Stammdaten

Register
Amtsgericht Regensburg HRB 3200
Vorher
GERNEP GmbH EttiketiertechnikGERNEP GmbH EtikettiertechnikKOSME GERMANY GmbH
Eingetragen
22.5.1985
Branche
Herstellung von Maschinen für die Nahrungs- und Genussmittelerzeugung und die TabakverarbeitungGroßhandel mit industriellen Textil-, Näh- und StrickmaschinenHerstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und Gießmaschinen
Gegenstand
Die Entwicklung und Produktion von sowie der Handel mit Maschinen, vor allem im Bereich Etikettier- und Getränketechnik.

Historie

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Management

NameRolle
Johannes Gstettner
seit 19.3.2026
Geschäftsführer
Brigitte Feindt
seit 22.9.2023
Prokura
Wolfgang Gottschalk
seit 22.9.2023
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
KRONES Holding GmbH
Germany
26.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

GERNEP GmbH Etikettiertechnik

Barbing, Ortsteil Unterheising

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Lagebericht

A. Grundlagen des Unternehmen

Die Gernep GmbH Etikettiertechnik (nachstehend auch kurz "Gernep GmbH", "Gernep" oder "Gesellschaft" genannt), mit dem Sitz in Barbing und einem Stammkapital von EUR 26.000,00, ist im Handelsregister beim Amtsgericht Regensburg unter HRB 3200 eingetragen. Die Gesellschaft ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der im M-DAX notierten KRONES AG mit dem Sitz in Neutraubling.

Gernep bietet Maschinen und Anlagen für die Etikettiertechnik an. Kunden von Gernep sind Brauereien und Getränkehersteller sowie Unternehmen aus der Nahrungsmittel-, Chemie-, Pharma- und Kosmetikindustrie. Wichtiger Bestandteil des Geschäftsmodells der Gesellschaft sind Service-Leistungen. Die Gernep GmbH ist stark exportorientiert und findet ihre Kunden weltweit auf allen Kontinenten.

B. Wirtschaftsbericht

B.I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Laut einer Mitteilung des Internationalen Währungsfonds (IWF) wuchs die Weltwirtschaft im Jahr 2016 um rund 3,1 %, was auf dem Niveau des Vorjahres lag. Dieses Wachstums lag erneut unter den Prognosen. Dies war laut IWF vor allem auf den anhaltend billigen Ölpreis und der Fortsetzung der Abkehr von der Politik des billigen Geldes in vielen Ländern zurückzuführen. Daneben entwickelte sich auch die Konjunktur in einigen Schwellenländern abermals ungünstiger als erwartet.

Die deutsche Wirtschaft wuchs im Jahr 2016 etwas stärker als im Vorjahr. Laut statistischem Bundesamt lag das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2016 bei 1,9 % nach 1,7 % im Jahr 2015.

Für den Maschinenbau wurde die Erwartung einer Stagnation im Jahr 2016 erfüllt. Laut dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V. (nachstehend kurz "VDMA" genannt) ergibt sich für das Gesamtjahr 2016 nur ein Plus von etwa 0,1 % für die Inlands- und die Auslandsaufträge. Im Vorjahr lag das Plus noch bei 1 %. Als unter anderem ausschlaggebend für die schlechtere Entwicklung werden die globalen Krisen sowie die anhaltende Wachstumsschwäche Chinas genannt.

Im November 2016 stieg der Bestelleingang im Vorjahresvergleich um 5 %. Sowohl die Inlandsaufträge (plus 3 %) als auch die Auslandsaufträge (plus 5 %) legten zu. Vor allem das Plus bei den Auftragseingängen aus Euro-Partnerländern mit 7 % beflügelte laut VDMA die Entwicklung zum Jahresende 2016 hin.

