328,86
16. Verlustvortrag (i. Vj. Gewinnvortrag) -36.289.508,95 2.913.819,91
17. Bilanzgewinn (i. Vj. Bilanzverlust) 608.105,96 -36.289.508,95

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Emissionsberechtigungen wurden abweichend vom Gliederungsschema des HGB gesondert als Vermögensgegenstände ausgewiesen, der Sonderposten für unentgeltlich ausgegebene Emissionsrechte zusätzlich aufgenommen.

Der Jahresabschluss wurde nach den Grundsätzen der Fortführung der Unternehmenstätigkeit im Sinne des § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB aufgestellt.

Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Düren unter der Handelsregisternummer HRB 328 registriert.

Die Metsä Tissue GmbH ist alleinige Gesellschafterin der Metsä Greaseproof Papers GmbH. Mit der Metsä Greaseproof Papers GmbH (als beherrschtes Unternehmen und Organgesellschaft) wurde am 18. Mai 2021 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag rückwirkend für die Zeit ab Gründung der Metsä Greaseproof Papers GmbH (18. März 2021) geschlossen. Die Metsä Tissue GmbH ist Organträgerin einer ertrag- und umsatzsteuerlichen Organschaft mit der Metsä Greaseproof Papers GmbH.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung der entgeltlich von Dritten erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten, vermindert um die planmäßige Abschreibung. Die Abschreibung erfolgt linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände, im Zugangsjahr zeitanteilig. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände beträgt drei bis sieben Jahre. Soweit die beizulegenden Zeitwerte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibung erfolgt über die voraussichtliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände. Die Abschreibung auf Zugänge erfolgt grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Zeitwerte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Gebäude und Außenanlagen werden über eine geschätzte Nutzungsdauer zwischen 20 bis 33 Jahren linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf bewegliche Anlagegüter sowie für alle übrigen Anlagegüter erfolgen linear. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt acht bis 25 Jahre.

Die Bilanzierung geringwertiger Anlagegüter erfolgt in Anlehnung an die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 und Abs. 2a EStG. Anschaffungskosten von abnutzbaren beweglichen Gegenständen des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben, wenn die Anschaffungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Anlagegut € 800 nicht übersteigen.

Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Die Bewertung der Vorräte erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Für bestehende Lagerrisiken (geringe Umschlagshäufigkeit, Sortimentsbereinigungen, Restanten) sowie für Verkaufspreisrisiken sind individuelle Abschläge gebildet.

In die Herstellungskosten wurden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung und anteilige Aufwendungen der freiwilligen betrieblichen Altersversorgung einbezogen. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Entgeltlich erworbene Emissionsberechtigungen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Unentgeltlich zugeteilte Emissionsberechtigungen werden mit dem Erinnerungswert angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren Wert angesetzt.

Noch nicht ausgeglichene Erlösschmälerungen und drohende Forderungsausfälle wurden aktivisch von den Forderungen abgesetzt.

Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet.

Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert bzw. bei Fremdwährungskonten zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (mit Ausnahme der Pensionsrückstellungen) sind grundsätzlich mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Rückstellungen für Pensionen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen wurden mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Dezember 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer pauschal angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Zum 31. Dezember 2023 wurde entsprechend ein Zinssatz von 1,82% (Vorjahr 1,78%) angewendet. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen wurden unverändert jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen, Rentensteigerungen von jährlich 2,2% (Vorjahr 2,2%) sowie eine Fluktuationsrate von 3,0% (Vorjahr 3,0%) zugrunde gelegt.

Sonstige Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet. Sie berücksichtigen die bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren bilanzierungspflichtigen Risiken und Verpflichtungen in Höhe des erwarteten Erfüllungsbetrags.

Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit werden nach Maßgabe des Blockmodells gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeit erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 1,04% p. a. (Vorjahr 0,51%) für die durchschnittliche Restlaufzeit und auf der Grundlage der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden für zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossene und zukünftige potenzielle Altersteilzeitvereinbarungen gebildet. Sie enthalten Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft.

Die Erfüllungsverpflichtungen aus Altersteilzeit werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersteilzeitverpflichtungen dienen und dem Zugriff fremder Dritter entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Die Bewertung des zweckgebundenen, verpfändeten und insolvenzgesicherten Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert.

Die Bewertung der Jubiläumsrückstellungen erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 1,75% p. a. (Vorjahr 1,44%) für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren und auf der Grundlage der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Latente Steuern

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen.

Im Fall eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht gem. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht.

Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 32,34038% zugrunde (15,825% für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 16,51538% für die Gewerbesteuer), der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. Der Steuersatz für die Gewerbesteuer ergibt sich aus dem durchschnittlichen Gewerbesteuerhebesatz von 471,8679%.

Fremdwährungsumrechnung

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet:

Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im nachfolgenden Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Die Finanzanlagen in Höhe von T€ 16.623 (Vorjahr T€ 16.621) betreffen mit T€ 16.621 (Vorjahr T€ 16.621) im Wesentlichen die Anteile (100%) an der im Geschäftsjahr 2021 gegründeten Metsä Greaseproof Papers GmbH, Düren, in die zum 1. Juni 2021 das Greaseproof Papers-Geschäft von der Metsä Tissue GmbH ausgegliedert wurde. Das Eigenkapital der Metsä Greaseproof Papers GmbH betrug zum 31. Dezember 2023 T€ 16.585 und der Jahresüberschuss betrug für das Geschäftsjahr 2023 nach Gewinnabführung T€ 0.

In den Vorräten sind Ersatzteile im Wert von netto T€ 16.892 enthalten. Es wurden T€ 893 als Wertberichtigungen für Ungängigkeit und drohende Verluste von den Vorräten (ohne Ersatzteile) abgesetzt.

Der Zeitwert der entgeltlich erworbenen Emissionsrechte beträgt zum 31. Dezember 2023 T€ 1.742. Der Zeitwert der unentgeltlich zugeteilten und mit dem Erinnerungswert von € 1 bilanzierten Emissionsrechte beträgt zum 31. Dezember 2023 T€ 4.285.

Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände liegen wie im Vorjahr allesamt unter einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit T€ 2.869 (Vorjahr T€ 1.232) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

In den Pensionsrückstellungen sind mit T€ 210 Verpflichtungen gegenüber Rentnern sowie Verpflichtungen gegenüber ausgeschiedenen Pensionsberechtigten mit unverfallbaren Anwartschaften und Gesellschaftsorganen der Metsä Tissue Immobilienverwaltungs GmbH enthalten. Die Metsä Tissue GmbH hat im Geschäftsjahr 1999 unwiderruflich erklärt, dass sie die Metsä Tissue Immobilienverwaltungs GmbH von diesen Pensionsverpflichtungen freistellt.

Rückstellungspflichtige Pensionsverpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 13.905. Die Zinszuführungen (T€ 202) sind im Finanzergebnis unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" enthalten.

Der Verpflichtungswert zum 31. Dezember 2023, ermittelt mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre (1,75%), beträgt T€ 13.993 Daraus resultiert ein Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 S. 1 HGB in Höhe von T€ 88 (Vorjahr T€ 478), der gemäß § 253 Abs. 6 S. 2 HGB ausschüttungsgesperrt ist.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten u.a. Rückstellungen für Altersteilzeit (T€ 1.412), Jubiläumsgelder (T€ 946), Urlaub (T€ 696) und weitere personalbezogene Rückstellungen (T€ 3.523).

Rückstellungspflichtige Altersteilzeitverpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 2.435. Diese Beträge werden mit dem Deckungsvermögen, das zum 31. Dezember 2023 einen beizulegenden Zeitwert von T€ 1.023 aufweist, gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert ausgewiesen. Aufwendungen aus Deckungsvermögen von T€ 9 sind im Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen" enthalten. Als Deckungsvermögen wurde die zweckexklusive, verpfändete und insolvenzgeschützte Rückdeckungsversicherung klassifiziert. Der beizulegende Zeitwert der saldierten Rückdeckungsversicherungsansprüche entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten (Deckungskapital zuzüglich Überschussbeteiligung) gemäß den Mitteilungen der Versicherer.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten weiterhin Jubiläumsrückstellungen in Höhe von T€ 946. Die Zinszuführungen (T€ 14) sind im Finanzergebnis unter dem Posten "sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" enthalten.

