HS Beteiligungen GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hans Schatz seit 15.5.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Schatz GmbHLauterhofenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Der Gegenstand der Schatz GmbH ist die Herstellung und der Vertrieb elektromechanischer Baugruppen. Die Produktion erfolgt über Tochtergesellschaften der tschechischen Republik sowie in der Betriebsstätte in Deutschland. 2. Forschung und Entwicklung Zur Optimierung unserer Produkte erfolgen Forschung und Entwicklung in unserem Unternehmen fortlaufend. Wir bieten ein sehr umfangreiches Portfolio an Lösungen für elektronische Baugruppen. In einem stark umkämpften Markt arbeiten wir an einer permanenten Verbesserung unserer Produkte in Bezug auf Kostenstruktur und Differenzierung. Neben dem vielfältigen Standardprogramm fertigen wir überwiegend kundenspezifische Produkte. Dabei arbeiten wir gemeinsam mit unseren Kunden an der Optimierung der Entwicklung von elektromechanischen Baugruppen. Hierbei sind wir sowohl Partner bei der Entwicklung gemeinschaftlicher Lösungen, bieten aber auch von der Entwicklung bis zur Fertigung entsprechende Lösungen an. Die permanente Weiterentwicklung dieser Prozesse ist ein stetiges Anliegen des gesamten Unternehmens. In den letzten Jahren wurden bereits einige Projekte erfolgreich umgesetzt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft hat in 2020 einen konjunkturellen Abschwung hinnehmen müssen. Sie ist somit nach einer zehnjährigen Wachstumsphase im Corona-Krisenjahr 2020 in eine tiefe Rezession geraten. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2020 ca. 5,0 % niedriger als im Jahr zuvor. Die Corona-Krise traf Industrie und Dienstleistungsbereiche hart, leidglich das Baugewerbe legte zu. Im produzierenden Gewerbe ohne Bau, das gut ein Viertel der Gesamtwirtschaft ausmacht, ging die preisbereinigte Wirtschaftsleistung gegenüber 2019 um 9,7 % zurück, im verarbeitenden Gewerbe sogar um 10,4 %. Die Industrie war vor allem in der ersten Jahreshälfte von den Folgen der Corona-Pandemie betroffen, unter anderem durch die zeitweise gestörten globalen Lieferketten. Besonders deutlich zeigte sich der konjunkturelle Einbruch in den Dienstleistungsbereichen, die zum Teil so starke Rückgänge wie noch nie verzeichneten. Ein Bereich, der sich in der Krise behaupten konnte, war das Baugewerbe. Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung nahm hier im Vorjahresvergleich sogar um ca. 1,4 % zu. Auch auf der Nachfrageseite waren die Auswirkungen der Corona-Pandemie deutlich sichtbar. Anders als während der Finanz- und Wirtschaftskrise, als der gesamte Konsum die Wirtschaft stützte gingen die privaten Konsumausgaben im Jahr 2020 im Vorjahresvergleich preisbereinigt um 6,0 % zurück und damit so stark wie noch nie. Die Bruttoanlageinvestitionen verzeichneten preisbereinigt mit -3,5 % den deutlichsten Rückgang seit der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009. Dabei legten die Bauinvestitionen entgegen diesem Trend um 1,5 % zu. In 2020 wurden gegenüber dem Vorjahr ca. 12,5 % weniger Investitionen in Ausrüstungen, wie bspw. Maschinen, Geräte und Fahrzeuge getätigt. Die Corona-Pandemie wirkte sich auch auf den Außenhandel massiv aus. Erstmals seit 2009 gingen sowohl Exporte als auch Importe von Waren und Dienstleistungen zurück. Der Rückgang der Exporte 2020 belief sich preisbereinigt gegenüber 2019 auf 9,9%, die Importe gingen um 8,6% gegenüber dem Vorjahr zurück. Unser Unternehmen steht im direkten Wettbewerb mit langjährig am Markt agierenden großen Herstellern sowie weiteren kleineren Herstellern von elektromechanischen Baugruppen. Diese liefern jedoch eine andere Produktvielfalt mit geringerem Wertschöpfungsprozessen. Grundsätzlich ist der Markt für elektromechanische Baugruppen hart umkämpft. Entscheidende Faktoren, um hierbei zu bestehen, sind, neben Qualität und Preis, Lieferzuverlässigkeit und das Portfolio. Alle Produktionsschritte erfolgen unternehmensintern. Dadurch können wir jederzeit auch individuelle Kundenwünsche und Sonderanfertigungen realisieren. 