Stammdaten

Register
Amtsgericht Bremen HRB 5708 BHV
Eingetragen
14.2.2012
Branche
Großhandel mit Fisch und FischerzeugnissenEinzelhandel mit Fisch, Meeresfrüchten und FischerzeugnissenGroßhandel mit Fleisch und Fleischwaren
Gegenstand
Der Fischgroßhandel und Import sowie die Produktion von Marinaden. Der Gegenstand des Unternehmens kann auf sachlich verwandte Geschäfte ausgedehnt werden. Die Gesellschaft ist befugt, sich an anderen Gesellschaften zu beteiligen und auch deren Geschäftsführung zu übernehmen.

Historie

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Management

NameRolle
Inga Stelling
seit 30.1.2025
Liquidator
Remko Stelling
seit 30.1.2025
Liquidator

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Erbengemeinschaft bestehend aus Remko Stelling und Inga Stelling
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Erbengemeinschaft bestehend aus Remko Stelling und Inga Stelling
Germany
25.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

VALERES Industriebau GmbH

Würselen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

5. Bestätigungsvermerk des unabhängigen Wirtschaftsprüfers:

An die VALERES Industriebau GmbH, Würselen:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der VALERES Industriebau GmbH, Würselen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019, der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bi- lanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der VALERES Industriebau GmbH, Würselen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurte

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen, Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können, Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 16. Juli 2021

FRTG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dirk Rohde, Wirtschaftsprüfer

Hinweis: Bei dieser PDF-Datei handelt es sich lediglich um ein unverbindliches Ansichtsexemplar. Maßgeblich ist ausschließlich der in Papierform erstellte und ausgelieferte Prüfungsbericht.

Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2019

2019 2018
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 16.523.198,62 25.080.073,81
2. Erhöhung/Minderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 3.394.318,66 -6.042.331,00
3. Gesamtleistung 19.917.517,28 19.037.742,81
4. Sonstige betriebliche Erträge 1.110.930,16 550.583,01
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Rah-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -4.205.902,02 -2.745.505,68
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -11.368.091,38 -11.355.093,17
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.528.082,43 -1.382.309,46
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -189.672,53 -159.374,22
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen -144.851,66 -126.117,91
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.031.844,43 -853.539,89
9. Erträge aus anderen Wertpapieren 51.852,37 198,57
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 11.772,84 14.119,66
11. Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 -92.006,13
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -18.568,55 -820,06
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -927.166,73 -961,021,71
14. Ergebnis nach Steuern 1.677.892,92 1.926.856,02
15. Sonstige Steuern -4.180,89 -4.170,49
16. Jahresüberschuss 1.673.712,03 1.922.685,53
17. Vorabausschüttung -1.000.000,00 -1.000.000,00
18. Gewinnvortrag 0,00 157.213,99
19. Bilanzgewinn 673.712,03 1.079.899,52

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019

der VALERES Industriebau GmbH

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs einschließlich des Geschäftsergebnisses

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Firma VALERES Industriebau GmbH führt Bautätigkeiten jeder Art, einschließlich der Veräußerung schlüsselfertiger Gebäude, der Handel und Vertrieb von Baumaterialien, der An- und Verkauf von Grundstücken sowie die Verpachtung, Vermietung und Vermittlung von Grundstücken durch.

Die Gesellschaft verfügt über ein fundiertes Wissen mit welchem von der Planung bis hin zur Produktion und Montage ganzheitliche Lösungen entwickelt werden, sodass wir als Generalunternehmer mittlerweile bundesweit schlüsselfertige Gewerbeimmobilien bauen.

2. Wirtschaftsbericht

I. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und Branche

Im Jahre 2019 hat die Weltwirtschaft erneut an Schwung verloren. Das Wachstum des weltweiten realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) betrug 2,8 %. Das preisbereinigte (BIP) ist damit im zehnten Jahr in Folge gestiegen. Jedoch ist das Wachstum mit 0,6 % schwächer als im Vorjahr (1,5 %) ausgefallen.

Im Jahr 2019 hat sich die Bauindustrie weiterhin positiv entwickelt. In Deutschland stieg die Bauleistung um 1,6 % (Vorjahr 1,9 %). Besonders der Bedarf an schlüsselfertigen Gebäuden nimmt in der Branche weiterhin zu. Der Anteil an Fertigbauten kletterte 2019 auf 20,8 % (Vorjahr: 19,6 %).

