Stammdaten

Register
Amtsgericht Walsrode HRB 208567
Eingetragen
15.6.2020
Branche
Betrieb von Verkehrswegen für StraßenfahrzeugeBau von StraßenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Der Asphalt- und Steinstraßenbau, die Unterhaltung der Verkehrswege und alle damit in Zusammenhang stehenden Erwerbs-, Veräußerungs- und sonstigen Handelsgeschäfte.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Frank Brinkmann
seit 8.4.2025
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Rudolf Matthäi Industrie- und Verwaltungsgesellschaft m.b.H. & Co. Kommanditgesellschaft

Verden

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021

1. Grundlagen des Konzerns

Die Rudolf Matthäi Industrie- und Verwaltungsgesellschaft m.b.H. & Co. KG ist Mutterunternehmen des Matthäi Konzerns mit Stammsitz in Verden. Der Konzern ist im Wesentlichen im Tief- und Hochbau sowie im Roh- und Baustoffhandel und Transportgewerbe aktiv. Zum Konsolidierungskreis gehören 47 Inlands- und 3 Auslandsunternehmen. Die zum Konzern gehörigen Unternehmen werden überwiegend genau wie die Konzernmutter in der Rechtsform der Einheits-GmbH & Co. KG geführt. Die jeweiligen Komplementärinnen, die ohne eigenen Geschäftsbetrieb nur Haftungsfunktion übernehmen, werden nicht konsolidiert.

Zur Erreichung unseres unternehmerischen Auftrags haben wir den Konzern dezentral organisiert. Nach Vereinbarung entsprechender Ziele mit den örtlichen verantwortlichen Geschäftsführern lassen wir diesen weitgehende Entscheidungsfreiheit im täglichen Geschäft. Wir stellen seitens der Konzernleitung zentrale Funktionen wie EDV, Rechnungswesen und Finanzierung zur Verfügung und haben über ein detailliertes und leistungsfähiges Managementinformationssystem auch einen genauen täglichen Einblick in das Geschehen im Konzern. Darüber hinaus finden regelmäßige Geschäftsleiterbesprechungen und Strategiesitzungen statt. Dadurch erkennen wir rechtzeitig etwaige Fehlentscheidungen und können korrigierend eingreifen.

Die Arbeiten werden überwiegend mit dem eigenen, umfassend qualifizierten Personal ausgeführt, in besonderen Fällen auch mit ausgesuchten Nachunternehmern.

Ziel der Unternehmensgruppe ist es, bei organischem Wachstum einen angemessenen Gewinn zu erwirtschaften, der zu der Stärkung der Eigenkapitalbasis zum Großteil im Unternehmen verbleibt. Bei der derzeitigen Unternehmensgröße ist angesichts des harten Wettbewerbs in der Baubranche um öffentliche Aufträge ein Jahresgewinn von EUR 10,0 Mio. + x zufriedenstellend.

Begünstigte etwaiger nicht im Unternehmen verbleibender Gewinne ist die gemeinnützige Gerhard und Karin Matthäi Stiftung. Diese hat keine Leitungsfunktion im Konzern.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Baubranche 2021

Das Baujahr 2021 war wie in vielen Teilen des Produzierenden Gewerbes durch zwei unterschiedliche Entwicklung gekennzeichnet. Während die Auftragseingänge im Jahresverlauf deutlich zulegten, wurde die Bauproduktion durch die anhaltende Corona-Pandemie und den immer stärker auftretenden Mangel an Baumaterial gebremst. Die baugewerblichen Umsätze des Bauhauptgewerbes dürften daher im Vorjahr lediglich um 0,5 % gegenüber 2020 gestiegen sein, real ergibt sich daraus ein Umsatzrückgang in der Größenordnung von 6%.

Bei der Bewertung des Baujahres 2021 muss allerdings in Betracht gezogen werden, dass es Ende 2020 wegen des Auslaufens des verminderten Mehrwertsteuer-Regelsatzes von 16% zu erheblichen Vorzieheffekten kam, die die Produktion im Jahr 2021 entsprechend negativ belastet haben. Zudem gab es im Vorjahr erstmals seit einigen Jahren wieder einen richtigen "Bauwinter", im ersten Quartal meldete nahezu jede zweite Firma eine Behinderung ihrer Produktion durch die Witterungsbedingungen, dies waren nahezu doppelt so viele wie ein Jahr zuvor. Zusammengefasst kann allerdings gesagt werden, dass die deutsche Bauwirtschaft speziell das Bauhauptgewerbe bislang relativ gut durch die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie gekommen ist.

Ein derzeit noch anhaltendes Problem stellen der Mangel an Baumaterial sowie der starke Preisanstieg für solche Produkte dar. Beklagten im März 2021 lediglich 4 % der befragten Firmen des Bauhauptgewerbes eine Behinderung ihrer Produktion durch Materialknappheit, stieg dieser Wert bis zum Juni auf 46 %. Bis zum Dezember war dann zwar wieder ein Rückgang auf 28% zu verzeichnen, dies bedeutet aber, dass weiterhin eine von vier Baufirmen in ihrer Produktion durch nicht ausreichendes Baumaterial behindert wird.

Die Vorlaufindikatoren haben sich 2021 positiv entwickelt. Von Januar bis Oktober stieg das Volumen der Baugenehmigungen (veranschlagte Baukosten) im Hochbau über alle Gebäudekategorien um 9%. Der Auftragseingang bei den Firmen des Bauhauptgewerbes (inklusive des bei den Genehmigungen nicht erfassten Tiefbaus) legte im gleichen Zeitraum nominal um 8% zu, real war dies ein Wachstum von 2%. Gleichzeitig erreichte der Auftragsbestand Ende September mit 64,4 Milliarden Euro einen neuen Rekordwert, der den Stand des Vorjahreswertes nominal um 12 % übertraf. Damit ist der Grundstein für ein gutes Baujahr 2022 gelegt.

Verglichen mit der großen Wirtschaftskrise ist der Wirtschaftsbau bislang gut durch die von der Corona-Pandemie ausgelösten Verwerfungen gekommen. Sowohl 2020 als auch 2021 war jeweils ein leichtes nominales Plus bei den Umsätzen des Bauhauptgewerbes in dieser Sparte zu verzeichnen. Dies überrascht, da anders als 2009 dieses Mal auch der gesamte Bereich der Dienstleister von der Wirtschaftskrise erfasst wurde. Diese litten besonders unter dem kompletten, beziehungsweise den teilweisen Lockdowns.

Der öffentliche Bau, der beim Umsatz in den Jahren 2016 bis 2020 mit nominalen Wachstumsraten von 7% Anschluss an die gute Entwicklung im Wohnungs- und Wirtschaftsbau gefunden hatte, verzeichnete 2021 als einzige Bausparte einen nominalen Umsatzrückgang von 3%. Probleme gab es in mehreren Bereichen. Zum einen hatte die neue Autobahn GmbH große Anlaufprobleme, die ihr zugewiesenen Mittel für Investitionen in Neu- und Ausbau des Fernstraßennetzes auch tatsächlich in Baumaßnahmen umzusetzen. Weiterhin ist die Digitalisierung der öffentlichen Bauverwaltungen nicht wie geplant vorangekommen, daher kam es bei der Einreichung von Bauanträgen, deren Bearbeitung und der Erteilung von Baugenehmigungen immer wieder zu Verzögerungen. Auf kommunaler Ebene führten die stark steigenden Baupreise zu teilweisen Aufhebungen von Ausschreibungen beziehungsweise wurden Projekte erst gar nicht an den Markt gebracht.

2.2 Geschäftsverlauf und Lage des Konzerns

Der Baubereich konnte wie in den Vorjahren deutliche und stabile Leistungs- und Ergebniszuwächse verzeichnen. Im Rohstoffbereich haben sich höhere Preise bisher zum Teil durchgesetzt. In der Asphaltproduktion ist der Preiskampf der Branchenführer auch im Geschäftsjahr 2021 nach wie vor zu beobachten.

Im Ausland konnten die Planzahlen erreicht werden.

Die unkonsolidierte Gesamtleistung des Konzerns betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr EUR 807,6 Mio. (incl. Arbeitsgemeinschaften) und hat die Planung übertroffen. Der Jahresüberschuss von knapp EUR 18,6 Mio. (nach Steuern) fällt ebenfalls höher aus als die Prognose aus dem Vorjahr. Der Rohertrag stieg um EUR 11,3 Mio. auf EUR 273,1 Mio. Die Personalkosten stiegen proportional zur Leistung auf EUR 153,5 Mio.

Der Anstieg in den sonstigen betrieblichen Erträgen resultiert im Wesentlichen aus den hohen Verkäufen von Gegenständen des Anlagevermögens, während sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduziert haben.

