Wärme- und Kältehandel
Stadtwerke Teterow GmbH
Gasstraße 26, 17166 Teterow, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jenny Netzel seit 16.10.2025 | Prokura |
Andreas Grindel seit 29.4.2025 | Prokura |
Walter Bommer seit 29.4.2025 | Prokura |
Marc Fischer seit 29.4.2025 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Stadt Teterow | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% | |
Stadtwerke Laage GmbHAufgelöst | 25.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Stadtwerke Teterow GmbHTeterowJahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtDie wirtschaftliche Entwicklung und Konjunktur in Deutschland kann man für 2023 als gedämpft einstufen. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt sank im Vergleich zum Vorjahr nur um 0,3 %. Die Jahre 2019 (+1,1 %),2020 (-5,3 %), 2021 (3,2 %) und 2022 (1,8 %), entwickelten sich, bis auf 2020, positiv. Die bereits Ende 2022 im Zuge des Ukrainekriegs eingetretene wirtschaftliche Schwächephase dauerte im Wesentlichen das gesamte Jahr 2023 an. Ein erhoffter Erholungseffekt nach dem ersten Quartal trat nicht ein. Eine negative Wirkung auf die Konjunktur hat aber auch der Einfluss des Arbeits- und Fachkräftemangel sowie die aufgeheizte Stimmung im Nahen Osten. Fiskalpolitische Auswirkung spürte die Wirtschaft aufgrund des Haushaltsurteils des Bundesverfassungsgerichtes im November, was zu deutlichen Kürzungen der Finanzplanung der Bundesregierung führte. In der Energiewirtschaft ist das Jahr 2023 nach wie vor von hohen und volatilen Preisen geprägt. Dadurch liegt die Konzentration im Energievertrieb auf den Bestandskunden. Diese wiederum zeigen seit Beginn der Energiekrise eine stabile Sparmentalität auf, welches einen Rückgang des Energieabsatzes mit sich brachte. Grundlagen der Gesellschaft Die Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Rostock unter der Nummer HRB 5672 eingetragen. Die letzte Änderung des Gesellschaftsvertrages vom 12. Juli 1990 erfolgte am 3. Dezember 2019. Alleiniger Gesellschafter ist die Stadt Teterow. Die Gesellschafterversammlung wurde vom Bürgermeister der Stadt Teterow, Andreas Lange, vertreten. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2021 T€ 2.000 und ist vollständig eingezahlt. Gegenstand des Unternehmens sind die öffentliche Versorgung mit Strom, Gas und Fernwärme sowie die in diesem Zusammenhang zu erbringenden Dienstleistungen, die Errichtung und der Betrieb der hierzu erforderlichen Anlagen, die An- und Verpachtung, der Erwerb und die Veräußerung derartiger Anlagen. Die Stadtwerke sind Inhaber der Konzessionen für das Strom-, Gasnetz. Die aktuellen Konzessionsverträge haben eine Laufzeit von 20 Jahren beginnend ab dem 1. Januar 2016. Für das Fernwärmenetz besteht ein Gestattungsvertrag. Die Übernahme von Betriebsführungen ist ebenfalls ein Tätigkeitsbereich der Stadtwerke. So bildet die kaufmännische und technische Betriebsführung für den Zweckverband „Wasser/Abwasser Mecklenburgische Schweiz“ den Schwerpunkt neben derzeit zwei weiteren Betriebsführungen. Einen weiteren Bereich des Unternehmens bildet der Bauhof, welche die Aufgaben des Gesellschafters zur Unterhaltung der Park- und Gartenanlagen inklusive der Spielplätze, der Rasenflächen, der Straßenreinigung inklusive des Winterdienstes und die Straßenbeleuchtung einschließt. Weiterhin besteht in diesem Bereich ein Tiefbauteam, welches entsprechende Arbeiten für die verschiedenen Bereiche anbietet sowie im begrenzten Maße auch für Dritte tätig wird. Seit 2016 bauen die Stadtwerke in Teterow ein Glasfasernetz auf. Der neu gegründete Unternehmensbereich hat das Ziel, Teterow mit einem flächendeckenden Glasfasernetz auszustatten und über dieses die Produkte Internetzugang, Telefonie und TV anzubieten. Der Aufsichtsrat besteht aus neun, von der Stadt Teterow entsandten, Mitgliedern. Vorsitzender ist Jürgen Wasner. Am 7. Juli 1998 wurde die "Energieeinkaufs- und -handelsgesellschaft M-V mbH" gegründet. Die Stadtwerke Teterow GmbH ist mit € 31.050,00 (= 12,5 %) beteiligt. Seit Juli 2001 befindet sich der Sitz der Gesellschaft in Teterow. Sie ist eingetragen beim zuständigen Amtsgericht Rostock unter der Nummer HRB 8940. Mit Eintragung im Handelsregister beim Amtsgericht Rostock unter der Nummer HRB 12013 sind wir an der Stadtwerke Laage GmbH mit € 185.000,00 beteiligt. Dieses entspricht einem Anteil von 25,0 %. Sowohl die kaufmännische wie auch technische Betriebsführung wird durch unsere Gesellschaft wahrgenommen. An der CCE Technik GmbH Rostock Communications- und Elektrotechnik mit Sitz in Roggentin halten die Stadtwerke Teterow GmbH eine Beteiligung in Höhe von 100% des Stammkapitals. Das Stammkapital der Gesellschaft betrug am 31. Dezember 2021 € 25.564,59. Die Gesellschaft ist eingetragen am Amtsgericht Rostock unter der Nummer HRB 6180. Im Geschäftsjahr 2023 erwirtschaftete die Gesellschaft einen Jahresgewinn von € 349.752,89, welcher den bestehenden Gewinnvortrag in Höhe von € 601.962,50 erhöht. Eine weitere Beteiligung besteht an der Landwerke M-V GmbH mit Sitz in Neustrelitz und einem Stammkapital von € 160.000,00 zum 31. Dezember 2022. Die Stadtwerke Teterow GmbH ist mit € 20.000,00 (= 12,5 %) beteiligt. Es wurde ein Agio in Höhe von € 30.000,00 gezahlt. Die Gesellschaft ist eingetragen beim Amtsgericht Neubrandenburg unter HRB 20282. Wirtschaftsbericht Das Jahresergebnis in Höhe von T€ 709 lag um T€ 186 über dem Planansatz von T€ 523 und um T€ 627 über dem Vorjahresergebnis von T€ 82. Bei der folgenden Gegenüberstellung der Jahresergebnisse mit dem Vorjahr und mit den Planansätzen wird das Ergebnis vor Ertragsteuern und den Finanzerträgen aus Wertpapieren des Finanzanlagevermögens herangezogen, um eine bessere Vergleichbarkeit zu erzielen. Weiterhin wird die Verwaltung als ein gesonderter Bereich am Ende des Wirtschaftsberichtes