Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 720285
Eingetragen
4.10.2006
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenGroßhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehörGroßhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Gegenstand
Handel (An- und Verkauf, Import) mit neuen und gebrauchten Kraftfahrzeugen in fremden und eigenem Namen, Kraftfahrzeugzubehör und Ersatzteilen jeder Art, schwerpunktmäßig der Handel mit PKW`s und Wohnmobilen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Alfred Josef Dinser
seit 4.10.2006
Geschäftsführer
Marc Donovan Dinser
seit 4.10.2006
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Automarkt Dinser GmbH

Wangen im Allgäu

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2022 bis zum 31.08.2023

Lagebericht

I.  Darstellung des Geschäftsverlaufs

Geschäftsgegenstand der Automarkt Dinser GmbH ist der Groß- und Einzelhandel mit EU-Neuwagen und jungen Gebrauchtwagen. Das Jahr 2022/2023 war geprägt von einer rückläufigen Endkundennachfrage einerseits und andererseits von einer deutlichen Verbesserung der Produktion und Liefersituation der Hersteller. Aufgrund einer erheblichen Zunahme des Preiswettbewerbs und daraus resultierend deutlich verringerten Margen, konnte der Umsatz 2022/2023 zwar nochmals geringfügig gesteigert werden, die Umsatzrendite ging jedoch gegenüber den Vorjahren deutlich zurück.

1. Allgemeine Konjunkturentwicklung

Im Jahr 2023 trat eine deutliche Abkühlung der deutschen Wirtschaft ein. Das reale BIP sank in 2023 um 0,2% nach einem Wachstum in Höhe von 1,8% in 2022. Der private Konsum wuchs in 2023 preisbereinigt nur um ca. 0,2%. (Quelle: Statistisches Bundesamt)

2. Entwicklung der Branche

Im Autojahr 2023 wurden insgesamt 2,84 Millionen Personenkraftwagen (Pkw) neu zugelassen, ein Anstieg von ca. 7,3% gegenüber 2022. Der Privatanteil sank in 2023 auf ca. 32,8%. (Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt)

3. Rohertrags- und Auftragsentwicklung

Die Umsätze im Geschäftsjahr 2022/2023 sind um ca. 5,8% gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2021/2022 ergibt sich ein um ca. 169 TEUR verringerter Rohertrag.

4. Beschaffung

Die Neuwagen werden in verschiedenen Ländern der EU insbesondere von Markenhändlern und Generalimporteuren bezogen. Das Lieferantennetz war im Jahr 2023 gut diversifiziert und die Gesamtzahl der aktiven Lieferanten stieg aufgrund intensiver Suche weiter an. Es konnten einige wichtige neue Beziehungen aufgebaut werden.

5. Personal

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt (ohne Geschäftsführer) 14 Mitarbeiter.

6. Forschung und Entwicklung

Es wurden keinerlei eigene Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten getätigt.

II.  Darstellung der Lage

1. Vermögenslage

wesentliche Bilanzpositionen
Geschäfts-
jahr
Vorjahr
Veränderung
 
T€
T€
T€
%
Aktiva
 
 
 
 
immat. VG und Sachanlage-
vermögen
797
808
-11
-1,4
kurzfristige Vermögenswerte
10.263
4.589
5.674
123,6
langfristige Vermögenswerte
1.349
753
596
79,2
liquide Mittel
1.036
1.871
-835
-44,6
Rechnungsabgrenzungsposten
1
3
-2
-66,7
Passiva
 
 
 
 
Eigenkapital
4.878
4.758
120
31,8
kurzfristige Verbindlichkeiten
4.168
2.351
1.897
2,2
langfristige Verbindlichkeiten
4.400
915
3.405
372,1
Bilanzsumme
13.446
8.024
5.422
67,6



Bei den Aktiva zeigt sich eine deutliche Erhöhung bei den kurzfristigen Vermögenswerten. Diese ergibt sich im Wesentlichen aus einem um TEUR 4.381 gestiegenen Warenbestand. Die Erhöhung des Warenbestands liegt zum einen an der Erweiterung des bisherigen Fahrzeugbestands um sehr hochpreisige Sportfahrzeuge und zum anderen an der Aufholung des in den Vorjahren teilweise bestehenden Lieferengpasses für Fahrzeuge.

