CP Erfolgspartner AG
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nicole Schmitt seit 9.12.2025 | Prokura |
Michael Dr. Kurth seit 12.8.2024 | Vorstandsmitglied |
Steffen Hortmann seit 12.8.2024 | Prokura |
Sascha Gröne seit 8.3.2023 | Prokura |
Martin Schwarz seit 6.1.2021 | Prokura |
Rainer Dr. Klingeler seit 25.7.2017 | Prokura |
Jens Biehsmann seit 25.7.2017 | Prokura |
Lars Tybussek seit 28.8.2008 | Prokura |
Stephan Klaßen seit 14.8.2008 | Vorstandsmitglied |
Michael Bimmler seit 15.7.2008 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CP Consultingpartner AGAhlenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT 2023CP CONSULTINGPARTNER AG, AHLEN1 GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS 1.1 GESCHäFTSMODELL DES UNTERNEHMENS Die CP Consultingpartner AG ist in den folgenden Geschäftsfeldern tätig: l Beratung in Fragen Strategie, Unternehmensteuerung, Risikomanagement, Controlling, Vertrieb und Organisation/ Prozessmanagement, speziell im Bereich der Finanzdienstleister l Herstellung und Vertrieb von Standardsoftware zum unternehmensweiten Risikomanagement l Erstellung und Vertrieb von E-Learnings 1.2 FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG Wir gehen davon aus, dass unsere Leistungen auch zukünftig marktfähig sein werden. Zusätzlich werden umfangreiche Ressourcen in die Entwicklung neuer Produkte investiert. Auch in 2023 wurden wieder interne Projekttage für die Weiterentwicklung von Zukunftsthemen investiert. Als wesentliche Themen sind hier die Digitalisierung in Banken, Data Science, künstliche Intelligenz, die neuen Banksteuerungssysteme in Sparkassen, das Management von Nachhaltigkeitsrisiken und die Auswirkungen der Basel IV-Regulierungen auf die Banken und Sparkassen zu nennen. 2 WIRTSCHAFTSBERICHT 2.1 GESAMTWIRTSCHAFTLICHE, BRANCHENBEZOGENE RAHMENBEDINGUNGEN In den Zielmärkten der CP Consultingpartner AG, Deutschland und Österreich, hat sich auch in 2023 trotz des durch den Ukraine-Konflikt bedingten unsicheren politischen und gesellschaftlichen Umfeldes eine relativ stabile Konjunktursituation ergeben. Für die wesentliche Zielbranche der CP Consultingpartner AG, die Finanzindustrie, konnten durch die umfangreichen Hilfspakete weiterhin speziell Kreditausfälle in den Kreditportfolien der Finanzdienstleister in 2023 verhindert bzw. abgeschwächt werden. Durch den massiven Zinsanstieg seit Anfang 2022 sind viele stille Reserven der Banken auf der Aktivseite weggeschmolzen und es ergaben sich Ende 2023 zum Teil massive Drohverlustrückstellungen gem. BFA 3. Die Institute reagierten in Teilen auf die massiv veränderte Zinssituation u.a. durch die Umwidmung der Wertpapierbestände in das Anlagevermögen und die Auflösung von in der Vergangenheit gebildeten stillen Vorsorgereserven. Andererseits bewirkte der Zinsanstieg aber auch, dass die wesentliche Ergebnisquelle Zinsüberschuss der Regionalbanken im Vergleich zur Niedrigzinsphase wieder deutlich ausgeweitet werden konnte. Insgesamt lässt sich somit für das Jahr 2023 eine deutlich positive Ergebnisentwicklung in der Finanzindustrie feststellen. In diesem Umfeld konnte die CP Consultingpartner AG in 2023 die im Folgenden dargestellte Entwicklung verzeichnen. 