Stammdaten

Register
Amtsgericht Königstein HRB 6357
Vorher
Nichia Chemical Europe GmbH
Eingetragen
8.11.1993
Branche
Großhandel mit chemischen ErzeugnissenHerstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.Herstellung von Lampen und Leuchten
Gegenstand
a) der Vertrieb von lichtemittierenden Dioden und Laserdioden b) der Vertrieb von elektronisch steuerbaren Beleuchtungsmodulen und c) der Vertrieb von Feinchemikalien: elektronische Materialien, Leuchtstoffe, Materialien für die Batterieherstellung, magnetische Materialien, pharmazeutische Materialien und Lebensmittelzusätze.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ulf Dr. Meiners
seit 16.10.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Nichia CorporationJPN
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Nichia Corporation
Japan
105.002 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Nichia Europe GmbH

Kronberg im Taunus

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die Gesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr als Handelsunternehmen von LED und Laserdioden aktiv. Die Geschäftstätigkeiten wurden von dem Sitz in Kronberg im Taunus abgewickelt.

1.1 Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Obwohl Leuchtdioden und Laserdioden aufgrund ihres geringen Energieverbrauchs eine breite und wachsende Anwendung haben, blieb die Erholung der Automobilindustrie im Jahr 2023 im Vergleich zu 2022 hinter den Erwartungen. Obwohl die im Jahr 2022 bestehenden Lieferengpässe bei Rohstoffen und Halbleiterprodukten im Jahr 2023 nachließen, hat die geopolitische und wirtschaftlich unsichere Lage, die für Nichia wichtige Automobilindustrie im Jahr 2023, gleich wie im Jahr 2022, stark beeinflusst.

1.2 Analyse des Geschäftsverlaufs

Dass der Automobilsektor sich nur schwer erholt und gleichzeitig die Konkurrenz der chinesischen Automobilindustrie zunimmt, zeigt die Tatsache, dass der Gesamtumsatz im Jahr 2023 im Vergleich zu 2022 um 8,5 % gesunken ist von T€ 270.400 im Jahr 2022 auf T€ 247.390 im Jahr 2023. Darüber hinaus haben hohe Rohstoffpreise und hohe Zinssätze zu einer geringeren Nachfrage nach unseren ́General Lighting ́ LEDs im Bausektor geführt.

1.3 Einkaufspolitik

Wir beziehen unsere Produkte nur innerhalb der Nichia Konzern Gruppe.

1.4 Investitionen

Im Geschäftsjahr 2023 haben wir für T€ 95 in andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung investiert (2022: 502 TEUR).

1.5 Finanzierung

Die Finanzierung wird durch die Einbindung in den Japanischen Nichia Konzernverbund abgesichert.

1.6 Personal

Im Geschäftsjahr 2023 stieg die Anzahl der Mitarbeiter im Vertrieb und der Verwaltung um zehn. In unserem Unternehmen sind Ende 2023 72 Mitarbeiter beschäftigt. Davon arbeiten vier Mitarbeiter als Teilzeitkräfte (Ende 2022: 62 Mitarbeiter, davon 3 Teilzeitkräfte).

1.7 Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Die Gesellschaft ist Teil der Nichia Corporation Group und als reine Vertriebsgesellschaft nicht eigenständig für Nachhaltigkeitsentwicklung, Unternehmens- bzw. Personalentwicklung zuständig. Sie ist in die definierten Prozesse der Gruppe eingebunden.

1.8 Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft hat keine eigenen Forschungs- bzw. Entwicklungsaktivitäten. Forschung und Entwicklung erfolgen ausschließlich auf Gruppen-Ebene.

2. Darstellung der Lage des Unternehmens

2.1 Vermögenslage

Die Vorräte sind am Ende des Jahres um T€ 1.845 höher als im Vorjahr.

Grund ist eine Lieferung an einen unserer Kunden Ende Dezember, die nach dem Bilanzstichtag bei diesem Kunden eingetroffen ist und aus diesem Grund bilanziert ist.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum 31. Dezember 2023 (T€ 37.163) sind im Vergleich zum 31. Dezember 2022 (T€ 35.249), T€ 1.914 höher, obwohl der Verkauf von Leucht- und Laserdioden im Zeitraum November und Dezember 2023 (T€ 36.071) niedriger war als im gleichen Zeitraum im Jahr 2022 (T€ 36.827). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf eine Zunahme von Zahlungsverzug und längeren Zahlungszielen zurückzuführen.

