Stammdaten

Register
Amtsgericht Fürth HRB 4907
Vorher
Heinz Burkholz Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
9.6.1992
Branche
Herstellung von nicht elektrischen Haushaltsartikeln aus MetallHerstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und Stahlhalbzeug
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens und Zweck der Gesellschaft sind die Blechbearbeitung, die Herstellung von Preß- und Stanzteilen sowie der Handel mit Metallen und Metallteilen und ähnliche Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Daniela Reisgies
seit 5.8.2015
Geschäftsführer
Thomas Reisgies
seit 8.12.2009
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Burkholz GmbH

Burgbernheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Burkholz GmbH, Burgbernheim

A. Geschäftsmodell

Geschäftstätigkeit

Die Burkholz GmbH ist ein inhabergeführter Hersteller von Blechteilen und Sonderladungsträgern bzw. Spezialtransportbehältern. Neben dem Hauptsitz in Burgbernheim besteht zum Bilanzstichtag ein Vertriebsbüro in Steffenberg, Hessen.

Gegenstand des Unternehmens ist die Produktion und der Vertrieb einer Serienfertigung von Blechteilen und die Entwicklung von Sonderladungsträgern oder Spezialtransportbehältern.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche Konjunktur

Krisen, Kriege, Konsumflaute: Die deutsche Wirtschaft steckt im Tief. Im vergangenen Jahr ist Europas größte Volkswirtschaft in die Rezession gerutscht. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamt schrumpfte die preisbereinigte Wirtschaftsleistung um 0,3 Prozent. Im Jahr zuvor hatte es nach jüngsten Berechnungen noch 1,8 Prozent Wachstum gegeben. Milliardenhilfen in der Energiekrise drückten den deutschen Staatshaushalt im vergangenen Jahr ins Minus. Der aktuelle Sparzwang infolge des Karlsruher Richterspruchs zum zweiten Nachtragshaushaltsgesetz lässt für 2024 wenig Optimismus aufkommen, was staatliche Konjunkturmaßnahmen angeht. Doch Ökonomen sehen auch manches Hoffnungszeichen.

Im Jahr 2023 dümpelte die Konjunktur vor sich hin. Nach neuen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes gab es im ersten Quartal ein Miniwachstum von 0,1 Prozent. Im zweiten und dritten Vierteljahr stagnierte die Wirtschaft. Im Schlussquartal 2023 schrumpfte die Wirtschaftsleistung in Europas größter Volkswirtschaft einer ersten Schätzung der Wiesbadener Behörde zufolge preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,3 Prozent zum Vorquartal.

"Die deutsche Wirtschaft bewegt sich seit fast vier Jahren in einem nahezu andauernden Krisenmodus", hielt jüngst das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) fest. Auf die Corona-Krise folgte im Februar 2022 der russische Angriff auf die Ukraine, der die Preise für Energie und Nahrungsmittel zeitweise extrem steigen ließ. Der Nahostkonflikt sorgt für neue Unsicherheit, zudem triff die jüngste Haushaltskrise Deutschland in einem Moment wirtschaftlicher Schwäche.

Bei den Preisen dürfen Verbraucherinnen und Verbraucher Entspannung erwarten. Volkswirte rechnen damit, dass der Preisdruck im laufenden Jahr nachlassen wird, wenn auch nicht so rasch wie erhofft. Denn die Anhebung des CO 2 -Preises von 30 Euro je Tonne Kohlendioxid (CO 2 ) auf 45 Euro zu Jahresbeginn dürften die Preise anheizen.

Die beiden vergangenen Jahre waren mit 6,9 Prozent (2022) und voraussichtlich 5,9 Prozent (2023) Inflation im Jahresschnitt die beiden zweitteuersten Jahre seit der Wiedervereinigung. Ökonomen gehen davon aus, dass sich der private Konsum mit sinkender Inflationsrate und steigenden Löhnen allmählich erholen wird. Dass zuletzt die Bauzinsen wieder gesunken sind, könnte zudem die Bauwirtschaft ankurbeln.

https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/fragen-antworten-deutsche-wirtschaft-im-tief-was-bringt-2024/ar-AA1mZKUA

2. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Die Metall Branche leidet unter den stark gestiegenen Energiekosten. Aber das sind nicht die einzigen Probleme der Unternehmen. Materialengpässe von bestimmten Rohstoffen sowie explodierende Inflationsraten sind weitere Belastungen. Diese wirken sich dämpfend auf die Nachfrage aus. 1

Der Zentralverband, die Landesinnungsverbände und viele politisch sehr aktive Unternehmer haben sich in den vergangenen Wochen und Monaten unermüdlich dafür eingesetzt, dass diese Zusagen auch eingehalten werden. Mit der Begründung, dass die Haushaltslage eine Fortsetzung nun überraschend nicht mehr zulässt, hat die Bundesregierung nun endgültig entschieden, dass die Absenkung nicht verlängert wird auch nicht befristet.