2.2 GESCHäFTSVERLAUF Seit Gründung der CP Consultingpartner AG konnten wir unsere Marktposition stetig ausbauen. In unseren Zielmärkten Deutschland und Österreich zählen wir uns in unserem Leistungsspektrum, insbesondere in der Finanzindustrie, zu den führenden Anbietern. Die Leistungen umfassen die Themenbereiche Strategie, Risikomanagement, Controlling, Vertrieb, Organisation / Prozessmanagement, E-Learning und IT-Services. Diese Leistungen bieten wir in allen Sektoren der Kreditwirtschaft sowie in ausgewählten weiteren Branchen an. Das bestehende Leistungsspektrum der CP Consultingpartner AG verzeichnet über alle Kundengruppen nach wie vor eine gute Nachfrage. In der Finanzindustrie ergibt sich dieser Bedarf zum einen aus einer hohen Regelungsdichte des Aufsehers, die umfangreiche Anpassungen in den Berichts- und Steuerungssystemen nach sich zieht. Zum anderen steht die Branche vor der Herausforderung zur Rentabilitätssteigerung wegen der stark gestiegenen aufsichtsrechtlichen Anforderungen, dies führt auch vermehrt zu Fusionen. In all diesen Bereichen bietet die CP Consultingpartner AG Leistungen an. Zusätzlich erfordert die IT-technische Umsetzung der Anforderungen in den zentralen Rechenzentralen der Regionalbanken einen hohen Beratungsbedarf, wobei in diesem Umfeld aber auch ein hoher Druck auf den Tagessätzen entsteht. Auch außerhalb des Bankenbereiches werden die Angebote der CP Consultingpartner AG zunehmend stärker in Anspruch genommen. Dies umfasst im Wesentlichen Systeme zum Risiko- und Chancen-Management sowie Unterstützung bei strategischen und prozessualen Weiterentwicklungen. Auch hier verzeichnet die Gesellschaft eine gute Nachfrage in stark regulierten Sektoren, wie zum Beispiel Unternehmen der öffentlichen Hand, des Gesundheitswesens oder der Energiewirtschaft. Daher konnten wir aufgrund einer guten Nachfrage nach unseren Dienstleistungen in 2023 einen Jahresüberschuss von 1,510 Mio. € vor Steuern erzielen. Dies entspricht einem Zuwachs um 15 T€ im Vergleich zum Vorjahr. 2.3 LAGE 2.3.1 ERTRAGSLAGE Der Schwerpunkt unserer Umsätze von insgesamt T€ 19.572,9 lag im Bereich Finanzen (Risikomanagement, Aufsichtsrecht etc.), gefolgt von dem Themen Vertrieb / Prozesse und IT-Consulting. Das geplante Umsatzwachstum von ca. 10% konnte in 2023 nicht ganz erreicht werden. Der Umsatz stieg um knapp 3,2% in 2023. Die Abweichung folgt im Wesentlichen aus Änderungen unseres Auftragsportfolios im Laufe des Jahres 2023. Auf der Kostenseite dominieren als wissensbasierte Unternehmung die Personalkosten mit T€ 12.464,8 gefolgt von den Fremdleistungen mit T€ 2,332,6. 2.3.2 FINANZLAGE Die Finanzlage der CP Consultingpartner AG ist als sehr stabil zu bezeichnen. Verbindlichkeiten werden grundsätzlich im Rahmen der gesetzten Zahlungsfrist beglichen. Unsere Fakturierungsprozesse sind auf eine zeitnahe Zahlungswirksamkeit ausgerichtet. Von uns gestellte Rechnungen werden fast immer im Rahmen der gesetzten Fristen beglichen, häufig deutlich früher. Bankenlinien mussten in 2023 wiederum nicht in Anspruch genommen werden, sind jedoch zur Absicherung von unabsehbarem Liquiditätsbedarf in ausreichendem Umfang gegeben. Während des ganzen Jahres bestand ein auskömmliches Liquiditätspolster, das auf den laufenden Konten oder als Termingeldkonten bei unseren Hausbanken gehalten wurde. Die Liquiditätssituation wird im Rahmen der Planung prognostiziert; unterjährig erfolgt ein regelmäßiger Soll-Ist-Vergleich. Die Eigenkapitalbasis ist weiterhin als komfortabel zu bezeichnen. Die Gesellschaft hält zum Ende 2023 579 eigene Aktien. Die Schulden der Gesellschaft bestehen ausschließlich aus Steuer- und sonstigen Rückstellungen, erhaltenen Anzahlungen, Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung sowie sonstigen Verbindlichkeiten. 