Die Vermögenslage des Konzerns ist 2021 durch ein Bilanzvolumen von EUR 341,7 Mio. gekennzeichnet, wovon EUR 101,5 Mio. auf das wirtschaftliche Eigenkapital entfallen. Dies entspricht 29,7 % des Bilanzvolumens (Vorjahr 30,9 %). Als wesentliche Aktivposten sind das zum Bilanzstichtag bestehende Sachanlagevermögen mit EUR 127,1 Mio. (Vorjahr EUR 104,9 Mio.) und die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände EUR 127,2 Mio. (Vorjahr EUR 128,6 Mio.). Die Geldbestände haben sich mit EUR 33,6 Mio. deutlich erhöht.

Zweifelhafte Forderungen wurden wertberichtigt. Die ausgewiesenen Forderungen werden als werthaltig angesehen.

Wie in der Kapitalflussrechnung ersichtlich, hat sich der Finanzmittelfonds gegenüber dem Vorjahr um EUR 37,0 Mio. erhöht. Während der oben genannte Anstieg der Gesamtleistung des Konzerns zu einer deutlichen Erhöhung im Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit führte, wurde gegenläufig vermehrt in das Anlagevermögen und in Zugänge zum Konsolidierungskreis investiert. Außerdem konnten die liquiden Mittel durch Aufnahme neuer Kredite gestärkt werden.

Die Liquidität war im Berichtsjahr jederzeit gewährleistet. Auch in den umsatzschwächeren Wintermonaten mussten die bestehenden Kreditlinien nur selten ihrer Funktion als "Liquiditätspuffer" nachkommen. Die zugesagte Kontokorrentlinie des gesamten Konzerns betrug EUR 82,5 Mio., die zum 31. Dezember 2021 nicht in Anspruch genommen wurden.

Insgesamt ist die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des Konzerns geordnet.

Die derzeitige Marktlage und die sich abzeichnenden Trends bestätigen eine gute Marktposition der Gesellschaft durch das breite Leistungsspektrum:

Bauleistungen 69,1 %
Handel und Fuhrleistungen 14,3 %
Leistungen Arbeitsgemeinschaften 15,3 %
Ausland 1,3 %

Die Rudolf Matthäi Industrie- und Verwaltungsgesellschaft m.b.H. & Co. KG beschäftigte 2021 durchschnittlich 39 Geschäftsführer, 640 Angestellte, 1.664 gewerbliche Arbeitnehmer und 115 Auszubildende. Durch die gestiegene Gesamtleistung, Neueinstellungen und umfassende Lohnanpassungen beim Bestandpersonal sind die Personalkosten angewachsen. Im Zuge des sich weiter abzeichnenden Fachkräftemangels und Abwerbeversuche hat die Unternehmensgruppe eine Mitarbeiterbeteiligung eingeführt. Die Mitarbeiter können sich als stille Gesellschafter am Unternehmen beteiligen und bekommen neben einem Zuschuss in Höhe von maximal EUR 360,00 eine am Unternehmenserfolg gekoppelte Verzinsung. In 2021 stiegen die Mitarbeiterbeteiligungen um EUR 1,7 Mio. auf insgesamt EUR 6,2 Mio.

Die Geschäftsführung hat wiederholt festgestellt, dass die gute Wettbewerbsposition in erster Linie auf die hervorragend ausgebildeten und stets aktuell geschulten Mitarbeiter zurückzuführen ist.

Im Jahresdurchschnitt hatten wir konzernübergreifend über alle Niederlassungen einen guten Auftragsbestand, die Preissituation hat sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert. Mit einem Auftragsbestand in Höhe von EUR 512,1 Mio. (Vorjahr EUR 460,5 Mio.) starten wir übergreifend über alle Gesellschaften ins neue Jahr. Der Geschäftsverlauf in 2021 ist aufgrund der erbrachten Leistung sehr positiv zu bewerten.

Die Corona-Krise hat uns nach wie vor weder in der Entwicklung noch im Ergebnis beeinträchtigt. Wir haben mit Beginn der Pandemie, neben den bekannten hygienischen, weitere Maßnahmen getroffen, um unsere Mitarbeiter/innen bestmöglich zu schützen. Entzerrung der Fahrgemeinschaften zu den Baustellen und die Anmietung weiterer Aufenthaltscontainer für die Pausen sind hier exemplarisch zu nennen.

3. Prognose und Risikobericht

3.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenaussichten 2022

Die Bauindustrie kämpft mit den Auswirkungen des Ukraine-Krieges: Vor diesem Hintergrund und angesichts der hohen Unsicherheit über die weitere Entwicklung der geopolitischen Rahmenbedingungen korrigiert der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie zum Tag der Bauindustrie (19. Mai 2022) die Konjunktur-Prognose für das laufende Jahr nach unten.

Die Branche erwartet für das laufende Jahr für die realen baugewerblichen Umsätze im Bauhauptgewerbe eine Entwicklung zwischen Null und minus zwei Prozent (Prognose Ende 2021: +1,5 Prozent). Darin ist schon das - vor allem witterungsbedingte - hohe reale Umsatzplus von 9 Prozent im Januar und Februar "eingepreist". Die Prognose steht zudem unter dem Vorbehalt, dass sich im weiteren Jahresverlauf keine weiteren Verschärfungen bei Energiepreisen und dem Bezug von Baumaterial ergeben. Sie ist von daher vor allem ein Abbild der aktuellen Situation.

Peter Hübner, Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie: "Vor fünf Monaten ist der Bau noch mit einem historisch hohen Auftragsbestand in das neue Jahr gestartet. Mit dem Angriffskrieg Putins wurde er zu einem konjunkturellen Fragezeichen. Preissteigerungen und Baumateriallieferanten, die oftmals nur noch Tagespreise abgeben - davon sind über 80 Prozent unserer Mitglieder betroffen. Fakt ist: Wir haben ein Problem. Fehlendes Bitumen für den Straßenbau, fehlende Investitionen durch Preissteigerungen und in letzter Konsequenz eine Konjunktur im Minus, Sie können sicher sein: Das Problem der Bauindustrie betrifft uns alle."

3.2 Ukraine-Umfrage unter den Mitgliedsunternehmen

Der Hauptverband hat in den letzten Tagen seine dritte Umfrage unter seinen Mitgliedern erhoben. Die Ergebnisse:

Neun von zehn Firmen beklagen direkte oder indirekte Auswirkungen des Krieges auf ihr Unternehmen.

Die Probleme liegen hauptsächlich bei der mangelnden Verfügbarkeit beziehungsweise den starken Preissteigerungen bei diversen Baumaterialien sowie beim Bruch von Logistikketten.

80 Prozent der Unternehmen bezeichnen diese Probleme als stark beziehungsweise sehr stark.

74 Prozent der Firmen beklagen Verzögerungen bei laufenden Bauprojekten.

35 Prozent sind von Auftragskündigungen betroffen, nochmal 6 Prozent mehr als vor 4 Wochen, und 10 Prozent mehr als Anfang März.

Mittlerweile 45 Prozent der Antwortenden gaben an, sich mit dem Auftraggeber auf eine Preisgleitung zu einigen (Vorumfrage: 33 Prozent).

Hübner: "Der Krieg legt die engen Lieferketten und Abhängigkeiten brutal und schonungslos offen. Wir müssen uns künftig Gedanken darüber machen, welche Rohstoffstrategie wir sowohl in Deutschland als auch in Europa verfolgen wollen. Wichtig ist, dass der Produktionsstandort Deutschland gesichert wird: durch attraktive Energiepreise, Transformationsinvestitionen auch am Bau oder der Vereinfachung des Abbaus von heimischen Rohstoffen. Zum Thema Rohstoffstrategie gehört auch das Thema Recycling. Bei ungefährlichen mineralischen Bauabfällen erreichen wir bereits eine Verwertungsquote von fast 90 Prozent. Wir müssen hier allerdings die Qualität des Recyclings noch erhöhen."

3.3 Aussichten für den Konzern (Prognosebericht)

Zum 01.04.2022 stellt sich die Auftragslage der Gesellschaft gut dar. Der Auftragsbestand beträgt EUR 595,3 Mio. (Vorjahr EUR 455,7 Mio.).

Inmitten der Pandemie erreicht uns mit dem Krieg in der Ukraine innerhalb von zwei Jahren ein weiteres bisher unverstellbares Ereignis, auf welches sich das Unternehmen und Menschen wirtschaftlich und mental einstellen müssen. Direkte Folgen der Kriegshandlungen in Form von Ausbleiben ausländischer Mitarbeiter und Unterbrechungen von Lieferungen aus den Ländern der Kriegsparteien treffen die Matthäi-Gruppe nur in geringem Maße, da wir nur sehr wenige ukrainische Mitarbeiter beschäftigen, es direkte Warenbezüge der Gruppe aus der Ukraine oder aus Russland nicht gibt und die Gruppe in diesen Regionen keine Tochterunternehmen oder Beteiligungen hat.

