SBS 1874 Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Jacob seit 5.1.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 28.00% | |
| 25.86% | |
| 24.60% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SBS Metalltechnik GmbHDresdenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2021 bis zum 30.09.2022Lageberichtoffenzulegende FassungI. Grundlagen des Unternehmens I.1. Allgemein Die SBS Metalltechnik GmbH kann als Teil des mittelständischen eigentümergeführten SBS-Unternehmensverbundes auf eine fast 150-jährige Tradition stützen und orientiert sich auf eine ausschließlich langfristige Weiterentwicklung seiner unternehmerischen Aktivitäten. Kerngeschäftsfeld ist hochgenauer Maschinenbau in extremen Dimensionen, insbesondere in der Vakuumtechnik. I.2. Geschäftsmodell SBS-Unternehmen waren bereits seit Gründung im Jahr 1874 am Standort Dresden-Niedersedlitz in den Kerngeschäftsfeldern tätig. Das Unternehmen ist einer der Großmieter auf dem Betriebsgelände der Schwesterfirma SBS Dresden GmbH & Co. KG. Das Unternehmen ist Fertigungspartner für Vakuumtechnik und Druckbehälter, anspruchsvolle CNC-Großteilbearbeitung sowie die Herstellung schwerer, statisch und dynamisch hochbelastbarer Stahlkonstruktionen. Die Kernkompetenz liegt in der Fertigung großvolumiger Vakuumkammern und -systeme und speziellem Vakuumequipment aus verschiedensten Werkstoffen. Darüber hinaus ist sie von der Projektierung und Konstruktion über die Herstellung bis zu Montagen und Inbetriebnahmen ein langjähriger Partner für namenhafte Kunden europaweit. Insbesondere die kontinuierliche Investition in die neuste CNC-Technik garantiert selbst in extremen Dimensionen die höchste Präzision. I.3 . Forschung und Entwicklung Im Unternehmen erfolgen im Wesentlichen auftragsbezogene Entwicklungen. Es wurden für die Entwicklung von Fertigungstechnologien Aufwendungen in Höhe von TEUR 75 getätigt und aktiviert. II. Wirtschaftsbericht II.1. Marktbedingungen und Marktumfeld Neben den immer noch spürbaren Folgen durch die Corona-Pandemie war die Weltwirtschaft in 2022 insbesondere durch die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine geprägt. Dadurch kam es zu anhaltenden Versorgungsunterbrechungen, Preissteigerungen bei den Rohstoffen und in vielen Gebieten zu einer so starken Inflation wie in den letzten Jahrzehnten nicht mehr. Die Versorgungsunterbrechungen waren u.a. durch großflächige Maßnahmen in China zur Eindämmung der Corona-Pandemie bedingt. Durch den Krieg in der Ukraine fiel diese ebenfalls als Lieferant weg, ebenso sanktionsbedingt Russland. Die Verknappung der Erdgaslieferungen aus Russland führte zu enormen Preissteigerungen bei den fossilen Brennstoffen. Die globale Inflationsrate lag bei geschätzt 8,8 %. Als Gegenmaßnahme zu der hohen Inflationsrate wurden die Zinsen stark angehoben, was Neuinvestitionen ausbremste. Trotzdem konnte die weltweite Wirtschaftsleistung nach dem Rückgang im Vorjahr wieder einen Anstieg verzeichnen. Der IWF schätzte den Zuwachs der weltweiten Wirtschaftsleistung mit 3,4 % ein und steigert damit seine vorsichtige Prognose aus Oktober 2022 um 0,2 %-Punkte. In vielen Ländern konnten die prognostizierten Steigerungen erreicht werden, in vielen wurden sie sogar übertroffen. Die Entwicklung des Welthandels und der industriellen Produktion ging nach dem starken Anstieg 2021 weiter nach oben, wobei der Warenhandel um 5,1 % stieg. Auch in den Kundenmärkten gab es einen Anstieg der Wirtschaftsleistung. Im EURO-Raum stieg das Bruttoinlandsprodukt um 3,5 %. In den aufstrebenden Märkten und Entwicklungsländern konnte die Prognose für die Steigerung der Produktion um 3,7 % mit 4,0 % tatsächlicher Steigerung mehr als erreicht werden. Auch der globale Maschinenbau verzeichnete einen Aufschwung. Im dritten Quartal konnte vielerorts ein höheres Produktionswachstum als erwartet verzeichnet werden. Im vierten Quartal war jedoch in der EU wieder eine verminderte Investitionsgüternachfrage spürbar. Weltweit stieg der Maschinenumsatz preisbereinigt um 2%. Die geringe Steigerung war auch dadurch bedingt, dass insbesondere der Mangel elektronischen Bauteilen weiterhin deutlich spürbar war. Gemäß VDMA gab es im in der Branche Vakuumtechnik, in 2022 Rekordumsätze. Die teilnehmenden Unternehmen meldeten einen Gesamtumsatz von 7 Milliarden US Dollar. Die deutsche