2. Geschäftsverlauf Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie blickt die Schatz GmbH auf ein gutes Geschäftsjahr 2020 zurück. Wir haben zahlreiche Gegenmaßnahmen ergriffen, um die Kosten zu senken sowie die Liquidität zu sichern und sind finanziell weiter robust aufgestellt. Beginnend im vierten Quartal 2020 führten die weltweiten Nachfrageerhöhungen zu gestiegenen Rohstoffpreisen sowie enorm steigenden Wiederbeschaffungszeiten. Trotz intensiver Preisoptimierungsgespräche mit unseren Lieferanten und Kunden, mussten wir eine Verschlechterung der Materialaufwandsquote hinnehmen. Erfreulicherweise konnten erneute Lohnpreissteigerungen an unseren Produktionsstandorten (vorrangig in Tschechien) vermieden werden. Die Corona-Pandemie hat auch unsere Investitionstätigkeit beeinflusst. So wurden im Berichtsjahr nur gezielte Investitionsmaßnahmen umgesetzt. Der Status der technischen Anlagen und Maschinen entspricht nach wie vor den aktuellen Produktionsanforderungen sowie den gesetzlichen und umweltrechtlichen Auflagen sowie auch den anstehenden technisch anspruchsvollen Neuanläufen. Neuinvestitionen werden teilweise über Leasingverträge vorgenommen. Es werden weiterhin Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen durchgeführt. Darüber hinaus führt die intensive Nutzung und Entwicklung der ERP-Software - verbunden mit weiteren in 2020 erfolgten Anpassungen - zur besseren Verknüpfung der einzelnen Werke mit unserer Zentrale in Lauterhofen. Neben dieser Ausweitung der ERP-Anbindungen der einzelnen Werke sollen derzeit manuelle administrative Tätigkeiten weiter automatisiert werden. Im Berichtsjahr haben wir unseren Mitarbeiterstamm Corona bedingt nicht weiter aufgestockt. Durch die Nachhaltigkeit der eingeführten kontinuierlichen Verbesserungsprozesse sowie Verlagerung von betriebswirtschaftlich sinnvollen Tätigkeiten in die Werke, die durch Anpassungen des ERP-Systems begleitet werden, konnten auch im Berichtsjahr betriebswirtschaftlich sinnvolle Rationalisierungsmöglichkeiten in nahezu allen Bereichen umgesetzt werden. Ein wichtiges Ziel unseres Personalmanagements ist die Mitarbeiterzufriedenheit und die langfristige Bindung von Arbeitnehmern. Die Fluktuationsrate in unserem Unternehmen ist insgesamt sehr gering. Um den steigenden Herausforderungen jederzeit gewachsen zu sein, werden unsere Mitarbeiter regelmäßig fortgebildet. 3. VFE-Lage: Darstellung, Analyse, Beurteilung a) Ertragslage Die Umsatzerlöse konnten in einem schwierigen Umfeld von TEUR 17.991 im Vorjahr um 5,6 % weiter auf TEUR 19.002 gesteigert werden. Die Materialaufwandsquote war mit 74,9 % deutlich schlechter als im Vorjahr mit 73,4 %. Der Anteil der bezogenen Leistungen aus Lohnfertigung der tschechischen Tochterunternehmen ist mit TEUR 3.087 nahezu unverändert zum Vorjahr und beträgt 21,7 % (Vj 23,4 %) des Materialaufwands. Der Anteil der Aufwendungen für Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe ist hingegen von 76,3 % auf nunmehr 78,0 % gestiegen. Im Ergebnis resultiert im Geschäftsjahr eine Rohertragsquote von 25,1 % (Vj 26,6 %). Die Aufwendungen für die Betriebsleistung verringerten sich um TEUR 123 insbesondere aufgrund von um TEUR 156 verminderten Personalkosten (saldiert mit Kurzarbeitergeld). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr geringfügig um TEUR 33 insbesondere wegen hoher Instandhaltungskosten für die Betriebs- und Geschäftsausstattung erhöht. Das Jahresergebnis betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr TEUR 404 und ist somit im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 139 angestiegen. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Unsere Kapitalstruktur ist mit einer Eigenkapitalquote von 59,9 % (Vorjahr 58,7 %) nach wie vor weit über dem Branchendurchschnitt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen 27,5 % (Vj 27,9 %) der Bilanzsumme aus. Die im Geschäftsjahr erfolgten planmäßigen Tilgungen von Krediten standen Neuaufnahmen in Höhe von TEUR 670 gegenüber. Gleichzeitig wurden kurzfristige Finanzmittel um TEUR 292 reduziert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen nur 3,6 % (Vj 5,0 %) der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können und konnten innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. c) Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich leicht aufgrund der Erhöhung des Umlaufvermögens insbesondere bei den Forderungen aus verbundenen Unternehmen leicht um TEUR 482 erhöht. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten versuchen wir stabil zu halten. Das bereinigte working capital (Umlaufvermögen ohne verbundene Unternehmen abzgl. kurzfristige Verbindlichkeiten ohne verbundene Unternehmen) beträgt TEUR 3.307 (Vj TEUR 3.160). 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Personalaufwandsquote, Umsatzrendite und den Cashflow heran. Bei den Personalkosten sind die Vergütungen für Geschäftsführer mitgezählt. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu der Betriebsleistung, den Cashflow aus der Summe aus Jahresergebnis und Abschreibungen sowie der Veränderung langfristiger Rückstellungen. Die Personalaufwandsquote beträgt 14,4 % (Vj 16,8 %) und konnte damit im Vorjahresvergleich verbessert werden. Die Umsatzrendite ist mit 3,0 % (Vj 2,6 %) auf einem anhaltend niedrigen Niveau, konnte allerdings im Vergleich zum Vorjahr um 0,4 % gesteigert werden. Der Cashflow beträgt TEUR 638 und ist damit um TEUR 143 besser als im Vorjahr. Die Kennzahlen sind im Jahresverlauf alle weiterhin im positiven Bereich und zufriedenstellend. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als zufriedenstellend bezeichnet werden. 5. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als befriedigend ein. Unsere Umsatzentwicklung war im Geschäftsjahr steigend. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei den Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Die nur befriedigenden Ertragsentwicklungen sind insbesondere den Preissteigerungen bei den Rohstoffen geschuldet. Die Personalkosten konnten hingegen einen geringen Teil dieser Steigerungen durch eine Erhöhung der Produktivität auffangen. Aus diesem Grund werden wir die Kostenentwicklung weiterhin analysieren und Maßnahmen zur Verbesserung der Produktivität umsetzen. III. Prognosebericht Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Um die positive Entwicklung unserer Gesellschaft zu forcieren, konzentrieren wir uns weiterhin verstärkt auf unsere Vertriebsaktivitäten, vor allem im innergemeinschaftlichen Markt. Weiterhin arbeiten wir ständig an Neu- und Weiterentwicklungen sowie an der Schaffung von Differenzierungsmerkmalen für unsere Kunden. Individuelle Kundenwünsche und Sonderanfertigungen können wir durch unsere Flexibilität jederzeit realisieren. In unserem Kerngeschäft planen wir für 2021 mit einem weiteren deutlichen Umsatzplus. Auch bei unseren Ergänzungsprodukten aus dem Automobilbereich gehen wir von steigenden Umsätzen aus. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens trotz der aktuell bestehenden Krise positiv. Es wird auch weiterhin alles darangesetzt, um in Zukunft eventuelle Engpässe zu vermeiden, Schwachpunkte durch Rationalisierung zu beheben, freie Kapazitäten durch Verkaufsaktivitäten besser auszulasten und die Verkaufspreise durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis zu steigern. Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir aber weiterhin in Zukunft die Kundenakquise durch Verstärkung unseres Vertriebs forcieren. Zudem sollen insbesondere bereits bestehende Kundenbeziehungen noch stärker aufgebaut werden. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Wir erwarten, dass sich der Jahresüberschuss leicht über dem Niveau des Geschäftsjahres 2020 bewegt. Insgesamt erwarten wir für das Geschäftsjahr 2021 eine Umsatzrendite, die leicht über der des Vorjahres liegt. Auch bezüglich des Umsatzes pro Mitarbeiter und des Cashflows erwarten wir leichte Verbesserungen im Vergleich zum Vorjahr. Unter diesen Voraussetzungen werden wir auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Die Schatz GmbH ist in allen Bereichen gut aufgestellt und wir verfügen über eine Transparenz sowohl in den Arbeitsabläufen wie auch in betriebswirtschaftlichen Kennzahlen, die es uns ermöglicht, jede unbefriedigende Veränderung sofort zu erkennen und sofort mit geeigneten Gegenmaßnahmen zu reagieren. Unser Team ist ebenso motiviert wie engagiert und jeder Mitarbeiter identifiziert sich in hohem Maße mit seinem Arbeitsplatz und mit dem Unternehmen. Beginnend mit 2020 beeinträchtigt die Corona-Pandemie weiterhin maßgeblich das öffentliche Leben und die weltweite Wirtschaftstätigkeit. Auch die Schatz GmbH ist von den Auswirkungen betroffen. Konnten im Geschäftsjahr 2020 wesentliche Risiken durch ein proaktives Krisenmanagement weitestgehend neutralisiert werden, so gilt für 2021 auch weiterhin potentielle negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns eng zu verfolgen bzw. zeitgerecht entgegenzusteuern. Risiken für die Schatz GmbH können hierbei die Absatzentwicklung, die Beeinträchtigungen der Produktion, die Personalverfügbarkeit, der Beschaffungsmarkt für Rohstoffe sowie insbesondere auch die Zulieferketten betreffen. Wie stark unser Unternehmen von dem Verlauf der Pandemie zu erwartenden Beeinträchtigung der Weltkonjunktur und damit des globalen Wirtschaftswachstums betroffen sein wird, ist nicht vorhersehbar. Letzte Erkenntnisse zeigen, dass die Pandemie mindestens bis in das Jahr 2022 maßgeblichen globalen Einfluss nehmen wird, wobei die genaue zeitliche und wirtschaftliche Dimension weiterhin unklar bleibt. Die Automobilbranche ist aktuell insbesondere durch den Transformationsprozess hin zur Elektromobilität, der Konnektivität sowie dem autonomen Fahren geprägt. Dieser Prozess in Verbindung mit der bestehenden Corona-Situation verursacht in den Lieferketten und damit in der Planungssicherheit entsprechende Unstetigkeit, welche das notwendige Wachstum erheblich beeinflussen können andererseits aber auch für unser Unternehmen durch eine Ausweitung der Marktanteile im Rahmen der Elektrifizierung der PKW gewisse Chancen bieten kann. Sollten die negativen Entwicklungen als Folgen der Corona-Krise noch über einen längeren Zeitraum andauern, die geopolitischen Risiken in Europa und im Nahen Osten zunehmen und sich dadurch die Konjunktur abschwächen, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Daraus können für uns Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Ertragsorientierte Risiken Die Wettbewerbsrisiken haben aufgrund des Fachkräftemangels in der Branche und eines Umdenkens in der Prozesskette der Fertigungsverfahren aufgrund von Effizienzsteigerungen weiterhin zugenommen. Für das Geschäftsjahr 