Die sonstige Vermögensgegenstände zum 31. Dezember 2023 (T€ 1.124) sind im Vergleich zum 31. Dezember 2022 (T€ 363), T€ 761 höher. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Überzahlung von Steuern vom Einkommen und vom Ertrag und aufgelaufene Zinsen auf Festgelder zurückzuführen.

Basierend auf dem Gesellschafterbeschluss vom 17. November 2023 hat am 22. November 2023 eine teilweise Auflösung des Gewinnvortrags und eine Ausschüttung aus dem Jahresüberschuss 2022 an die japanische Muttergesellschaft stattgefunden in der Höhe von M€ 5.

Die Eigenkapitalquote beträgt somit 63,10 % (Vorjahr: 64,03 %).

In Summe bildet die Vermögenslage ein solides Gerüst für die Aktivitäten der Gesellschaft und wird dem Umfang des Geschäftsvolumens gerecht.

2.2 Finanzlage

Im Geschäftsjahr 2023 veränderte sich der Bestand an liquiden Mitteln negativ um T€ 3.925 auf T€ 49.179 (Vorjahr T€ 53.104). Grund für diesen Rückgang ist die bereits erwähnte Gewinnausschüttung an die Muttergesellschaft.

Unter Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zwei Festgelder mit einer Laufzeit von 3 Monaten enthalten. Festgeld I: M€ 20, Fälligkeit 9. Januar 2024, Zinssatz 3.705% und Festgeld II: M€ 12, Fälligkeit 23. Januar 2024, Zinssatz 3,691%.

2.3 Ertragslage

Die Bruttogewinnmarge, als Quotient aus Umsatzerlösen abzüglich Materialaufwand und Umsatzerlösen, beträgt 6,75 % (Vorjahr: 6,8 %). Die Umsatzerlöse werden wie folgt aufgegliedert:

Aufteilung nach Tätigkeitsbereichen Produktverkauf von LEDs und Laserdioden 2023
T€
2022
T€
245.730 268.946
Produktverkauf von Magnetik Compounds 8 -
Kommissionsertrag 1.435 1.454
Sonstige 217 -
247.390 270.400
Geographische Aufteilung Inland 2023
T€
2022
T€
58.559 57.413
Ausland 188.831 212.987
247.390 270.400

Die Provisionsgebühren beziehen sich auf Einnahmen von verbundenen Unternehmen für Werbemaßnahmen an eigene Kunden, die einen wesentlichen Beitrag zum Umsatz dieser verbundenen Unternehmen leisten.

Bei den sonstigen Umsatzerlösen in diesem Jahr handelt es sich um Serviceleistungen an Nichia Automotive Innovation Center GmbH, Würselen/Deutschland.

Wesentliche Aufwandspositionen sind die Aufwendungen für bezogene Waren (Senkung um 8 % auf T€ 230.700), der Personalaufwand (Anstieg um 14,8 % auf T€ 8.047) und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (Senkung um 7,4 % auf T€ 3.732).

Die höheren Kosten für Löhne und Gehälter stehen im Zusammenhang mit der durchschnittlichen Zahl der im Geschäftsjahr beschäftigten Arbeitnehmer, die von 58,5 Mitarbeitern in 2022 auf 66,0 Mitarbeiter in 2023 gestiegen ist.

Die geringeren sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind vor allem auf geringere Wechselkursverluste zurückzuführen.

Es wurde ein Gewinn (vor Steuern) von T€ 6.564 (2,65 % der Umsatzerlöse, Vorjahr: 3,23 %) erzielt.

Nach Steuern ergab sich für die Nichia Europe GmbH im Geschäftsjahr 2023 ein Jahresüberschuss von T€ 4.695 (Vorjahr: T€ 6.179).

Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft entwickelte sich in Summe positiv und nachhaltig. Mit Hinblick auf die geopolitische und Weltwirtschaftslage sind wir mit der Entwicklung unseres Geschäftes zufrieden.

3. Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Die finanziellen Leistungsindikatoren sind beschrieben unter "Darstellung der Lage des Unternehmens". Diese sind gegenüber dem Vorjahr unverändert, da sich auch das zugrunde liegende Geschäft nicht wesentlich geändert hat.

Die wichtigsten Leistungsindikatoren sind Umsatzerlöse sowie die Profitabilität (definiert als Verhältnis des Jahresergebnisses vor Steuern und der Umsatzerlöse).

Nicht finanzielle Leistungsindikatoren wurden weder definiert, noch sind diese für die Steuerung relevant.

4. Wesentliche Chancen und Risiken

4.1 Risiken und Risikomanagement

Die Risiken sind nachfolgend von der Bedeutung her in abnehmender Reihenfolge dargestellt.

Die geopolitische Lage, die hohen Preise für Energie und Rohrstoffe und die hohen Zinssätze haben einen großen Einfluss auf die Beleuchtungs- und vor allem die Automobilindustrie.

Obwohl die Lieferengpässe in der Halbleiterindustrie überwiegend behoben sind, bleibt es schwierig vorherzusagen, wie schnell sich die Automobilproduktion und -nachfrage erholen wird.

Dies, zusammen mit der wachsenden chinesischen Konkurrenz, hat auch Konsequenzen für den Umsatz des Unternehmens. Die schwierige Marktsituation kann auch dazu führen, dass Kunden in Zahlungsprobleme geraten. Dies würde eine Auswirkung auf die Werthaltigkeit unserer Forderungen haben.

Aufgrund der vom Management identifizierten Risiken wird für 2024 mit einem konservativ geschätzten Umsatzwachstum von 9 % gerechnet, wobei gleichzeitig das Unternehmen die Entwicklungen im Jahr 2024 weiterhin genau und kontinuierlich bewerten wird und auch weiterhin alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen wird, um den Erfolg des Unternehmens aufrechtzuerhalten. Durch die Steuerung der Ausgaben kann die Profitabilität positiv beeinflusst werden.

Die Lieferungen zu den meisten unserer Kunden erfolgen überwiegend zu DAP oder DAT (Incoterms 2010) und DPU (Incoterms 2020) Lieferkonditionen. Weil alle Waren von Nichia Corporation bezogen werden und die Waren von Nichia in Japan direkt an den Kunden gehen, ist die Lieferkette optimal gesichert und kann damit schneller auf oben genannte Marktentwickelungen reagiert werden.

Unsere Einkäufe werden in der gleichen Währung fakturiert, mit der unsere Verkäufe gegenüber den Kunden berechnet werden. Deshalb ist der Nettoeffekt von Wechselkursschwankungen auf das Ergebnis begrenzt.

Etwa 66 % (Vorjahr: 63 %) unseres Umsatzes erzielen wir mit 5 unserer größten Kunden. Dies stellt eine gewisse Abhängigkeit dar. Da diese größten Kunden aber hauptsächlich im längerfristigen Automobilgeschäft tätig sind, wird die Abhängigkeit als geringes Risiko bewertet.

Dem Risiko des Zahlungsausfalls begegnen wir mit einer Warenkreditversicherung. Wir werden unsere Anstrengungen bei der Geldeingangskontrolle weiter fortsetzen. Täglich werden die Debitoren-Außenstände überprüft.

Wesentliche Zahlungsausfälle im Geschäftsjahr 2023 gab es nicht.

Wir führen monatlich Projektbesprechungen durch, bei denen der Fortgang der Geschäfte überprüft wird. Auf dieser Grundlage können wir das zukünftige Wachstum beobachten, um so im Fall von großen Qualitätsproblemen oder wirtschaftlichen Schwankungen schnell reagieren zu können.

Zusammengefasst stellen die Risiken der Gesellschaft keine bestandsbedrohenden Risiken dar, welche den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten.

4.2 Chancen

Die Chancen sind nachfolgend von der Bedeutung her in abnehmender Reihenfolge dargestellt.

Der technologische und wirtschaftliche Trend zu Lampen mit geringem Energieverbrauch, auch gefordert durch EU-Bestimmungen, hält weiter an.

Die Benutzung von Leuchtdioden in der Beleuchtungs- und vor allem der Automobilindustrie folgt dem Markttrend und wird sich auch weiterhin positiv auf unsere Umsätze auswirken.

