Milacyee-EU GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bernd Glowinski seit 16.6.2005 | Geschäftsführer |
Hannelore, geb. Steinhoff Hoffmann seit 16.12.2004 | Prokura |
Werner Fuchs seit 22.9.2004 | Prokura |
Udo Rauchstädt seit 8.7.2004 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Draka Holding B.V. | 90.00% |
Prysmian Netherlands B.V. | 10.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Draka Automotive GmbHWuppertalJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008Lagebericht für das Geschäftsjahr 2008A. Darstellung des Geschäftsverlaufs1. Aspekte der Branchenkonjunktur Im Januar 2008 konnte der Inlandsmarkt in Deutschland mit 11% über dem Vorjahresniveau starten. Der Export war zwar mit -8% gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufig, allerdings war der Januar 2007 mit einem Zuwachs von 23% ein außergewöhnlich starker Referenzmonat. Das Produktionsvolumen lag mit +1% über dem Volumen des Vorjahres. Die Erwartungshaltung war, dass das durch die Mehrwertsteuererhöhung negativ beeinflusste Jahr 2007 mit 3,15 Mio. Fahrzeugen in 2008 übertroffen wird. Insgesamt wurde eine leichte Erholung erwartet. Im Verlauf des Jahres zeigt sich jedoch, dass diese positive Aussicht nicht gestützt werden kann. Das erste Halbjahr weist noch ein Plus von 3,6% im Inland auf und der Export liegt noch auf dem Vorjahresniveau. Die Inlandsproduktion wird vom VDA noch mit 5,7 Mio. Fahrzeugen angegeben, was dem Vorjahresniveau entsprach. Die effiziente Technik der deutschen Hersteller, die einen geringen Verbrauch bei den Kleinfahrzeugen (<130g CO2), aber auch bei der Mittel-, Kompakt- und Oberklasse ermöglicht, scheint der Schlüssel zum Erfolg auch auf den globalen Märkten zu sein. Der September 2008 ist geprägt von einer abkühlenden Weltkonjunktur, gepaart mit hohen Rohstoffkosten und Tarifforderungen. Die Hoffnung, dass die Finanzkrise auf eine Region oder Branche begrenzt ist, hat sich endgültig zerschlagen. Die Verkaufszahlen im Monat September liegen mit -1,5% hinter dem Vorjahreswert. Die ersten drei Quartale liegen noch knapp mit 1,3% im positiven Bereich. Der Export liegt mit 3,2 Mio. Fahrzeugen jedoch noch auf dem Vorjahresniveau. Die Inlandsproduktion liegt mit 4,3 Mio. Fahrzeugen immer noch bei +1%. Allerdings ist der Auftragseingang mit -10% schon deutlich rückläufig. Die Finanz- und Wirtschaftskrise macht sich im November in den Zulassungszahlen in Deutschland, aber auch beim Export mit -18% dramatisch bemerkbar. 2008 wird letztendlich mit 3,09 Mio. Fahrzeugen abgeschlossen, dies sind -1,9% gegenüber dem Vorjahr. Nach Marken ergibt sich folgendes Bild: VW +1,1%, Mercedes +0,1%, BMW/Mini 0%, Opel -9,5%, Audi 0,8%, Ford 1,6%, Renault/Dacia 4,9%, Skoda 2,2%, Toyota/Lexus -27%, Peugeot +1,4%. Das Exportvolumen sank damit nach sechs Rekordjahren in Folge um -4% auf 4,13 Mio. Fahrzeuge. Insgesamt sank damit die Produktion auf 5,5 Mio. Fahrzeuge. Insbesondere werden die Aussichten für 2009 stark negativ eingeschätzt, da die Auftragseingänge um -32% zurückgegangen waren. Die Auftragsbestände befinden sich Ende 2008 auf dem niedrigsten Niveau seit Ende der 80er Jahre. Insgesamt ist festzustellen, dass die Kleinwagen gewonnen haben und die Mittelklasse verloren hat. Geländewagen und SUV konnten trotz der hohen Benzin- und Dieselpreise einen Anstieg verzeichnen. Deutlich rückläufig waren auch die obere Mittelklasse, Sportwagen und Vans. Hohe Dieselpreise führten zu rückläufigen Anmeldungen bei Dieselfahrzeugen. Im Gesamtjahr 2008 hat der Nutzfahrzeug-Absatz das hohe Vorjahresniveau von 335.000 Fahrzeugen noch halten können, wobei die Transporter um 1% auf 231.000 Fahrzeuge zulegten, die schweren Lkw blieben mit 98.200 Einheiten knapp 2 % hinter dem Ergebnis des Boomjahres 2007 zurück. Auf dem Inlandsmarkt mussten die deutschen Nutzfahrzeughersteller im Februar einen kräftigen Absatzrückgang hinnehmen. Mit einem Zulassungsminus von 32% hat sich die schwache Inlandskonjunktur fortgesetzt. Mit 12.030 neu zugelassenen Transportern wurde