Für die Erhöhung des Warenbestandes wurden mittelfristige Bankdarlehen aufgenommen. Dies zeigt sich bei den kurz- und langfristigen Verbindlichkeiten auf der Passivseite.

Das Eigenkapital der Gesellschaft hat sich um TEUR 120 erhöht.
Die Erhöhung erfolgt aus dem Jahresüberschuss sowie Minderungen durch Gewinnausschüttungen an die Gesellschafter.

Aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme in Folge der Warenbestandsaufstockung durch Fremdkapital verringert sich die Eigenkapitalquote der Gesellschaft um 23 % von bisher 59 % auf 36 %. Bei den Aktiva zeigt sich eine deutliche Erhöhung bei den kurzfristigen Vermögenswerten. Diese ergibt sich im Wesentlichen aus einem um TEUR 4.381 gestiegenen Warenbestand. Die Erhöhung des Warenbestands liegt zum einen an der Erweiterung des bisherigen Fahrzeugbestands um sehr hochpreisige Sportfahrzeuge und zum anderen an der Aufholung des in den Vorjahren teilweise bestehenden Lieferengpasses für Fahrzeuge.

Für die Erhöhung des Warenbestandes wurden mittelfristige Bankdarlehen aufgenommen. Dies zeigt sich bei den kurz- und langfristigen Verbindlichkeiten auf der Passivseite.

Das Eigenkapital der Gesellschaft hat sich um TEUR 120 erhöht.
Die Erhöhung erfolgt aus dem Jahresüberschuss sowie Minderungen durch Gewinnausschüttungen an die Gesellschafter.

Aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme in Folge der Warenbestandsaufstockung durch Fremdkapital verringert sich die Eigenkapitalquote der Gesellschaft um 23 % von bisher 59 % auf 36 %.

2. Finanzlage

Die Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Zum Stichtag beliefen sich die flüssigen Mittel auf TEUR 1.036 (i. Vj. TEUR 1.872). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich in 2022/2023 um TEUR 5.179 gegenüber dem Vorjahr erhöht und machen 49,4 % der Bilanzsumme aus. Die kurzfristigen Forderungen, Bankbestände und Vorräte übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten.

Da ein Abverkauf des im Vergleich zum Vorjahr deutlich erhöhten Fahrzeugbestandes gegebenenfalls nicht vollständig kurzfristig möglich ist, wurden zusätzlich mittel- und langfristige Bankdarlehen aufgenommen, um die Liquidität der Gesellschaft stets zu gewährleisten.

3. Ertragslage

Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2022/2023 einen Rohertrag mit TEUR 2.673 (i. Vj. TEUR 2.842). Die Verringerung geht auf eine im Zusammenhang mit der Umsatzausweitung hinzunehmende Ermäßigung der Marge zurück. Die Umsätze wurden im Wesentlichen (rd. 93% ggü. rd. 97% i.Vj.) im Inland erzielt.

Die Personalaufwendungen betragen TEUR 944 (i. Vj. TEUR 709). Durch die Erhöhung der Mitarbeiterzahl ergab sich Mehrausgaben von TEUR 235 gegenüber dem Vorjahr. Die Abschreibungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 27 auf TEUR 149 erhöht. Die Erhöhung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 584 im Vorjahr auf TEUR 597 im laufenden Geschäftsjahr beruht vor allem auf Mehraufwendungen aus Reparatur- und Instandhaltungsaufwendungen mit TEUR 9, den gestiegenen Werbe- und Reisekosten um TEUR 15. Gegenläufig ist die Verminderung der Aufwendungen für Währungsumrechnung um TEUR 16 (TEUR 40, i. Vj. TEUR 56) zu verzeichnen. Die Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens betragen im Geschäftsjahr TEUR 19 (i. Vj. TEUR 14).

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen haben sich aufgrund der deutlich höheren Inanspruchnahme der Kontokorrentkredite der Kreditinstitute erhöht (TEUR 259, i. Vj. TEUR 31).

