Autohaus
Israel GmbH
Dresden
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2017
EUR |
31.12.2016
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
1.171.512,40 |
1.207.408,12 |
| I.
Sachanlagen |
1.171.512,40 |
1.207.408,12 |
| B.
Umlaufvermögen |
2.000.706,99 |
2.037.295,47 |
| I.
Vorräte |
1.575.593,40 |
1.770.581,25 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
152.075,70 |
163.060,68 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
273.037,89 |
103.653,54 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
15.052,60 |
19.409,74 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
3.187.271,99 |
3.264.113,33 |
Passiva
|
|
31.12.2017
EUR |
31.12.2016
EUR |
| A.
Eigenkapital |
809.531,19 |
768.153,51 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
306.800,00 |
306.800,00 |
| II.
Gewinnvortrag |
461.353,51 |
453.613,91 |
| III.
Jahresüberschuss |
41.377,68 |
7.739,60 |
| B.
Rückstellungen |
249.798,84 |
232.477,51 |
| C.
Verbindlichkeiten |
2.106.026,36 |
2.245.283,71 |
| D.
Rechnungsabgrenzungsposten |
21.915,60 |
18.198,60 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
3.187.271,99 |
3.264.113,33 |
Anhang
Israel GmbH
Dresden
Anhang für das Geschäftsjahr 2017
I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Angaben zur Identifikation der Gesellschaft:
Firma: Autohaus Israel GmbH
Sitz: Dresden
Registergericht: Dresden, HRB 8315
Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der
Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der
Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG)
aufgestellt.
Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn-
und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden
können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das
Gesamtkostenverfahren gewählt.
Nach den in § 267 HGB angegebenen
Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine
Kapitalgesellschaft.
II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Im Einzelnen wurden folgende
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:
Das
Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten unter Berücksichtigung der
Abschreibungen nach der betriebsgewöhnlichen
Nutzungsdauer angesetzt. Die Abschreibungen werden nach der
linearen Methode ermittelt.
Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens
bis zu einem Wert von € 410,00 werden im Jahr des
Zugangs voll abgeschrieben.
Die Bewertung der Gegenstände des
Vorratsvermögens erfolgt grundsätzlich zu
Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen
Niederstwertprinzips.
Forderungen und
sonstige Vermögensgegenstände werden zum
Nominalbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden
durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt.
Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch
eine Pauschalwertberichtigung auf die Netto-Forderungen
ausreichend Rechnung getragen.
Die
flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag
angesetzt.
Für ungewisse Verbindlichkeiten aus
Pensionsverpflichtungen werden
Rückstellungen gebildet. Die
Rückstellungsbildung wurde gemäß § 253
Abs. 1 S. 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendigen
Erfüllungsbetrags bewertet.
Die
Steuerrückstellungen und die
sonstigen Rückstellungen berücksichtigen
alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf
der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen
Beurteilungen mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag.
Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als
einem Jahr werden künftige Preis- und
Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung
auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als
Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der
Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen
Marktzinssätze der vergangenen sieben
Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen
Bundesbank monatlich bekannt gegeben werden.
Die
Verbindlichkeiten sind mit ihrem
Erfüllungsbetrag angesetzt.
Aufgrund der größenabhängigen
Erleichterung des § 274a HGB werden analog zum Vorjahr
keine
latenten Steuern angesetzt.
III. Angaben zur Bilanz
1.
Anlagevermögen
Die Entwicklung der Anschaffungs- und
Herstellungskosten sowie der kumulierten Abschreibungen der
einzelnen Anlagepositionen im Wirtschaftsjahr 2017 ist in
einer Anlage zum Anhang dargestellt.
2.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
|
Gesamtbetrag
|
davon mit
einer Restlaufzeit
|
|
|
kleiner 1 Jahr
|
größer 1
Jahr
|
Forderungen
|
T€
|
T€
|
T€
|
aus Lieferungen und
Leistungen
|
126,1
|
126,1
|
0,0
|
sonstige
Vermögensgegenstände
|
26,0
|
26,0
|
0,0
|
|
152,1
|
152,1
|
0,0
|
3.
Rechnungsabgrenzungsposten
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet
Versicherungen und KfZ-Steuern.
4.
Eigenkapital
Das Stammkapital der Gesellschaft wurde durch
Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 19.10.2012 auf
Euro umgestellt und um 24,87 Euro erhöht.
|
31.12.2017
|
31.12.2016
|
Gezeichnetes Kapital
|
306.800,00 €
|
306.800,00 €
|
Gewinnvortrag
|
461.353,51 €
|
453.613,91 €
|
Jahresüberschuss
|
41.377,68 €
|
7.739,60 €
|
buchmäßiges
Eigenkapital
|
809.531,19 €
|
768.153,51 €
|
5.
Rückstellungen
Gemäß § 246 Abs.2 S. 2 HGB ist der
Zeitwert der verpfändeten
Rückdeckungsversicherung mit dem Erfüllungsbetrag
der Pensionsverpflichtung zu verrechnen.
Zur Ermittlung des Erfüllungsbetrags wurde die
Projected-Unit-Credit-Methode verwendet. Die Berechnung
erfolgt mit einem Zinssatz von 3,68 % p.a. unter Verwendung
der Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck. Annahmen zur
Gehaltsdynamik sind nicht erforderlich, da die Zusage nicht
gehaltsabhängig ist.
