Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 361453
Vorher
KWK Küchen- und Wohnkultur GmbHKWK Gesellschaft für Leasing, Factoring, Inkasso- und Betriebsberatung mbH
Eingetragen
2.7.1991
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von MöbelnEinzelhandel mit WohnmöbelnGroßhandel mit Möbeln, Teppichen, Lampen und Leuchten
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Der Groß- und Einzelhandel mit Einbauküchen, Kücheneinrichtungen, Möbeln und Geräten aller Art sowie der Innenausbau als Generalübernehmer, soweit hierfür keine handwerksrechtlichen Erlaubnisse erforderlich sind, und das Mobilienleasing und Immobilienleasing sowie der An- und Verkauf von Forderungen (echtes Factoring) und die Einziehung der angekauften Forderungen im eigenen Namen und auf eigene Rechnung mit der Übernahme des Delkredererisikos und die Einziehung von Forderungen auf fremde Rechnung, soweit dies keiner besonderen gesetzlichen Erlaubnis bedarf, sowie die Betriebsberatung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Manuel Posten
seit 27.12.2023
Geschäftsführer
Petra Kemmler
seit 5.7.2012
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Heiko Zaglauer
Pforzheim
100.000 €
100.00%
Sven Holger Zaglauer
Pforzheim

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

KWK Leasing und Factoring GmbH

Niefern-Öschelbronn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Lagebericht

Leasing-Branche sieht großes Potenzial in Zukunftsinvestitionen

• Leasing-Wirtschaft finanzierte 2021 für 72 Mrd. Euro Zukunftsinvestitionen der deutschen Wirtschaft (+3,4 Prozent)

• Branche realisierte über ein Viertel der Ausrüstungsinvestitionen

• Wirtschaft wieder auf Wachstumskurs, ambivalenter Ausblick

Für 72 Mrd. Euro finanzierten die Leasing-Gesellschaften 2021 in Deutschland Investitionen in Maschinen, Fahrzeuge, IT-Equipment, Immobilien und andere Wirtschaftsgüter. Dies entspricht einem Wachstum von 3,4 Prozent. "Nach dem Corona-Jahr 2020 konnte sich die Wirtschaft im vergangenen Jahr wieder erholen. In den ersten neun Monaten 2021 steigerte die Leasing-Branche ihr Neugeschäft um gut 7 Prozent; im vierten Quartal bremsten jedoch Lieferengpässe und lange Auslieferungszeiten der Hersteller die weiterhin hohe Nachfrage bei den Leasing-Gesellschaften. Der Schwung der Sommermonate wurde etwas ausgebremst. Das Wirtschaftswachstum zeige jedoch die weitere Erholung der Wirtschaft.

Ambivalenter Ausblick

Auf das laufende Jahr blickt die Branche angesichts der Russland-Ukraine-Krise ambivalent: Einzelne Branchen wie die Bauindustrie wachsen stetig, die Corona-Einschränkungen werden überwunden und die Lieferprobleme könnten sich entspannen und damit den Auftragsstau auflösen. Der Transformationsprozess kann an Fahrt aufnehmen. Auch die Leasing-Nachfrage ist gut. Jedoch beeinflussen neben Zins- und Inflationsentwicklung vor allem die militärische Eskalation in der Ukraine und die daraus resultierenden Sanktionen die weitere wirtschaftliche Entwicklung. Die Folgen seien noch nicht abzusehen.

Grundsätzlich stimmt der Blick auf die Folgejahre die Leasing-Branche jedoch zuversichtlich. Deutschland steht, wie andere Volkswirtschaften, vor großen Herausforderungen. Die 2020er-Jahre sind eine Dekade der Investitionen, zur Realisierung der Energiewende, der Digitalisierung, aber auch des demographischen Wandels. "Der Schlüssel, um die in Gang gesetzte Transformation zu bewältigen, liegt in neuen Technologien und nachhaltigen Wirtschaftsgütern. Mit ihrer Objekt- und Branchen-Expertise sind die Leasing-Gesellschaften prädestiniert, einen Löwenanteil dieser Investitionen zu realisieren."

Quelle: Berlin, 02. März 2022 - Quelle: BDL - Pressemitteilung sowie

Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln e. V. - Leasing Marktbericht vom 01.03.2022

Geschäftstätigkeit

Die Gesellschaft betreibt herstellerunabhängiges Mobilienleasing, Mietkauf und Factoringgeschäft ausschließlich in Deutschland.