Konjunktur stieg 2022 geringer als der weltweite Durchschnitt. Nach vorläufigen Berechnungen des statistischen Bundesamtes erhöhte sich das Bruttoinlandsprodukt um 1,8 %. Die Änderungen fielen in den einzelnen Wirtschaftsbereichen dabei sehr unterschiedlich aus. Bei den sonstigen Dienstleistern konnte ein Anstieg um 6,1 % verzeichnet werden, wohingegen es im Baugewerbe sogar einen Rückgang um 2,9 % gab. Hier lag die Ursache neben Fachkräftemangel und hohen Baukosten auch an den zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen durch die gestiegenen Zinsen. Die Produktion im deutschen Maschinen- und Anlagenbau blieb mit einer Steigerung um real 0,5% auf Vorjahresniveau. Die Steigerung wäre noch größer gewesen, wenn nicht Engpässe durch gestörte Lieferketten, der Fachkräftemangel und die Schwierigkeiten bei der Energieversorgung den Aufschwung gebremst hätten. II.2. Geschäftsverlauf Das Unternehmen erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2021/2022 einen operativen EBIT in Höhe von TEUR 241 (Vorjahr: TEUR 74) und lag damit leicht unter dem geplanten Wert von TEUR 264. Der EBIT liegt über VJ aber unter Plan, da durch einen Maschinenschaden teilweise Kapazitäten fehlten. Der umsatzstärkste Bereich war das Geschäftsfeld der Vakuumtechnik mit anteiligen 61,0 % gefolgt von Stahlkonstruktionen mit 27,1 %. Der Auftragsbestand zum Geschäftsjahresende beträgt EUR 3,0 Mio. (inkl. angearbeiteter Aufträge). III. Darstellung der Lage des Unternehmens III.1. Ertragslage Die Ertragslage des Unternehmens stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
Die Schwankung der Gesamtleistung ist durch die typischen Schwankungen in der Auftragsfertigung bedingt. Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich aus empfangenen Schadensersatzleistungen für Maschinenschäden zusammen. Diesen stehen in den Aufwendungen übersteigende Kosten entgegen. Der Aufwand für Personalkosten ist im Wesentlichen durch Neueinstellungen und im Geschäftsjahr gegenüber den Vorjahren deutlich höhere Lohn- und Gehaltssteigerungen gewachsen. Der Steigerung in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultiert unter anderem aus den oben genannten erwähnten Kosten, denen die empfangenen Schadensersatzleistungen entgegenstehen, weiterhin sind die Aufwendungen für Heizung, die Konzernumlagen und Azubis gestiegen Das Unternehmen erzielte im Geschäftsjahr ein operatives EBITDA von TEUR 735 (Vorjahr: TEUR 551). Für das Unternehmen sind die Gesamtleistung und die EBIT-Marge wichtige finanzielle Leistungsindikatoren, die zur internen Steuerung dienen. Bei einer Gesamtleistung von EUR 7,7 Mio. wurde eine EBIT-Marge (operatives EBIT zur Gesamtleistung) von 3,1% und damit über dem Vorjahr ist aber leicht unterplanmäßig. Der Plan konnte wegen fehlender Kapazitäten durch einen größeren Maschinenschaden nicht erreicht werden. Insgesamt weist das Unternehmen ein Jahresergebnis von TEUR 930 (einschließlich neutraler Auflösung des Sonderpostens in Höhe von TEUR 783) aus. III.2. Vermögenslage Die Struktur des Vermögens und des Kapitals des Konzerns stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
Im Geschäftsjahr 2021/2022 erfolgten Investitionen in Höhe von TEUR 116, demgegenüber stehen im Wesentlichen Abschreibungen, die durch den Wertverzehr der Maschinen geprägt sind. Die Investitionen erfolgten im Wesentlichen bei den Immateriellen Vermögensgegenständen und basieren auf der Entwicklung von Fertigungstechnologien. Der Anlagendeckungsgrad II beträgt 92,9 % (Vorjahr: 92,1 %). Die Erhöhung der Vorräte ist auftragsbedingt. Die Finanzierung der Umlaufmittel wird entsprechend dem Geschäftsmodell des Unternehmens teilweise durch Kundenanzahlungen gedeckt. Dem Buchwert der Vorräte in Höhe von TEUR 1.552 stehen TEUR 863 erhaltene Anzahlungen gegenüber. Es wird eine wirtschaftliche Eigenkapitalquote von 37,3 % (Vorjahr: 29,2 % unter Einbeziehung des Sonderpostens (mit 70 %)) ausgewiesen. Im Eigenkapital sind gewährte Genussrechte i. H. v. TEUR 62 enthalten. Die Veränderung der sonstigen Passiva resultiert im Wesentlichen aus der stichtagsbedingten und auftragsbezogenen Senkung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und einer Verminderung der Mietkaufverbindlichkeiten durch planmäßige Tilgung. III.3. Finanzlage Auf Grundlage der stabilen Vermögens- und Finanzlage und der