Hoesch GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Reiner Rierl seit 26.11.2025 | Prokura |
Pawel Kiszka seit 1.2.2021 | Geschäftsführer |
Robert Dziak seit 14.1.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
K**** P****** | 3.00% |
W****** P****** | 3.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
SANPLAST S.A. | 94.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hoesch Design GmbHKreuzauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Hoesch Design GmbHKreuzauAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Hoesch Design GmbHKreuzau
ANHANG für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2023ALLGEMEINE ANGABEN Die Hoesch Design GmbH ist im Handelsregister des Amtsgerichts Düren unter HRB 4782 eingetragen und hat ihren Firmensitz in 52372 Kreuzau, Deutschland. Der Jahresabschluss der Hoesch Design GmbH für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes sowie des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Die Hoesch Design GmbH ist als mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 264 HGB mit § 267 Abs. 2 HGB einzustufen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten bewertet. Die linearen Abschreibungen erfolgen planmäßig über die Restnutzungsdauer zwischen 3 und 8 Jahren. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten und sofern abnutzbar abzüglich linearer und degressiver Abschreibungen bewertet. Das unbewegliche Sachanlagevermögen wird unter Zugrundelegung einer Nutzungsdauer von zwischen 8 und 33 Jahren abgeschrieben. Bewegliche Sachanlagen werden über eine Nutzungsdauer von zwischen 1 und 25 Jahren abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten jeweils EUR 800 nicht übersteigen, wurden in voller Höhe abgesetzt. Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Zusammensetzung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel, der am Ende des Anhangs abgedruckt wird. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet. Unfertige und fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten berücksichtigen die in den Kalkulationsstücklisten geführten Einzelkosten sowie angemessene Teile für Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Zinsen wurden nicht berücksichtigt. Bei den Vorräten wurden Abwertungen vorgenommen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und eingeschränkter Verwendbarkeit ergeben. Die verlustfreie Bewertung wurde berücksichtigt. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Einzelrisiken und allgemeine Kreditrisiken werden durch Bildung angemessener Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand einer zukünftigen Periode darstellen. Die Pensionsrückstellungen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Als Bewertungsmethode wurde die Projizierte Einmalbeitragsmethode angewandt. Für die Abzinsung von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen wird der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten zehn Jahre berücksichtigt, der sich aus einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt und berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung bekannt gewordenen ungewissen Verbindlichkeiten, Verluste und Risiken, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Rückstellungen mit Restlaufzeiten bis zu einem Jahr werden nicht abgezinst. Die Abzinsung erfolgt nach der Nettomethode. Die Verbindlichkeiten werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Tageskurs eingebucht und zum Abschlussstichtag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden hierbei das Anschaffungskostenprinzip und das Realisationsprinzip nicht angewendet. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens gem. § 284 Abs. 3 HGB ist dem beigefügten Anlagespiegel zu entnehmen. Die Angaben über den Anteilsbesitz gemäß § 285 Nr. 11 HGB sind der nachfolgenden Aufstellung zu entnehmen.
1) geprüfter Jahresabschluss