das Niveau des Vorjahresmonats um 29% unterschritten, in der schweren Klasse über 6t sank der Absatz sogar um 40%. Der weltweite Konjunktureinbruch hinterlässt bei den Exporten immer tiefere Spuren. In den ersten beiden Monaten dieses Jahres kam es zu Rückgängen um 66% im Bereich bis 6t und um 60% bei den Lkw über 6t. In Europa hat die internationale Finanzkrise auch zu einem reduzierten PKW-Absatz in 2008 mit 14,7 Mio. Fahrzeugen geführt. In Westeuropa verringerte sich der Absatz im gleichen Maße um 8% auf 13,6 Mio. PKW, die neuen EU-Länder verringerten sich dagegen nur um 1%. In Frankreich wurden in 2008 mit 2,1 Mio. PKW 1% weniger zu gelassen. Das seit Beginn 2008 geltende Bonus-Malus-System wirkte sich positiv auf die Verkaufszahlen aus. Die deutschen Hersteller hielten in Frankreich ihren Marktanteil. In Großbritannien lag das Neuzulassungsergebnis mit 2,2 Mio. PKW um 11% unter dem Vorjahresgeschäft, wobei die deutschen Marken um 2 % zulegen konnten. In Italien wurden 2,2 Mio. PKW neu zugelassen (-13 %). Die deutschen Marken hielten ihren Marktanteil. In Spanien dagegen verfehlten die Neuzulassungen mit 1,2 Mio. PKW das Vorjahresergebnis um 28 %, das durch die rapide Konjunkturverschlechterung mit hoher Arbeitslosigkeit gezeichnet war. Der US-Markt war von Beginn des Jahres an stark unter Druck. Die Auswirkungen der Immobilien- und Finanzkrise sowie eine deutliche Zurückhaltung der Banken bei der Vergabe von Konsumentenkrediten haben die Verbraucher stark verunsichert und zu einer starken Zurückhaltung beim Neuwagenkauf geführt. Es wurden nur 13,2 Mio. "Light Vehicles" verkauft. Dies ist -18% gegenüber dem Vorjahr mit 16,1 Mio. Fahrzeugen. Die deutschen Hersteller haben mit -6% noch vergleichsweise gut abgeschnitten: VW erreichte -3 %, Audi -6 %, BMW -10 %, Mercedes-Benz -11 % und Porsche +1 %. Die US-Hersteller verfolgten dabei lange eine verfehlte Modellpolitik der Geländewagen und Pickups mit hohem Benzinverbrauch, was sich in Verkaufsrückgängen bei GM (-23 %), Ford (-21 %) und Chrysler (-30 %) niedergeschlagen hat. Auch Toyota musste mit -16 % einen Rückgang verbuchen. Umweltfreundliche Autos mit Hybridantrieb sind hier erste Antworten auf den Automessen. 2. Position des Unternehmens innerhalb der Branche Die Draka Automotive GmbH in Wuppertal sieht sich innerhalb der TOP 100 Zulieferer der Automobilindustrie mit Schwerpunkt auf Kabel und Leitungen. Als Spezialist für technologisch anspruchsvolle Kabel und Leitungen für den Bereich Automotive werden diese hier entwickelt, approbiert und letztendlich produziert. Insbesondere bei den strahlenvernetzten Leitungen für hohe Temperaturen hat die Draka Automotive eine gute Marktposition, die ständig ausgebaut werden konnte. Historisch gewachsen kommen diese Leitungen und Kabel hauptsächlich in Produkten deutscher Fahrzeughersteller zum Einsatz. Unsere unmittelbaren Kunden sind jedoch weltweit tätige Systemhersteller, die unsere Produkte zu Kabelbäumen veredeln und direkt an die Montagebänder der Fahrzeughersteller liefern. Hierbei ist die gefertigte Stückzahl produzierter Fahrzeuge eindeutiger Indikator für den Bedarf an Kabeln und Leitungen. Die konjunkturellen Schwankungen der deutschen Automobilindustrie haben dadurch den größten Einfluss auf die aktuelle Geschäftssituation der Draka Automotive GmbH. Im Verbund mit den anderen Draka Unternehmen, die im Bereich Automotive tätig sind (Division Automotive & Aviation), kann eine internationale Präsenz mehr und mehr aufgebaut werden und somit dem fortschreitenden Trend der Globalisierung in unserer Branche Rechnung getragen werden. Die Verstärkung der Marktpräsenz in den USA mit unserem Werk in Mexiko (Durango) und insbesondere in Asien durch unser Werk auf den Philippinen (Cebu) konnte erste Synergien heben. Um an diesen Märkten zu partizipieren, sind jedoch weitere Anstrengungen notwendig. Die bestehenden Kunden in Europa dienen dabei als Katalysator, um unsere hoch spezialisierten Leitungen und Kabel in diesen Märkten zu platzieren. 