Automarkt
Dinser GmbH
Wangen im
Allgäu
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.09.2022 bis zum 31.08.2023
Lagebericht
I.
Darstellung des Geschäftsverlaufs
Geschäftsgegenstand der Automarkt Dinser GmbH
ist der Groß- und Einzelhandel mit EU-Neuwagen und
jungen Gebrauchtwagen. Das Jahr 2022/2023 war geprägt
von einer rückläufigen Endkundennachfrage
einerseits und andererseits von einer deutlichen
Verbesserung der Produktion und Liefersituation der
Hersteller. Aufgrund einer erheblichen Zunahme des
Preiswettbewerbs und daraus resultierend deutlich
verringerten Margen, konnte der Umsatz 2022/2023 zwar
nochmals geringfügig gesteigert werden, die
Umsatzrendite ging jedoch gegenüber den Vorjahren
deutlich zurück.
1. Allgemeine Konjunkturentwicklung
Im Jahr 2023 trat eine deutliche Abkühlung der
deutschen Wirtschaft ein. Das reale BIP sank in 2023 um
0,2% nach einem Wachstum in Höhe von 1,8% in 2022. Der
private Konsum wuchs in 2023 preisbereinigt nur um ca.
0,2%. (Quelle: Statistisches Bundesamt)
2. Entwicklung der Branche
Im Autojahr 2023 wurden insgesamt 2,84 Millionen
Personenkraftwagen (Pkw) neu zugelassen, ein Anstieg von
ca. 7,3% gegenüber 2022. Der Privatanteil sank in 2023
auf ca. 32,8%. (Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt)
3. Rohertrags- und Auftragsentwicklung
Die Umsätze im Geschäftsjahr 2022/2023 sind
um ca. 5,8% gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Im
Vergleich zum Geschäftsjahr 2021/2022 ergibt sich ein
um ca. 169 TEUR verringerter Rohertrag.
4. Beschaffung
Die Neuwagen werden in verschiedenen Ländern der
EU insbesondere von Markenhändlern und
Generalimporteuren bezogen. Das Lieferantennetz war im Jahr
2023 gut diversifiziert und die Gesamtzahl der aktiven
Lieferanten stieg aufgrund intensiver Suche weiter an. Es
konnten einige wichtige neue Beziehungen aufgebaut werden.
5. Personal
Die Gesellschaft beschäftigte im
Jahresdurchschnitt (ohne Geschäftsführer) 14
Mitarbeiter.
6. Forschung und Entwicklung
Es wurden keinerlei eigene Forschungs- und
Entwicklungstätigkeiten getätigt.
II.
Darstellung der Lage
1. Vermögenslage
wesentliche
Bilanzpositionen
|
Geschäfts-
jahr
|
Vorjahr
|
Veränderung
|
|
T€
|
T€
|
T€
|
%
|
Aktiva
|
|
|
|
|
immat. VG und
Sachanlage-
vermögen
|
797
|
808
|
-11
|
-1,4
|
kurzfristige
Vermögenswerte
|
10.263
|
4.589
|
5.674
|
123,6
|
langfristige
Vermögenswerte
|
1.349
|
753
|
596
|
79,2
|
liquide Mittel
|
1.036
|
1.871
|
-835
|
-44,6
|
Rechnungsabgrenzungsposten
|
1
|
3
|
-2
|
-66,7
|
Passiva
|
|
|
|
|
Eigenkapital
|
4.878
|
4.758
|
120
|
31,8
|
kurzfristige
Verbindlichkeiten
|
4.168
|
2.351
|
1.897
|
2,2
|
langfristige
Verbindlichkeiten
|
4.400
|
915
|
3.405
|
372,1
|
Bilanzsumme
|
13.446
|
8.024
|
5.422
|
67,6
|
Bei den Aktiva zeigt sich eine deutliche
Erhöhung bei den kurzfristigen Vermögenswerten.
Diese ergibt sich im Wesentlichen aus einem um TEUR 4.381
gestiegenen Warenbestand. Die Erhöhung des
Warenbestands liegt zum einen an der Erweiterung des
bisherigen Fahrzeugbestands um sehr hochpreisige
Sportfahrzeuge und zum anderen an der Aufholung des in den
Vorjahren teilweise bestehenden Lieferengpasses für
Fahrzeuge.