dargestellt, um die Entwicklung des Kerngeschäftes genauer beurteilen zu können. Die Entwicklung der einzelnen Geschäftsfelder im operativen Unternehmensbereich stellt sich wie folgt dar: Im Stromnetz ergab sich insgesamt ein Mindererlös von T€ 135 gegenüber der von der Landesnetzagentur festgesetzten Erlösobergrenze. Im Vorjahr war hier ein Mehrerlös in Höhe von T€ 40 zu verbuchen. Der Mindererlös des Geschäftsjahres wird, entsprechend den Vorgaben, auf das Regulierungskonto eingestellt und in die nächste Kalkulationsperiode übertragen. Die Auflösung des Regulierungskontos erfolgte im Jahr 2023 mit T€ - 16. Das Regulierungskonto weist damit einen Mindererlös incl. Verzinsung von derzeit T€ 330 aus. Die ausgewiesenen Mindererlöse ergeben sich hauptsächlich durch eine deutlich verminderte Durchleitungsmenge gegenüber dem Planansatz. Weiterhin spiegeln sich die um T€ 122 erhöhten Personalaufwendungen gegenüber dem Vorjahr wider und führen zu einem um T€ 148 reduzierten Ergebnis. Das Geschäftsjahr schließt mit einem positiven Ergebnis von T€ 383 ab und lag damit um T€ 149 unter dem Planansatz von T€ 532. Beim Gasnetz ergaben sich Mehrerlöse gegenüber der von der Landesnetzagentur vereinbarten Erlösobergrenze von insgesamt T€ 53. Der Mehrerlös inkl. seiner Verzinsung wird mit dem Regulierungskonto verrechnet und in den Jahren 2026-28 aufgelöst. Das Regulierungskonto weist zum Ende 2023 einen Mindererlössaldo inkl. Verzinsung von T€ 376 aus. Die angefallenen Mindererlöse der Vorjahre resultieren hauptsächlich aus der reduzierten Durchleitungsmenge gegenüber den Kalkulationsansätzen. Das Gasnetz beendet das Wirtschaftsjahr mit einem Gewinn von T€ 644 und liegt damit um T€ 335 über dem Vorjahresergebnis von T€ 209, in welchem ein Mindererlös von T€ 346 angefallen war. Der Planansatz lag bei einem Betriebsergebnis von T€ 474 und damit T€ 170 unter dem Jahresergebnis. Im Stromvertrieb (ohne Eigenverbräuche) kam es in allen Marktsegmenten zu einer verringerten Absatzmenge gegenüber dem Vorjahr. Die Ursachen hierfür liegen in den deutlich gestiegenen Energiepreisen durch den schon angeführten Ukraine-Krieg und der daraus resultierenden Energiekrise in Europa. Dieses führte zu vermehrten Energieeinsparungen, sowohl bei Privathaushalten wie auch bei Gewerbekunden. Das Betriebsergebnis erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 214 auf T€ 801 und spiegelt nahezu das geplante Jahresergebnis wider. Das Rohergebnis erhöhte sich um T€ 812 gegenüber dem Vorjahr. Ursächlich waren die sich ergebenen Marktverwerfungen und der entsprechenden Bepreisung von Marktrisiken. Diese führten gleichfalls auch zur Bildung entsprechender Rückstellungen über insgesamt T€ 300 und der Berücksichtigung von Forderungsausfällen in Höhe von T€ 371, welche sich im deutlichen Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um T€ 678 zeigt. Der Planansatz lag bei T€ 884 für das Geschäftsjahr. In Zahlen stellen sich die Absatzmengen, ohne den Eigenverbrauch, wie folgt dar: Absatz an RLM-Kunden (lastganggemessene Kunden) im Netz Teterow:
Absatz an RLM-Kunden in fremden Netzen:
Absatz an SLP-Kunden:
Im Bereich der Gasversorgung entwickelte sich die Absatzmenge in allen Segmenten rückläufig. Die Ursachen sind entsprechend derer im Stromvertrieb. Im Zusammenhang mit der Energiekrise hat ein Großkunde im Netzbereich Teterow seine Produktion vollständig von Erdgas auf Flüssiggas (LNG) umgestellt. Die Entwicklung ohne Eigenverbrauch der Stadtwerke Teterow GmbH und ohne den Absatz über die Erdgastankstelle stellt sich wie folgt dar: Absatz an RLM-Kunden im Netz Teterow:
Absatz an RLM-Kunden in fremden Netzen:
Absatz an SLP-Kunden:
Das deutlich gestiegene Rohergebnis um T€ 1.509 resultiert aus nicht im vollen Umfang eingetretener Risiken auf dem Gasmarkt, welche in der Preisstellung berücksichtigt wurden und aus dem Handel nicht an Endkunden abgesetzter, aber bereits vor der Energiekrise beschaffter Gasmengen. Dem gegenüber stehen Aufwendungen für zu erwartende Forderungsausfällen in Höhe von T€ 270 und Drohverlusten der Folgejahre von T€ 590. Insgesamt verbesserte sich damit das Ergebnis zum Vorjahr um T€ 680 und liegt bei T€ 1.542. Der Planansatz von T€ 443 wurde deutlich, auf Grund der oben genannten Gründe, übertroffen. In der Fernwärmeversorgung konnte wie in den Vorjahren ein Großteil der Wärme über die ortsansässige Biogasanlage unter den eigenen Gestehungskosten bezogen werden. Weiterhin wurde im I. Quartal des Geschäftsjahres die Wärmeerzeugung auf Öl umgestellt, da im Rahmen der Energiekrise die Gaspreise überproportional angestiegen sind. Die Einsparungen bei der Wärmeerzeugung findet sich im um T€ 624 deutlich verbesserten Rohergebnis mit T€ 1.572 wieder. Dem entgegen steht eine Drohverlustrückstellung in Höhe von T€ 500, welche zum Ausgleich der Verluste im Jahr 2024 zu bilden war. Das Jahresergebnis von T€ 640 erhöht sich daher um T€ 62 gegenüber dem Vorjahr mit T€ 578. Der Planansatz lag bei T€ 977. In der Sparte Betriebsführung bewegt sich das Betriebsergebnis mit T€ 842 über dem Vorjahr mit T€ 696. Das Standbein der Sparte bleibt die Betriebsführung für den Zweckverband „Wasser/Abwasser Mecklenburgische Schweiz“. Der Planansatz für die Betriebsführung insgesamt lag bei T€ 787. In der Sparte Kommunaltechnik konnte der Vorjahresverlust deutlich reduziert werden. Das Betriebsergebnis schloss mit einem Verlust von T€ 100 ab und ist damit gegenüber dem Vorjahr um T€ 136 geringer ausgefallen. So stieg das Rohergebnis um T€ 75, welches die angepassten Verrechnungssätze für Personal und Geräte aufzeigt. Für 2024 sollte eine weitere Verbesserung durch eine höhere Auslastung und einen niedrigeren Krankenstand angestrebt werden. Bei gleichbleibend hohem Krankenstand ist eine Berücksichtigung in der Kalkulation der Stundenverrechnungssätze