Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 63306
Vorher
Liebherr-Nenzing Service GmbHLiebherr-MCCtec Vertriebs- und Service GmbH
Eingetragen
24.1.1997
Branche
Herstellung von Hebezeugen und FördermittelnReparatur und Instandhaltung von zivilen Schiffen, Booten und YachtenReparatur und Instandhaltung von Kriegsschiffen
Gegenstand
Vertrieb, Montage, Wartung und Reparatur von Schiffskranen, Offshorekranen, Hafenmobilkranen, Seilbaggern, anderen Hebezeugen und Baumaschinen und alle einschlägigen Arbeiten für die genannten Bereiche.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Josef Kopf
seit 13.10.2021
Geschäftsführer
Jörg Schmidt
seit 21.1.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Liebherr-MCCtec GmbHAUT
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Liebherr-MCCtec GmbH
Austria
1000000
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Liebherr-MCCtec Vertriebs- und Service GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Liebherr-MCCtec Vertriebs- und Service GmbH, Hamburg

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 17.245.831,34 17.910.918,49
2. Technische Anlagen und Maschinen 276.789,35 272.043,27
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.620.043,28 1.387.419,38
19.142.663,97 19.570.381,14
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 4.406.421,28 3.674.290,64
2. Unfertige Leistungen 987.285,86 1.686.637,72
3. Waren 364.149,93 47.601,13
4. Geleistete Anzahlungen 339.008,20 30.974,80
6.096.865,27 5.439.504,29
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.162.768,48 4.794.526,04
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.218.306,76 1.759.634,34
3. Sonstige Vermögensgegenstände 858.795,89 468.734,08
8.239.871,13 7.022.894,46
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.379.993,28 474,53
15.716.729,68 12.462.873,28
C. Rechnungsabgrenzungsposten 10.592,58 8.426,10
34.869.986,23 32.041.680,52

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 511.291,88 511.291,88
II. Kapitalrücklage 4.300.000,00 4.300.000,00
III. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.678.738,18 2.158.128,35
IV. Jahresfehlbetrag -798.308,56 -479.390,17
5.691.721,50 6.490.030,06
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 416.029,00 363.672,00
2. Sonstige Rückstellungen 1.336.253,45 904.242,91
1.752.282,45 1.267.914,91
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 703.099,28
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.772.149,19 352.754,66
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 578.412,44 516.356,34
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 22.385.485,26 22.004.023,19
5. Sonstige Verbindlichkeiten 689.935,39 707.502,08
27.425.982,28 24.283.735,55
34.869.986,23 32.041.680,52

Gewinn- und Verlustrechnung 2023

Liebherr-MCCtec Vertriebs- und Service GmbH, Hamburg

2023 2022
T€
1. Umsatzerlöse 43.027.438,18 32.930
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -143.413,53 129
3. Sonstige betriebliche Erträge 222.196,27 244
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -21.562.385,57 -15.019
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -4.670.861,18 -3.235
-26.233.246,75 -18.254
5. Rohergebnis 16.872.974,17 15.049
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -9.103.812,07 -8.771
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.865.214,58 -1.797
- davon für Altersversorgung: € 136.651,14 (Vorjahr: 140 T€)
-10.969.026,65 -10.568
7. Abschreibungen -1.165.297,93 -1.119
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.683.601,44 -3.622
9. Betriebsergebnis 55.048,15 -260
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.911,72 0
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -807.310,06 -263
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (Vorjahr: Erstattete Steuern vom Einkommen und Ertrag) -1.638,05 93
13. Ergebnis nach Steuern -750.988,24 -430
14. Sonstige Steuern -47.320,32 -49
15. Jahresfehlbetrag -798.308,56 -479

Anhang 2023

Liebherr-MCCtec Vertriebs- und Service GmbH, Hamburg

Amtsgericht Hamburg, HRB 63306

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB.

Die Liebherr-International AG, Bulle/Schweiz, stellt den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht der Liebherr-Gruppe auf. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht werden im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Gliederung der Bilanz erfolgte entsprechend den Vorschriften, die für große und mittelgroße Kapitalgesellschaften gelten (§ 266 Abs. 1 Satz 2 HGB).

