Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 189554
Vorher
Desjoyaux Deutschland GmbH
Eingetragen
7.6.2005
Branche
Herstellung von SportgerätenGroßhandel mit Installationsbedarf für Gas, Wasser und HeizungGroßhandel mit Sportartikeln und -zubehör
Gegenstand
Vermarktung und Vertrieb von Swimming Pools für den privaten und gewerblichen Bereich nebst allen Zubehörteilen und ergänzenden Produkten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Axel Steinbach
seit 22.12.2010
Prokura
Jean-Louis Desjoyaux
seit 22.12.2010
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Desjoyaux Pools International S.A.R.L.FRA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Desjoyaux Pools International S.A.R.L.
France
425.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Desjoyaux Pools GmbH

Neufahrn b. Freising

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2022 bis zum 31.08.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023

der Desjoyaux Pools GmbH, Neufahrn b. Freising

Grundlagen des Unternehmens

Der Name Desjoyaux Pools steht bereits seit mehreren Jahrzehnten in Frankreich für innovative Pooltechnik. Seit dem Jahr 1994 bietet der mittlerweile weltweit tätige Konzern über seine deutsche Tochtergesellschaft Desjoyaux Pools GmbH sein Leistungsspektrum in Deutschland und über deren österreichische Tochter auch im Nachbarland Österreich an. Zum Leistungsspektrum der Desjoyaux Pools GmbH gehören der Vertrieb von Pools, Poolhallen und eine Vielzahl von damit zusammenhängenden Produkten.

Darstellung der gesamtwirtschaftlichen Lage

Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Geschäftsjahr 2022/2023 weiterhin von den Folgen des Anfang 2022 eingetretenen Ukrainekonflikts, deutlich steigenden Preisen und dem anhaltenden Fachkräftemangel gekennzeichnet. Trotz des anhaltenden Ukrainekonflikts konnte in 2022 ein Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) preisbereinigt um 1,9 % verzeichnet werden (Destatis/Stand Januar 2024). Das 1. Quartal 2023 war weiterhin geprägt von der Ukrainekrise, wodurch eine erwartete weitere Erholung von den Defiziten der Corona-Pandemie ausblieb. Das Bruttoinlandsprodukt reduzierte sich im 1. Quartal 2023 preisbereinigt um 0,2 %. Nach einem weiteren Rückgang um 0,6 % (preisbereinigt) im 2. Quartal 2023 folgte im 3. Quartal 2023 eine weitere Abnahme um 0,8 % (preisbereinigt) - jeweils im Vergleich zum Vorjahresquartal (Destatis).

Trotz anhaltender Ukrainekrise hat sich die deutsche Wirtschaft in 2022 insgesamt leicht erholt. In 2023 blieb eine weitere Erholung des BIP aus. Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes sank das Bruttoinlandsprodukt in 2023 preisbereinigt um 0,3 % (Destatis/Stand Januar 2024).

Die privaten Konsumausgaben zeigten im Jahr 2022 preisbereinigt einen Anstieg um 4,6 % gegenüber dem Vorjahr. Die staatlichen Konsumausgaben entwickelten sich im Vergleich dazu mit einem Anstieg um 1,1 % (preisbereinigt) geringer. In 2023 sanken die privaten Konsumausgaben - insbesondere aufgrund von Investitionszurückhaltung - preisbereinigt um 1,1 % gegenüber dem Vorjahr. Die staatlichen Konsumausgaben verzeichneten in 2023 einen deutlichen Rückgang. Sie nahmen 2023 um 1,7 % im Vergleich zum Vorjahr ab. Im Bereich der Bruttoanlageinvestitionen erhöhten sich die Ausrüstungsinvestitionen in 2023 preisbereinigt um 3,0 %, wohingegen die Bauinvestitionen im gleichen Zeitraum preisbereinigt um 2,1 % sanken.