3. Ursachen für Preis- und Mengenänderungen Mengenänderungen ergeben sich aus Modellwechseln bei den Automobilherstellern, den Schwankungen des Absatzes von Fahrzeugen über ihre Produktionslaufzeit und nicht zuletzt aus der gesamtkonjunkturellen Lage. Aufgrund des im zweiten Halbjahr 2008 eintretenden Konjunktureinbruches der Automobilindustrie konnten wir unser Ziel an Umsatz und Menge nicht erreichen. Der starke Kostendruck innerhalb der Branche führt zur Vereinfachung der Produkte auf der technischen Seite und Forderungen von bis zu 10 % jährlichem Preisnachlass auf der kommerziellen Seite. Bei Neuverhandlungen sind dann oft notwendige Preiserhöhungen nicht möglich. Aufgrund unserer Spezialprodukte konnten die geforderten Preisnachlässe jedoch in Grenzen gehalten werden. 4. Preis- u. Absatzpolitik des Unternehmens In einer kombinierten technischen und kommerziellen Marktbearbeitung werden sowohl frühzeitig in der Entwicklungsphase neuer Fahrzeuge und Fahrzeugkomponenten als auch im laufenden Produktionsprozess die Kompetenzen des Unternehmens und seiner Mitglieder in der Gruppe den Automobilherstellern, Konfektionären (Systemhersteller) präsentiert. Durch die Entwicklung von besonderen Materialien - angelehnt an die Anforderungen der Marktentscheider - wird für eine Abgrenzung zum Wettbewerb gesorgt. Die restriktiven Zulassungsverfahren der Branche sorgen hierbei für zusätzlichen Schutz vor Marktneueinsteigern. Mehrjährige Verträge sollen den Absatz unserer Produkte über die Lebenszeit eines Fahrzeugmodells sichern. Kupferpreisänderungen können zeitverzögert durch eine in den Verträgen verankerte Preisgleitklausel an die Kunden weitergegeben werden. Dieses in der gesamten Branche anerkannte System hat sich seit Jahrzehnten bewährt. Andere Rohstoffpreise und gestiegene Energiekosten können aber nur in den nächsten Preisverhandlungen eingebracht werden. Starker Kostendruck vom OEM durch alle Stufen der Lieferkette und teilweise freie Fertigungskapazitäten lassen aber nur selten Preiserhöhungen zu. B. Darstellung der Lage1. Umsatz und operatives Ergebnis unterteilt nach Produktgruppen:
Im Bereich Automotive konnten die gesteckten Umsatzziele (kupferbereinigt) nicht vollständig erreicht werden. Das operative Ergebnis belief sich auf TEUR 1.424 (i.Vj.: TEUR 4.934). Insgesamt sind die Umsatzerlöse kupferpreisbereinigt um 8,3 % gesunken. 2. Umsatz-Unterteilung nach In- und Ausland Umsätze in der Sparte Non Automotive sind zu 47 % Inlandsumsätze und 53 % Auslandsumsätze, hingegen gehen rund 80 % der Lieferungen der Sparte Automotive ins Ausland. 3. Absatzvolumen Das Absatzvolumen stellt sich wie folgt dar:
4. Operatives Ergebnis Das operative Ergebnis resultiert aus dem Betriebsergebnis (TEUR 1.632; i. Vj. TEUR 5.138) vor Effekten aus der Reorganisation in 2004 in Höhe von TEUR 208 (i. Vj. TEUR 204). Der Rückgang des operativen Ergebnisses um TEUR -3.510 resultiert im Wesentlichen aus der Verringerung der Betriebsleistung (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderungen) um TEUR -8.393, die nicht vollständig durch die gleichzeitige Reduzierung des Materialaufwands (TEUR -5.033) für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, bezogene Waren und Leistungen aufgefangen werden konnte. 5. Finanzergebnis und Jahresüberschuss Das Finanzergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 80 verbessert. Wesentlich zur Verbesserung beigetragen haben die Neubewertung der Fremdwährungskonten (TEUR +491), während die erhöhte Teilwertabschreibung auf Finanzanlagen (TEUR -252) sowie der Anstieg der Zinsen gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR -192) einen gegenläufigen Effekt hatten. Aufgrund der zum Operativen und zum Finanzergebnis genannten Faktoren hat sich das Ergebnis vor Gewinnabführung um TEUR 3.426 auf TEUR 1.576 verringert. C. Darstellung der Vermögens- und FinanzlageDer Anstieg der Restbuchwerte der immateriellen Vermögensgegenstände (TEUR +88) und des Sachanlagevermögens (TEUR +1.975) haben ihre Ursache insbesondere in den unter