Erhebung von Kundenanzahlungen bestehen mit Geschäftsbanken und Kreditversicherungsunternehmen für das Unternehmen auskömmliche Vereinbarungen über Avalkredite und weitere Finanzierungen. Daraus sind die geplanten Unternehmensleistungen auch für die folgenden Geschäftsjahre abgedeckt. Das Unternehmen war jederzeit in der Lage seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Aus der operativen Geschäftstätigkeit wurde ein Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 641 (Vorjahr: TEUR 492) erwirtschaftet. IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht IV.1. Chancenbericht Die SBS MT hat durch die Entwicklung neuer Fertigungstechnologien, insbesondere im Vakuumbereich, ihre Kundenbindung in diesem Bereich kontinuierlich verbessert. Durch die steigende Nachfrage bei Vakuumequipment und darunter insbesondere aus der Solarbranche steigt auch die Nachfrage nach der entsprechenden Vakuumtechnik für die Produktionsanlagen. Eine weitere Chance ist die stärkere lokale Fokussierung im Maschinen- und Anlagenbau, die durch das pandemiebedingte Aufzeigen der Schwächen der Globalisierung entstanden ist. IV.2. Risikobericht Für das Unternehmen gibt es die typischen Risiken aus auftragsbezogener Fertigung. Für die entsprechende Risiken wurde Vorsorge getroffen. Die Geschäftsführung steuert für die Finanzierung mit klassischen Sicherungsinstrumenten für derartige Geschäfte insbesondere durch Vorauszahlungen durch den Kunden und Warenkreditversicherungen entgegen. Beim Management von Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Den vorhandenen Kalkulationsrisiken wird einerseits mit verstärkter technischer Vorbereitung durch langjährig erfahrene Mitarbeiter bei der Fertigung und andererseits durch Controllingsysteme entgegengewirkt. Des Weiteren sichern erfahrene Subunternehmer die erforderliche Qualität und Leistungsfähigkeit. Für das Unternehmen bestehen abhängig von Entwicklungen am Markt und dem auftragsbezogenen Geschäft Risiken in der Sicherung der Kapazitätsauslastung. Das Unternehmen steuert diesem Risiko insbesondere durch eine laufende Weiterentwicklung seiner Technologie und seines Kundenportfolios sowie durch langfristige Kundenverträge entgegen. Die Auswirkungen der Coronapandemie sind derzeit weitestgehend abgeklungen, es besteht jedoch weiterhin das Risiko, dass es immer wieder zu regionalen Einschränkungen kommt oder durch Virusmutationen neue Wellen entstehen. Ein weiteres Risiko sind die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine, der im Februar 2022 ausgebrochen ist und dessen Dauer ungewiss ist. Die dadurch mitverursachten Material- und Energiekostensteigerungen können sich auf die Ertragslage auswirken. IV.3. Prognosebericht Im 4. Quartal 2021 prognostizierte der IWF für 2023 ein weltweites Wirtschaftswachstum von 2,7 %, mittlerweile wurde die Prognose auf 2,9 % erhöht. Die Erhöhung der Prognose betrifft alle Länder der Welt, besonders aber die Schwellenländer und sich entwickelnde Volkswirtschaften in Europa mit einer Erhöhung um 1,8%-Punkte. Auch für Deutschland wird jetzt mit einer leichten Steigerung um 0,2 % gerechnet, vormals wurde eine leichte Senkung vorhergesagt. Die relativ verhaltenen Wachstumsprognosen sind durch die Auswirkungen der Coronapandemie und den Ukrainekrieg bedingt. Auch die schwierigeren weltweiten Finanzierungskonditionen bremsen den Aufschwung. Die Prognosen beruhen auf der Annahme, dass die weltweiten Zinssätze länger auf einem hohen Niveau bleiben werden. Eine weitere Annahme ist, dass der Krieg auf das Gebiet der Ukraine beschränkt bleibt und die Sanktionen gegenüber Russland nicht weiter verschärft werden. Die Rohstoffpreise (ohne Öl) sollen laut IWF weltweit weiter steigen. Für den Ölpreis wird aber mit einer starken Senkung um 17,3% gerechnet. Für den globalen Maschinenmarkt sieht der VDMA nur einen geringen Anstieg des Maschinenumsatzes von 1 %, für die EU-27 wird sogar ein Rückgang um 1% vorhergesagt. Für den deutschen Markt geht der VDMA sogar von einem Rückgang der realen Produktion von 2 % aus. Diese Prognose bezieht sich aber auf den gesamten Bereich des Maschinen- und Anlagenbaus. Es ist nicht absehbar, wie sich die Auswirkungen des Ukrainekrieges und der Preissteigerungen weiter auswirken werden. Der Bereich der Vakuumtechnik und darunter insbesondere der Solarbereich dürfte aber