abcr group GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jürgen Franz Kern seit 25.8.2020 | Prokura |
Jan Hans Alfred Dr. Schuricht seit 25.6.2015 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 72.79% | |
| 11.46% |
| Name | Anteil |
|---|---|
abcr group GmbHEigenbeteiligung | 5.28% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
abcr GmbHKarlsruheJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtWirtschaftliche Entwicklung Die weltweiten Forschungsausgaben der Pharmaindustrie sind im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 7,4% gestiegen. Allerdings ist das in Europa nicht der Fall. Hier gibt es u.a. durch die Energie- und Absatzkrise massive Einsparungen im Forschungsbereich von bis zu 50%. Die globale Chemieproduktion sank 2023 um 4,3% und damit deutlich stärker als der Durchschnitt der Industrie. In der Nachbetrachtung war 2023 ein Jahr, das erneut in Teilen durch die Corona-Krise und vor allem durch den Krieg in der Ukraine geprägt wurde. Wachstumsimpulse konnte der globale Markt erneut nicht generieren. Geschäftsverlauf Die Umsätze beliefen sich auf 33,3 MioEUR. Dies entspricht einem Rückgang von 7,6% Ertragslage der Gesellschaft Das Jahresergebnis vor Gewinnabführung und betrug TEURO 287 (VJ 361). Dies entspricht einem Rückgang von TEURO 114. Die Personalkosten sind im Berichtszeitraum um TEURO 131 gesunken. Die Personalkostenquote ist mit 22,6% im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen 14,5% (Vorjahr 13,4%) und sind im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft Die Ausweitung des Geschäftes erfordert auch weiterhin einen ausreichenden Kapitalbedarf. abcr stellt seinen Fokus etwas von der schwächelnden Pharmaindustrie in Richtung Mikroelektronik um. Der Lagerbestand ist um TEURO 1.277 gesunken. In der Krise verkauft abcr überproportional an bestehende Kunden und bestehende Produkte, die vorab im Lager vorgehalten und nun abverkauft wurden. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um TEURO 186 gesunken, und somit im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig. Forschung und Entwicklung Im Bereich Forschung und Entwicklung wurden wieder Forschungsprojekte mit verschiedenen Universitäten und Firmen weiter bearbeitet oder neu gestartet. Durch den temporären Wegfall von ZIM-Zuschüssen, wurden staatliche Fördergelder über das Instrument Forschungszulage etabliert. Im Projekt "Wasser 3.0" zur Entfernung von Mikroplastik aus Oberflächenwasser wurden zusammen mit einem neuen Anlagenbauer bei weiteren Kunden Teststellungen erfolgreich abgeschlossen. Hier sind wir in der Angebotsphase für eine Implementierung. Das Projekt "antibakterielle Oberflächen" generierte auch in 2023 durch das Geschäft mit namhaften Herstellern im Bereich Medizintechnik stabile Umsätze. Unser Labor in Bruchsal bekam weniger Projekte von unseren Pharmakunden. Dafür wurden zeitweise bis zu drei Chemiker über "FTE"-Projekte komplett durch Kunden für deren Forschung bei abcr finanziert. Außerdem wurde ein Patent für Farbstoffe zur Analyse von Mikroplastik erfolgreich eingereicht. Mit einem amerikanischen Hersteller von Beschichtungstechnik für Solarmodule wurde in Bruchsal deren Produkt erfolgreich mit großvolumigen Reaktoren produziert. Solche Projekte steigern erheblich die Rentabilität des Labors. Mitarbeiter Um den gewachsenen Anforderungen gerecht zu werden und abcr für die Zukunft zu rüsten, haben wir unseren Mitarbeiterbestand zum Jahresende hin um einen weiteren Mitarbeiter (FTE) aufgestockt. Die durchschnittliche Mitarbeiter-Anzahl nach FTE hat sich auf 108 erhöht. In den Monaten November