Die Bilanz ist vor Verwendung des Jahresergebnisses, die Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Das Sachanlagevermögen und die Immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten jeweils vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von mehr als € 250 und bis einschließlich € 800 werden im Anlagevermögen aktiviert und im Monat des Zugangs vollständig abgeschrieben. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 250 werden sofort als Aufwand erfasst..

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten angesetzt. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Notwendige Abschläge gemäß § 253 Abs. 4 HGB wurden berücksichtigt.

Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgt mit den bis zum Bilanzstichtag angefallenen durchschnittlichen Herstellungskosten. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert.

Waren werden mit ihren Anschaffungskosten bilanziert.

Die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Zweifelhafte Forderungen wurden entsprechend dem erwarteten Ausfallrisiko wertberichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die Rückstellungen umfassen alle bei der Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und noch ungewissen Verpflichtungen. Der Ansatz erfolgt nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. Rückstellungen für Altersversorgungs- und Altersteilzeitverpflichtungen, soweit diese eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben, werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden zu Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen sind zum Kurs bei Einbuchung dem niedrigeren Stichtagskurs bewertet. Soweit die Forderungen und Verbindlichkeiten kurzfristig fällig sind, erfolgt die Bewertung zum Devisenkassakurs am Bilanzstichtag.

Latente Steuern werden soweit erforderlich passiviert. Auf den Ansatz des Aktivüberhanges latenter Steuerdifferenzen wird in Ausübung des Aktivierungswahlrechts nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB verzichtet.

III. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel dargestellt.

Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich in vollem Umfang um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

In den Sonstigen Vermögensgegenständen befindet sich eine abgegrenzte Forderung von € 100.000 gegenüber einem verbundenen Unternehmen.

Die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr jeweils Restlaufzeiten bis zu einem Jahr.

Aktive latente Steuerdifferenzen resultieren zum Bilanzstichtag im Wesentlichen aus den Vorräten und Rückstellungen. Wesentliche passive latente Steuerdifferenzen bestehen zum Bilanzstichtag nicht.

Das Gezeichnete Kapital (Stammkapital) ist in voller Höhe eingezahlt.

Bei der Kapitalrücklage handelt es sich um eine andere Zuzahlung gem. § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen betragen € 416.029 (Vj.€ 363.672). Der Ermittlung des Rückstellungsbetrages nach der Projected-Unit-Credit-Methode liegt ein Rechnungszinsfuß von 1,82 % (Vj. 1,78 %), ein Rententrend von 2,20 % sowie eine Fluktuationsrate von 3,4 % (Vj. 4,7 %) und die "Richttafeln 2018 G" von Professor Klaus Heubeck zugrunde. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes der letzten 10 bzw. 7 Geschäftsjahre beträgt € 8.828 (Vj. € 28.574). Er unterliegt der Ausschüttungssperre gem. § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB.

Die Sonstigen Rückstellungen enthalten überwiegend solche für ausstehende Rechnungen, zeitabhängige Vergütungen, noch nicht in Anspruch genommenen Urlaub und Altersteilzeit.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 3.966.735,26 (im Vorjahr: € 2.612.773,19) enthalten, davon € 21.310,42 (im Vorjahr: € 12.823,78) gegenüber der alleinigen Gesellschafterin. Es handelt sich dabei in vollem Umfang um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die Verbindlichkeiten insgesamt haben im Übrigen wie im Vorjahr jeweils eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern von € 110.005 (im Vorjahr: € 193.515) enthalten. Ferner sind Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten von € 159.543,00 (Vorjahr € 0,00) gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 HGB aufgestellt.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Gewinne aus dem Abgang von Sachanlagen in Höhe von € 53.354 (im Vorjahr € 31.881) sowie Währungsgewinne von € 3.825,01 (Vj.: € 500,67).

In den Sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung sind € 136.651 (im Vorjahr: € 139.791) aus Pensionskassen- und Direktversicherungsbeiträgen enthalten.