Für die Saldierung wurden folgende Werte
ermittelt:
Erfüllungsbetrag
der Pensionsverpflichtungen
|
240.313,00 €
|
Anschaffungskosten der verrechneten
Vermögenswerte
|
-178.315,93 €
|
Zeitwert der
verrechneten Vermögenswerte
|
-178.315,93 €
|
verrechnete Aufwendungen
|
8.504,80 €
|
verrechnete Erträge
|
11.909,63 €
|
Die Ausschüttungssperre gemäß §
253 Abs. 6 HGB aus der Verwendung des durchschnittlichen
Zinssatzes der letzten 10 Geschäftsjahre ab 2016
für die Abzinsung beträgt 43.664 €.
Zur Ermittlung des Erfüllungsbetrags der
Pensionsverpflichtung für den laufenden Rentenbezug
wurde die Projected-Unit-Credit-Methode verwendet. Die
Berechnung erfolgte mit einem Zinssatz von 3,68% p.a. unter
Verwendung der Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck.
Annahmen zu Rentensteigerungen sind nicht erforderlich, da
die Zusage eine Festrente beinhaltet.
Die Ausschüttungssperre gemäß §
253 Abs. 6 HGB aus der Verwendung des durchschnittlichen
Zinssatzes der letzten 10 Geschäftsjahre ab 2016
für die Abzinsung beträgt 6.649 €.
Art der Rückstellung
|
Stand zum
|
Stand zum
|
Veränderung
|
|
31.12.2017
|
31.12.2016
|
in
|
|
T€
|
T€
|
T€
|
Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
|
169,1
|
156,7
|
12,4
|
Pensionsrückstellungen
|
169,1
|
156,7
|
12,4
|
Steuerrückstellungen
|
0,0
|
0,9
|
-0,9
|
Gewerbesteuer
|
0,0
|
0,9
|
-0,9
|
Sonstige Rückstellungen
|
80,7
|
74,9
|
5,9
|
Urlaub
|
11,3
|
5,6
|
5,7
|
Gewährleistung /
Kulanz
|
29,6
|
28,6
|
1,0
|
Abschluss- und
Prüfungskosten
|
10,0
|
10,0
|
0,0
|
Aufbewahrungspflichten
|
28,4
|
27,9
|
0,5
|
sonstige
Rückstellungen
|
1,4
|
2,7
|
-1,3
|
Rückstellungen gesamt
|
249,8
|
232,5
|
17,4
|
Die Rückstellungen wurden in Höhe der
voraussichtlichen Inanspruchnahme gebildet. Weitere Risiken
wurden im Zuge der Jahresabschlusserstellung nicht bekannt.
6.
Verbindlichkeiten
Zur Verbesserung der Klarheit und
Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang
mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel
zusammengefasst dargestellt:
Art der Verbindlichkeit
|
davon mit einer Restlaufzeit
|
Gesamt-
|
davon ge-
|
Art der
|
|
bis 1 Jahr
|
1-5 Jahre
|
über 5 J.
|
betrag
|
sichert
|
Sicher-
|
|
T€
|
T€
|
T€
|
T€
|
T€
|
heit
|
gegenüber
Kreditinstituten
|
1.817,4
|
16,5
|
0,0
|
1.833,9
|
1.833,9
|
1) 2) 3)
|
aus Lieferungen und
Leistungen
|
56,6
|
0,0
|
0,0
|
56,6
|
|
4)
|
gegenüber
Gesellschaftern
|
78,0
|
0,0
|
0,0
|
78,0
|
|
|
sonstige
Verbindlichkeiten
|
137,5
|
0,0
|
0,0
|
137,5
|
|
|
Summe
|
2.089,5
|
16,5
|
0,0
|
2.106,0
|
1.833,9
|
|
Sicherheiten:
1) Grundschulden
2) Bürgschaften Gesellschafter
3) Globalzession, Sicherheitsübereignungen
4) teilweise Eigentumsvorbehalte
IV. Angaben zu Posten der Gewinn- und
Verlustrechnung
1.
Ergebnisverwendung und Rücklagenentwicklung
Die Geschäftsführung schlägt folgende
Ergebnisverwendung vor:
Der
Jahresüberschuss / -fehlbetrag
beträgt
|
41.377,68 €
|
einschließlich des
Gewinn- / Verlustvortrages
|
461.353,51 €
|
ergibt sich ein Betrag
von
|
502.731,19 €
|
der zu verwenden ist
|
|
- in die Rücklagen
werden eingestellt
|
0,00 €
|
- ausgeschüttet
werden
|
0,00 €
|
- für neue Rechnung
werden vorgetragen
|
502.731,19 €
|
|
502.731,19 €
|
V. Sonstige Angaben
1.
Zahl der Arbeitnehmer
Die durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
beträgt 18.
2.
Angaben über die Mitglieder der
Unternehmensorgane
Im Geschäftsjahr 2017 erfolgte die
Geschäftsführung durch die
Geschäftsführer:
Bernd Israel, Karosseriebaumeister
Kerstin Israel, Bilanzbuchhalterin
Claus Israel, KfZ-Meister
Die Geschäftsführer sind jeweils
einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen
des § 181 BGB befreit.
Dresden, im Juni 2018
Bernd
Israel
Kerstin Israel
Claus Israel
Angabe der
Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten
gegenüber Gesellschaftern
1.1.2017 -
31.12.2017
Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber
Gesellschaftern beträgt 77.978,55 EUR.
1.1.2016 -
31.12.2016
Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber
Gesellschaftern beträgt 77.919,29 EUR.
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 28.06.2018 festgestellt.
|