Serviscope AG
Ottostraße 22A, 76227 Karlsruhe, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ralf Gremm seit 3.6.2025 | Prokura |
Jochen Götz seit 3.6.2025 | Prokura |
Jürgen Schimmele seit 15.4.2024 | Vorstandsmitglied |
Thorsten Iske seit 8.1.2021 | Vorstandsmitglied |
Waltraud Höfer seit 8.1.2021 | Prokura |
Frank Erb seit 12.6.2020 | Vorstandsmitglied |
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SERVISCOPE AGKarlsruheJahresabschluss zum 31.12.2023LageberichtA. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Die SERVISCOPE AG (nachfolgend Serviscope) unterstützt ihre Kunden aus dem Finanzdienstleistungssektor gezielt und bedarfsgerecht durch zentrale Dienstleistungen für deren Privat- und Firmenkundengeschäft. Das Unternehmen bietet ein umfassendes Spektrum von Services rund um Kundenansprache und -betreuung sowie rund um die Prozessbearbeitung einer Bank - alles aus einer Hand - an. Primäre Kundengruppe sind die Banken der genossenschaftlichen FinanzGruppe. Die Serviscope ist ein Konzernunternehmen in der Unternehmensgruppe Atruvia AG. Im Berichtsjahr hatte die Serviscope, neben ihrem Sitz in Karlsruhe, Standorte in Darmstadt, Gladbeck und Schloß Holte-Stukenbrock. Für die Serviscope gewinnen die Standardisierung und Automation von Prozessen und der strategische und operative Umbau des Bankverfahrens der Atruvia AG in der genossenschaftlichen FinanzGruppe weiter an Bedeutung. Die von der Serviscope erbrachten Sourcing-Leistungen sind im aktuellen Betriebsmodell der Genossenschaftsbanken integriert. Damit der ständige technische Fortschritt, der unmittelbar auf die Prozesse wirkt, zeitnah in die Bearbeitung einfließt, wurde und wird die bestehende strategische Kooperation mit der Atruvia AG im Business Process Outsourcing (BPO) weiter ausgebaut. Die Atruvia AG übernimmt im Rahmen der gemeinsamen BPO-Dienstleistungen die Administration und Bereitstellung der Prozesse im IT-System der Banken. Die Serviscope produziert auf Basis dieser Prozess-Standards die jeweilige Leistung. Die gemeinsamen Dienstleistungen unterstützen die Transformation in die neuen IT-Systeme. Mit der Konzeption der Module von "Nachlass BPO" und "Datenkontrolle Wertpapier BPO" wird die Kooperation weiter ausgebaut. Im Jahr 2023 erteilte das Finanzamt Karlsruhe-Durlach der SERVISCOPE AG eine verbindliche Auskunft zur Umsatzsteuerbefreiung für nahezu alle BPO-Dienstleistungen. Diese wird ab dem 01.01.2024 wirksam. Dies führt in der Folge zu einer Kostenreduktion für die angeschlossenen Banken. B. Wirtschaftsbericht 1. Rahmenbedingungen Die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung wurde maßgeblich durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine und die damit verbundenen Herausforderungen, insbesondere im Bereich der Energieversorgung, geprägt. Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im Schnitt des Jahres 2023 um 5,9 Prozent gestiegen. Dies war die zweithöchste Inflationsrate in einem Gesamtjahr seit der Wiedervereinigung im Jahr 1990. Trotz der schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen stieg die Arbeitslosenquote nur leicht. Die robuste Arbeitsmarktentwicklung führte zu einem durchschnittlichen Anstieg der Bruttolöhne und -gehälter je Arbeitnehmer um über 5 Prozentpunkte. Parallel dazu stieg der generelle Arbeitskräftemangel, insbesondere im Dienstleistungssektor, weiter an. Weitere relevante Rahmenbedingungen waren die Anpassung des Mindestlohns zum 01.10.2022, der im Jahr 2023 seine volle Wirkung entfaltete, und der parallel dazu steigende Arbeitskräftemangel insbesondere im Dienstleistungssektor. Mit dem Auslaufen des rechtlichen Rahmens der Corona-Schutzmaßnahmen zum 07.04.2023 reduzierten sich die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie. 2. Geschäftsverlauf Das Jahr 2023 war für die Serviscope geprägt von operativem Krisenmanagement aufgrund der Auswirkungen des Ukrainekriegs auf die deutsche Wirtschaft und dem strategischen Ausbau zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft, Hervorzuheben ist das 20-jährige Bestehen des Unternehmens. Im Anschluss an die ordentliche Hauptversammlung wurden die Vorstände Franz Otto und Frank Wienker in den Ruhestand verabschiedet und sind zum 30.06.2023 aus dem Unternehmen ausgeschieden. Nach einem sehr guten Start im ersten Quartal 2023 folgten zwei