Abschnitt D.3 beschriebenen Investitionen im Umfang von TEUR 2.290, die auch der Zukunftssicherung des Standortes Wuppertal dienen. Die Vermögens- und Finanzlage zum Stichtag 31.12.2008 ist teilweise geprägt von der eingetretenen Wirtschaftskrise und der daraus resultierenden Reduzierung der wirtschaftlichen Leistung. Dies drückt sich in folgenden stichtagsbezogenen Änderungen gegenüber dem Vorjahr aus: - Rückgang des Bestands an Vorratsvermögen um TEUR 1.303 - Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 4.194 - Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 2.420 Ähnlich verhält es sich mit dem Rückgang der Forderungen und Verbindlichkeiten im Verbundbereich, die den Bereich der Liefer- und Leistungsbeziehungen betreffen. Insgesamt haben sich die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 4.601 erhöht, was im Wesentlichen mit TEUR 8.186 auf den Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen zurückzuführen ist. Ursächlich hierfür sind der Anstieg der Forderungen gegen die Draka Deutschland GmbH um TEUR 5.048 (i.W. aus der umsatzsteuerlichen Organschaft) sowie Liefer- und Leistungsbeziehungen mit der Schwestergesellschaft Draka Industrial Cable GmbH (TEUR +1.369). Aufgrund der Einbindung in den Zahlungs- und Verrechnungsverkehr des Konzernverbunds sehen wir kein Ausfallrisiko. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten mit TEUR 1.576 (i. Vj. TEUR 5.002) die Abführung des Jahresüberschusses an den Gesellschafter Draka Deutschland Dritte Beteiligungs GmbH, Wuppertal, aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags und Verbindlichkeiten aus dem konzerninternen Cash Pool Management in Höhe von TEUR 10.820 (i. Vj. TEUR 2.049). Zudem haben die folgenden Sachverhalte die Vermögens- und Finanzlage beeinflusst: - Anstieg der Finanzanlagen zur Absicherung der Verbindlichkeiten aus Altersteilzeit gegenüber den betreffenden Mitarbeitern um TEUR 300 - Abnahme der Summe der Rückstellungen um TEUR 262, insbesondere aufgrund des Rückgangs aus Pensionsverpflichtungen - Anstieg der Sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR 1.413 insbesondere aus Kundenüberzahlungen, abgegrenzten Kosten sowie Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2008 jederzeit gegeben. D. Sonstige finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren1. Produktion a) Vergleich des Produktionsergebnisses zum Vorjahr Unter Berücksichtigung einer Kupferstandardbewertung von 4,40 EUR/kg beläuft sich die Produktionsablieferung in 2008 auf TEUR 78.990 (Vorjahr: TEUR 80.900). b) Entwicklung der Fertigungskosten (Material-, Personal- und Sonderkosten der Fertigung) Der Kupferpreis blieb in 2008 bis zur Jahresmitte auf einem Durchschnittspreis oberhalb des Vorjahres, um danach bis zum Jahresende, insbesondere im vierten Quartal 2008 um bis zu 40 % des Niveaus der Jahreshälfte zu sinken. c) "Update" hinsichtlich Qualitätssystemen In 2008 wurde das TS 16949 Überwachungsaudit vom TÜV durchgeführt und erfolgreich ohne Beanstandungen absolviert. Weiterhin ließen wir unser Labor gemäß ISO 17025 akkreditieren. Damit haben wir uns in die Lage versetzt, aufwendige Tests, die derzeit in externen Laboratorien bearbeitet werden müssen, kostengünstig selbst durchzuführen. d) Effizienzverbessernde/Kosteneinsparende Maßnahmen Hierzu gibt es mehrere Projekte bzw. kontinuierlich laufende Prozesse: • Investitionen in effizientere Maschinen und Prozesse im Metallwerk • Abfallreduzierung • Verringerung des Materialinhalts • Aufbau eines akkreditierten Labors • Monitoring & Controlling des Operating Working Capitals • Kostenreduktionsprojekte e) Veränderung des Beschäftigungsgrads (Mehrschichtnutzung, Überstunden) Grundsätzlich wird in einem 3-Schicht System gearbeitet. In einzelnen Bereichen findet das 4- und 5-Schicht System Anwendung. Es besteht ein Stundenkonto, das eine flexible Reaktion bei Fertigungsspitzen erlaubt. Nur extreme Belastungen, die außerhalb der flexiblen Arbeitszeitregelung liegen, werden nach Abstimmung mit der Geschäftsführung