Der Auftragseingang im bayerischen Maschinen- und Anlagenbau lag laut dem Landesverband Bayern des VDMA von Januar bis Oktober 2016 um real 3 % über dem Ergebnis des Vorjahres. Das Inlandsgeschäft konnte dabei angabegemäß gesteigert werden, während sich das Auslandsgeschäft um 4 % verschlechterte.

In dem von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten Dreimonatsvergleich August bis Oktober 2016 ergab sich in Bayern insgesamt ein Minus von 5 %, die Auslandsaufträge sanken dabei um 9 %, die Inlandsaufträge stiegen um 6 %.

B.II. Darstellung des Geschäftsverlaufs

B.II.1 Ertragslage

Insgesamt war im Berichtsjahr 2016 der Umsatz aus Maschinenverkäufen rückläufig und konnte nicht vollständig durch die Umsatzsteigerung im Bereich Ersatzteile und Service kompensiert werden. Im Ergebnis ergibt sich eine Umsatzminderung in Höhe von TEUR 141.

Gegenüber dem Vorjahr verringerte sich der Inlandsumsatz der Gernep GmbH um circa 20 % von TEUR 6.854 auf TEUR 5.515. Der Inlandsanteil am Gesamtumsatz betrug im Berichtsjahr etwa 39 % (2015: rund 48 %).

Der außereuropäische Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 4.039 im Jahr 2015 auf TEUR 4.135 (2016) gestiegen und hat eine Anteil am Gesamtumsatz in Höhe von 30 % (Vorjahr 29 %).

Der innereuropäische Anteil am Gesamtumsatz ist von etwa 23 % (TEUR 3.249) im Jahr 2015 auf 31 % (TEUR 4.351) des Gesamtumsatzes im Jahr 2016 angestiegen.

Das Jahr 2016 konnte die Gesellschaft mit einem guten Auftragspolster beginnen. Die Auftragslage trübte sich während des Frühjahrs ein und verbesserte sich zum Jahresende hin jedoch deutlich, so dass in das Jahr 2017 ein höherer Auftragsbestand im Vergleich zum Jahresbeginn 2016 mitgenommen werden konnte.

Gegenüber dem Vorjahr verringerte sich die Gesamtleistung in 2016 um etwa 8 % von TEUR 13.835 auf TEUR 12.687.

Die Umsatzrendite ist dabei auf 8 % gestiegen (Vorjahr 7 %). Die Eigenkapitalrendite ist mit etwa 13 % auf dem Vorjahresniveau.

Das Jahresergebnis ist schließlich trotz rückgängiger Gesamtleistung gestiegen. Dies resultiert aus Kosteneinsparungen und aus einem Ausbau des Forderungsmanagement, wodurch Forderungsausfälle erheblich vermindert wurden. So konnten Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 120 aufgelöst werden.

Das EBIT erhöhte sich auf etwa 12,24 % der Gesamtleistung (Vorjahr 10,62 %).

Der Materialaufwand betrug im Berichtsjahr rund 37 % der Gesamtleistung und liegt damit anteilig etwas niedriger als im Vorjahr (38 %).

Der Anteil der Personalkosten, bezogen auf die Gesamtleistung, betrug circa 34 % (Vorjahr: 33 %). Mit einem Personalstand von durchschnittlich 96 Mitarbeitern, davon 11 Auszubildende, hat sich die Zahl der Beschäftigten leicht erhöht.

Der sonstige betriebliche Aufwand lag bei rund 17 % (2015: rund 17 %) der Gesamtleistung.

B.II.2 Vermögenslage

Die Vorräte sind insgesamt um ca. TEUR 766 auf TEUR 2.939 gesunken. Dies beruht insbesondere darauf, dass zum Jahresende viele Aufträge abgeschlossen und vor allem Maschinen in Rechnung gestellt werden konnten, so dass der Bestand der teilfertigen Erzeugnisse um TEUR 1.098 gesunken ist.

Das langfristige Investitionsvermögen im Verhältnis zur Bilanzsumme beträgt 6 % (Vorjahr ca. 5 %). Die liquiden Mittel haben einen Anteil von 65 % an der Bilanzsumme (Vorjahr 57 %).