Die Aufteilung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten ergibt sich aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel:

31.12.2023 31.12.2022
bis 1 Jahr
T€
1 bis 5 Jahre
T€
Insgesamt
T€
bis 1 Jahr
T€
1 bis 5 Jahre
T€
Insgesamt
T€
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 247 0 247 240 0 240
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 33.191 0 33.191 40.549 0 40.549
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 10.775 50.000 60.775 87.912 0 87.912
Sonstige Verbindlichkeiten 9.357 0 9.358 7.287 0 7.287
davon aus Steuern (0) (0) (0) (1.059) (0) (1.059)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit (0) (0) (0) (0) (0) (0)
53.571 50.000 103.571 135.988 0 135.988

Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen im Wesentlichen T€ 50.000 (Vorjahr T€ 60.000) auf ein Darlehen gegenüber der Metsä Tissue Oyj, T€ 0 (Vorjahr T€ 13.513) auf Cashpoolverbindlichkeiten gegenüber der Metsä Group Treasury Oy sowie T€ 10.775 (Vorjahr T€ 12.356) auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Metsä Tissue Oyj in Höhe von T€ 51.055 (Vorjahr T€ 61.778).

Latente Steuern: Zum Bilanzstichtag weist die Gesellschaft keine latente Steuern gemäß § 274 Abs. 1 Satz 1 und Satz 2 HGB aus, die sich nach Saldierung der aktiven (T€ 17.698) mit den passiven latenten Steuern (T€ 14.453) im Rahmen einer Gesamtdifferenzenbetrachtung ergeben. Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht Gebrauch, den Aktivüberhang der latenten Steuern, der insbesondere durch latente Steuern auf in den Geschäftsjahren 2021 und 2022 entstandene Verlustvorträge resultiert, nicht zu aktivieren.

Die ermittelten aktiven und passiven latenten Steuern resultieren aus folgenden temporären Differenzen:

Bilanzposten 31.12.2023 Differenz Handelsbilanz vs. Steuerbilanz
T€
Steuersatz 31.12.2023 Aktive latente Steuern
T€
Rückstellungen für Pensionen 6.800 32,34038% 2.199
Sonstige Rückstellungen 1.590 32,34038% 514
Software 200 32,34038% 65
Gebäude 8 32,34038% 3
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9 32,34038% 3
Körperschaftsteuerliche Verlustvorträge 46.384 15,82500% 7.340
Gewerbesteuerliche Verlustvorträge 45.862 16,51538% 7.574
17.698
Bilanzposten 31.12.2023 Differenz Handelsbilanz vs. Steuerbilanz
T€
Steuersatz 31.12.2023 Passive latente Steuern
T€
Geschäfts- oder Firmenwert 177 32,34038% 57
Technische Anlagen und Maschinen 33.104 32,34038% 10.706
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 686 32,34038% 222
Anteile an verbundenen Unternehmen 10.722 32,34038% 3.468
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2 32,34038% 0
14.453
Stand 1.1.2023
T€
Veränderung
T€
Stand 31.12.2023
T€
Aktive latente Steuern 25.574 -7.876 17.698
Passive latente Steuern 13.541 +912 14.453

Sonstige finanzielle Verpflichtungen / Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Verpflichtungen aus Erdgaslieferverträgen T€
fällig bis Ende 2024 10.774
fällig ab 2025 0
10.774
Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen
fällig bis Ende 2024 2.894
fällig von 2025 bis 2029 6.564
9.458
20.232

Als Vorteil für langfristige Miet-, Leasing- und Energielieferverträge ist es anzusehen, dass man eine starke Planungssicherheit erreicht. Die Miet- und Leasingverträge haben eine positive Auswirkung auf die Liquidität des Unternehmens. Da die Dauer der Verträge relativ überschaubar ist, ist kein erhöhtes Risiko zu erwarten, besonders da die Energiepreise sich tendenziell auch eher nach oben entwickeln.

Darüber hinaus besteht ein Bestellobligo in Höhe von T€ 16.099 für kurzfristige Verträge zum Erwerb von Vorratsvermögen sowie aus Verpflichtungen zum Erwerb von Anlagevermögen.

Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen existieren keine Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB sowie weitere außerbilanzielle Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt nach geographisch bestimmten Märkten:

T€ %
Inland 228.248 56,2 %
EU-Ausland 144.111 35,5 %
Übriges Ausland 33.789 8,3 %
406.148 100,0 %

Nach Produktgruppen gliedern sich die Umsatzerlöse wie folgt:

T€ %
Tissue Produkte 401.347 98,8 %
Sonstige Umsätze 4.801 1,2 %
406.148 100,0 %

Von den Umsatzerlösen entfallen T€ 33.885 auf verbundene Unternehmen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge in Höhe von T€ 12.097 aus der Beihilfe für indirekte CO 2 -Kosten für das Geschäftsjahr 2022 sowie einem Zuschuss aus dem Energiekostendämpfungsprogramm vom 12. Juli 2022 (Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung und Bedeutung) und T€ 522 periodenfremde Erträge im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen aus Ausgangsfrachten (T€ 20.881), Aufwendungen aus Instandhaltung (T€ 18.392), Aufwendungen aus Lager- und Raumkosten (T€ 12.203), Aufwendungen aus externen Serviceleistungen (T€ 12.209) sowie Aufwendungen aus IT-Kosten in Höhe von (T€ 5.531).