Unter Berücksichtigung der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR 214 (i. Vj. TEUR 394) sowie den sonstigen Steuern in Höhe von TEUR 3 (i. Vj. TEUR 4) resultiert ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 528 (i. Vj. TEUR 1.012).

Insgesamt kann die Lage der Gesellschaft als zufriedenstellend bezeichnet werden.

III.  Chancen, Prognose- und Risikobericht

1. Geschäftsentwicklung 2022/2023 - Ausblick 2023/2024

In Folge der rückläufigen Kundennachfrage hat sich der Handel mit EU-Fahrzeugen deutlich intensiviert. Durch eine Verstärkung der Vertriebsmitarbeiter konnte der Umsatz im Geschäftsjahr geringfügig gesteigert werden. Aufgrund geringerer Margen und deutlich höherer Finanzierungskosten des Vorratsvermögens ist das Ergebnis gegenüber dem Vorjahr gesunken. Diese Tendenz setzt sich zu Beginn des Geschäftsjahres 2023/2024 fort. Gegenwärtig ist davon auszugehen, dass sich die Verkaufszahlen im weiteren Verlauf des Jahres auf niedrigerem Niveau stabilisieren. Für 2023/2024 ist mit einem Umsatzrückgang von circa 10% zu rechnen.

Aufgrund der im Vergleich zu 2022/2023 nochmals verringerten Margen, den verlängerten Lagerzeiten und den in diesem Zusammenhang deutlich höheren Finanzierungskosten ist für 2023/2024 mit einem Verlust im unteren bis mittleren sechsstelligen Bereich zu rechnen. Durch die nachhaltige Unternehmensstrategie hinsichtlich Eigenkapital kann die Gesellschaft den Verlust verkraften.

2. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken:
Der Autohandel kehrt in 2023/2024 zur Vor-Pandemie-Situation zurück. Die Lieferzeiten haben sich wieder normalisiert. Durch den Einbruch der Inlandnachfrage nach Elektro-Pkw, hat sich die Fokussierung der Automarkt Dinser GmbH auf Verbrennerfahrzeuge als erfolgreiche Strategie bestätigt. Durch den verschärften Wettbewerb mit sinkenden Margen und deutlich gestiegenen Finanzierungszinsen für den Vorratsbestand ergeben sich erhebliche Belastungen auf das Jahresergebnis. Durch die Aufnahme von Wohnmobilen ins Portfolie der Automarkt Dinser GmbH wird darüber hinaus versucht, das Kundenangebot zu erweitern und die Angebotsseite zu diversifizieren. Eine grundsätzliche Bedrohung des Geschäftsmodells ist nicht gegeben.

Ertragsorientierte Risiken:
Hohe Zinsen auf einen deutlich gestiegenen Lagerbestand führen zu einer nachhaltigen Ergebnisbelastung. Durch den Abbau des Lagerbestandes und kürzere Standzeiten der Fahrzeuge soll eine Verringerung der Zinsbelastung erreicht werden.

Finanzwirtschaftliche Risiken:
Liquiditätsrisiken sind auf Grund unserer stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation derzeit nicht erkennbar. Potentielle Währungsrisiken, die die Vermögens- Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wesentlich beeinflussen könnten, bestehen im Wesentlichen auf dem Beschaffungsmarkt. Zur Absicherung dieser Währungsrisiken hat die Gesellschaft diverse Devisensicherungsgeschäfte abgeschlossen.

3. Chancenbericht

Durch den stark rückläufigen Absatz von E-Fahrzeugen ergeben sich für die Händler, die ihren Fokus im Verbrenner-Fahrzeug haben zusätzliche Marktchancen. Durch eine konstant optimistische Bestellpolitik können wir auch weiterhin genügend Fahrzeuge, insbesondere Verbrenner-Fahrzeuge beziehen, die für den Verkauf zur Verfügung stehen und den Verkaufserfolg sicherstellen. 