Für die Erhöhung des Warenbestandes wurden
mittelfristige Bankdarlehen aufgenommen. Dies zeigt sich
bei den kurz- und langfristigen Verbindlichkeiten auf der
Passivseite.
Das Eigenkapital der Gesellschaft hat sich um TEUR
120 erhöht.
Die Erhöhung erfolgt aus dem
Jahresüberschuss sowie Minderungen durch
Gewinnausschüttungen an die Gesellschafter.
Aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme in Folge der
Warenbestandsaufstockung durch Fremdkapital verringert sich
die Eigenkapitalquote der Gesellschaft um 23 % von bisher
59 % auf 36 %. Bei den Aktiva zeigt sich eine deutliche
Erhöhung bei den kurzfristigen Vermögenswerten.
Diese ergibt sich im Wesentlichen aus einem um TEUR 4.381
gestiegenen Warenbestand. Die Erhöhung des
Warenbestands liegt zum einen an der Erweiterung des
bisherigen Fahrzeugbestands um sehr hochpreisige
Sportfahrzeuge und zum anderen an der Aufholung des in den
Vorjahren teilweise bestehenden Lieferengpasses für
Fahrzeuge.
Für die Erhöhung des Warenbestandes wurden
mittelfristige Bankdarlehen aufgenommen. Dies zeigt sich
bei den kurz- und langfristigen Verbindlichkeiten auf der
Passivseite.
Das Eigenkapital der Gesellschaft hat sich um TEUR
120 erhöht.
Die Erhöhung erfolgt aus dem
Jahresüberschuss sowie Minderungen durch
Gewinnausschüttungen an die Gesellschafter.
Aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme in Folge der
Warenbestandsaufstockung durch Fremdkapital verringert sich
die Eigenkapitalquote der Gesellschaft um 23 % von bisher
59 % auf 36 %.
2. Finanzlage
Die Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Das
Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten
stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und
Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.
Zum Stichtag beliefen sich die flüssigen Mittel auf
TEUR 1.036 (i. Vj. TEUR 1.872). Die
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben
sich in 2022/2023 um TEUR 5.179 gegenüber dem Vorjahr
erhöht und machen 49,4 % der Bilanzsumme aus. Die
kurzfristigen Forderungen, Bankbestände und
Vorräte übersteigen die kurzfristigen
Verbindlichkeiten.
Da ein Abverkauf des im Vergleich zum Vorjahr
deutlich erhöhten Fahrzeugbestandes gegebenenfalls
nicht vollständig kurzfristig möglich ist, wurden
zusätzlich mittel- und langfristige Bankdarlehen
aufgenommen, um die Liquidität der Gesellschaft stets
zu gewährleisten.
3. Ertragslage
Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr
2022/2023 einen Rohertrag mit TEUR 2.673
(i. Vj. TEUR 2.842). Die Verringerung geht
auf eine im Zusammenhang mit der Umsatzausweitung
hinzunehmende Ermäßigung der Marge zurück.
Die Umsätze wurden im Wesentlichen (rd. 93% ggü.
rd. 97% i.Vj.) im Inland erzielt.
Die Personalaufwendungen betragen TEUR 944 (i. Vj.
TEUR 709). Durch die Erhöhung der Mitarbeiterzahl
ergab sich Mehrausgaben von TEUR 235 gegenüber dem
Vorjahr. Die Abschreibungen haben sich gegenüber dem
Vorjahr um TEUR 27 auf TEUR 149 erhöht. Die
Erhöhung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von
TEUR 584 im Vorjahr auf TEUR 597 im laufenden
Geschäftsjahr beruht vor allem auf Mehraufwendungen
aus Reparatur- und Instandhaltungsaufwendungen mit TEUR 9,
den gestiegenen Werbe- und Reisekosten um TEUR 15.
Gegenläufig ist die Verminderung der Aufwendungen
für Währungsumrechnung um TEUR 16 (TEUR 40, i.
Vj. TEUR 56) zu verzeichnen. Die Erträge aus
Ausleihungen des Finanzanlagevermögens betragen im
Geschäftsjahr TEUR 19 (i. Vj. TEUR 14).
Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen haben sich
aufgrund der deutlich höheren Inanspruchnahme der
Kontokorrentkredite der Kreditinstitute erhöht
(TEUR 259, i. Vj. TEUR 31).