Die Hoesch Design GmbH hat ein Darlehen mit einer Laufzeit bis zum 31.01.2025 in Höhe von EUR3.000.000,00 gewährt. Nach Rückzahlungen von insgesamt EUR 2.000.000,00 beläuft sich die Restforderung am Bilanzstichtag 31.12.2023 auf EUR 1.000.000,00. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von EUR 1.101.352,68 (Vorjahr: EUR 858.979,85) aus Lieferungs- und Leistungsverkehr sowie in Höhe von EUR 72.000,00 (Vorjahr EUR 1.200.000,00) aus sonstigen Forderungen. Von den Forderungen entfallen EUR 395.196,71 (Vorjahr: EUR 1.366.691,67) auf Forderungen gegen Gesellschafter. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Rückstellungen Rückstellungen für Pensionen wurden für solche Mitarbeiter gebildet, die eine Versorgungszusage von Vorgängergesellschaften erhalten haben und deren Arbeitsverträge gemäß § 613a BGB auf die Hoesch Design GmbH übergegangen sind. Erdiente Versorgungsansprüche bis zum 31. Mai 2005 sind nicht übergegangen, sondern werden vom Pensions-Sicherungs-Verein auf Gegenseitigkeit, Köln, vergütet. Für die zeitanteiligen Anwartschaften vom 1. Juni 2005 bis zum 31. Dezember 2023 hat die Hoesch Design GmbH Pensionsrückstellungen gebildet. Der Bewertung der Pensionsrückstellungen liegt neben den Heubeck-Richttafeln (2018 G) ein Rechnungszinsfuß von 1,83 % zugrunde. Die Dynamik der anrechenbaren Bezüge wurde mit 0,5 %, der Rententrend mit 0,5% und die Fluktuation mit 5% evaluiert. Erfolge aus Zinssatzänderungen und Zinseffekte aus einer geänderten Restlaufzeitenschätzung werden im Finanzergebnis ausgewiesen. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellung für Altersversorgungsverpflichtungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre und dem Ansatz der Rückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre beläuft sich auf EUR 2.391,00 und ist ausschüttungsgesperrt. Die sonstigen Rückstellungen wurden insbesondere gebildet für
Verbindlichkeiten in EUR
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von EUR 2.213.806,61 (Vorjahr: EUR 958.585,65) gegenüber dem Gesellschafter. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von EUR 2.213.806,61 (Vorjahr: EUR 958.585,65) aus Lieferungs- und Leistungsverkehr. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen - wie im Vorjahr - nicht. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 39.688,72 (Vorjahr EUR 23.528,75). Personalaufwand Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen EUR 7.454,92 (Vorjahr EUR 10.634,04). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 684,57. (Vorjahr: EUR 4.761,74). Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsen aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 11.248,00 (Vorjahr EUR 16.287,00) enthalten. Die übrigen Zinsaufwendungen, die in dieser Position ausgewiesen werden, entfallen auf Zinsen an Sanplast S.A. (verbundenes Unternehmen) in Höhe von EUR 15.094,87 (Vorjahr EUR 54.602,75). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Der Ertrag in Höhe von EUR 713.106,18 resultiert aus der Bildung einer Rücklage gemäß § 6b EStG in der Steuerbilanz des Vorjahres. SONSTIGE ANGABEN Mitarbeiter Die Anzahl der Mitarbeiter betrug im Durchschnitt:
Geschäftsführung Während des Geschäftsjahres waren als Geschäftsführer bestellt:
Herr Kiszka war hauptberuflich als Geschäftsführer der Gesellschaft tätig. Herr Dziak ist CEO der Sanplast S.A. Konzernzugehörigkeit Die Hoesch Design GmbH wird in den Konzernabschluss der Sanplast S.A., Strzelno, Polen, einbezogen. Die Sanplast S.A., Strzelno, Polen, stellt den einzigen Konzernabschluss auf, in den die Hoesch Design GmbH einbezogen wird. Der Konzernabschluss wird im polnischen elektronischen Handelsregister veröffentlicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Miet-, Wartungs- und Dienstleistungsverträgen bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 42 mit Fälligkeit in 2024, davon bestehen TEUR 3 gegenüber dem Gesellschafter. Nachtragsbericht Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag sind nicht eingetreten. Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr wurde mit einem Jahresgewinn abgeschlossen. Er wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Kreuzau, den 31. Mai 2024 Robert Dziak Pawel Kiszka ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023Hoesch Design GmbH, Kreuzau