Die KWK akquiriert ihre Aufträge über drei Vertriebskanäle

a) Direktakquise der Kunden

b) Händler- und Herstellerkooperationen

c) Maklerverbindungen.

Die Laufzeiten der Leasing-/Mietkaufverträge liegen zwischen 24 und 72 Monaten.

Durch Optimierung der Betriebsabläufe konnte der gestiegene Vertragsbestand durch das vorhandene Personal, in quantitativer wie qualitativer Sicht, problemlos bearbeitet werden.

Die intensive Betreuung der Kunden-, Händler- und Maklerverbindungen führte zu einer weiteren Festigung und Erweiterung des vorhandenen Potentials.

Zahlungsstörungen durch Rücklastschriften und leistungsgestörte Verträge werden sehr zeitnah durch die IKB (Intensiv-Kundenbetreuung) bearbeitet und einer Lösung mit dem Kunden herbeigeführt.

Eine Verwertung der Leasingobjekte konnte in der Regel erfolgreich durchgeführt werden.

Im Geschäftsjahr 2021 haben sich die Erlöse aus dem Leasinggeschäft deutlich erhöht, im Factoringgeschäft sind die Erlöse etwas zurück gegangen. Die Änderungen resultieren aus der Umschichtung von Finanzmittel aus dem Factoring hin zum Leasing.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich im Berichtsjahr deutlich von TEUR 19.273 um TEUR 7.692 auf jetzt TEUR 26.965 erhöht.

Die Vermögenslage der Gesellschaft am Bilanzstichtag ist im Wesentlichen durch das Leasingvermögen in Höhe von TEUR 22.066 (Vorjahr: TEUR 16.627), den Forderungen aus Mietkaufgeschäften in Höhe von TEUR 2.841 (Vorjahr: TEUR 1.401), sowie den Forderungen aus dem Factoringgeschäft TEUR 194 (Vorjahr: TEUR 390) gekennzeichnet.

Dem gegenüber stehen vor allem die zur Refinanzierung der Leasing- und Mietkaufgeschäfte dienenden Finanzverbindlichkeiten bei Kreditinstituten in Höhe von TEUR 20.112 (Vorjahr: TEUR 14.188) und verkauften Forderungen in Höhe TEUR 4.229 (Vorjahr: TEUR 3.281). Zu der Struktur der Fristigkeit der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verweisen wir auf die Darstellung im Anhang.

Einen hohen Stellenwert besitzt die weitere Stärkung des Eigenkapitals. Das gesamte Eigenkapital beträgt zum 31.12.2021 TEUR 480 (Vj. TEUR 364).

Einen tatsächlichen Einblick in die Vermögenslage einer Leasinggesellschaft gibt die Substanzwertermittlung. Der Substanzwert aller Verträge zum 31.12.2021 beträgt nach der geplanten Ausschüttung ca. TEUR 2.171 (Vorjahr TEUR 1.529).

Dieser Substanzwert stellt das wirtschaftliche Eigenkapital der Gesellschaft dar. In der Ermittlung sind etwaige Kreditrisiken und künftige Verwaltungskosten bereit berücksichtigt.

Ertragslage

Die Entwicklung der Ertragslage der KWK GmbH stellt sich im Berichtsjahr 2021 wie folgt dar:

• Erhöhung des Ergebnisses aus Leasing von TEUR 4.163 auf TEUR 5.557.

• Das Ergebnis aus dem Factoringgeschäft hat sich von TEUR 49 auf TEUR 44 gemindert

• Das Zinsergebnis hat sich von TEUR - 452 auf TEUR - 551 erhöht, insbesondere durch das größere Finanzierungsvolumen im Leasinggeschäft.

• Erhöhung des Abschreibungsaufwandes um TEUR 1.068 auf TEUR 4.039, auf Grund steigendem Leasingvolumen

• Risikovorsorge und Wertberichtigung auf Forderungen haben sich von TEUR 34 auf TEUR 72 erhöht.

• Der Jahresüberschuss ist im Vergleich zum Vorjahr auf TEUR 101 (Vj.: TEUR 57) gestiegen. Aufgrund der hohen Vertriebskosten (Provisionen) zu Beginn der Leasingverträge schlägt sich das hohe Wachstum noch nicht deutlich im Ergebnis nieder. Erst in den Folgejahren kann die volle Wertschöpfung aus den bereits abgeschlossenen Leasingverträgen erfolgen.