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen befinden sich Währungskursverluste in Höhe von € 3.788 (im Vorjahr: € 231). Ferner sind mit T€ 400 Aufwand gem. § 285 Nr. 31 HGB für die erwartete Inanspruchnahme für Schadensfälle enthalten.

Der Zinsaufwand enthält € 2.971 (im Vorjahr: € 16.873) aus der Aufzinsung von Pensionsverpflichtungen.

V. Sonstige Angaben

Für Ruhegeldleistungen, die von der betrieblichen Unterstützungskasse Hans Liebherr-Hilfe e.V. erbracht werden, bestehen unter Berücksichtigung des Kassenvermögens mittelbare Verpflichtungen in Höhe von T€ 2.117 (Vj. T€ 1.999) auf Basis des durchschnittlichen Marktzinses der letzten 10 Jahre. Auf Grund der Unterstützung des Hans Liebherr-Hilfe e.V. durch den Liebherr-Konzern wird nicht von einer Inanspruchnahme ausgegangen. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der mittelbaren Verpflichtungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes der letzten 10 bzw. 7 Geschäftsjahre beträgt T€ 69.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 132 Mitarbeiter (Vorjahr 125) beschäftigt. Davon 73 Arbeiter (Vorjahr: 66) und 59 Angestellte (Vorjahr: 59).

Als Geschäftsführer ist bestellt:

 

Herr Jörg Schmidt, Diplomkaufmann, Jork

 

Herr Andreas Kopf, Elektroniker, Hamburg

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen von insgesamt T€ 8.822 (Vorjahr: T€ 9.174), im Wesentlichen aus der Miete eines Betriebsgrundstücks, davon werden T€ 411 innerhalb eines Jahres fällig.

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

 

Hamburg, den 13. Februar 2024

Liebherr-MCCtec Vertriebs- und Service GmbH

Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Liebherr-MCCtec Vertriebs- und Service GmbH, Hamburg

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
A. Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Lizenzen 47.831,43 0,00 0,00 47.831,43
Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 20.118.136,69 0,00 0,00 20.118.136,69
2. Technische Anlagen und Maschinen 355.177,15 33.285,99 0,00 388.463,14
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.317.809,35 712.127,04 498.255,61 4.531.680,78
24.791.123,19 745.413,03 498.255,61 25.038.280,61
24.838.954,62 745.413,03 498.255,61 25.086.112,04
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
A. Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Lizenzen 47.831,43 0,00 0,00 47.831,43
Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 2.207.218,20 665.087,15 0,00 2.872.305,35
2. Technische Anlagen und Maschinen 83.133,88 28.539,91 0,00 111.673,79
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.930.389,97 471.670,87 490.423,34 2.911.637,50
5.220.742,05 1.165.297,93 490.423,34 5.895.616,64
5.268.573,48 1.165.297,93 490.423,34 5.943.448,07
NETTOBUCHWERTE
31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Lizenzen 0,00 0,00
Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 17.245.831,34 17.910.918,49
2. Technische Anlagen und Maschinen 276.789,35 272.043,27
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.620.043,28 1.387.419,38
19.142.663,97 19.570.381,14
19.142.663,97 19.570.381,14

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen der Gesellschaft

Die Liebherr-MCCtec Vertriebs- und Service GmbH ist als Vertriebs- und Servicegesellschaft für die Betreuung der Schiffs-, Hafenmobil- und Bohrinselkrane sowie der Seilbagger, Raupenkrane und Spezialtiefbaumaschinen von Liebherr in verschiedenen Regionen der Welt zuständig. Des Weiteren dient der Standort Hamburg als Knotenpunkt für Miet- und Rücknahmegeräte und bietet Überholungen von Komponenten wie auch die Ausführung von komplexen Reparaturaufträgen an Geräten an. Ferner gibt es noch Servicestützpunkte in Oberhausen und Dettingen.