4. Gesamtaussage

Die Geschäftssituation hat sich durch die verhaltenen Kundennachfrage und die deutlich höheren Finanzierungszinsen gegenüber dem Geschäftsjahr 2021/2022 verschlechtert. Die modifizierten Umsatz- und Rohertragsziele konnten trotz dieser Problematik erreicht werden. Die positive Entwicklung der Vorjahre setzt sich in 2022/2023 nicht fort, das Ergebnis des Jahres 2022/2023 ist jedoch zufriedenstellend. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

IV. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Hinsichtlich der Risiken bei den Finanzinstrumenten sind Forderungsausfälle im Ein- und Verkauf nach wie vor ein zentrales Risiko der Gesellschaft.

Zur Verringerung des Risikos im Verkauf wird auf einen solventen Kundenstamm geachtet. Des Weiteren erfolgt die Aushändigung sämtlicher Unterlagen im Rahmen des Verkaufs erst mit vollständiger Kaufpreiszahlung. Forderungsausfälle konnten dadurch bisher vermieden werden.

Für den Einkauf steht bei der Auswahl der Lieferanten die Kredit- und Vertrauenswürdigkeit im Vordergrund, da aufgrund der teilweise über 12 Monaten dauernden Abwicklungszeiträumen zwischen Bestellung und Auslieferung der Fahrzeuge häufig mit Anzahlungen gearbeitet wird.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Zur Absicherung der Währungsrisiken wurden die im Risikobericht ausgeführten Devisensicherungsgeschäfte abgeschlossen.

Die kurzfristige Finanzierung erfolgt im Wesentlichen über Eigenmittel sowie Kreditlinien verschiedener Banken.

Die Risikopolitik bezüglich der Finanzpositionen ist konservativ. Die Sicherstellung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art ist das oberste Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft.

Trotz der allgemeinen konjunkturellen Beeinträchtigungen der Branche sowie laufender Veränderungen der politischen Vorgaben ist die Automarkt Dinser GmbH positiv gestimmt mittelfristig wieder eine stabile Ertragslage zu erreichen.

Wangen im Allgäu, den 28. November 2024
Geschäftsführer Alfred Dinser
Geschäftsführer Marc Dinser

Bilanz

Aktiva

31.8.2023
EUR
31.8.2022
EUR
A. Anlagevermögen 797.024,00 807.657,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 38.567,00 46.567,00
II. Sachanlagen 758.357,00 760.990,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 17.878,00 21.080,00
2. technische Anlagen und Maschinen 4.148,00 4.778,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 736.331,00 735.132,00
III. Finanzanlagen 100,00 100,00
B. Umlaufvermögen 12.648.704,06 7.214.235,08
I. Vorräte 9.705.494,92 3.867.117,07
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.906.807,74 1.475.297,01
1. Forderungen gegen Gesellschafter 63.976,62 0,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.842.831,12 1.475.297,01
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.036.401,40 1.871.821,00
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.217,19 3.071,13
Summe Aktiva 13.446.945,25 8.024.963,21

Passiva

31.8.2023
EUR
31.8.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.878.496,98 4.758.141,50
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 225.000,00 225.000,00
III. Gewinnvortrag 4.100.671,21 3.495.694,73
IV. Jahresüberschuss 527.825,77 1.012.446,77
B. Rückstellungen 318.369,00 622.570,00
C. Verbindlichkeiten 8.250.079,27 2.644.251,71
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.640.144,54 1.461.123,22
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.096,97 3.951,70
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.608.837,76 1.179.176,79
Summe Passiva 13.446.945,25 8.024.963,21

Gewinn- und Verlustrechnung

1.9.2022 - 31.8.2023
EUR
1.9.2021 - 31.8.2022
EUR
1. Rohergebnis 2.673.836,07 2.842.014,45
2. Personalaufwand 944.165,85 709.009,04
a) Löhne und Gehälter 816.335,91 606.904,98
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 127.829,94 102.104,06
davon für Altersversorgung 1.224,00 1.274,00
3. Abschreibungen 148.964,87 122.255,18
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 148.964,87 122.255,18
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 596.804,45 583.370,38
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 39.389,09 55.974,27
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 3,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 19.007,95 14.096,20
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 258.796,14 31.156,17
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 213.636,94 394.323,11
9. Ergebnis nach Steuern 530.475,77 1.015.999,77
10. sonstige Steuern 2.650,00 3.553,00
11. Jahresüberschuss 527.825,77 1.012.446,77

Anhang

1. Allgemeine Angabe zum Jahresabschluss
1.1. Angaben zur Gesellschaft

Die Gesellschaft ist unter der Firma Automarkt Dinser GmbH mit Sitz in Wangen im Allgäu im Handelsregister des Amtsgerichts Ulm unter HRB 720285 eingetragen.