und Dezember 2023, sowie in den Monaten Januar und Februar 2024 hat abcr auf das Instrument der Kurzarbeit zurückgegriffen, um die Ertragslage zu stabilisieren. Zusätzlich sind in 2024 einige Personalanpassungen geplant, um uns den anhaltenden niedrigen Auftragszahlen unserer Pharmakunden anzupassen. Trotz solcher Maßnahmen ist die Fluktuation innerhalb der Belegschaft leicht gesunken, und befindet sich damit noch weit unter dem Durchschnitt zu Firmen vergleichbarer Größe. Bevor wieder neue Mitarbeiter eingestellt werden, sind umfassende Analysen vorgesehen, um vorhandenes Potential an Automation und Prozessverbesserungenzu evaluieren. Chancen und Risiken Die vorliegenden Aussagen und Prognosen beziehen sich zum Teil auf die zukünftige Entwicklung und bilden Einschätzungen ab, welche auf den aktuell vorliegenden und zur Verfügung stehenden Informationen basieren. Sofern die den Prognosen zugrundeliegenden Annahmen nicht eintreffen oder eventuelle unvorhergesehene Risiken eintreten, so können die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse von den derzeitigen Erwartungen abweichen. Die sich aus der Geschäftstätigkeit unseres Unternehmens ergebenden speziellen Risiken sind Gegenstand des Risikomanagements und stehen unter der Aufsicht der Unternehmensführung. Ebenso wurde im Zuge der Umstellung auf die ISO 9001:2015 das Risikomanagement auch formell eingeführt. Beschaffungsrisiken Die hohen Qualitätsanforderungen an unsere Lieferanten können zu einem operativen Risiko im Falle eines Ausfalls infolge Nichteinhaltung gesetzlicher Vorschriften oder Produktionsstopps führen. Gleichwohl haben wir unser Lieferantenportfolio dahingehend strukturiert, dass wir kurzfristig auf andere Lieferanten umsteigen könnten und zudem unsere Lagerhaltung auf spezielle Ausfallrisiken abgestimmt. Im Rahmen der ISO-Regelungen werden auch im verstärkten Maße Lieferantenbewertungen durchgeführt. Eine Produktionskooperation schafft hier einmal mehr Flexibilität und Marktunabhängigkeit von etwaigen Lieferengpässen. Dennoch haben wir einige Lieferanten und lieferbare Produkte verloren, weil der Handel mit Russland immer höheren Restriktionen unterliegt und zum anderen China als Lieferland selbst immer mehr Produkte für den Export reglementiert. Absatzrisiken Die Struktur unserer Kunden ist unverändert breit und international gefächert, wodurch keine Abhängigkeit von Großkunden oder einzelnen Branchen besteht. Gleichzeitig haben wir zu vielen Kunden bereits langjährige Geschäftsbeziehungen. Durch Erweiterung unseres Portfolios an Produktlinien und Dienstleistungen ist abcr vermehrt krisensicher. Zur Verminderung von Ausfallrisiken werden Einzelfallprüfungen durchgeführt und Kreditlimits gesetzt. Der Bereich des Forderungsmanagement wurde bereits durch den Einsatz eines systembasierten wöchentlichen Mahnlaufes und strafferen Reportings verbessert. Auch im Bereich des Screenings von Neukunden haben wir eine breitere Basis geschaffen. Aus diesem Ansatz heraus bleibt unser Cash Flow weiterhin stabil. Finanzielle Risiken Zur Steigerung der Lieferfähigkeit und zur Risikominimierung aufgrund von Rohstoffengpässen sowie zur Verbesserung der Beschaffungskonditionen ist eine weitere Ausweitung der Warenbestände erforderlich. Es besteht angesichts der zahlreichen und diversifizierten Spezialprodukte das Risiko, dass Lagerbestände nicht verkäuflich sind und gegebenenfalls entsorgt werden müssen. Unsere Methodik der Bestandsbewertung berücksichtigt solche Risiken. Der Ausbau des Produktmanagements für eine permanente Sortimentspflege und die Verbesserung der Disposition sollen dieses