Für die Gesellschaft ergibt sich durch die nachhaltige und positive Entwicklung im LED-Bereich die Chance im europäischen Markt weiter zu wachsen, positive Ergebnisse zu erzielen und die unternehmerische Infrastruktur weiter auszubauen. Durch die wirtschaftlich gesunde Entwicklung der Muttergesellschaft in Japan sind die nötigen technologischen Innovationen gesichert.

Darüber hinaus hat der japanische Mutterkonzern Ende 2023 die Nichia Automotive Innovation Center GmbH in Würselen (bei Aachen) gegründet. Gegenstand des neuen Unternehmens ist die Tätigkeit in den Bereichen Innovation und Produktentwicklung, insbesondere in der Automobilbranche. Dies alles findet in enger Zusammenarbeit mit der japanischen Muttergesellschaft statt. Diese neue Schwestergesellschaft wird die Position der Nichia-Gruppe und damit auch die der Gesellschaft in die Beleuchtungsindustrie weiter stärken.

5. Voraussichtliche Entwicklung

Wie schon erwähnt, haben die geopolitische Lage, die hohen Preise für Energie und Rohrstoffe, die hohen Zinssätze und die zunehmende Präsenz chinesischer Wettbewerber einen großen Einfluss auf die Beleuchtungs- und vor allem auf die Automobilindustrie. Obwohl die Lieferengpässe in der Halbleiterindustrie überwiegend behoben sind, bleibt es schwierig vorherzusagen, wie schnell sich die Automobilproduktion und -nachfrage erholen wird.

Aufgrund der vom Management identifizierten Risiken wird für 2024 mit einem konservativ geschätzten Umsatzwachstum von 9 % gerechnet.

Nach unserem derzeitigen Kenntnisstand und den verfügbaren Informationen erwarten wir, unterstützt durch neue Beleuchtungskonzepte und Produkte für den Beleuchtungs- und Automobilmarkt, dass der Umsatz des Unternehmens im Jahr 2024 M€ 269 beträgt (2023: M€ 247).

Trotz der genannten Unsicherheiten will das Management im Jahr 2024 an seiner Wachstumsstrategie festhalten. Im Jahr 2024 wird sie weiterhin in die operative Exzellenz der Organisation, die technische Unterstützung ihrer Kunden und in Marketingaktivitäten investieren. Unter anderem ist zu diesem Zweck beabsichtigt, die Mitarbeiterzahl in den Bereichen Vertrieb und Technischer Support im Jahr 2024 um weitere 7 Personen zu erhöhen. Infolgedessen erwartet das Management, dass die Profitabilität (Verhältnis des Jahresergebnisses vor Steuern und der Umsatzerlöse) im Jahr 2024 mit 2,50 % niedriger sein wird als im Jahr 2023 (2,65 %). Das Unternehmen wird gleichzeitig die Entwicklungen im Jahr 2024 genau und kontinuierlich bewerten und auch weiterhin alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um den Erfolg des Unternehmens aufrechtzuerhalten.

Die Geschäftsführung sind keine weiteren Ereignisse seit dem Bilanzstichtag bekannt, die einen wesentlichen Einfluss auf die Erwartungen hinsichtlich künftiger Aktivitäten, Investitionen, Finanzierung, Personalausstattung und Rentabilität haben könnten.

 

Kronberg im Taunus, den 12. April 2024

Nichia Europe GmbH

Dr. Ulf Meiners, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 665.926,50 669.321,94
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 9,01 9,01
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9,01 9,01
II. Sachanlagen 665.917,49 669.312,93
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 235.064,46 252.782,17
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 424.177,52 412.960,76
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.675,51 3.570,00
B. Umlaufvermögen 94.172.071,93 93.244.032,08
I. Vorräte 5.773.917,46 3.929.007,73
1. fertige Erzeugnisse und Waren 5.773.917,46 3.929.007,73
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 39.219.161,40 36.211.004,80
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 37.162.818,21 35.249.155,16
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr -17.500,00 -20.000,00
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 932.036,86 473.993,10
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 124.456,85
4. sonstige Vermögensgegenstände 1.124.306,33 363.399,69
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 49.178.993,07 53.104.019,55
C. Rechnungsabgrenzungsposten 57.932,04 75.842,49
D. Aktive latente Steuern 10.563,34 12.591,64
Aktiva 94.906.493,81 94.001.788,15