stabile Quartale mit monatlichen, saisonalen Umsatzschwankungen. Das Geschäftsjahr konnte mit einem starken vierten Quartal abgeschlossen werden. Dennoch konnten einige Geschäftschancen nicht realisiert werden. Insgesamt war die Vertriebskraft der Serviscope durch die Veränderung des Vertriebsvorstandes und weiteren fehlenden Mitarbeiterkapazitäten gemindert. Das Jahr 2023 war geprägt von einem wachsenden Bestandskundengeschäft und einem eher moderaten Neukundengeschäft. Omnipräsent war und ist der Arbeitskräftemangel und die starken Corona-Nachwirkungen in Form von nie dagewesenen Krankheitsquoten. Des Weiteren wurde der Arbeitsmarkt stark durch die Beschlüsse der Mindestlohnkommission beeinflusst. Der Entwicklung am Arbeitsmarkt wurde mit zahlreichen Maßnahmen begegnet. Die Mitarbeitergewinnungsmaßnahmen wurden intensiviert und neue Wege im Bereich Social Media beschritten. In Zusammenarbeit mit einem Start-Up-Unternehmen wurden vielfältige Facebook-Kampagnen zur Mitarbeitergewinnung erarbeitet und erfolgreich umgesetzt. Parallel dazu wurde der Aufbau eines zusätzlichen Telefonteams am Standort Gladbeck gestartet und ausgebaut. Aufgrund der positiven Erfahrungen wurde der Beschluss zur Gründung eines Telefonteams am Standort Schloß Holte-Stukenbrock getroffen. Darüber hinaus wurden die Grundgehälter der Mitarbeitenden um 4,5% zum 01. 07.2023 erhöht. Am Standort Karlsruhe wurde zum 01.11.2023 der Firmensitz in die Ottostraße 22a in Karlsruhe-Durlach verlegt. Das neubezogene Gebäude wurde zuvor kernsaniert, auf den neusten Standard gebracht und nach den heutigen und zukünftigen Anforderungen einer modernen Servicegesellschaft ausgestattet. Das freistehende Gebäude mit sechs Stockwerken verfügt über eine Gesamtmietfläche von: 4.259,54 m 2 , davon sind 3.070,50 m 2 Bürofläche. Insgesamt stehen 364 Arbeitsplätze auf Basis des Open Space-Konzeptes, 15 Besprechungsräume mit 92 Sitzplätzen und 2 Schulungsräume mit 18 Schulungsplätzen für die Mitarbeitenden zur Verfügung. Seit 01.03.2023 wird die SERVISCOPE von der ZAM eG als zentralem Dienstleister der Volks- und Raiffeisenbanken im Auslagerungsmanagement gesteuert. Eine Vielzahl von Banken haben diese Dienstleistung bereits beauftragt. Die wirtschaftliche und organisatorische Situation des Tochterunternehmens Servodata GmbH konnte im Jahr 2023 nachhaltig verbessert werden. Insgesamt hat sich die Serviscope den besonderen Herausforderungen im Jahr 2023 gestellt und diese gut meistern können. Wirtschaftlich betrachtet, unter Berücksichtigung der sehr herausfordernden Rahmenbedingungen, beurteilen wir das abgelaufene Geschäftsjahr für die Serviscope als zufriedenstellend: Bei einem Umsatz von 25,7 Mio. Euro konnte ein EBIT in Höhe von 1,6 Mio. Euro erzielt werden. Die Umsatzerlöse liegen um rund 3,1 Mio. Euro über Vorjahresniveau. Die Umsatzrendite liegt bei 6,3 %. Die Planzahlen mit Umsatzerlösen von 25,1 Mio. Euro konnten mit 25,7 Mio. Euro übererfüllt werden; das geplante EBIT in Höhe von 0,8 Mio. Euro konnte trotz der Auswirkungen der stark veränderten Umfeldbedingungen übertroffen werden. Die Entwicklung des Unternehmens wird anhand der nachfolgenden Darstellung veranschaulicht: 2.1 Mitarbeiterentwicklung Für einen bundesweit agierenden Bankendienstleister sind qualifizierte und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein entscheidender Erfolgsfaktor. Sie werden durch gezielte Qualifizierungsmaßnahmen und eine Ausbildungskonzeption sowohl fachlich und methodisch als auch in der persönlichen Entwicklung begleitet. Die Serviscope ist darüber hinaus ein Ausbildungsunternehmen. Aktuell werden fünf junge Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen als Kaufmann/-frau für Dialogmarketing ausgebildet. Das Unternehmen beschäftigte zum 31. Dezember 2023, inklusive Geschäftsleitung und Auszubildenden, insgesamt 497 Mitarbeitende (Vorjahr 434), davon 83 externe Mitarbeitende. Durchschnittlich lag der interne Mitarbeiterbestand, inklusive Geschäftsleitung und Auszubildenden, bei 383,25 (Vorjahr 345,8). 3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 3.1 Ertragslage Die Umsätze der Serviscope im Jahr 2023 liegen insgesamt bei 25,7 Mio. Euro (Vorjahr 22,7 Mio. Euro). Die Umsatzerlöse beinhalten Erlöse aus den Geschäftsbereichen: Privatkunden-, Firmenkunden- und Spezial-Services. Die Umsatzzuwächse wurden im Wesentlichen durch die Produkte Pfändung BPO, Datenkontrolle Passiv, Wertpapier und durch die Händlerunterstützung Terminals realisiert. Ein Teil des Umsatzwachstums war zudem in einer per 01.01.2023 vorgenommenen Anpassung der Leistungsentgelte um 8,8% begründet. Umsatzstruktur nach den drei Geschäftsfeldern:
Der Materialaufwand beträgt 5,0 Mio. Euro (Vorjahr 4,4 Mio. Euro) und enthält im Wesentlichen Kosten für externe Personalkapazitäten, Aufwendungen für die technische Infrastruktur sowie Lizenzen und Nutzungsgebühren für den Betrieb der Systeme. Im Vergleich zum Vorjahr wurden zur Umsetzung von Sonderaufträgen mehr externe Mitarbeitendenkapazitäten eingesetzt. Der Personalaufwand beläuft sich auf 15,4 Mio. Euro (Vorjahr 13,9 Mio. Euro) und liegt bei einer höheren Mitarbeitendenzahl über dem Vorjahresaufwand. Die durch die Entwicklung des gesetzlichen Mindestlohns notwendig gewordenen Gehaltsanpassungen wirkten sich ebenso spürbar aus. Der sonstige betriebliche Aufwand beläuft sich auf 3,5 Mio. Euro (Vorjahr 3,6 Mio. Euro) und liegt fast auf Vorjahresniveau. Erhöhte Vertriebskosten konnten durch Einsparungen bei den Beratungsaufwendungen und den Fremdleistungen kompensiert werden. Es wurde ein EBIT von 1,6 Mio. Euro (Vorjahr 0,8 Mio. Euro) erwirtschaftet und ein Jahresüberschuss von 1,1 Mio. Euro (Vorjahr 0,5 Mio. Euro) erzielt. Die Umsatzrendite (EBIT - bezogen auf Netto-Umsatzerlöse) liegt bei 6,3 % und somit aufgrund des gestiegenen Rohertrags höher als die prognostizierte Umsatzrendite von 3,2 %. Unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen des abgelaufenen Geschäftsjahres war die Ertragslage im Geschäftsjahr 2023 insgesamt zufriedenstellend. 3.2 Finanzlage Das Grundkapital beträgt 0,7 Mio. Euro und ist in voller Höhe einbezahlt. Die Aufteilung des Grundkapitals stellt sich zum 31.12.2023 wie folgt dar:
Die Hauptversammlung der Serviscope hat am 29. Mai 2019 den Vorstand ermächtigt, das Grundkapital in der Zeit bis zum 30. April 2024, einmalig oder mehrmals, um insgesamt bis zu nominal 250.000 Euro durch Ausgabe von bis zu 250.000 auf Namen lautende Stückaktien gegen Sach- oder Bareinlagen mit der Möglichkeit des Bezugsrechtsausschlusses zu erhöhen. Darauf bezugnehmend hat der Vorstand in seiner Sitzung vom 23. Juli 2019 einstimmig beschlossen, das Grundkapital von 500.000 Euro um 250.000 Euro auf 750.000 Euro zu erhöhen. Nach einer ersten Erhöhung im Jahr 2019 um 123.042 Euro wurde auf dieser Grundlage in 2020 das Grundkapital mit Beschlüssen des Aufsichtsrats und Vorstands vom 20. Oktober 2020, 2. November 2020 und 10. Dezember 2020 mit der Ausgabe weiterer 80.537 Stückaktien um 80.537 Euro auf 703.579 Euro erhöht. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 21. Dezember 2020. Als weiteres genehmigtes Kapital sind 46.421 Euro als vinkulierte Namensaktien verfügbar. Der Cashflow, der sich aus dem Jahresüberschuss, den Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie den Veränderungen der Rückstellungen ergibt, beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf 2,0 Mio. Euro. Dieser reichte zu jeder Zeit aus, um die Sachinvestitionen zu finanzieren. Bei den Sachinvestitionen in Höhe von 1,1 Mio. Euro lag der Schwerpunkt im Wesentlichen auf Betriebs- und Geschäftsausstattung. Der Vorstand schätzt die Finanzlage als geordnet ein. 3.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich zum Bilanzstichtag im Vergleich zum Vorjahr (9,4 Mio. Euro) um 25,3 % auf 11,8 Mio. Euro erhöht. Die Bruttoinvestitionen in Höhe von insgesamt 1,1 Mio. Euro (Vorjahr 0,1 Mio. Euro) betreffen überwiegend Betriebs- und Geschäftsausstattung. Das Anlagevermögen ist vollständig durch Eigenkapital finanziert. Insgesamt hat sich das Anlagevermögen insbesondere wegen der Zunahme im Sachanlagevermögen gegenüber dem Vorjahr um 21,3 % auf 3,0 Mio. Euro erhöht. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich stichtagsbezogen erhöht und betragen 3,0 Mio. Euro. Die liquiden Mittel haben sich aufgrund des operativen Cashflows um 1,7 Mio. Euro auf 5,4 Mio. Euro erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt 70,7 % (Vorjahr 77,3 %). Die Rückstellungen haben sich mit 1,4 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr (1,1 Mio. Euro) erhöht. Bei den Verbindlichkeiten ist mit 1,8 Mio. Euro eine Erhöhung gegenüber dem Vorjahr (1,1 Mio. Euro) eingetreten. Der Vorstand schätzt die Vermögenslage als geordnet ein. C. Risikobericht Um in einem sich rasch wandelnden und an Komplexität zunehmenden Umfeld erfolgreich bestehen zu können, hat die Serviscope ein Risikomanagementsystem im Einsatz. Die Rahmenbedingungen für die organisatorischen Regelungen und Maßnahmen zur Errichtung dieses Systems sind in einem Risikohandbuch dokumentiert. Der Vorstand ist somit in der Lage, kurzfristig auf Veränderungen der Risikolage zu reagieren und im Falle von drohenden oder eintretenden Risikoereignissen entsprechende Gegenmaßnahmen aufzusetzen. Das System zur Risikosteuerung wird in der Serviscope ständig beobachtet und weiterentwickelt und ist fest in die betrieblichen Arbeitsabläufe integriert. Das Risikohandbuch als zentraler Punkt des Risikomanagements beschreibt das Verfahren innerhalb des Unternehmens. Eine dauerhafte Existenzsicherung der Serviscope kann ausschließlich durch rechtzeitiges Handeln erfolgen. Dies bedingt, wie in den gesetzlichen, aufsichtsrechtlichen und satzungsmäßigen Anforderungen formuliert, ein frühzeitiges Erkennen der Risiken. Das Frühwarnsystem ist ein wichtiger Bestandteil des Risikomanagementsystems. Die aufgeführten Risiken werden quartalsweise von den Verantwortlichen bewertet, gegebenenfalls inklusive Einleitung notwendiger Maßnahmen, sofern das Prüfungsergebnis nicht der definierten Zielerreichung entspricht. Im Rahmen der IKS-Kontrolle 'Risikobewertung' findet darüber hinaus eine Prüfung statt. Das Risikomanagementsystem und die daraus resultierende Risikoberichterstattung ermöglichen dem Vorstand eine Gesamtbetrachtung über die Risikosituation und liefern den verantwortlichen Personen und Gremien Transparenz und entsprechende Entscheidungsgrundlagen, um das Eintreten von bestandsgefährdenden Situationen zu vermeiden. Der IT-Betrieb, die damit verbundene Verfügbarkeit der Systeme und die Einhaltung von Datenschutzrichtlinien sind für die Serviscope als Mehrmandantendienstleister für Banken und Finanzdienstleister von sehr hoher Bedeutung. Deshalb unterliegen alle strategischen und operativen Maßnahmen einer sorgfältigen Abwägung der Risiken. Geeignete Notfallpläne stehen zur Verfügung. Zum Betrieb ihrer Dienstleistungen nutzt die Serviscope die gleiche, hochsichere Infrastruktur wie ihre Partnerbanken. Durch Notfallpläne und die Leistungserbringung an unterschiedlichen Standorten (Karlsruhe, Darmstadt, Gladbeck und Schloß Holte-Stukenbrock) sind sichernde Maßnahmen für den Katastrophenfall im Einsatz. Am Standort Karlsruhe ist es durch den Betrieb mehrerer USV-Anlagen (Unterbrechungsfreie Stromversorgung) und durch den Anschluss an die autarke Stromversorgung über die Atruvia AG möglich, im Falle von Störungen und Ausfällen im Stromnetz, neben der technischen Infrastruktur, auch die Produktion im Notfall über mehrere Tage aufrecht zu erhalten. An den Standorten Darmstadt, Gladbeck und Schloß Holte-Stukenbrock sind kleinere USV-Anlagen im Einsatz, welche ein gezieltes Herunterfahren der Server sicherstellen. Die flexible Personaleinsatzplanung spielt bei Mengenschwankungen eine wichtige Rolle. Das Leerkostenrisiko wird durch eine zentrale Planung der Produktionskapazitäten, unterschiedliche Arbeitszeitmodelle und eine dezentrale Mitarbeitereinsatzplanung gesteuert und minimiert. Personellen Risiken, ausgelöst durch dolose Handlungen, wirkt die Serviscope mit klaren Kompetenz- und Zugriffsregelungen, dem Gebot des 4-Augen-Prinzips bei kritischen Prozessen sowie einem eingerichteten internen Kontrollsystem entgegen. Risiken aus der Corona-Pandemie auf den Geschäftsbetrieb wurden durch organisatorische Regelungen und Maßnahmen minimiert. Das größte Corona-Risiko ist der Ausfall kompletter Teams und die damit verbundene Unmöglichkeit der Leistungserbringung, die zu signifikanten Umsatzverlusten führen würde. Dieses Risiko wurde durch strikte räumliche Trennung der Teams, mobiles Arbeiten und intensive Schutzmaßnahmen reduziert. Die Vorgaben und Schutzmaßnahmen des Robert Koch-Instituts wurden konsequent umgesetzt. Ab Februar 2023 wurden die Maßnahmen zurückgenommen, gemäß den politischen Rahmenbedingen. Dem nach wie vor bestehenden erhöhten Krankenstandsrisiko wurde durch die Ausweitung der Telefonieproduktion an den Standorten Gladbeck und Schloß Holte-Stukenbrock