Die Gesellschaft ist als mittelgroße Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 2 HGB einzustufen.

1.2. Gliederungsgrundsätze
Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Bestimmungen der §§ 266 und 275 HGB. Die Bilanz ist in Kontoform, die Gewinn- und Verlustrechnung in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Posten der Aktivseite sind nicht mit den Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden, soweit keine Bewertungseinheiten i. S. v. § 254 HGB vorlagen.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend gegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

Die auf den Jahresabschluss angewendeten Darstellungsgrundsätze sind beibehalten worden.

Der Jahresabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
2.1. Bilanz
Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.

Die Bilanzierungsverbote nach § 248 Abs. 1 und § 248 Abs. 2 HGB wurden beachtet.

Rückstellungen sind nur im Rahmen des § 249 Abs. 1 HGB gebildet. Die Anpassung der Rückstellungen erfolgte nach bestimmungsgemäßem Verbrauch.

Rechnungsabgrenzungsposten wurden nur im Rahmen der Bestimmungen nach § 250 HGB gebildet.

Soweit Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB bestehen, sind diese gemäß § 268 Abs. 7 HGB im Anhang angegeben.

2.2. Bewertungsmethoden

Die Bewertung wurde nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 bis 256 a HGB vorgenommen. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Dem stehen weder tatsächliche noch rechtliche Gründe entgegen.
Die Vermögensgegenstände und Schulden sind einzeln bewertet worden. Es ist vorsichtig bewertet worden. Namentlich sind alle vorhersehbaren und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.
Gewinne wurden nur berücksichtigt, soweit diese am Abschlussstichtag realisiert waren. Aufwendungen und Erträge sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss erfasst.
Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:
Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Bei der Bemessung der planmäßigen Abschreibungen wurde von einer voraussichtlichen Nutzungsdauer unter Berücksichtigung der betrieblichen Nutzungsverhältnisse ausgegangen. Die Abschreibung erfolgt grundsätzlich nach der linearen Methode.
Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens werden bis zu einem Wert von EUR 800,00 im Jahr des Zugangs aktiviert und in voller Höhe abgeschrieben.
Zusätzliche Abschreibungen im Sinne von § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB sind nicht vorgenommen worden.
Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens wurden nach § 253 Abs. 4 HGB auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.
Zinsen für Fremdkapital wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.
Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag angesetzt.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalbetrag abzüglich der erforderlichen Wertberichtigungen für zweifelhafte Forderungen angesetzt. Es wurden Wertberichtigungen für erkennbare Einzelrisiken sowie eine Pauschalwertberichtigung zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos angesetzt.
Rückstellungen wurden nach üblicher kaufmännischer Schätzung für alle erkennbaren Risiken, ungewisse Verpflichtungen und drohenden Verluste gebildet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgte mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins abgezinst. Der Ausweis erfolgte nach der sogenannten Nettomethode.
Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Vom Ansatzwahlrecht nach § 274 Abs. 1 HGB für den Ausweis aktiver latenter Steuern wurde kein Gebrauch gemacht.
Die Umrechnung der Geschäftsvorfälle in fremder Währung folgt der Vorschrift nach § 256 a HGB bei Beachtung allgemeiner Vorschriften für eine verlustfreie Bewertung.
Gegenüber dem Vorjahr haben sich keine Änderungen in den Bilanzierungs- oder Bewertungsmethoden ergeben.

3. Angaben zu Bilanzposten
3.1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem nachfolgend dargestellten Anlagespiegel (§ 284 Abs. 3 HGB) zu entnehmen. Ebenso ergeben sich hieraus die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahrs.