Als Matthäi-Gruppe sind wir natürlich indirekt von den vielfältigen Folgen der Krise negativ betroffen und andererseits auch in keinem Tätigkeitsbereich Profiteur des Krieges. Die Preisexplosion in bestimmten baurelevanten Produktgruppen (z.B. Stahl, Energie, Bitumen, Zement) stellt die Gruppe vor Herausforderungen, da es in Übergangsphasen einerseits nicht sofort gelingt, gestiegene Beschaffungspreise auf die Baupreise aufzuschlagen und es zum Teil schwierig ist, für benötigte Baustoffe überhaupt feste Mengenzusagen zu bekommen. Hier sind längerfristige Baumaßnahmen vor allem für die öffentliche Hand ein Problem, da die Gesprächsbereitschaft der Kunden in diesem Bereich bisher sehr gering ist. Bei Industriekunden sehen wir hier aufgrund der eher langfristigen Investitions- und Kooperationsplanungen eine deutlich problembewusstere Herangehensweise der Auftraggeber.

Ein vollständiger Stopp der russischen Ölpipelines in die Raffinerien in Schwedt und Leuna würde neben den zu erwartenden extremen Wirkungen auf die Preise von Benzin, Diesel und Heizöl uns zusätzlich im Bereich Bindemittel für unsere 5 Asphaltmischwerke unkalkulierbar treffen. Dies schwächt diesen Bereich zusätzlich, der aufgrund von extremem Konkurrenzdruck in den letzten Jahren sowieso von der allgemein guten Baukonjunktur abgekoppelt war und bereits Ertragsprobleme hatte.

Zur Absicherung des aktuellen Auftragsbestandes führen wir nach Möglichkeit mit allen Lieferanten, Subunternehmern und Auftraggebern intensive Gespräche hinsichtlich eines fairen Ausgleichs krisenbedingter Lasten, setzen konsequent vereinbarte Preisgleitklauseln um, betreiben Bevorratung wo sinnvoll und möglich und passen wo nötig unsere Lieferketten an.

Neue Aufträge werden angepasst an die aktuelle Situation noch umsichtiger kalkuliert. Hier wird nach Möglichkeit nur noch mit Preisgleitung angeboten, wo das nicht möglich ist mit entsprechenden Risikoaufschlägen. Generell werden wir in dieser schwierigen Phase verstärkt risikobewusst agieren und Aufträge, die uns in den betreffenden Positionen unkalkulierbar erscheinen, nicht anbieten, auch wenn dies zu einem Absinken der Gesamtleistung der Gruppe führt.

Die Liquidität der Gruppe ist nach wie vor sehr gut. Die Banklinien sind nur zu rd. 25% ausgelastet, obwohl wir uns in der Kurzfristplanung bereits der Maximalauslastung nähern. Dies bedeutet einen aktuellen Headroom von rd. 65 Mio. EUR. Der Bedarf an Fremdfinanzierung für das gewöhnliche Baugeschäft ist im Vergleich zum Vorjahr weiter stark gesunken. Das gestiegene Zinsniveau spüren wir im Bereich der Projektfinanzierung, gegen große Zinsschritte haben wir uns wenigstens teilweise durch einen 30 Mio. EUR Zinscap abgesichert.

Auch wenn sich unsere Organisationsstruktur in der Vergangenheit als sehr krisenfest erwiesen hat, fühlen wir uns natürlich in der Unternehmensführung und -planung zu einer Vorsicht verpflichtet, die der besonderen Situation angemessen ist.

Aus diesem Grund haben wir unsere Planzahlen für die folgenden Jahre mit hohen Risikoabschlägen aufgesetzt.

Aufgrund der oben dargestellten Prognosen rechnen wir bei der skizzierten Leistung in Höhe von EUR 767,0 Mio. mit einem Jahresergebnis in Höhe von EUR 12,6 Mio.

Die bestätigten Finanzierungszusagen sichern uns auch in Zukunft unsere Konzernaktivitäten. Mit eingeschlossen ist hier unser Bürgschaftsrahmen.

Der Investitionsplan sieht für das Jahr 2022 Ersatzanschaffungen für Maschinen in Höhe von mehr als 20 Mio. EUR vor. Geplant ist die Finanzierung hauptsächlich über Leasinggesellschaften. Weiteren Fremdkapitalbedarf sehen wir aktuell nicht.

3.4 Chancen- und Risikobericht (Risikomanagement)

Die Rudolf Matthäi Industrie- und Verwaltungsgesellschaft m.b.H. Co. KG, Verden, ist personell, finanziell und technisch solide aufgestellt.

Nachdem die Gruppe die Pandemie bereits gut verkraftet hat und sogar weiter ertragreich wachsen konnte, rechnen wir jedoch damit, dass aufgrund der breiten Aufstellung und dem Schwerpunkt auf die aktuelle Jahrhundertaufgabe, die Umstellung des gesamten Wirtschaftens auf eine nachhaltige Energiebasis, die Gruppe auch die aktuellen Herausforderungen insgesamt gut meistern wird.

Wir haben seit mehreren Jahren personelle und organisatorische Vorkehrungen getroffen für ein Risikomanagement, das uns in die Lage versetzt, eventuell auftretende Risiken rechtzeitig erkennen zu können.

Bauverträge werden im Vorfeld regelmäßig juristisch überprüft, die Bonität der Auftraggeber während der Bauzeit von einer Wirtschaftsauskunftei überwacht.

Die Fachkräftesicherung stellt sich als ein latentes Risiko für die Geschäftsentwicklung der nächsten Jahre dar. Nach den Bemühungen der letzten Jahre ist der Bedarf an Fachkräften und Auszubildenden aktuell zufriedenstellend gedeckt. An der Aufgabe, die Rudolf Matthäi Industrie- und Verwaltungsgesellschaft m.b.H. Co. KG, Verden, und ihre Tochterunternehmen nach außen und innen als einen attraktiven Arbeitgeber zu präsentieren, arbeiten wir kontinuierlich weiter, auch um das vorhandene Personal, langjährige Leistungsträger, im Unternehmen zu halten. Junge, ehrgeizige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben in unserem Konzern beste Chancen aufzusteigen und an Entscheidungsprozessen zu partizipieren. Eine langfristige Personalplanung vermeidet mögliche Engpässe.

Die wesentlichen Risiken aus zum Stichtag bestehenden Rechtsstreitigkeiten wurden im Konzernabschluss durch Bildung von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen sowie durch Passivierung von Rückstellungen abgebildet.

Die hier im Lagebericht dargestellten Risiken haben derzeit weder einzeln noch kumuliert bestandsgefährdenden Charakter.

 

Verden, den 3. Juni 2022

Geschäftsführung

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021

Aktiva

Vorjahr
TEUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 9.401 6.202
II. Sachanlagen 127.038 104.865
III. Finanzanlagen 1.797 1.749
138.236 112.816
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 41.844 26.685
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 127.249 128.648
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 33.568 2.813
202.661 158.146
C. Rechnungsabgrenzungsposten 839 891
341.736 271.853

Passiva

Vorjahr
TEUR TEUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Kapitalanteil des Konzerns
Kapitalanteile der Kommanditisten 25.000 25.000
Rücklagen 41.460 30.218
Konzernbilanzgewinn 17.995 13.593
84.455 68.811
II. Nicht beherrschende Anteile 2.844 1.067
87.299 69.878
B. Rückstellungen 53.077 46.539
C. Verbindlichkeiten 200.151 154.647
D. Rechnungsabgrenzungsposten 129 115
E. Passive latente Steuern 1.080 674
341.736 271.853

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2021

Vorjahr
TEUR TEUR
1. Umsatzerlöse 574.663 711.339
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen 26.839 -114.073
3. andere aktivierte Eigenleistungen 427 342
4. sonstige betriebliche Erträge 8.820 5.689
610.749 603.297
5. Materialaufwand 328.773 335.784
6. Personalaufwand 153.535 142.766
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 16.588 13.520
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 82.550 86.744
29.303 24.483
9. Beteiligungsergebnis 12 155
10. Finanzergebnis -4.893 -6.067
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 5.190 3.624
12. Ergebnis nach Steuern 19.232 14.947
13. sonstige Steuern 653 648
14. Konzernergebnis 18.579 14.299
15. Nicht beherrschende Anteile -584 -706
16. Konzernbilanzgewinn 17.995 13.593

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021

Allgemeine Erläuterungen

1. Allgemeine Angaben zum Mutterunternehmen

Firma: Rudolf Matthäi Industrie- und Verwaltungsgesellschaft m.b.H. & Co. KG
Sitz: Verden
Registergericht: Amtsgericht Walsrode
Registernummer: HRA 120091

Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.