Die deutschen Ausfuhren nahmen nach einem deutlichen Anstieg in 2021 im Kalenderjahr 2022 weiter zu: Preisbereinigt exportierte die deutsche Wirtschaft 3,2 % mehr Waren und Dienstleistungen als 2021. Die preisbereinigten Importe stiegen mit 6,7 % in noch deutlicherem Umfang an. In 2023 sanken die preisbereinigten Warenexporte hingegen um 1,8 %. Die Importe nahmen um 3,0 % ebenfalls wieder deutlich ab.

Auf der Entstehungsseite des Bruttoinlandsprodukts zeigte sich, dass die Folgen der Corona-Pandemie im Jahr 2022 weiterhin deutlich abnahmen, wodurch ein Anstieg in nahezu allen Wirtschaftsbereichen zu verzeichnen war. Die teilweise massiven Einschränkungen der Produktion sowie des Dienstleistungssektors in 2020 und 2021 nahmen in 2022 deutlich ab. In der Summe erhöhte sich die preisbereinigte Bruttowertschöpfung der deutschen Wirtschaft im Jahr 2022 um 1,8 % gegenüber 2021 und liegt damit in etwa auf dem Vorkrisenniveau. Im produzierenden Gewerbe sank die kalenderbereinigte Wirtschaftsleistung gegenüber dem Vorjahr um jeweils 0,6 %.

Im Anschluss an die Erholung von den massiven Einschränkungen in der Produktion in 2021 hat sich die Wirtschaftsleistung in 2022 in fast allen Bereichen erneut erhöht. Diese Entwicklung schlägt in 2023 wieder in einen leichten Rückgang um. Die preisbereinigte gesamtwirtschaftliche Bruttowertschöpfung hat sich um 0,1 % gegenüber dem Vorjahr reduziert. Die Baubranche, welche in 2021 und 2022 deutlich rückläufig war, konnte sich in 2023 mit einem Zuwachs von 0,2 % wieder leicht erholen. Für den Rückgang der Bruttowertschöpfung war insbesondere der zusammengefasste Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe sowie das verarbeitende Gewerbe verantwortlich (Quelle: Statistisches Bundesamt).

Branchenentwicklung

Mit Beginn der Ukrainekrise im Februar 2022 und der infolge der Energieverknappung angestiegenen Preise haben sich auch sukzessive die Einkaufspreise erhöht. Zugleich verminderten sich durch die Markt-unsicherheiten und Inflation auch die Ausgaben im privaten Poolbau. Die durch den Ukrainekonflikt ausgelösten Unsicherheiten wirkten sich auch im Geschäftsjahr 2022/2023 negativ auf die Geschäftsentwicklung aus.

Die Entwicklung der Situation in Österreich stellt sich vergleichbar dar. Die Marktzahlen entwickelten sich in vergleichbarer Weise.

Umsatz- und Ergebnisentwicklung

Die Desjoyaux Pools GmbH hat das Geschäftsjahr 2022/2023 erneut mit einem Jahresüberschuss abgeschlossen. Die für das Geschäftsjahr 2022/2023 gesetzten Ziele von einer geplanten Umsatzverringerung um 30% wurden mit einem tatsächlichen Rückgang um 34,8 % jedoch leicht unterschritten. Die Abnahme des Materialaufwands liegt mit -33,0 % leicht unter dem Umsatzrückgang. Das Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern verringerte sich von T€ 4.422 im Vorjahr (VJ) um T€ 2.910 auf T€ 1.512.

Die Umsatzerlöse sanken um T€ 10.282 bzw. 34,8 % auf T€ 19.232. Dabei lagen die Umsatzanteile im Vertrieb von Pools bei T€ 10.578 (ca. 55%) und im Vertrieb von Zubehör bei T€ 8.654 (ca. 45%).

Der Materialaufwand nahm ebenfalls von T€ 18.732 im Vorjahr um T€ 6.179 bzw. 33,0 % auf T€ 12.553 ab. Insgesamt verringerte sich der Rohertrag (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand) im Geschäftsjahr 2022/2023 um T€ 4.103 auf T€ 6.679.

