ZERMA Zerkleinerungsmaschinenbau GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Prüfmaschinen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Lucas Maulbetsch seit 12.1.2021 | Prokura |
Thomas Ottenthal seit 2.2.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
5 Gesellschafter
GmbH-Struktur
1 von 5 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 50.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AMIS Maschinen-Vertriebs-GmbHZuzenhausenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1 Grundlagen des Unternehmens1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens Wir sind im industriellen Zerkleinerungssektor tätig und gehören zu den größten Anbietern von Zerkleinerungstechnik in Europa. Als Maschinenbau- und Handelsunternehmen bieten wir unseren Kunden konstruktive und pragmatische Lösungen mit neuen und gebrauchten Maschinen und Anlagen mit kurzen Liefer- und Reaktionszeiten. Aufgrund unseres großen Sortiments von über 300 Maschinen (Neu- bzw. Gebrauchtmaschinen) aller gängigen Hersteller sind wir in der Lage, Kunden der verschiedensten Branchen - von der kunststoffverarbeitenden Industrie, über Holzverarbeitung bis hin zur Chemie- und Nahrungsmittelindustrie - zu beliefern. Das Maschinenprogramm umfasst Beistellmühlen, leistungsstarke Schneidmühlen mit Arbeitsbreiten bis zu drei Metern, Feinmühlen, Brikettierpressen, Ein- und Mehrwellen-shredder sowie die dazugehörige Peripherie wie Förderbänder, Absauganlagen, Metalldetektoren/-separatoren, Feingutabscheider, Überbandmagnete, Zick-Zack-Sichter usw. Des Weiteren sind wir führend im Ersatzteilmarkt. Wir haben Ersatz- und Verschleißteile für Maschinen aller gängigen Hersteller, die zum Großteil in kürzester Zeit ab Lager lieferbar sind. Auf Wunsch können die AMIS-Service-Techniker mit speziell ausgerüsteten Servicefahrzeugen Ersatz- und Verschleißteile vor Ort montieren und auch Wartungen, Fehlerdiagnosen und kleine Reparaturen durchführen. In unserer Werkstatt können komplizierteste Zerkleinerungsmaschinen aller Hersteller repariert, alte Anlagen aufbereitet und modernisiert oder notwendige Teile neu gefertigt werden. Immer mehr Unternehmen entdecken das Potenzial für sich, das im effizienten Recycling steckt. Damit sich Recycling für die Unternehmen wirtschaftlich rechnet, müssen die besonderen Anforderungen jedes einzelnen Kunden und der zu zerkleinernden Materialien berücksichtigt werden. Im firmeneigenen Versuchszentrum können Kunden die optimale Maschine für ihre individuellen Anforderungen testen und bei Bedarf umbauen lassen. 1.2 Forschung und Entwicklung Wir entfalten Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im Bereich Energiegewinnung durch nachwachsende Rohstoffe sowie deren Volumenreduzierung durch Brikettierung. 2 Wirtschaftsbericht2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2023 war wie schon im Vorjahr wesentlich bestimmt durch die Auswirkungen der Energiepreiskrise - ausgelöst durch den Ukraine-Krieg - in Verbindung mit einer weltwirtschaftlichen Schwäche und den zunehmend spürbaren Effekten der restriktiven Geldpolitik. Hinzu kam ein außergewöhnlich hoher Krankenstand, der das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen dämpfte. Alles dies belastete die deutsche Wirtschaft anhaltender, sodass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,3 % abnahm (Vorjahr: Zuwachs um 1,9 %). Für das Jahr 2024 wird von Seiten der Bundesregierung in der Jahresprojektion wieder von einem geringen Anstieg des preisbereinigten BIP um 0,2 % gerechnet. Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet für das Jahr 2024 weiterhin mit einem unterdurchschnittlichen Wachstum der Weltwirtschaft von jahresdurchschnittlich 3,1 %. Eine Erholung wird für das Welthandelsvolumen erwartet, von +0,4 % im Jahr 2023 auf +3,3 % in 2024. Auch wenn dies weiterhin unterhalb des langfristigen Handelswachstums liegt, dürfte die stark in globale Wertschöpfungsketten eingebundene deutsche Wirtschaft hiervon profitieren. Der Arbeitsmarkt erweist sich angesichts der wirtschaftlichen Schwächephase bis zuletzt als widerstandsfähig, auch wenn sich die Dynamik im Verlauf merklich abgeschwächt hat. Trotz verhaltener Entwicklung des BIP hatte die Erwerbstätigkeit im Herbst 2023 erstmals 46,0 Millionen Personen überschritten und erreicht im Jahresdurchschnitt 45,9 Millionen Erwerbstätige (Vorjahr 45,7 Millionen). Der Fachkräftemangel stellt für Unternehmen weiterhin eine große Herausforderung dar und bremst den Beschäftigungsaufbau. In der Jahresprojektion wird daher für 2024 ein leichter Zuwachs der Erwerbstätigen um 110 Tausend Beschäftigte erwartet. Bei den Verbraucherpreisen erwartet die Bundesregierung einen im Vergleich zu den Vorjahren deutlich geringeren Anstieg um nur noch 2,8 %. Nach zwei Jahren mit für deutsche Verhältnisse sehr hohen Inflationsraten rückt eine Rückkehr zum Inflationsziel der Europäischen Zentralbank (EZB) von zwei Prozent somit bereits deutlich näher. (Alle vorhergehenden Abschnitte stammen aus dem Jahreswirtschaftsbericht 2024, Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz). Die deutsche Industrie befindet sich aktuell in einer Rezession. Der Maschinenbau - zusammen mit der Automobilindustrie das Kernstück der deutschen Industrie - zeigt deutlich fallende Auftragsbestände, was für 2024 auf spürbar sinkende reale Umsätze schließen lässt. Die Auftragsbestände im deutschen Maschinenbau im Jahr 2023 blieben real 12 % unter dem Vorjahreswert und eine Trendwende ist in 2024 nicht erkennbar (VDMA-Meldung). 2.2 Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 verlief positiv. Die Umsatzerlöse reduzierten sich zwar um 4,87 % im Vergleich zum Vorjahr, das Ergebnis vor Steuern konnte jedoch um 25,31 % auf Euro 4.524.843,91 (Vorjahr: Euro 3.611.059,39) gesteigert werden. Im Verlauf des Berichtsjahres konnten wir unsere Wettbewerbsposition sichern. Dafür waren unter anderem verantwortlich: 1 gute Marktpositionierung durch Preisvorteile für die gesamte Produktpalette, 2 regionale Unabhängigkeit durch europaweiten Vertrieb, 3 keine Abhängigkeit von Kunden, 4 hohe Produktqualität mit professioneller Beratung und Service, 5 stetiger Ausbau des After-Sales-Service, 6 kurze Lieferzeiten aufgrund lagergebundener Produktion. Die Beschaffungsmarktpreise für gebrauchte Maschinen und für Neumaschinen sind im Wirtschaftsjahr analog zur Inflation und dem gesamtwirtschaftlichen Markt gestiegen. Unsere Beschaffungs- und Vorratspolitik war unverändert darauf ausgerichtet, ein breites Warensortiment anzubieten, welches über das Standardsortiment hinausgeht und der nationalen und internationalen Nachfrage im besonderen Maße entspricht. Mit unserer Lagerhaltung konnten wir den Bedürfnissen unserer Kunden jederzeit gerecht werden. Aufgrund der Lieferkettenproblematiken hat man die Warenbevorratung seit 2022 gesteigert um kurzfristig auf Kundenanfragen reagieren zu können. Über die laufenden Aktivitäten hinausgehende besonders wichtige Vorgänge waren nicht zu verzeichnen. 2.3 Lage des Unternehmens 2.3.1 Ertragslage Der Jahresüberschuss hat sich von Euro 2.600.009,29 im Vorjahr um Euro 666.397,46 auf Euro 3.266.406,75 im Berichtsjahr erhöht. Wie in den Vorjahren, wurde ein Großteil des Einkaufvolumens in USD abgewickelt. Aufgrund des Erstarkens des Euros im Jahr 2023 haben sich die Wareneinkaufskosten im Vergleich zum Vorjahr reduziert. 2.3.2 Finanzlage Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr weiterhin überdurchschnittlich gut. Zum 31.12.2023 betrugen die Guthaben auf den Kontokorrentkonten und den Festgeldguthaben Euro 3.982.053,65 (Vorjahr: Euro 4.545.197,16). Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir - nach Abzug von Zuschüssen in Höhe von Euro 78.264,00 - Investitionen in Höhe von Euro 980.041,82 getätigt. Diesen Investitionen stehen Abschreibungen in Höhe von Euro 396.933,17 gegenüber. Die Schwerpunkte unserer Investitionstätigkeiten bildeten Investitionen in zwei neue Bearbeitungszentren zur Erweiterung der Fertigungstiefe (technische Anlagen und Maschinen) in Höhe von Euro 579.537,60 sowie in den Fuhrpark in Höhe von Euro 158.515,21. Darüber hinaus hat die Ottenthal Vermietungs GbR die vorhandene Photovoltaikanlage erweitert zur Erhöhung der Unabhängigkeit von den Energieversorgern und den steigenden Energiekosten. Die Investitionen im Berichtsjahr konnten zu 100 % aus dem laufenden Cash-Flow getätigt werden. Für 2024 sind deutlich geringere Investitionen geplant. So soll lediglich eine neue Lackieranlage mit einem Investitionsvolumen von zirka Euro 100.000,00 angeschafft werden sowie die Absauganlage in den Produktionshallen erneuert werden (Investitionsvolumen zirka Euro 85.000,00). 2.3.3 Vermögenslage Das Eigenkapital der Gesellschaft hat sich in 2023 von Euro 10.853.370,09 im Vorjahr auf Euro 12.972.518,46 im Berichtsjahr und die Eigenkapitalquote entsprechend von 77,46 % im Vorjahr auf 84,04 % im Berichtsjahr erhöht. Unser Anlagevermögen betrug zum 31.12.2023 Euro 2.593.156,49 (Vorjahr: Euro 1.961.294,86). Das Vorratsvermögen (vor Abzug der erhaltenen Anzahlungen) hat sich entsprechend der Vorratspolitik um 7,35 % auf Euro 7.497.153,64 (Vorjahr: Euro 6.984.062,42) erhöht. Unser Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um Euro 1.430.699,72 bzw. 10,22 % auf Euro 15.435.826,66 erhöht. 2.4 Personal- und Sozialbereich Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren 71 Mitarbeiter bei uns beschäftigt. Somit hat sich die Mitarbeiterzahl gegenüber 2022 um zwei Personen erhöht. Unser Personalaufwand hat sich gegenüber 2022 um 2,17 % von Euro 4.859.868,98 auf Euro 4.965.362,11 erhöht. Davon waren Lohnnebenkosten in Höhe von Euro 886.476,76 für Pflichtabgaben, Versorgungskassen und freiwillige Abgaben. Unsere verstärkten Bemühungen zur Intensivierung des betrieblichen Vorschlagswesens haben sich bewährt und im abgelaufenen Geschäftsjahr zu einer weiteren Zunahme der eingereichten Verbesserungsvorschläge geführt. 2.5 Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Die Eigenkapitalrentabilität als Quotient aus dem Jahresüberschuss und dem Eigenkapital beläuft sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 25,22 % (Vorjahr: 23,96 %). Gemäß § 289 Absatz 3 HGB ist bei mittelgroßen Kapitalgesellschaften eine Berichterstattung über nicht finanzielle Leistungsindikatoren nicht erforderlich. 3 Prognose-, Chancen- und Risikobericht3.1 Prognosebericht Zur voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft wird im Einzelnen ausgeführt: Im Zeitraum Januar bis Juli 2024 haben sich die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich um Euro 4.217.697,59 auf Euro 10.779.996,78 reduziert, das Ergebnis vor Steuern hat sich folglich um Euro 2.211.608,71 auf Euro 1.020.553,07 (Vorjahr: Euro 3.232.161,78) verringert. Der Auftragsbestand zum 01.07.2024 in Höhe von Euro 6.087.450,00 hat sich im Vergleich zum Vorjahr (Euro 4.291.154,68) um fast 42 % erhöht. Aufgrund der positiven Entwicklung des Auftragsbestands zum 01.07.2024 rechnen wir mit einem guten zweiten Halbjahr 2024. Für das gesamte Geschäftsjahr 2024 gehen wir von einem moderaten Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr auf zirka 20 Mio. Euro aus und einem Ergebnis vor Steuern von zirka 3 Mio. Euro. 3.2 Chancenbericht Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit, Kundennähe und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Aufgrund unserer