2. Allgemeine Grundsätze

Die Muttergesellschaft des Konzerns ist eine Personenhandelsgesellschaft im Sinne des § 264 a Abs. 1 HGB. Persönlich haftende Gesellschafterin der Muttergesellschaft ist die Matthäi Industrie- und Verwaltungsgesellschaft m.b.H., Verden, die in ihrem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 ein gezeichnetes Kapital von 25.564,59 EUR ausweist.

Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht des Konzerns für das am 31. Dezember 2021 abgeschlossene Geschäftsjahr sind nach den Vorschriften des § 264 ff. HGB in der zum Bilanzstichtag gültigen Fassung sowie den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung und den Vorschriften des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Die Gliederung und die Bewertung wurden auf Grundlage der Vorschriften für große Kapitalgesellschaften vorgenommen.

Das Geschäftsjahr des Konzerns entspricht dem Kalenderjahr. Gleiches gilt grundsätzlich auch für die vollkonsolidierten Unternehmen.

Die Gliederung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung entspricht dem Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind verschiedene Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Diese Posten werden im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert.

Der Konzernabschluss wird in Euro aufgestellt. Alle Beträge werden - soweit nicht anders dargestellt - in Tausend Euro (TEUR) angegeben. Aus rechentechnischen Gründen können in Tabellen und bei Verweisen Rundungsdifferenzen zu den sich mathematisch exakt ergebenden Werten (Geldeinheiten, Prozentangaben usw.) auftreten.

3. Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss einbezogen sind neben der Rudolf Matthäi Industrie- und Verwaltungsgesellschaft m.b.H. & Co. KG alle wesentlichen in- und ausländischen Tochterunternehmen, bei denen die Rudolf Matthäi Industrie- und Verwaltungsgesellschaft m.b.H. & Co. KG unmittelbar oder mittelbar über die Mehrheit der Anteile verfügt. Insgesamt wurden 47 inländische Gesellschaften (Vj.: 43) und 3 ausländische Gesellschaften (Vj.: 3) im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen. In 2021 wurden drei Unternehmen erworben und ein weiteres Unternehmen erstmalig konsolidiert. Durch die Änderung des Konsolidierungskreises haben sich keine wesentlichen Auswirkungen bei den einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ergeben.

Soweit Anteile an Tochtergesellschaften aus Konzernsicht von untergeordneter Bedeutung sind, werden sie nicht in den Konzernabschluss einbezogen und nach der Anschaffungskostenmethode bewertet. Grundsätzlich nicht konsolidiert werden dabei die persönlich haftenden Gesellschafter der Kommanditgesellschaften. Hierbei handelt es sich um Kapitalgesellschaften (GmbH) ohne eigenen Geschäftsbetrieb, deren alleinige Aufgabe die Haftungsübernahme gegen Entgelt ist. Wegen untergeordneter Bedeutung und/oder die für die Aufstellung des Konzernabschlusses erforderlichen Angaben nicht ohne unverhältnismäßig hohe Kosten oder Verzögerungen zu erhalten sind, wurden drei Unternehmen mit Sitz im Inland und drei Unternehmen mit Sitz im Ausland nicht in den Konsolidierungskreis mit einbezogen. Zwei ausländische Tochtergesellschaften wurden nicht einbezogen, da sie nicht weitergeführt werden.

Die nicht in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind auch zusammengefasst für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung.

Die konsolidierten Unternehmen sowie die übrigen Beteiligungen sind in der Aufstellung des Anteilsbesitzes (Anlage zum Anhang) enthalten.

4. Konsolidierungsgrundsätze

Die in die Konsolidierung einbezogenen Abschlüsse der in- und ausländischen Unternehmen werden grundsätzlich nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Das Geschäftsjahr aller konsolidierten Unternehmen ist das Kalenderjahr.

Die Kapitalkonsolidierung für Erwerbsvorgänge, die in Geschäftsjahren bis einschließlich 2009 erfolgt sind, wird auf der Grundlage des Art. 66 Abs. 3 Satz 4 EGHGB unter Anwendung der Buchwertmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB a.F.) vorgenommen. Dabei wird der Buchwert der Beteiligung an jedem Stichtag mit dem Buchwert des anteiligen Eigenkapitals, das sich im Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss ergab, aufgerechnet.

Für Erwerbsvorgänge, die in Geschäftsjahren erfolgen, die nach dem 31. Dezember 2009 begonnen haben, erfolgt die Kapitalkonsolidierung unter Anwendung der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 HGB). Dabei wird der Buchwert der Beteiligung an jedem Stichtag mit dem Wert des Eigenkapitals verrechnet, das sich aus der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden zu dem Zeitpunkt ergibt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist.

Verbleibende aktive Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung, denen Erwerbsvorgänge nach dem 31. Dezember 2009 zugrunde liegen, werden gem. § 301 Abs. 3 HGB auf der Aktivseite als Geschäfts- oder Firmenwerte ausgewiesen und planmäßig über eine betriebliche Nutzungsdauer von zehn Jahren abgeschrieben.

Verbleibende passive Unterschiedsbeträge werden grundsätzlich unter dem Posten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" nach dem Eigenkapital ausgewiesen und nach Maßgabe des § 309 Abs. 2 HGB erfolgswirksam aufgelöst. Bei Eigenkapitalcharakter (insbesondere Gewinnthesaurierungen) werden passive Unterschiedsbeträge in die Konzernrücklagen eingestellt.

Wesentliche Gesellschaften, bei denen Matthäi mittelbar oder unmittelbar die Möglichkeit hat, die finanz- und geschäftspolitischen Entscheidungen maßgeblich zu beeinflussen (assoziierte Unternehmen), werden nach der Equity-Methode bewertet. Auch bei diesen Unternehmen gelten die einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden.

Beteiligungen an assoziierten Unternehmen werden gem. § 312 Abs. 1 Satz 1 HGB mit dem Buchwert angesetzt. Der Wertansatz der Beteiligung und ein sich ergebender Unterschiedsbetrag werden dabei auf der Grundlage der Wertansätze zu dem Zeitpunkt ermittelt, zu dem das Unternehmen assoziiertes Unternehmen geworden ist. Für Erwerbsvorgänge in Geschäftsjahren bis einschließlich 2009 erfolgt die Verrechnung auf der Grundlage der Wertansätze zu dem Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung des assoziierten Unternehmens.

Ein sich ergebender Unterschiedsbetrag wird in Folgejahren entsprechend der Behandlung der den Unterschiedsbetrag zugeordneten Vermögensgegenstände und Schulden fortgeführt, abgeschrieben oder aufgelöst.

Für nicht beherrschende Anteile an in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen wird in der Konzernbilanz ein Ausgleichsposten in Höhe des Anteils der fremden Gesellschafter am Eigenkapital unter der Bezeichnung "nicht beherrschende Anteile" ausgewiesen.

Die Schuldenkonsolidierung erfolgt nach § 303 Abs. 1 HGB durch Eliminierung der Forderungen mit den entsprechenden Schulden zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen.

Im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung werden Aufwendungen und Erträge zwischen den einbezogenen Unternehmen gegeneinander aufgerechnet oder so umgegliedert, wie sie aus der Sicht eines einheitlichen Unternehmens auszuweisen sind.

Auf die Eliminierung von Zwischenergebnissen wird gem. § 304 Abs. 2 HGB verzichtet, da diese im Hinblick auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nur von untergeordneter Bedeutung sind.

Auf ergebniswirksame Konsolidierungsvorgänge werden aktive und passive Steuerabgrenzungen gemäß § 306 HGB vorgenommen, sofern sich die Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden oder Rechnungsabgrenzungsposten und deren steuerlichen Wertansätzen in späteren Jahren voraussichtlich wieder ausgleichen. Aktive und passive latente Steuerabgrenzungen werden dabei miteinander verrechnet.

Die sich ergebenden Steuerbe- und -entlastungen werden dabei mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet.

5. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung der in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden der einbezogenen Gesellschaften erfolgt einheitlich nach den auf den Jahresabschluss der Muttergesellschaft angewandten Methoden.

Der vorliegende Konzernabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Im Konzernabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Konzernabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögenswerte werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger nutzungsbedingter Abschreibungen bilanziert. Als Nutzungsdauer werden bei immateriellen Vermögensgegenständen regelmäßig 3 bis 10 Jahre zugrunde gelegt. Unterschiedsbeträge aus den Kapitalkonsolidierungen werden als Firmenwert über einen Zeitraum von bis zu zehn Jahren linear abgeschrieben, was aufgrund der langfristigen Marktzyklen und der Entwicklung von Kundenbeziehungen der betrieblichen Nutzungsdauer entspricht.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, abzüglich planmäßiger Abschreibungen und etwaiger außerplanmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibung des Sachanlagevermögens erfolgt grundsätzlich nach der linearen Abschreibungsmethode. Die degressive Abschreibungsmethode findet in bestimmten Fällen Anwendung, wenn sie dem tatsächlichen Werteverzehr entspricht. Auf die lineare Abschreibungsmethode wird in diesen Fällen übergegangen, sobald diese zu höheren Abschreibungen führt. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung pro rata temporis.