Die Liebherr-MCCtec Vertriebs- und Service GmbH ist über ihre alleinige Muttergesellschaft, die Liebherr-MCCtec GmbH, Nenzing/Österreich, in den Konzernverbund der Liebherr-International AG, Bulle/Schweiz, eingebunden. Die Firmengruppe Liebherr ist ein Technologieunternehmen mit breit diversifiziertem Produktprogramm. Gegründet im Jahr 1949, umfasst die Firmengruppe heute über 140 Gesellschaften auf allen Kontinenten und beschäftigt mehr als 53.500 Mitarbeiter.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft erholte sich im Jahr 2023 nur langsam von den Folgen der Corona- Pandemie, den Auswirkungen des anhaltenden Russland-Ukraine-Konfliktes sowie den deutlichen Preissteigerungen. Den Prognosen des IWF zufolge schwächte sich das globale Wirtschaftswachstum von 3,5 % im Jahr 2022 auf 3,0 % im Jahr 2023 ab (Stand: Oktober 2023). Die unterschiedlichen Wachstumsaussichten in den einzelnen Ländern stellten eine Herausforderung für die Rückkehr zum Produktionsniveau vor der Corona-Pandemie dar. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften ging die Wachstumsdynamik von 2,6 % im Jahr 2022 auf 1,5 % im Jahr 2023 zurück. Das Wirtschaftswachstum in den USA betrug hierbei 2,1 % (Vorjahr: 2,1 %), in Japan 2,0% (Vorjahr: 1,0 %) sowie in Kanada 1,3 % (Vorjahr: 3,4 %). In der Eurozone entwickelte sich die Wirtschaftsleistung mit 0,7 % deutlich schwächer als im Vorjahr (3,3 %). Für Deutschland sagte das Statistische Bundesamt (Stand: Januar 2024) sogar einen Rückgang der Wirtschaftsleistung (- 0,3 %) voraus (Vorjahr: 1,8 %). Ein stärkeres Wachstum wiesen nach Angaben des IWF im Vergleich dazu die Schwellen- und Entwicklungsländer mit 4,0 % (Vorjahr: 4,1 %) auf (Stand: Oktober 2023). Die höchsten Wachstumsraten konnten in Indien mit 6,3 % (Vorjahr: 7,2 %) und in China mit 5,0 %

(Vorjahr: 3,0 %) erreicht werden. Die Prognosen für das Wachstum des weltweiten Warenhandels im Jahr 2023 wurden von der WTO angesichts des anhaltenden Produktionsrückgangs, der im vierten Quartal 2022 einsetzte, nach unten korrigiert (Stand: Oktober 2023). Das weltweite Handelsvolumen wird im Jahr 2023 voraussichtlich einen Anstieg von 0,8 % erfahren, was einem deutlichen Rückgang, gegenüber dem im April 2023 prognostizierten Wachstum von 1,7 % entspricht. Die durchschnittliche Inflationsrate weltweit liegt für das Jahr 2023 voraussichtlich bei rund 6,9 % gegenüber dem Vorjahr (Stand: November 2023). Für den harmonisierten Verbraucherpreisindex in Deutschland ermittelte das Statistische Bundesamt für das Jahr 2023 eine durchschnittliche Zunahme von 5,9 % (Vorjahr: 6,9 %) (Stand: Januar 2024).

Die Konjunkturaussichten der maritimen Wirtschaft in Deutschland haben sich laut IHK-Nord-Konjunkturreport im Herbst 2023 deutlich eingetrübt. Einen signifikanten Rückgang zeigt das Konjunkturbarometer im Schiffbau mit einem Minus von über 63,0 Punkten. Bei der Hafenwirtschaft hingegen steigt der Geschäftsklimaindex von 83,0 auf 93,3 Punkte. In der Schifffahrt haben sich die Konjunkturaussichten um drei Prozentpunkte auf einen Geschäftsklimaindex von 68,2 Punkten verringert.