Die Bilanzsumme beträgt TEUR 12.749 (Vorjahr TEUR 12.582). Die Eigenkapitalquote ist dabei von 63 % im Vorjahr auf 72 % im Jahr 2016 angestiegen.

Zum Bilanzstichtag 2016 beträgt die Forderungsquote 6 % (Vorjahr TEUR 9 %). Die Verbindlichkeitenquote hat sich auf ca. 23 % verringert (Vorjahr 30 %).

B.II.3 Finanzlage

Die Entwicklung der Liquidität und der Finanzkraft der Gernep GmbH stellt sich wie folgt dar:

TEUR
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 7.165
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 1.452
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -389
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 0
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 8.228

Der Bestand an liquiden Mitteln hat sich somit zum Bilanzstichtag um TEUR 1.063 gegenüber dem Vorjahr erhöht.

B.II.4 Beschaffung und Produktion

Die Gernep GmbH entwickelt und fertigt Etikettiermaschinen sowie dazu gehörige, tangierende Transporteure, die für die elektrische und mechanische Einbindung in bestehende Produktionslinien abgestimmt werden.

Die Beschaffung von Material und Zukaufartikeln erfolgt, soweit möglich, ausschließlich in Deutschland.

Das Warenlager der Gesellschaft ist so sortiert, dass jederzeit sofort oder sehr kurzfristig auf Kundenanforderungen reagiert werden kann.

In 2016 hatte die Gernep GmbH - wie auch in den Vorjahren - keinerlei Schwierigkeiten bei der Materialbeschaffung und sieht auch für das Jahr 2017 hier keine Probleme.

Die Produktion der Gernep-Maschinen und selbst hergestellter Ersatzteile erfolgt ausschließlich im Werk in Barbing bei Regensburg.

Die Produktionskapazitäten waren im Berichtsjahr nachhaltig ausgelastet; es gab keine erwähnenswerten Prozessprobleme.

C. Forschung und Entwicklung

Die Gernep GmbH wird auch im Jahr 2017, wie im Berichtsjahr, durch konsequente Marktbeobachtung und Kundendialog Basisdaten für ihr Fertigungs- und Produktsortiment sammeln und marktgerecht in Neu- und Weiterentwicklungen umsetzen. Hierbei wird, wie in der Vergangenheit, die in- und externe Qualitätskontrolle und -sicherung ein wesentlicher Bestandteil der Produktentwicklung sein.

Im Berichtsjahr meldete die Gernep GmbH ein Patent für die Etikettierung von speziellen Formbehältern im Kosmetikbereich an. Darüber hinaus konnten erste Projekte im Pharmabereich realisiert werden.

E. Risikobericht

Das Ausfallrisiko von Kundenforderungen ist im Verhältnis zum Gesamtvolumen sehr gering. Um dem Kreditrisiko vorzubeugen werden externe Bonitätsprüfungen von Kunden durchgeführt.

Für das allgemeine Ausfallrisiko in 2016 wurde eine pauschale Wertberichtigung vorgenommen.

Ein Liquiditätsrisiko durch finanzielle Engpässe besteht nicht, da ausreichend verfügbare eigene flüssige Mittel vorgehalten werden.

Unternehmensbezogene Risiken sind nicht zu erkennen.

Durch branchen- und kundenbezogene Diversifikation hat die Gesellschaft die Marktrisiken weitgehend minimiert.

Im Beschaffungsbereich sind derzeit keine Risiken erkennbar.

Im Absatzbereich zeichnen sich weiterhin Risiken im innereuropäischen Markt, bedingt durch die Eurokrise und die Russlandsanktionen, ab. Die Gesellschaft plant, die Rückgänge in diesem Markt durch Steigerungen im außereuropäischen Markt auszugleichen.

Partielle Preisrisiken bestehen wegen der auf einzelnen Absatzmärkten nachlassenden Nachfrage.