Nutzungsdauer der Sachanlagen

Geschäftsbauten 10 - 33 Jahre
technische Anlagen und Maschinen 4 - 20 Jahre
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 - 15 Jahre

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten bis EUR 800,00 werden sofort abgeschrieben.

Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Auf die Anwendung der Equity-Methode wurde in diesen Fällen wegen untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Matthäi-Gruppe verzichtet.

Auf die Gegenstände des Anlagevermögens werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, wenn voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vorliegen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebotes erfolgen bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen.

Umlaufvermögen

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren Wert am Bilanzstichtag bewertet. Die nicht fertig gestellten Bauarbeiten werden zu Herstellungskosten bewertet, welche Löhne, Baustoffe und Fremdleistungen sowie Baustellen- und Verwaltungsgemeinkosten umfassen. Der Ansatz der Gemeinkosten erfolgt abweichend zu den Methoden in den Einzelabschlüssen des Mutterunternehmens und der einbezogenen Tochterunternehmen. Der Werteverzehr des Anlagevermögens wird mit einbezogen, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Erkennbare Risiken im weiteren Ablauf bis zur Fertigstellung werden bei der Bewertung berücksichtigt. Erhaltene Anzahlungen, die mit bereits erbrachten Teilleistungen korrespondieren, werden direkt als erhaltene Abschlagszahlungen von den teilfertigen Arbeiten abgesetzt. Erhaltene Anzahlungen, denen keine oder nur eine geringe Teilleistung gegenüberstanden, sind als Vorauszahlungen ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Einzelwertberichtigungen auf Forderungen werden entsprechend der Wahrscheinlichkeit des Ausfalls gebildet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Rückstellungen

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert.

Die passiven latenten Steuern sind ausschließlich auf temporäre Differenzen zurückzuführen, die sich aus der Anpassung an konzerneinheitliche Bewertungsgrundsätze ergeben.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt.

Derivative Finanzinstrumente und Bewertungseinheiten

Derivative Finanzinstrumente werden ausschließlich zu Sicherungszwecken eingesetzt und mit den abgesicherten Grundgeschäften zu Bewertungseinheiten zusammengefasst, sofern die Voraussetzungen erfüllt sind. Bei der Bildung von Bewertungseinheiten werden die Wertänderungen oder Zahlungsströme aus den Grund- und Sicherungsgeschäften gegenübergestellt und nur ein negativer Überhang aus dem ineffektiven Teil der Marktwertveränderungen zurückgestellt. Die unrealisierten Gewinne und Verluste aus dem effektiven Teil gleichen sich vollständig aus und werden im Rahmen der sog. Einfrierungsmethode erfasst. Die Bilanzierung von derivativen Finanzinstrumenten, für die keine Bewertungseinheit mit dem Grundgeschäft gebildet wird, erfolgt dagegen imparitätisch, d.h. für negative Marktwerte werden Rückstellungen gebildet, positive Marktwerte werden nicht angesetzt.

Erläuterungen der Konzernbilanz

1. Anlagevermögen

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 1.1.2021 Veränderung des Konsolidierungskreises Zugänge
TEUR TEUR TEUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
- entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.712 0 368
- Geschäfts- und Firmenwert 5.359 4.415 0
9.071 4.415 368
Sachanlagen
- Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 79.863 12 8.023
- technische Anlagen und Maschinen 74.091 2.526 10.681
- andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 44.617 1.168 9.269
- geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 10.867 0 11.871
209.438 3.706 39.844
Finanzanlagen
- Anteile an verbundenen Unternehmen 1.397 0 75
- Anteile an assoziierten Unternehmen 356 0 0
- Beteiligungen 295 -28 0
2.048 -28 75
220.557 8.093 40.287
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2021
TEUR TEUR TEUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
- entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0 0 4.080
- Geschäfts- und Firmenwert 0 0 9.775
0 0 13.855
Sachanlagen
- Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 239 9.101 96.760
- technische Anlagen und Maschinen 6.866 150 80.582
- andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.913 0 49.141
- geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.988 -9.251 9.499
17.006 0 235.982
Finanzanlagen
- Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 1.473
- Anteile an assoziierten Unternehmen 0 0 356
- Beteiligungen 0 0 267
0 0 2.095
17.006 0 251.934
Abschreibungen
Stand 1.1.2021 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2021
TEUR TEUR TEUR TEUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
- entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.646 616 0 2.261
- Geschäfts- und Firmenwert 1.223 969 0 2.193
2.869 1.584 0 4.454
Sachanlagen
- Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 21.691 2.162 78 23.774
- technische Anlagen und Maschinen 53.681 7.073 5.775 54.980
- andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 29.201 5.206 4.772 29.636
- geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 554 0 554
104.573 14.995 10.625 108.944
Finanzanlagen
- Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 0 0
- Anteile an assoziierten Unternehmen 100 0 0 100
- Beteiligungen 199 0 0 199
299 0 0 299
107.740 16.579 10.625 113.697
Buchwerte
Stand 31.12.2021 Stand 31.12.2020
TEUR TEUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
- entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.819 2.066
- Geschäfts- und Firmenwert 7.582 4.136
9.401 6.202
Sachanlagen
- Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 72.986 58.173
- technische Anlagen und Maschinen 25.602 20.409
- andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 19.505 15.416
- geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 8.945 10.867
127.038 104.865
Finanzanlagen
- Anteile an verbundenen Unternehmen 1.473 1.397
- Anteile an assoziierten Unternehmen 256 256
- Beteiligungen 68 96
1.797 1.749
137.626 112.816

2. Geschäfts- oder Firmenwert

Der Posten beinhaltet aktivierte Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung in Höhe von 7.582 TEUR (Vorjahr: 4.136 TEUR). Die Veränderung zum Vorjahr ergibt sich wie folgt:

TEUR
Stand 31. Dezember 2020 4.136
Zugang 4.415
Abschreibungen 969
Stand 31. Dezember 2021 7.582

Die Abschreibung der Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung erfolgt linear über eine Nutzungsdauer von zehn Jahren.

Aus Erwerbsvorgängen, die in Geschäftsjahren bis einschließlich 2009 erfolgt sind, entstandene aktive Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung werden auf der Grundlage des Art. 66 Abs. 3 Satz 4 EGHGB in Ausübung des Wahlrechts nach § 309 Abs. 1 Satz 3 HGB a.F. mit den Konzernrücklagen verrechnet.

3. Vorräte

31.12.2021 31.12.2020
TEUR TEUR
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 6.496 5.534
Waren 1.572 1.133
Unfertige Leistungen 275.690 248.302
Erhaltene Abschlagszahlungen -241.914 -228.284
41.844 26.685

4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2021 31.12.2020
TEUR TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 91.048 106.153
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.903 4.474
sonstige Vermögensgegenstände 31.298 18.021
127.249 128.648

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen Arbeitsgemeinschaften, an denen einzelne Tochtergesellschaften beteiligt sind, in Höhe von TEUR 22.969 (Vorjahr: TEUR 18.546) und in den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 12.041 (Vorjahr: TEUR 4.272) enthalten.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegen assoziierte Unternehmen in Höhe von 729 TEUR (Vorjahr: 794 TEUR).

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind antizipative Forderungen aus Schadensersatzansprüchen in Höhe von TEUR 1.795 (Vorjahr: TEUR 3.180) enthalten.

5. Steuerrückstellungen

31.12.2021 31.12.2020
TEUR TEUR
Steuerrückstellungen 3.496 4.078

6. sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Kosten und Risiken der Auftragsabwicklung einschließlich Einzelgewährleistungen, personalbezogene Verpflichtungen sowie sonstige ungewisse Verbindlichkeiten. Als Hauptposten sind zu nennen:

31.12.2021 31.12.2020
TEUR TEUR
Garantie 14.550 13.939
Ausstehende Rechnungen 16.894 13.292
Personalkosten 12.796 10.514

Die Bewertung der Garantierückstellungen erfolgt zum Teil durch Schätzung auf Basis der Erfahrungswerte aus der Vergangenheit.

