APROVIS Energy Systems GmbH
Ornbauer Straße 10, 91746 Weidenbach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Henning Adelt seit 10.1.2018 | Geschäftsführer |
Markus Dr. Heusch seit 21.7.2011 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Dr. Ing. Steffen HauffSTAVIS GmbH | 90.00% |
H****** A****aretha GmbH | 10.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 60.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
APROVIS Energy Systems GmbHWeidenbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Grundlagen des Unternehmens I. Geschäftsmodell II. Forschung und Entwicklung B. Wirtschaftsbericht I. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung 3. Geschäftsergebnis 4. Leistungserstellung / Beschaffung 5. Investitionen 6. Finanzierung 7. Personalbereich 8. Umweltschutz 9. Sonstige wichtige Ereignisse und Entwicklungen im Geschäftsjahr II. Darstellung der Lage der Unternehmens 1. Ertragslage 2. Finanzlage 3. Vermögenslage C. Hinweis auf Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung D. Prognosebericht Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter. A. Grundlagen des Unternehmens I. Geschäftsmodell Die APROVIS Energy Systems GmbH ist in den Bereichen Projektierung, Konstruktion, Vertrieb und Wartung von Abgasaufbereitungsanlagen (Schalldämpfer, Katalysatoren, SCR-Katalysatoren) und Abgasnutzungsanlagen (Abgaswärmetauscher, Dampferzeuger) als auch Gasentfeuchtungs- und Gasaufbereitungsanlagen sowie Gaswärmetauschern tätig. Mit der fortschreitenden internationalen Ausrichtung unserer Kunden haben wir in den letzten Jahren unseren direkten und indirekten Exportanteil auf über 50 % ausgeweitet. Vom reinen Komponentenlieferanten konnten wir uns in den letzten Jahren über den System- zum Anlagenlieferanten von Turn-Key-Anlagen weiterentwickeln. Durch ständige Neuentwicklungen konnte unsere Marktposition positiv beeinflusst werden. II. Forschung und Entwicklung Wir entwickeln stetig technische Verbesserungen für die Herstellung unserer Produkte und durch innovative Neuentwicklungen sichern wir die Marktfähigkeit unseres Unternehmens. Es werden mehrere Forschungsprojekte mit renommierten Hochschulen und Forschungseinrichtungen fortgeführt. Ziel ist unter anderem die Steigerung der Energieeffizienz und Zuverlässigkeit im Betrieb als auch die Reduzierung der Emissionen, die Erprobung unterschiedlicher Materialien und Optimierung der Auslegungsmethoden. Zudem wird ein Technikum betrieben, in welchem einzelne Komponenten gezielt untersucht und weiterentwickelt werden können. Mit diesen Technologien soll in den kommenden Jahren die positive Unternehmensentwicklung weiter fortgeführt und auf ein noch breiteres Fundament gestellt werden. Die Digitalisierung bietet vielfältige Möglichkeiten, an denen wir teilhaben wollen. B. Wirtschaftsbericht I. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor der Corona-Pandemie, war das BIP preisbereinigt um 0,7 % höher. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. (Quelle: Statistisches Bundesamt) Im Energiesektor besteht nach wie vor insbesondere im Bereich der Erneuerbaren Energien und der Kraft-Wärme-Kopplung Unsicherheit aufgrund bald auslaufender Gesetze und Vorschriften - vor allem auf nationaler Ebene. Die Novellierung einiger Gesetze wird diskutiert. Zudem führen insbesondere volatile Energiepreise zu zusätzlichen Unsicherheiten bei Investitionen im Bereich der Energieeffizienz. Residualkraftwerke werden in Europa und insbesondere in Deutschland eine größere Rolle spielen, um den Zubau an erneuerbaren Energien auch bei Dunkelflaute mit verlässlicher, regelbarer Energie absichern zu können. Durch den finalen deutschen Ausstieg aus der Kernenergie und dem angedachten Kohleausstieg werden nur mit den bestehenen Gaskraftwerken verlässliche Kraftwerkskapazitäten in nicht mehr hinreichendem Maße vorhanden sein. 