Aufgrund der wirtschaftlichen Lage in Deutschland und speziell in der Region Ostbayern-Regensburg, sind für die Gesellschaft keine Risiken im Bereich des Personalwesens erkennbar. Traditionell ist die personelle Fluktuation bei der Gernep GmbH ohnehin sehr gering. Die Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz des Personals. Daneben engagiert sich die Gesellschaft stark im Bereich der Ausbildung von Nachwuchskräften, die weit überwiegend nach abgeschlossener Lehrzeit in reguläre Beschäftigungsverhältnisse übernommen werden.

Bestandsgefährdende wirtschaftliche und rechtliche Risiken sowie Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht erkennbar.

F. Chancen- und Prognosebericht

Chancen

Mit den von der Gesellschaft angebotenen Etikettiersystemen kann Kunden auch in Zukunft eine profunde Ausstattungslösung bereitgestellt werden. Durch die Qualität und die zukunftssicheren Ausbaumöglichkeiten der Gernep-Maschinen, die in modularer Systembauweise nach kundenspezifischen Wünschen angefertigt werden, sowie aufgrund des weltweiten Kundenservices, wird die Gesellschaft die hohen Anforderungen ihrer Kunden auch künftig zufriedenstellen können.

Am Markt wird die Gesellschaft weiterhin als kompetenter Partner für marktgerechte und innovative Ausstattungsmaschinen wahrgenommen. Die Gernep GmbH arbeitet darüber hinaus permanent an der Optimierung ihrer Prozesse in den Bereichen Produktion, Technologie, Qualität und Logistik.

Die weitere Entwicklung des Unternehmens wird positiv gesehen, nicht zuletzt auch aufgrund der seit dem 8. April 2015 bestehenden 100-%-Beteiligung der KRONES AG, woraus schon im Berichtsjahr nicht unerhebliche Synergieeffekte realisiert werden konnten und auch für das Geschäftsjahr 2016 mit Positiveffekten gerechnet wird.

Prognose

Aufgrund der Euro- und Schuldenkrise sowie angesichts zahlreicher geopolitischer Krisen wird allgemein mit einer weiteren Stagnation des Wirtschaftswachstums in Europa gerechnet.

Für das Geschäftsjahr 2017 geht die Gernep GmbH von einem stabilen Beschaffungsmarkt aus.

Gernep-Etikettiermaschinen werden in den Getränke-, Food- und Non-Food-Industrien weltweit eingesetzt. Die Gesellschaft ist mit ihren Produkten gut am Markt positioniert und hat damit die Möglichkeit am Wachstum in anderen Regionen und Branchen zu partizipieren.

Für 2017 rechnet der VDMA für die Gesamtbranche mit einer Stagnation. Die Gernep GmbH erwartet für 2017 einen Umsatzanstieg von 3 % sowie ein gleichbleibendes Betriebsergebnis und eine gleichbleibende Entwicklung der Ertragskennzahlen (EBIT).

Aufgrund des hohen Finanzmittelbestandes ist in 2017 mit einer Konzernumfinanzierung zu rechnen.

Bilanz

Aktiva

31.12.2016
EUR
31.12.2015
EUR
A. Anlagevermögen 796.643,00 577.265,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 13.992,00 9.361,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 13.992,00 9.361,00
II. Sachanlagen 782.651,00 567.904,00
1. technische Anlagen und Maschinen 609.913,00 383.114,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 172.738,00 184.790,00
B. Umlaufvermögen 11.879.282,36 11.966.743,78
I. Vorräte 2.938.837,88 3.704.791,58
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 712.481,49 1.096.644,04
1. sonstige Vermögensgegenstände 712.481,49 1.096.644,04
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 8.227.962,99 7.165.308,16
C. Rechnungsabgrenzungsposten 73.273,00 37.876,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 12.749.198,36 12.581.884,78