notwendig. Der Planansatz beim Betriebshof lag bei T€ - 53. Im „Schifffahrtsverkehr“ reduzierte sich das Ergebnis leicht um T€ 17 zum Vorjahr. Damit ergab sich für das Geschäftsjahr ein Verlust von T€ 59. Ursächlich für den erhöhten Verlust waren gestiegene Personalaufwendungen im Rahmen der innerbetrieblichen Leistungsverrechnung. Der Planansatz lag bei T€ - 97. Im Bereich der „Vermietung und Verpachtung“ ergab sich ein Gewinn von T€ 8 und lag damit um T€ 15 über dem Vorjahr. Die Sparte „Digitale Netze“ verzeichnet einen Verlust von T€ 414. Im Vergleich zum Vorjahr mit einem Verlust von T€ 547, ist es eine Verbesserung um T€ 133. Der Steigerung des Ergebnisses resultiert hauptschlich aus dem um T€ 107 erhöhtem Rohergebnis. Planmäßig wurde von einem Verlust in Höhe von T€ 635 ausgegangen. Mit dem Zugewinn weiterer Kunden in den bereits erschlossen Bereichen der Stadt wird sich der Verlust weiter verringern. Der Messstellenbetrieb verzeichnete einen Jahresverlust von T€ 7 bei einem Planansatz von T€ 12. Zum Vorjahr erhöhte sich der Verlust um T€ 3. Der positive Trend aus 2023 konnte nicht fortgesetzt werden. Der Bereich der Verwaltung umfasst unter anderem die Geschäftsführung, die technische und kaufmännische Bereichsleitung, den Kundenservice und die Buchhaltung und weist damit die auf die vorgenannten Bereiche umzulegenden Kosten und Erlöse aus. Zur Verteilung auf die Bereiche werden sachgerechte Umlageschlüssel verwendet, welche sich an der Verursachung der entsprechenden Umlagepositionen orientieren. Im Geschäftsjahr belief sich das Jahresergebnis auf T€ - 2.934 und lag damit um T€ 589 unter dem Vorjahr von T€ - 2.345. Die Erhöhung der zu verteilenden Kosten beruht hauptsächlich auf der Abschreibung von Finanzanlagen mit T€ 93, gestiegener Kosten der Betriebsratsarbeit um T€ 99 auf T€ 168 und tariflicher Erhöhungen im Personalaufwand um T€ 73. Der Planansatz sah ein Jahresergebnis von T€ - 2.808 vor. Zusammenfassend ergab sich für das Gesamtunternehmen ein Anstieg im operativen Geschäftsverlauf, welcher sich in der Entwicklung des Gesamtergebnisses vor Ertragssteuern und den Finanzerträgen aus Wertpapieren des Finanzanlagevermögens widerspiegelt. Dieses Ergebnis erhöht sich gegenüber dem Vorjahr deutlich um T€ 1.272 auf T€ 1.347 und lag gleichfalls um T€ 870 über dem Planansatz von T€ 477. Das Jahresergebnis stieg insgesamt von T€ 82 im Vorjahr um T€ 627 auf T€ 709 im abgeschlossenen Geschäftsjahr. Der Planansatz lag bei T€ 523. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöht sich im abgelaufenen Jahr um T€ 6.180 auf nunmehr T€ 31.361. So stieg das Anlagevermögen von T€ 18.701 im Vorjahr um T€ 574 auf nunmehr T€ 19.275, welches der Saldo aus der Investitionstätigkeit von T€ 2.257 abzgl. empfangener Ertragszuschüsse von T€ 91, den planmäßigen Abschreibungen mit T€ 1.450, dem Abschreibungen auf Finanzanlagen mit T€ 92 und den Anlagenabgängen von T€ 50 ist. Die Vorräte sanken um T€ 109 bedingt durch den reduzierten Bestand an CO2 -Zertifikate. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen ist eine deutliche Erhöhung um T€ 4.933 zu verzeichnen. Ursächlich für diese Steigerung sind hauptsächlich die Forderungen gegen die Stadtwerke Laage GmbH und Forderungen aus den Preisbremsen. Zur weiteren Erläuterung verweise ich auf die entsprechenden Angaben im Anhang. Der Bestand an liquiden Mitteln erhöhte sich stichtagsbezogen um T€ 360 auf T€ 468. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten stieg gegenüber dem Vorjahr um T€ 16. Im Bereich der latenten Steuern ergab sich eine Veränderung von T€ 406. Dieser Anstieg steht im Zusammenhang mit den steuerrechtlich nicht anrechenbaren Drohverlustrückstellungen. Die aufgezeigten Veränderungen der Aktiva korrespondieren unter anderem mit der Erhöhung des Eigenkapitals um T€ 740. Weiterhin war eine Reduzierung bei den Investitions- sowie empfangenen Ertragszuschüssen in Höhe von T€ 1 zu verzeichnen. Bei den Rückstellungen ergab sich eine Erhöhung um insgesamt T€ 1.903, welche hauptsächlich aus der Bildung der Steuerrückstellung für das Geschäftsjahr und von Drohverlustrückstellungen für die Geschäftsjahre 2024/25 resultiert. Die Verbindlichkeiten erhöhten sich deutlich um insgesamt T€ 3.551 auf T€ 16.816. Die Erhöhung des Eigenkapitals um T€ 740 resultiert hauptsächlich aus dem Jahresgewinn von T€ 709. Bei gleichfalls steigender Bilanzsumme um insgesamt T€ 6.180 führt dies zu einer Senkung der Eigenkapitalquote von 36,5 % auf nunmehr 31,7 %. Finanzlage Die Investitionstätigkeit der Gesellschaft hatte im Geschäftsjahr ein Volumen von T€ 2.257 und lag damit um T€ 630 über dem Vorjahr mit T€ 1.627, aber um T€ 223 unter dem Planansatzes mit T€ 2.480. Zur Finanzierung wurde ungleich dem Wirtschaftsplan ein Kredit von T€ 250 in Anspruch genommen für Investitionen aus dem Geschäftsjahr 2022. Zur Absicherung der Liquidität wurde die Kontokorrentlinie von T€ 500 auf T€ 4.000 erhöht. Die Erhöhung war notwendig, da sowohl die Volatilität als auch die Preise am Spotmarkt deutlich gestiegen sind. Weiterhin konnten die Abschlagszahlungen auf die Strompreisbremse nicht fristgerecht beantragt werden, so dass diese in Höhe von ca. T€ 1.150 bis Ende 2025 vorfinanziert werden muss. Weiterhin wurde über eine Forderung über T€ 1.600 eine Stundung vereinbart, welche im lfd. Jahr 2025 beglichen werden soll. Die Kontokorrentlinie ist mit T€ 2.000 durch eine Bürgschaft der Stadt Teterow abgesichert. Personalentwicklung Im Geschäftsjahr war beim Personalbestand ein Zugang von 3 Mitarbeitern und zwei Auszubildenden zu verzeichnen. Dem gegenüber stand der Abgang von 5 Mitarbeitern und zwei Auszubildenden, wobei ein Auszubildende in eine Festanstellung wechselte. Damit waren zum Jahresende 86 Mitarbeiter und 2 Auszubildende ohne Geschäftsführung im Unternehmen angestellt. Die Zugänge betreffen die Nachbesetzung von freien Planstellen. Zum Ende 2023 konnten zwei Planstellen noch nicht wieder besetzt werden. Der durchschnittliche Personalbestand beläuft sich auf 86,00 Mitarbeiter und 2,75 Auszubildende (VJ: 88,75/3,00). Kennzahlen