Lagerbestandsplanung und -haltung sind wir jederzeit lieferfähig und können so den Bedürfnissen unserer Kunden jederzeit gerecht werden, weshalb wir dem anstehenden Geschäftsjahr grundsätzlich optimistisch entgegen sehen. Nicht nur die Kunden aus der Kunststoffindustrie vertrauen seit Jahren auf Komplettlösungen, sondern auch die Projekte, bei denen Holzreste anfallen, nehmen deutlich zu. So können durch die richtige Kombination von Holzshreddern und Brikettiermaschinen nicht nur Zeit und Platz, sondern auch Energiekosten eingespart werden. Mit modernen Anlagen lassen sich aus großvolumigen Holzabfällen gepresste Briketts herstellen. So sind wir mit einer eigenen Brikettierpressenproduktion verstärkt auch in der Holzindustrie tätig. Diesen Bereich gilt es zukünftig weiter auszubauen. 3.3 Risikobericht Wir, als Maschinenbau- und Handelsunternehmen für Zerkleinerungstechnik, sehen die Hauptrisiken für unsere Geschäftstätigkeit in der Abhängigkeit von wenigen Hauptlieferanten und dem krisenbedingten Rückgang von Anlageinvestitionen unserer Kunden. Darüber hinaus erachten wir die Knappheit an Rohstoffen sowie die erheblichen Preissteigerungen im Bereich der Rohstoffe und Energie als akute Risiken. Diese Entwicklung wurde durch den Krieg in der Ukraine hervorgerufen und wird durch die in Deutschland eingeleitete Energiewende noch weiter verschärft. Da unser Einkauf großteils in USD erfolgt, ist die Kursentwicklung des Euro zum USD ein wesentlicher Risikofaktor. Für 2024 rechnen wir mit relativ konstaten Umrechnungskursen zwischen 1,05 bis 1,10 Euro/USD. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. 4 Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von FinanzinstrumentenZu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die solide Eigenkapitalausstattung und die von den Hausbanken ohne Vorbehalte eingeräumten Kreditlinien sichern die Abwicklung der laufenden Geschäfte, sodass keine Liquiditätsrisiken gesehen werden. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Ausfallrisiken werden als sehr gering eingeschätzt, da bereits im Vorfeld von Geschäftsabschlüssen entsprechende Kontrollen (Bonitätsprüfung, etc.) vorgenommen werden. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Die durch die Fakturierung unseres Hauptlieferanten in USD bestehenden Währungsrisiken, werden durch Vorhaltung entsprechender Fremdwährungsguthaben reduziert. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen. 5 Bericht über die ZweigniederlassungenZweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Zuzenhausen, den 15.08.2024 Thomas Ottenthal, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten - Genossenschaftsanteile zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gemäß § 253 Absatz 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 982.870,00 Euro. Nach Verrechnung mit dem Rückdeckungsguthaben verbleibt eine Rückstellung für Pensionen in Höhe von 751.959,00.Euro. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden bei Zugang mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Bei Positionen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr erfolgt die Folgebewertung zum Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs. Bei Positionen mit einer Restlaufzeit von größer ein Jahr erfolgt die Folgebewertung zum Bilanzstichtag unter Beachtung des Imparitätsprinzips. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Angaben zu Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 1.854.120,83 Euro (Vorjahr: 1.558.086,45 Euro). Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von 6.738.962,71 Euro einbezogen. Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gemäß § 268 Absatz 8 HGB sowie § 253 Absatz 6 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 10.662,00 Euro. Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:
Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde die PUC-Methode angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 10.662,00 Euro. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Zur Bestimmung des Zeitwertes mit Hilfe allgemein anerkannter Bewertungsmethoden wurden folgende Annahmen zugrunde gelegt:
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten. Kosten Sozialversicherungsprüfung, fehlender Materialeinsatz, Montage, Nachlieferung, Provisionen, Berufsgenossenschaft, Fremdprovisionen, Prozesskosten, Versicherungsprämien, Urlaubs- / Überstundenverpflichtungen und Umsatzprovisionen Mitarbeiter, Gewährleistungen, Abschluss- und Prüfungskosten sowie Aufbewahrungskosten. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 220.383,00 Euro. Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden: - handelsübliche Sicherheitsrechte bei Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Angabe zu Restlaufzeitvermerken Die Aufgliederung der einzelnen Verbindlichkeitspositionen ist aus dem beigefügten Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich. Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 88.906,73 Euro (Vorjahr: 86.214,45 Euro). Verbindlichkeitenspiegel Geschäftsjahr
Verbindlichkeitenspiegel Vorjahr
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 2.187.017,79 Euro sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: - Miet- und Pachtvertrag - Leasingverträge Gesonderter Ausweis zusätzlicher Posten Die nachfolgenden Angaben vervollständigen die in der Form der kleinen Kapitalgesellschaft erstellte Bilanz. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufwendungen aus der Abzinsung langfristiger Verpflichtungen Aufwendungen aus der Abzinsung langfristiger Verpflichtungen sind mit 17.091,00 Euro im Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten. Aufwand für Altersversorgung Beim Personalaufwand ist im Posten Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung ein Betrag von 36.415,12 Euro (Vorjahr 55.759,08 Euro) für Altersversorgung enthalten. Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung Aus der Währungsumrechnung ergaben sich Erträge in Höhe von 17.448,02 Euro (Vorjahr: 273.907,25 Euro). Aus der Währungsumrechnung ergaben sich Aufwendungen in Höhe von 54.164,79 Euro (Vorjahr: 29.095,56 Euro). Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vergütungen der Geschäftsführer Die Angabe der Vergütung der Geschäftsführer unterbleibt gemäß § 286 Absatz 4 HGB. Gewährte Bezüge für frühere Geschäftsführer bzw. deren Hinterbliebenen Auf die Angabe der Bezüge und Pensionsrückstellung für frühere Mitglieder der Geschäftsführung wird nach § 286 Absatz 4 HGB verzichtet. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet:
Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 3.266.406,75 Euro. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags und des durch Beschluss vom 27.04.2023 ausgeschütteten Betrags in Höhe von Euro 1.150.000,00 ergibt sich ein Betrag von 8.855.369,46 Euro, der zu verwenden ist. Auf neue Rechnung werden 8.855.369,46 Euro vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Zuzenhausen, den 15.08.2024 Thomas Ottenthal sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 15.08.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die AMIS Maschinen-Vertriebs-GmbH, Zuzenhausen PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der AMIS Maschinen-Vertriebs-GmbH, Zuzenhausen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AMIS Maschinen-Vertriebs-GmbH, Zuzenhausen für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Sinsheim, den 15.08.2024 SINSHEIMER TREUHAND GMBH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Stephan Layer, Wirtschaftsprüfer |
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