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlage des Unternehmens Die Gesellschaft ist schon seit langer Zeit in der Sanitärbranche bestens eingeführt. Zum Kundenkreis der Gesellschaft gehören namhafte Großhandelsunternehmen im deutschsprachigen Raum sowie internationale Partner insbesondere im mitteleuropäischen Raum sowie in Osteuropa, Nahost und Fernost. Die Gesellschaft hat sich auf die Herstellung und den Vertrieb insbesondere von Dusch- und Badewannen sowie Whirlwannen, Dampfbäder und -generatoren, Duschabtrennungen und Waschbecken spezialisiert. Es werden Produkte in den Werkstoffen Acryl und Mineralguss angeboten. Die Gesellschaft gehört gesellschaftsrechtlich zum international tätigen Sanplast-Konzern in Polen. Der Stammsitz und Produktionsort des Unternehmens ist in Kreuzau bei Düren. Es gibt zwei Tochtergesellschaften, die Hoesch Sanitär AG, Däniken/ Schweiz, sowie die Hoesch GmbH, Kreuzau. Entwicklungsaufträge werden an die Muttergesellschaft Sanplast S.A. vergeben, die über die entsprechenden Einrichtungen sowie über die notwendigen Kapazitäten verfügt. II. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens 1. Branchenentwicklung Der Branchenreport Sanitär, Heizung und Installation des Deutschen Sparkassen Verlages für das Jahr 2023 teilt mit, dass die Sanitärbranche vor vielen Herausforderungen stehe. Die Folgen des Krieges in der Ukraine machen sich im Alltagsgeschäft mit höheren Zinsen und sinkenden Aufträgen bemerkbar. Die Kriegsauswirkungen sind gravierender als die Folgen der Corona-Krise. Eine Verteuerung der Materialien, Energie und steigende Zinsen führen zu einer Verteuerung der Immobilien. Der Wirtschaftszweig profitiert von Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen. Die Kundschaft legt Wert auf ein Bad im aktuellen Design und altersgerechtes Wohnen. Demnach setzt sich der Vorjahrestrend fort und die Sanierung bestehender Objekte bleibt nach wie vor das umsatzstärkste Segment. Im Geschäftsjahr 2023 wurden die Auswirkungen des Ukraine Krieges auch im Sanitärbereich spürbar. In der Sonderausgabe des Wirtschafts-Informationsdienstes Sanitär+Heizung News wird das Jahr mit seiner Entwicklung als schwierig bewertet. Die Zurückhaltung bei den Badsanierungen wird u.a. auf die Verunsicherung im Zusammenhang mit dem Gebäudeenergiegesetz und die geopolitische Lage in der Ukraine und Israel gestützt. Eine hohe Inflation bremst die Kaufkraft der Kunden. Die Investitionsbereitschaft liegt nach der Corona-Krise eindeutig im Freizeit- und Urlaubssektor. Zusammenfassend ist der Wettbewerb in der Sanitärbranche größer geworden. Die Herausforderung der Preisanstiege, die Folgen politischer Entscheidungen sowie der Fachkräftemangel prägen die Branche. 2. Ertragssituation Die zurückhaltende Entwicklung der Branche war auch bei der Hoesch Design GmbH sichtbar. Der Umsatz lag bei 20 Mio. € gegenüber 25 Mio. € im Vorjahr. Sowohl der deutsche als auch der internationale Markt war rückläufig. Der Produktbereich der Hoesch-Eigenmarke verzeichnete ein leichtes relatives Wachstum, während das Geschäft mit Handelsmarken entsprechend rückläufig ist. Der Umsatz der Schweizer Tochtergesellschaft Hoesch Sanitär AG ist 2023 ebenfalls rückläufig. Der Auftragsbestand liegt im Vergleich zum Vorjahr bei ca. 58% und 1,8 Mio. €. Durch Optimierung der Produktions- und Lieferprozesse konnten Auftragsrückstände aus dem Vorjahr im Laufe des Jahres sukzessive abgebaut werden. Die sonstigen betrieblichen Erträge des Vorjahres waren im Wesentlichen durch den einmaligen Verkauf eines mit einer Lagerhalle bebauten Grundstücks geprägt. Im Geschäftsjahr 2023 resultieren die sonstigen betrieblichen Erträge im Wesentlichen aus der Ausbuchung verjährter Forderungen, der Auflösung von Rückstellungen und Gewinnen aus dem Abgang von Anlagevermögen. Die Materialaufwandsquote sank leicht von 65,9 % auf 64,2 % (Materialaufwand/Umsatzerlöse), was im Wesentlichen auf Veränderungen im Produktmix zurückzuführen ist. In absoluten Zahlen verringerte sich der Materialaufwand um rd. 3.883 T€, was insbesondere dem Umsatzrückgang geschuldet ist. Die Personalkosten lagen im Berichtsjahr um ca. 89 T€ unter denen des Vorjahres. Der durchschnittliche Personalbestand reduzierte sich um 5 Mitarbeiter. Am Jahresende waren 57 Personen bei der Hoesch Design GmbH angestellt. Die Abschreibungen verringerten sich um 38 T€. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit 3,5 Mio. € leicht unter dem Vorjahresniveau. Gestiegen sind im Geschäftsjahr die Messekosten, da nach längerer Corona-Pause die Sanitärfachmesse ISH stattfand. Gegenläufig entwickelten sich die Aufwendungen für Ausgangsfrachten, diese sind aufgrund der geringeren Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die unter den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag erfassten Erlöse von 713 T€ sind auf die Bildung einer Rücklage gemäß § 6b EStG in der Steuerbilanz des Vorjahres zurückzuführen. Das Jahresergebnis belief sich auf 643 T€. 