Unter Berücksichtigung der Steuern vom Einkommen
und vom Ertrag in Höhe von TEUR 214
(i. Vj. TEUR 394) sowie den sonstigen
Steuern in Höhe von TEUR 3 (i. Vj. TEUR 4)
resultiert ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR
528 (i. Vj. TEUR 1.012).
Insgesamt kann die Lage der Gesellschaft als
zufriedenstellend bezeichnet werden.
III.
Chancen, Prognose- und Risikobericht
1. Geschäftsentwicklung 2022/2023 - Ausblick
2023/2024
In Folge der rückläufigen Kundennachfrage
hat sich der Handel mit EU-Fahrzeugen deutlich
intensiviert. Durch eine Verstärkung der
Vertriebsmitarbeiter konnte der Umsatz im
Geschäftsjahr geringfügig gesteigert werden.
Aufgrund geringerer Margen und deutlich höherer
Finanzierungskosten des Vorratsvermögens ist das
Ergebnis gegenüber dem Vorjahr gesunken. Diese Tendenz
setzt sich zu Beginn des Geschäftsjahres 2023/2024
fort. Gegenwärtig ist davon auszugehen, dass sich die
Verkaufszahlen im weiteren Verlauf des Jahres auf
niedrigerem Niveau stabilisieren. Für 2023/2024 ist
mit einem Umsatzrückgang von circa 10% zu rechnen.
Aufgrund der im Vergleich zu 2022/2023 nochmals
verringerten Margen, den verlängerten Lagerzeiten und
den in diesem Zusammenhang deutlich höheren
Finanzierungskosten ist für 2023/2024 mit einem
Verlust im unteren bis mittleren sechsstelligen Bereich zu
rechnen. Durch die nachhaltige Unternehmensstrategie
hinsichtlich Eigenkapital kann die Gesellschaft den Verlust
verkraften.
2. Risikobericht
Branchenspezifische Risiken:
Der Autohandel kehrt in 2023/2024 zur
Vor-Pandemie-Situation zurück. Die Lieferzeiten haben
sich wieder normalisiert. Durch den Einbruch der
Inlandnachfrage nach Elektro-Pkw, hat sich die Fokussierung
der Automarkt Dinser GmbH auf Verbrennerfahrzeuge als
erfolgreiche Strategie bestätigt. Durch den
verschärften Wettbewerb mit sinkenden Margen und
deutlich gestiegenen Finanzierungszinsen für den
Vorratsbestand ergeben sich erhebliche Belastungen auf das
Jahresergebnis. Durch die Aufnahme von Wohnmobilen ins
Portfolie der Automarkt Dinser GmbH wird darüber
hinaus versucht, das Kundenangebot zu erweitern und die
Angebotsseite zu diversifizieren. Eine grundsätzliche
Bedrohung des Geschäftsmodells ist nicht gegeben.
Ertragsorientierte Risiken:
Hohe Zinsen auf einen deutlich gestiegenen
Lagerbestand führen zu einer nachhaltigen
Ergebnisbelastung. Durch den Abbau des Lagerbestandes und
kürzere Standzeiten der Fahrzeuge soll eine
Verringerung der Zinsbelastung erreicht werden.
Finanzwirtschaftliche Risiken:
Liquiditätsrisiken sind auf Grund unserer
stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation
derzeit nicht erkennbar. Potentielle Währungsrisiken,
die die Vermögens- Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft wesentlich beeinflussen könnten, bestehen
im Wesentlichen auf dem Beschaffungsmarkt. Zur Absicherung
dieser Währungsrisiken hat die Gesellschaft diverse
Devisensicherungsgeschäfte abgeschlossen.
3. Chancenbericht
Durch den stark rückläufigen Absatz von
E-Fahrzeugen ergeben sich für die Händler, die
ihren Fokus im Verbrenner-Fahrzeug haben zusätzliche
Marktchancen. Durch eine konstant optimistische
Bestellpolitik können wir auch weiterhin genügend
Fahrzeuge, insbesondere Verbrenner-Fahrzeuge beziehen, die
für den Verkauf zur Verfügung stehen und den
Verkaufserfolg sicherstellen.
4. Gesamtaussage
Die Geschäftssituation hat sich durch die
verhaltenen Kundennachfrage und die deutlich höheren
Finanzierungszinsen gegenüber dem Geschäftsjahr
2021/2022 verschlechtert. Die modifizierten Umsatz- und
Rohertragsziele konnten trotz dieser Problematik erreicht
werden. Die positive Entwicklung der Vorjahre setzt sich in
2022/2023 nicht fort, das Ergebnis des Jahres 2022/2023 ist
jedoch zufriedenstellend. Risiken, die den Fortbestand der
Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit
nicht erkennbar.