begegnet. Möglichen Schwankungen in der Nachfrage zwischen einzelnen Dienstleistungen kann durch gezieltes Kapazitätsmanagement entgegengewirkt werden. Den Kostenrisiken aus der Energie-Krise und der steigenden Inflation wurde durch eine Preisanpassung zum 1. Januar 2023 über alle Dienstleistungen hinweg begegnet. Haftungs- und Bewertungsrisiken aus der Tochtergesellschaft Servodata GmbH wurden durch Preisanpassungen über alle Dienstleistungen und Kunden hinweg zum 01.01.2023 und durch die weitere Professionalisierung der internen Prozesse minimiert. Abgeleitet aus der Bonität der Kunden bestehen geringe Ausfallrisiken; es besteht ein Forderungsmanagementsystem, um diese zu minimieren. Die Liquidität der Gesellschaft ist sichergestellt. Die Bankguthaben belaufen sich zum Stichtag auf 5,4 Mio. Euro (Vorjahr 3,7 Mio. Euro), was 45,7 % (Vorjahr 38,8 %) der Bilanzsumme entspricht. Insgesamt hat der Vorstand im Berichtszeitraum festgestellt, dass keine wesentlichen Risiken bestehen, die eine ordnungsgemäße Bearbeitung der von den Mandanten an die Serviscope ausgelagerten Aktivitäten und Prozesse wesentlich beeinträchtigen können oder die Risikotragfähigkeit der Serviscope überschreiten. Die Serviscope erwartet nach aktuellem Kenntnisstand keine wesentlichen Risiken mit negativen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens. Für alle gängigen Risiken, wie Schäden an eigenen Sachanlagen sowie aus der Haftung für Vermögensschäden Dritter, besteht ein ausreichender Versicherungsschutz, der regelmäßig mit den Experten des Versicherers überprüft und bei Bedarf angepasst wird. Der bestehende Kundenstamm sichert die wirtschaftliche Unabhängigkeit des Unternehmens. Die Risiken sind in der Gesamtheit beherrschbar und werden vom Vorstand als nicht bestandsgefährdend eingestuft. D. Chancen- und Prognosebericht Die Serviscope ist ein bundesweit agierender Mehrmandantendienstleister für Banken und Finanzdienstleistungsunternehmen. Die strategische Ausrichtung der Serviscope wurde durch den Aufsichtsrat bestätigt und durch den Vorstand konsequent in die Umsetzung gebracht. Die strategischen Handlungsoptionen organisches Wachstum, anorganisches Wachstum und Kooperationen werden im Dreiklang bearbeitet. Die Ausrichtung der Dienstleistungen erfolgt entlang der Geschäftsfelder von Banken. Angeboten werden Services für das Privat- und Firmenkundengeschäft für Banken und Spezial-Services für Finanzdienstleister. Die Serviscope wird weiter in die Automation der Produktionsabläufe investieren. Hier bestehen weiterhin Potenziale für Effizienzsteigerungen in der Bearbeitung. Für 2024 ist der Einsatz von Digitalen Assistenten in den Datenbereinigungsprozessen vorgesehen. Die strategische Kooperation mit der Atruvia AG wird auch im Jahr 2024 weiter ausgebaut. Zwei neue BPO-Produkte werden gemeinsam pilotiert und in den Markt gebracht. Im Jahr 2023 wurde der Firmensitz am Standort Karlsruhe in die Ottostraße 22a in 76227 Karlsruhe verlegt. Damit einher ging die vollständige Modernisierung aller Arbeitsplätze. Die Immobilie wird im Rahmen eines zehnjährigen Mietvertrages von der Atruvia angemietet. Der bereits vom Vorstand erarbeitete und vom Aufsichtsrat beschlossene Wirtschaftsplan geht für 2024 von einem EBIT von 1,16 Mio. Euro, bei prognostizierten Umsatzerlösen von 28,2 Mio. Euro, aus. Damit wird eine Umsatzrendite von 4,1 % angestrebt. Aus der Corona-Pandemie werden nur temporäre negative Auswirkungen auf die Umsatzentwicklung erwartet. Der Vorstand der Serviscope schätzt die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage für die kommenden zwölf Monate als geordnet und stabil ein. E. Spezialgesetzliche Angabepflichten Der Vorstand hat seinen Bericht über die Beziehungen der Gesellschaft zu verbundenen Unternehmen im Geschäftsjahr 2023 aufgestellt und dem Abschlussprüfer sowie dem Aufsichtsrat zur Prüfung vorgelegt. Zu diesem Bericht hat der Vorstand folgende Schlusserklärung abgegeben: "Die SERVISCOPE AG hat nach den Umständen, die zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in denen Rechtsgeschäfte mit der Atruvia AG oder einer ihrer Konzerngesellschaften vorgenommen wurden, in jedem Fall eine angemessene Gegenleistung erhalten bzw. zu marktüblichen Preisen Dienstleistungen eingekauft. Berichtspflichtige Maßnahmen wurden weder getroffen noch unterlassen."