Finanz- und Liquiditätslage

Die Finanzierung des Leasing-Neugeschäfts wird über Rahmenabkommen mit 10 Bankpartnern vorgenommen.

Unsere Refinanzierung erfolgt im Wesentlichen durch fristenkongruente Darlehen und Forderungsverkauf von abgeschlossenen Leasingverträgen.

Die Finanzierungslinien belaufen sich zum 31.12.2021 auf 32,4 Mio. €, bei einer Inanspruchnahme von 24,3 Mio. € (Kreditlinien und Forfaitierungslinien).

Die Zahlungsfähigkeit war im Geschäftsjahr auf Grund der verfügbaren liquiden Mittel und der Refinanzierungsmöglichkeiten sowie einer planvollen Liquiditätssteuerung jederzeit gegeben.

Die Finanz-, Vermögens- und Liquiditätslage der Gesellschaft ist geordnet.

Management

Die KWK verfügt über einen alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer und eine Prokuristin. Die Geschäftsleitung teilt sich die wesentlichen Aufgaben im Bereich Markt/Recht und Marktfolge. Die gegenseitige Vertretung ist sichergestellt.

Personal

Auch im Jahr 2021 haben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter maßgeblich zum Erfolg unseres Hauses beigetragen. Voraussetzung für den Erfolg sind verantwortungsbereite und engagierte Mitarbeiter. Für uns als Dienstleister sind sie das wichtigste Kapital.

Wir beschäftigen zum 31.12.2021 - 1 Vollzeitkraft (Vorjahr: 1) inkl. Geschäftsführer, 1 Teilzeitkraft (Vorjahr: 1) und 3 geringfügig beschäftigte Angestellte (Vorjahr: 3). Die Arbeitnehmer sind dabei größtenteils langjährige Mitarbeiter unseres Hauses. Im Vertrieb wird mit selbständigen Maklern auf Provisionsbasis gearbeitet.

Vergütungsstruktur

Die Gesellschaft zahlt den Mitarbeitern/Innen ein monatliches Festgehalt, variable Bezüge, insbesondere Boni und Tantiemen sind nicht vereinbart.

Risikomanagement

Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft erfordert eine systematische Steuerung von Risiken. Übergeordnetes Ziel des Risikomanagements ist, alle Risiken zu identifizieren, zu kontrollieren, nach Möglichkeit zu reduzieren sowie existenzgefährdende Risiken von vornherein mit hoher Sicherheit zu vermeiden.

Die Organisation des Risikomanagements richtet sich nach den Mindestanforderungen Risikomanagement (Ma-Risk) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und den diesbezüglichen Rundschreiben.

Die Bereiche Risikomanagement und Akquisition/Vertrieb sind organisatorisch getrennt.

Zu den wesentlichen Risiken gehören Adressausfall-, Marktpreis-, Liquiditäts- und operationelle Risiken sowie die Risiken für eine ausreichende Refinanzierung Sorge zu tragen.

Adressausfallrisiken

Das Adressausfallrisiko wird definiert als Risiko eines finanziellen Verlustes durch teilweisen oder vollständigen Ausfall vereinbarter Leistungen durch Geschäftspartner.

Kundenrisiken

Die Bonität eines Kunden wird durch Analyse der vom Kunden zur Verfügung gestellten Unterlagen (Jahresabschlüsse, BWA, Selbstauskünfte u.a.) und durch Auswertung weiterer, durch die Gesellschaft eingeholter Auskünfte ermittelt.

Nach Prüfung, auf Grundlage des Kreditleitfadens der Gesellschaft durch Markt und Marktfolge, erfolgt eine auf dem Kompetenzraster der Gesellschaft basierende Entscheidung.

Bei laufenden Verträgen überwacht der Innendienst in enger Abstimmung mit dem Bereich "IKB - Intensive Kundenbetreuung" das Risiko. In regelmäßigen Beratungen wird über Einzelengagements berichtet und entschieden.

Bei auftretenden Zahlungsstörungen werden unter Hinzuziehung des jeweils zuständigen Firmenkunden-/Maklerbetreuers Gespräche mit dem Kunden geführt. Diese werden teilweise in einem engen Zeitkorridor mit Vor-Ort-Besuchen und Objektkontrollen verbunden.

Die Refinanzierungspartner werden zeitnah über den jeweiligen Sachstand von leistungsgestörten Fällen informiert.