2.2 Geschäftsverlauf

Gegenüber dem Vorjahr wurde ein deutlicher Umsatzanstieg von 31 % verzeichnet. Die Lieferungen und Leistungen für den maritimen Bereich machten rund 67 % (Vorjahr: 57 %) des Umsatzes aus, wobei insbesondere die Bereiche Schiffskrane und Offshorekrane zum Umsatzwachstum beitrugen. Weitere Umsätze wurden im Wesentlichen durch die Bereiche Hafenmobilkrane und Spezialtiefbau erzielt, welche gegenüber dem Vorjahr ebenfalls einen Umsatzanstieg verzeichneten. Dahingegen entwickelten sich die Umsätze im Bereich Seilbagger rückläufig. Wichtige Kunden sind Spezialtiefbaufirmen sowie diverse deutsche und ausländische Reeder und Hafengesellschaften. Die Liebherr-MCCtec Vertriebs- und Service GmbH erzielte den größten Teil ihres Umsatzes mit Ersatzteilverkäufen, gefolgt von Montagen und Reparaturen.

Der überwiegende Teil des Umsatzes wird in den Ländern der Europäischen Union erwirtschaftet. Im Berichtsjahr konnte hier eine deutliche Umsatzsteigerung erzielt werden.

Im Berichtsjahr wurde die Vertriebsstrategie im Bereich Baumaschinen verändert und die Liebherr-MCCtec Vertriebs- und Service GmbH kauft und verkauft nun Baumaschinen im eigenen Namen. Somit ist die Liebherr-MCCtec Vertriebs- und Service GmbH in den gesamten Geschäftszyklus involviert.

Durch die Zugehörigkeit der Liebherr-MCCtec Vertriebs- und Service GmbH zur Firmengruppe Liebherr ist die Beschaffung von typengebundenen Ersatzteilen grundsätzlich gesichert. Für den Bezug von sonstigen Ersatzteilen und Werkstoffen besteht eine breite Lieferantenbasis. Die anhaltende Lieferkettenproblematik stellte die Gesellschaft im Berichtsjahr erneut vor große Herausforderungen. Mit der eigenen Überholung von Komponenten konnte der Teileknappheit teilweise gegengesteuert werden.

2.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die für die Liebherr-MCCtec Vertriebs- und Service GmbH bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse, das Jahresergebnis und der Cashflow.

Vermögenslage

31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR %
Anlagevermögen 19.143 54,9 19.570 61,1 -427 -2,2
Vorräte 6.096 17,5 5.440 17,0 656 12,1
Forderungen und sonstige VG 8.240 23,6 7.023 21,9 1.217 17,3
Flüssige Mittel 1.380 4,0 0 0,0 1.380
Sonstige Aktiva 11 0,0 9 0,0 2 22,2
Umlaufvermögen u. sonst. Aktiva 15.728 45,1 12.472 38,9 3.256 26,1
Gesamte Vermögenswerte 34.870 100,0 32.042 100,0 2.828 8,8
Anlagenintensität 54,9 61,1 -6,2
Umlaufintensität 45,1 38,9 6,2

Die Vorräte wurden um Austauschkomponenten und Maschinen aufgestockt, die 2024 aufgearbeitet und verkauft werden.

Der Anstieg des Forderungsvolumens ist entsprechend dem Umsatzwachstum entstanden.

Die Unfertigen Leistungen sind auf 1,0 Mio. EUR (Vorjahr: 1,7 Mio. EUR) gesunken.

Die Abnahme des Anlagevermögens resultiert hauptsächlich aus der Abschreibung der Gebäude.

Finanzlage

31.12.2023 31.12.2022
TEUR % TEUR %
Eigenkapital 5.692 16,3 6.490 20,3
Rückstellungen 1.752 5,0 1.268 4,0
Verbindlichkeiten 27.426 78,7 24.284 75,8
Fremdkapital 29.178 83,7 25.552 79,7
Gesamtkapital 34.870 100,0 32.042 100,0
Eigenkapitalquote 16,3 20,3
Anlagendeckung mit EK 29,7 33,2
Veränderung
TEUR %
Eigenkapital -798 -12,3
Rückstellungen 484 38,2
Verbindlichkeiten 3.142 12,9
Fremdkapital 3.626 14,2
Gesamtkapital 2.828 8,8
Eigenkapitalquote -3,9
Anlagendeckung mit EK -3,4

Die Verringerung des Eigenkapitals ist auf den Jahresfehlbetrag zurückzuführen. Zur Deckung des Kapitalbedarfs stehen der Gesellschaft lang- und kurzfristige Kreditmöglichkeiten zur Verfügung. Ausreichende Kreditlinien sind konzernintern und mit Kreditinstituten vereinbart und wurden im Berichtsjahr nur zum Teil ausgenutzt.