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 hat sich die Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr um 25,1 %, der Umsatz um 21,6 % erhöht. Die für 2023 geplante Umsatzsatzsteigerung von 10 - 15 % konnte somit übertroffen werden. Die Erhöhung der Gesamtleistung ist sowohl auf die gesteigerte Nachfrage als auch auf gestiegene Materialpreise zum Jahresauftakt zurückzuführen. Es gelang größtenteils, die Steigerungen der Materialpreise weiterzugeben bzw. durch Effizienzmaßnahmen zu kompensieren. Der Auftragseingang war im Gesamtjahr 2023 zufriedenstellend. Der Ukraine-Krieg hatte keine übermäßigen negativen Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage des Unternehmens. 3. Geschäftsergebnis Das Unternehmen schloss das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEuro 2.978,4 ab. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Jahresüberschuss um TEuro 1.121,7 höher. Die für 2023 geplante Ergebnisverbesserung um 10 - 15 % wurde somit weit übertroffen. Grund dafür ist vor allem die gestiegene Gesamtleistung. 4. Leistungserstellung/Beschaffung Unser Leistungsangebot umfasst die Projektierung, Konstruktion und Auftragsabwicklung von Abgaswärmetauschern, Dampferzeugern, Katalysatoren, Schalldämpfern, Gaswärmetauschern, Anlagen zur industriellen Abwärmenutzung, Aktivkohlefiltern bis hin zu kompletten Gasentfeuchtungsanlagen. Weiterhin bieten wir die Wartung dieser Produkte an, welche eine zunehmende Bedeutung einnimmt. Hinsichtlich der Produktion der von uns projektierten Apparate und Anlagen stehen uns in allen Bereichen zuverlässige Lieferanten zur Verfügung. Die Produktion erfolgt in der Regel auftragsbezogen. Die Lieferfähigkeit unserer Lieferanten war im Geschäftsjahr durchgehend gegeben. Im Bereich der Rohstoffe und Zulieferkomponenten (v.a. aus Asien) kam es teilweise zu Verknappungen und zu Verlängerungen der Lieferzeiten. Durch eine vorausschauende und proaktive Lageführung konnten Engpässe vermieden werden. 5. Investitionen Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von TEuro 1.199,6 durchgeführt. Dabei handelt es sich überwiegend um Ersatzinvestitionen. 6. Finanzierung Das uns zur Verfügung stehende Eigenkapital ist Basis für die finanziell unabhängige Abwicklung des Auftragsvolumens. Wir nutzen die im Anlagenbau üblichen Finanzierungsinstrumente. Die zur Verfügung stehenden Kreditrahmen unserer Finanzierungspartner wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht ausgenutzt. 7. Personalbereich Wir können für unsere Leistungen in allen Bereichen auf langjährig im Unternehmen tätige Mitarbeiter zurückgreifen. Im Jahr 2023 ist unsere Mitarbeiterzahl auf durchschnittlich 190 Mitarbeiter angestiegen. Durch die Einstellung neuer Mitarbeiter ist das weitere Wachstum des Unternehmens gesichert. Uns ist wichtig, die Mitarbeiter durch interne und externe Qualifizierung und Weiterbildung auf einem hohen Wissensstand zu halten. Dies wird durch unternehmensübergreifende Schulungsmaßnahmen sowie durch individuelle Einzelmaßnahmen gewährleistet. 8. Umweltschutz Bei der Ausführung unserer Aufträge achten wir auf die Einhaltung der entsprechenden Umweltschutzvorschriften. Unsere Subunternehmer verpflichten wir, diese Vorschriften konsequent einzuhalten. Wir bieten unseren Kunden spezielle Leistungen zur Steigerung der Energieeffizienz an, was nicht zuletzt dem Umweltschutz dient. Es wird über eine Auditierung der schon ergriffenen Maßnahmen nachgedacht, um die Bedeutung für APROVIS auch dokumentieren zu können. 9. Sonstige wichtige Ereignisse und Entwicklungen im Geschäftsjahr Das Geschäftsjahr war nicht von außerordentlichen Ereignissen beeinflusst. II. Darstellung der Lage des Unternehmens 1. Ertragslage Das Rohergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEuro 5.784,7 erhöht. Der Personalaufwand, die Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen sind insgesamt um TEuro 3.423,6 gestiegen. Die Kostenerhöhungen resultieren vor allem aus gestiegenen Personal-, Betriebs- und Vertriebskosten. Prozentual zur Gesamtleistung sind die genannten Kosten von 32,4 % auf 30,5 % gesunken. Das Ergebnis vor Steuern ist von TEuro 3.419,3 im Vorjahr auf TEuro 5.707,8 gestiegen. Außerordentliche Vorgänge haben unser Ergebnis nicht beeinflusst. Der Jahresüberschuss nach Steuern beträgt TEuro 2.978,4, das EBIT TEuro 5.805,0. 