Der Personalaufwand reduzierte sich um insgesamt T€ 409 (-19,8 %) auf T€ 1.653 insbesondere aufgrund des Rückgangs der Mitarbeiterboni. Die Mitarbeiterzahl blieb mit 22 (August 2023) unverändert zum Vorjahr.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich insbesondere im Bereich der Vertriebsaufwendungen. Dabei nahmen vor allem die Kosten für Marketing und Werbung deutlich von T€ 2.423 (VJ) auf T€ 2.204 (laufendes Jahr) ab.

Vermögens- und Finanzlage

Das Anlagevermögen nahm von T€ 2.725 um T€ 65 auf T€ 2.660 ab. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus vorgenommenen Abschreibungen in Höhe von T€ 91 und Abgängen von T€ 27, welchen Anlagenzugänge von T€ 53 gegenüberstehen. Der Vorratsbestand verringerte sich im Berichtsjahr um T€ 29 auf T€ 78. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich trotz eines Rückgangs der Umsatzerlöse deutlich um T€ 492 auf T€ 4.261. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sanken von T€ 1.183 um T€ 101 auf T€ 1.082. Die Liquidität hat sich um T€ 1.838 reduziert. Zum Bilanzstichtag werden liquide Mittel in Höhe von T€ 11.070 (im VJ: T€ 12.908) ausgewiesen. Es bestand im Geschäftsjahr jederzeitige Zahlungsbereitschaft.

Das Eigenkapital stieg in Höhe des Jahresüberschusses 2022/2023 um T€ 1.115 auf T€ 15.486. Die Eigenkapitalquote nahm bei gleichzeitiger Verminderung des Gesamtkapitals deutlich um 9,1 %-Punkte auf 77,9 % zu. Das Stammkapital der Desjoyaux Pools GmbH beträgt unverändert T€ 425. Das langfristige Vermögen unserer Gesellschaft in Höhe von T€ 2.660 ist weiterhin vollständig durch das Eigenkapital gedeckt.

Der Rückgang der Rückstellungen beruht zum größten Teil auf der Verringerung der Rückstellungen für Personalkosten. Die Steuerrückstellungen blieben unverändert. Der Rückgang der Verbindlichkeiten von T€ 5.244 (VJ) auf T€ 3.405 im laufenden Jahr resultiert vor allem aus einem Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um T€ 1.487 bei gleichzeitiger Reduzierung der sonstigen Verbindlichkeiten um T€ 303. Das Gesamtkapital nahm zum 31. August 2023 im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.003 bzw. 4,8 % ab.

Investitionen

Die Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von T€ 53 betrafen im Geschäftsjahr 2022/2023 ausschließlich die Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Beteiligungen

Die in 2010 gegründete 100%ige Tochtergesellschaft Desjoyaux Pools Freising GmbH, Neufahrn b. Freising, hat im Geschäftsjahr 2022/2023 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ -69 erzielt. Das Eigenkapital der Desjoyaux Pools Freising GmbH beträgt zum 31. August 2023 T€ 3.211. Die Tochtergesellschaft ist ein Flagship Store, in dem ein Verkauf an Endverbraucher erfolgt.

Zur weiteren Stärkung unserer Absatzchancen im österreichischen Markt haben wir im Jahr 2015 die 100%ige Tochtergesellschaft Desjoyaux Pools St. Pölten GmbH, St. Pölten/Österreich, gegründet. Die Desjoyaux Pools St. Pölten GmbH hat für das Geschäftsjahr 2022/2023 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ -176 zu verzeichnen. Das Eigenkapital der Desjoyaux Pools St. Pölten GmbH beträgt zum 31. August 2023 T€ - 220. Im nachfolgenden Geschäftsjahr 2023/2024 hat die Tochtergesellschaft ihren Geschäftsbetrieb grundlegend umgestellt. Der operative Teil des Betriebs ist vollständig verpachtet. Der operative Geschäftsbetrieb erfolgt seitdem durch die Pächterin. Aufgrund der geänderten Kosten-Erlös-Relation ist zudem zu erwarten, dass die Tochtergesellschaft zukünftig ein positives Geschäftsergebnis erwirtschaftet und die bisher erzielten Verluste langfristig ausgeglichen werden.

