MARO Coffee Engineering GmbH
Selbe AdresseHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Annett Eckhardt seit 29.10.2025 | Prokura |
Lutz Schreiber seit 30.12.2022 | Geschäftsführer |
Hans-Jürgen John seit 23.4.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
(5) | 29.14% |
(6) | 29.14% |
Cicor Technologies Ltd. | 18.07% |
(2) | 4.20% |
(1) | 2.55% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
8 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 8 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PROFECTUS GmbH Electronic SolutionsSuhlJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023Bilanz zum 30.09.2023AKTIVA
PASSIVA
Anhang für den Zeitraum vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023I. Allgemeine Angaben Die Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht stellen sich wie folgt dar:
Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB auf. Die Erleichterungsvorschriften bei der Aufstellung des Jahresabschlusses für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§ 288 Abs. 2 HGB) wurden teilweise in Anspruch genommen. Die bisherige Form der Darstellung und die bisher angewandten Bewertungsmethoden sind unverändert. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten und - soweit notwendig - mit den bewerteten Eigenleistungen angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei den Anlagegütern, für die Zuschüsse aus öffentlichen Mitteln als finanzielle Zuwendungen gewährt wurden, erfolgte eine Kürzung der Anschaffungskosten. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 1.000,00 werden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Der Herstellungskostenansatz berücksichtigt angemessene Zuschläge für Gemeinkosten. Auf die Einbeziehung von Verwaltungsgemeinkosten wurde verzichtet. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigung veranlasst. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Anschaffungswert (Nominalwert) angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre angesetzt. Es wird der von der Deutschen Bundesbank ermittelte Abzinsungszinssatz verwendet. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgt bei Forderungen und Verbindlichkeiten zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag. Zum Stichtag 30.09.2023 ist eine Anpassung an den Stichtagskurs 2023 (Ertrag 58 T€) erfolgt. III. Bilanz Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagengegenstände ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Sonstige Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden genannte Rückstellungsarten enthalten:
Die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten werden in einem Verbindlichkeitsspiegel zusammengefasst und wie folgt dargestellt:
Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ist durch Sicherungsübereignungen und Forderungsabtretungen besichert. Daneben bestehen bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen teilweise Eigentumsvorbehalte und Sicherungsübereignungen in geschäftsüblichem Umfang. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten mit T€ 1.945 (Vj. 2.434 T€ ) Verbindlichkeiten aus Mietkaufverträgen. Die Mietkaufverbindlichkeiten sind durch entsprechende Sicherungsübereignung besichert. Die Gesellschaft hat aus der Vertragsübernahme des Darlehensvertrages mit der Commerzbank durch die PROFECTUS Immobilien GmbH über 1.5 Mio € als bisheriger Schuldner die gesamtschuldnerische Haftung gem. § 421 BGB für sämtliche gegenwärtigen und künftigen Ansprüche, die der Bank gegen den Vertragsübernehmer zustehen, übernommen. Zum Abschlussstichtag bestanden folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen: (Jahresbeträge ohne Umsatzsteuer)
Der Gewerberaummietvertrag mit der Profectus Immobilien GmbH hat eine Festmietzeit von 15 Jahren. Die Miete (ohne Umsatzsteuer) beträgt jährlich T€ 360. Die sonstigen Mietverträge sind auf unbestimmte Zeit mit Kündigungsfristen zwischen 3 und 6 Monaten abgeschlossen. Die Leasingverträge sind in der Regel mit einer Laufzeit von 2 bis 5 Jahren ausgestattet. IV. Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. V. Sonstige Angaben Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, waren nicht zu verzeichnen. Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Mitarbeiter im Jahr 2022/2023 beläuft sich auf 104 und teilt sich auf 72 Arbeiter und 25 Angestellte zzgl. 7 leitende Angestellter auf. Insgesamt sind 97 Vollzeitkräfte und 7 Teilzeitkräfte beschäftigt. Im Geschäftsjahr 2022/2023 erfolgte die Geschäftsführung durch die Geschäftsführer:
Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.
Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde unter Inanspruchnahme der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresgewinn in voller Höhe vorzutragen.
