Beteiligungsgesellschaften
Technoplast Engineering GmbH
Erich-Schumm-Straße 2, 71540 Murrhardt, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ralph Schön seit 31.8.2006 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Technoplast Engineering GmbHMurrhardtJahresabschluss zum 31. Dezember 2023Lagebericht 20231. Geschäftsverlauf 2023 a) Entwicklung der Branche und Gesamtwirtschaft Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023, im nach wie vor krisengeprägten Umfeld, ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Geschäftserwartung: Für das 2. HJ rechnen 35 % der befragten Unternehmen mit einem schlechteren Geschäft als noch im 1. HJ; bei nur 17 % soll eine Verbesserung eintreten, - bei 48 % wird hinsichtlich der Geschäftserwartung keine Veränderung eintreten. b) Energie- und Materialkosten machen den Unternehmen zu schaffen Eine wirkliche Erholung wird lt. befragter Unternehmen erst im 2 HJ 2024 oder sogar erst in 2025 erwartet. Unternehmen sprechen von "hart arbeiten und ab Ball bleiben" oder "Durchhalten statt aufgeben". Entwicklung Erwerbstätigkeit Im Jahresdurchschnitt 2023 waren rund 45,9 Millionen Menschen mit Arbeitsort in Deutschland erwerbstätig. Das waren so viele wie noch nie seit der deutschen Vereinigung im Jahr 1990. Nach einer ersten Schätzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg die jahresdurchschnittliche Zahl der Erwerbstätigen im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 333 000 Personen (+0,7 %). Die Zahl der Erwerbstätigen erreichte damit einen neuen historischen Höchststand, nachdem bereits im Jahr 2022 der vormalige Höchstwert aus dem Jahr 2019 (45,3 Millionen Personen) um 320 000 oder 0,7 % überschritten worden war. Im Jahr 2020 hatte die Corona-Krise den zuvor über 14 Jahre anhaltenden Anstieg der Erwerbstätigenzahl beendet und zu einem Rückgang um 361 000 Personen (-0,8 %) geführt. Im Zuge des Aufholprozesses nach der Pandemie war die Erwerbstätigkeit im Jahr 2021 zunächst nur leicht um 69 000 Personen (+0,2 %) und im Jahr 2022 kräftig um 612 000 Personen (+1,4 %) gewachsen. Eine Ursache für die Beschäftigungszunahme im Jahr 2023 war die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte. Hinzu kam eine gesteigerte Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese beiden Wachstumsimpulse überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels auf den Arbeitsmarkt, der mittelfristig zu einem deutlichen Rückgang der Bevölkerung im Erwerbsalter führen dürfte. c) Umsatz, Geschäftsergebnis und Auftragsentwicklung Die Technoplast Engineering GmbH (im folgenden TPE) hat Jahr 2023 bewusst Ihr Wachstum reduziert. 2021 musste an 43 Wochenenden/3-Schichtig gearbeitet werden, um die Aufträge durchzubringen. Dies ist Stand heute nicht mehr umsetzbar. Die Umsatzerlöse und das Ergebnis haben daher im Jahr 2023 abgenommen. Die Prognose aus dem Vorjahr ist insoweit eingetreten. d) Produktion und Beschaffung Das Kerngeschäft der Technoplast Engineering GmbH ist nach wie vor die Herstellung von hochwertigen Kunststoffspritzgussteilen, namhafter Kunden - größtenteils Marktführer. Ein sehr wichtiger Bestandteil (wenn auch ein geringer Anteil) ist die Baugruppenmontage von sehr hochwertigen u. komplexen Produkten. Auch die Veredelung der hergestellten Kunststoffprodukte fügt sich in die Produktionspalette bei Technoplast ein. Die vom Kunden beauftragten Spritzgießwerkzeuge, werden nach wie vor zu 100 % von unseren sehr guten und zuverlässigen chinesischen