Risikomanagementziele und -methoden

Die Gesellschaft versucht durch eine systematische Erfassung und aktive Steuerung die Wahrscheinlichkeit einer Realisierung von Risiken zu reduzieren und nicht vermeidbare Schäden so gering wie möglich zu halten. Neben Markt- und Konjunkturrisiken werden auch Betriebsrisiken (z. B. Liquidität) anhand verschiedenartiger Parameter quantifiziert. Zur Beobachtung der Marktentwicklung und zur Festlegung von Umsatzzielen werden im Wesentlichen die Auftragseingänge, Konjunkturdaten in den Zielmärkten, Messeauswertungen und die Einschätzung der Vertriebskräfte herangezogen. Um eintretenden Umsatzrückgängen entgegenzuwirken, werden verstärkt Marketingmaßnahmen ergriffen.

Der Forderungsbestand wird fortlaufend beobachtet. Ausstehende Forderungen werden regelmäßig überprüft und ggf. angemahnt. Darüber hinaus werden von Fall zu Fall konkrete Zahlungsvereinbarungen und ggf. auch Forderungsabtretungen und andere Sicherheiten vereinbart.

Mit den belieferten Händlern besteht ein regelmäßiger und intensiver Kontakt, um deren jeweilige Markteinschätzungen einzuholen. Auch auf sich eventuell abzeichnende Zahlungsschwierigkeiten kann so frühzeitig reagiert werden.

Der Waren- und Materialeinkauf erfolgt nahezu ausschließlich über die Muttergesellschaft in Frankreich. Lieferengpässe sind auch in Pandemiezeiten und während des Ukrainekonflikts nicht eingetreten.

Währungskursrisiken lassen sich ausschließen, da der gesamte Zahlungsverkehr im EURO-Raum stattfindet.

Ausblick, Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Aufgrund der bestehenden Unsicherheiten hinsichtlich der Umsatzentwicklung für den deutschen Markt für Swimmingpools und das entsprechende Zubehör haben wir im Rahmen unserer Budgetplanung für das Geschäftsjahr 2023/2024 verschiedene Szenarien für die Umsatzentwicklung geplant. Nach gegenwärtigem Stand der Geschäftsentwicklung wird das Mid-Case-Szenario mit einem Umsatzrückgang von ca. 28 % im Vergleich zum Vorjahresniveau eintreten. Durch den entsprechenden Rückgang der Aufwendungen, hier insbesondere des Wareneinkaufs sowie der bezogenen Leistungen, wird unverändert mit einem deutlich positiven Geschäftsergebnis gerechnet. Zur weiteren Absicherung und Steigerung des Umsatzes wird das Händlernetz ständig ausgeweitet.

Im Bereich der Waren-/Materialbeschaffung erwarten wir auch trotz des anhaltenden Ukrainekonflikts keine Engpässe. Dabei wirkt sich der zentrale Einkauf über die Muttergesellschaft als sehr vorteilhaft für die Stabilität der Beschaffung der benötigten Waren und des Materials aus. Durch die infolge der Energieverknappung angestiegenen Preise sind auch im Verlauf des Geschäftsjahres 2023/2024 die Einkaufspreise weiter angestiegen. Mit einer weiteren Steigerung ist zu rechnen. Die erwartete Steigerung ist allerdings derzeit nicht quantifizierbar. Die gestiegenen Einkaufspreise können an die Kunden weitergegeben werden.