Die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr jederzeit ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Risikomanagement Mit der Einrichtung und Betreuung eines Risikomanagementsystems ist die Planstelle Controlling beauftragt. Für die Neubewertung und Überprüfung des Risikokataloges und der getroffenen Risikomaßnahmen ist ein jährlicher Rhythmus vorgesehen. Aus dem Risikobericht für 2023 ergibt sich ein Schadenspotenzial in Höhe von T€ 5.071 und liegt damit deutlich über dem von 2022 mit T€ 2.710. Dem gestiegenen Risiko ist im Rahmen der Bildung von Drohverlustrückstellung und der Berücksichtigung des erhöhten Forderungsausfallrisikos in den Preiskalkulationen Rechnung getragen. Chancen und Risiken Stadtwerke Laage GmbH Die Vision eines kleinen vertikal integrierten Stadtwerkes, zerschlug sich schon 2016, als die Konzessionen für die Energienetze von der Stadt Laage an den Altkonzessionär vergeben wurden. 2020 wurde der Kooperation abermals die Grundlage zur Entwicklung entzogen. Die Stadt Laage verkaufte Landflächen für die Entwicklung von Photovoltaikanlagen an einen Dritten, ohne die eigene Tochtergesellschaft zu involvieren. Die Entscheidung des Aufsichtsrates der Stadtwerke Teterow GmbH aus der Gesellschaft auszutreten, wurde daher in dem Gremium erneut diskutiert. Final ausschlaggebend sich aus der Gesellschaft zurückzuziehen waren Differenzen zwischen dem Aufsichtsrat, den Stadtvertretern und der Auffassung des Minderheitsgesellschafters (Stadtwerke Teterow GmbH). Energievertrieb Die stark gestiegen Marktpreise für Gas und Strom haben die Marktrisiken deutlich erhöht. Die hohen Marktpreise sind bei den Kunden angekommen. Für die Medien Strom, Gas und Fernwärme werden die Kunden über die Energiepreisbremsengesetze aber entlastet werden. Aufgrund der nach wie vor hohen Energiepreise am Markt und der Energiepreisbremsengesetze, ist der Wettbewerb stark eingebrochen. Ob dies langfristig so bleiben wird, ist noch nicht abschätzbar. So wie wir im Zuge der stark angestiegenen Marktpreise viele Kunden neu aufgenommen haben, weil diverse Energiediscounter ihre Belieferung eingestellt hatten, können bei beruhigten Märkten auch viele Kundenabgänge bei den Stadtwerken eintreten. Die Probleme, welche auf die Stadtwerke aufgrund der Hilfsgesetze der Bundesregierung zugekommen sind, waren immens. Unser Systemhaus war nicht in der Lage, die Anforderungen in die Energiewirtschaftliche Software einzuarbeiten. Das hatte zur Folge, dass keine Endabrechnung aus dem Jahr 2022 erstellt und abgerechnet werden konnte. Dadurch entstand bei der Stadtwerke Teterow GmbH ein starker Liquiditätsabfluss. Netzgeschäft Bis 2045 soll im deutschen Gasnetz kein Erdgas mehr transportiert werden. Daher sind die Investitionstätigkeiten im Bereich des Erdgasnetzes auf ein Minimum reduziert. Ob zukünftig über die bestehende Infrastruktur Wasserstoff transportiert werden kann und soll, ist auf dem politischen Parkett noch nicht final entschieden. Derzeit arbeitet die Gemeinde an der kommunalen Wärmeplanung, damit Investitionen in die Energieinfrastruktur zielgeführter umgesetzt werden können. Im Bereich des Stromnetzes wird an einem stärkeren Ortsnetzanschluss gearbeitet. Nach wie vor sind wir an der Begleitung des PV-Projektes in Levitzow und unterstützen den Solartheur und die Gemeinde beim Zielabweichungsverfahren. Hier besteht die Möglichkeit, dass wir von der geplanten Trasse des Projektes profitieren und wir nach Genehmigung des Projektes innerhalb der nächsten 4 Jahre einen verstärkten Stromanschluss bekommen könnten. Mit diesem Anschluss steht und fällt der Ausbau der erneuerbaren Energien, die Elektrifizierung der Mobilität und zum Teil die Wärmeversorgung in der Zukunft für die Gemeinde. Prognose Durch den Angriffskrieg von Russland auf die Ukraine und die damit verbundenen Sanktionen gegen Russland und der Lieferstopp russischen Gases über Nordstream 1, hatte der Europäische Energiemarkt einen Schock erlitten. Durch die stark gestiegenen Energiepreise, welche beim Endkunden angelangt sind, ist die Inflation in Deutschland stark angestiegen. Wir gehen davon aus, dass die politischen und wirtschaftlichen Bemühungen die Versorgungssicherheit zu gewährleisten in den Energiesektor wieder etwas Sicherheit bringen dürfte. Die Einkaufspreise haben sich zwischenzeitlich insoweit akklimatisiert, dass bei einer neuen Produktgestaltung unter den gesetzlichen Preisdeckeln aus 2023 die Energie offeriert werden könnte. Zur Absicherung der am Markt durchsetzbaren Preise wurden Drohverlustrückstellungen über insgesamt T€ 1.390 gebildet. Sie dienen ebenfalls zur Absicherung von bereits georderten Energiemengen, welche nicht an Endkunden abgesetzt werden können und unter dem Einstandspreis über den Spotmarkt verkauft werden müssen. Unter den oben angeführten Chancen und Risiken gehen wir von einer derzeit nur bedingt abschätzbaren Entwicklung der Gesellschaft aus, da nicht absehbar ist, wie sich die globale Wirtschaftslage weiter entwickeln wird. In der Mittelfristplanung gehen wir von folgenden Jahresergebnissen aus: 2024 = T€ 733; 2025 = T€ 845; 2026 = T€ 889 und 2027 = T€ 871. Nachtragsbericht Aufgrund der verzögerten Zahlung von Energielieferungen und der nicht beantragten Abschlagszahlung auf die Strompreisbremse haben wir zur Sicherung der Liquidität die Kontokorrentlinie bis zum 30.04.2025 auf T€ 4.000 und bis zum 30.10.2025 auf T€ 2.000 erhöht. Die Stadt Teterow gewährte zur Absicherung der Kreditlinie eine Bürgschaft in Höhe von T€ 2.000. Derzeit sind keine bestandsgefährdenden Risiken bekannt.