Die Abteilung für leistungsgestörte Fälle "IKB" überwacht alle Lastschriftrückläufe der Gesellschaft.

Im Falle eines ersten Rücklaufes wird der Leasingnehmer angeschrieben und zur Zahlung innerhalb 10 Tagen aufgefordert, die mit dem Rücklauf verbundenen Kosten werden berechnet. Sollte nach 10 Tagen keine Zahlung eingegangen sein erfolgt ein erneuter Einzug. Die Vorgehensweise ist in der Praxis erprobt und die Gesellschaft erzielt nachweislich über Jahre eine hohe Erfolgsquote.

Sofern dieser zweite Einzug wiederum nicht eingelöst zurückkommt, wird der Kunde bereits persönlich durch die IKB angesprochen. Hierdurch ist eine frühe Kontaktaufnahme und damit einhergehende zeitnahe Beurteilung der Situation möglich.

Sollte es sich nicht vermeiden lassen im Einzelfall Verträge zu kündigen, werden die Akten der Geschäftsleitung vorgelegt und entsprechende Maßnahmen besprochen.

Marktpreisrisiken

Marktpreisrisiken können Ertragseinbußen durch Veränderungen von Preisen für Wertpapiere, Währungen und Derivate sowie von Zinssätzen sein.

Aktien-, Optionspreis-, Währungs- und sonstige Preisrisiken existieren in unserem Haus nicht.

Nach Abschluss der Verträge erfolgt eine zeitnahe laufzeitkongruente Refinanzierung, so dass Zinsänderungsrisiken für die Gesellschaft nicht bedeutend sind.

Die Gesellschaft verfügt über ausreichende Liquidität sowie mehrere Kreditlinien bei verschiedenen Banken und Sparkassen und damit über eine angemessene Liquiditätsreserve.

Der Liquiditäts- und Refinanzierungsbedarf der Gesellschaft wird planerisch je nach Auftragsbestand ermittelt und überwacht. Die Höhe der Kredit- bzw. Forfaitierungslinien werden unter Berücksichtigung des erforderlichen Bedarfs, vereinbart.

Operationelle Risiken

In diese Kategorie fallen Risiken, die im laufenden Betrieb auftreten können. Das sind Gefahren, die durch externe und interne Störungen, fehlerhafte Abläufe und unzureichende Kontrollen auftreten können. Interne Kontrollen mindern das Risiko.

Die Gesellschaft setzt Informationstechnologien ein, die dem aktuellen Stand der Technik entsprechen und dem Geschäft angemessen sind. Zur Gewährleistung von Sicherheitsstandards werden alle EDV-Systeme laufend überwacht und weiterentwickelt.

Es bestehen Notfallszenarien, die regelmäßig getestet und evaluiert werden.

Refinanzierungsrisiken

Aufgrund der Einhaltung der unter Risiko- und Refinanzierungsaspekten festgelegten Vorgaben bei der Generierung von Neugeschäften, verfügt die Gesellschaft über ausreichende aktive Refinanzierungspartner.

Die Gesellschaft refinanziert Leasing- und Mietkaufverträge über Forderungsverkauf und über Darlehen. Die Refinanzierung erfolgt fristenkongruent und mit fest vereinbarten Zinssätzen. Ein Refinanzierungsrisiko besteht weder hinsichtlich Zinsänderung noch im Liquiditätsverlauf bis auf ein geringes Volumen an Betriebsmittellinien welche variabel finanziert sind.

Rechtsrisiken

Rechtsrisiken können dadurch entstehen, dass Ansprüche gegen Vertragspartner nicht durchgesetzt werden können und unbeabsichtigt andere rechtliche Verpflichtungen entstehen. Daher werden für das Neugeschäft nur Standardverträge eingesetzt die von unabhängigen Juristen sowie von den Bank-Partnern der Gesellschaft geprüft wurden.

Andere Risiken

Aus regulatorischen Eingriffen des Staates können Risiken resultieren.

Aus diesem Grund beobachtet die Gesellschaft die relevanten Gesetzgebungsverfahren und die Rechtsprechung im Zivil- und Steuerrecht kontinuierlich.

Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden, liegen nach Einschätzung der Geschäftsführung nicht vor. Die Risikoeinschätzung hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht geändert.

Risikotragfähigkeitskonzept

Der Substanzwert der Gesellschaft, welcher nach dem Schema des "BDL - Bundesverband Deutscher Leasing-Unternehmen e.V." aufgestellt wird, hat sich deutlich erhöht.