2.3.3 VERMöGENSLAGE Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten stellt sich als nachhaltig stabil dar. Das Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr von T€ 11.282,2 um T€ 394,9 auf T€ 11.677,1 erhöht. 2.3.4 FINANZIELLE LEISTUNGSINDIKATOREN Die Umsatzrendite (Ergebnis vor Steuern zu Umsatzerlösen) liegt für 2023 bei ca. 7,7 %. Somit konnte die geplante Umsatzrendite von ca. 5,4% in 2023 klar übertroffen werden. Die Abweichung folgt im Wesentlichen aus Änderungen unseres Auftragsportfolios im Laufe des Jahres 2023. Die wesentlichen Leistungsindikatoren in unserer Gesellschaft sind die Anzahl der abrechenbaren Personentage im Verhältnis zur gesamten Arbeitszeit eines Beraters bzw. einer Beraterin (Auslastung). Weiterer Leistungsindikator ist der durchschnittlich realisierte Personentagessatz. Diese Größen werden monatlich ermittelt und gemessen. Im Hinblick auf unsere Vertriebsleistung messen wir wöchentlich den Nettowert der gewonnenen Projekte und vergleichen diesen mit dem zur Erreichung des Mindestumsatzes notwendigen Wert. Ferner beobachten wir ebenfalls wöchentlich den Bestand der in Akquise befindlichen Projekte. Alle diese Indikatoren zeigen eine deutlich überdurchschnittliche Situation des Unternehmens im abgelaufenen Jahr. Aktuell gehen wir für das 1. Halbjahr 2024 von einer weiterhin guten Auslastung aus. 2.3.5 GESAMTAUSSAGE ZUR VERMöGENS-, FINANZ- UND ERTRAGSLAGE Die Vermögens- und Finanzlage der CP Consultingpartner AG kann weiterhin als stabil und gut bezeichnet werden. Nach der nicht zufriedenstellenden Ertragslage in 2021 konnte diese in 2022 und jetzt auch in 2023 wieder deutlich auf ein gutes Niveau gesteigert werden. Der Ausblick für 2024 ist für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage weiterhin positiv. 3 PROGNOSEBERICHT Zur Sicherung der wirtschaftlichen Basis werden unsere Akquisitionsbemühungen bei Bestandskunden und potentiellen Neukunden mit unveränderter Intensität weitergeführt. Diese Bemühungen werden flankiert durch eine Reihe von kunden- oder themenbezogenen Veranstaltungen. Auch die Entwicklung neuer Themen im Rahmen von speziell aufgesetzten internen Projekten wird mit hoher Intensität fortgesetzt. Hier sind insbesondere die Ausarbeitung von Angeboten zu aufsichtsrechtlichen Anforderungen, aber auch Strategie-, Vertriebs- und Prozessthemen zu nennen. Des Weiteren wird intern intensiv an den Themen Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Data Analytics gearbeitet und diese weiterentwickelt. Wir sind davon überzeugt, dass wir die Bedarfsstruktur unserer Kundschaft zielgerecht treffen. Wir planen für 2024 aufgrund des aktuell bereits zugesagten Projektvolumens, aber auch aufgrund der weiterhin unsicheren Lage im Hinblick auf den Ukraine-Konflikt in Europa mit einer ähnlichen Umsatzrendite für die gesamte CP BAP-Gruppe und mit einem leichten Umsatzwachstum bei einem entsprechenden Mitarbeiter- und Kostenwachstum. Unsere Planung zeigt eine stabile Liquiditätslage, um unseren Zahlungsverpflichtungen jederzeit fristgerecht nachkommen zu können. 