Teterow, 12. März 2025 Marc Fischer, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
AnhangI. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss wurde gemäß § 18 des Gesellschaftsvertrages nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB und ergänzenden Bestimmungen des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Der Sitz der Stadtwerke Teterow GmbH ist Teterow. Sie ist unter der Nummer HRB 5672 beim Amtsgericht Rostock im Handelsregister eingetragen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Gliederung der Bilanz erfolgte nach den Vorschriften des § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Bewertung erfolgt entsprechend den Vorschriften des HGB in seiner aktuellen Fassung. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung linearer Abschreibungen bewertet. Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten (Rechnungspreise zzgl. Nebenkosten abzgl. Skonti) bewertet, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Geringwertige Anlagegüter werden ab dem Jahr 2008 entsprechend der Regelungen des § 6 Abs. 2a EStG abgeschrieben und in Sammelposten erfasst. Mit Wirkung ab dem 1. Januar 2003 werden die Ertragszuschüsse für Hausanschlüsse direkt von den Investitionen des Geschäftsjahres abgesetzt. Bei den Finanzanlagen werden die bestehenden Beteiligungen zum Anschaffungswert angesetzt. Die nennbetragslosen Aktien der E.DIS AG, Fürstenwalde, sind entsprechend der Übertragungsvereinbarung mit der Stadt Teterow bewertet. Für die im August 2013 durchgeführte Abspaltung E.ON edis Vertrieb GmbH erhielt die Gesellschaft nunmehr weitere Aktien an der E.DIS AG sowie einen Anteil an der E.ON Energie Deutschland Holding GmbH. Die Bewertung entsprechend dem ursprünglichen anteiligen Buchwert ist vom Finanzamt Malchin vorbehaltlich genehmigt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen bewertet. Die ausgewiesenen Emissionsberechtigungen (CO2 -Abgabe) sind in Höhe der Anschaffungskosten bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Ausfallrisiken wird durch Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen. Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Die latenten Steuern werden auf den Unterschiedsbetrag zwischen Handels- und Steuerbilanz der bestehenden Pensionsrückstellungen und Altersteilzeitrückstellungen gebildet. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Die Investitionszuschüsse werden entsprechend der Nutzungsdauer der Anlagen, für die sie gewährt wurden, aufgelöst. Als Ertragszuschüsse werden die bis Ende 2002 von den Anschlussnehmern geleisteten Baukostenzuschüsse und erstatteten Hausanschlusskosten erfasst. Diese werden jährlich mit 5 % der Ursprungsbeträge aufgelöst. Ab dem 1. Januar 2003 werden die Ertragszuschüsse für Hausanschlüsse direkt vom Anlagevermögen abgesetzt. In den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind die Rückstellungen für die Pensionszusage an den ehemaligen Geschäftsführer sowie für Rentenausgleichsverpflichtungen enthalten. Die Bewertung der Pensionszusage und die der Rentenausgleichsverpflichtungen erfolgt gemäß BilMoG nach dem Teilwertverfahren mit einem Marktzinssatz gemäß RückAbzinsV von 1,82 % p.a. (Durchschnitt der letzten 10 Jahre) und von 1,74 % p.a. (Durchschnitt der letzten 7 Jahre) unter Berücksichtigung einer Gehalts- und Rentendynamik von 2,00 %. Bei den sonstigen Rückstellungen sind alle ungewissen Verbindlichkeiten und sonstigen erkennbaren Risiken mit dem Erfüllungsbetrag berücksichtigt. Soweit die in den sonstigen Rückstellungen enthaltenen Beträge eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben, sind diese unter Berücksichtigung der zu erwartenden Kosten- und Preissteigerungen bewertet und unter Heranziehung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der letzten sieben Jahre gemäß § 253 Abs. 2 HGB auf den Bilanzstichtag abgezinst. Bei der Ermittlung der Altersteilzeitrückstellung wurden die 2018 erschienenen Richttafeln (RT 2018G) von Dr. Klaus Heubeck in Anwendung gebracht. Gemäß BilMoG wurde ein laufzeitabhängiger Rechnungszins ermittelt. Dieser betrug zum 31.12.2023 1,03 % p.a. bei einer durchschnittlichen Laufzeit von 2,1 Jahren. Gehaltssteigerungen wurden mit 10,00 % p.a. berücksichtigt. Im Geschäftsjahr wurde eine Rückstellung für die Verpflichtung zur Abgabe von Emissionszertifikaten (CO2 ) gebildet. Bewertungsgrundlage war die im Jahr 2022 emittierte Kohlenstoffdioxidmenge, welche anhand der Gasabsatzmenge nach Vorgaben des Umweltbundesamtes berechnet wurde. Die daraus benötigten Emissionszertifikate wurden entsprechend der Anschaffungskosten bewertet. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Der nach § 268 Abs. 5 HGB auszuweisende Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr wurde aus Gründen der Übersichtlichkeit im Rahmen eines Verbindlichkeitenspiegels angegeben. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB. III. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens wird im Anlagespiegel dargestellt und ist als Anlage zu diesem Anhang beigefügt. Ab dem 1. Januar 2003 werden die erhaltenen Ertragszuschüsse von den Investitionen des Geschäftsjahres abgesetzt. Aufgliederung der Finanzanlagen: Die Beteiligung an der Stadtwerke Laage GmbH in Höhe von T€ 185 entspricht einem Anteil am gezeichneten Kapital von 25 %. Weitere Gesellschafterin ist die Stadt Laage mit einer Einlage von T€ 555. Die Gesellschaft ist seit dem Geschäftsjahr 2022 bilanziellen überschuldet. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag der Gesellschaft beläuft sich zum 31.12.2023 auf T€ 677. Entsprechend der kaufmännischen Vorsicht wurde die Beteiligung auf nunmehr T€ 92,5 abgeschrieben. Die am 1. Januar 2003 erhaltenen 76,995 Aktien der E.DIS Aktiengesellschaft, Fürstenwalde, sind im August 2013 um weitere 12,166 Aktien der E.DIS Aktiengesellschaft sowie einem Anteil an der E.ON Energie Deutschland Holding GmbH aufgestockt worden. Grund war die Abspaltung der 100 % Vertriebstochtergesellschaft der E.ON edis Vertrieb GmbH von der E.DIS AG. Die Bewertung im Ganzen bleibt im Rahmen des ursprünglichen Buchwertes unverändert. Ein entsprechender Antrag wurde beim Finanzamt gestellt und genehmigt. Eine weitere Beteiligung besteht an der Landwerke M-V GmbH mit Sitz in Neustrelitz und einem Stammkapital von T€ 160 zum 31. Dezember 2022. Die Stadtwerke Teterow GmbH sind mit T€ 20 (= 12,5 %) beteiligt. Es wurde ein Agio in Höhe von T€ 130 gezahlt. Die Gesellschaft ist eingetragen beim Amtsgericht Neubrandenburg unter HRB 20282. Die Beteiligung an der Energieeinkaufs- und -handelsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH (EEHG) beläuft sich auf € 31.050,00 (= 12,5 %). Das Stammkapital dieser Gesellschaft betrug am 31. Dezember 2023 T€ 248. Die Gesellschaft erwirtschaftete im Jahr 2023 einen Jahresgewinn von T€ 721, der in den Gewinnvortrag eingestellt wurde. An der CCE Technik GmbH Rostock Communications- und Elektrotechnik sind die Stadtwerke zu 100 % beteiligt. Das Stammkapital der Gesellschaft betrug 2023 € 25.564,59. Unter den Finanzanlagen wird der Kaufpreis für die Anteile einschließlich Nebenkosten ausgewiesen. Im Geschäftsjahr 2023 erwirtschaftete die Gesellschaft einen Jahresgewinn von T€ 350, welcher auf neue Rechnung vorgetragen und bestehenden Gewinnvortrag von T€ 602 verrechnet wird. Im Geschäftsjahr 2021 wurde der Gesellschaft eine Kreditlinie zum Neubau einer Büro- und Lagerhalle über insgesamt T€ 350 gewährt, welche zum 31.12.2023 mit T€ 250 in Anspruch genommen wurde. Unter den Vorräten für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden die allgemein notwendigen Lagerbestände an Installationsmaterial ausgewiesen, wie die Leerrohre, Glasfaserkabel und Verteilschränke für den in 2024 weitergehenden Breitbandausbau in Teterow. Weiterhin wird der Bestand an Heizöl mit T€ 84 ausgewiesen. Gleichfalls werden hier die erworbenen Emissionszertifikate (CO2 -Abgabe) für 2023 in Höhe von T€ 317 erfasst. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen hauptsächlich die Abrechnung der Erdgas-, Strom- und Fernwärmelieferungen und andere Leistungen der Gesellschaft für Wartungs- und Installationstätigkeiten sowie für die Betriebsführung "Wasser/Abwasser". Potenziellen Ausfallrisiken bei den Forderungen wurde mit einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, bestehen gegen die Stadtwerke Laage GmbH mit T€ 1.995 und gegen die EEHG mit T€ 93. Aufgrund der bilanziellen Überschuldung der Stadtwerke Laage GmbH wurde eine Wertberichtigung in Höhe von T€ 540 vorgenommen, so dass insgesamt Forderungen in Höhe T€ 1.548 ausgewiesen werden. Unter den Forderungen gegen Gesellschafter wurden im Vorjahr die Endabrechnungen aus den Kundenanlagen der Stadt Teterow, die Abrechnung der Konzessionsabgabe für Strom und Gas und Forderungen aus Gewerbesteuer ausgewiesen. Im Jahr 2023 wird die Position unter den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter ausgewiesen. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen mit T€ 446 Forderungen gegen das Finanzamt, mit T€ 1.148 Forderungen aus der Preisbremse Strom, mit T€ 2.415 Forderungen aus der Preisbremse Gas, mit T€ 532 Forderungen aus der Preisbremse Wärme und mit T€ 2.203 Überzahlungen an Kunden. Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden unter anderem div. Vorauszahlungen auf Software-Supports und Leasingsonderzahlungen ausgewiesen. Die latenten Steuern erhöhen sich um T€ 406 auf T€ 619 und resultieren aus dem Unterschiedsbetrag zwischen dem handelsrechtlichen Ansatz der Drohverlustrückstellungen, der Pensions- und Altersteilzeitrückstellung sowie dem Regulierungskonto Strom und dem steuerrechtlichen Ansatz. Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert T€ 2.000. Die Stadt Teterow ist alleiniger Gesellschafter. Die Kapitalrücklage beträgt T€ 2.057 und beinhaltet diverse Übertragungen von Sachanlagen seitens der Stadt Teterow. Im Jahr 2023 wurde von der Stadt Teterow Straßenbeleuchtung unentgeltlich mit einem Wert in Höhe von T€ 31 übertragen. Die Gewinnrücklagen bestehen unverändert. Der Gewinnvortrag in Höhe von T€ 5.105 resultiert aus der Verrechnung des Vortrages 2022 von T€ 5.023 mit dem Jahresgewinn 2022 über T€ 82. Aus den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen ergeben sich € 12.066, welche einer Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 HGB unterliegen. Die Investitionszuschüsse betreffen für das Anlagevermögen erhaltene Zuschüsse. Sie werden entsprechend der Laufzeit der Anlagen ertragswirksam aufgelöst. Unter den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden die Rückstellungen für die Pensionszusage an den ehemaligen Geschäftsführer mit T€ 1.230 (Vj: T€ 1.271) sowie die Rentenausgleichsverpflichtung mit T€ 137 (Vj. T€ 158) ausgewiesen. Die Steuerrückstellungen in Höhe von T€ 809 betreffen mit T€ 806 das Jahr 2023. Im nachfolgenden Rückstellungsspiegel werden die sonstigen Rückstellungen dargestellt.