3. Vermögenslage Die Bilanzsumme ging um 2.445 T€ auf 10.684 T€ zurück. Das Eigenkapital ist aufgrund einer Rückzahlung der Kapitalrücklage in Höhe von T€ 2.800 und dem Jahresüberschusses 2023 von 643 T€ auf 5.649 T€ gesunken. Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital/Bilanzsumme) beläuft sich auf 52,9 %. Das Sachanlagevermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 200 T€ verringert, der Rückgang ist im Wesentlichen auf die laufenden Abschreibungen zurückzuführen. Das Finanzanlagevermögen hat sich dagegen um 1.000 T€ verringert, dieser Rückgang resultiert aus der Teilrückzahlung eines langfristigen Darlehens in Höhe von 1.000 T€. Die Vorräte haben sich gegenüber dem Vorjahr um insgesamt 641 T€ verringert. Der Rückgang ist auf die Optimierung der Lagerbestände zur Reduzierung der Kapitalbindung zurückzuführen. Der Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen steht im Einklang mit dem Umsatzrückgang und dem verbesserten Forderungsmanagement. Der Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen ist im Wesentlichen auf die Rückzahlung eines kurzfristigen Gesellschafterdarlehens zurückzuführen. Die sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich um 433 T€, was im Wesentlichen aus Steuererstattungsansprüchen resultiert. Das Guthaben bei Banken liegt am Jahresende bei 2.480 T€. Auf der Passivseite lagen die Rückstellungen um 762 T€ unter dem Vorjahreswert. Den größten Anteil daran hat mit 538 T€ die Auflösung der Steuerrückstellung aufgrund der Bildung einer Rücklage nach § 6b EStG in der Steuerbilanz des Vorjahres. Die Sonstigen Rückstellungen konnten insbesondere aufgrund niedrigeren Gewährleistungsverpflichtungen und erwarteten Gutschriften um 162 T€ reduziert werden. Demgegenüber sind die Verbindlichkeiten insgesamt um 474 T€ gestiegen. Hierzu trug im Wesentlichen ein Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bei. Demgegenüber konnten die sonstigen Verbindlichkeiten insbesondere durch einen Rückgang der kreditorischen Debitoren reduziert werden. 4. Finanzlage Die Gesellschaft hat zum 31. Dezember 2023 ein Eigenkapital in Höhe von 5.649 T€. Sanplast S.A., der Mehrheitsgesellschafter des Berichtsunternehmens, zeichnet auch weiterhin für das laufende Geschäft verantwortlich. Die Verbindlichkeiten gegenüber Sanplast S.A. resultieren aus dem laufenden Liefer- und Leistungsverkehr und sind kurzfristig. Die Liquidität der Gesellschaft war während des gesamten Geschäftsjahres gesichert. Die Finanzierung des operativen Geschäfts erfolgt vollständig aus Eigenkapital und durch die Muttergesellschaft in Form von Lieferantenkrediten. Die Gesellschaft konnte ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen. Der Finanzmittelfonds, der sich aus den Guthaben bei Kreditinstituten zusammensetzt, hat sich gegenüber dem Vorjahr um 448 T€ auf 2.480 T€ erhöht. 5. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage des Unternehmens Die Geschäftsführung ist mit dem Verlauf des Geschäftsjahres 2023 wenig zufrieden, die im Vorjahr prognostizierten Umsatzerlöse auf Vorjahresniveau konnten nicht erreicht werden. Die Kaufzurückhaltung der Kunden insbesondere aufgrund gestiegener Zinsen und Lebenshaltungskosten wurde unterschätzt. Dementsprechend konnte das erwartete Jahresergebnis von 0,8 Mio. € im Wesentlichen nur durch die Erstattung der Steuern vom Einkommen und Ertrag aus dem Vorjahr erreicht werden. Die Geschäftsführung ist mit der Vermögens- und Finanzlage zum Bilanzstichtag zufrieden. Die Finanzierung der Gesellschaft ist gesichert, die Zahlungsfähigkeit jederzeit gewährleistet. Die Eigenkapitalausstattung der Gesellschaft ist als gut zu bezeichnen. III. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Die langfristig positive Grundstimmung der Gesellschaft bleibt erhalten. Dies ist einerseits zurückzuführen auf die Verbesserung der Lieferantenkonditionen, andererseits auf die in den vergangenen Jahren mehr und mehr gefestigte Positionierung der Hoesch Design GmbH am Markt. Die Geschäftsführung rechnet im Geschäftsjahr 2024 mit leicht Rückläufigen Umsatzerlösen gegenüber dem Jahr 2023 sowie einem Jahresüberschuss von ca. 0,3 Mio. €. Diese Erwartung wird durch den generell durchwachsenen Branchentrend sowie dem bestehenden Auftragsbestand zum Jahresbeginn gestützt. Die Ergebnisplanung geht für das Jahr 2024 von leicht rückläufigen Beschaffungspreisen aus. Die Preise und die Inflation bleiben unverändert auf einem höheren Niveau. Es ist nicht geplant, zusätzliches Personal einzustellen. Investitionen sind für das Jahr 2024 im betriebsüblichen Umfang geplant. Eine Veränderung der gegebenen Vermögens- und Finanzierungsstruktur ist im laufenden Geschäftsjahr nicht geplant. Frei gewordene Produktionsflächen wurden in den vergangenen Geschäftsjahren so umgestaltet, dass sie für eine Vermietung an Dritte genutzt werden konnten. Dieser Trend wird sich voraussichtlich fortsetzen, so dass die Gesellschaft davon ausgeht, in den kommenden Jahren weiterhin Einkünfte durch Vermietungen zu generieren. Die Gesellschaft ist zuversichtlich, dass sie mit Unterstützung ihres wirtschaftlich starken Mehrheitsgesellschafters auch in Zukunft ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen kann. liquiditätsbezogenen Engpässen sind nicht zu erwarten. IV. Chancen und Risiken Geschäftsführung und Gesellschafter sehen der langfristigen Entwicklung der Gesellschaft mit Optimismus entgegen. Insbesondere profitiert die Gesellschaft von der erwarteten Entwicklung der Gebäudemodernisierung. Dennoch sind die anhaltend hohen Zinsen und die hartnäckige Inflation eine Gefahr für die Wirtschaft in Deutschland und Europa und damit einhergehend auch für die Nachfrage nach den Produkten der Hoesch Design GmbH relevant. Die hohen Zinsen schrecken Bauherren von Investitionen ab, eine Zinswende ist aktuell nicht ersichtlich. Durch den Ukraine-Krieg muss auf wertvolle Handelsbeziehungen verzichtet werden. Die Dauer des Krieges ist nicht absehbar. Die politischen Sanktionen gegen Russland sowie die zerstörte Infrastruktur in der Ukraine machen einen Handel in diesen Gebieten unmöglich. Das der Gesellschaft zur Verfügung stehende Management Informationssystem ermöglicht der Gesellschaft bei Bedarf kurzfristiges Handeln. Abhängigkeiten bezüglich Lieferanten außerhalb der Firmengruppe bestehen keine. Fremdwährungsrisiken bestehen bezüglich der auf PLN lautenden Einkauf, der das Jahresergebnis in Abhängigkeit von der Entwicklung des Wechselkurses beeinflussen können. Derivative Finanzinstrumente werden nicht genutzt. Die Gesellschaft bedient sich auch weiterhin einer Warenkreditversicherung, die die Forderungen absichert. Die laufenden Buchführungstätigkeiten der Schweizer Tochtergesellschaft, Hoesch Sanitär AG, werden weiterhin von der deutschen Mutter in Kreuzau erledigt, so dass diese die finanziellen Entwicklungen, der Hoesch Sanitär AG genau beobachten und ggf. steuern kann. Das Ergebnis dieser Gesellschaft war im Berichtsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr rückläufig. Der Trend hat sich in den ersten Monaten des neuen Jahres fortgesetzt. Ein erfolgreiches Immobilienvermietungsmanagement der Gesellschaft kann zur weiteren wirtschaftlichen Stabilisierung der wirtschaftlichen Situation beitragen. Erste Pläne für eine mögliche zukünftige Nutzung des Areals in Kreuzau wurden der Öffentlichkeit präsentiert. Das Areal soll sich in den kommenden Jahren vollständig wandeln und bestmöglich genutzt werden. Aus dem industriell geprägten Gelände soll so eine Siedlung basierend auf einem energetischen Konzept, welches gestützt ist auf Geothermie und Photovoltaik, entstehen - die Hoesch Aue samt wiederbelebter Parkanlage. Die neu entstehende Siedlung soll energieautark gestaltet werden. Die Gesellschaft erwartet weiterhin die finanzielle Unterstützung ihres Hauptgesellschafters. Liquiditätsrisiken sieht die Geschäftsführung aktuell nicht. Trotz gewisser Unwägbarkeit im Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland und Europa gehen Gesellschafter und Geschäftsführung von einer langfristigen Unternehmensfortführung aus.
Kreuzau, 31. Mai 2024 BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Hoesch Design GmbH, Kreuzau Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Hoesch Design GmbH, Kreuzau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hoesch Design GmbH, Kreuzau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 10. Juli 2024 dhpg
Wirtschaftsprüfer Rechtsanwälte
Güntgen, Wirtschaftsprüfer Giorgini, Wirtschaftsprüfer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 22.11.2024 festgestellt. |
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