3. Verlauf des Geschäftsjahres 2023

Ertragslage

Die Geschäftsführung der Burkholz GmbH blickt auf ein herausforderndes und zielstrebiges Jahr 2023 zurück, dass durch die steigende Rohstoffpreise und Energiepreise geprägt war. Nach einem ausgeglichenen Ergebnis in 2022 konnten wir das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss von 1.299 TEUR beenden und damit unsere zuvor aufgestellten Planungen deutlichen übertreffen. Ursächlich hierfür war im Wesentlichen die unterjährig konstant hohe Auslastung, die zu deutlichen Umsatzsteigerungen geführt hat. Zudem konnten wir im Materialeinkauf sehr gute Abschlüsse erzielen, die sich äußerst positiv auf den Materialeinsatz ausgewirkt haben. Infolgedessen konnten wir den Rohertrag um 2.308 TEUR gegenüber dem Vorjahr steigern.

Die Personalaufwendungen und sowie sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich zwar absolut gesehen zum Teil deutlich erhöht, stehen aber in Relation zur erwirtschafteten Gesamtleistung in etwa auf dem Niveau der beiden Vorjahre.

Unter Berücksichtigung steuerlicher Verlustvorträge war das Jahresergebnis mit 263 TEUR belastet.

Vermögenslage

Die Vermögensstruktur der Burkholz GmbH ist nach wie vor als sehr homogen einzustufen. Das langfristige Vermögen beträgt zum Bilanzstichtag 1.065 TEUR (Vj. 949 TEUR). Die Vorräte sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich aufgrund der positiven Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 und dem damit einhergehenden Aufbau des Working Capitals leicht erhöht.

Zum Stichtag 31. Dezember 2023 verfügte die Burkholz GmbH über ein Eigenkapital in Höhe von 2.366 TEUR (Vorjahr 1.066 TEUR). Das positive Gesamtergebnis wirkte sich mit 1.299 TEUR eigenkapitalerhöhend aus und die Eigenkapitalquote beträgt nunmehr 42,4 % (Vorjahr 27,0 %). Aufgrund des vollständigen Verbrauchs steuerlicher Verlustvorträge waren Steuerrückstellungen in Höhe von 263 TEUR (Vorjahr 0 TEUR) zu bilden. Die gesamten Verbindlichkeiten lagen zum Stichtag 31. Dezember 2023 bei 2.688 TEUR (Vorjahr 2.680 TEUR). Die Bezahlung der Lieferanten erfolgt in der Regel innerhalb von 14 Tagen mit Skontoabzug. Das Zahlungsziel liegt in der Regel bei 30 Tagen.

Finanzlage

Die Finanzpolitik ist auf die Sicherstellung der Liquidität der Gesellschaft bei gleichzeitiger Optimierung der Finanzierungskosten ausgerichtet. Risiken außerhalb der Geschäftstätigkeit sind weitestgehend auszuschließen.

Die Burkholz GmbH erwirtschaftete im Geschäftsjahr einen operativen Cash Flow in Höhe von 1.066 TEUR. Für Investitionen sind 199 TEUR im Geschäftsjahr 2023 abgeflossen. Die Neuaufnahme von Fremdkapital betrug lediglich 52 TEUR. Gleichzeitig konnten wir unsere Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute planmäßig um 451 TEUR reduzieren.

Zum Jahresende betrugen die Finanzmittel 1.038 TEUR und dient als solide Basis für die weitere Geschäftsentwicklung.

4. Finanziellen Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

a) Gesamtleistung

b) EBITDA

Die Gesamtleistung ist von 15.072 TEUR um 5.392 TEUR auf 20.464 TEUR bzw. um 35 % gestiegen. Das EBITDA ist um 1.549 TEUR gestiegen, die Rendite (EBITDA/Gesamtleistung in %) ist mit 8,2% deutlich über dem Vorjahr (0,1 %).

5. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Mitarbeiter

Das Recruiting neuer Mitarbeiter bleibt schwierig. Es zeichnet sich weiterhin ein Fachkräftemangel ab. Was dazu führt, dass auch Quereinsteiger ihre Chance unter Beweis stellen können. Das setzen auf Mitarbeiterbindung, beim bestehenden Personal wird immer wichtiger.

Die Fluktuationsquote war auch im Jahr 2023 hoch. Wobei die Krankenquote auf einem vertretbaren Niveau ist.

Der fortlaufende Arbeitnehmermarkt sowie die Mitarbeiterbindung bleibt unsere Herausforderung.

C. Risiko- und Chancenbericht

Langfristiger Unternehmenserfolg in einem dynamischen Markt lässt sich nur erreichen, wenn Chancen frühzeitig erkannt und genutzt werden. Diese Notwendigkeit gehört zu den fundamentalen unternehmerischen Pflichten.

Zur frühzeitigen Erkennung, zur Bewertung und zum richtigen Umgang mit bestehenden Risiken haben wir wirksame Steuerungs- und Kontrollsysteme entwickelt und eingesetzt. Diese beinhalten:

• Die Anwendung einheitlicher Richtlinien

• Den Einsatz zuverlässiger Software.

• Die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals.

• Abweichungsanalysen und Maßnahmenpläne.

• Arbeitsanweisungen.

• Regelungen zur Vertretungsvollmacht.

• Maßnahmen zur Funktionssteuerung.

• Budgeterstellung und -verfolgung.

• Hierarchische Zahlungsfreigaben im 4-Augenprinzip.

Das Unternehmen ist externen und internen Einflussfaktoren unterworfen, die das Geschäft mittel- oder unmittelbar beeinflussen können. Die Burkholz GmbH klassifiziert diese Potentiale nach quantitativen und qualitativen Indikatoren. Diese so identifizierten Risiken und Chancen werden vom Management permanent geprüft.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Für Zwecke der Risikoüberwachung und Risikobewertung hat die Burkholz GmbH die Risiken in folgende Risikoklassen eingeteilt:

Klasse A - wesentliche Risiken

Hierunter fallen Risiken, die im Falle ihres Eintritts möglicherweise den Bestand des Unternehmens gefährden und deren Verringerung oder Überwälzung durch entsprechende Steuerung nur begrenzt - oder gar nicht - möglich ist.

Klasse B - akzeptable, aber dennoch relevante Risiken

In diese Kategorie fallen Risiken, die entweder ein hohes Schadenspotenzial bei geringer Eintrittswahrscheinlichkeit haben oder bei hoher Eintrittswahrscheinlichkeit ein geringes Schadenspotenzial.

Klasse C - nicht relevante Risiken

Risiken, die aufgrund ihres Schadensausmaßes sowie ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit als gering einzustufen sind.

Durch eine permanente Evaluierung besteht frühzeitig die Möglichkeit, Problemen vorzubeugen, sie abzuwenden oder brachliegende Potenziale zur Wertschöpfung zu nutzen. Die Burkholz GmbH setzt hier auf Strukturen der Kommunikation und der engen Einbindung der Geschäftsführung in die Steuerung des Unternehmens. So finden hier mindestens wöchentlich Gespräche mit der Produktions- und Verwaltungsleitung statt, die auch bei wichtigen Kundenterminen persönlich eingebunden werden.

1. Umfeldrisiken

Gesamtwirtschaftliche Risiken (Klasse B)

Trotz wachsender Europa-Skepsis in etlichen EU-Ländern bleibt festzuhalten, dass die Burkholz GmbH einen Markt bedient, der sowohl in Bezug auf die Nachfrage nach hochwertigen Sonderladungsträgern, Spezialtransportbehältern und Blechteilen als auch in Bezug auf Wachstumsmöglichkeiten bei einer sich momentan nicht abzeichnenden wirtschaftlichen Abschwächung robust sein dürfte.

Ukrainekrise

Schon Corona hat die Wirtschaft vor große Herausforderungen gestellt. Der Ukraine-Krieg wird noch einen größeren Wandel in der Welt hervorrufen. Die Abhängigkeit von Gas, Öl und Kohle ist durch den Ausbruch des Krieges spürbar geworden. Aber auch die Auswirkung auf den Rohstoffmarkt ist unübersehbar.