aufgrund der hohen Nachfrage nach erneuerbaren Energien und hoher staatlicher Förderungen insbesondere in den USA und nun auch in Deutschland und der EU weiter steigen, so dass auch die Investitionen in Anlagen in diesem Bereich weiter steigen werden. Der Auftragsbestand betrug zum 30. September 2022 ca. EUR 3,0 Mio. (inkl. der angearbeiteten Aufträge). In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2022/23 waren die Kapazitäten weitestgehend ausgelastet. Auf Grundlage des bis zum 31. Mai 2023 deutlich auf EUR 8,2 Mio. gestiegenen Auftragsbestandes ist auch für die zweite Geschäftsjahreshälfte und bis weit in das erste Quartal des folgenden Geschäftsjahres die Auslastung gesichert. Für das Geschäftsjahr 2022/23 wird insgesamt eine gegenüber dem Vorjahr wieder erhöhte Gesamtleistung (unter Beachtung des bestehenden höheren Auftragsbestandes) und ein deutlich positives Bilanzergebnis erwartet. Die EBIT-Marge im Verhältnis zur Gesamtleistung wird mit 4,0 % angestrebt.
Dresden, 7. August 2023 Andreas Jacob, Geschäftsführer Daniel Weiß, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhangoffenzulegende FassungA. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Firma SBS Metalltechnik GmbH mit Sitz in Dresden ist unter HRB 13050 im Handelsregister des Amtsgerichts Dresden eingetragen. B. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 30.09.2022 wurde gemäß §§ 264 ff. HGB nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. In der Gliederung der Bilanz erfolgte zur Verdeutlichung eine Erweiterung um die Position "Sonderposten für Investitionszuschüsse". Das gesetzliche Gliederungsschema für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde um die Positionen 6c) Zuschüsse, 7b) Auflösung Sonderposten erweitert. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die SBS Metalltechnik GmbH eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Im Rahmen der Umstrukturierung der Beteiligungen des Gesellschafters wurden die Ansatz- und Bewertungsmethoden insofern geändert, als dass der bisherige Sonderposten für Zuschüsse im Geschäftsjahr komplett erfolgswirksam aufgelöst wurde. Es entstanden außergewöhnliche Erträge in Höhe von TEUR 783, welche in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen werden. C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung erfolgte unter Berücksichtigung der Fortführung des Unternehmens. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden gemäß § 255 Abs. 2a HGB mit den für deren Entwicklung angefallenen Herstellungskosten einschließlich Verwaltungsgemeinkosten bewertet. Die Abschreibungen erfolgen linear pro rata temporis über eine Nutzungsdauer von 3 bis 7 Jahren. Soweit erforderlich werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Entgeltlich erworbeneimmaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet, die um planmäßige Abschreibungen linear über eine Nutzungsdauer von 3 Jahren pro rata temporis vermindert wurden. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Im Jahr des Zugangs erfolgt die Abschreibung zeitanteilig. Dabei werden die Nutzungsdauern unter Berücksichtigung der amtlichen AfA-Tabellen festgelegt. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten von EUR 250,00 bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die in den Vorräten enthaltenen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Durchschnittspreisen angesetzt. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse und Leistungen erfolgte zu den Herstellungskosten. Dabei wurden sowohl die direkt zurechenbaren Material- und Fertigungseinzelkosten als auch die notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Verwaltungsgemeinkosten einbezogen. Sofern erforderlich, wurden Abschreibungen auf den niedrigeren beilzulegenden Wert vorgenommen. Erhaltene Anzahlungen wurden offen von den Vorräten abgesetzt, soweit dadurch der Gesamtbestand der Vorräte nicht negativ wird. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgestände werden mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken im Forderungsbestand wird durch Einzelwertberichtigung und dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Bis zum Vorjahr wurde ein Sonderposten für Investitionszuschüsse passiviert und entsprechend der planmäßigen Abschreibungen der geförderten Vermögensgegenstände aufgelöst. Aufgrund von Umstrukturierungen des Gesellschafters wurde dieser Sonderposten zum 30.09.2022 erfolgswirksam aufgelöst. Die Rückstellungen enthalten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbeträgen angesetzt. Aktive und passive latente Steuern wurden saldiert. Es ergab sich ein aktivischer Überhang. Von dem Wahlrecht des Ansatzes aktiver latenter Steuern wurde kein Gebrauch gemacht. D. Erläuterungen zur Bilanz Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich. Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände betreffen entwickelte Fertigungstechnologien zur Herstellung neuer Produkte. Der Gesamtbetrag der Zugänge zum Anlagevermögen betrifft Entwicklungskosten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen wie im Vorjahr in voller Höhe Lieferungen und Leistungen. Zum 30.09.2022 bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge, die in Höhe von TEUR 384,4 auf die Aktivierung von Entwicklungskosten entfallen. Das unter dem Eigenkapital ausgewiesene Genussrechtskapital i. H. v. TEUR 61,6 (Nennwert: TEUR 975,4) hat eine Laufzeit bis zum 30.09.2030 fest vereinbart. Danach wird der Gesellschaft ein Wahlrecht eingeräumt, das Genussrecht gestaffelt je nach Anteil nach anteilsspezifischen Regelungen für weitere Jahre fortzuführen. Für das Genussrechtskapital wurde Nachrangigkeit und Verlustteilnahme bis zur vollen Höhe des Genussrechtskapitals erklärt sowie eine ausschließlich gewinnabhängige Vergütung vereinbart. Bei den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen handelt es sich um eventuelle zukünftige Verpflichtungen des Unternehmens gegenüber Unterstützungskassen. Sonstige Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Personalkosten (TEUR 100), Steuerberatung und Jahresabschluss (TEUR 62) sowie für Gewährleistungsverpflichtungen (TEUR 47) gebildet. Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Es bestehen übliche Eigentumsvorbehalte für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen i. H. v. TEUR 46,1 gegenüber der Muttergesellschaft (Gesellschafter) (Vorjahr: TEUR 5,6) und resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Zusätzlich bestehen nicht in der Bilanz ausgewiesene sonstige finanziellen Verpflichtungen aus Leasing in Höhe von TEUR 78,8 mit einer maximalen Laufzeit bis 2027 (davon TEUR 22,9 im Folgegeschäftsjahr) sowie einem Mietvertrag gegenüber der SBS Dresden GmbH & Co. KG i. H. v. jährlich TEUR 503,3 (Laufzeit bis zum 30. September 2037) und aus einem Dienstleistungsvertrag mit der SBS Holding GmbH i. H. v. TEUR 583,2, der jährlich kündbar ist. E. Ergänzende Angaben Geschäftsführer waren im Berichtszeitraum Andreas Jacob, Dipl.-Ing. Daniel Weiß, Dipl.-Ing. Die Angabe der Vergütung der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Konzernzugehörigkeit Die SBS Metalltechnik GmbH ist 100%iges Tochterunternehmen der SBS Holding GmbH. Angaben zur Belegschaft Im Geschäftsjahr 2021/2022 waren durchschnittlich 65 Arbeitnehmer beschäftigt, davon 16 Angestellte und 49 gewerbliche Arbeitnehmer. Weiterhin waren durchschnittlich 6 Auszubildende im Unternehmen.
Dresden, 31. März / 7. August 2023 Andreas Jacob Daniel Weiß Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 24.08.2023 festgestellt. BestätigungsvermerkFür den vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss wurden gesetzlich zulässige Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen. Die BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellsch hat dem vollständigen Jahresabschluss 2022 und dem Lagebericht 2022 der SBS Metalltechnik GmbH, Dresden, mit Bericht vom 07.08.2023 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SBS Metalltechnik GmbH, Dresden PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der SBS Metalltechnik GmbH, Dresden - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2021 bis zum 30. September 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SBS Metalltechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2021 bis zum 30. September 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2021 bis zum 30. September 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRüFERS FüR DIE PRüFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dresden, 7. August 2023 BDO
AG
gez. Hohmann, Wirtschaftsprüferin gez. Assmann, Wirtschaftsprüfer |
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