IV. Risikoberichterstattung über die Verwendung von
Finanzinstrumenten
Zu den Finanzinstrumenten zählen Forderungen,
Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.
Hinsichtlich der Risiken bei den Finanzinstrumenten
sind Forderungsausfälle im Ein- und Verkauf nach wie
vor ein zentrales Risiko der Gesellschaft.
Zur Verringerung des Risikos im Verkauf wird auf
einen solventen Kundenstamm geachtet. Des Weiteren erfolgt
die Aushändigung sämtlicher Unterlagen im Rahmen
des Verkaufs erst mit vollständiger Kaufpreiszahlung.
Forderungsausfälle konnten dadurch bisher vermieden
werden.
Für den Einkauf steht bei der Auswahl der
Lieferanten die Kredit- und Vertrauenswürdigkeit im
Vordergrund, da aufgrund der teilweise über 12 Monaten
dauernden Abwicklungszeiträumen zwischen Bestellung
und Auslieferung der Fahrzeuge häufig mit Anzahlungen
gearbeitet wird.
Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten
Zahlungsfristen gezahlt. Zur Absicherung der
Währungsrisiken wurden die im Risikobericht
ausgeführten Devisensicherungsgeschäfte
abgeschlossen.
Die kurzfristige Finanzierung erfolgt im Wesentlichen
über Eigenmittel sowie Kreditlinien verschiedener
Banken.
Die Risikopolitik bezüglich der Finanzpositionen
ist konservativ. Die Sicherstellung des Unternehmenserfolgs
gegen finanzielle Risiken jeglicher Art ist das oberste
Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft.
Trotz der allgemeinen konjunkturellen
Beeinträchtigungen der Branche sowie laufender
Veränderungen der politischen Vorgaben ist die
Automarkt Dinser GmbH positiv gestimmt mittelfristig wieder
eine stabile Ertragslage zu erreichen.
Wangen im Allgäu, den 28. November 2024
Geschäftsführer Alfred Dinser
Geschäftsführer Marc Dinser
Bilanz
Aktiva
|
|
31.8.2023
EUR |
31.8.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
797.024,00 |
807.657,00 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
38.567,00 |
46.567,00 |
| II.
Sachanlagen |
758.357,00 |
760.990,00 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
17.878,00 |
21.080,00 |
| 2.
technische Anlagen und Maschinen |
4.148,00 |
4.778,00 |
| 3.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
736.331,00 |
735.132,00 |
| III.
Finanzanlagen |
100,00 |
100,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
12.648.704,06 |
7.214.235,08 |
| I.
Vorräte |
9.705.494,92 |
3.867.117,07 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
1.906.807,74 |
1.475.297,01 |
| 1.
Forderungen gegen Gesellschafter |
63.976,62 |
0,00 |
| 2.
sonstige Vermögensgegenstände |
1.842.831,12 |
1.475.297,01 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
1.036.401,40 |
1.871.821,00 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
1.217,19 |
3.071,13 |
| Summe
Aktiva |
13.446.945,25 |
8.024.963,21 |
Passiva
|
|
31.8.2023
EUR |
31.8.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
4.878.496,98 |
4.758.141,50 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
25.000,00 |
25.000,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
225.000,00 |
225.000,00 |
| III.
Gewinnvortrag |
4.100.671,21 |
3.495.694,73 |
| IV.
Jahresüberschuss |
527.825,77 |
1.012.446,77 |
| B.
Rückstellungen |
318.369,00 |
622.570,00 |
| C.
Verbindlichkeiten |
8.250.079,27 |
2.644.251,71 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten |
6.640.144,54 |
1.461.123,22 |
| 2.
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern |
1.096,97 |
3.951,70 |
| 3.
sonstige Verbindlichkeiten |
1.608.837,76 |
1.179.176,79 |
| Summe
Passiva |
13.446.945,25 |
8.024.963,21 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.9.2022 - 31.8.2023
EUR |
1.9.2021 - 31.8.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
2.673.836,07 |
2.842.014,45 |
| 2.