2021 besteht somit das Risiko von leichten Problemen und weiteren Rückgängen in den europäischen Kernmärkten. Ein besonderes Personalrisiko wird am Standort Tschechien mittelfristig gesehen. Die sehr niedrige Arbeitslosenquote in Tschechien, die zunehmende Flexibilität und Mobilität der Mitarbeiter hinsichtlich Arbeitsstätte und Wohnort sowie insbesondere der Arbeitsmarktwettbewerb mit den grenznahen Unternehmen in Deutschland sind bereits jetzt eine besondere Herausforderung. Aktuell wird nicht gesehen, dass sich die Situation in absehbarer Zeit verbessern wird. Darüber hinaus steigt in Tschechien das Lohnniveau durch die sehr gute Arbeitsauslastung an. Mit attraktiven Lohnmodellen, wie auch Sozialleistungen und Qualifizierungsmaßnahmen, wird versucht der Entwicklung gegenzusteuern. Letztendlich wird der Arbeitsmarkt intensiv beobachtet, um zeitnah reagieren zu können. Da unsere neuen Produkte gute Umsatzperspektiven bieten, gehen wir davon aus, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken im Vorjahresvergleich eher gesunken sind. Unter anderem durch die enge Kooperation mit unseren Großkunden erwarten wir, unsere Marktanteile mittelfristig wieder ausdehnen zu können. Möglicherweise sind jedoch im Zuge weiterer Organisationsoptimierungen außerordentliche Zusatzkosten damit verbunden. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Potentielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, stellen lediglich ein geringes Risiko dar, da sämtliche Geschäfte mit unseren Kunden in Euro abgewickelt werden. Das Währungsrisiko der Schatz GmbH ist im Wesentlichen auf operative Kosten der Fertigungen in Tschechien (Lohn- und Gemeinkostenanteil) beschränkt. Die Berechnung der Lohnleistungen erfolgt hier ausschließlich an die Schatz GmbH in Tschechischen Kronen (CZK). Damit liegt das CZK-Währungsrisiko allein bei der Schatz GmbH. Dieses Risiko werden wir mit Kurssicherung minimieren. Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten. 2. Chancenbericht Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die bestehende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Durch die Kooperation mit unseren Großkunden ergeben sich Umsatzwachstumspotenziale. Die Umsetzung dieser Ziele ist maßgeblich von den politischen Rahmenbedingungen aufgrund der Corona-Krise abhängig. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, steigenden Rohstoffpreisen und dem verschärften Kostendruck. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Auf Basis der aktuellen Auftragslage besteht keine wesentliche Unsicherheit darüber, ob die Schatz GmbH dazu in der Lage ist, seine Unternehmenstätigkeit fortzuführen. Ein bestandsgefährdendes Risiko besteht insofern nicht. Basierend auf der dargestellten Entwicklung und dem hohen Auftragseingang hat das Jahr 2021 für die Schatz GmbH zunächst sehr gut begonnen. In den ersten 6 Monaten führte dies zu einer Steigerung der Ergebnisse im Vergleich zum Vorjahr. Die Geschäftsführung geht somit unter der Voraussetzung eines stabilen wirtschaftlichen Umfelds und eines moderaten weiteren Verlaufs der Corona-Pandemie unter Berücksichtigung der besonderen Herausforderungen für das Geschäftsjahr 2021 von einer Steigerung des Umsatzes um ca. 10% aus. Beim Ergebnis für 2021 wird durch eine Margenverbesserung mit einer Zunahme gegenüber 2020 mit einer Steigerung von 15 % gerechnet. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Unsere Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich unsere Gesellschaft überwiegend mittels Ausnutzung von Skonti und über Kreditlinien verschiedener Banken. Ziel unseres Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgen wir eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.