Karlsruhe, 22. Februar 2024 SERVISCOPE AG Vorstand Frank Erb Thorsten Iske Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang 2023I. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden größenabhängige Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Die Gesellschaft mit Sitz in Karlsruhe wird beim Amtsgericht Mannheim unter der Nummer HRB 110206 geführt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird in Anwendung von § 253 Abs. 3 Satz 4 HGB über 10 Jahre abgeschrieben. Bei den Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens werden die Anschaffungskosten um lineare Abschreibungen gemindert. Die Finanzanlagen werden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bewertet. Bei nur vorübergehender Wertminderung werden keine Abschreibungen vorgenommen. Die Abschreibung beweglicher Anlagegüter erfolgt über ihre betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Diese orientiert sich - falls zutreffend - an den von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu 800,00 Euro (netto) werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Abgang gezeigt. Vermögensgegenstände über 800,00 Euro (netto) werden über die planmäßige Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Gegenstände des Umlaufvermögens sind mit ihren Nennwerten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken im Forderungsbestand lagen nicht vor. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde mit der Bildung einer Pauschalwertberichtigung von 1% auf den Bestand der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Rechnung getragen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt worden. Die Rückstellung für Verpflichtungen aus Altersteilzeit wird nach Maßgabe des Blockmodells für zum Bilanzstichtag abgeschlossene Altersteilzeitvereinbarungen gebildet. Sie enthält Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft. Die Bewertung der Verpflichtungen erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 0,99 %, eines Gehaltstrends von 2,0 % und auf der Grundlage der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Die Rückstellungen für Übergangsgeld wurde nach der Projected Unit Credit Method (PUC-Methode) unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 1,74 % und auf der Grundlage der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck ermittelt. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem jeweiligen Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei voraussichtlich vorübergehender Wertminderung von Finanzanlagen werden keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen. III. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz sowie zur Gewinn- und Verlustrechnung (1) Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz enthaltenen Positionen der immateriellen Vermögensgegenstände, der Sachanlagen und Finanzanlagen ergeben sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel. Diese Darstellung ist integrierter Bestandteil des Anhangs. (2) Der Geschäfts- und Firmenwert in Höhe von 79,3 TEUR (Vorjahr 102,0 TEUR) ist im Zusammenhang mit einem Asset Deal mit der Regionalen ServiceCenter VR-Banken eG, Darmstadt, entstanden. (3) Die Anteile an verbundenen Unternehmen betreffen die Beteiligung an der SERVODATA GESELLSCHAFT MIT BESCHRÄNKTER HAFTUNG, Frankfurt am Main, an der die Gesellschaft zu 100 % beteiligt ist. Das Eigenkapital der SERVODATA beträgt zum 31. Dezember 2023 246,2 TEUR, der Jahresüberschuss 2023 142,0 TEUR: (4) Bei den Ausleihungen an verbundene Unternehmen von 288,0 TEUR (Vorjahr 300,0 TEUR) handelt es sich um ein Gesellschafterdarlehen an die SERVODATA GESELLSCHAFT MIT BESCHRÄNKTER HAFTUNG, Frankfurt am Main. (5) Die sonstigen Ausleihungen betreffen zwei Darlehen an eine Pensionskasse. Aufgrund der bestehenden und zu erwartenden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist trotz ihrer Unverzinslichkeit auf die Abwertung der Darlehen auf einen beizulegenden Wert verzichtet worden, da von einer Rückzahlung zum Nennwert ausgegangen werden kann. Bei einer Abwertung im Geschäftsjahr hätte sich ein beizulegender Wert von insgesamt 148,5 TEUR ergeben. (6) Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen von 176,8 TEUR (Vorjahr 190,6 TEUR) betreffen mit 177,8 TEUR (Vorjahr 190,7 TEUR) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die mit 1,0 TEUR (Vorjahr 0,1 TEUR) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verrechnet wurden. (7) Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten antizipative Posten in Höhe von 25,1 TEUR (Vorjahr 86,8 TEUR). Diese betreffen im Folgejahr abziehbare Vorsteuer. (8) Das Grundkapital ist in voller Höhe eingezahlt und ist eingeteilt in 703.579 Namensaktien mit einem Nennbetrag von je 1 Euro. Es wird von der Atruvia AG (50,3 %) und von Genossenschaftsbanken (49,7 %) gehalten. Das genehmigte Kapital beträgt nach den Kapitalerhöhungen im Geschäftsjahr 2020 noch 46.421,00 EUR. Die Bilanz wurde unter Berücksichtigung der teilweisen Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. In dem