4 CHANCEN- UND RISIKOBERICHT 4.1 RISIKOBERICHT Das Risikomanagement steht in der CP Consultingpartner AG für sämtliche organisatorischen Prozesse, durch die Risiken frühzeitig identifiziert sowie geeignete Maßnahmen zur Gegensteuerung entwickelt und umgesetzt werden. Das Risikomanagementsystem ist integraler Bestandteil des prozessorientiert organisierten Qualitätsmanagementsystems. Als Risiken gelten alle Entwicklungen, die sich negativ auf das Erreichen der qualitativen und quantitativen Unternehmensziele - insbesondere auf das Ergebnis und die Liquidität - auswirken können. Für die frühzeitige Erkennung von Risiken setzt die CP Consultingpartner AG ein mehrstufiges Controllingsystem ein und optimiert dieses kontinuierlich mit dem Ziel, existenzgefährdende Risiken im Vorfeld auszuschließen. Neben der Erstellung einer kurz- und mittelfristigen Umsatz, Ergebnis- und Personalplanung sowie dem monatlichen Reporting der Ist-Ergebnisse, gehört die Analyse und Erläuterung von Abweichungen des aktuellen Ergebnisses von den geplanten Zahlen dazu. Die Risiken werden in einer regelmäßig stattfindenden Risikoinventur aufgenommen, bewertet und analysiert. Alle Informationen werden zeitnah der Geschäftsleitung sowie den Führungskräften der CP Consultingpartner AG kommuniziert. Auffälligkeiten werden analysiert und gegebenenfalls entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Der Aufsichtsrat wird in vierteljährlich stattfindenden Sitzungen sowie bei Bedarf zeitnah über die Entwicklung der Gesellschaft informiert. Folgende wesentliche Risiken wurden durch die CP Consultingpartner AG identifiziert und entsprechend intensiv beobachtet und gemanagt: 4.1.1 FINANZRISIKEN Das Liquiditätsrisiko wird bei der CP Consultingpartner AG durch ein aktives Management gesteuert. Dabei wird insbesondere eine zeitnahe Fakturierung sichergestellt. Im Rahmen der Jahresplanung wird der Liquiditätsbedarf konservativ angesetzt und mit den gegebenen Liquiditätsreserven abgeglichen um die liquiditätsseitige Tragfähigkeit der Geschäftsplanung zu überprüfen. Darüber hinaus ergeben sich Risiken aus einer Nichtanerkennung von steuerlichen Ansätzen. Allerdings sind bei allen bisher durchgeführten Betriebsprüfungen für alle Steuerarten sowie für die Sozialversicherungspflicht keine materiellen Feststellungen getroffen worden. Diesem Risiko wird weiterhin durch eine intensive Zusammenarbeit mit einem Steuerberater begegnet. 4.1.2 LEISTUNGSWIRTSCHAFTLICHE RISIKEN Die letzten Jahre und Branchenerfahrungen haben gezeigt, dass auch die Umsatzentwicklung im Beratungsgeschäft signifikant konjunkturabhängig ist. Bezogen auf die CP Consultingpartner AG betrifft dies im Wesentlichen die Ergebnisentwicklung im Bereich der Banken in Deutschland und Österreich. Aus einem starken Konjunktureinbruch, der sich auch auf die Ergebnissituation der Bankenindustrie auswirkt, ergeben sich Risiken für die Umsatzentwicklung der CP Consultingpartner AG. Als Gegenmaßnahme wird eine möglichst breite Streuung der Umsätze über die gesamte Kundschaft angestrebt. Damit wird auch das Anschlussrisiko bezüglich auslaufender Projekte reduziert. Für einen ausreichenden Auftragsbestand haben wir einen systematischen Vertriebsprozess aufgesetzt, der neben einer kontinuierlichen Betreuung von Bestandskunden auch die Akquisition von Neukunden vorsieht. Haftungsrisiken aus unserer Projektarbeit begegnen wir durch ein intensives Qualitätsmanagement, welches neben einem Reviewprozess eine risikoorientierte Projektbesetzung vorsieht durch eine entsprechende Vertragsgestaltung sowie durch eine Versicherung möglicher Ansprüche. Der schwer einzuschätzende Einfluss der kriegerischen Handlungen in der Ukraine auf die weltweite Konjunkturentwicklung stellt aktuell das größte Umsatzrisiko dar. Ein schwerer Konjunktureinbruch und die Auswirkungen auf die Finanzdienstleistungsbranche könnten zu einer Planverfehlung im Ergebnis führen. Negative Ergebnisse könnten aber nach aktuellem Kenntnisstand durch die sehr komfortable Eigenkapitalsituation problemlos aufgefangen werden. 