Risiko mindern. Rechtliche Risiken Zum Bilanzstichtag sind keine Risiken bekannt. Allerdings fordert das verschärfte Embargo gegen Russland eine erhöhte Aufmerksamkeit bei der Belieferung unseres Verkaufsbüros in Moskau. In 2023 wurden verschiedene Audits unter anderem zur Rezertifizierung von ISO 9001 ohne Beanstandung bestanden. Zudem wurde bei Ecovadis der Bronze-Status erreicht. Für 2024 ist der Silber-Status angestrebt. Zusammenfassung Aus heutiger Sicht liegen keine Anhaltspunkte vor, dass einzelne Risiken oder die Zusammenfassung aller Risiken im Berichtszeitraum einen erheblich gefährdenden Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage und damit auf den Fortbestand unsere Gesellschaft haben könnten. Die konsequente und ständige Pflege unseres Produktportfolios, der weitere Ausbau an Kooperationen mit Forschungseinrichtungen sowie die Produktionsmöglichkeiten in Spanien und in Bruchsal sehen wir als große Chance für eine weiterhin positive Entwicklung unseres Unternehmens. Ausblick Die Prognose für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung der relevanten Chemie-Branche für 2024 ist in Anbetracht gemilderten Corona-Effekte und verschärfter Energie- bzw. Ukraine-Krise schwer einzuschätzen. Wir sehen derzeit keine weiteren größeren Wachstumsimpulse und gehen daher von ähnlichen bis leicht fallenden Umsätzen aus. Durch den langjährigen beharrlichen Aufbau unserer Position bei produzierenden und forschenden Kunden erreichen wir mittlerweile eine verstärkte Wahrnehmung unseres Hauses auf dem Markt und wir übernehmen zunehmend Anteile des Umsatzes vom Mitbewerb. Zudem konnten wir uns durch das Labor in Bruchsal als Spezialist für schwierig herzustellende Chemie am Markt weiter positionieren. Dadurch ergeben sich auch immer mehr Synergien zu den anderen Geschäftsfeldern. Im spanischen Produktionsbetrieb abcr labs (Gesellschafter u.a. abcr group GmbH und Madeleine Braunagel) haben sich viele Produkte auf hohem Niveau stabilisiert und neue Produkte sind in der Entwicklungsphase. abcr GmbH finanziert seit 2018 bei abcr labs einen Entwicklungschemiker für die eigenen Entwicklungsprojekte. Durch die weltweite schwierige Situation der Chemiebranche sind 2023 Umsatz und Ertrag leicht rückläufig. Wir sind dennoch für 2024 zuversichtlich die Profitabilität zu halten und dass damit abcr labs auch zukünftig ein merklicher Baustein zum Wachstum sein wird. Wir rechnen mit einer leichten Zunahme bei den Bestellungen bei abcr labs für 2024. Durch die Gründung der lokalen Vertretungen in Irland, der Schweiz, Frankreich und UK ab und seit 2018 wurden auch 2023 viele neue Kunden akquiriert und wir erwarten hier in 2024 stabil steigende Umsätze. In 2019 begonnen wurden Beschaffung und Verkauf in 2020 grundlegend umstrukturiert und noch kundenorientierter ausgerichtet. Damit schaffen wir auch in 2024 die Basis, auf veränderte Marktanforderungen noch besser reagieren zu können. In 2023 wurden durch ein Team "Organisationsentwicklung" die internen Strukturen wiederholt beleuchtet und Optimierungen sollen in 2024 durchgeführt werden. Mit dem zu Beginn 2014 eingeführten neuen ERP-System wurde eine moderne und effiziente Basis für eine Verbesserung der operativen Unternehmenssteuerung sowie der internen Prozesse geschaffen. Durch diese auch in 2024 weiterhin optimierte Basis erhoffen wir uns für die Zukunft weitere Einsparpotentiale. Wir arbeiten ständig an der Weiterentwicklung aller Systeme und an den Verbesserungen unserer Prozesse. Darüber hinaus bauen wir unser Reporting kontinuierlich aus und verbreitern hierdurch unsere Analysebasis stetig.