Die Zunahme der Rückstellung um ca. 38% resultiert aus noch nicht regulierten Schadensfällen. Die Zunahme der Verbindlichkeiten um ca. 13% basiert auf Kundenanzahlungen.

Ertragslage

Die Zunahme der Flüssigen Mittel um 1,4 Mio. EUR resultiert aus den Zahlungsmittelzuflüssen aus der laufenden Geschäftstätigkeit von 4,5 Mio. EUR (Vorjahr: 0,1 Mio. EUR). Dem stehen Zahlungsmittelabflüsse in Höhe von 0,7 Mio. EUR (Vorjahr: 0,8 Mio. EUR) aus den Investitionen gegenüber. Ferner konnten Darlehnsverbindlichkeiten um 1,7 Mio. EUR getilgt und damit verbundener Zinsaufwand von 0,8 Mio. EUR beglichen werden.

Die Gesellschaft konnte ihre Zahlungsverpflichtungen stets erfüllen.

2023 2022
TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse 43.027 100,3 32.930 99,6
Bestandsveränderung -143 -0,3 129 0,4
Betriebsleistung 42.884 100,0 33.059 100,0
Materialaufwand -26.233 -61,2 -18.254 -55,2
Rohergebnis 16.651 38,8 14.805 44,8
Personalaufwand -10.969 -25,6 -10.568 -32,0
Abschreibungen -1.165 -2,7 -1.119 -3,4
Sonst. betr. Aufwendungen -4.683 -10,9 -3.622 -11,0
Sonst. betr. Erträge 222 0,5 243 0,7
Betriebliches Ergebnis 56 0,1 -261 -0,8
Finanzergebnis -805 -1,9 -263 -0,8
Ergebnis vor Steuern -749 -1,7 -524 -1,6
Ertragsteuern -2 0,0 94 0,3
Eraebnis nach Steuern -751 -1,8 -430 -1,3
Sonstige Steuern -47 -0,1 -49 -0,1
Jahresüberschuß -798 -1,9 -479 -1,4
Umsatzrendite (nach Steuern) -1,9 -1,5
Veränderung
TEUR %
Umsatzerlöse 10.097 30,7
Bestandsveränderung -272 <- 100,0
Betriebsleistung 9.825 29,7
Materialaufwand -7.979 43,7
Rohergebnis 1.846 12,5
Personalaufwand -401 3,8
Abschreibungen -46 4,1
Sonst. betr. Aufwendungen -1.061 29,3
Sonst. betr. Erträge -21 -8,6
Betriebliches Ergebnis 317 <-100,0
Finanzergebnis -542 >100,0
Ergebnis vor Steuern -225 42,9
Ertragsteuern -96 <- 100,0
Eraebnis nach Steuern -321 74,7
Sonstige Steuern 2 -4,1
Jahresüberschuß -319 66,6
Umsatzrendite (nach Steuern) -0,3

Da der deutliche Anstieg unserer Umsatzerlöse insbesondere auf den Verkauf von Ersatzteilen zurückzuführen ist und einen entsprechenden Wareneinsatz mit sich bringt, ist unser Rohergebnis zwar um 12,1 % gestiegen, gleichwohl ging sein Anteil am Gesamtumsatz zurück. Zusätzlich zu den allgemeinen preisbedingten Anstiegen wurde unser Ergebnis in 2023 durch eine deutliche Zunahme des Zinsaufwands aufgrund des erhöhten Zinsniveaus sowie durch die Risikovorsorge von für zwei Schadensfällen beeinflusst.