Hiervon in Abzug gebracht sind bereits ausreichende Rückstellungen für den zukünftigen Bearbeitungsaufwand, Zinsaufwand und den Wertberichtigungsbedarf.

Das zur Verfügung stehende Risikodeckungspotenzial, hat sich ebenfalls deutlich erhöht.

Unter Berücksichtigung einer möglichen extrem negativen volkswirtschaftlichen Situation und den damit einhergehenden erhöhten Risiken, kann eine über den bisherigen Risiken eingetretene Schadensquote möglich erscheinen.

Im äußersten Fall gehen wir von einer Verachtfachung des bisherigen Risikos aus.

Das vorhandene Risikodeckungspotenzial der Gesellschaft beträgt das 2,5 fache dieser maximalen Schadensmöglichkeit.

In der Gesellschaft sind keine wesentlichen Klumpenrisiken im Bereich

― Branchenrisiken

― Objektrisiken

― Lieferantenrisiken

vorhanden.

Geldwäsche

Die Gesellschaft ist nach § 2 Absatz 1 Nr. 2 Geldwäschegesetz (GwG) in Verbindung mit § 1 Absatz 1 a) Nr. 10 Kreditwesengesetz (KWG) als Finanzdienstleistungsinstitute Verpflichtete des Geldwäschegesetzes und hat daneben die in den §§ 25 c, 25 d und 25 g KWG enthaltenen Pflichten einzuhalten.

Nach dem KWG gehören interne Sicherungsmaßnahmen sowohl zur Verhinderung von Geldwäsche und Betrug, als auch zur Bekämpfung von Terrorismusfinanzierung zum allgemeinen Risikomanagement von Finanzdienstleistungsinstituten. Ein effektives Risikomanagement soll dabei insbesondere durch die Erstellung einer einheitlichen Gefährdungsanalyse, die die genannten Bereiche erfasst, sichergestellt werden. In der Gefährdungsanalyse ist die individuelle Gefährdungslage festzustellen.

Bei der Gefährdungsanalyse kann auf die Kenntnisse und Erfahrungen aus der Geldwäscheprävention zurückgegriffen werden.

Hierzu hat der Bundesverband Deutscher Leasing-Unternehmen e.V. (BDL) Anwendungsempfehlungen zur Geldwäschebekämpfung bei Leasing-Unternehmen herausgegeben. Die Gefährdungsanalyse wird anlassbezogen, mindestens jedoch einmal jährlich von der Geschäftsführung überarbeitet.

Nach Analyse hat unser Geldwäschebeauftragter/Geschäftsführer festgestellt, dass das Risiko, dass wir zu Zwecken der Geldwäsche und/oder Terrorismusfinanzierungen missbraucht werden, als gering einzustufen ist.

Voraussichtliche Entwicklung/Chancen

Die sich seit März 2021 andeutende Entspannung der Corona-Krise wirkte sich in 2021 positiv mit einer ansteigenden Anfrage aus. In 2021 haben sich die Neugeschäftsabschlüsse um ca. 50 % erhöht gegenüber 2020.

Seit 24.02.2022 wird die Corona-Krise aber überlagert durch den Ukraine-Konflikt. Wie weit sich hieraus Auswirkungen auf unsere Wirtschaft ableiten lassen ist derzeit ungewiss. Unsere Kunden sind die kleineren, inhabergeführten Unternehmen, welche von den Auswirkungen der getroffenen Sanktionen eher nicht betroffen sind. Auswirkungen können hier nur über einen schlechter werdenden Binnenmarkt entstehen. Mit Sorge sind die stark gestiegenen Energiepreise und die Materialknappheit zu beobachten. Einen Teil des Neugeschäftsvolumens von 2021 haben wir dem Umstand zu verdanken, dass Neu-Objekte nur mit langen Lieferzeiten zu erhalten sind und die Kunden eher nach guten gebrauchten Objekten, die sofort zur Verfügung stehen Ausschau halten.

Die Gesellschaft wird auch weiterhin eine vorsichtige, in erster Linie auf die positive Objektsicherheit und Bonität der Leasingnehmer abgestellte Annahmepolitik verfolgen.

Die Annahmepolitik ist im laufenden Geschäftsjahr der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung und objektbezogen dem Schadensverlauf angepasst worden und beinhaltet auch eine stärkere Objekt- und Branchenprüfung.