Personalaufwand |
944.165,85 |
709.009,04 |
| a)
Löhne und Gehälter |
816.335,91 |
606.904,98 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
127.829,94 |
102.104,06 |
| davon
für Altersversorgung |
1.224,00 |
1.274,00 |
| 3.
Abschreibungen |
148.964,87 |
122.255,18 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
148.964,87 |
122.255,18 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
596.804,45 |
583.370,38 |
| davon
Aufwendungen aus der Währungsumrechnung |
39.389,09 |
55.974,27 |
| 5.
Erträge aus anderen Wertpapieren und
Ausleihungen des Finanzanlagevermögens |
0,00 |
3,00 |
| 6.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
19.007,95 |
14.096,20 |
| 7.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
258.796,14 |
31.156,17 |
| 8.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
213.636,94 |
394.323,11 |
| 9.
Ergebnis nach Steuern |
530.475,77 |
1.015.999,77 |
| 10.
sonstige Steuern |
2.650,00 |
3.553,00 |
| 11.
Jahresüberschuss |
527.825,77 |
1.012.446,77 |
Anhang
1. Allgemeine Angabe zum Jahresabschluss
1.1. Angaben zur Gesellschaft
Die Gesellschaft ist unter der Firma Automarkt
Dinser GmbH mit Sitz in Wangen im Allgäu im
Handelsregister des Amtsgerichts Ulm unter HRB 720285
eingetragen.
Die Gesellschaft ist als mittelgroße
Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 2 HGB einzustufen.
1.2. Gliederungsgrundsätze
Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und
Verlustrechnung entspricht den Bestimmungen der
§§ 266 und 275 HGB. Die Bilanz ist in Kontoform,
die Gewinn- und Verlustrechnung in Staffelform nach dem
Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Die Posten der Aktivseite sind nicht mit den Posten
der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen,
Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten
verrechnet worden, soweit keine Bewertungseinheiten i. S.
v. § 254 HGB vorlagen.
Das Anlage- und Umlaufvermögen, das
Eigenkapital, die Schulden sowie die
Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert
ausgewiesen und hinreichend gegliedert.
Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände
aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd
zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des
Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals
sowie für immaterielle Vermögensgegenstände,
die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht
bilanziert.
Die auf den Jahresabschluss angewendeten
Darstellungsgrundsätze sind beibehalten worden.
Der Jahresabschluss vermittelt ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.
2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
2.1. Bilanz
Im Jahresabschluss sind sämtliche
Vermögensgegenstände, Schulden,
Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge
enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.
Die Bilanzierungsverbote nach § 248 Abs. 1 und
§ 248 Abs. 2 HGB wurden beachtet.
Rückstellungen sind nur im Rahmen des § 249
Abs. 1 HGB gebildet. Die Anpassung der Rückstellungen
erfolgte nach bestimmungsgemäßem Verbrauch.
Rechnungsabgrenzungsposten wurden nur im Rahmen der
Bestimmungen nach § 250 HGB gebildet.
Soweit Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251
HGB bestehen, sind diese gemäß § 268 Abs. 7
HGB im Anhang angegeben.
2.2. Bewertungsmethoden
Die Bewertung wurde nach den allgemeinen Bestimmungen
der §§ 252 bis 256 a HGB vorgenommen. Die
Wertansätze der Eröffnungsbilanz des
Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz
des vorhergehenden Geschäftsjahres überein. Bei
der Bewertung wird von der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Dem stehen weder
tatsächliche noch rechtliche Gründe entgegen.
Die Vermögensgegenstände und Schulden sind
einzeln bewertet worden. Es ist vorsichtig bewertet worden.
Namentlich sind alle vorhersehbaren und Verluste, die bis
zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt,
selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und dem
Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden
sind.
Gewinne wurden nur berücksichtigt, soweit diese
am Abschlussstichtag realisiert waren. Aufwendungen und
Erträge sind unabhängig von den Zeitpunkten der
entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss erfasst.
Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:
Die Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens wurden grundsätzlich zu
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um
planmäßige Abschreibungen angesetzt. Bei der
Bemessung der planmäßigen Abschreibungen wurde
von einer voraussichtlichen Nutzungsdauer unter
Berücksichtigung der betrieblichen
Nutzungsverhältnisse ausgegangen. Die Abschreibung
erfolgt grundsätzlich nach der linearen Methode.