Passiva

   
  31.12.2016
EUR
31.12.2015
EUR
A. Eigenkapital 9.130.343,83 7.978.443,97
I. gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Gewinnrücklagen 3.000.000,00 2.700.000,00
III. Bilanzgewinn 6.104.343,83 5.252.443,97
B. Rückstellungen 689.431,71 817.456,90
C. Verbindlichkeiten 2.929.422,82 3.785.983,91
1. sonstige Verbindlichkeiten 2.929.422,82 3.785.983,91
Bilanzsumme, Summe Passiva 12.749.198,36 12.581.884,78

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2016 - 31.12.2016
EUR
1.1.2015 - 31.12.2015
EUR
1. Rohergebnis 8.192.437,60 8.677.579,03
2. Personalaufwand 4.304.760,61 4.610.206,39
a) Löhne und Gehälter 3.582.482,79 3.801.395,91
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 722.277,82 808.810,48
3. Abschreibungen 169.449,80 200.288,79
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 169.449,80 200.288,79
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.162.604,87 2.398.380,18
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.283,25 3.953,21
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 709,41 685,34
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.561.196,16 1.471.971,54
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 399.841,44 430.026,94
9. sonstige Steuern 9.454,86 3.850,31
10. Jahresüberschuss 1.151.899,86 1.038.094,29

Ergebnisverwendung

1.1.2016 - 31.12.2016
EUR
1.1.2015 - 31.12.2015
EUR
10. Jahresüberschuss 1.151.899,86 1.038.094,29
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 5.252.443,97 4.514.349,68
12. Einstellungen in Gewinnrücklagen 300.000,00 300.000,00
a) in andere Gewinnrücklagen 300.000,00 300.000,00
13. Bilanzgewinn 6.104.343,83 5.252.443,97

Anhang

Allgemeine Angaben

Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB Anwendung. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches der §§ 242-256a HGB sowie §§ 264 - 288 HGB aufgestellt.

Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Bestimmungen der §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB gegliedert, für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Das Prinzip der Darstellungsstetigkeit (§ 265 Abs. 1 HGB) wurde beachtet.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Normalabschreibungen wurden in Form von linearen Abschreibungen vorgenommen. Im Jahr der Anschaffung der Anlagegüter wird die Abschreibung zeitanteilig berücksichtigt. Die für die Abschreibung geltende Nutzungsdauer wird in Anlehnung an die von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen gewählt. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 150,00 werden ohne gesonderte Erfassung als Aufwand berücksichtigt. Anlagegüter mit Anschaffungskosten über EUR 150,00 bis EUR 410,00 werden sofort abgeschrieben und als Abgang ausgewiesen.

Die Vorräte sind mit den Anschaffungskosten einschließlich der Anschaffungsnebenkosten bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung eines unter Umständen niedrigeren beizulegenden Werts bewertet.

Die Bewertung des Bestands der teilfertigen Maschinen erfolgte ausgehend vom Verkaufswert entsprechend dem Fertigungsgrad unter Beachtung des Grundsatzes der verlustfreien Bewertung.

Die Gebrauchtmaschinen werden entsprechend dem Wiederverkaufs-/ Marktwert bewertet.

Kleinteile wurden mit dem gewogenen Durchschnittswert angesetzt.

Die Bestände für Prospekte und Büromaterial wurden wie in den Vorjahren mit einem gleichbleibenden Wert angesetzt.

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Für bestehende Ausfallrisiken werden angemessene Einzelwertberichtigungen gebildet. Eine Pauschalwertberichtigung aufgrund des allgemeinen Kreditrisikos wurde in Höhe von 2,5 % gebildet.