Hinsichtlich des Personalbestandes werden zusätzliche Stellen im Bereich Marketing und Vertrieb aufgrund der dort gestiegenen Anforderungen aufgebaut. Aufgrund der Standardisierung der Arbeitsprozesse kann auch ein stark gestiegenes Arbeitsvolumen mit einem relativ geringen Anstieg der Personalzahlen bewältigt werden. Zusätzlich erfolgen weiterhin Marketingmaßnahmen durch externe Dienstleister. Allerdings wurde der Umfang der Inanspruchnahme externer Dienstleister und die im ersten Geschäftsjahreshalbjahr 2023/2024 hierfür angefallenen Kosten um ca. T€ 415 deutlich reduziert.

Die Erreichung der bisherig geplanten Umsatz- und Ergebnisziele wird in 2023/2024 jedoch weiterhin beeinflusst sowohl von der Entwicklung der Energiepreise als auch von den Auswirkungen der Ukrainekrise sowie der aufgrund der Inflation gestiegenen Preise und der daraus resultierenden Veränderung der gesamtwirtschaftlichen Lage. Aufgrund der aktuellen Situation kann angenommen werden, dass die konservative Ergebnisplanung erreicht werden wird. Die Desjoyaux Pools GmbH verzeichnete in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2023/2024 (September 2023 bis Februar 2024) einen Umsatzrückgang von T€ 7.973 um T€ 2.820 auf T€ 5.153. Das dabei erzielte Ergebnis vor Steuern lag per Ende Februar 2024 mit rd. T€ 126 um ca. T€ 668 unter dem Ergebnis im Vorjahreszeitraum.

Im Geschäftsjahr 2022/2023 war unsere Gesellschaft jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Nach derzeitigen Erkenntnissen ist zu erwarten, dass die Liquidität auch im Geschäftsjahr 2023/2024 zur Erfüllung aller Zahlungsverpflichtungen ausreichen wird. Im Rahmen unserer Liquiditätsplanung wird die Liquidität kontinuierlich überwacht.

Mit unserer 100%igen Tochtergesellschaft Desjoyaux Pools Freising GmbH beabsichtigen wir, den Vertrieb und Service zu verbessern und insbesondere neue Marketing- und Kundenkonzepte für unsere Produkte und Leistungen zu testen und den übrigen Händlern eine Orientierung zu geben und die Möglichkeiten für neue Umsatzchancen aufzuzeigen.

Die Erreichung unserer Unternehmensziele ist jedoch unverändert nur mit unseren qualifizierten und engagierten Mitarbeitern möglich, die auch im Geschäftsjahr 2023/2024 für unsere Kunden qualitativ hochwertige Leistungen erbringen.

 

Neufahrn b. Freising, 3. Mai 2024

Desjoyaux Pools GmbH

Geschäftsführung

gez. Jean-Louis Desjoyaux

Bilanz zum 31. August 2023

der Firma Desjoyaux Pools GmbH

Aktiva

Vergleichszahlen
31.08.2023 31.08.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 99,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.471.252,24 2.526.719,24
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 129.005,00 138.498,00
2.600.257,24 2.665.217,24
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 60.000,00 60.000,00
2.660.257,24 2.725.316,24
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 77.693,53 106.803,92
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.018.956,34 5.132.728,91
- davon gegen verbundene Unternehmen: € 1.081.467,30 (Vj.: € 1.183.136,83)
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 11.070.024,08 12.907.861,18
C. Rechnungsabgrenzungsposten 52.816,95 10.430,40
19.879.748,14 20.883.140,65

Passiva

Vergleichszahlen
31.08.2023 31.08.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 425.000,00 425.000,00
II. Gewinnvortrag 13.946.228,68 10.764.016,22
III. Jahresüberschuss 1.114.859,58 3.182.212,46
15.486.088,26 14.371.228,68
B. Rückstellungen 982.765,23 1.262.643,23
C. Verbindlichkeiten 3.405.394,65 5.243.768,74
- davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen: € 2.942.818,91 (Vj.: € 4.430.124,11)
D. Rechnungsabgrenzungsposten 5.500,00 5.500,00
19.879.748,14 20.883.140,65