Geringwertige Wirtschaftsgüter des
Anlagevermögens werden bis zu einem Wert von EUR
800,00 im Jahr des Zugangs aktiviert und in voller
Höhe abgeschrieben.
Zusätzliche Abschreibungen im Sinne von §
253 Abs. 3 Satz 3 HGB sind nicht vorgenommen worden.
Vermögensgegenstände des
Umlaufvermögens wurden nach § 253 Abs. 4 HGB auf
den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.
Zinsen für Fremdkapital wurden nicht in die
Herstellungskosten einbezogen.
Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten oder den niedrigeren beizulegenden
Werten am Bilanzstichtag angesetzt.
Die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich
zum Nominalbetrag abzüglich der erforderlichen
Wertberichtigungen für zweifelhafte Forderungen
angesetzt. Es wurden Wertberichtigungen für erkennbare
Einzelrisiken sowie eine Pauschalwertberichtigung zur
Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos
angesetzt.
Rückstellungen wurden nach üblicher
kaufmännischer Schätzung für alle
erkennbaren Risiken, ungewisse Verpflichtungen und
drohenden Verluste gebildet. Die sonstigen
Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren
Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Die Bewertung
erfolgte mit dem nach vernünftiger kaufmännischer
Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag.
Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als
einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden
durchschnittlichen Marktzins abgezinst. Der Ausweis
erfolgte nach der sogenannten Nettomethode.
Die Verbindlichkeiten wurden mit dem
Erfüllungsbetrag angesetzt.
Vom Ansatzwahlrecht nach § 274 Abs. 1 HGB
für den Ausweis aktiver latenter Steuern wurde kein
Gebrauch gemacht.
Die Umrechnung der Geschäftsvorfälle in
fremder Währung folgt der Vorschrift nach § 256 a
HGB bei Beachtung allgemeiner Vorschriften für eine
verlustfreie Bewertung.
Gegenüber dem Vorjahr haben sich keine
Änderungen in den Bilanzierungs- oder
Bewertungsmethoden ergeben.
3. Angaben zu Bilanzposten
3.1. Anlagevermögen
Die Entwicklung der einzelnen Posten des
Anlagevermögens ist dem nachfolgend dargestellten
Anlagespiegel (§ 284 Abs. 3 HGB) zu entnehmen. Ebenso
ergeben sich hieraus die Abschreibungen des laufenden
Geschäftsjahrs.
|
|
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
|
Zugänge
|
Abgänge
|
|
|
|
01.09.2022
|
|
|
|
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
A. Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I.
Immaterielle Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
1.
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten
|
53.600,00
|
|
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
53.600,00
|
|
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
28.819,86
|
|
|
2.
technische Anlagen und Maschinen
|
5.041,17
|
|
|
3. andere
Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
866.891,22
|
832.450,87
|
801.145,73
|
Summe Sachanlagen
|
|
900.752,25
|
832.450,87
|
801.145,73
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
1.
Genossenschaftsanteile
|
|
100,00
|
|
|
Summe Finanzanlagen
|
|
100,00
|
|
|
Summe Anlagevermögen
|
|
954.452,25
|
832.450,87
|
801.145,73
|
|
|
|
Umbuchungen
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
|
kumulierte Abschreibung
|
|
|
|
|
31.08.2023
|
01.09.2022
|
|
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
A. Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I.
Immaterielle Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
1.
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten
|
53.600,00
|
7.033,00
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
53.600,00
|
7.033,00
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
28.819,86
|
7.739,86
|
2.
technische Anlagen und Maschinen
|
|
5.041,17
|
263,17
|
3. andere
Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
|
898.196,36
|
131.759,22
|
Summe Sachanlagen
|
|
|
932.057,39
|
139.762,25
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
1.
Genossenschaftsanteile
|
|
|
100,00
|
0,00
|
Summe Finanzanlagen
|
|
|
100,00
|
0,00
|
Summe Anlagevermögen
|
|
|
985.757,39
|
146.795,25
|
|
|
|
Abschreibung
Geschäftsjahr
|
Abgänge
|
Umbuchungen
|
|
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
A. Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I.
Immaterielle Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
1.
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten
|
8.000,00
|
|
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
8.000,00
|
|
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
3.202,00
|
|
|
2.
technische Anlagen und Maschinen
|
630,00
|
|
|
3. andere
Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
137.132,87
|
107.026,73
|
|
Summe Sachanlagen
|
|
140.964,87
|
107.026,73
|
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
1.