Suhl, 20. März 2024 PROFECTUS GmbH Electronic Solutions, Suhl Geschäftsführung Hans-Jürgen John Lutz Schreiber Entwicklung des Anlagevermögens für den Zeitraum vom 01. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023
Lagebericht für Geschäftsjahr 2022/2023A. Grundlagen des Unternehmens a) PROFECTUS GmbH - Das Unternehmen Die PROFECTUS GmbH entwickelt und produziert individuelle elektronische Baugruppen, Geräte und Systeme. Perfekt angepasst an die Wünsche der Kunden, komplementiert mit abgestimmten Vorschlägen und erarbeiteten Ideen. Die PROFECTUS bietet elektronische Lösungen auf technologisch höchstem Niveau mit maximaler Qualität und Flexibilität. Von der Entwicklung und Konstruktion, über das Manufacturing bis zum Service deckt die PROFECTUS alle Kundenanforderungen ab. Im Bereich des Engineerings bietet PROFECTUS von der Idee über die Entwicklung und den Prototypenbau alles unter einem Dach. Notwendige Testverfahren werden "an der Quelle" konzipiert, entwickelt und auf Wunsch individuell umgesetzt. Im Bereich Manufacturing fertigt PROFECTUS kundenspezifische Produkte mit maximaler Automatisierung auf höchstem Qualitätsniveau. Vom Materialeinkauf über die Fertigung und Montage bis zu Inbetriebnahme und Prüfung deckt PROFECTUS die gesamte Wertschöpfungskette ab. Im Bereich Service bietet PROFECTUS dem Kunden einen Rund-um-Service von der Idee, über Engineering und Manufacturing bis zum "After-Sales-Service". Dies umschließt die jederzeitige Kundenbetreuung über End-Of-Life-Produktion, Ersatzteile, Reparatur, Rücknahme und Entsorgung. Die PROFECTUS versteht sich als Technologieträger. Konsequent wurden und werden - in Abhängigkeit der wirtschaftlichen und finanziellen Möglichkeiten - Investitionen in Maschinen und Anlagen und Gebäudemodernisierungen / -erweiterungen getätigt. Mit modernster SMD Technologie, hochwertigster Prüf- und Testsysteme, Lackiertechnik und einer eigenen Musterbauabteilung hat sich PROFECTUS zu einem führenden Anbieter im Bereich der elektronischen Dienstleistungen entwickelt. Neben dem elektronischen Dienstleistungsbereich haben wir in 2021 damit begonnen, den Geschäftsbereich Gerätebau als ein weiteres Standbein für die PROFECTUS aufzubauen. In diesem Geschäftsbereich sind der Vertrieb und die Entwicklung von modularen Systemkomponenten und individuellen Lösungen im Bereich der Batterieladetechnik und der Leistungselektronik organisiert, darüber hinaus haben wir inzwischen eine Montage für Geräte aufgebaut. b) PROFECTUS GmbH - Strategie Die im Geschäftsjahr 2010 gegründete PROFECTUS verfolgt als Elektronik Dienstleister die strategische Fokussierung im Hinblick auf Geschäftsbereiche, Kunden und Produkte. Diese Fokussierung wird konsequent und zielorientiert umgesetzt. Die PROFECTUS stellt dabei keine eigenen Produkte her, sondern konzentriert sich fast ausschließlich auf die Bedürfnisse seiner Dienstleistungskunden. Der Strategie der PROFECTUS liegt der Leitsatz zugrunde, der die Philosophie und den Unternehmenszweck treffend charakterisiert:
PROFECTUS verfolgt das strategische Ziel, vornehmlich Kunden zu beliefern, die Marktführer in lukrativen Wachstums- und Technologiefeldern sind. PROFECTUS spezialisiert sich auf profitable Märkte mit den Schwerpunkten in den Branchen Sicherheitstechnik, Gebäudetechnik, Industrieelektronik, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, Erneuerbare Energien, Medizintechnik und e-mobility. Dabei will man seine Stellung als kompetenter, innovativer und zuverlässiger Partner der Kunden weiter festigen und neue Kundenkreise und Projekte gewinnen. Sowohl