7. Verbindlichkeiten

Restlaufzeiten
Gesamtbetrag 31.12.2021 bis zu einem Jahr zwischen einem und fünf Jahren von mehr als fünf Jahren
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 101.845 40.902 46.384 14.559
Vorjahreswerte 85.938 43.130 31.457 11.351
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 5.601 5.601 0 0
Vorjahreswerte 4.693 4.693 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 25.656 25.656 0 0
Vorjahreswerte 26.467 26.467 0 0
- davon gegenüber Arbeitsgemeinschaften (137) (137) 0 0
Vorjahreswerte (193) (193) 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 142 142 0 0
Vorjahreswerte 135 135 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.944 1.944 0 0
Vorjahreswerte 1.730 1.730 0 0
sonstige Verbindlichkeiten 64.963 53.756 11.207 0
Vorjahreswerte 35.684 26.153 9.531 0
- davon aus Steuern (12.450) (12.450) 0 0
Vorjahreswerte (8.002) (8.002) 0 0
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit (1.491) (1.491) 0 0
Vorjahreswerte (1.327) (1.327) 0 0
- davon gegenüber Arbeitsgemeinschaften (31.708) (31.708) 0 0
Vorjahreswerte (8.217) (8.217) 0 0
200.151 128.001 57.591 14.559
Vorjahreswerte 154.647 102.308 40.988 11.351
davon Besicherung durch
Grundpfandrechte andere Rechte
TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 14.679 6.603
Vorjahreswerte 11.458 4.743
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0 0
Vorjahreswerte 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0 0
Vorjahreswerte 0 0
- davon gegenüber Arbeitsgemeinschaften 0 0
Vorjahreswerte 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0 0
Vorjahreswerte 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0 0
Vorjahreswerte 0 0
sonstige Verbindlichkeiten 0 0
Vorjahreswerte 0 0
- davon aus Steuern 0 0
Vorjahreswerte 0 0
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0 0
Vorjahreswerte 0 0
- davon gegenüber Arbeitsgemeinschaften 0 0
Vorjahreswerte 0 0
14.679 6.603
Vorjahreswerte 11.458 4.743

8. Passive latente Steuern

Gem. § 306 HGB werden Steuerabgrenzungen in Höhe von TEUR 1.080 gebildet. Der Unterschied gegenüber dem Vorjahr resultiert ausschließlich aus der Bildung (TEUR 406). Dabei werden die voraussichtlichen Steuerentlastungen von TEUR 1.216 (ausschließlich aus steuerlichen Verlustvorträgen, sofern sie innerhalb der nächsten fünf Jahre höchstwahrscheinlich mit steuerpflichtigen Einkommen verrechnet werden können) und die voraussichtlichen Steuerbelastungen von TEUR 2.296 (aus bilanziellen Abweichungen bei der Bewertung der Vorräte) saldiert. Bei der Berechnung der latenten Steuern wurde ein Gesamtsteuersatz von 15% zugrunde gelegt.

9. Haftungsverhältnisse

Es bestehen Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und gesamtschuldnerischer Mithaftung außerhalb des Konzernes in Höhe von 5.014 TEUR.

Im Übrigen haften wir gesamtschuldnerisch für alle Arbeitsgemeinschaften, an denen wir beteiligt sind.

Die Rudolf Matthäi Industrie- und Verwaltungsgesellschaft m.b.H. & Co. KG geht Haftungsverhältnisse nur nach sorgfältiger Risikoabwägung und grundsätzlich nur im Zusammenhang mit ihrer eigenen oder der Geschäftstätigkeit verbundener Unternehmen ein. Auf Basis einer kontinuierlichen Evaluierung der Risikosituation der eingegangenen Haftungsverhältnisse und unter Berücksichtigung der bis zum Aufstellungszeitpunkt gewonnenen Erkenntnisse geht die Rudolf Matthäi Industrie- und Verwaltungsgesellschaft m.b.H. & Co. KG derzeit davon aus, dass die den Haftungsverhältnissen zugrunde liegenden Verpflichtungen von den jeweiligen Hauptschuldnern erfüllt werden können. Die Rudolf Matthäi Industrie- und Verwaltungsgesellschaft m.b.H. & Co. KG schätzt daher bei allen aufgeführten Haftungsverhältnissen das Risiko einer Inanspruchnahme als nicht wahrscheinlich ein.

10. sonstige finanzielle Verpflichtungen

Fälligkeit
bis zu einem Jahr zwischen einem und fünf Jahren von mehr als fünf Jahren
TEUR TEUR TEUR
Aus Leasingverhältnissen 16.181 24.123 736

Die Gesellschaft hat mit der Coface Finanz GmbH, Mainz, einen Factoringvertrag abgeschlossen. Zum 31. Dezember 2021 waren Kundenforderungen in Höhe von 9.447 TEUR an den Factor verkauft. Der Factor übernimmt das Ausfallrisiko für die betreffenden Forderungen. Der Vertrag wurde mit dem Ziel abgeschlossen, Forderungsausfälle zu verringern und gleichzeitig die Liquidität zu verbessern. Dies sind auch die wesentlichen Vorteile, die sich für die Gesellschaft aus dem Factoringgeschäft ergeben. Risiken bestehen in den variablen Zinsen und Gebühren.

Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

2021 2020
TEUR TEUR
Gesamtumsatz 653.788 790.376
abzgl. konzerninterne Lieferungen und Leistungen -79.125 -79.037
Außenumsatz 574.663 711.339
Aufgliederungen nach Geschäftsbereichen:
Bauerlöse 491.571 629.505
Handel und Fuhrleistungen 69.540 69.791
Arbeitsgemeinschaften 13.610 11.330
sonstige -58 713
574.663 711.339

2. sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten außergewöhnliche Posten aus Versicherungsentschädigungen in Höhe von TEUR 694 (Vorjahr: TEUR 774) und periodenfremde Posten in Höhe von TEUR 4.924 (Vorjahr: TEUR 2.052), insbesondere aus Anlageabgängen.

3. Materialaufwand

2021 2020
TEUR TEUR
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 152.462 149.951
Aufwendungen für bezogene Leistungen 176.311 185.833
328.773 335.784

4. Personalaufwand

2021 2020
TEUR TEUR
Löhne und Gehälter 127.641 119.410
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 25.894 23.356
153.535 142.766

5. sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für Leasing und Fremdmieten, Kosten der Auftragsabwicklung, Sachkosten der Verwaltung, Aufwendungen für Versicherungen und Beiträge, Werbekosten, Jahresabschlusskosten, Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens und weitere, nicht an anderer Stelle auszuweisende Aufwendungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten außergewöhnliche Aufwendungen aus Schadensersatzleistungen in Höhe von TEUR 693 (Vorjahr: TEUR 901) und periodenfremde Posten in Höhe von TEUR 788 (Vorjahr TEUR 1.450) insbesondere aus Anlageabgängen.

6. Beteiligungsergebnis

2021 2020
TEUR TEUR
Erträge aus Beteiligungen 52 285
- davon aus verbundenen Unternehmen (0) (0)
- davon aus assoziierten Unternehmen (0) (184)
Aufwendungen aus Verlustübernahmen -40 -130
- davon aus assoziierten Unternehmen (-40) (-130)
- davon aus verbundenen Unternehmen (0) (0)
12 155

7. Finanzergebnis

2021 2020
TEUR TEUR
Zinsen und ähnliche Erträge 653 651
- davon aus verbundenen Unternehmen (120) (104)
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -5.546 -6.718
- davon an verbundene Unternehmen (-130) (-131)
-4.893 -6.067

8. Steuern vom Einkommen und Ertrag

2021 2020
TEUR TEUR
Tatsächliche Steuern 4.784 4.249
Latente Steuern 406 -625
5.190 3.624

9. Auf nicht beherrschende Anteile entfallendes Ergebnis

2021 2020
TEUR TEUR
Gewinn 584 706

Sonstige Angaben

1. Angaben zur Konzern-Kapitalflussrechnung

Die Konzern-Kapitalflussrechnung stellt die Veränderung der Zahlungsmittel durch Mittelzu- und -abflüsse im Laufe des Geschäftsjahres, getrennt nach dem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit sowie aus Investitions- und Finanzierungstätigkeit dar. In den Finanzmittelfonds werden Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente einbezogen. Darüber hinaus werden jederzeit fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie andere kurzfristige Kreditaufnahmen, die zur Disposition der liquiden Mittel gehören, berücksichtigt.

2. Zinssicherung

Im Rahmen des Risikomanagements des Unternehmens werden derivative Finanzinstrumente eingesetzt. Die im Bestand befindlichen derivativen Finanzinstrumente dienen der Absicherung von Risiken aus Zinsschwankungen.

Vor diesem Hintergrund wurde in 2020 ein Zinscap-Geschäft mit einem Nominalbetrag von 30.000 TEUR über eine Laufzeit von 5 Jahren abgeschlossen. Im Falle eines Anstieges des Referenzzinses (3-Monats-Euribor) über ein bestimmtes Niveau, führt dies zu einer wirtschaftlichen Kompensation.