2. Finanzlage Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von TEuro 3.350,1 generiert. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit in Höhe von TEuro -2.063,6 betrifft im Wesentlichen Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlage- und das Finanzanlagevermögen. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEuro -1.096,8 enthält Mittelabflüsse aus Zinszahlungen und aus Dividendenzahlungen an Gesellschafter. Die zur Verfügung stehenden Aval- und Kreditrahmen sichern jederzeit die Abwicklung unseres Geschäftsvolumens. Derivative Finanzinstrumente kommen bei der Finanzierung nicht zum Einsatz. 3. Vermögenslage Entwicklung der Vermögenslage
Das im Anlagevermögen gebundene Kapital hat sich deutlich erhöht. In Relation zur Bilanzsumme beträgt das Anlagevermögen 15,4%. Die betrieblich genutzten Grundstücke und Gebäude werden angemietet. Die Quote des Umlaufvermögens hat sich von 87,1 % im Vorjahr auf 82,7 % im aktuellen Geschäftsjahr vermindert. Innerhalb des Umlaufvermögens sind die Vorräte prozentual von 18,1 % auf 13,5 % gesunken, die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben sich prozentual von 57,9 % auf 59,9 % leicht erhöht. Die Flüssigen Mittel haben sich in Relation zur Bilanzsumme von 11,0 % auf 9,3 % geringfügig vermindert. Entwicklung der Kapitalstruktur
Das Eigenkapital hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEuro 2.478,4 erhöht. Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme beträgt 60,1%. Die Rückstellungen und Verbindlichkeiten sind insgesamt um TEuro 2.780,5 gestiegen. Die Erhöhung beruht im Wesentlichen auf der Zunahme der Rückstellungen sowie der sonstigen Verbindlichkeiten. C. Hinweis auf Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Chancen für einen zukünftig weiterhin positiven Geschäftsverlauf sehen wir vor allem in der technischen Verbesserung und Weiterentwicklung unserer Produkte, in der Ausweitung unseres Produktportfolios sowie weiterhin in der Ausweitung der von uns bearbeiteten regionalen Märkte. Aufgrund unserer breiten Fertigungsstrategie können wir die Chancen nutzen, Auftragsspitzen durch einzelne Großaufträge erfolgreich parallel neben dem normalen Geschäft termingerecht abzuwickeln. Dies ist aufgrund unserer zunehmenden Marktpräsenz in größeren Leistungsklassen ein Baustein für zukünftige Erfolge. Der allgemein herrschende Fachkräftemangel hat momentan keine allzu großen negativen Auswirkungen auf unser Unternehmen und wir gehen davon aus, dass wir auch in Zukunft die notwendigen Fachkräfte für unser Unternehmen mit entsprechenden Maßnahmen gewinnen können. Die Gesellschaft ist über das allgemeine wirtschaftliche Risiko einer unternehmerischen Tätigkeit hinaus einer Vielzahl von weiteren Risiken ausgesetzt. Es wird deshalb laufend geprüft, ob Maßnahmen zur Risikominimierung und zur Sicherung der künftigen Unternehmensentwicklung notwendig sind. Im Verhältnis zur Umsatz- und Ertragskraft hatten wir in der Vergangenheit keine zu großen Forderungsausfälle zu verzeichnen. Wir stufen unser Forderungsausfallrisiko als moderat ein, da unsere Aufträge in hohem Maße durch Anzahlungen abgesichert sind und Kreditauskünfte eingeholt werden. Zudem betreiben wir ein konsequentes Mahnwesen. Ein Risiko besteht aufgrund der verstärkt volatilen Rohstoffpreise und in der Sicherstellung der Rohstoffbeschaffung. Durch die Vereinbarung von Rahmenverträgen mit Rohstofflieferanten wird angestrebt, das Risiko aus Preisschwankungen zu minimieren. Allerdings können sich bei fallenden Rohstoffpreisen solche Rahmenverträge negativ auswirken. Durch langfristig laufende Rahmenvereinbarungen und entsprechend vorausschauender Lagerführung wird darauf hingewirkt, Versorgungsengpässe zu vermeiden. Ein Risiko besteht des Weiteren darin, ob steigende Kosten an Kunden weitergegeben bzw. durch Effizienzmaßnahmen kompensiert werden können. Die Liquidität unseres Unternehmens ist durch die zur Verfügung stehenden