Energierisiken (Klasse C)

Sowohl Produktion als auch Fachgeschäfte sind in erheblichem Umfang energieintensiv und auf eine jederzeit ausreichend verfügbare Stromversorgung angewiesen.

Fachkräftemangel (Klasse B)

Die Gründe für einen Fachkräftemangel sind vielfältig: Globalisierung, demografischer Wandel und eine stetig wachsende Wirtschaft sind nur einige Ursachen für den zunehmenden Mangel an qualifizierten Fachkräften.

2. Finanzwirtschaftliche Risiken

Finanzierungsrisiken (Klasse B)

Durch die europäische Staatschuldenkrise, deren Ende weiterhin nicht absehbar ist, kann es in Zukunft auch für Industrie und Handel zu momentan nicht absehbaren Schwierigkeiten und Restriktionen bei der Kreditvergabe durch Banken kommen. Sowohl die Finanzierungsstruktur mit mehreren klassischen Kreditgebern als auch der Einsatz einer Reihe von Leasing-Finanzierungs-Gesellschaften sowie die Einräumung von Kontokorrentlinien durch alle Hausbanken, gepaart mit der starken Eigenkapitalstruktur sorgen hier für eine stabile Basis. Klassische Bankdarlehen wurden im Jahr 2023 planmäßig zurückgeführt. Durch eine vorausschauende und täglich kontrollierte Cash- und Liquiditätsplanung wird die jederzeitige Zahlungsfähigkeit sichergestellt.

3. Risiken aus der Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den bei der Gesellschaft bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Guthaben und Verbindlichkeiten bei bzw. gegenüber Kreditinstituten. Ziel des Finanz- und Risikomanagement ist die Absicherung gegen finanzielle Risiken jeder Art. Beim Management der Finanzdispositionen wird eine konservative Risikopolitik verfolgt.

Zum Bilanzstichtag bestand durch den Guthabenbestand bei den Kreditinstituten eine gute Liquiditätsausstattung. Weiterhin wird durch eine Liquiditätsvorschau das Liquiditätsrisiko regelmäßig überwacht. Währungskursrisiken sind von untergeordneter Bedeutung, da die Gesellschaft lediglich im Euroraum operativ tätig ist.

Preisänderungsrisiken werden regelmäßig überwacht. Bei Bedarf werden die Preissteigerungen an den Markt weitergegeben.

Forderungsausfallrisiken werden durch ein zentrales Forderungsmanagement überwacht. Dabei kommen folgende Instrumente zur Anwendung: striktes Mahnverfahren, Beobachtung von Zahlungshistorien und sich daraus ergebenden Limitzuweisungen pro Kunde.

4. Sonstige Risiken

Risiken, die Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, bestehen im Rahmen der allgemeinen, nach heutigen Erkenntnissen noch nicht vorhersehbaren, branchenbezogenen bzw. konjunkturellen Entwicklung.

5. Gesamtbewertung der Chancen-/Risikosituation

Die Geschäftsführung der Burkholz GmbH hält zum aktuellen Zeitpunkt die oben genannten Risiken für beherrschbar oder aufgrund ihrer geringen Wahrscheinlichkeit für vernachlässigbar. Sie erwartet zudem für die nächste Zeit keine beachtenswerte Verschiebung der gegenwärtigen Risiko- und Chancensituation. Derzeit sind keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten und die einen besonderen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten. Die Geschäftsführung verweist dabei auf die solide Basis der Ertragskraft des Unternehmens als Garant für eine positive Geschäftsentwicklung.

D. Prognosebericht

Die Burkholz GmbH strebt weiterhin ein nachhaltiges, gesundes Wachstum an. Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen mit einer leicht rückläufigen Gesamtleistung und einem deutlich geringeren Ergebnis.