Das Unternehmen will die zunehmende Bedeutung von Vermittlern/Maklern nutzen, um den Vertrieb ihrer Produkte weiter auszubauen. Unsere bisherigen Erfahrungen im Bereich der engen und persönlichen Zusammenarbeit mit Vermittlern und Händlern bietet dem Unternehmen einen strategischen Vorteil bei der Gewinnung neuer Kooperationspartner und beim Ausbau bestehender Kooperationen.

Die Gesellschaft erwartet für 2022 ein weiterhin stabiles Umfeld ohne nennenswerte Umsatzsteigerungen im Neugeschäft. Die laufenden Umsatzerlöse der GuV und der EBIT werden weiter steigen, da sich hier das positive Neugeschäft der Vorjahre auswirken wird. Für das Jahresergebnis 2022 wird mit einer Steigerung von 20 - 25 % gegenüber dem Vorjahr 2021 gerechnet.

Die Realisierung ist durch das verstärkte Vertriebsteam und die vorhandenen Refinanzierungslinien gesichert.

 

Niefern-Öschelbronn, den 21.03.2022

KWK Leasing und Factoring GmbH

Bilanz

AKTIVA

EUR EUR
(Vj)
1. Barreserve    
a) Kassenbestand 6.332,52 2.028,29
2. Forderungen an Kreditinstitute    
täglich fällig 220.718,28 155.139,91
3. Forderungen an Leasingkunden 3.650.877,78 2.061.952,65
4. Leasingvermögen 22.065.975,00 16.627.132,78
5. Sachanlagen 14.148,00 15.124,00
6. Sonstige Vermögensgegenstände 668.916,79 143.163,38
a) davon täglich fällig 668.916,79 143.163,38
7. Rechnungsabgrenzungsposten 338.280,59 268.130,32
  26.965.248,96 19.272.671,33

PASSIVA

   
EUR EUR
(Vj)
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 20.111.684,85 14.187.725,69
a) davon täglich fällig 3.230.957,72 1.949.249,52
2. Sonstige Verbindlichkeiten 721.350,60 510.658,43
3. Rechnungsabgrenzungsposten 5.614.804,71 4.184.464,44
4. Rückstellungen    
a) Steuerrückstellungen 28.854,01 18.301,54
b) andere Rückstellungen 8.300,00 7.900,00
  37.154,01 26.201,54
5. Eigenkapital    
a) Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
b) Kapitalrücklage 60.000,00 30.000,00
c) Bilanzgewinn 320.254,79 233.621,23
  480.254,79 363.621,23
  26.965.248,96 19.272.671,33

Gewinn- und Verlustrechnung

EUR EUR EUR
(Vj)
1. Leasingerträge 9.706.029,56   5.679.927,18
2. Leasingaufwendungen -4.149.373,40   -1.516.537,94
    5.556.656,16 4.163.389,24
3. Factoringerträge 46.744,98   54.338,65
4. Factoringaufwendungen -2.812,00   -5.200,00
    43.932,98 49.138,65
5. Zinserträge 124.846,83   62.357,51
6. Zinsaufwendungen -675.329,38   -513.980,76
    -550.482,55 -451.623,25
7. Provisionserträge   1.559,96 829,01
8. Provisionsaufwendungen   -560.771,68 -454.310,06
9. Sonstige betriebliche Erträge   18.881,60 9.984,90
10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen      
a) Personalaufwand      
aa) Löhne und Gehälter -71.537,39   -59.752,55
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -15.245,75   -16.191,11
davon für Altersversorgung -8.310,00   -8.520,00
b) andere Verwaltungsaufwendungen -179.247,52   -159.719,73
    -266.030,66 -235.663,39
11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen      
a) auf Leasingvermögen -4.038.153,91   -2.970.306,90
b) auf Sachanlagen -976,00   -840,27
    -4.039.129,91 -2.971.147,17
12. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen   -71.995,74 -33.754,42
13. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit   132.620,16 76.843,51
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   -32.111,00 -19.309,87
15. Sonstige Steuern   0,00 -520,91
16. Jahresüberschuss   100.509,16 57.012,73
17. Ausschüttung auf Genussrechtskapital   -13.875,60 -4.884,55
18. Gewinn- / Verlustvortrag   233.621,23 181.493,05
19. Bilanzgewinn   320.254,79 233.621,23

Anhang

Allgemeine Hinweise

Der Jahresabschluss der KWK Leasing und Factoring GmbH ist nach den Vorschriften des GmbH-Gesetzes, des Kreditwesengesetzes und des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ebenso wurde die Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute (RechKredV) beachtet.