Karlsruhe den, 06. Juni 2024 Geschäftsleitung HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr eigene Aufwendungen im Zusammenhang mit der Implementierung eines Web-Shops unter Ausnutzung des Aktivierungswahlrechtes für selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens aktiviert. Die Abschreibung erfolgte über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren. Im Berichtsjahr wurden die Wirtschaftsgüter vollständig abgeschrieben. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten - sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen Euro 195.568,00. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Im Berichtsjahr hat die Gesellschaft einen Factoring-Vertrag abgeschlossen, so dass der Forderungsbestand zum Bilanzstichtag nicht mit dem des Vorjahres vergleichbar ist. Am Bilanzstichtag waren Forderungen in Höhe von € 2.948.668,95 angekauft. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang, Abschreibung und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit auch diese Beträge.
Die Abschreibungen des Geschäftsjahres betragen € 359.402,84.
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr
Eigenkapital der Gesellschaft
Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Mit Inkrafttreten des "Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften" am 17.03.2016 wurde § 253 Abs. HGB geändert. Demnach sind Rückstellungen für Altersvorsorgeverpflichtungen nunmehr mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren abzuzinsen. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des vor Inkrafttreten der Gesetzesänderung vorgegebenen Durchschnitts von sieben Geschäftsjahren (1,44 %) und des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (1,78 %) ist gemäß § 253 Abs. 6 HGB zu ermitteln und im Anhang darzustellen:
Steuerrückstellungen Aufgrund der Organschaft werden die Ergebnisse vollständig der abcr group GmbH zugerechnet. Sonstige Rückstellungen
Angaben zu den Verbindlichkeiten
Sicherheiten Mit der Sparkasse Karlsruhe (Poolführerin) und der Volksbank Karlsruhe eG hat die Gesellschaft folgende Kreditrahmen vereinbart: Sparkasse Karlsruhe:
Volksbank Karlsruhe:
Als Sicherheiten sind vereinbart: • Abtretung von Außenständen (Globalabtretung) der Forderungen, soweit nicht an die Factoring-Bank (DFB) abgetreten, aus dem Geschäftsverkehr gemäß Sicherungsvertrag vom 23.08.2019 • Raumsicherungsübertragung Waren mit Abtretung der Verkaufsforderungen vom 23.08.2019 • Als Drittsicherungsgeber bürgt die abcr group GmbH mit € 5.000.000,00 • Als Drittsicherungsgeber bürgt die NOMA Dr. Braunagel GmbH & Co. KG Liegenschaften mit € 5.000.000,00 Die Forderungen gegenüber Gesellschaftern belaufen sich auf € 102.613,78. Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 Euro (Vorjahr: 78.821,50 Euro). Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken: Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 749.285,51 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen. Verpflichtungen aus wesentlichen Pachtverträgen bestehen in Form einer jährlichen Pachtrate in Höhe von € 618.988,37. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse lassen sich wie folgt aufteilen:
Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 129,5 Mitarbeiter (Vj. 132,0) beschäftigt (einschließlich Teilzeitkräfte und geringfügig Beschäftigte). Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Dr. Jan Schuricht geführt. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Unterschrift der Geschäftsführung
Karlsruhe, 31. Mai 2024 gez. Dr. Jan Schuricht sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 02.07.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die abcr GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der abcr GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der abcr GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der Geschäftsführung für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren trägt sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Karlsruhe, den 10. Juni 2024 D&P
- DR. DAUM TREUHAND - GMBH & CO. KG
Dr. Edmund J. Daum, Wirtschaftsprüfer Werner Seitz, Wirtschaftsprüfer |
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