Anschaffungs-, Herstellungs-
kosten
Zugänge
Abgänge



01.09.2022





EUR
EUR
EUR
A. Anlagevermögen





I. Immaterielle Vermögensgegenstände




1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
53.600,00


 Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
53.600,00


II. Sachanlagen





1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
28.819,86


2. technische Anlagen und Maschinen
5.041,17


3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
866.891,22
832.450,87
801.145,73
 Summe Sachanlagen

900.752,25
832.450,87
801.145,73
III. Finanzanlagen





1. Genossenschaftsanteile

100,00


 Summe Finanzanlagen

100,00


 Summe Anlagevermögen

954.452,25
832.450,87
801.145,73



Umbuchungen
Anschaffungs-, Herstellungs-
kosten
kumulierte Abschreibung




31.08.2023
01.09.2022



EUR
EUR
EUR
A. Anlagevermögen





I. Immaterielle Vermögensgegenstände




1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
53.600,00
7.033,00
 Summe Immaterielle Vermögensgegenstände

53.600,00
7.033,00
II. Sachanlagen





1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
28.819,86
7.739,86
2. technische Anlagen und Maschinen

5.041,17
263,17
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

898.196,36
131.759,22
 Summe Sachanlagen


932.057,39
139.762,25
III. Finanzanlagen





1. Genossenschaftsanteile


100,00
0,00
 Summe Finanzanlagen


100,00
0,00
 Summe Anlagevermögen


985.757,39
146.795,25



Abschreibung Geschäftsjahr
Abgänge
Umbuchungen



EUR
EUR
EUR
A. Anlagevermögen





I. Immaterielle Vermögensgegenstände




1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
8.000,00


 Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
8.000,00


II. Sachanlagen





1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
3.202,00


2. technische Anlagen und Maschinen
630,00


3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
137.132,87
107.026,73

 Summe Sachanlagen

140.964,87
107.026,73

III. Finanzanlagen





1. Genossenschaftsanteile




 Summe Finanzanlagen




 Summe Anlagevermögen

148.964,87
107.026,73




kumulierte Abschreibung
Zuschreibung Geschäftsjahr
Buchwert Geschäftsjahr
Buchwert Vorjahr



31.08.2023

31.08.2023
31.08.2022



EUR
EUR
EUR
EUR
A. Anlagevermögen






I. Immaterielle Vermögensgegenstände





1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
15.033,00

38.567,00
46.567,00
 Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
15.033,00

38.567,00
46.567,00
II. Sachanlagen






1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
10.941,86

17.878,00
21.080,00
2. technische Anlagen und Maschinen
893,17

4.148,00
4.778,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
161.865,36

736.331,00
735.132,00
 Summe Sachanlagen

173.700,39

758.357,00
760.990,00
III. Finanzanlagen






1. Genossenschaftsanteile

0,00

100,00
100,00
 Summe Finanzanlagen

0,00

100,00
100,00
 Summe Anlagevermögen

188.733,39

797.024,00
807.657,00



3.2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Gliederung sowie die Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr sind aus nachstehender Tabelle ersichtlich:

Posten
Gesamt- betrag
Restlaufzeit von mehr als einem Jahr

TEUR
TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
25,8
0,0

i.V. 13,3
i.V. 0,0
Forderungen gegen Gesellschafter
64,0
0,0

i.V. 0,0
i.V. 0,0
Sonstige Vermögensgegenstände
1.817,0
1.349,4

i.V. 1.462,0
i.V. 753,4

1.906,8
1.349,4

i. V. 1.475,3
i.V. 753,4



3.3. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalkosten 41 TEUR (Vorjahr: 40 TEUR), Abschluss u. Prüfungskosten 27 TEUR (Vorjahr: 27 TEUR) und Aufbewahrungspflichten 13 TEUR (Vorjahr: 13 TEUR).