Die Vorschriften des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) vom 17. Juli 2015 sind bei der Aufstellung des Jahresabschlusses berücksichtigt worden.

Durch das Jahressteuergesetz 2009 wurde das Leasing- und Factoringgeschäft in den Katalog der erlaubnispflichtigen Finanzdienstleistungen des § 1 Abs. 1a KWG aufgenommen. Damit unterliegt die KWK Leasing und Factoring GmbH aufgrund ihrer Geschäftstätigkeit dem KWG und der Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und der Deutschen Bundesbank. Für die KWK Leasing und Factoring GmbH ergeben sich neben Anzeigepflichten insbesondere auch Anforderungen an eine ordnungsgemäße Geschäftsorganisation gemäß § 25a KWG und den Jahresabschluss. Mit Datum vom 27. November 2009 hat die KWK Leasing und Factoring GmbH die Anzeige ihrer Geschäftstätigkeit gemäß § 64j Abs. 2 KWG vorgenommen. Mit Schreiben vom 09.12.2009 der BaFin wurde die Erlaubnis bestätigt.

Die Firma wird in der Rechtsform der Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) betrieben. Die Gründung erfolgte mit notarieller Beurkundung des Gesellschaftsvertrages am 18. April 1991.

Die KWK Leasing und Factoring GmbH hat ihren Sitz in 75223 Niefern-Öschelbronn, Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HRB 361453 eingetragen.

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt EUR 100.000,00. Die Geschäftsanteile werden zu 100 % von Herrn Harald Zaglauer, Niefern- Öschelbronn gehalten.

Angaben zum Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses:

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Finanzdienstleistungsinstitute gemäß § 340 Abs. 4 HGB erstellt. Danach sind für die Rechnungslegung die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften zu berücksichtigen.

Von den Regelungen des § 265 Abs. 5 - 7 HGB hat die Gesellschaft Gebrauch gemacht und die Formblätter der RechKredV an die Besonderheiten des Leasinggeschäftes angepasst. Hierdurch soll ein zutreffender Ausweis erzielt werden.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die im Berichtsjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben keine Veränderungen gegenüber denen des Vorjahres erfahren. Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert bilanziert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert abzüglich angemessener Risikovorsorge bilanziert. Leasingforderungen werden jeweils im Monat ihrer Fälligkeit als realisiert angesehen. Bei den Forderungen an Kunden werden erkennbare Ausfallrisiken durch entsprechende Risikovorsorge berücksichtigt.

Die Sachanlagen werden zu historischen Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert. Die Vermögensgegenstände werden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Das Leasingvermögen ist mit den historischen Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen auf vermietete Leasinggegenstände werden nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 3 bis 10 Jahren nach der linearen Methode vorgenommen.

Geringwertige Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungskosten von EUR 250 bis EUR 800 netto werden im Zugangsjahr 2021 voll abgeschrieben.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten (Zinsen) werden linear über die Laufzeit der einzelnen Verträge aufgelöst.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Noch nicht realisierte Mieterlöse aus Leasingverträgen, die bereits an Kreditinstitute und andere Refinanzierungsgesellschaften verkauft sind, werden bis zum Zeitpunkt ihrer Fälligkeit in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen und über die Laufzeit der Refinanzierung linear aufgelöst. Weiter werden in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten die vereinnahmten Mietsonderzahlungen und die Mietkauferträge ausgewiesen und ebenfalls auf die Laufzeit der Verträge linear aufgelöst.

2. Erläuterungen zur Bilanz

Für die Forderungen an Kunden ergeben sich folgende Restlaufzeiten.

Restlaufzeit
Summe bis drei Monate mehr als drei Monate bis ein Jahr mehr als ein Jahr bis fünf Jahre mehr als fünf Jahre
Forderung an Kunden          
Geschäftsjahr 3.650.878 1.125.299 642.834 1.838.003 44.742
Vorjahr 2.061.953 704.420 420.553 833.238 103.741

Die Forderungen an Kunden entfallen mit TEUR 3.457 (Vj. TEUR 1.672) auf das Leasinggeschäft.