Für die Verbindlichkeiten bestehen folgende Restlaufzeiten (Vorjahreswerte in Klammern):
Im Geschäftsjahr erhöhten sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um T€ 263. Der Saldo aus den planmäßigen Tilgungen in Höhe von T€ 876 bei Investitionskrediten, der Aufnahme eines Investitionskredites in Höhe von T€ 250 sowie der Erhöhung eines Kontokorrentkredites um T€ 889 ergibt die Veränderung bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhen sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 3.867 auf T€ 5.351. Sie resultieren aus dem gewöhnlichen Geschäftsverkehr. Unter den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern werden die Endabrechnungen aus den Kundenanlagen der Stadt Teterow, die Abrechnung der Konzessionsabgabe für Strom und Gas ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren hauptsächlich aus der Gas- und Stromlieferung der EEHG. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten unter anderem Verbindlichkeiten aus Kundenüberzahlungen mit T€ 392, dem Hauptzollamt aus dem laufenden Geschäft mit T€ 104 sowie gegenüber dem Finanzamt aus Umsatzsteuer T€ 597 und Lohnsteuer T€ 55. Von den Verbindlichkeiten sind T€ 962 der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten durch Grundschulden und T€ 62 der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Sicherungsübereignung abgesichert. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse (ohne innerbetriebliche Leistungsverrechnung) stellen sich wie folgt dar:
Gesamtumsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 10.513 gestiegen. Die Erhöhung resultiert hauptsächlich aus der Steigerung im Bereich Stromvertrieb mit T€ 3.503, Gasvertrieb mit T€ 2.963 sowie Stromnetz mit T€ 2.448. Ursächlich für die Steigerungen bei dem Vertrieb ist der Anstieg der Strom- und Gaspreise. Im Stromnetz wirkten sich höhere Auszahlungen im Zusammenhang mit der EEG-Förderung aus. Weitergehende Erläuterungen sind im Lagebericht unter dem Punkt Wirtschaftsbericht enthalten. Die anderen aktivierten Eigenleistungen betreffen hauptsächlich Eigenleistungen im Zusammenhang mit dem Breitbandausbau in der Stadt Teterow, dem Lagerumbau sowie Eigenleistungen im Zusammenhang mit der Erstellung von Energieversorgungsanlagen. Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen werden Erträge aus der Auflösung von Investitionszuschüssen, Erträge aus Zuschüssen für Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen sowie Versicherungsentschädigungen ausgewiesen. Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe betreffen den Energiebezug, Durchleitungsentgelte, Vergütungsleistungen an Stromerzeuger gem. EEG und KWK Gesetz, den Verbrauch von Kraftstoffen und weiteren RHB im Bereich Stromnetz mit T€ 5.144 (Vj. = T€ 2.721), Stromvertrieb T€ 8.336 (Vj. = T€ 5.420), Gasnetz mit T€ 368 (Vj. = T€ 256), Gasvertrieb mit T€ 6.675 (Vj. = T€ 4.957), Fernwärme T€ 725 (Vj. = T€ 814) sowie den übrigen Bereichen mit T€ 479 (Vj. = T€ 707. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen enthalten überwiegend Instandhaltungs- und Fuhrparkaufwendungen sowie die Aufwendungen aus den Konzessionsabgaben für Strom mit T€ 227 (Vj. = T€ 213), für Gas mit T€ 23 (Vj. = T€ 21) und für Fernwärme mit T€ 32 (Vj. = T€ 38). Der Personalaufwand erhöht sich gegenüber dem Vorjahr. Ursächlich waren unter anderem die durch die Tarifparteien vereinbarte Zahlung eines Inflationsausgleichsgeldes. Weiterhin spiegeln sich auch die tariflichen Höherstufungen wider. Von den ausgewiesenen Abschreibungen entfallen T€ 137 auf die Abschreibung immaterieller Vermögensgegenstände, T€ 1.294 auf die Abschreibung von Sachanlagen sowie T€ 20 auf geringwertige Wirtschaftsgüter. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen die Aufwendungen der Soft- und Hardwarebetreuung mit T€ 473 (Vj. = T€ 442), Leasing T€ 259 (Vj. = T€ 190), Prüfungs- und Beratungskosten T€ 125 (Vj. = T€ 69), Seminarkosten T€ 104 (Vj. = T€ 77), Gebühren und Beiträge T€ 63 (Vj. = T€ 53), Rechtskosten T€ 96 (Vj. = T€ 51), Versicherungen T€ 62 (Vj. = T€ 53), Forderungsabschreibung und -ausfälle T€ 650 (Vj. = T€ 4), Marketingaufwendungen T€ 44 (Vj. = T€ 50), Spenden und Sponsoring T€ 25 (Vj. = T€ 32), periodenfremde Aufwendungen T€ 1.391 (Vj. T€ 54) und die allgemeinen Verwaltungskosten (u. a. Bürobedarf, Porto und Telefongebühren). Bei den Erträgen aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Anlagevermögens handelt es sich um die Dividendenausschüttung des gehaltenen Aktienpaketes mit T€ 46. Die Zinserträge ergeben sich aus Kundenforderungen und deren Verzugszinsen sowie aus den Zinsen für das an die CCE GmbH ausgereichte Darlehen. Abschreibungen auf Finanzanlagen erfolgten Im Jahr 2023 in Höhe von T€ 93. Die Beteiligung an den Stadtwerken Laage wurde um 50 % wertberichtigt. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen Zinsen auf Darlehen mit T€ 158, Inanspruchnahme der Kontokorrentlinien mit T€ 16 sowie aus der Aufzinsung von Rückstellungen mit T€ 19. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen das Geschäftsjahr mit T€ 1.080. Weiterhin wurden Zuführungen auf aktive latente Steuern mit T€ - 406 sowie Steuern für Vorjahre mit T€ 10 ausgewiesen. Im Saldo werden T€ 684 ausgewiesen. Die sonstigen Steuern beinhalten mit T€ 23 die Stromsteuer auf den Eigenverbrauch, mit T€ 16 die Energiesteuer auf den Eigenverbrauch Gas, mit T€ 9 Kraftfahrzeugsteuern und mit T€ 12 die Grundsteuer. V. Angaben zum Jahresergebnis Der Jahresüberschuss für 2023 beträgt € 709.029,78. Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss vollständig in den Gewinnvortrag von € 5.105.366,10 einzustellen. VI. Nachtragsbericht Aufgrund der verzögerten Abrechnung und den daraus resultierenden Liquiditätsabfluss wurde eine Bürgschaft des Hauptgesellschafters in Anspruch genommen, um diesen über Kurzfristkredite zu kompensieren. Die Stadt Teterow bürgt in Höhe von T€ 1.600. Von wesentlicher Bedeutung ist auch die Entwicklung der Beteiligung. Der Aufsichtsrat und die Gesellschafterversammlung der Stadtwerke Teterow haben entschieden, das Engagement bei der Stadtwerke Laage GmbH einzustellen und die Geschäftsanteile zu verkaufen. Seitdem dies gegenüber der Stadt Laage bekannt gegeben wurde, ist die Geschäftsbeziehung belastet. Der Fortbestand der Gesellschaft ist aufgrund der Stadtratsentscheidung, die Fernwärmepreise nicht anzupassen, nicht gesichert. Die Stadt Laage hat damit als Hauptgesellschafter seine gesellschaftsrechtliche Treuepflicht nicht erfüllt. Zurzeit ist der Verkauf der Geschäftsanteile nahezu unmöglich. VII. Sonstige Angaben Der Aufsichtsrat setzte sich im Jahr 2023 wie folgt zusammen: Herr Jürgen Wasner, Angestellter, Herr Wolfgang Blanck, Lehrer im Ruhestand, Frau Christa Geibies, Rentnerin, Frau Sigrun Maibohm, Leiterin der Jugendherberge Teterow, Herr Rainer Bartsch, selbständiger Unternehmer, Frau Grit Schmelzer, Angestellte, Herr Bastian Karge, Student, Herr Werner Herzlik, Bürgervorsteher der Stadtvertretung Teterow, Herr Winfried Schneider, Stadtvertreter. Nach der Kommunalwahl vom Mai 2019 wurde auf der konstituierenden Aufsichtsratssitzung vom 18.09.2019 Herr Jürgen Wasner als Aufsichtsratsvorsitzender wiedergewählt. Auf der Aufsichtsratssitzung vom 07.12.2021 wurde Frau Grit Schmelzer zur neuen stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt. Im Rahmen der Stadtvertretersitzung vom 29.11.2021 wurde die Aufstockung der Aufsichtsratsmitglieder auf die gesellschaftsvertragliche Anzahl von 9 Mitgliedern beschlossen und Herr Winfried Schneider als weiteres Mitglied entsandt. Geschäftsführer ist unverändert Herr Hagen Frank Böhme. Entsprechend der Schutzklausel von § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der aktuellen und ehemaligen Geschäftsführung verzichtet. Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates betrugen im Jahr 2023 € 12.000,00. Das im Geschäftsjahr erfasste Honorar des Abschlussprüfers beträgt für Abschlussprüfungsleistungen T€ 31, Steuerberatungsleistungen T€ 7, T€ 3 für sonstige Bestätigungsleistungen sowie T€ 0 für sonstige Leistungen. Die Gesellschaft beschäftigte durchschnittlich ohne die Geschäftsführung 34,75 Angestellte, 51,25 gewerbliche Arbeitnehmer und 4 Auszubildende. Für Verbindlichkeiten aus den Energielieferverträgen wurden Patronatserklärungen zwischen der EEHG und der Gesellschaft abgegeben. Aufgrund der risikoorientierten Einkaufsstrategie der EEHG und deren Gesellschafter ist eine Inanspruchnahme unwahrscheinlich, da weitgehend nur Energiemengen entsprechend des geplanten Absatzes an SLP-Kunden und RLM-Kunden beschafft werden. Die für die Stadtwerke Teterow GmbH kontrahierten Mengen zum 31.12.2023 belaufen sich für Strom auf 61,304 MWh und für Gas auf 160.092 MWh und insgesamt auf € 16,8 Mio. Aus bestehenden Leasingverträgen und Rahmenverträgen ergeben sich zum Bilanzstichtag an finanziellen Verpflichtungen im Sinne des § 285 Nr. 3 HGB, welche nicht in der Bilanz erscheinen, insgesamt T€ 1.152,9. In den Umsatzerlösen sind Lieferungen und Leistungen an die Stadt Teterow enthalten. Diese betreffen überwiegend Leistungen im Rahmen der Pflichtaufgabenerfüllung (Grünanlagenpflege, Straßenbeleuchtung, Winterdienst etc.), welche pauschal mit T€ 751 vergütet wurden. Weiterhin wurden T€ 170 nach Aufwand berechnet. Im Materialaufwand b) bezogene Leistungen ist die Konzessionsabgabe an die Stadt Teterow enthalten. VIII. Erläuterungen zum Energiewirtschaftsrecht Unbundling Die Zuordnung der Aktiva und Passiva sowie der Erträge und Aufwendungen auf die einzelnen Betriebszweige erfolgt entsprechend dem EnWG weitestgehend direkt. Soweit Verteilungen notwendig waren, wurden sachgerechte Verteilungsschlüssel (Restbuchwert-, Verwaltungsnutzungs-, und Personalschlüssel) angewandt. Durch diese Vorgehensweise ist eine verursachungsgerechte Zuordnung gewährleistet. Das gezeichnete Kapital sowie die Kapitalrücklage wurden direkt den Betriebszweigen zugeordnet. Für die Tätigkeit "Entwicklung, Verwaltung oder Betrieb von Ladepunkten für Elektromobile" wurde kein Tätigkeitsabschluss aufgestellt. Die Gesellschaft fällt unter die Regelung des § 7c Abs 1 EnWG und ist daher nicht zur Aufstellung verpflichtet. Die Gesellschaft vertritt auch die Rechtsauffassung, dass ein Tätigkeitsabschluss für die "Entwicklung, Verwaltung oder Betrieb von Ladepunkten für Elektromobile" nur aufzustellen ist, wenn die zugehörigen Anlagen bisher in der regulierten Sparte "Elektrizitätsverteilung" geführt wurden. Die Verpflichtung zur Aufstellung eines Tätigkeitsabschlusses entfällt, da die Ladepunkte nicht in der Sparte "Elektrizitätsverteilung", sondern in der Sparte „Stromvertrieb und sonstige Tätigkeiten“ geführt werden. Die Gesellschaft hat für den Bereich "Entwicklung, Verwaltung oder Betrieb von Ladepunkten für Elektromobile" eigene Konten auf Kostenstellenebene eingerichtet, die den Anforderungen des § 6b Abs. 3 EnWG genügen.
Teterow, 12. März 2025 Marc Fischer, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Stadtwerke Teterow GmbH, Teterow Vermerk über die Prüfung des Abschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Stadtwerke Teterow GmbH, Teterow - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Stadtwerke Teterow für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichtes getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie/ eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks. Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG Prüfungsurteil Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeiten - Elektrizitätsverteilung, - Gasverteilung und - Messtellenbetrieb nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG sowie § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG - bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie die als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse - geprüft. - Nach unserer Beurteilung wurden die Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennte Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten. - Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entsprechen die beigefügten Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und der Tätigkeitsabschlüsse in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F. (07.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG" weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätssicherungsstandards: Anforderungen an die Qualitätssicherung in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QS 1) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für die Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten. Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten. Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrates für den Jahresabschluss und den Lagebericht" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der jeweilige Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten der Gesellschaft nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, - ob die gesetzlichen Vertreter ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten haben und - ob die Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG entsprechen. Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG beinhaltet. Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sowie nach § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Unsere Verantwortung für die Prüfung der Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den jeweiligen Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.
Bremen, 18. März 2025 Göken, Pollak und Partner Treuhandgesellschaft mbH Dr. Dieter Göken, Wirtschaftsprüfer ErgebnisverwendungsbeschlussGem. § 16 Abs. 1a des Gesellschaftsvertrages der Stadtwerke Teterow GmbH beschließt die Gesellschafterversammlung: - die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 - den Gewinn in Höhe von 709.029,78 Euro, welcher vollständig auf neue Rechnung vorgetragen und somit in den bestehenden Gewinnvortrag von 5.105.366,10 Euro eingestellt wird. Tätigkeitsabschlüsse nach § 6b Abs. 3 EnWGElektrizitätsverteilungBilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
GasverteilungBilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
MessstellenbetriebBilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
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