Zusätzlich bestanden zur Absicherung von Zinsrisiken bis März 2023 bzw. Mai 2037 im Zinsbereich per 31. Dezember 2021 Sicherungsgeschäfte in Form von Zinsswaps mit einem Nominalwert von 2.024 TEUR. Die Zinsderivate als Sicherungsgeschäfte werden mit den entsprechenden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten als Grundgeschäft zu einer wirtschaftlichen Bewertungseinheit zusammengefasst. Für diese Grundgeschäfte werden die Zinsänderungsrisiken hierdurch ausgeschlossen. Die gegenläufigen Marktwerte von Grund- und Sicherungsgeschäften entsprechen sich, so dass keine imparitätische Abgrenzung erfolgt.

3. Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer der persönlich haftenden Gesellschafterin, der Matthäi Industrie- und Verwaltungsgesellschaft m.b.H., Verden (gez. Kapital EUR 25.564,59), sind:

Dipl.-Kfm. Andreas Höttler, Verden

Prof. Dipl.-Ing. Bernd Afflerbach, Verden

Gemäß § 314 Abs. 3 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung verzichtet.

4. Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)

2021 2020
Geschäftsführer 39 28
Angestellte 640 615
Gewerbliche Arbeitnehmer 1.664 1.635
Auszubildende 115 116
2.458 2.394

Die Zahl der Mitarbeiter des Konzerns umfasst die Belegschaft der vollkonsolidierten Konzernunternehmen.

5. Honorar des Abschlussprüfers

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten das als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers.

Die von den Abschlussprüfern für das Geschäftsjahr berechneten Gesamthonorare betragen für das Jahr 2021 für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 450.

6. Nachtragsberichterstattung

Der Einmarsch der russischen Streitkräfte in die Ukraine nach dem Bilanzstichtag und die damit einhergehende Krisensituation in Europa hat zunächst keinen Einfluss auf die im Jahresabschluss dargestellte Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Zur weiteren Entwicklung verweisen wir auf die Angaben im Konzernlagebericht.

 

Verden, den 2. Juni 2022

Geschäftsführung

Billigung des Konzernabschlusses

Der Konzernabschluss wurde am 17. Juni 2022 gebilligt.

Anteilsbesitz der Rudolf Matthäi

Industrie- und Verwaltungsgesellschaft m.b.H. & Co. KG

Stand 31.12.2021

I. Vollkonsolidierte Unternehmen Anteil am Kapital
1. Inland in %
1. Matthäi Bauunternehmen GmbH & Co. KG, Verden 100,00
2. Matthäi Wasserbau GmbH & Co. KG, Verden 100,00
3. Matthäi Bauunternehmen GmbH & Co. KG, Bremervörde 100,00
4. Matthäi Bauunternehmen GmbH & Co. KG, Westerstede 100,00
5. Matthäi Bauunternehmen GmbH & Co. KG, Langenhagen 100,00
6. Matthäi Bauunternehmen GmbH & Co. KG, Berlin 100,00
7. Matthäi Schlüsselfertigbau GmbH & Co. KG, Zeven 100,00
8. Ceka Tec Beteiligungs-GmbH, Verden 100,00
9. Regrata GmbH & Co. KG, Gesellschaft für Aufbereitungstechnologie und Baustoffproduktion, Verden 100,00
10. Matthäi Bauunternehmen GmbH & Co. KG, Bremen 100,00
11. Matthäi Betriebsführungs-GmbH, Westerstede 100,00
12. MB Verwaltungs-GmbH, Verden 100,00
13. Bartel-Bau GmbH & Co. Betriebs KG, Berlin 100,00
14. M-TEC GmbH & Co. KG, Leezen 100,00
15. Matthäi Rohstoff GmbH & Co.KG; Verden 100,00
16. Matthäi Bauunternehmen GmbH & Co. KG, Großräschen 100,00
17. Matthäi Bauunternehmen GmbH & Co. KG, Oranienburg 100,00
18. Havelbeton GmbH & Co. KG, Oranienburg 60,00
19. Matthäi Bauunternehmen GmbH & Co. KG, Magdeburg 100,00
20. Matthäi Bauunternehmen GmbH & Co. KG, Leezen 100,00
21. Matthäi Schaumburg GmbH & Co. KG, Stadthagen 100,00
22. Matthäi Transportbeton GmbH & Co. KG, Verden 60,00
23. ADG Abfallbearbeitungs- und Dienstleistungsgesellschaft mbH, Vechta 60,00
24. Matthäi Trimodalbau GmbH & Co. KG, Lilienthal 100,00
25. Druve Straßenbau GmbH, Henstedt-Ulzburg 100,00
26. Specht Baustoffhandel, Transport und Entsorgung, GmbH & Co. KG, Rotenburg (Wümme) 100,00
27. Matthäi Bauunternehmen GmbH & Co. KG, Stendal 100,00
28. Lauer Verkehrstechnik GmbH, Oldenburg 100,00
29. M-Beton GmbH, Stendal 100,00
30. Matthäi Bauunternehmen GmbH, Lingen (Ems) 100,00
31. Galeiwa Bau GmbH, Stendal 100,00
32. M-Entsorgung und Umwelttechnik Lausitz GmbH & Co. KG, Luckau 100,00
33. Marex Baumaschinen GmbH, Langenhagen 100,00
34. M Logistic Luckau GmbH, Luckau 100,00
35. M Natursteine Luckau GmbH, Luckau 100,00
36. Floating Homes GmbH, Verden 100,00
37. M-Entsorgung und Umwelttechnik Nord-Elm GmbH, Süpplingen
100,00
38. Matthäi Bauunternehmen Wiesbaden GmbH, Hofheim a.T. 100,00
39. M-Agrar und Forst GmbH, Gardelegen 100,00
I. Vollkonsolidierte Unternehmen Anteil am Kapital
1. Inland in %
40. Otto Hagemann GmbH & Co. KG, Winsen (Luhe) 100,00
41. Thüringer Sprenggesellschaft mbH, Kaulsdorf 100,00
42. Jungclaus Straßenbau GmbH & Co. KG, Seevetal 100,00
43. NEOGY Energiebau GmbH, Hamburg 100,00
44. Tief- und Rohrleitungsbau Berlin GmbH, Gardelegen 100,00
45. Evers und Co. GmbH, Helmstedt 60,00
46. Böhling Bauunternehmen GmbH, Friedeburg 100,00
47. Rudolf Matthäi Industrie- und Verwaltungsgesellschaft m.b.H. & Co. Kommanditgesellschaft

Der Konzernabschluss wird zum Bundesanzeiger eingereicht. Er dient für die einbezogenen Personenhandelsgesellschaften als Befreiung von der Pflicht zur Offenlegung eines Jahresabschlusses nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften i. S. von § 264b HGB. Er dient des Weiteren für die einbezogenen Kapitalgesellschaften zur Befreiung von der Pflicht zur Offenlegung eines Jahresabschlusses gemäß § 264 Abs. 3 HGB.