4.1.3 OPERATIONELLE RISIKEN Als personalintensives Unternehmen sind wir auf die langfristige Bindung unserer Mitarbeiter angewiesen. Der Abgang von wichtigen Know-how-Trägern stellt für uns ein wesentliches Risiko dar. Diesem Risiko begegnen wir durch leistungsgerechte Vergütungspakete sowie durch eine partnerschaftliche Unternehmenskultur, die viele Freiräume für eine individuelle Entwicklung und damit die Befriedigung von individuellen Bedürfnissen zulässt. Weiterhin stellen wir sicher, dass bei der CP Consultingpartner AG keine Kopfmonopole entstehen, so dass auch im Falle des Ausfalls einzelner Mitarbeiter unsere Leistungsbereitschaft stets erhalten bleibt. 4.2 CHANCENBERICHT Wir sehen unser Leistungsangebot als sehr attraktiv und zukunftsfähig an. Wir gehen davon aus, dass unsere Kundenklientel in 2024 und darüber hinaus einen Bedarf für unsere Leistungen hat. Es ist wahrscheinlich, dass nach Beendigung der Corona-Krise und des zunehmenden Fachkräftemangels der Bedarf an unseren Leistungen bei unseren Kunden weiterhin deutlich zunimmt. Speziell im Sparkassensektor gehen wir durch die Einführung neuer Steuerungssysteme davon aus. Zunehmend bekommen wir aufgrund des Fachkräftemangels auch Anfragen zur operativen Unterstützung im Controlling- und Meldewesen von Volksbanken und Sparkassen aufgrund von nicht besetzten Stellen bei den Instituten. Durch unsere intensive Personalauswahl und -entwicklung sowie ein umfassendes Qualitätsmanagement sehen wir uns im Wettbewerb mit Anbietern ähnlicher Leistungen gut positioniert. Dies zeigt nicht zuletzt eine weiterhin geringe Fluktuationsrate im Vergleich zu anderen Beratungsunternehmen. Chancen ergeben sich auch durch eine Ausweitung unseres Leistungsspektrums auf andere Branchen und neue Regionen. 4.3 GESAMTAUSSAGE Wir sehen insgesamt ein gesundes Verhältnis von Risiken und Chancen. Eingegangene Risiken bewegen sich stets im Rahmen der durch uns definierten Risikotragfähigkeit. Entwicklungsbeeinträchtigende und bestandsgefährdende Risiken sind nicht erkennbar. 5 RISIKOBERICHTERSTATTUNG üBER DIE VERWENDUNG VON FINANZINSTRUMENTEN Finanzinstrumente bestehen im abgelaufenen Jahr ausschließlich in kurzfristigen Forderungen gegenüber Kreditinstituten und Mitarbeiterdarlehen. Das Management der Finanzinstrumente erfolgt vor dem Hintergrund der Sicherung des Unternehmens und der Unterstützung des Kerngeschäftes. Eine Optimierung bzw. Maximierung des Finanzergebnisses ist nicht beabsichtigt. Vielmehr werden z.B. kostenverursachende Kreditlinien über das in der Planung erkennbar notwendige Maß hinausgehalten. Durch die Anlage freier liquide Mittel konnten in 2023 Zinserträge in Höhe von 31,3 T€ erzielt werden. Im Rahmen des geplanten Zahlungsverhaltens finanziert sich die Unternehmung ausschließlich aus Eigenkapital sowie dem im laufenden Jahr auflaufenden Jahresergebnis. Zur Sicherung der Liquidität wird meist erfolgreich darauf hingewirkt, Leistungen monatlich mit kurzen Zahlungszielen fakturieren zu können. Zahlungsausfälle sind in der bisherigen Unternehmensgeschichte nicht vorgekommen. Besondere Ausfallrisiken sind auch jetzt nicht erkennbar. Dem latenten Ausfallrisiko wird durch pauschale Wertberichtigungen Rechnung getragen. 6 BERICHT üBER ZWEIGNIEDERLASSUNGEN Die Gesellschaft verfügt über keine Zweigniederlassung im Sinne des § 13 HGB.