Partnern hergestellt. Die Zusammenarbeit ist nach wie vor auf einem top Niveau und zeigt einen sehr hohen Qualitätslevel. Zudem zu sehr wettbewerbsfähigen Preisen, äußerst partnerschaftlich und absolut termingetreu. Kleinere Reparatur- / Optimierungs- und Änderungsarbeiten werden nach wie vor im firmeneigenen Formen- und Werkzeugbau, sowie mit leistungsstarken Partnern aus dem Rems-Murr-Kreis und Umgebung durchgeführt. Dies beinhaltet auch die Erstellung von Prüf- / Montagevorrichtungen sowie Entnahmegreifern. Der Maschinenpark umfasst nach wie vor 21 Spritzgussmaschinen- der Maschinentypen Arburg und KraussMaffei (weitere Maschinen können aufgrund der Hallengröße nicht hinzugenommen werden). In 2023 wurden 3 Maschinen der Marke Arburg, sowie 1 KraussMaffei neu angeschafft. Frühzeitiges Erkennen (Verschleiß, Häufigkeit der Reparaturen etc.) und ein regelmäßiger Austausch der Maschinen, beschert uns Anlagen, welche immer einen sehr guten und hochwertigen Stand vorweisen. Probleme bei der Beschaffung von Rohstoffen und Zukaufteilen gab es 2023 keine. Die Energiekosten sind bis 12/2023 abgesichert. Ab 01.2024 ist der Strompreis um das ca. 3-fache höher, jedoch im Vergleich zu 2021/2022 immer noch akzeptabel. Ab 2025 müssen wieder neue Strompreisverträge abgeschlossen werden. Man hofft weiterhin auf sinkende Preise. Der Materialanteil beim Produktivumsatz (Spritzgießteile und Montagebaugruppen) lag in 2023 bei 43 %. In Bezug zum Gesamtumsatz lag die gesamte Materialaufwandsquote (inkl. Strom- und Fertigungskosten) bei 48,8 %. Zweigniederlassungen existieren nicht und sind auch nicht geplant. e) Investitionen Im Berichtsjahr 2023 wurden in Höhe von T€ 795 Investitionen in Sach- und Finanzanlagen sowie immaterielle Vermögensgegenstände vorgenommen. Die Investitionen erfolgten in Maschinen und Anlagen (T€ 766), in Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung (T€ 14), sowie in Wertpapiere (T€ 14). f) Finanzierungsmaßnahmen Investitionen werden nach wie vor -ausschließlich- aus eigenen Mitteln getätigt. g) Personal Durchschnittlich waren im Geschäftsjahr 2023 bei TPE 48,5 Mitarbeiter beschäftigt. Davon waren 4 Mitarbeiter in Teilzeit- sowie 10 Mitarbeiter als geringfügig Beschäftigte angestellt. Auszubildende sind 2 zu verzeichnen; jeweils 1 Industriekaufmann und 1 Verfahrensmechaniker. In 2023 wurden größtenteils Fortbildungen getätigt, welche aus arbeitstechnischer Sicht sinnvoll und notwendig sind. Gefördert UND unterstützt werden diese Maßnahmen nach wie vor und werden jederzeit als sehr positiv angesehen. Fortbildungen und regelmäßige Schulungen finden überwiegend in den Bereichen Spritzgießtechnik (Arburg/KraussMaffei); Maschinenhandling (Wittmann); Kran- und Staplerführer, Arbeitssicherheit (Brandschutz-, Ersthelfer, Sicherheitsbeauftragte), Führungskurse, DATEV; Elektronische Grundausbildungen etc. statt. Der Fachkräftemangel wird noch extremer ins Gewicht "schlagen", als bisher je angenommen. Als kleines mittelständisches Unternehmen kämpft TPE auch hier massiv dagegen an. Selbst Aktionen wie "Mitarbeiter werben Mitarbeiter"; Aktivieren von Headhunter, Sonderthemen über Social Media erbringen bisher (noch) nicht die gewünschten Resonanzen. Die Einführung des Bürgergeldes ist auch hier kontraproduktiv und macht Arbeit nicht attraktiv. Selbst sehr gute/lukrative Lohngestaltungen versprechen nicht den gewünschten Erfolg. Arbeiten ist "out". h) Umweltschutz sowie Forschung und Entwicklung Umweltschutzaktivitäten werden wie die Jahre davor hauptsächlich im Bereich der Mülltrennung, sowie in der Wiederverwertung von div. Kunststoffarten positiv umgesetzt. Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten finden bei TPE keine statt und sind auch nicht angedacht. 2. Darstellung der Lage Die Vermögens-, Finanz und Ertragslage hat sich entsprechend der Vorjahre weiter positiv entwickelt. Das Eigenkapital beträgt T€ 14.340 oder 93,3 % der Bilanzsumme nach T€ 11.486 (90,9 %) im Vorjahr. Das Anlagevermögen nahm um T€ 314 auf nunmehr T€ 4.953 zu. Das Umlaufvermögen hat deutlich um T€ 2.425 auf T€ 10.403 zugenommen. Bei den flüssigen Mitteln gab es eine Zunahme um T€ 1.821 auf T€ 5.409, die Debitoren und sonstigen Vermögensgegenstände haben per Saldo um T€ 623 zugenommen. Im Gegenzug haben die Vorräte um T€ 19 abgenommen. Die Rückstellungen und kurzfristigen Verbindlichkeiten betragen T€ 1.032 und haben gegenüber dem Vorjahr um T€ 108 abgenommen. Insbesondere die Steuerrückstellungen und die Kreditoren haben sich um T€ 208 verringert, die sonstigen Rückstellungen haben um T€ 105 zugenommen. Die Finanzlage ist ebenfalls unverändert sehr gut. Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 567 auf EUR 2.899 vermindert. Die Abnahme ist bedingt durch das reduzierte Jahresergebnis sowie die Zunahme von AKTIVA (T€ 119) bzw. Abnahme von PASSIVA (T€ 94). Die liquiden Mittel haben um T€ 1.821 deutlich auf nunmehr T€ 5.409 zugenommen. Die getätigten Investitionen von insgesamt T€ 795 wurden, wie in den vergangenen Jahren auch aus Eigenmitteln bezahlt. Die Liquidität ersten Grades beträgt 524 % nach 314 % im Vorjahr. Auch die Liquidität zweiten Grades hat zugenommen, von 367 % im Vorjahr auf nunmehr 642 % im Geschäftsjahr. Die Liquidität dritten Grades beträgt rund 1.008 % nach 699 % im Vorjahr. Die Gesamtleistung des Unternehmens nahm im Jahr 2023 um 19,2 % ab. Der Rohertrag hat sich gegenüber dem Vorjahr absolut um T€ 785 verringert. Die Personalaufwendungen haben um T€ 338 abgenommen, die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um T€ 26 gestiegen. Das Jahresergebnis hat abgenommen und beträgt T€ 2.854 nach T€ 3.130 im Vorjahr. 3. Voraussichtliche Entwicklung und wesentliche Chancen und Risiken Das Geschäftsjahr 2024 wird vermutlich ähnlich verlaufen wie 2023. Die deutsche Wirtschaft kränkelt durch extreme Strompreise, politische Probleme, sinkende Arbeitsmoral. Risiken, welche über das allgemeine unternehmerische Risiko bzw. das allgemeine Marktrisiko hinausgehen, mit wesentlichen Auswirkungen auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind - wie im Vorjahr - keine zu beobachten. Die Liquidität sowie die Zahlungsmoral unserer Großkunden - überwiegend aber auch bei allen anderen Kunden - sind nach wie vor als positiv und überwiegend zuverlässig zu bezeichnen. Risiken versuchen wir frühzeitig zu erkennen, indem wir in ständigem Kontakt mit unseren Kunden und Lieferanten stehen (ganzheitlich rückläufiges Verhalten, wie Bsp.: verzögerte Rückmeldungen, Verschlechterung der Zahlungsmoral, Nichteinhaltung von Zusagen, Vereinbarungen etc.), aber ggfs. auch externe Wirtschaftsauskünfte in Anspruch nehmen. Das Risiko von Zahlungsausfällen stufen wir immer noch als gering jedoch nicht als ausgeschlossen ein. Ein wesentliches Marktpreisrisiko sehen wir nicht - die Verkaufspreise sind bei allen Kunden an die Materialpreisentwicklung gekoppelt. Somit ist diese Variable für TPE als unkritisch zu betrachten. Aufgrund stetig