Bankkredite und die Mittelzuflüsse aus eigener Ertragslage sichergestellt. Wir bereiten uns vor, zeitnah in ein neues Warenwirtschaftssystem zu investieren, um auf die Erfordernisse unseres Wachstums und die weiter steigende Internationalisierung eingehen zu können. D. Prognosebericht Für 2024 wird in den von uns bearbeiteten Branchen ein stabiler Markt prognostiziert. Die Nachfrage nach unseren Apparaten und Anlagen ist weiterhin gut. Durch die verstärkte Präsenz in Europa und der Ausweitung unserer Vertriebstätigkeiten im Allgemeinen gehen wir davon aus, dass im Vergleich zum Berichtsjahr eine Steigerung von Umsatz und Jahresergebnis erreicht werden kann. Insgesamt erwarten wir für 2024 aufgrund der Auftragseingänge und der laufenden Angebotsverhandlungen einen Umsatz und ein Jahresüberschuss von jeweils ca. 5 - 10 % über dem Niveau von 2023.
Weidenbach, den 04. Dezember 2024 Dr. Markus Heusch Henning Adelt BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gesellschaft APROVIS Energy Systems GmbH mit Sitz in Weidenbach ist im Handelsregister beim Amtsgericht Ansbach unter HRB 3108 eingetragen. Soweit ein Wahlrecht hinsichtlich einer Angabe in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung einerseits oder dem Anhang andererseits besteht, wurde dieses Wahlrecht aus Gründen der Übersichtlichkeit zu Gunsten der Angabe im Anhang ausgeübt. B. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches wurden beachtet. Die Umrechnung von Fremdwährungsposten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr erfolgte mit dem Devisenkassamittelkurs. Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände erfolgte zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Nettoanschaffungskosten bis zu Euro 800,00 werden im Zugangs- jahr voll abgeschrieben. Der planmäßigen Abschreibung liegen die folgenden durchschnittlichen Nutzungsdauern zugrunde:
Das Finanzanlagevermögen wurde mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem ausgezahlten Betrag aktiviert. Gegebenenfalls erfolgt der Ansatz mit dem niedrigeren beizulegenden Wert. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag angesetzt. Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen erfolgte zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung des erreichten Fertigstellungsgrades. Die fertigen Erzeugnisse und Waren sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag bewertet. Der Bestand der Vorräte zum Abschlussstichtag ist durch eine Inventur nachgewiesen. Der Ansatz der geleisteten Anzahlungen erfolgte zum Nennwert, ohne Umsatzsteuer. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wurden auf der Aktivseite von der Position Vorräte offen abgesetzt. Der Ansatz erfolgte mit dem Nettobetrag der erhaltenen und umsatzversteuerten Anzahlungen aus noch nicht fertiggestellten Auf- trägen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt worden. Die Kassenbestände sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 S. 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Verrechnungsfähige Vermögenswerte wurden gem. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit den Pensionsverpflichtungen saldiert. Aus der Abzinsung dieser Rückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangengen zehn statt sieben Jahre resultiert ein Unterschiedsbetrag in Höhe von Euro 6.743,00. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Sonstige Rückstellungen wurden für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und bewertet. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Angaben zur Bilanz Allgemeines Mitzugehörigkeit von Vermögensgegenständen und Schulden zu anderen Posten gem. § 265 Abs. 3 HGB