2.4 Gesamtaussage

Im Geschäftsjahr 2023 befinden sich die Umsatzerlöse wie prognostiziert deutlich über dem Vorjahresniveau, wohingegen die Gewinnerwartung nicht erfüllt werden konnte. Durch erhaltene Anzahlungen für Projekte konnten wir positiven Cashflow aus dem laufenden Geschäft erreichen, während neben Darlehnstilgungen die erhöhten Zinsbelastungen zu Mittelabflüssen im Finanzierungsbereich führten. Vor diesem Hintergrund beurteilt die Geschäftsführung den Verlauf des Geschäftsjahres 2023 insgesamt als ungenügend.

2.5 Personal- und Sozialbereich

Zum 31. Dezember 2023 beschäftigte die Liebherr-MCCtec Vertriebs- und Service GmbH 134 (Vorjahr: 127) Mitarbeiter. Die Mitarbeiter im Service werden regelmäßig bei den Herstellerwerken geschult.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1 Risikomanagement und Internes Kontrollsystem

Risiken werden von der Geschäftsführung identifiziert und bewertet. Für jedes identifizierte Risiko werden geeignete Maßnahmen definiert und überwacht.

Das Risikomanagement im Finanzbereich beruht auf der Sicherungsstrategie der Firmengruppe Liebherr und wird zentral koordiniert und überwacht. Eventuellen Risiken im Finanzbereich wird durch Beachtung und Einhaltung interner Regelungen vorgebeugt.

Risiken im Bereich der Informationstechnik - unberechtigter Datenzugriff bzw. Datenmissbrauch - wird durch ein in der gesamten Firmengruppe Liebherr implementiertes Sicherheitskonzept Rechnung getragen.

Produktrisiken sind mit einer umfassenden Deckung durch eine Produkthaftpflichtversicherung abgesichert. Weitere Risiken wie Brandschäden und Betriebsunterbrechung sind ebenfalls versichert.

Des Weiteren ist in der Gesellschaft ein internes Kontrollsystem installiert, mit dessen Hilfe die Geschäftsleitung die Einhaltung von Richtlinien und die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung nach konzerneinheitlichen Vorgaben überwacht.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Aus der zukünftigen Anwendung des Mindeststeuergesetzes (MinStG) sind für die Gesellschaft keine Auswirkungen zu erwarten.

3.2 Voraussichtliche Entwicklung, Chancen und Risiken

Für das Jahr 2024 kündigt der IWF mit 2,9 % eine leichte Abschwächung des globalen Wirtschaftswachstums an (Stand: Oktober 2023). In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften ist mit einem Gesamtwachstum von 1,4 % zu rechnen. Hierbei ist für die USA ein Rückgang auf 1,5 % vorausgesagt, während für Kanada ein Zuwachs von 1,6 % erwartet wird. Für den Euroraum wird insgesamt ein leichter Anstieg von 1,2 % prognostiziert. Die Wachstumsdynamik in Deutschland sollte sich mit einem Wert von 0,9 % gegenüber dem Vorjahresniveau (- 0,3 %) erholen. Für die Schwellen- und Entwicklungsländer liegt die Wachstumsprognose mit 4,0 % auf dem Niveau des Jahres 2023. Impulse werden unter anderem aus Indien mit 6,3 % und Saudi-Arabien mit 4,0 % erwartet. Für China wird ein rückläufiges Wirtschaftswachstum von 5,0 % in 2023 auf 4,2 % prognostiziert. Das weltweite Handelsvolumen wird laut WTO im Jahr 2024 ein Wachstum von 3,3 % erfahren (Stand: Oktober 2023). Die globale Inflation wird den Prognosen zufolge weiter zurückgehen: von 8,7 % im Jahr 2022 auf 6,9 % im Jahr 2023 und 5,8 % im Jahr 2024, was auf eine straffere Geldpolitik zurückzuführen ist, die durch niedrigere internationale Rohstoffpreise unterstützt wird.

Kurzfristige Chancen und Risiken der Liebherr-MCCtec Vertriebs- und Service GmbH hängen eng mit der Entwicklung der Märkte in den Absatzländern zusammen. Geopolitische Unsicherheiten, handelspolitische Spannungen und restriktivere geldpolitische Maßnahmen könnten die Märkte weiter beeinträchtigen und sie stärker belasten als erwartet. Zudem besteht das Risiko, dass sich die Konsum- und Investitionstätigkeit langsamer erholt.

