Pöllnitz GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tom Julius Blöcker seit 14.4.2025 | Prokura |
Andreas Sebastian Eckert seit 26.8.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Metafina GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Die Metafina GmbH hat zum 1.2.2019 durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) die Erlaubnis für die Erbringung von Finanzdienstleistungen (Eigenhandel) erhalten. Im Jahr 2023 hat die Metafina im Rahmen dieser Erlaubnis verschiedenartige Wertpapiere erworben, die nicht börsennotiert sind oder deren Handel ausgesetzt ist, d.h. dass diese Finanzinstrumente insbesondere nicht an einem regulierten Markt im Sinne europäischer Rechtsvorschriften gehandelt werden und nicht in den Anwendungsbereich des WpÜG fallen. Die erworbenen Finanzinstrumente umfassen Aktien, Schuldverschreibungen, Fonds und Zertifikate. In Bezug auf Schuldverschreibungen erwirbt die Metafina insbesondere Wertpapiere insolventer Emittenten. Umsätze und Erträge werden durch Ausschüttungen auf Anleihen im Rahmen von Insolvenzverfahren und die Veräußerung von Positionen infolge von Strukturmaßnahmen wie etwa Squeeze-outs erzielt. Zusätzlich hat die Metafina GmbH zum 20.10.2022 eine Erweiterung der Erlaubnis durch die Bafin erhalten, die es erlaubt Eigengeschäft gem. § 15 Abs. 3 WpIG durchzuführen. In diesem Rahmen hat die Metafina im Jahr 2023 verschiedene börsennotierte Wertpapiere gekauft, um nicht für den Eigenhandel benötigte Liquidität in börsennotierte Wertpapiere zu investieren. Forschung und Entwicklung Im Berichtszeitraum fanden keine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten statt. Wirtschaftsbericht Im Berichtszeitraum war der Kapitalmarkt weiterhin von einem Umfeld mit global steigenden Zinsen und abflachender Inflationsdynamik geprägt. Für das Wirtschaftsklima waren der andauernde Russland-Ukraine-Konflikt sowie anhaltend hohe Energie- und Lebenshaltungskosten negativ relevant. Insgesamt haben sich die Börsenkurse der relevanten Indizes positiv entwickelt. Im Bereich der außerbörslichen Investments war festzustellen, dass insbesondere bei insolventen Anleihen seitens der Anleger eine Bereitschaft besteht, sich von illiquiden Positionen zu trennen. Gründe hierfür sind oftmals die fehlende Möglichkeit, Wertpapiere anderweitig zu veräußern, und das Bedürfnis, stille Verluste durch einen Verkauf illiquider Positionen auch steuerlich geltend zu machen. Bei den von der Metafina erworbenen Anleihen handelt es sich in der Regel um Wertpapiere, deren Emittenten sich bereits seit Jahren in einer Insolvenz befinden und ein Abschluss des Insolvenzverfahrens nicht unmittelbar bevorsteht. Folglich waren die Effekte der Veränderung in der allgemeinen Wirtschaftslage nur bedingt merklich. Durch den Russland-Ukraine-Konflikt und den folgenden Sanktionen wurde der börsliche Handel mit russischen Wertpapieren bereits im Vorjahr eingestellt. Infolgedessen wurden auch bei vielen Fonds mit Investments in Osteuropa der Handel ausgesetzt und eine Rückgabe an die Fondgesellschaften, aufgrund der unmöglichen Preisfindung, ausgesetzt. Bis jetzt sind immer noch sehr viele Fonds vom Handel ausgesetzt. Bezüglich des regulatorischen Umfelds ist zu erwähnen, dass die Metafina GmbH seit Mitte des Jahres 2022 