3.4. Verbindlichkeiten
Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten weisen nachfolgend dargestellte Restlaufzeiten, Besicherungen und weitere Angaben auf:

Posten
Gesamt- betrag
Restlaufzeit bis 1 Jahr
Restlaufzeit über 1 Jahr
Restlaufzeit über 5 Jahre
gewährte Sicherheiten

TEUR
TEUR
TEUR
TEUR

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
6.640,1

2.260,2

4.379,9

4.315,0

Warenbestand

Für TEUR 4.300 selbstschuldnerische Bürgschaft durch Gesellschafter

Für TEUR 95,6 Grundschuld durch Gesellschafter

i.V. 1.461,1
i.V. 565,5
i.V. 895,6
i.V. 831,6
Für TEUR 1.350 selbstschuldnerische Bürgschaft durch Gesellschafter
Für TEUR 111,1 Grundschuld durch Gesellschafter
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen

74,9

74,9

0,0

0,0


i.V. 0,0
i.V. 0,0
i.V. 0,0
i.V. 0,0

Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen

201,5


201,5


0,0


0,0
Handelsübllicher Eigentumsvorbehalt

i.V. 389,5
i.V. 389,5
i.V. 0,0
i.V. 0,0

Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter
1,1
1,1
0,0
0,0


i.V. 4,0
i.V. 4,0
i.V. 0,0
i.V. 0,0

Sonstige Verbindlichkeiten -davon aus Steuern:     TEUR 1.233,9
(i.V. TEUR 697,6)
-davon im Rahmen sozialer Sicherheit:                           TEUR 0,0
(i.V. TEUR 0,7)

1.332,4
1.312,0

20,4

20,4



i.V. 793,7
i.V. 773,5
i.V. 20,2
i.V. 20,2

Summe
 8.250,0
3.849,7
4.400,3
4.335,4


i.V. 2.644,3
i.V. 1.728,5
i.V.915,8
i.V. 851,8



4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Fördermitteln des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle im Rahmen der Richtlinie zur Förderung des Absatzes von elektrisch betriebenen Fahrzeugen in Höhe von TEUR 38,5.

5. Sonstige Pflichtangaben
5.1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Nachfolgend werden sonstige finanzielle Verpflichtungen aufgeführt, soweit sie nicht bereits bei den Haftungsverhältnissen oder bei den außerbilanziellen Geschäften aufgeführt sind.

Art der sonstigen finanziellen Verpflichtungen
Höhe der Verpflichtung TEUR
Davon innerhalb 1 Jahr TEUR
Erläuterungen
Bestellobligo
14.167
14.167
Bestellung von Fahrzeugen
Mietverträge
661
219
Berechnung bis zur frühesten möglichen Kündigung
Leasingverträge
0,0
0,0
Berechnung bis zum Ablauf der Leasingverträge



Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen bestehen für Gebäude und Freiflächen.

5.2. Haftungsverhältnisse
Am Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB.

5.3. Geschäftsführung und Vertretung
Während des abgelaufenen Wirtschaftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Familienname  Vorname  Funktion  Vertretungsbefugnis

Dinser Alfred Geschäftsführer einzelvertretungs- berechtigt
Dinser Marc Geschäftsführer einzelvertretungs- Berechtigt
Weitere Angaben unterbleiben nach § 286 Abs. 4 HGB.

5.4. Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl

Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 14 Personen beschäftigt.

Arbeiter: 2 Angestellte: 12
davon vollzeitbeschäftigte: 11 davon teilzeitbeschäftigte: 3
5.5. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Es sind keine nennenswerten Ereignisse nach dem Abschlussstichtag eingetreten.

Wangen im Allgäu, den 28. November 2024
Geschäftsführer Geschäftsführer Alfred Dinser Marc Dinser

sonstige Berichtsbestandteile


Wangen im Allgäu, 28.11.2024
Automarkt Dinser GmbH

Alfred Dinser          Marc Dinser Geschäftsführer       Geschäftsführer


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 28.11.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk


Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die Automarkt Dinser GmbH, 
Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der Automarkt Dinser GmbH, Wangen im Allgäu, - bestehend aus der Bilanz zum 31.08.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.09.2022 bis zum 31.08.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Automarkt Dinser GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.09.2022 bis zum 31.08.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

· entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.08.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.09.2022 bis zum 31.08.2023 und
· vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigung) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus · identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
· beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
· führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Ravensburg, den 28. November 2024
A + W GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
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