Genossenschaftsanteile
|
|
|
|
|
Summe Finanzanlagen
|
|
|
|
|
Summe Anlagevermögen
|
|
148.964,87
|
107.026,73
|
|
|
|
|
kumulierte Abschreibung
|
Zuschreibung
Geschäftsjahr
|
Buchwert
Geschäftsjahr
|
Buchwert Vorjahr
|
|
|
|
31.08.2023
|
|
31.08.2023
|
31.08.2022
|
|
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
A. Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
|
I.
Immaterielle Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
1.
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten
|
15.033,00
|
|
38.567,00
|
46.567,00
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
15.033,00
|
|
38.567,00
|
46.567,00
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
|
1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
10.941,86
|
|
17.878,00
|
21.080,00
|
2.
technische Anlagen und Maschinen
|
893,17
|
|
4.148,00
|
4.778,00
|
3. andere
Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
161.865,36
|
|
736.331,00
|
735.132,00
|
Summe Sachanlagen
|
|
173.700,39
|
|
758.357,00
|
760.990,00
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
|
1.
Genossenschaftsanteile
|
|
0,00
|
|
100,00
|
100,00
|
Summe Finanzanlagen
|
|
0,00
|
|
100,00
|
100,00
|
Summe Anlagevermögen
|
|
188.733,39
|
|
797.024,00
|
807.657,00
|
3.2. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Die Gliederung sowie die Restlaufzeiten von mehr als
einem Jahr sind aus nachstehender Tabelle ersichtlich:
Posten
|
Gesamt- betrag
|
Restlaufzeit von mehr
als einem Jahr
|
|
TEUR
|
TEUR
|
Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen
|
25,8
|
0,0
|
|
i.V. 13,3
|
i.V. 0,0
|
Forderungen gegen
Gesellschafter
|
64,0
|
0,0
|
|
i.V. 0,0
|
i.V. 0,0
|
Sonstige
Vermögensgegenstände
|
1.817,0
|
1.349,4
|
|
i.V. 1.462,0
|
i.V. 753,4
|
|
1.906,8
|
1.349,4
|
|
i. V. 1.475,3
|
i.V. 753,4
|
3.3. Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen betreffen im
Wesentlichen Personalkosten 41 TEUR (Vorjahr: 40 TEUR),
Abschluss u. Prüfungskosten 27 TEUR (Vorjahr: 27 TEUR)
und Aufbewahrungspflichten 13 TEUR (Vorjahr: 13 TEUR).
3.4. Verbindlichkeiten
Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten weisen
nachfolgend dargestellte Restlaufzeiten, Besicherungen und
weitere Angaben auf:
Posten
|
Gesamt- betrag
|
Restlaufzeit bis 1 Jahr
|
Restlaufzeit über 1
Jahr
|
Restlaufzeit über
5 Jahre
|
gewährte
Sicherheiten
|
|
TEUR
|
TEUR
|
TEUR
|
TEUR
|
|
Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten
|
6.640,1
|
2.260,2
|
4.379,9
|
4.315,0
|
Warenbestand
Für TEUR 4.300 selbstschuldnerische
Bürgschaft durch Gesellschafter
Für TEUR 95,6 Grundschuld durch
Gesellschafter
|
|
i.V. 1.461,1
|
i.V. 565,5
|
i.V. 895,6
|
i.V. 831,6
|
Für TEUR 1.350
selbstschuldnerische Bürgschaft durch
Gesellschafter
Für TEUR 111,1 Grundschuld durch
Gesellschafter
|
Erhaltene Anzahlungen
auf Bestellungen
|
74,9
|
74,9
|
0,0
|
0,0
|
|
|
i.V. 0,0
|
i.V. 0,0
|
i.V. 0,0
|
i.V. 0,0
|
|
Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen
|
201,5
|
201,5
|
0,0
|
0,0
|
Handelsübllicher
Eigentumsvorbehalt
|
|
i.V. 389,5
|
i.V. 389,5
|
i.V. 0,0
|
i.V. 0,0
|
|
Verbindlichkeiten gegen
Gesellschafter
|
1,1
|
1,1
|
0,0
|
0,0
|
|
|
i.V. 4,0
|
i.V. 4,0
|
i.V. 0,0
|
i.V. 0,0
|
|
Sonstige
Verbindlichkeiten -davon aus
Steuern: TEUR 1.233,9
(i.V. TEUR 697,6)
-davon im Rahmen sozialer
Sicherheit:
TEUR 0,0
(i.V. TEUR 0,7)
|
1.332,4
|
1.312,0
|
20,4
|
20,4
|
|
|
i.V. 793,7
|
i.V. 773,5
|
i.V. 20,2
|
i.V. 20,2
|
|
Summe
|
8.250,0
|
3.849,7
|
4.400,3
|
4.335,4
|
|
|
i.V. 2.644,3
|
i.V. 1.728,5
|
i.V.915,8
|
i.V. 851,8
|
|
4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten
Erträge aus Fördermitteln des Bundesamts für
Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle im Rahmen der Richtlinie
zur Förderung des Absatzes von elektrisch betriebenen
Fahrzeugen in Höhe von TEUR 38,5.