entsprechend des Wertpapierinstitutsgesetzes (WpIG) reguliert ist. Verglichen zur vorherigen Regulierung nach dem KWG hat sich der regulatorische Aufwand hierdurch leicht verringern. Geschäftsverlauf Maßgebliche Kriterien für den Erfolg des Unternehmens sind Kennzahlen wie das Volumen an erworbenen Wertpapieren, die Anschaffungskosten der insgesamt erworbenen Wertpapiere und die Rückflüsse aus Investitionen in diese Wertpapiere infolge von Veräußerungen und Ausschüttungen. Wertpapiere werden für das Anlagebuch und Anlagevermögen erworben. Es ist ein vorrangiges Ziel der Gesellschaft, substanzielle Werte im Anlagevermögen anzusammeln. Die Liquiditätslage war zu jeder Zeit positiv. Der Bestand der Forderungen an Kreditinstitute beläuft sich zum Jahresende auf 2.056 TEUR. Insgesamt erzielte die Gesellschaft im Jahr 2023 durch Ausschüttungen und Verkäufe Erträge in Höhe von 1.357 TEUR. Daneben erzielte die Gesellschaft laufende Erträge aus Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren Erträge in Höhe von 18 TEUR. Der Wertpapierbestand zu fortgeführten Anschaffungskosten (Buchwerten) beläuft sich zum Jahresabschluss auf insgesamt 1.575 TEUR. Hierbei entfallen 90 TEUR auf Anleihen und 1.484 EUR auf Aktien und andere nicht verzinsliche Wertpapiere. Der Wertpapierbestand ist dadurch gekennzeichnet, dass er größtenteils schwer zu veräußernden, weitgehend illiquiden Wertpapieren besteht. Insgesamt wurden in 2024 Wertpapiere mit Anschaffungskosten in Höhe von 2.009,7 TEUR erworben. Das ursprünglich geplante Mindestinvestitionsvolumen in Höhe von 400 TEUR für 2023 wurde damit erheblich überschritten. Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme zum 31.12.2023 beträgt rund 98,3% (Vorjahr: 97,8%) und der Anteil der liquiden Mittel 55,8% (Vorjahr: 63,5%). Die Ertragslage ist geordnet. Für das Geschäftsjahr 2023 konnte ein Jahresüberschuss in Höhe von 999,3 TEUR (Vorjahr: 609,2 TEUR) erwirtschaftet werden. Lage Da über das gesamte Geschäftsjahr in unregelmäßigen Abständen Einnahmen erzielt werden konnten, war die Liquiditätslage der Gesellschaft zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Es war die Geschäftspolitik der Gesellschaft zudem, zu jeder Zeit einen ausreichenden Bestand an liquiden Mitteln vorzuhalten. Die Verwaltungsaufwendungen stellten auf der Ausgabenseite die größte Position dar und betrugen zum Jahresende 280 TEUR. Verantwortlich für einen Großteil dieser Aufwendungen sind einerseits die einzuhaltenden Vorschriften der Regulierungsbehörden und andererseits steigende Lohnkosten. Für das kommende Geschäftsjahr ist mit in etwa gleichbleibenden Verwaltungsaufwendungen zu rechnen. Eine Ausschüttung von Gewinnen könnte im Jahr 2024 stattfinden. Bis zum Ende des Geschäftsjahres hat sich die Eigenkapital- und Liquiditätsausstattung weiterhin positiv entwickelt. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Prognosebericht Das Geschäftsjahr 2023 entsprach insgesamt den Erwartungen der Geschäftsführung. Es konnte ein positives Geschäftsergebnis erzielt werden. Aufgrund des speziellen Geschäftsmodells lässt sich die bisherige Entwicklung jedoch nicht einfach auf folgende Geschäftsjahre übertragen, da der Erfolg einzelner Kaufangebote mit der Resonanz auf Verkäuferseite variiert. Es kann daher davon ausgegangen werden, dass im Folgejahr der Ertrag niedriger ausfällt. Mit einer leichten Zunahme der operativen Kosten wird zudem gerechnet, da die Gehälter an die gute Ergebnisentwicklung angepasst wurden. In Hinblick auf das Jahr 2024 plant die Geschäftsführung, das Anlagevermögen weiter zu erhöhen. Um dies zu bewerkstelligen, werden über das Jahr verteilt weiterhin öffentliche Kaufangebote an Inhaber von nicht börsennotierten Wertpapieren unterbreitet. Für das Jahr 2024 wird insgesamt (wie im Vorjahr) ein Erwerb von mindestens 400 TEUR an nicht börsennotierten Wertpapieren für das Anlagevermögen angestrebt. Wiederum ist anzumerken, dass aufgrund des speziellen Geschäftsmodells nicht präzise geschätzt werden kann, in welchem Umfang hier Wertpapiere erworben werden können und wann mit einem Rückfluss hieraus zu rechnen ist. Der Erwerb von Wertpapieren hängt maßgeblich davon ab, ob Strukturmaßnahmen oder Ausschüttungen von Emittenten oder Insolvenzverwaltern anstehen. Die Geschäftsführung kann diese äußeren Faktoren nicht selbst beeinflussen und kann in dieser Hinsicht keine Prognose anstellen. Darüber hinaus hat die Metafina im Jahr 2022 eine Lizenz zur Durchführung von Eigengeschäften beantragt, die von den Aufsichtsbehörden Ende des Jahres erteilt wurde, und plant mit dieser im Laufe des Geschäftsjahr 2024 einen Teil der Liquidität in börsennotierte Aktien und Anleihen zu investieren. Chancen- und Risikobericht Durch die Erstellung eines Risikotragfähigkeitskonzepts hat die Gesellschaft die wesentlichen Risiken in den Kategorien Marktpreisrisiken, Liquiditätsrisiken und operative Risiken erkannt und erfasst. Die operativen Risiken sind angesichts der komfortablen Ausstattung der Gesellschaft mit Eigenmitteln und der starken Liquiditätssituation als gering einzustufen. Operationelle Risiken fallen aufgrund der geringen Größe der Gesellschaft wenig ins Gewicht, da neben dem Geschäftsführer im Durchschnitt des Jahres 2023 nur eine Person in Teilzeit beschäftigt war. Das Adressenausfallrisiko besteht insbesondere gegenüber Banken, bei denen liquide Mittel gehalten werden. Die Banken, bei denen Sichteinlagen gehalten werden, verfügen allesamt über ein Rating im Investment Grade-Bereich. Die Aufteilung der liquiden Mittel ist daher eine Maßnahme im Rahmen des Liquiditätsmanagements. Hinzufügend existieren Adressenausfallrisiken bzw. Verlustrisiken infolge des totalen Zahlungsausfalls eines Schuldners bzw. einer Gegenpartei. Marktpreisrisiken sind auch als gering einzustufen, da Investitionen ausschließlich mit Eigenmitteln bestritten werden und die im Bestand gehaltenen Wertpapiere weniger von Kurschwankungen betroffen sind, als wie dies bei börsennotierten Wertpapieren der Fall ist. Das Volumen an zukünftig erworbenen, börsennotierten Wertpapieren wird im Vergleich zu den Eigenmitteln angemessen sein, so dass Schwankungen hier im Rahmen der Risikotragfähigkeit der Gesellschaft bleiben. Risikoberichterstattung Durch die starke Diversifizierung in Form verschiedener Wertpapiere ist im Moment keine Risikoakkumulation zu erkennen. Die Erwerbspreise, die von der Gesellschaft bei Kaufangeboten festgesetzt werden, beinhalten zudem Risikoabschläge, so dass auch hierdurch ein Risikopuffer zur Vermeidung einer eventuellen Gefährdung der Eigenmittel gesetzt wird.