Zur Bestimmung des Zeitwerts der Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen wurden mit Hilfe allgemein anerkannter Bewertungsmethoden folgende Annahmen zugrunde gelegt: Als Rechnungsgrundlagen wurden die biometrischen Wahrscheinlichkeiten der Richttafeln 2005G des Herrn Prof. Dr. Klau Heubeck verwendet, wobei ein Rechnungszins von 4,01 % angesetzt wurde. Als Bewertungsverfahren wurden die "Teilwert-Methode" angewandt. Bei der Bewertung wurde ein Rententrend von 2 % p. a. zugrunde gelegt. Lohn- und Gehaltssteigerungen für die Empfänger der Pensionszusagen sind in absehbarer Zeit nicht zu erwarten und wurden deshalb bei der Bewertung nicht berücksichtigt.

Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzsicher sind, sowie ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Pensionsverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen), wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet.

Das Deckungsvermögen ist zum Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens (Rückdeckungsversicherung) entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB) und besteht aus dem so genannten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zuzüglich eines gegebenenfalls vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (so genannte unwiderrufliche Überschussbeteiligung).

Eine ausbezahlte Rückdeckungsversicherung wurde auf einem insolvenzgeschützten Festgeldkonto angelegt und gem. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet. Der den Wert der Pensionsrückstellung übersteigende Betrag aus dieser Festgeldanlage wurde auf der Aktivseite unter dem Posten B.III. gesondert ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verpflichtungen in Höhe des Erfüllungsbetrags gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung der Rückstellungen für Personalkosten (EUR 82.381,00), nicht genommenen Urlaub und Überstunden (EUR 238.790,00), Abschluss- u. Prüfungskosten erfolgte mit dem voraussichtlichen Betrag der Inanspruchnahme, die Rückstellungen für Aufbewahrungspflicht nach der sog. "Finanzverwaltungsmethode", Rückstellung für Gewährleistung und Kulanz (EUR 175.800,00) nach dem Durchschnitt der Aufwendungen des Vorjahres sowie der Umsatzveränderungen im Folgejahr.

Die geleisteten Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind - wie im Vorjahr - innerhalb eines Jahres fällig.

Bei den sonstigen Vermögensgegenständen handelt es sich im Wesentlichen um Steuerguthaben.

Die sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen EUR 0,00 (Vorjahr TEUR 17).

Der Gewinnvortrag aus dem Vorjahr beträgt EUR 5.252.443,97 (Vorjahr TEUR 4.514).

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

- Pensionsverpflichtung, Barwert gemäß versicherungsmathematischen Gutachten EUR 1.242.489,88

- Verrechnete Rückdeckungsversicherungen zum Zeitwert EUR 642.597,17

- Verpfändetes Festgeld zur Verrechnung EUR 645.320,21

- Summe der zu saldierenden Vermögensgegenstände EUR 1.137.431,17

- Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 HGB EUR 123.531,00.

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen - wie im Vorjahr - nicht.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr TEUR 0).

Art der Verbindlichkeit Restlaufzeit bis 1 Jahr Betrag
EUR
Erhaltene Anzahlungen ohne USt 1.262.336,81
Erhaltene Anzahlungen 19 % USt 1.116.943,00
Kreditorische Debitoren 61.514,77
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 310.370,88
sonstige Verbindlichkeiten 178.257,36
davon aus Steuern EUR 80.947,82 (Vorjahr TEUR 19)  
davon im Rahmen sozialer Sicherheit EUR 1.803,00 (Vorjahr TEUR 3)  
Summe 2.929.422,82

Aufwendungen und Erträge aus Wertveränderungen gegenüber dem Vorjahr bei den Rückdeckungsversicherungen und der Bewertung der Pensionszusagen zum Bilanzstichtag wurden unter den "sonstige Zinsen und ähnlichen Erträgen" erfasst. Die Aufwendungen aus der Abzinsung der Pensionsverpflichtungen betragen EUR 47.421,00 (Vorjahr TEUR 50), die Erträge aus der Anpassung der Rückdeckungsversicherungen betragen EUR 51.305,84 (Vorjahr TEUR 49).

Erträge aus der Herabsetzung von Einzelwertberichtigungen sind in Höhe von EUR 119.732,70 (Vorjahr TEUR 39) erfasst.