5. Sonstige Pflichtangaben
5.1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Nachfolgend werden sonstige finanzielle
Verpflichtungen aufgeführt, soweit sie nicht bereits
bei den Haftungsverhältnissen oder bei den
außerbilanziellen Geschäften aufgeführt
sind.
Art der sonstigen
finanziellen Verpflichtungen
|
Höhe der
Verpflichtung TEUR
|
Davon innerhalb 1 Jahr
TEUR
|
Erläuterungen
|
Bestellobligo
|
14.167
|
14.167
|
Bestellung von
Fahrzeugen
|
Mietverträge
|
661
|
219
|
Berechnung bis zur
frühesten möglichen Kündigung
|
Leasingverträge
|
0,0
|
0,0
|
Berechnung bis zum
Ablauf der Leasingverträge
|
Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus
Mietverträgen bestehen für Gebäude und
Freiflächen.
5.2. Haftungsverhältnisse
Am Abschlussstichtag bestanden keine
Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB.
5.3. Geschäftsführung und Vertretung
Während des abgelaufenen Wirtschaftsjahres
wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende
Personen geführt:
Familienname
Vorname
Funktion
Vertretungsbefugnis
Dinser Alfred Geschäftsführer einzelvertretungs-
berechtigt
Dinser Marc Geschäftsführer einzelvertretungs-
Berechtigt
Weitere Angaben unterbleiben nach § 286 Abs. 4
HGB.
5.4. Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl
Während des Geschäftsjahres waren
durchschnittlich 14 Personen beschäftigt.
Arbeiter: 2 Angestellte: 12
davon vollzeitbeschäftigte: 11 davon
teilzeitbeschäftigte: 3
5.5. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag
Es sind keine nennenswerten Ereignisse nach dem
Abschlussstichtag eingetreten.
Wangen im Allgäu, den 28. November 2024
Geschäftsführer Geschäftsführer
Alfred Dinser Marc Dinser
sonstige Berichtsbestandteile
Wangen im Allgäu, 28.11.2024
Automarkt Dinser GmbH
Alfred
Dinser
Marc Dinser
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 28.11.2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich
um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke
verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen
Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende
Bestätigungsvermerk erteilt:
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
An die Automarkt Dinser GmbH,
Prüfungsurteil
Wir haben den Jahresabschluss der Automarkt Dinser
GmbH, Wangen im Allgäu, - bestehend aus der Bilanz zum
31.08.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das
Geschäftsjahr vom 01.09.2022 bis zum 31.08.2023 sowie
dem Anhang, einschließlich der Darstellung der
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Automarkt
Dinser GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.09.2022
bis zum 31.08.2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum
31.08.2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 01.09.2022 bis zum 31.08.2023 und
· vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht
dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss,
entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und
stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von falschen Darstellungen aufgrund von dolosen
Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und
Vermögensschädigung) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die Risiken
wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder
Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken
durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für
unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, höher als das
Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche
falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose
Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen,
beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende
Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner
Kontrollen beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von
dem für die Prüfung des Jahresabschlusses
relevanten internen Kontrollsystem und den für die
Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der
von den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von
den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen
oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum
unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir die Gesamtdarstellung,
den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses
einschließlich der Angaben sowie ob der
Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt,
dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von
der Lage der Gesellschaft.
· führen wir Prüfungshandlungen
zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten
zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf
Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise
vollziehen wir dabei insbesondere die den
zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde
liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein
erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger Mängel im internen
Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung
feststellen.
Ravensburg, den 28. November 2024
A + W GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Alius Wiethoff
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
|