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 59.884.941,01 60.189.895,29
I. Gezeichnetes Kapital 105.002,00 105.002,00
II. Kapitalrücklage 29.920.811,65 29.920.811,65
III. Gewinnvortrag 25.164.081,64 23.984.582,45
IV. Jahresüberschuss 4.695.045,72 6.179.499,19
B. Rückstellungen 568.523,29 1.121.258,05
1. Steuerrückstellungen 111.558,00 675.931,00
2. sonstige Rückstellungen 456.965,29 445.327,05
C. Verbindlichkeiten 34.436.312,49 32.671.088,66
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 944.412,79 221.525,24
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 944.412,79 221.525,24
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 108.815,15 201.335,17
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 108.815,15 201.335,17
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 32.828.811,64 31.757.370,58
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 32.828.811,64 31.757.370,58
4. sonstige Verbindlichkeiten 554.272,91 490.857,67
davon aus Steuern 536.711,51 474.821,92
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 7.014,20 45,51
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 554.272,91 490.857,67
D. Passive latente Steuern 16.717,02 19.546,15
Passiva 94.906.493,81 94.001.788,15

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 247.389.764,14 270.400.164,19
2. sonstige betriebliche Erträge 862.138,15 1.529.009,19
davon Erträge aus der Währungsumrechnung 782.211,49 1.404.458,53
3. Materialaufwand 230.700.457,08 251.942.489,56
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 230.635.601,73 251.850.489,56
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 64.855,35 92.000,00
4. Personalaufwand 8.046.865,24 7.010.295,81
a) Löhne und Gehälter 7.132.802,13 6.185.573,19
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 914.063,11 824.722,62
davon für Altersversorgung 79.232,11 56.194,82
5. Abschreibungen 97.552,18 74.202,98
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 97.552,18 74.202,98
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.732.166,47 4.030.181,24
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 892.463,60 1.359.641,07
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 889.342,33
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 131.873,13
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.868.978,93 2.560.856,47
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 800,83 8.467,71
10. Ergebnis nach Steuern 4.695.224,72 6.179.274,19
11. sonstige Steuern 179,00 -225,00
12. Jahresüberschuss 4.695.045,72 6.179.499,19

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft Nichia Europe GmbH ist geschäftsansässig an der Westerbachstraße 28, 61476 Kronberg im Taunus, und unter der Registernummer HRB 6357 in das Handelsregister am Amtsgericht Königstein im Taunus eingetragen.

Der Jahresabschluss der Nichia Europe GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die unverändert gegenüber dem Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind wie folgt:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer (Zeitraum drei bis acht Jahre) linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei Abgängen wurden die Anschaffungs- und Herstellungskosten sowie die aufgelaufene Abschreibung ausgebucht.

Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu € 800 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und sind in der Entwicklung des Anlagevermögens jeweils als Zu- und Abgang ausgewiesen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer (drei bis zehn Jahre) der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Abschreibungen erfolgen bei Zugängen grundsätzlich pro rata temporis. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die beizulegenden Zeitwerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Bei Forderungen, deren Realisierung mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von 0,5 % auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet.

In den Forderungen sind Fremdwährungen in Dollar und in Yen enthalten, die zum Stichtag mit dem Devisenkassamittelkurs gemäß § 256a HGB bewertet worden sind.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bilanziert.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz zur Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Jahren voraussichtlich abbauen.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Die Bewertung der Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten sowie liquider Mittel in Fremdwährungen mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger erfolgte zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagespiegel ist als Anlage beigefügt.