Posten Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von 8,9 TEUR enthalten. Aus dem Bilanzgewinn des Vorjahres wurden aufgrund des Gewinnverwendungsbeschlusses der Hauptversammlung 470,0 TEUR den anderen Gewinnrücklagen zugeführt. (9) Die sonstigen Rückstellungen von 1.281,4 TEUR (Vorjahr 1.005,4 TEUR) enthalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus Tantiemen und Sonderzahlungen von 290,0 TEUR (Vorjahr 308,0 TEUR), Gleitzeit von 102,0 TEUR (Vorjahr 135,0 TEUR), Urlaubsansprüchen von 119,7 TEUR (Vorjahr 123,6 TEUR), Gewährleistung von 128,6 TEUR (Vorjahr 113,3 TEUR) sowie ausstehende Rechnungen von 145,6 TEUR (Vorjahr 161,6 TEUR). (10) Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von 226,1 TEUR (Vorjahr 127,5 TEUR) betreffen mit 247,9 TEUR (Vorjahr 186,9 TEUR) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und mit 21,8 TEUR (Vorjahr 59,1 TEUR) verrechnete Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Gegenüber der Mehrheitsgesellschafterin bestehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 239,3 TEUR (Vorjahr 130,0 TEUR) und verrechnete Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 20,5 TEUR (Vorjahr 27,8 TEUR). (11) In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von 40,2 TEUR (Vorjahr 111,1 TEUR) sowie sonstige periodenfremde Erträge von 97,0 TEUR (Vorjahr 9,4 TEUR) enthalten. IV. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nichteingetreten. V. Sonstige Angaben Sprecher des Vorstands der Gesellschaft ist Herr Frank Erb, Bankkaufmann, Sachsenheim. Weitere Vorstandsmitglieder im Geschäftsjahr waren: • Thorsten Iske, Bankkaufmann, Fritzlar • Franz Otto, Bankkaufmann, Dreieich (bis zum 30. Juni 2023) • Frank Wienker, Bankkaufmann, Nordwalde (bis zum 30. Juni 2023) Sämtliche Vorstandsmitglieder üben ihre Tätigkeit hauptberuflich aus. Die Gesamtbezüge der aktiven Vorstände betrugen 769,8 TEUR. Vergütungen für ehemalige Vorstände gab es keine. Mitglieder des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr 2023 waren: • Martin Beyer, Sprecher des Vorstands der Atruvia AG (Vorsitzender) • Ansgar Käter, Vorsitzender des Vorstands der VerbundVolksbank OWL eG (stellvertretender Vorsitzender) • Peter Marsch, Mitglied des Vorstands der Wiesbadener Volksbank eG • Horst Möller, Geschäftsfeldleiter Kundenprojekte und Consulting der Atruvia AG • Jürgen Nachtnebel, Mitglied des Vorstands der Volksbank Bodensee-Oberschwaben eG • Ralf Pakosch, Mitglied des Vorstands der Frankfurter Volksbank Rhein-Main eG • Jens Prößer, Mitglied des Vorstands der VR Bank Dreieich-Offenbach eG • Anette Rehorsch-Hartmann, Mitglied des Vorstands der Vereinigte Volksbanken eG • Oliver Reuter, Mitglied des Vorstands der Volksbank Rhein-Ruhr eG Die Aufwandsentschädigungen für die Aufsichtsratsmitglieder betrugen im Geschäftsjahr 20,4 TEUR. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen von 9.697,1 TEUR (Vorjahr 2.569,2 TEUR) resultieren überwiegend aus Miet- und Dienstleistungsverträgen. Davon bestehen 8.370,9 TEUR gegenüber der Mehrheitsgesellschafterin. In diesen Verpflichtungen enthalten sind auch Darlehenszusagen gegenüber einer Pensionskasse, die als nahestehende Person i.S.d. § 285 Nr. 21 HGB zu qualifizieren ist, in Höhe von 202,1 TEUR. Außerbilanzielle Geschäfte bestehen nur aus den obengenannten Mietverträgen. Der Zweck und Vorteil dieser Verträge liegt vor allem in der niedrigeren Kapitalbindung gegenüber dem Erwerb. Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer betrug im Berichtsjahr 375,25 (Vorjahr 343) Personen, davon waren 121 (Vorjahr 97,75) in Teilzeit beschäftigt. Darüber hinaus wurden 5 Auszubildende beschäftigt. Die SERVISCOPE AG wird für den größten Kreis von Unternehmen in den Konzernabschluss der Mehrheitsgesellschafterin Atruvia AG einbezogen, der beim elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht wird. Aufgrund der Einbeziehung ist die SERVISCOPE AG von der Aufstellung eines Konzernabschlusses für den kleinsten Kreis von Unternehmen befreit. Der Bilanzgewinn des Vorjahres in Höhe von 514.038,73 EUR wurde wie folgt verwendet: 470.000,00 EUR wurden in die freien Rücklagen eingestellt und 35.178,95 EUR als Dividende ausgeschüttet. Der Restbetrag in Höhe von 8.859,78 wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Aufsichtsrat und Vorstand schlagen der Hauptversammlung vor, den Bilanzgewinn wie folgt zu verwenden:
Ausschüttung einer Dividende von 0,05 EUR je Stückaktie des dividendenberechtigten Grundkapitals von 703.579,00 EUR für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Karlsruhe, 22. Februar 2024 SERVISCOPE AG Frank Erb Thorsten Iske Entwicklung des Anlagevermögens vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die SERVISCOPE AG, Karlsruhe Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SERVISCOPE AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SERVISCOPE AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit dem Aufsichtsrat unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Neu-Isenburg, 22. Februar 2024 AWADO
GmbH