 

Burgbernheim, 31.03.2025

Burkholz GmbH

Daniela Reisgies, Geschäftsführer

Thomas Reisgies, Geschäftsführer

1 Quelle wsm-industrie/konjunkturberichte

Handelsbilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.064.935,67 948.547,67
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 933,00 1.395,00
II. Sachanlagen 564.002,67 447.152,67
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 25.223,00
2. technische Anlagen und Maschinen 341.669,00 311.502,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 197.110,67 122.560,67
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 13.090,00
III. Finanzanlagen 500.000,00 500.000,00
B. Umlaufvermögen 4.491.378,81 2.964.840,60
I. Vorräte 1.788.159,27 1.214.369,56
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.665.515,33 1.180.229,75
1. Forderungen gegen Gesellschafter 225,70 64.298,02
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.665.289,63 1.115.931,73
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.441,82 1.441,82
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.037.704,21 570.241,29
C. Rechnungsabgrenzungsposten 21.659,89 19.087,36
Summe Aktiva 5.577.974,37 3.932.475,63

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.366.147,85 1.066.429,90
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnvortrag 966.429,90
III. Jahresüberschuss 1.299.717,95
IV. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 966.429,90
davon Gewinn-/Verlustvortrag 954.396,79
B. Rückstellungen 523.410,28 185.525,38
C. Verbindlichkeiten 2.688.416,24 2.680.520,35
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.381.437,18 1.781.157,44
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.381.437,18 1.781.157,44
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.306.979,06 899.362,91
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.306.979,06 899.362,91
Summe Passiva 5.577.974,37 3.932.475,63

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 5.832.283,20 3.524.272,03
2. Personalaufwand 2.421.303,92 2.153.371,12
a) Löhne und Gehälter 1.996.759,03 1.747.765,71
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 424.544,89 405.605,41
3. Abschreibungen 82.174,74 81.212,61
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 82.174,74 81.212,61
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.729.148,21 1.238.237,59
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 15.623,92 16.514,26
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 37.868,19 43.636,60
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 263.157,64 0,00
8. Ergebnis nach Steuern 1.314.254,42 24.328,37
9. sonstige Steuern 14.536,47 12.295,26
10. Jahresüberschuss 1.299.717,95 12.033,11
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 954.396,79
12. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 966.429,90

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff HGB und §§ 264 ff HGB und des GmbH-Gesetzes unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Burkholz GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Burgbernheim
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Fürth
Register-Nr.: 4907

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Finanzanlagen wurden zum Nennwert angesetzt und bewertet.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von gegenenfalls erforderlichen Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegestände wurden zum Nennwert angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Bilanzerläuterungen

1. Anlagevermögen

Die Aufgliederung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023 und die Entwicklung im Berichtszeitraum sowie die in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 hierauf vorgenommenen Abschreibungen ergeben sich aus dem nachstehenden Anlagespiegel.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
A Anlagevermögen.
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 148.537,73 148.537,73
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 148.537,73 148.537,73
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0 26.820,60 26.820,60
technische Anlagen und Maschinen 1.003.067,90 63.392,06 1.066.459,96
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 629.218,83 121.440,08 750.658,91
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 13.090,00 13.090,00- 0
Summe Sachanlagen 1.645.376,73 198.562,74 1.843.939,47
Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 500.000,00 500.000,00
Summe Finanzanlagen 500.000,00 500.000,00
Summe Anlagevermögen 2.293.914,46 198.562,74 2.492.477,20
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
A Anlagevermögen.
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 147.142,73 462 147.604,73
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 147.142,73 462 147.604,73
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0 1.597,60 1.597,60
technische Anlagen und Maschinen 691.565,90 33.225,06 724.790,96
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 506.658,16 46.890,08 553.548,24
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0
Summe Sachanlagen 1.198.224,06 81.712,74 1.279.936,80
Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 0 0
Summe Finanzanlagen 0 0
Summe Anlagevermögen 1.345.366,79 82.174,74 1.427.541,53
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
A Anlagevermögen.
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 933
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 933
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 25.223,00
technische Anlagen und Maschinen 341.669,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 197.110,67
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0
Summe Sachanlagen 564.002,67
Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 500.000,00
Summe Finanzanlagen 500.000,00
Summe Anlagevermögen 1.064.935,67

2. Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 1.441,82 € (Vj. 1.441,82 €)

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die in den sonstigen Vermögensgegenständen enthaltenen Beträge betreffen:

Kautionen in Höhe von 1.441,82€ (Vj. 1.441,82€).
Forderungen gegenüber Personal in Höhe von 2.800,00€ (Vj. 500,00€)
Im Folgejahr abziehbare Vorsteuern in Höhe von 6.256,54€ (Vj. 762,81€)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 10.803,57€ (Vj. 694,20€)

4. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen die Kosten für Abschluss und Prüfungskosten 45.000,00 € (VJ 40.400,00 €), für Gewährleistung 138.880,00 € (VJ 126.817,00 €) und für Personalkosten 69.072,64 € (VJ 10.808,38 €).

5. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeitenspiegel per 31. Dezember 2023

Beträge mit Restlaufzeiten
bis zu 1 Jahr mehr als 1 Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre Gesamtbetrag
Bilanzposition
1. Verbind. ggü. Kreditinstituten 229.915 1.151.522 770.727 380.796 1.381.437
2. Verbindlichkeiten LuL 1.245.564 0 0 0 1.245.564
3. Sonstige Verbindlichkeiten 61.415 0 0 0 61.415
1.536.894 1.151.522 770.727 380.796 2.688.416

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden, Bürgschaften, Abtretung von Lebensversicherungen und Sicherungsübereignungen von Inventar besichert.

Darüber hinaus bestehen für Verbindlichkeiten im üblichen Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetzes bestehende Sicherheiten.

Die in den sonstigen Verbindlichkeiten enthaltenen Beträge betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lohn und Kirchensteuer 17.992,13 € (Vj. 26.585,61 €) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit 1.570,08 € (Vj. 14.170,12 €).

6. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Die Burkholz GmbH ist haftender Mitkreditnehmer dreier Kreditverbindlichkeiten des Gesellschafter-Geschäftsführers in Höhe von insgesamt 1.757 T€, die ihr allerdings wirtschaftlich nicht zuzuordnen sind.

Mit einer Inanspruchnahme ist nicht zu rechnen.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse wurden im Inland und EU-Ausland erzielt.

2. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten:

Im Wesentlichen Sachbezüge.

3. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstigen Zinsen enthalten Erträge aus der Verzinsung von Darlehen an Gesellschafter in Höhe von 15.623,92 € (Vj. 16.514,26 €)

V. Sonstige Angaben

1. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer:

In der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 wurden durchschnittlich 55 (Vorjahr: 55) Mitarbeiter beschäftigt.

Die genannten Zahlen beinhalten nicht die Mitglieder der Geschäftsführung.

2. Honorar des Abschlussprüfers:

Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers wird der Wirtschaftsprüfungskammer auf schriftliche Anfrage mitgeteilt.

3. Geschäftsführung:

Geschäftsführer sind:

Frau Daniela Reisgies, Kauffrau

Herr Thomas Reisgies, Kaufmann

Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt. Sie sind beide von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Von der Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans wird in analoger Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB an dieser Stelle abgesehen.

4. Organkredite:

Die Gesellschaft hat einem Gesellschafter-Geschäftsführer ein Darlehen gewährt, welche mit 1,8 % verzinst wird. Das Darlehen wird unter den sonstigen Ausleihungen ausgewiesen und ist derzeit tilgungsfrei.

5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Sonstige finanzielle Verpflichtungen ergeben sich aus Pacht- und Mietverträgen in Höhe von 321.881,94€ sowie Leasingverpflichtungen in Höhe von 79.410,90€.

6. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von 1.300 T€ mit dem Gewinnvortrag zu verrechnen und auf neue Rechnung vorzutragen.

7. Vorgänge von besonderer Bedeutung:

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet.

 

Burgbernheim, den 31.03.2025

gez. Daniela Reisgies, Geschäftsführerin

gez. Thomas Reisgies, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

 

gez. Thomas Reisgies

gez. Daniela Reisgies

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 11.04.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Burkholz GmbH, Burgbernheim:

Eingeschränkte Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Burkholz GmbH, Burgbernheim - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Burkholz GmbH, Burgbernheim für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhaltes in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht mit Ausnahme der Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhaltes insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile

Das Vorhandensein der Vorräte in Höhe von T€ 1.788 ist nicht hinreichend nachgewiesen, weil wir die Inventur nicht beobachten und durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über den Bestand gewinnen konnten. Wir können daher nicht ausschließen, dass Änderungen insbesondere am Ausweis der Vorräte, des Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals hätten vorgenommen werden müssen. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt möglicherweise auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Darstellung der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Ravensburg, den 31. März 2025

F/T/P Bodensee-Gruppe GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Frank, Wirtschaftsprüfer

Asbrede, Wirtschaftsprüfer

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