Vorräte

Der Hauptgrund, warum sich der Lagerwert zum 31. Dezember 2023 im Vergleich zum 31. Dezember 2022 um T€ 1.845 erhöht hat, ist eine Lieferung an einen unserer Kunden Ende Dezember, die nach dem Bilanzstichtag bei diesem Kunden eingetroffen ist und aus diesem Grund bilanziert ist.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum 31. Dezember 2023 (T€ 37.163) sind im Vergleich zum 31. Dezember 2022 (T€ 35.249), T€ 1.914 höher, obwohl der Verkauf von Leucht- und Laserdioden im Zeitraum November und Dezember 2023 (T€36.071) niedriger war als im gleichen Zeitraum im Jahr 2022 (T€ 36.827). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf eine Zunahme von Zahlungsverzug und längeren Zahlungszielen zurückzuführen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (T€ 932,0) (2022: T€ 598,5) betreffen Contribution Fees:

x Nichia Shanghai Corporation, 622 Song Sheng Road, Song Jiang, Shanghai, China (T€ 225,8)

(2022: T€ 234,8) x Nichia America Corporation, 48561 Alpha Drive, Wixom, MI, USA (T€ 131,8) (2022: T€ 124,5) x Nichia Chemical (Thailand) Co, Sukhumvit Road, Klongtoey, Bangkok, Thailand (T€ 32,2)

(2022: T€ 83,0) x Nichia Taiwan Corporation, Hsinchu Industrial Park, Hsinchu,Taiwan, (T€ 168,6) (2022:

T€ 142,2) x Nichia Chemical Pte Ltd., Shenton Way 26-03, Singapore (€ 0,0) (2022: € 36,0)

Darüber hinaus bestand eine Forderung aus Leistungen gegen die Muttergesellschaft Nichia Corporation, Anan, Japan in Höhe von T€ 42,9 (2022: T€ 14,0) und gegen die Nichia Automotive Innovation Center GmbH (Germany, Carlo-Schmid-Straße 12, Würselen bei Aachen) in Höhe von T€ 330,7 (2022: T€ 0,0).

Die sonstige Vermögensgegenstände zum 31. Dezember 2023 (T€ 1.124,3) sind im Vergleich zum 31. Dezember 2022 (T€ 363,4), T€ 760,9 höher. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Überzahlung von Steuern vom Einkommen und vom Ertrag und aufgelaufene Zinsen auf Festgelder zurückzuführen.

Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, gegen verbundene Unternehmen sowie sonstige Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Unter Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zwei Festgelder mit einer Laufzeit von 3 Monaten enthalten. Festgeld I: M€ 20, Fälligkeit 9. Januar 2024, Zinssatz 3.705 % und Festgeld II: M€ 12, Fälligkeit 23. Januar 2024, Zinssatz 3,691 %.

Eigenkapital

Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt € 105.002. (2022: € 105.002)

Basierend auf dem Gesellschafterbeschluss vom 17. November 2023 hat am 22. November 2023 eine teilweise Auflösung des Gewinnvortrags und eine Ausschüttung aus dem Jahresüberschuss 2022 an die japanische Muttergesellschaft stattgefunden in der Höhe von M€ 5.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Personalrückstellungen aus Urlaubs- und Überstundenansprüchen in Höhe von T€ 154 (2022: T€ 103) und Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten in Höhe von T€ 161 (2021: T€ 139).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (T€ 32.829) betreffen:

x Nichia Corporation, Anan/Japan, als Alleingesellschafterin: T€ 32.827 (2022: T€ 31.752). Es handelt sich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

x Nichia America Corporation, Wixom, MI, USA T€ 2 (2022: T€ 5). Es handelt sich um Verbindlichkeiten aus Leistungen.

Angaben zu latenten Steuersalden

In EUR Stand zum 1.1.2023 Veränderung Stand zum 31.12.2023
Aktive latente Steuern 12.591,64 -2.028,30 10.563,34
Passive latente Steuern 19.546,15 -2.829,13 16.717,02

Die aktiven latenten Steuern beruhen auf handelsrechtlich und steuerrechtlich divergierenden Rückstellungen. Die passiven latenten Steuern beruhen auf handelsrechtlich und steuerrechtlich unterschiedlichen Bewertungen von Forderungen, Verbindlichkeiten und Rückstellungen. Der anzuwendende Steuersatz beträgt 28,32 %.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:

Aufteilung nach Tätigkeitsbereichen Produktverkauf von LEDs und Laserdioden 2023
T€
2022
T€
245.730 268.946
Produktverkauf von Magnetik Compounds 8 -
Kommissionsertrag 1.435 1.454
Sonstige 217 -
247.390 270.400
Geographische Aufteilung Inland 2023
T€
2022
T€
58.559 57.413
Ausland 188.831 212.987
247.390 270.400

Die Provisionsgebühren beziehen sich auf Einnahmen von verbundenen Unternehmen für Werbemaßnahmen an eigene Kunden, die einen wesentlichen Beitrag zum Umsatz dieser verbundenen Unternehmen leisten.