Unter den sonstigen Erträgen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sind - wie im Vorjahr - keine Erträge aus Währungsumrechnung ausgewiesen. Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betragen EUR -15,00 (Vorjahr TEUR 0).

Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung betreffen in Höhe von EUR 18.005,93 (Vorjahr TEUR 151) Aufwendungen für Altersversorgung.

Sonstige Angaben

Die Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Regensburg unter HRB 3200 eingetragen.

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

- Aus Mietverträgen (mit verbundenen Unternehmen) für Bürogebäude und Hallen jährlich TEUR 353.

- Aus Leasingverträgen jährlich TEUR 37. Nach Ablauf bestehender Verträge werden regelmäßig vergleichbare Verträge abgeschlossen. Daher sind vorstehend nicht die Gesamtverpflichtungen für die Restlaufzeit der bestehenden Verträge angegeben, sondern die derzeit absehbaren jährlichen Verpflichtungen.

Die Arbeitnehmergruppen gliedern sich wie folgt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 54
Angestellte 30
Sonstige 12
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 96
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 89
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 7
Lehrlinge 11

Es besteht eine Avalkreditlinie in Höhe von TEUR 250 mit der Sparkasse Regensburg, für welche die Gernep GmbH Etikettiertechnik haftet. Da es sich hierbei ausschließlich um Bürgschaften für erhaltene Anzahlungen der Gernep GmbH Etikettiertechnik handelt, die bei der Endabrechnung der von dieser erbrachten Leistungen verrechnet werden, ist aus derzeitiger Sicht nicht mit einer Inanspruchnahme zu rechnen.

Alleingesellschafterin und Mutterunternehmen der Gernep GmbH Etikettiertechnik, Barbing, mit einem eingezahlten Stammkapital von TEUR 26 ist die KRONES AG mit Sitz in Neutraubling. Die Gernep GmbH Etikettiertechnik wird in den Konzernabschluss der KRONES AG, Neutraubling, einbezogen, der im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht wird.

Die Geschäftsführung schlägt - in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern - für die Ergebnisverwendung die Einstellung in die Gewinnrücklagen in Höhe von EUR 300.000,00 sowie den Vortrag auf neue Rechnung in Höhe von EUR 851.899,86 vor.

Geschäftsführer: Herr Martin Hammerschmid, Kaufmann

Die Angabe zu den Vergütungen der Geschäftsführer unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB in Verbindung mit § 285 Nr. 9 HGB.

Anlagespiegel

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2016
EUR
A. Anlagevermögen  
I. Immaterielle Vermögens-gegenstände  
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 45.129,20
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 45.129,20
II. Sachanlagen  
1. technische Anlagen und Maschinen 2.061.732,71
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 538.357,88
Summe Sachanlagen 2.600.090,59
Summe Anlagevermögen 2.645.219,79
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögens-gegenstände    
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.287,50 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 11.287,50 0,00
II. Sachanlagen    
1. technische Anlagen und Maschinen 427.499,81 111.531,79
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 59.236,37 9.173,80
Summe Sachanlagen 486.736,18 120.705,59
Summe Anlagevermögen 498.023,68 120.705,59
kumulierte Abschreibungen 31.12.2016
EUR
Buchwert 31.12.2016
EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögens-gegenstände    
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 42.424,70 13.992,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 42.424,70 13.992,00
II. Sachanlagen    
1. technische Anlagen und Maschinen 1.767.787,73 609.913,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 415.682,45 172.738,00
Summe Sachanlagen 2.183.470,18 782.651,00
Summe Anlagevermögen 2.225.894,88 796.643,00

sonstige Berichtsbestandteile

 

Barbing, den 17.07.2017

gez. Martin Hammerschmid

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 17.07.2017 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Gernep GmbH Etikettiertechnik für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit, über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse den entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit einem den gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

München, 16. Februar 2017

Iris Enke, Wirtschaftsprüferin

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