Durch die steigende Nachfrage insbesondere im Bereich der schlüsselfertigen Bauten sehen wir uns als Generalunternehmer gut aufgestellt. Aufgrund der steigenden Nachfrage sieht sich die Branche insgesamt auch steigenden Kosten in der Materialbeschaffung ausgesetzt.

II. Geschäftsverlauf und -entwicklung

Auch in diesem Jahr konnten wir unser Ziel der akquirierten Neuaufträge erfüllen und blicken für das nächste Geschäftsjahr auf eine Vielzahl neuer spannender Projekte. Der Auftragseingang wurde im Vergleich zum Vorjahr um 298 % gesteigert und entspricht den Erwartungen, welche durch die steigende Nachfrage an schlüsselfertigen Bauten gehegt wurden.

Die Bauleistung der VALERES Industriebau GmbH betrug im Jahr 2019 € 25,9 Mio. und steigerte sich somit deutlich im Vergleich zu 2018 mit einer Bauleistung von € 22,5 Mio.

Der aktuelle Auftragsbestand entspricht ebenfalls unseren Erwartungen, welche im ausreichenden Umfang den Umsatz für das Geschäftsjahr 2020 und darüber hinaus sichern.

Die Realisierung des Umsatzes konzentrierte sich vorrangig auf den Raum Nordrhein-Westfalen.

Die Investitionen des Geschäftsjahres sind aufgrund des spezifischen Geschäftes der VALERES Industriebau GmbH von untergeordneter Bedeutung. Diese betreffen Ersatzbeschaffungen für die Geschäftsausstattung, den IT-Bereich und Fahrzeuge.

Im Vordergrund der Finanzierungstätigkeit steht die Abwicklung der Bauvorhaben, die im Wesentlichen durch Kundenanzahlungen sichergestellt ist.

B. Darstellung der Lage

1. Ertragslage

Die Entwicklung der Ertragslage der letzten zwei Jahre lässt sich wie folgt darstellen:

2018 2019
T€ T€
Rohergebnis 5.488 5.454

Die Materialaufwandsquote hat sich bei einer gestiegenen Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr von 74,1 % auf 78,2 % verschlechtert.

Der Personalaufwand ist von T€ 1.542 auf T€ 1.718 gestiegen, sodass sich die Quote im Verhältnis zur Gesamtleistung von 8,1 % auf 8,6 % verschlechtert hat.

Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) liegt absolut betrachtet mit T€ 1.659 unterhalb des Vorjahres (T€ 2.590). In Bezug auf die Gesamtleistung ergibt sich eine Quote von 8,3 % (Vorjahr: 13,6 %).

Die Abschreibungen sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 19 auf T€ 145 gestiegen.

Das Berichtsjahr schließt mit einem Ergebnis vor Zins und Steuern (EBIT) von T€ 1.514 welches im Vergleich zum Vorjahr in Höhe von T€ 2.464 um T€ 950 niedriger ausfällt.

Im Berichtsjahr hat die Gesellschaft einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 1.674 erzielt (Vorjahr: T€ 1.923) erwirtschaftet.

2. Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich auf T€ 7.219 (Vorjahr: T€ 8.489) verringert. Dazu beigetragen haben der Rückgang der liquiden Mittel um T€ 1.788 sowie der Abbau der Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung in Höhe von T€ 245 und der Rückstellungen in Höhe von T€ 668.

Die Eigenkapitalquote liegt bei 16,33 % und hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 2,34 % verringert.

Die Steuerrückstellungen betragen T€ 0.

Darüber hinaus wurden Rückstellungen nach den Vorschriften des HGB im geschäftsüblichen Rahmen gebildet. Das Rückstellungsniveau der sonstigen Rückstellungen sinkt im Vergleich zum Vorjahresniveau um T€ 39 auf T€ 896.

3. Finanzlage

Der Cashflow des Berichtsjahres beträgt T€ 1.507 und hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 135 verringert.

Der Kassen- und Bankbestand hat sich um T€ 1.788 auf T€ 4.830 verringert. Die Liquidität ersten Grades sinkt somit zeitgleich auf 194 % (Vorjahr: 209 %).

Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

C. Chancen-, Risiko- und Prognosebericht

1. Chancen

Wesentliche Chancen für das Unternehmen ergeben sich durch die viel umworbene Kundennähe und die Beratung ab dem ersten Kontakt bis hin zur Schlüsselübergabe. Selbst darüber hinaus stehen die Ansprechpartner beratend zur Seite und begleiten den Kunden bei der Weiterentwicklung seines Unternehmens. Durch das langjährig beschäftigte kompetente Team und die enge Zusammenarbeit mit Stahl- und Stahlbetonfertigungswerken, entstehen perfekt aufeinander abgestimmte Abläufe. Somit kann auf Kundenwünsche flexibel reagiert werden.

2. Risiken

Das für das Jahr 2020 erwartete Wachstum in der Bauindustrie kann zur Verdrängung von Unternehmen führen. Die VALERES Industriebau GmbH sieht sich sehr gut aufgestellt und kann sich durch die langjährige Erfahrung auch gegen Konkurrenten durchsetzen.

Zur Realisierung der strategischen Ziele ist das Unternehmen auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Die Zahl der Erwerbstätigen von 2018 wurde somit um mehr als 0,9 % erhöht. Diese Erhöhung fand maßgeblich im Bereich der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten ihren Ursprung. Wie schon in den Vorjahren haben die Zuwanderungen von Arbeitskräften aus dem Ausland die altersbedingte Reduzierung der Beschäftigten im Rahmen des demografischen Wandels kompensiert. Die Ressource des erfahrenen und gut ausgebildeten Facharbeiters und Angestellten wird auch 2020 ein vergleichsweise knappes Gut sein, das nur über Lohn- und Gehaltsanreize und attraktive Mitarbeiterprogramme für Unternehmen gewonnen werden kann.

Die rechtlichen Risiken werden bilanziell durch Rückstellungsbildung ausreichend abgedeckt. Darüber hinaus liegen keine wesentlichen rechtlichen Risiken bzw. Prozessrisiken vor.

COVID-19, am 11.03.2020 durch die WHO als Pandemie eingestuft, sorgt weltweit für Auswirkungen auf die Wirtschaft, sodass Wertschöpfungsketten unterbrochen werden können und somit Lieferungen verspätet eintreffen oder Personal kurzfristig ausfällt. Dadurch können Prognosen oder Ziele vereinzelt negativ abweichen. Momentan ist die Pandemie kein Risiko für die Bauindustrie und damit für die VALERES Industriebau GmbH. Die Geschäftsführung hat schnell reagiert und innerhalb des Unternehmens ein Hygienekonzept entwickelt sowie in den sinnvollen Bereichen den Mitarbeitern Homeoffice ermöglicht.

Risiken aus Zahlungsausfällen und Zahlungsstromschwankungen werden durch ein funktionierendes Forderungsmanagement und eine strikte Überwachung der einzelnen Kostenkalkulationen durch das Controlling minimiert. Durch die regelmäßigen Kontrollen können frühzeitig Unternehmensrisiken erkannt werden und aktiv gegen diese vorgegangen werden.

3. Prognosebricht

Der aktuelle Auftragsbestand sichert vollumfänglich den geplanten Umsatz für das Jahr 2020 und bereits darüber hinaus, sodass weiterhin von einer positiven Ertragslage auszugehen ist. Alleinstellungsmerkmale der VALERES Industriebau GmbH beinhalten u. a. die Darstellung alternativer wirtschaftlicher Baulösungen für den Kunden sowie ein spezifisches Leistungsangebot, beginnend von einer professionellen Planung bis zur kompletten Baurealisierung mit einem sehr hohen Qualitätsstandard.

Zahlungsausfälle sind nicht bekannt. Zum jetzigen Zeitpunkt sind leichte Preissteigerungen im Bereich Materialbeschaffung bekannt.

Die Geschäftsführung überwacht fortlaufend die Auftragslage und die Kennzahlen zu der Unternehmensentwicklung, um beispielsweise Kostensenkungsmaßnahmen in Bezug auf die Corona- Pandemie zu erarbeiten.

Aus der aktuellen Corona-Situation sind derzeit keine direkten Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb erkennbar. Risiken, aus denen sich möglicherweise in diesem Zusammenhang gesamtwirtschaftliche Folgen ergeben, lassen sich nicht vollständig ausschließen. Existenzgefährdende Risiken für das Unternehmen bestehen nicht.

Insgesamt wird für das Geschäftsjahr 2020 ein leichtes Umsatzwachstum bei einem gleichbleibenden Jahresüberschuss erwartet.

 

Würselen, den 16. Juli 2021

VALERES Industriebau GmbH
Würselen

Geschäftsführung

Peter Schmelzer

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