Ahlen, 25. März 2024 CP Consultingpartner AG vertreten durch den Vorstand gez. Michael Bimmler vertreten durch den Vorstand gez. Steffen Hortmann vertreten durch den Vorstand gez. Stephan Klaßen HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1 ALLGEMEINE ANGABEN ZUM UNTERNEHMEN Die CP Consultingpartner AG hat ihren Sitz in Ahlen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Münster unter HR B 7809 eingetragen 2 ALLGEMEINE ANGABEN ZU INHALT UND GLIEDERUNG DES JAHRESABSCHLUSSES Der Jahresabschluss der CP Consultingpartner AG wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. 3 BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGMETHODEN Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bei den Sachanlagen werden aus Vereinfachungsgründen gem. § 6 Abs. 2 EStG Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten unter € 800,00 voll abgeschrieben. Diese Handhabung hat keinen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und entspricht den Grundsätzen ordnungsmäßiger Bilanzierung. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt drei bis dreizehn Jahre. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: l Beteiligungen zu Anschaffungskosten l Ausleihungen zum Nennwert Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. In Ausführung befindliche Werkleistungen werden zu Herstellungskosten bewertet, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war. Diese umfassen die Vollkosten. Erhaltene Anzahlungen wurden offen von den unfertigen Leistungen abgesetzt. Der Überhang der Anzahlungen wurde passiviert. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die flüssigen Mittel wurden zu Nominalwerten angesetzt. Das Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steuern wurde nicht ausgeübt. Die Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten zum notwendigen Erfüllungsbetrag gebildet. Die Bewertung erfolgte nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 4 ERLäUTERUNGEN ZUR BILANZ 4.1 ANLAGEVERMöGEN 4.1.1 ANLAGENSPIEGEL Die Aufgliederung, Entwicklung und Geschäftsjahresabschreibung je Anlagenposten ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. 4.1.2 ANTEILSBESITZ
Zwischen der CP Consultingpartner AG und der CP Bankpartner AG besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. 4.2 EIGENKAPITAL 4.2.1 ANGABEN üBER DEN BESTAND, DEN ERWERB UND DIE VERäUSSERUNG EIGENER AKTIEN Die Gesellschaft hält zum Bilanzstichtag 579 eigenen Aktien. Im Geschäftsjahr wurden 307 Aktien (Nennwert: EUR 307,00 / Anteil am Grundkapital 0,5%) zu einem Preis von Euro 23.648,21 verkauft. Der Anteil am Kaufpreis von Euro 23.341,21 der den Nennwert des Grundkapitals übersteigt, wurde in die Gewinnrücklage für den Erwerb eigener Anteile eingestellt. Sämtliche Aktien sind zum Verkauf an Mitarbeiter bestimmt. 4.2.2 ANGABEN üBER DIE GATTUNG DER AKTIEN Das Grundkapital von Euro 61.490,00 ist eingeteilt in:
Es handelt sich um Namensaktien. 4.2.3 DARSTELLUNG DER ERGEBNISVERWENDUNG In Fortführung des Jahresergebnisses erfolgt die nachfolgende Darstellung:
4.3 RüCKSTELLUNGEN 4.3.1 SALDIERUNG VON ALTERSTEILZEITRüCKSTELLUNGEN MIT SICHERUNGSGUTHABEN Innerhalb der sonstigen Rückstellungen wurde gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB Altersteilzeitrückstellung mit Deckungsvermögen verrechnet. Hierzu erfolgt die nachfolgende Darstellung
4.4 SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 2.792.490,00 sonstige finanzielle Verpflichtungen von nicht untergeordneter Bedeutung aus der Anmietung von Geschäftsräumen. Der Mietvertrag für die Geschäftsräume in Köln besitzt eine Laufzeit bis Februar 2032. 5 SONSTIGE ANGABEN 5.1 DURCHSCHNITTLICHE ZAHL DER BESCHäFTIGTEN ARBEITNEHMER Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
5.2 NAMEN UND MITGLIEDER DES VORSTANDES UND DES AUFSICHTSRATS Während des abgelaufenen Geschäftsjahres gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:
Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:
5.3 VERGüTUNGEN DER MITGLIEDER DES VORSTANDS UND DES AUFSICHTSRATS Bezüglich der Bezüge für die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrates haben wir von der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.. 6 ERGEBNISVERWENDUNGSVORSCHLAG Vom Bilanzgewinn der CP Consultingpartner AG soll ein Betrag von 829.607,82 Euro an die Aktionärinnen und Aktionäre als Dividende ausgeschüttet und der verbleibenden Bilanzgewinn in Höhe von 1.839.755,56 Euro auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Ahlen den, 25. März 2024 CP Consultingpartner AG vertreten durch den Vorstand gez. Michael Bimmler vertreten durch den Vorstand gez. Steffen Hortmann vertreten durch den Vorstand gez. Stephan Klaßen Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Bericht des AufsichtsratsWir haben unsere in den Statuten vorgeschriebene Tätigkeit erfüllt, wir haben uns in diesem Jahr vier Mal getroffen, und zwar am 28.04.2023, am 19.06.2023, am 25.09.2023, und am 01.12.2023. Die Zusammensetzung des Aufsichtsrates hat sich im Geschäftsjahr nicht verändert. Wir sind unter dem Jahr in regelmäßigem Kontakt mit dem Vorstand und den Kollegen des AR. Der Vorstand informiert uns durch Übersendung von Unterlagen vor den jeweiligen Sitzungen, er informiert uns auch im Vorhinein, sofern es um strategische Fragen geht. Er hat den Vorstand der CP Consultingpartner AG beraten und in seiner Geschäftsführung überwacht. Er hat dabei einzeln und als Gremium ständigen Kontakt mit allen Mitgliedern des Vorstandes gepflegt. Er wurde bei allen wesentlichen Geschäftsvorfällen und Entscheidungen von grundsätzlicher Bedeutung vorab eingeschaltet und war zeitnah eingebunden. Die drei Aufsichtsräte haben zum Teil getrennt, aber überwiegend zusammen mit dem Vorstand getagt und zwar zu folgenden Inhalten: • Strategie • laufende Geschäftsentwicklung einschließlich wichtiger Projekte • Marktumfeld • Vertrieb / Vertriebsstruktur • Risikomanagement • grundsätzliche Fragen zur Geschäftspolitik • Fragestellungen zum Thema Personal In den Aufsichtsrats-Sitzungen wurde der Aufsichtsrat vom Vorstand regelmäßig und umfassend über die Lage des Unternehmens, über die Entwicklung der Geschäfts- und Finanzlage, über die Investitions- und Vertriebsvorhaben sowie über grundsätzliche Fragen der Unternehmenspolitik und der Strategie informiert. Der Vorstand informierte uns ferner über Methodik und Ergebnis der Planung für 2024. Der Aufsichtsrat war in diverse Themen eingeschaltet, hat mit dem in der letzten HV gewählten Abschlussprüfer Budt in Ahlen Konatk gehabt und hat daran gearbeitet, die Belange der CP Consultingpartner AG in verschiedenerlei Weise voranzubringen. Der Vorstand legte dem Aufsichtsrat die genehmigungspflichtigen Angelegenheiten rechtzeitig zur Beschlussfassung und zur Zustimmung vor. An dieser Stelle gab es in diesem Jahr keine genehmigungspflichtigen Sachverhalte. Der Aufsichtsrat konnte sich davon überzeugen, dass der Vorstand die Geschäfte ordnungsgemäß geführt hat und notwendige Maßnahmen vorgenommen hat. In der Sitzung des Aufsichtsrats vom 26.04.2024 hat der Abschlussprüfer Hans Muermans für Christian Budt das Ergebnis der Jahresabschlussprüfung vorgetragen. Alle Aufsichtsräte waren vor Ort. Als Ergebnis der Jahresabschlussprüfung wurden folgende Feststellungen getroffen: • Die Posten des Abschlusses wurden korrekt angesetzt und bewertet. • Bei der Prüfung des Prozesses der Leistungserbringung wurden keine Schwachstellen erkannt. • Das Kontrollumfeld der Unternehmung und die Risikofrüherkennung erscheinen zuverlässig. • Die Gesellschaft hat die Anforderungen an die GoBD aus Sicht des Abschlussprüfers umgesetzt. • Der Aufsichtsrat hat den Bericht des Jahresabschlussprüfers zustimmend zur Kenntnis genommen und den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 einstimmig gebilligt. Der Aufsichtrat dankt dem Vorstand für sein Engagement und seine Leistung. Wir sprechen darüber hinaus allen Mitarbeitern der CP Consultingpartner AG unseren großen Dank aus für das enorme Engagement und den Krafteinsatz, ohne das bzw. den dieses Ergebnis nicht möglich gewesen wäre. Mit diesem Dank verbunden ist die Bitte, auch in 2024 sich voll für Euer und unser Unternehmen einzusetzen. sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 26.04.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Form.. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die CP Consultingpartner AG Ahlen Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der CP Consultingpartner AG, Ahlen, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der CP Consultingpartner AG, Ahlen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 III 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrates für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtürmern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen) oder Irrtürmern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtürmern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtürmern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtürmern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen, kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Ahlen, den 25. März 2024 gez. Christian Budt, Wirtschaftsprüfer |
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