Hamburg, den 31.03.2024 gez. Andreas Eckert, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Hamburg und ist im Handelsregister Hamburg unter der Nummer 142771, unter der Firma Metafina GmbH eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB, sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und der Verordnung über die Rechnungslegung von Kreditinstituten und Finanzdienstleistungsinstituten (RechKredV) aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft, im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Die Gesellschaft unterschreitet darüber hinaus die Größenmerkmale des § 267a Abs. 1 HGB und gilt damit als Kleinstkapitalgesellschaft. Unabhängig davon hat die Gesellschaft gemäß § 340 Abs. 4 i.V.m. § 340a HGB auf ihren Jahresabschluss die für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB anzuwenden. Der Jahresabschluss ist vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB aufgestellt. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Bilanzgliederung wurde gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. Die Forderungen an Kreditinstitute sind mit dem Nennwert angesetzt. Die Schuldverschreibungen, andere festverzinsliche Wertpapiere, die Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere werden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten angesetzt. Soweit erforderlich wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Zuschreibungen wurden vorgenommen, soweit die Gründe für in den Vorjahren vorgenommene Abschreibungen nicht mehr bestehen. In dem Posten Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere sind TEUR 90,00 börsenfähige Wertpapiere des Anlagebuchs enthalten. In diesem Betrag sind TEUR 34,60 nicht börsennotierte Wertpapiere und TEUR 55,40 börsennotierte Wertpapiere vorhanden. In dem Posten Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere sind TEUR 1.484,70 börsenfähige Wertpapiere des Anlagebuchs enthalten. Hiervon sind TEUR 320,90 börsennotierte Wertpapiere und TEUR 1.163,80 nicht börsennotierte Wertpapiere. Die Beteiligungen (Finanzanlagen) werden mit den Anschaffungskosten oder mit dem auf Dauer niedrigeren beizulegen Wert des Bilanzstichtags angesetzt. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden nach der linearen Methode vorgenommen. Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten für geringwertige Wirtschaftsgüter im Berichtsjahr mit einem Wert von bis zu EUR 800,00 wurden im Jahr der Anschaffung oder Herstellung vollständig in Abzug gebracht. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. ihrem niedrigeren beizulegendem Wert am Bilanzstichtag bewertet. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. III. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel auf der letzten Seite dieses Anhangs zu entnehmen. Die Sachanlagen betreffen ausschließlich die Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Geschäftsräume der Gesellschaft werden angemietet. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Steuerrückstellungen sind in Höhe des voraussichtlichen Anfalls aufgrund des steuerlichen Gewinns dotiert. Die Restlaufzeiten sämtlicher Verbindlichkeiten betragen bis zu einem Jahr, Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen nicht. Das Stammkapital in Höhe von EUR 800.000,00 wurde in voller Höhe eingezahlt. 2. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Für die Darstellung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 1.357,4 enthalten Erträge aus dem Abgang von Wertpapieren in Höhe von TEUR 1.356,3. Abweichend zum Vorjahr werden die Provisionsaufwendungen in Verbindung mit Wertpapiertransaktionen erstmals separat unter den Provisionsaufwendungen ausgewiesen. In den Vorjahren erfolgte i.d.R. eine Verrechnung mit den Anschaffungskosten. Im Geschäftsjahr wurden Teilwertabschreibungen auf Wertpapiere in Höhe von TEUR 80,3 aufgrund von voraussichtlich dauernden Verbindungen vorgenommen. Honorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar für den Abschlussprüfer beträgt für 2023 EUR 16.000,00 und entfällt nach § 285 Nr. 17 HGB mit EUR 11.000,00 auf Abschlussprüfungsleistungen und mit EUR 5.000,00 auf andere Prüfungsleistungen. III. Sonstige Angaben Nicht bilanzierte sonstige Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von EUR 20.160,60. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgenden Sachverhalt: Die Gesellschaft hat einen unbefristeten Mietvertrag über Büroräume in Alt-Barmbek geschlossen. Aus dem Mietvertrag schuldet sie eine Jahresmiete von EUR 20.160,60, davon entfallen EUR 19.140,00 auf die Anmietung der Büroräume und EUR 1.020,60 auf die Anmietung der Kellerräume. Ein weiterer Mietvertrag über Büroräume in Eilbek ist zum Februar 2024 gekündigt worden. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer Die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer belief sich auf 1 (Vorjahr: 1). Geschäftsführung Als einzelvertretungsberechtigter und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreiter Geschäftsführer der Gesellschaft ist der Kaufmann Andreas Eckert bestellt. Vergütungen der Geschäftsführer Die Angabe der Bezüge des Geschäftsführers unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Besondere Vorgänge Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen sind zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht) Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor. Auch durch den Ukraine Krieg wird das Geschäftsmodell weiterhin nicht beeinträchtigt. Für 2024 wird ebenfalls keine nennenswerte Auswirkung erwartet. Unterschrift der Geschäftsführung
Hamburg, 31.03.2024 Metafina GmbH gez. Andreas Eckert, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung Der Jahresabschluss wurde am 27.05.2024 festgestellt. Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Metafina GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Metafina GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Metafina GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 01.Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 22. Mai 2024 AGW
Revision GmbH
Dipl.-Kfm. Sven Hase, Wirtschaftsprüfer Den vorstehenden Prüfungsbericht haben wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (IDW PS 450 n. F.) erstattet. |
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