durch Überstunden abgedeckt. Der Zusammenbruch des Marktes Ende 2008 und damit einher gehende stark verringerte Umsätze und Auslastung wurden zur Reduzierung von Saldostunden der Arbeitszeitkonten und des Resturlaubes genutzt. Zur Reduzierung der Lohn- und Gehaltskosten an das Arbeitsvolumen wurde für Januar 2009 bei der Agentur für Arbeit Kurzarbeit für 6 Monate angemeldet und seitdem konsequent in allen Bereichen durchgeführt. f) Investitionen in neue Produkte Die Entwicklung im Jahr 2008 wurde auf mehreren Gebieten vorwärts getrieben: Motorraumleitungen für den Temperaturbereich T4 (150°C) wurden auf breiterer Basis von den OEM freigegeben und die Querschnittspalette erweitert. In Zusammenarbeit mit zahlreichen OEM, u.a. dem Arbeitskreis der deutschen Automobilindustrie, wurden die Möglichkeiten zum Einsatz von alternativen Leitermaterialien bei kleinsten Querschnitten untersucht (Messing, Bronze, Aluminium). Generell konnte die Kooperation mit wichtigen OEM für die Entwicklung neuer Leitungen für Elektro- und Hybridautomobile intensiviert werden. Im Industriebereich sind deutliche Fortschritte mit Robotersteuerleitungen und Datenbusleitungen zum Teil mit UL-Zulassung erzielt worden. 2. Beschaffung a) Preise und Konditionen des wichtigsten Rohstoffs
b) Energiekosten und deren Entwicklung
3. Investitionen Beschreibung wesentlicher Investitionsprojekte Insgesamt wurden im Jahr 2008 Investitionen in Höhe von 2,3 Mio. € getätigt. Weitere Projekte im Wert von 1,47 Mio. € wurden initiiert, werden jedoch aufgrund der Lieferzeiten erst 2009 bzw. 2010 abgeschlossen. Die wesentlichen Investitionen waren: Metallwerk (670 K€): • Zur Kostenreduzierung wurde eine neue 24-fach Mehrdrahtziehmaschine (Anzahlung 247 K€) bestellt, die aufgrund der Lieferzeit erst im Jahr 2009 installiert wird. • Ein neues Filtersystem (200 K€) für die Mehrdrahtziehmaschinen wurde in Betrieb genommen. • Um die gesetzlichen Vorgaben gemäß Wasserhaushaltsgesetz zu erfüllen, wurde die Modernisierung der Glühmittelzentrale und des Filtersystems für die Grobdrahtzuganlagen initiiert (Anzahlung 210 K€). Leitungsfertigung (1.282 K€) • Im Rahmen des Projektes Draka 2010 (601 K€) und Konzentration der Leitungsfertigung in Halle 2 wird das Werkslayout grundlegend optimiert. Durch Lean Production & Management wird die Produktivität nachhaltig gesteigert. • Die Fertigungsanlagen für laminierte Flachleitungen wurden aufgrund der Werksschließung von Draka Cables Vigo in Spanien nach Draka Automotive verlagert und die dafür erforderliche Infrastruktur installiert (360 K€). • Zur Produktivitätssteigerung wurde eine Extrusionsanlage modernisiert und mit Doppelwicklern ausgerüstet (215 K€). IT (192 K€) • Um die Auftrags- und Fertigungssteuerung zu optimieren, wurde die Planungssoftware "Felios" beschafft, das Projekt wird mit der Implementierung im 1. Quartal 2009 abgeschlossen (120 K€). • Zur effizienten Planung, Verfolgung und Dokumentation von Projekten wurde das Projektmanagementsystem Inlook eingeführt (25 K€). R&D / Q (131K€) • Zur Reduzierung der externen Prüfkosten und Erfüllung der gestiegenen Kundenanforderungen wurde das Labor modernisiert und am 22.12.2008 nach DIN/ISO 17025 akkreditiert (121 K€). • Im Bereich der Qualitätssicherung wurden Messgeräte für die CIQ-Werkerselbstprüfung beschafft (9,5 K€). 4. Personal- und Sozialbereich Im Jahr 2008 waren durchschnittlich 318 Mitarbeiter (inkl. Geschäftsführer) bei Draka Automotive beschäftigt (2007: 307 Mitarbeiter). Hiervon waren 63 im Angestelltenverhältnis, 212 im gewerblichen und 19 im außertariflichen Bereich tätig, hinzu kommen 23 Auszubildende. Die Fluktuation war auch in 2008 - bezogen auf die Stammbelegschaft - auf einem niedrigen Niveau. 5. Umweltschutz Ein herausragendes Unternehmensziel ist die Vermeidung von Umweltbelastungen und ein schonender Umgang mit Ressourcen. Hierzu werden alle gesetzlichen Forderungen strikt beachtet und durch regelmäßige Begehungen überprüft. Abweichungen werden anhand eines Aktionsplans kurzfristig behoben. Um diesem Unternehmensziel gerecht zu werden, hat Draka Automotive für den Temperaturbereich von 125°C und 150°C die halogenfreien Werkstoffe 21X & 91X hffr entwickelt und am Markt eingeführt. Des Weiteren ist die Zertifizierung gemäß DIN ISO 14001 geplant. 