2. Ausland Anteil am Kapital in %
1 . Interrock OY, Eurajoki, Finnland 100,00
2. OÜ Väo Paas,Tallin, Estland 100,00
3 . OÜ Möisamäe talu, Estland 100,00
II. Nicht konsolidierte Unternehmen Anteil am Kapital Eigenkapital Ergebnis des letzten Geschäfts-
1. Inland in % T€ jahres in T€
1 . Matthäi Industrie- und Verwaltungsgesellschaft m.b.H., Verden 100,00 186 12
2 . Matthäi Bauunternehmen Verwaltungs-GmbH, Verden 100,00 108 1
3 . Regrata Verwaltungs-GmbH, Verden 100,00 61 5
4 . Matthäi Bauunternehmen GmbH, Bremen 100,00 57 4
5 . Bartel-Bau Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Berlin 100,00 63 5
6 . M-TEC Verwaltungs-GmbH, Leezen 100,00 62 5
7 . Matthäi Rohstoff Verwaltungsgesellschaft mbH, Verden 100,00 72 5
8 . Matthäi Bauunternehmen Verwaltungs-GmbH, Freienhufen 100,00 64 5
9 . Matthäi Bauunternehmen Verwaltungs-GmbH, Großräschen 100,00 60 4
10 . Matthäi Schlüsselfertigbau Verwaltungs GmbH, Oranienburg 100,00 61 5
11 . M Asphalt Verwaltungs-GmbH, Oranienburg 100,00 32 1
12 . Matthäi Bauunternehmen Bremervörde Verwaltungs GmbH, Bremervörde 100,00 54 4
13 . Matthäi Bauunternehmen Westerstede Verwaltungs GmbH, Westerstede 100,00 55 4
14 . Havelbeton Verwaltungs-GmbH, Oranienburg 60,00 53 3
15 . Matthäi Bauunternehmen Berlin Verwaltungs GmbH, Berlin 100,00 56 4
16 . M Asphalt Reinstedt Verwaltungs-GmbH, Verden 100,00 32 1
17 . Altmarkbau Verwaltungs-GmbH, Stendal 100,00 42 4
18 . Matthäi Bauunternehmen Verwaltungs-GmbH, Magdeburg 100,00 63 5
19 . Matthäi Bauunternehmen Langenhagen Verwaltungs GmbH, Langenhagen 100,00 53 4
20 . Matthäi Wasserbau Verwaltungs GmbH, Verden 100,00 52 4
21 . Matthäi Bauunternehmen Verwaltungs-GmbH, Leezen 100,00 63 5
22 . Matthäi Transportbeton Verwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung, Verden 60,00 52 3
23 . Matthäi Schaumburg Verwaltungs GmbH, Verden 100,00 60 4
24 . MIT Service GmbH, Verden 100,00 -87 477
25 . Bohlen & Doyen Bau und Service GmbH / Matthäi Bauunternehmen GmbH & Co. KG Verwertung und Transport GbR, Verden 100,00 0 0
26 . Matthäi Trimodalbau Verwaltungs-GmbH, Verden 100,00 47 4
27 . SM Baustoffhandel, Transport und Entsorgung Verwaltungs GmbH, Rotenburg (Wümme) 100,00 49 4
28 . M-Entsorgung und Umwelttechnik Lausitz Verwaltungs GmbH, Großräschen 100,00 33 4
29 . Matthäi Mitarbeiter Beteiligungs Gesellschaft m.b.H., Verden 100,00 35 8
30 . monsun-media GmbH, Osnabrück 80,00 352 -101
31 . Otto Hagemann Verwaltungs GmbH, Winsen 100,00 27 1
32 . Jungclaus Straßenbau Verwaltungs GmbH, Verden 100,00 22 -1
33 . Grundstücksgesellschaft Brunnenweg GmbH & Co. KG 100,00 -79 -104
34 . Grundstücksgesellschaft Brunnenweg Verw. GmbH, Verden 100,00 24 -1
35 . Matthäi Energie GmbH, Verden 100,00 24 -1
36 . Matthäi 8. Vorratsgesellschaft mbH, Verden 100,00 24 -1
Währung Anteil am Kapital Eigenkapital Ergebnis des letzten
2. Ausland in % T€ Geschäftsjahres
1 . P.P.U. Czernica Granit Sp. z o .o., Polen TPLN 100,00 353 -101
2 . SIA Matthäi, Riga, Lettland EUR 100,00 -7.117 -41
3 . SIA Matthä Latvija, Riga, Lettland EUR 100,00 -2.607 -320
Anteil am Kapital Eigenkapital Ergebnis des letzten
III. Assoziierte Unternehmen At-Equity bewertete Unternehmen in % T€ Geschäftsjahres in T€
1 . MMS Transport und Umwelt GmbH, Bremen 50,00 593 83
2 . German Dredging GmbH & Co. KG, Verden 50,00 -569 4
Anteil am Kapital Eigenkapital Ergebnis des letzten
IV. sonstige Beteiligungen in % T€ Geschäftsjahres in T€
1 . MG BAB A1 Mittelstandsgesellschaft mbH & Co. KG, Verden 25,00 -37 -3
2 . MG BAB A1 Verwaltungsgesellschaft mbH, Verden 25,00 50 1
3 . Arbeitsgemeinschaft Bodengewinnung Deponieausbau Sedelsberg, Sedelsberg 33,33 171 3
4 . ARGE MBA Wiefels GbR, Wangerland 50,00 0 7
5 . German Dredging Verwaltungs GmbH, Verden 50,00 26 1
6 . Arbeitsgemeinschaft Forschungsprojekt Bit-Q 20,30 -34 -122

Kapitalflussrechnung für 2021

2021 2020
TEUR TEUR
1. Periodenergebnis (Konzernjahresüberschuss einschließlich Ergebnisanteile anderer Gesellschafter) 18.579 14.299
2. + Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 16.581 13.540
3. - Wertfortschreibungen der Anteile an assoziierten Unternehmen um die anteiligen Ergebnisse 0 -185
4. + Veränderung der Rückstellungen 6.055 8.983
5. +/- Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -9.058 14.930
6. -/+ Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 24.777 -15.600
7. Veränderung der saldierten Forderungen gegen verbundene Unternehmen -215 -800
8. - Gewinn aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -3.448 -1.265
9. +/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 4.933 6.177
10. +/- Sonstige Beteiligungserträge/Beteiligungsaufwendungen -52 -100
11. + Ertragsteueraufwand/-ertrag 5.190 3.624
12. - Ertragsteuerzahlungen -6.036 -2.323
13. = Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 57.306 41.280
14. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -368 -410
15. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 9.828 4.339
16. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -39.844 -30.126
17. - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -48 -83
18. - Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis -1.879 -4.850
19. + Erhaltene Zinsen 653 650
20. + Erhaltene Dividenden 52 240
21. = Cashflow aus der Investitionstätigkeit -31.606 -30.240
22. + Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten 62.065 20.298
23. - Auszahlungen für die Tilgung von Krediten -41.849 -26.280
24. - Gezahlte Zinsen -5.586 -6.827
25. - Auszahlungen an Gesellschafter des Mutterunternehmens -2.386 -4.167
26. - Auszahlungen an andere Gesellschafter -931 -677
27. = Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 11.313 -17.653
28. + Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 37.013 -6.613
29. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode -4.867 1.687
30. Konsolidierungskreisbedingte Änderung des Finanzmittelfonds 24 59
31. = Finanzmittelfonds am Ende der Periode 32.170 -4.867
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds am Ende der Period le
Zahlungsmittel 33.567 2.814
Kontokorrentverbindlichkeiten -1.397 -7.681
32.170 -4.867

Eigenkapitalspiegel für 2021

Mutterunternehmen
Kapitalanteile
Kapitalanteile der Komplementärin Kapitalanteile der Kommanditisten
TEUR TEUR
Stand am 1. Januar 2020 0 25.000
Einstellungen in Rücklagen 0 0
Entnahmen 0 0
Veränderung des Konsolidierungskreises 0 0
Konzernjahresüberschuss 0 0
Stand am 31. Dezember 2020 0 25.000
Einstellungen in Rücklagen 0 0
Entnahmen 0 0
Veränderung des Konsolidierungskreises 0 0
Konzernjahresüberschuss 0 0
Stand am 31. Dezember 2021 0 25.000
Mutterunternehmen
Rücklagen Konzernbilanzgewinn Summe
TEUR TEUR TEUR
Stand am 1. Januar 2020 24.604 9.700 59.304
Einstellungen in Rücklagen 5.533 -5.533 0
Entnahmen 0 -4.167 -4.167
Veränderung des Konsolidierungskreises 80 0 80
Konzernjahresüberschuss 0 13.593 13.593
Stand am 31. Dezember 2020 30.218 13.593 68.811
Einstellungen in Rücklagen 11.207 -11.207 0
Entnahmen 0 -2.386 -2.386
Veränderung des Konsolidierungskreises 35 0 35
Konzernjahresüberschuss 0 17.995 17.995
Stand am 31. Dezember 2021 41.460 17.995 84.455
nicht beherrschende Anteile
nicht beherrschende Anteile vor Jahresergebnis auf nicht beherrschende Anteile entfallende Ergebnisse Summe
TEUR TEUR TEUR
Stand am 1. Januar 2020 359 680 1.040
Einstellungen in Rücklagen 2 -2 0
Entnahmen 0 -678 -678
Veränderung des Konsolidierungskreises 0 0 0
Konzernjahresüberschuss 0 706 706
Stand am 31. Dezember 2020 361 706 1.067
Einstellungen in Rücklagen 2 -2 0
Entnahmen -227 -704 -931
Veränderung des Konsolidierungskreises 2.124 0 2.124
Konzernjahresüberschuss 0 584 584
Stand am 31. Dezember 2021 2.260 584 2.844
Konzerneigenkapital
Summe
TEUR
Stand am 1. Januar 2020 60.344
Einstellungen in Rücklagen 0
Entnahmen -4.845
Veränderung des Konsolidierungskreises 80
Konzernjahresüberschuss 14.299
Stand am 31. Dezember 2020 69.878
Einstellungen in Rücklagen 0
Entnahmen -3.317
Veränderung des Konsolidierungskreises 2.159
Konzernjahresüberschuss 18.579
Stand am 31. Dezember 2021 87.299

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Rudolf Matthäi Industrie- und Verwaltungsgesellschaft m.b.H. & Co. KG

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Rudolf Matthäi Industrie- und Verwaltungsgesellschaft m.b.H. & Co. KG und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Rudolf Matthäi Industrie- und Verwaltungsgesellschaft m.b.H. & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Oldenburg, den 10. Juni 2022

Treuhand Weser-Ems GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Schürmann, Wirtschaftsprüfer

Blohm, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

33 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.