Bei den sonstigen Umsatzerlösen in diesem Jahr handelt es sich um Serviceleistungen an Nichia Automotive Innovation Center GmbH, Würselen/Deutschland.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Wechselkursgewinne (T€ 782). Vorjahr: T€ 1.404).

Materialaufwand

Der Materialaufwand (T€ 230.700) Vorjahr: T€ 251.942) betrifft überwiegend Lieferungen der Nichia Corporation, Anan/Japan, für LEDs und Laserdioden.

Personalaufwand

Die Löhne und Gehälter (T€ 7.133, Vorjahr: T€ 6.186) enthalten Kosten für Personalwerbung in Höhe von T€ 213 (Vorjahr: T€ 152).

Der Anstieg der Kosten für Löhne und Gehälter steht im Zusammenhang mit der durchschnittlichen Zahl der im Geschäftsjahr beschäftigten Arbeitnehmer, die gestiegen ist von 58,5 Mitarbeiter im Jahr 2022 nach 66,0 Mitarbeiter während 2023.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten unter anderem Wechselkursverluste (T€ 892, Vorjahr: T€ 1.360), Marketing und Reisekosten (T€ 726, Vorjahr: T€ 686), Mietaufwendungen (T€ 504, Vorjahr: T€ 464) und Abschluss- und Prüfungskosten (T€ 263, Vorjahr: T€ 231).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Für das Geschäftsjahr sind Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von T€ 1.869 (Vorjahr: T€ 2.561 angefallen.

Unter den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag wird ein Erlös aus der Veränderung der Passivierung/Aktivierung der latenten Steuern von T€ 0,8 ausgewiesen (Vorjahr: T€ 8,5 Erlös).

V. Sonstige Pflichtangaben

Die durchschnittliche Zahl der im Geschäftsjahr beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 66,0 (Vorjahr: 58,5). Im Vertriebsbereich sind 54,5 und im Verwaltungsbereich 11,5 Mitarbeiter tätig. Vier Personen sind in Teilzeit beschäftigt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat Miet- und Leasingverträge abgeschlossen. Die Gesamtverpflichtung beträgt T€ 2.318. (Vorjahr: T€ 2.053) Über die kommenden fünf Jahre beläuft sich die Verpflichtung auf T€ 2.318. Hiervon haben Verpflichtungen in Höhe von T€ 736 eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Geschäftsführer

Da nur ein Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhält, wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB auf eine Angabe verzichtet. Der Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Dr. Ulf Meiners.

Alleingesellschafterin und oberste Konzerngesellschaft ist die Nichia Corporation, Anan/Japan, die einen Gesamtkonzernabschluss aufstellt, der bei dieser Konzernobergesellschaft erhältlich ist. Das Honorar des Abschlussprüfers ist im Konzernabschluss aufgeführt.

Ergebnisverwendung

Es ist vorgesehen, den Jahresüberschuss in Höhe von T€ 4.695 sowie den Gewinnvortrag in Höhe von T€ 25.164 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

VI. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Der Geschäftsführung sind keine Ereignisse seit dem Bilanzstichtag bekannt, die einen wesentlichen Einfluss auf die Erwartungen hinsichtlich künftiger Aktivitäten, Investitionen, Finanzierung, Personalausstattung und Rentabilität haben könnten

 

Kronberg im Taunus, den 12. April 2024

Nichia Europe GmbH

gez. Dr. Ulf Meiners, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 12.04.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Nichia Europe GmbH, Kronberg im Taunus

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Nichia Europe GmbH, Kronberg im Taunus, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Nichia Europe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der Geschäftsführung für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von der Geschäftsführung dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von der Geschäftsführung dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von der Geschäftsführung zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, den 12. April 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Penzkofer, Wirtschaftsprüfer

gez. Fuchsberger, Wirtschaftsprüfer

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