6. Bestand, Abschluss oder Beendigung von Kooperationsvereinbarungen oder anderen wichtigen Verträgen Der Dienstleistungsvertrag mit der Draka Industrial Cable GmbH über die wechselseitige Nutzung von zentralen Unternehmensbereichen wie Instandhaltung, Einkauf, IT, Logistik etc. wird weiter fortgeführt. Die Zentralfunktionen Finanzen und Controlling, Personal sowie Marketing werden seit dem 01. Januar 2005 von der Draka Deutschland GmbH, Wuppertal, durchgeführt. Die für Produktion und Verwaltung erforderlichen Grundstücke und Gebäude werden von der lokalen Konzerngesellschaft Höhn GmbH, Wuppertal, angemietet. E. Chancen und Risiken der zukünftigen EntwicklungDie Chancen des Unternehmens sind durch die folgenden Aktionen und Maßnahmen stark verbessert: • Verbesserter Marktauftritt durch Einrichtung der globalen Divisionsstruktur und damit Anlehnung an die Organisationsstrukturen der maßgeblichen Kunden • Ausweitung des Geschäftes der margenträchtigen, höherwertigen Produkte • Verbesserung der Produktivität durch gezielte Investitionen • Verbesserung der Kostensituation durch ein wirksames Kosteneinsparungsprogramm • Verbesserung der Working Capital Position durch Bestandsreduzierungen und Minimierung der Außenstände Die anhaltende Diskussion in 2008 über eine neue KFZ - Besteuerung nach dem CO2-Ausstoß führte zu Unsicherheiten im Kaufverhalten potentieller Kunden. Des Weiteren war der hohe Rohölpreis und damit der Benzin- und Dieselpreis ein starkes Hemmnis bei der Entscheidung für den Kauf von KFZ. Beides zusammen hat im Verlauf des Jahres 2008 dazu geführt, dass die Verkaufs- und Produktionszahlen die zunächst erwartete, positive Entwicklung nicht eingeschlagen haben. Insofern zeigte sich unterjährig eine deutliche, weitere Abschwächung des Marktes. Aus der Konzentration der Aktivitäten auf die Automobilindustrie ergibt sich eine hohe Branchenabhängigkeit. Die derzeitige Absatzkrise der Automobilhersteller wirkt sich unmittelbar auf die Automobilzulieferindustrie und damit auf die Ertragslage der Draka Automotive aus. Die Finanz- und Wirtschaftskrise hatte insbesondere in der zweiten Jahreshälfte 2008 eine erhebliche Auswirkung auf den Gesamtumsatz und auf das operative Ergebnis in 2008. Nach schwachem Beginn im Januar und Februar 2009 konnten wir im März, Mai und Juni wieder einen positiven Beitrag zum Ergebnis leisten. Wir schätzen den für uns wichtigen Markt so ein, dass im Jahresverlauf die monatlichen Umsätze leicht gesteigert werden können. Die Umsatzentwicklung liegt derzeit ca. 20 % unter Plan. Basis dieser Annahme sind die Umweltprogramme in den europäischen Ländern, wie z.B. in Deutschland die Abwrackprämie, die ihre volle Wirkung zeigen wird. Zum anderen werden die Lagerbestände bei den Herstellern zunehmend geleert und damit die Nachfrage langsam gesteigert. Das Hauptziel in 2009 besteht darin, weiterhin profitabel zu arbeiten. Dazu sind bei gegebenem schwierigem Marktumfeld die Kosten zu senken. Hier sind zu nennen: Produktbereinigung, Management der Kurzarbeit, Reduzierung der Materialkosten, der Fixkosten und der Lohn- und Gehaltskosten. Aufgrund der strategischen Einbindung in den Draka Konzernverbund und die Teilnahme am Cash Management System sehen wir die Draka Automotive gut positioniert. Neben den Auswirkungen der Finanzmarktkrise bleiben die weiteren Branchenrisiken bestehen: Aufgrund eines starken Wettbewerbs und Überkapazitäten in der Kabelproduktion besteht das Risiko von weiteren Preis- und Margenreduzierungen und Unsicherheit auf Grund der volatilen Preisentwicklung des Beschaffungsmarktes. In Folge zunehmend kürzerer Produktlebenszyklen in der Automobilindustrie sind zeitnahe Produktinnovationen erforderlich. Unzureichende Produktinnovationen und Anpassungen der Geschäftsprozesse an den steigenden Wettbewerb können zu einem Verlust von Marktanteil und Umsatzrückgang führen. Korrektive Maßnahmen zur Vermeidung hoher Außenstände sind implementiert und haben sich als sehr wirksam gezeigt. Die Außenstände konnten erheblich reduziert werden. F. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des GeschäftsjahresDer Absatzrückgang in der Automobilindustrie durch die Auswirkungen der Finanzmarktkrise hat sich auch auf die Produktionsauslastung der Draka Automotive negativ ausgewirkt. Als Maßnahme wird die Produktion unplanmäßig über den Jahreswechsel 2008/09 über drei Wochen stillgelegt. Weiterhin wurde ab Januar 2009 für 6 Monate Kurzarbeit angemeldet.
Wuppertal, 30. Juni 2009 Prof. Dr. Wilhelm Reiners Bernd Glowinski Dr. Martina Lupberger Christian Schütte Die Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2008Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008
Anhang für das Geschäftsjahr 2008I. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008 ist nach den handelsrechtlichen Vorschriften unter Berücksichtigung der Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen hinsichtlich der Gliederung den §§ 266 und 275 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Im Geschäftsjahr wurden stille Reserven in Höhe von TEUR 208 (i. Vj. TEUR 204) realisiert, die vollständig aus dem Zugang auf den Festwert im Anlagevermögen stammen. Das zum 31. Dezember 2008 abgestockte Volumen - auf Basis der ursprünglichen Buchwerte zum 1. Januar 2004 - beläuft sich noch auf TEUR 11.982 (i. Vj. TEUR 12.190). Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert angewandt worden. II. Darstellung der Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Nutzungsdauer der abnutzbaren Anlagegegenstände richtet sich nach den steuerrechtlichen Mindestzeiträumen. Die Zugänge zum beweglichen Anlagevermögen werden linear und zeitanteilig abgeschrieben. Aufgrund veränderter steuerrechtlicher Vorschriften seit dem 1. Januar 2008 werden geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten bis zu EUR 150,00 im Jahr des Zugangs als Aufwand erfasst. Vermögensgegenstände mit einem Anschaffungswert von EUR 150,00 - EUR 1.000,00 werden in einem "GWG-Pool" zusammengefasst und über eine pauschale Nutzungsdauer von fünf Jahren linear abgeschrieben. Auf Grund der Übernahme des Anlagevermögens im Wege der Ausgliederung zu Buchwerten von EUR 0,00 zum 1. Januar 2004 resultieren die Werte des Anlagevermögens ausschließlich aus den Zugängen und deren Entwicklung in den Geschäftsjahren 2004 bis 2008. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert, angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Unfertige und Fertige Erzeugnisse sind unter Beachtung des Fertigstellungsgrades zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten berücksichtigen neben den direkt zurechenbaren Material- und Fertigungseinzelkosten auch Gemeinkosten. Fremdkapitalzinsen werden nicht einbezogen. Das Niederstwertprinzip wird beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung auf nicht einzelwertberichtigte Forderungen Rechnung getragen. Fremdwährungsforderungen sind zu historischen Kursen oder zum niedrigeren Stichtagskurs bewertet. Die Pensionsrückstellung ist unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze (Heubeck-Richttafeln 2005 G) nach dem steuerlichen Teilwertverfahren nach § 6a EStG mit einem Rechnungszinsfuß von 6 % ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des Betrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Rückzahlungs- bzw. Erfüllungsbeträgen bilanziert. Fremdwährungsverbindlichkeiten sind zu historischen Kursen oder zum höheren Stichtagskurs bewertet. III. Bilanzerläuterungen(1) Anlagevermögen Eine von den gesamten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist nachfolgend wiedergegeben. (2) Sachanlagevermögen Das Sachanlagevermögen enthält Zugänge zum Festwert auf Grund von Zugängen im Geschäftsjahr 2008 in Höhe von TEUR 208 (Vorjahr: TEUR 204). (3) Finanzanlagevermögen Die Finanzanlagen