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.09.2022-31.08.2023

der Firma Desjoyaux Pools GmbH

Vergleichszahlen
01.09.2022-31.08.2023 01.09.2021-31.08.2022
1. Rohergebnis 6.782.042,83 10.897.928,09
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.384.748,19 1.785.463,96
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 268.312,25 276.221,40
- davon für Altersversorgung: € 14.048,94 (Vj.: € 14.348,94)
1.653.060,44 2.061.685,36
3. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 90.716,62 79.804,06
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.520.336,95 4.328.855,15
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 42.994,69 3.750,00
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 3.750,00 (Vj.: € 3.750,00)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 7,02 0,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 439.726,94 1.244.039,09
8. Ergebnis nach Steuern 1.121.189,55 3.187.294,43
9. Sonstige Steuern 6.329,97 5.081,97
10. Jahresüberschuss 1.114.859,58 3.182.212,46

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023

der Desjoyaux Pools GmbH, Neufahrn b. Freising

Handelsregistereintragung: Amtsgericht München, Abt. B 189554

A. Gesetzliche Grundlagen

Der Jahresabschluss zum 31. August 2023 der Desjoyaux Pools GmbH ist gemäß der §§ 242 ff. und der §§ 264 ff. HGB sowie der sie ergänzenden Regelungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

Die Gesellschaft ist als mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB einzustufen. Bei der Bilanzierung und Bewertung sind die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften angewandt worden.

B. Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gliederung der Bilanz erfolgte im Rahmen der Vorschriften des § 266 Abs. 2 und 3 HGB.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB.

C. Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften

Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgte entsprechend den handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und Bilanzierung. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten, soweit nicht neue Erkenntnisse eine abweichende Bewertung erforderten.

Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände erfolgte zu Anschaffungskosten und die Bewertung der Sachanlagen zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen, jeweils vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die Abschreibungen wurden unter Zugrundelegung der jeweiligen Nutzungsdauer nach der linearen Methode vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis € 800,00 werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG sofort abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Finanzanlagen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung gemäß § 253 Abs. 3 HGB auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Sofern in Folgejahren die Gründe für die Wertminderung entfallen sind, erfolgen Zuschreibungen gemäß dem Wertaufholungsgebot nach § 253 Abs. 5 HGB.

Die Bewertung der Waren erfolgte zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten, vermindert um Rabatte und Skonti. Für Lager- und Verkaufsrisiken werden ggf. entsprechende Bewertungsabschläge berücksichtigt. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt grundsätzlich mit ihrem Nominalbetrag. Zweifelhafte Forderungen werden mit ihrem wahrscheinlichen Wert angesetzt, uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

D. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

a) Anlagevermögen

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs.

b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten in Höhe von € 831.467,30 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie in Höhe von € 250.000,00 sonstige Vermögensgegenstände. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von € 13.657,39 Forderungen gegen Gesellschafter.

c) Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt € 425.000,00. Die Einlagen sind in voller Höhe erbracht.

d) Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Mitarbeiterboni, Jahresabschluss- und Buchhaltungskosten, Urlaubsrückstände, Archivierung sowie für ausstehende Eingangsrechnungen.

e) Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Sicherheiten wurden nicht begeben.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in voller Höhe Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten in Höhe von € 2.527.682,91 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von € 415.136,00 sonstige Verbindlichkeiten.

E. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

a) Sonstige betriebliche Erträge

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen werden im Geschäftsjahr 2022/2023 periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 3 (Vj.: T€ 5) ausgewiesen. Es handelt sich dabei um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen.

b) Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Geschäftsjahr 2022/2023 periodenfremde Aufwendungen (T€ 1; Vj.: T€ 42) in Form von Abschluss- und Prüfungskosten für Vorjahre enthalten.