Lauterhofen, den 7. März 2022 Schatz GmbH gez. Hans Schatz, Geschäftsführer gez. Dr. Daniel Schatz, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Schatz GmbH hat ihren Sitz in Lauterhofen. Sie ist im Handelsregister des Amtsregister Nürnberg unter HRB 20110 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften i.S.v. § 267 Abs. (2) HGB gültigen Bestimmungen des Handelsgesetzbuches und denen des GmbH-Gesetzes erstellt. Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend den Bestimmungen des HGB gem. §§ 266, 275 HGB gegliedert. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Ende Januar 2020 den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Seit dem 11. März 2020 stuft die WHO die Verbreitung des Coronavirus (Covid-19) als Pandemie ein. Der Effekt ist insgesamt schwer zu quantifizieren, da es neben Beeinträchtigung der Lieferketten zu geänderten Bestellverhalten und Rohstoffpreisen gekommen ist. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der Nutzungsdauer angesetzt. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. soweit erforderlich zum niedrigeren, beizulegenden Wert bewertet. Ausleihungen an Elektromechanika Sokolov über 53.926,06 EUR (Vj. 53.861,43 EUR) wurden von der Position Sonstige Ausleihungen" in die Position "Ausleihungen an verbundene Unternehmen" umgegliedert. Die Vorräte wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bzw. unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Zur Verbesserung der Klarheit werden bezogene Bauteile als Roh- Hilfs und Betriebsstoffe getrennt von fertigen Erzeugnissen und Waren ausgewiesen. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferung und Leistungen sind Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Die liquide Mittel wurden zum Nennwert bewertet. Die Rückstellungen beinhalten sämtliche, nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung erkennbaren Risiken. Die Steuerberechnung ist auf der Grundlage des Gewinnverwendungsvorschlages erfolgt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag passiviert. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem nachfolgend dargestellten Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel .
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben folgende Restlaufzeiten:
Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen Rückstellungen für Jahresabschlusskosten sowie Rückstellungen für Gewährleistungsverpflichtungen. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Restlaufzeiten Vorjahr:
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von 845.705 Euro durch Sicherungsübereignung von Anlagevermögen und Vorräten sowie eine Gesamtschuldnerische Mithaftung Dritter besichert. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 151.421 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen. Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von EUR 5.594.086,56 (Vorjahr: Gewinnvortrag EUR 5.398.655,61) einbezogen. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Es bestehen keine vermerkpflichtigen Positionen. Sonstige Angaben Personalstand Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herrn Hans Schatz, kaufmännischer Geschäftsführer Herrn Dr. Daniel Schatz, kaufmännischer Geschäftsführer Herrn Erik Miersch, kaufmännischer Geschäftsführer Herr Erick Miersch beendete zum 30. Juni 2021 die Geschäftsführertätigkeit. Vergütungen der Geschäftsführer Die Gesellschaft macht hinsichtlich der Bezüge des Geschäftsführers vom Wahlrecht des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch. Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt 12.500 EUR und bezieht sich auf Abschlussprüferleistungen. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn 2020 auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Lauterhofen, 7. März 2022 gez. Hans Schatz gez. Dr. Daniel Schatz sonstige Berichtsbestandteile
Lauterhofen, 7. März 2022 gez. Hans Schatz gez. Dr. Daniel Schatz Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 07.03.2022 festgestellt. BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERSAn die Schatz GmbH, Lauterhofen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Schatz GmbH, Lauterhofen, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.1.2020 bis zum 31.12.2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schatz GmbH, Lauterhofen, für das Geschäftsjahr vom 1.1.2020 bis zum 31.12.2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Augsburg, 7. März 2022 AWI
TREUHAND GmbH
Ulrich Raab, Wirtschaftsprüfer |
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