bestehen aus Wertpapieren und Festgeldguthaben, die dem Insolvenzschutz von Wertguthaben aus Altersteilzeitverträgen dienen. Die Wertpapiere sind an die Mitarbeiter verpfändet und unterliegen ausschließlich einer zu diesem Sicherungszweck bestimmten Verfügung. (4) Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für: dem Geschäftsjahr 2008 zuzurechnende Personalaufwendungen (TEUR 3.092; i. Vj. TEUR 3.126), ausstehende Rechnungen (TEUR 484; i. Vj. TEUR 478) und Garantierisiken (TEUR 301; i. Vj. TEUR 165). IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung(1) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
Unterteilt nach Produktgruppen setzen sich die Umsatzerlöse wie folgt zusammen:
(2) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Abfallwirtschaft (TEUR 2.546; i. Vj. TEUR 2.687), aus Kostenerstattungen verbundener Unternehmen (TEUR 1.500; i. Vj. TEUR 1.500), aus Dienstleistungen mit verbundenen Unternehmen (TEUR 1.466; i. Vj. TEUR 1.002) und aus Erträgen weiterbelasteter Kosten (TEUR 1.421; i. Vj. TEUR 789). V. Sonstige finanzielle VerpflichtungenZum 31. Dezember 2008 bestehen folgende Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen gegenüber Dritten:
Des Weiteren besteht ein Mietvertrag mit einem verbundenen Unternehmen mit einer jährlichen Mietrate in Höhe von TEUR 786 (i. Vj. TEUR 781). Der Mietvertrag hat eine unbegrenzte Laufzeit und ist jeweils zum Jahresende mit einer Kündigungsfrist von sechs Monaten kündbar. VI. HaftungsverhältnisseDie in den Finanzanlagen bilanzierten Wertpapiere dienen dem Insolvenzschutz von Wertguthaben aus Altersteilzeitverträgen und betreffen mit TEUR 522 (i. Vj. TEUR 326) Mitarbeiter der Gesellschaften Draka Industrial Cable GmbH und Draka Deutschland GmbH. Im Rahmen der Cash Pool Vereinbarung mit der Draka Holding N.V., Amsterdam/Niederlande, und der Bank Mendes Gans N.V., Amsterdam/Niederlande, besteht eine gesamtschuldnerische Haftung mit den am Cash-Pool Verfahren beteiligten verbundenen Unternehmen. Im Rahmen einer Kreditvereinbarung zwischen der Draka Holding N.V., Amsterdam/Niederlande, und der Commerzbank AG, Filiale Wuppertal, besteht mit mehreren deutschen Gesellschaften der Draka-Gruppe eine Garantiezusage über TEUR 5.000. VII. Sonstige Angaben(1) Mitarbeiter Die Anzahl der im Jahresdurchschnitt bei uns beschäftigten Mitarbeiter, getrennt nach Gruppen (ohne Geschäftsführer), setzt sich wie folgt zusammen:
(2) Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an: Frau Dr. Martina Lupberger, Ingenieurin, Wesel, Herr Christian Schütte, Ingenieur, Hückeswagen, Herr Prof. Dr. Wilhelm Reiners, Ingenieur, Wegberg, Herr Bernd Glowinski, Ingenieur, Willich. Die Gesamtbezüge für die Geschäftsführung beliefen sich im Geschäftsjahr 2008 auf TEUR 948 (i. Vj. TEUR 991). (3) Unternehmensverträge Mit der Draka Deutschland Dritte Beteiligungs-GmbH, Wuppertal, wurde am 2. Juni 2004 mit Wirkung zum 1. Januar 2004 ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Demnach ist jeder Gewinn bzw. Verlust von der Draka Deutschland Dritte Beteiligungs-GmbH zu übernehmen bzw. auszugleichen. Der Vertrag ist für die Dauer von fünf Jahren geschlossen und konnte erstmals zum 31. Dezember 2008 unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von sechs Monaten gekündigt werden. (4) Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Draka Holding N.V., Amsterdam/Niederlande, einbezogen, der am Sitz der Gesellschaft erhältlich ist.
Wuppertal, den 30. Juni 2009 Dr. Martina Lupberger Christian Schütte Prof. Dr. Wilhelm Reiners Bernd Glowinski Die Geschäftsführung Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2008
Lagebericht und Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Draka Automotive GmbH, Wuppertal, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Draka Automotive GmbH, Wuppertal, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 31. Juli 2009 Deloitte
& Touche GmbH
gez. Feldhoff, Wirtschaftsprüfer gez. Löhr, Wirtschaftsprüfer |
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