steigender Löhne (weltweiter Fachkräftemangel), Strompreiserhöhungen etc. werden auch die Preise in 2024 angepasst werden müssen. Die Materialverfügbarkeit und Lieferfähigkeit hat immer noch Priorität 1 und steht bei TPE immer noch vor den Preisen. Um dieses Risiko zu minimieren, wird sehr frühzeitig mit der Materialbeschaffung begonnen (Lagererhöhungen), Alternativlieferanten hinzugezogen, sowie in Abstimmung mit den Kunden das Alternativmaterial auch eingesetzt. Die Zusammenarbeit mit allen Hauptkunden funktioniert seit vielen Jahren sehr gut. Optimierungen werden positiv angegangen. Das Geschäftsjahr 2024 wird vermutlich dennoch weltweit ein Umdenken erwirken müssen. Es ist ein noch kritischeres Risikomanagement notwendig! Die Materialbeschaffung/Materialabsicherung bei Granulaten und Zukaufteilen muss noch frühzeitiger herbeigeführt werden, aber auch bei Ersatzteilen für Maschinen, Anlagen und Werkzeugen. Der Thema Fachkräftemangel ist aus dem Wortschatz einer jeden Firma (egal welche Branche) nicht mehr wegzudenken. Horrende Lohnwünsche stehen geringerem fachlichem Know-How entgegen. Work-Life-Balance ist Hauptthema. Immer mehr Anfragen nach einer 4-Tage-Woche. Und Home-Office (was in einer Produktion dennoch undenkbar ist). Die Auftragslage ist konstant, jedoch durch bewusstes Ablehnen von Anfragen rückläufig. In 2024 erwartet TPE ähnliche Umsatzerlöse wie in 2023, eventuell jedoch mit einem etwas verbesserten Ergebnis. Für 2025 rechnen wir mit ähnlichen Werten wie in 2024.
Murrhardt im November 2024 Technoplast Engineering GmbH gez. Ralph Schön Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Die Technoplast Engineering GmbH mit Sitz in Murrhardt ist beim Amtsgericht Stuttgart unter der Register-Nr. HRB 271856 eingetragen. I. Angaben zum Jahresabschluss 1. Allgemeine Angaben Die Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches (HGB) und GmbHG nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Grundsätzen gegliedert. Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach § 266 HGB, die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB. 2. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den handelsrechtlichen Bestimmungen unter Beachtung der kaufmännischen Vorsicht. Die allgemeinen Bewertungsgrundsätze des § 252 Abs. 1 und 2 HGB finden Beachtung. Einzelne Posten sind wie folgt bewertet worden: Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen, die linear entsprechend der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen wurden, bewertet. Für Geringwertige Wirtschaftsgüter wird die Bewertungsfreiheit nach § 6 Abs. 2 EStG analog in Anspruch genommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis € 800,00 wurden im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben. Am 31.12. wird ein dem Zugang entsprechender Betrag als Abgang fiktiv unterstellt. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten angesetzt. Nur etwaige dauerhafte Wertminderungen werden berücksichtigt. Die Roh- Hilfs-, und Betriebsstoffe und Waren sind mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Diese beinhalten die Materialkosten und Fertigungslöhne mit entsprechenden Gemeinkostenzuschlägen sowie einen angemessenen Anteil an den Verwaltungskosten. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Risiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Bei den Kundenforderungen werden das allgemeine Kreditrisiko und sonstige Abzüge durch eine Pauschalwertberichtigung angemessen berücksichtigt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Angaben zur Bilanz Der Anlagenspiegel wurde als "Anlage zum Anhang" aufgenommen. Er zeigt die Entwicklung der Anlageposten auf der Basis historischer Anschaffungskosten- bzw. Herstellungskosten. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind im Anlagespiegel in einer gesonderten Spalte vermerkt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von € 1.225.606,94 (Vj: € 602.532,71) haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Angabe gem. § 42 Abs. 3 GmbHG In den sonstigen Vermögensgegenständen sind "Forderungen gegen Gesellschafter" in Höhe von € 424.397,20 enthalten. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaubsüberhänge, Mitarbeiterzeitkonten, Tantieme und weitere Personalkosten (T€ 208), Garantieleistungen (T€ 56), Beratungs- und Prüfungskosten (T€ 35) und Sonstiges (T€ 55). Verbindlichkeitenspiegel per 31.12.2023
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte besichert. Angabe gem. § 285 Nr. 9c HGB Im Berichtsjahr wurde ein Darlehen an den Gesellschafter-Geschäftsführer mit einem Stand am Abschlussstichtag von € 424.397,20 gewährt. Das Darlehen wird mit 1 % p.a. verzinst. Es wurden keine Sicherheiten vereinbart. Angabe gem. § 285 Nr. 11 HGB (Beteiligungsunternehmen)
Angabe gem. § 285 Nr. 11a HGB Die Gesellschaft ist unbeschränkt haftende Gesellschafterin der Erneuerbare Energiegewinnung Bühlerzell GbR. II. Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3 und 3a HGB) Außerbilanzielle Geschäfte Im Rahmen von geschäftsüblichen Leasingverträgen sind 8 Firmenfahrzeuge im Bestand. Die Leasingverträge dienen der gleichmäßigen Liquiditätsbelastung in Bezug auf die betriebsnotwendigen Investitionsgegenstände. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Verpflichtungen aus einem Mietvertrag über Büro-, Produktions- und Lagerflächen in Höhe von netto € 1.133.933,77. Der Vertrag läuft fest bis zum 31.05.2027. Der Mietvertrag ist ab dem 31.05.2024 monatlich mit einer Frist von 36 Monaten kündbar. Daneben bestehen zwei weitere Mietverträge über Lagerflächen in Höhe von jährlich netto € 115.476,00. Die Mietverträge sind auf unbefristete Zeit abgeschlossen und jeweils mit einer Frist von 12 bzw. 15 Monaten kündbar. III. Weitere Angaben Arbeitnehmerzahl (§ 285 Nr. 7 HGB) Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer:
Unternehmensorgan (§ 285 Nr. 10 HGB) Geschäftsführer: Herr Ralph Schön, Werkzeugmachermeister Die Angabe der Geschäftsführerbezüge gem. § 285 Nr. 9a HGB unterblieben unter Bezugnahme auf die Schutzklausel in § 286 Abs. 4 HGB. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Murrhardt, den 20. November 2024 gez. Ralph Schön, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) zum 31.12.2023
Ergänzender HinweisIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Technoplast Engineering GmbH, Murrhardt Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Technoplast Engineering GmbH, Murrhardt - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Technoplast Engineering GmbH, Murrhardt für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Schwäbisch Hall, den 4. Dezember 2024 DCS
GmbH
gez. Matthias Durst, Wirtschaftsprüfer gez. Erhard Schön, Wirtschaftsprüfer Sonstige Angaben zur Offenlegung gem. §§ 325 bis 328 HGBDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 5. Dezember 2024 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt. |
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