Die Erträge aus Gewinnabführung in Höhe von T€ 5.229. resultieren aus der Übernahme des Gewinnes der Metsä Greaseproof Papers GmbH.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten im Umfang von T€ 5.190 das Ergebnis nach Steuern.

V. Sonstige Angaben

Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das abgeschlossene Geschäftsjahr belief sich auf T€ 316. Davon betrafen T€ 100 Abschlussprüfungsleistungen, T€ 39 andere Bestätigungsleistungen und T€ 176 sonstige Leistungen.

Arbeitnehmerzahl im Jahresdurchschnitt

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer betrug 707 Mitarbeiter, davon 556 gewerbliche Arbeitnehmer und 151 Angestellte.

Geschäftsführer

Tobias Lüning, Köln, Kaufmann, Vorsitzender der Geschäftsführung

Arno Simon, Urbach, Kaufmann, Geschäftsbereich allgemeine Verwaltung, Finanzen und Controlling

Die Angabe der Bezüge für die Geschäftsführer unterbleibt in Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB. An frühere Geschäftsführer bzw. deren Hinterbliebene der Strepp GmbH und der Papierwerke Halstrick GmbH wurden Versorgungsleistungen in Höhe von T€ 549 erbracht, weiterhin bestehen Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 5.623.

Aufsichtsrat

Name Beruf Weitere Aufsichtsratsmandate
Esa Kaikkonen LL.M. Vorsitzender der Geschäftsführung der Metsä Tissue Corporation Finnish Forest Industries Federation
Vorsitzender des Aufsichtsrates Metsä Spring Oy
Metsä Fibre Oy
Pohjolan Voima Oyj
Teollisuuden Voima Oyj
The National Defence Training Association of Finland
Federation of the Finnish Woodworking Industries
Juha Pilli-Sihvola M. SC. Econ. Geschäftsführung (CFO) der Metsä Tissue Corporation Helsinki/Finnland Metsä Tissue A/S
Metsä Tissue AB
Metsä Tissue AS
Metsa Tissue Czech s.r.o.
Metsä Tissue GmbH
Metsa Tissue Hungary Kft
Metsa Tissue Krapkowice Sp. z.o.o.
Metsa Tissue Slovakia s.r.o.
Ulf Breuer Elektriker Gemeindeentwicklungs- und Dienstleistungsgesellschaft Hürtgenwald mbH
Kreuzau (Vertreter der Arbeitnehmer)

Der Aufsichtsrat erhielt Vergütungen von T€ 0.

Ergebnisverwendung

Der Jahresabschluss ist unter teilweiser Ergebnisverwendung aufgestellt. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss von € 36.897.614,91 mit dem bestehenden Verlustvortrag von € 36.289.508,95 zu verrechnen und den verbleibenden Bilanzgewinn von € 608.105,96 auf neue Rechnung vorzutragen.

Konzernkreis

Die Metsä Tissue GmbH wurde zum 31. Dezember 2023 in den nach den International Financial Reporting Standards, wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, erstellten Konzernabschluss (Teilkonzernabschluss) der Metsä Tissue Oyj, Helsinki/Finnland (kleinster Konsolidierungskreis), einbezogen. Der Teilkonzernabschluss der Metsä Tissue Oyj, Helsinki/Finnland, wurde seinerseits in den nach den International Financial Reporting Standards, wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, erstellten Konzernabschluss der Metsäliitto Cooperative, Espoo/Finnland (größter Konsolidierungskreis), einbezogen. Die Konzernabschlüsse sind beim Patenttija Rekisterihallitus, Helsinki/Finnland, unter der Nummer 1867831-1 bzw. 0116300-4 hinterlegt.

Die Konzernabschlüsse sind unter folgender Adresse erhältlich: Metsäliitto Cooperative, Communication, Revontulenpuisto 2, 02100 Espoo, Finnland.

Die Metsä Tissue GmbH erstellt als Muttergesellschaft keinen Konzernabschluss und Konzernlagebericht, da sie gemäß § 291 HGB durch die übergeordneten Konzernabschlüsse und Konzernlageberichte der Metsä Tissue Oyj und der Metsäliitto Cooperative von der Verpflichtung nach § 290 ff. HGB befreit wird.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und weder in der Bilanz- noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, liegen nicht vor.