Grimme, Wirtschaftsprüfer/in Krohn, Wirtschaftsprüfer/in Bericht des Aufsichtsrats 2023Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, im Berichtsjahr 2023 nahm der Aufsichtsrat die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben mit großem Engagement und äußerster Sorgfalt wahr, zu welchen unter anderem die Überwachung der Geschäftsführung der Gesellschaft gehörte. Der Vorstand informierte turnusmäßig, zeitnah und umfassend über die allgemeine sowie wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens, über eingegangene Prüfungsberichte wurde vom Vorstand ebenfalls zeitnah und umfassend informiert. Sitzungen des Aufsichtsrats In fünf Sitzungen wurden die Berichte des Vorstands zur Lage und Entwicklung der Gesellschaft entgegengenommen. Der Aufsichtsrat hat im Rahmen seiner Zuständigkeit über alle wesentlichen Vorgänge beraten und, soweit erforderlich, die entsprechenden Beschlüsse gefasst. Schwerpunkte der Beratungen und Beschlussfassungen in den Sitzungen des Aufsichtsrats waren: • Die wirtschaftliche Entwicklung und Planung der Gesellschaft • Die Prüfungsergebnisse für das Geschäftsjahr 2022 inklusive der Feststellung des Jahresabschlusses • Die Ergebnisse der Kundenumfrage und Ableitung zentraler Maßnahmen • Die personellen Veränderungen im Vorstand inklusive Suche und Bestellung eines neuen Vertriebsvorstandes • Die Änderung des Geschäftsverteilungsplans • Die wirtschaftliche Entwicklung der Servodata GmbH • Der Prozess zur Umsatzsteuerbefreiung von Servicedienstleistungen inklusive einer verbindlichen Auskunft des Finanzamtes • Die Ergebnisse einer Analyse zur weiteren Konsolidierung der genossenschaftlichen Servicegesellschaften • Ein Strategie-Review und Bewertung der Strategieoptionen organisches, anorganisches Wachstum und Kooperationen Die Arbeit in den Ausschüssen des Aufsichtsrats Der Ausschuss für Vorstandsangelegenheiten und strategische Überlegungen befasste sich im Geschäftsjahr in drei Sitzungen mit den Vorstandszielen und Vorstandstantiemen, der Auswahl eines neuen Vertriebsvorstandes und der Konsolidierung der Servicegesellschaften in der genossenschaftlichen Finanzgruppe sowie der strategischen Positionierung der Gesellschaft und Themen zur geschäftspolitischen Ausrichtung. Prüfung des Jahresabschlusses Der vom Vorstand vorgelegte Jahresabschluss sowie der Lagebericht wurden von den Abschlussprüfern, der AWADO GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Neu-Isenburg, geprüft. Am 20. März 2024 hat der Aufsichtsrat in Anwesenheit der Vertreter des Abschlussprüfers den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 gebilligt und damit festgestellt. Die Prüfungsergebnisse wurden mit dem Abschlussprüfer besprochen; Einwendungen ergaben sich nicht. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 trägt den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk der Prüfungsgesellschaft. Der Aufsichtsrat hat sich mit dem Vorschlag des Vorstands über die Verwendung des Bilanzgewinns 2023 einverstanden erklärt und stimmt dem Lagebericht zu. Neuwahl des Aufsichtsrates Mit dem Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung am 23. Mai 2023 endeten die Amtszeiten aller Aufsichtsratsmitglieder. Eine Neuwahl war erforderlich. Nach §§ 95 f. AktG i. V. m. § 7 Abs.1 der Satzung der Gesellschaft besteht der Aufsichtsrat aus neun Mitgliedern. Es waren demzufolge neun Aufsichtsratsmandate zu besetzen. Die Mandate wurden wie folgt besetzt: • Martin Beyer, Sprecher des Vorstands der Atruvia AG • Ansgar Käter ̧ Vorsitzender des Vorstands der VerbundVolksbank OWL eG • Horst Möller, Geschäftsfeldleiter der Atruvia AG • Jens Prößer, Mitglied des Vorstands der VR Bank Dreieich-Offenbach eG • Anette Rehorsch-Hartmann, Mitglied des Vorstands der Vereinigte Volksbanken eG • Oliver Reuter, Mitglied des Vorstands der Volksbank Rhein-Ruhr eG • Jürgen Nachtnebel, Mitglied des Vorstands der Volksbank Bodensee-Oberschwaben eG • Ralf Pakosch, Mitglied des Vorstands der Frankfurter Volksbank Rhein-Main eG • Peter Marsch, Mitglied des Vorstands der Wiesbadener Volksbank eG In der konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrats wurden Martin Beyer, Sprecher des Vorstands der Atruvia AG, einstimmig zum Aufsichtsratsvorsitzenden und Ansgar Käter, Vorsitzender des Vorstands der VerbundVolksbank OWL eG, einstimmig zum stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt. Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand und allen Mitarbeitern der SERVISCOPE AG seine Anerkennung für ihren Einsatz und ihr Engagement aus und dankt für die geleistete gute Arbeit im Jahr 2023.
Karlsruhe, 20. März 2024 Der Aufsichtsrat Martin Beyer, Vorsitzender des Aufsichtsrats Feststellung des Jahresabschlusses und Beschluss über die ErgebnisverwendungDer Jahresabschluss 2023 ist vom Aufsichtsrat am 20. März 2024 gemäß § 172 Satz 1 AktG gebilligt worden; der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat zur Ergebnisverwendung wurde durch die Hauptversammlung der SERVISCOPE AG am 10. Juni 2024 die Zustimmung erteilt. |
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