Aktiva Anlagevermögen Die Entwicklung des Brutto-Anlagevermögens mit den Angaben gem. § 284 Abs 3 Satz 1 bis 3 HGB ist als Anlage zum Anhang beigefügt. Forderungen gegen Gesellschafter In der Bilanz zum 31.12.2023 sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 493.704,91) enthalten. Forderungen gegen Geschäftsführer In der Bilanz zum 31.12.2023 sind Forderungen gegen Geschäftsführer in Höhe von Euro 586.245,83 (Vorjahr: Euro 0,00; Zugang: Euro 600.000,00; Rückzahlung: Euro 13.754,17; Erlassen: Euro 0,00) enthalten. Die Verzinsung erfolgte mit 2,5 % p.a.. Passiva Pensionsrückstellungen Die Bewertung der Pensionsrückstellung erfolgte nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der "Barwert"-Methode. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck verwendet. Im Berichtsjahr wurde der von der Deutschen Bundesbank vorgegebene durchschnittliche Marktzinssatz von 1,82 % p.a. bei der Bewertung zugrunde gelegt. Ein Gehalts- oder Rententrend war nicht zu berücksichtigen. Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten (Deckungsvermögen) wurden folgende Werte ermittelt:
Bei den verrechneten Vermögenswerten handelt e sich um Rückdeckungsversicherungen, die mit dem Aktivwert angesetzt wurden. Hierbei wurde die Bewertungsmethode Deckungskapitalverfahren mit Passivprimat des IDW RH FAB 1.021 angewendet. Der Aktivwert dieser Methode ist zum 31.12.2023 um Euro 42.043,00 niedriger als ohne Anwendung des Passivprimats. Die Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte betragen Euro 438.156,17. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Es bestanden am Abschlussstichtag Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von Euro 10.824,40 (Vorjahr: Euro 0,00). Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestanden am Abschlussstichtag in Höhe von Euro 1.527.758,00 aus der Übernahme von Bürgschaften (davon in Höhe von Euro 583.330,00 zugunsten verbundener Unternehmen) und in Höhe von Euro 410.516,00 für Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen zugunsten verbundener Unternehmen. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aus Bürgschaften wird aufgrund des bisherigen Zahlungsverhaltens und der Bonität der Begünstigten als gering eingeschätzt. Den Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen liegen Schuldbeitritte für Bankkredite zugrunde. Die Bankkredite wurden seit ihrer Aufnahme durch die Schuldner planmäßig getilgt und sind durch Grundschulden der Schuldner zusätzlich abgesichert. Es sind derzeit keine Anhaltspunkte ersichtlich, dass diese Kredite von den Schuldnern nicht planmäßig getilgt werden. Das Risiko der Inanspruchnahme kann daher so gut wie ausgeschlossen werden. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestanden am Abschlussstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von TEuro 1.308,3, davon gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEuro 1.106,0. D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Gesamtkostenverfahren Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. E. Sonstige Angaben Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 190 Arbeitnehmer beschäftigt. Es handelt sich dabei um 45 weibliche und 145 männliche Angestellte. Geschäftsführer Zu Geschäftsführern der Gesellschaft sind bestellt: Dr. Markus Heusch, Ingenieur Henning Adelt, Wirtschaftsingenieur ErgebnisverwendungsvorschlagDer Jahresüberschuss in Höhe von Euro 2.978.420,84 wird zu dem bestehenden Gewinnvortrag in Höhe von Euro 9.196.471,42 hinzugerechnet. Der sich ergebende Saldo in Höhe von Euro 12.174.892,26 wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Weidenbach, den 04. Dezember 2024 Dr. Markus Heusch Henning Adelt
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 04.12.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt, der nachfolgend wiedergegeben wird: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die APROVIS Energy Systems GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der APROVIS Energy Systems GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der APROVIS Energy Systems GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und der Gesellschafterversammlung für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Die Gesellschafterversammlung ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle."
Rothenburg o.d.T., den 04. Dezember 2024 gez. Eugen Jakoby, Wirtschaftsprüfer |
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