F. Sonstige Pflichtangaben

a) Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB

Die Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB bestehen nicht.

b) Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB

Mehrjährige Verpflichtungen bestehen aufgrund von langfristigen Miet- und Leasingverträgen. Die voraussichtlichen Aufwendungen für 2023/2024 belaufen sich auf T€ 141.

c) Mitarbeiter ohne Auszubildende

Im Durchschnitt waren im Geschäftsjahr 21 (Vj.: 22) Angestellte (ohne Geschäftsführer) und 1 (Vj.: 1) Aushilfen beschäftigt.

d) Anteilsbesitz

Die Desjoyaux Pools GmbH, Neufahrn b. Freising, besitzt 100 Prozent der Anteile an den folgenden Tochtergesellschaften:

Eigenkapital Ergebnis
T€ T€
Desjoyaux Pools Freising GmbH, Neufahrn b. Freising/Deutschland 3.211 -69
Desjoyaux Pools St. Pölten GmbH, St. Pölten/Österreich -220 -176

e) Honorar für Leistungen des Abschlussprüfers

Als mittelgroße Kapitalgesellschaft verzichten wir auf diese Angabe.

f) Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres, über die an dieser Stelle zu berichten wäre, haben sich nicht ereignet.

g) Geschäftsführung

Jean-Louis Desjoyaux, Kaufmann, Chalain Le Comtal/Frankreich

h) Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft gehört zum Konzern der Piscines Desjoyaux S.A., Frankreich, die den Konzernabschluss für den größten Kreis der Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss wird im "Bulletin des Annonces légales obligatoires" veröffentlicht. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss einbezogen.

i) Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2022/2023 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Neufahrn b. Freising, 3. Mai 2024

Desjoyaux Pools GmbH

Geschäftsführung

gez. Jean-Louis Desjoyaux

Angabe zur Feststellung:

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01.09.2022 bis zum 31.08.2023 der Desjoyaux Pools GmbH, Neufahrn b. Freising, wurde am 23. August 2024 festgestellt. Der Jahresüberschuss in Höhe von € 1.114.859,58 wurde auf neue Rechnung vorgetragen.

Anlagenspiegel

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Z =Zugänge
01.09.2022 U =Umbuchungen Abgänge 31.08.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 9.720,88 Z 0,00
0,00 9.720,88
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.728.768,10 Z 0,00
0,00 2.728.768,10
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 199.893,85 Z 52.481,62
31.864,05 220.511,42
2.928.661,95 Z 52.481,62
U 0,00 31.864,05 2.949.279,52
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 60.000,00 Z 0,00
0,00 60.000,00
Gesamt 2.998.382,83 Z 52.481,62
U 0,00 31.864,05 3.019.000,40
kumulierte Abschreibungen
01.09.2022 Zugänge Abgänge 31.08.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 9.621,88 99,00
0,00 9.720,88
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 202.048,86 55.467,00
0,00 257.515,86
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 61.395,85 35.150,62
5.040,05 91.506,42
263.444,71 90.617,62
5.040,05 349.022,28
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
0,00 0,00
Gesamt 273.066,59 90.716,62
5.040,05 358.743,16
Nettowerte
31.08.2023 Vorjahr
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
0,00 99,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
2.471.252,24 2.526.719,24
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 129.005,00 138.498,00
2.600.257,24 2.665.217,24
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen
60.000,00 60.000,00
Gesamt
2.660.257,24 2.725.316,24

Der Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Desjoyaux Pools GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Desjoyaux Pools GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.08.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.09.2022 bis zum 31.08.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Desjoyaux Pools GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.09.2022 bis zum 31.08.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.08.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.09.2022 bis zum 31.08.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Ahaus, 3. Mai 2024

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gez. Scherer, Wirtschaftsprüfer

gez. Mönkediek, Wirtschaftsprüfer

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