 

Kreuzau, den 8. Mai 2024

Metsä Tissue GmbH

Die Geschäftsführung

Tobias Lüning

Arno Simon

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software, Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 9.345.727,94 0,00 0,00 0,00 9.345.727,94
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 750.503,61 0,00 0,00 0,00 750.503,61
2. Technische Anlagen und Maschinen 219.557.585,87 5.360.072,93 3.612.804,31 5.034.743,89 226.339.598,38
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.622.301,08 25.563,76 774.134,99 0,00 11.873.729,85
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.957.410,45 6.437.299,37 0,00 -5.034.743,89 7.359.965,93
238.887.801,01 11.822.936,06 4.386.939,30 0,00 246.323.797,77
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 16.620.738,48 0,00 0,00 0,00 16.620.738,48
2. Beteiligungen 500,00 2.000,00 0,00 0,00 2.500,00
16.621.238,48 2.000,00 0,00 0,00 16.623.238,48
264.854.767,43 11.824.936,06 4.386.939,30 0,00 272.292.764,19
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software, Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 3.758.190,72 218.475,81 0,00 3.976.666,53
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 590.359,61 0,00 0,00 590.359,61
2. Technische Anlagen und Maschinen 152.438.029,07 6.636.777,03 3.580.324,91 155.494.481,19
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.631.552,82 142.676,79 772.506,23 11.001.723,38
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
164.659.941,50 6.779.453,82 4.352.831,14 167.086.564,18
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
168.418.132,22 6.997.929,63 4.352.831,14 171.063.230,71
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software, Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 5.369.061,41 5.587.537,22
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 160.144,00 160.144,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 70.845.117,19 67.119.556,80
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 872.006,47 990.748,26
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.359.965,93 5.957.410,45
79.237.233,59 74.227.859,51
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 16.620.738,48 16.620.738,48
2. Beteiligungen 2.500,00 500,00
16.623.238,48 16.621.238,48
101.229.533,48 96.436.635,21

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Metsä Tissue GmbH, Kreuzau

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Metsä Tissue GmbH, Kreuzau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Metsä Tissue GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote), die in Abschnitt 2. c. V. "Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren" des Lageberichts enthalten ist, haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der im Abschnitt "Sonstige Informationen" genannten Bestandteile des Lageberichts.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote), die in Abschnitt 2. c. V. "Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren" des Lageberichts enthalten ist.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 8. Mai 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Kis, Wirtschaftsprüfer

Ramsauer, Wirtschaftsprüfer

BERICHT DES AUFSICHTSRATS

DER METSÄ TISSUE GMBH AN DIE GESELLSCHAFTERVERSAMMLUNG

Der Aufsichtsrat hat sich über Lage und Entwicklung der Gesellschaft sowie über grundsätzliche Fragen der Geschäftspolitik und wesentliche Geschäftsvorfälle in mündlichen und schriftlichen Berichten laufend durch die Geschäftsführung unterrichten lassen. Der Aufsichtsrat hat auch das regelkonforme Verhalten der Geschäftsleitung und die hinreichende Effizienz der ausgeübten Instrumente zur Sicherstellung der Rechtstreue im Unternehmen geprüft. Mit Geschäftsführungsmaßnahmen, die nach Gesetz oder sonstigen Bestimmungen eine Zustimmung des Aufsichtsrates erfordern, hat sich der Aufsichtsrat eingehend befasst.

Der von der ordentlichen Gesellschafterversammlung bestellte Abschlussprüfer hat den Jahresabschluss zum 31.12.2023 der Metsä Tissue GmbH nebst Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Abschluss und der Lagebericht wurden dem Aufsichtsrat vorgelegt und erläutert. Der Aufsichtsrat hat Jahresabschluss und Lagebericht der Metsä Tissue GmbH anhand des Berichts des Abschlussprüfers geprüft und keinen Anlass zu Beanstandungen erkannt. Jahresabschluss und Jahresbericht der Metsä Tissue GmbH wurden vom Aufsichtsrat gebilligt. Der Aufsichtsrat teilt die Beurteilung der Geschäftsführung bezüglich der weiteren Entwicklung des Unternehmens. Ebenfalls stimmt der Aufsichtsrat mit der Geschäftsführung in der Bilanzpolitik überein.

 

Espoo, 7. Juni 2024

Esa Kaikkonen, Vorsitzender

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 7. Juni 2024 festgestellt.

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