Des Weiteren ergeben sich wesentliche Risiken aus den Versorgungsengpässen bei Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und Komponenten aufgrund der nach wie vor angespannten Situation auf den Beschaffungs- und Logistikmärkten.

Wachstumschancen können sich aus der weiteren Intensivierung und Ausweitung des Serviceangebotes sowie der kontinuierlichen Weiterentwicklung unserer Produkte ergeben. Darüber hinaus ermöglicht die weitere Optimierung der operativen Prozesse eine Verbesserung der Ertragslage.

Eine angemessene Ausstattung an Finanzmitteln ist durch die Einbindung in die Firmengruppe Liebherr und eine zentral koordinierte Finanzplanung permanent sichergestellt. Es besteht ein Zinsrisiko, da die derzeit in Anspruch genommenen Konzerndarlehen mit einem variablen Zinssatz versehen sind und der Marktzins weiter steigen könnte.

Bestandsgefährdende Risiken sind nicht zu erkennen.

Für das Jahr 2024 rechnet die Liebherr-MCCtec Vertriebs- und Service GmbH mit einem weiterhin starken Anstieg der Umsatzerlöse um ca. 21 %, was unter anderem auf einzelne Großprojekte und die Erweiterung des bestehenden Geschäftsfeldes im Vertrieb zurückzuführen ist. Damit einhergehend, wird eine deutliche Verbesserung des Ergebnisses vor Steuern um +2,4 Mio. € prognostiziert.

Der erwartete Saldo des Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit wird in 2024 voraussichtlich unter dem Vorjahreswert liegen. Im Finanz- und Investitionsbereich wird es in Folge höherer Investitionen und geplanter Darlehnstilgungen zu einem höheren Mittelabfluss als in 2023 kommen.

Die Prognosen beruhen auf verschiedenen Annahmen sowie derzeit verfügbaren Informationen und Markttendenzen. Die tatsächlichen Ergebnisse können bei Eintreten unterschiedlicher Umstände davon abweichen.

 

Hamburg, 13. Februar 2024

Liebherr-MCCtec Vertriebs- und Service GmbH

Die Geschäftsführung

Andreas Kopf

Jörg Schmidt

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Liebherr-MCCtec Vertriebs- und Service GmbH, Hamburg:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Liebherr-MCCtec Vertriebs- und Service Gmbh, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Liebherr-MCCtec Vertriebs- und Service GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB / Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen aus dolosen handlungenresultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unsere Prüfungsurteile zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 26. Februar 2024

Hamburger Treuhand Gesellschaft
Schomerus & Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Comberg, Wirtschaftsprüfer

Bolz, Wirtschaftsprüfer

Niederschrift über die Gesellschafterversammlung der Liebherr-MCCtec Vertriebs- und Service GmbH, Hamburg

Die Gesellschafterversammlung fand am 09. April 2024 in Nenzing, Österreich statt.

Die gefertigte Alleingesellschafterin der

Liebherr-MCCtec Vertriebs- und Service GmbH, Hamburg, Deutschland

vertreten durch Hr. Reinhard Krappinger
Hr. Markus Schmidle

fasst folgende Beschlüsse:

1.

Der vorliegende Jahresabschluss zum 31.12.2023, welcher durch die Hamburger Treuhand Gesellschaft Schomerus & Partner Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Deichstraße 1, 20459 Hamburg, Deutschland, geprüft und für richtig befunden wurde, wird genehmigend zur Kenntnis genommen.

2.

Der Bilanzgewinn 2023 in Höhe von EUR 880.430 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

3.

Den Geschäftsführern, Herrn Jörg Schmidt und Herrn Andreas Kopf wird für das Geschäftsjahr 2023 die Entlastung erteilt.

4.

Die Hamburger Treuhand Gesellschaft Schomerus & Partner Wirtschaftsprüfungsgesellschaft wird zum Abschlussprüfer für den Jahresabschluss zum 31.12.2024 wiederbestellt.

 

Nenzing, den 09. April 2024

LIEBHERR-MCCtec GMBH

R. Krappinger

M. Schmidle

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