Alle übrigen Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Das Anlagevermögen besteht aus der Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Anschaffungs- und Herstellungskosten
zum 1.1. des Geschäftsjahres Zugänge Abgänge zum 31.12. des Geschäftsjahres
eigen genutzte Anlagen 19.914 - - 19.914
Leasingvermögen 21.617.842 10.990.936 2.956.803 29.651.976
Gesamt 21.637.757 10.990.936 2.956.803 29.671.891
Abschreibungen
zum 1.1. des Geschäftsjahres Zugänge Abgänge zum 31.12. des Geschäftsjahres
eigen genutzte Anlagen 4.790 976 0 5.766
Leasingvermögen 4.990.710 4.038.154 1.442.862 7.586.001
Gesamt 4.995.500 4.039.130 1.442.862 7.591.768
Buchwert
zum 1.1. des Geschäftsjahres zum 31.12. des Geschäftsjahres
eigen genutzte Anlagen 15.124 14.148
Leasingvermögen 16.627.133 22.065.975
Gesamt 16.642.257 22.080.123

Das Leasingvermögen, das über klassische Kreditlinien und über Forfaitierung refinanziert wurde, ist an die refinanzierenden Banken sicherungsübereignet.

Die sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr mit EUR 4.700 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Sie entfallen, ebenso wie die Rechnungsabgrenzungsposten, auf das Leasinggeschäft.

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten ergeben sich wie folgt:

Restlaufzeit
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Summe 20.111.685 bis drei Monate 4.796.043 mehr als drei Monate bis ein Jahr 3.199.075 mehr als ein Jahr bis fünf Jahre 12.073.116 mehr als fünf Jahre 43.451
Vorjahr 14.187.726 3.845.317 1.941.866 8.260.074 140.469
sonstige Verbindlichkeiten 721.351 721.351 - - -
Vorjahr 510.658 510.658 - - -
Gesamt 20.833.036 5.517.394 3.199.075 12.073.116 43.451
Vorjahr 14.698.384 4.355.975 1.941.866 8.260.074 140.469

Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen mit TEUR 14 (Vj. TEUR 5) gegenüber Gesellschaftern, mit TEUR 1 (Vj. TEUR 1) aus Steuern und mit TEUR 0 (Vj. TEUR 1) im Rahmen der sozialen Sicherheit.

Die Sicherheiten bestehen in Form von Sicherungsübereignungen des Leasingvermögens und der Factoringforderungen.

Alle Forderungen und Verbindlichkeiten bestehen in Euro.

Die Rückstellungen betreffen Abgrenzung für die Prüfungen des Jahresabschlusses.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gesellschaft ist in Deutschland tätig und erzielt Umsatzerlöse aus Finanzierungsgeschäften, im wesentlichem aus Leasing- und Factoringgeschäften.

Sonstige Angaben

Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 4 Arbeitnehmer i.S.v. § 267 Abs. 5 HGB beschäftigt. Die Mitarbeiter einschließlich Geschäftsführer werden auf Basis fest vereinbarter Gehälter bezahlt, es erfolgt keine erfolgsabhängige Vergütung.

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus jährlichen Mieten in Höhe von Euro 25.320.

Derivative Finanzinstrumente

Die Gesellschaft nutzt derzeit keine derivativen Finanzinstrumente.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres.

keine

Honorar des Abschlussprüfers

Das im Geschäftsjahr 2021 vom Abschlussprüfer berechnete Honorar beträgt a) Abschlussprüfungsleistungen Euro 7.550,00

Geschäfte mit nahestehenden Personen bestehen/bestanden im Berichtsjahr nicht. Geschäftsführung im Geschäftsjahr:

Herr Harald Zaglauer, Kaufmann, Niefern-Öschelbronn

Auf die Angabe der Geschäftsführervergütung wird unter Anwendung von § 286 Abs.

4 HGB verzichtet.

Ergebnisverwendung:

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, aus dem Jahresergebnis 2021 einen Teilbetrag von 80.000 € auszuschütten und des Restbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Niefern-Öschelbronn, den 21. März 2022

Geschäftsführung

Harald Zaglauer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die KWK Leasing und Factoring GmbH, Niefern-Öschelbronn:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der KWK Leasing und Factoring GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KWK Leasing und Factoring GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Pforzheim, den 7. Juni 2022

gkm glück. kock. mäschke partgmbb
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Mäschke, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Die Gesellschafterversammlung hat den vorliegenden Jahresabschluss am 2. September 2022 festgestellt.

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