zur Entwicklung weiterer Potenziale als auch zur Vermeidung von Abhängigkeiten beobachtet PROFECTUS auch aktiv andere Branchen, ohne jedoch die grundlegende Fokussierung zu verlassen. B. Wirtschaftsbericht a) Wirtschaftliche Rahmenbedingungen in 2023 und Entwicklung der Zielmärkte Wir haben uns an den Wandel gewöhnen und mittlerweile auch an die Geschwindigkeit mit der wir fast unbemerkt und in einer unkritischen Selbstverständlichkeit durchs Leben gehen, so wurde unser Leben und wirtschaftliches Handeln in den vergangenen Jahren durch die Corona Pandemie, die folgende Materialknappheit und die Energiekrise in Folge des Ukraine- Konfliktes und die damit einhergehende Inflation schwerwiegend beeinträchtigt. Weitere Konfliktfelder - wie der Nahostkonflikt, die Beziehungen zwischen China und Taiwan und politische Unwägbarkeiten wie die Präsidentschaftswahlen in den USA - können Folgewirkungen auf die globale wirtschaftliche Entwicklung haben. Die Materialknappheit, im Speziellen in der Elektroindustrie, beeinträchtigte auch in 2023 unser wirtschaftliches Handeln. Auch wenn seit dem 2. Halbjahr 2023 insgesamt eine Entspannung zu erkennen ist, waren spezielle aktive und passive elektronische Bauteile und Chips nach wie vor schwer erhältlich. Dies galt insbesondere für unsere Kunden aus der Industrie mit ihren seit Jahren zertifizierten Produkten. Die Produktionskapazitäten für Halbleiter sind weltweit nach wie vor knapp und der Aufbau neuer Kapazitäten beansprucht Zeit. Gegen Ende des Jahres 2023 setzte eine spürbare Verbesserung der Lieferzeiten ein. Bei der Mehrzahl der Produkte haben sich die Lieferzeiten von 52 Wochen auf moderate 6-12 Wochen reduziert. Lange Lieferzeiten sind jetzt die Ausnahme, wobei es immer noch Problemteile gibt. Bei den Leiterplatten hat sich die Lage erheblich entspannt. Durch die verbesserte Liefersituation ist der asiatische Markt wieder präsent. Dadurch kann PROFECTUS die Strategie, mit seinen Lieferanten günstige Asienpreise zu erzielen, wiederaufnehmen. Wir erwarten in 2024 weitere Preisverbesserungen infolge der für Käufer günstigen Marktsituation. Durch die derzeit abflachende Konjunktur werden die Hersteller gezwungen, ihre Kapazitäten vor allem für gängige Produkte zu drosseln. Dies wird zur Folge haben, dass bei einem Anspringen der Konjunktur die Lieferzeiten wieder steigen werden. Weiterhin wird es zu Abkündigungen und Konsolidierungen in den Produktfamilien kommen, zumal durch die Konzentration auf der Herstellerseite ein erheblicher Kosten- und Rationalisierungsdruck herrscht. Dies betrifft in besonderem Maße unsere Kunden, zumal die verwendeten Produkte aus dem Investitionsgüterbereich sehr langlebig sind. Unser Beschaffungswesen hat sich unter anderem hierauf ausgerichtet und die Profectus kann inzwischen auf seine breite Expertise aus dem Bereich Sonderbeschaffung und Absicherung zurückgreifen. Die Halbleiterhersteller werden zunehmend auf die Cutting Edge Technologien (Elektromobilität - Automotive-Leistungshalbleiter, KI- Chips) setzen und darin investieren. b) Wesentliche Entwicklungen im Geschäftsjahr 2022/2023 Nachdem die PROFECTUS im Geschäftsjahr 2021/2022 bei einem Umsatz von 20,0 Mio. Euro ein negatives Unternehmensergebnis in Höhe von 0,8 Mio. Euro erzielt hatte, wurden Strukturierungs- und Effizienzmaßnahmen ergriffen. So wurde u.a.:
Diese Maßnahmen führten dazu, dass die PROFECTUS im Geschäftsjahr 2022/2023 eins der besten Ergebnisse in der Unternehmenshistorie erzielen konnte. Der Umsatz erhöhte sich auf 25,3 Mio. Euro und es wurde ein Vorsteuerergebnis von 0,7 Mio. Euro erzielt. Um die deutlichen Preissteigerungen bei Strom, Gas und Stickstoff abzufedern haben, wir Ende 2022 unseren Solarpark um 230 KWP auf 850 KWP erweitert. Kombiniert mit unserem Solarpark haben wir im ersten Halbjahr 2023 eine eigene Stickstofffertigung aufgebaut. Stickstoff ist notwendiger Bestandteil für unsere Fertigung und durch diese Maßnahme konnten wir die deutlich gestiegenen Stickstoffkosten abfedern. c) Entwicklung der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Der Umsatz im Geschäftsjahr 2022/2023 lag mit 25,3 Mio. Euro und damit 26,5 % über dem Vorjahresniveau (20,0 Mio. Euro). Die Neupositionierung der Profectus hat sich nachhaltig in den Ergebnissen niedergeschlagen. Das Rohergebnis verbesserte sich auf über 9,2 Mio. Euro (VJ: 6,9 Mio. Euro). Das EBITDA lag bei 2,0 Mio. Euro (VJ: 0,3 Mio. Euro) und das EBIT bei 1,2 Mio. Euro (VJ: - 0,5 Mio. Euro) Der Verlust auf dem Vorjahr wurde fast vollständig kompensiert und aufgrund des Verlustvortrages wurde ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von 0,7 Mio. Euro erzielt. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen liegen mit 5,5 Mio. Euro auf dem Niveau des Vorjahres (VJ: 5,5 Mio. Euro) reduziert. Enthalten sind hierin auch die Mietkaufverbindlichkeiten auf Maschinen und Anlagen, die sich von 2,4 Mio. Euro auf 1,9 Mio. Euro reduziert haben. Aufgrund des unverändert hohen Materialbestandes haben sich die Lieferantenverbindlichkeiten von 3,1 Mio. Euro auf 3,3 Mio. Euro erhöht. Eigenkapitalersetzende Gesellschafterdarlehen (inkl. mittelbare) stehen der PROFECTUS mit insgesamt 1,7 Mio. Euro zur Verfügung. Diese haben durch ihren Rangrücktritt wirtschaftlich Eigenkapitalcharakter. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich deutlich auf 3,3 Mio. Euro (VJ: 4,7 Euro) reduziert. Der Anstieg der sonstigen Verbindlichkeiten beruht auf einer Umfinanzierung, die im Vorjahr unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten war. Insgesamt konnte Profectus die Verbindlichkeiten deutlich von 13,4 Mio. Euro auf 12,2 Mio. Euro reduzieren. Das Vorratsvermögen hat sich nochmals auf 8,1 Mio. EUR (Vorjahr: 7,6 Mio. Euro) erhöht. Das Eigenkapital hat sich signifikant auf 1,8 Mio. Euro (VJ: 1,1 Mio. Euro) erhöht. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich auf 12,4 % (VJ. 7,7 %). Unter Einbeziehung von eigenkapitalersetzenden Darlehen in Höhe von 1,7 Mio. Euro ergibt sich eine wirtschaftliche Eigenkapitalquote von 24,0% (VJ: 14,5 %) zur Bilanzsumme. d) Investitionsentwicklung Unsere Investitionen im Geschäftsjahr 2022/2023 waren darauf ausgerichtet die Effizienz in den Fertigungsverfahren zu steigern und die drastisch gestiegenen Energiekosten (Strom, Gas und auch Stickstoff) zu reduzieren. Hierzu haben wir unseren Solarpark um 230 Kwp auf 850 Kwp erhöht und kombiniert eine Stickstoffanlage aufgebaut, wodurch wir die deutlich gestiegenen Stickstoffkosten abfedern konnten. Unsere Fertigungsanlagen sind nach wie vor state of the art und ein Investitionsstau ist nicht vorhanden. e) Mitarbeiter Die Mitarbeiteranzahl zum 30.09.2023 lag bei 106 und hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Die Zukunft haben wir fest im Blick und unser Ziel ist es, kontinuierlich die Qualifikation der Belegschaft zu erhöhen. Aus diesem Grund haben wir unsere Ausbildung intensiviert und um duale Studienmöglichkeiten erweitert. Darüber hinaus bieten wir unseren Mitarbeitern ein umfangreiches Weiterbildungsprogramm an. Mit diesen Maßnahmen verfolgen wir das Ziel, qualifizierte Mitarbeiter für unterschiedliche Unternehmensbereiche aufzubauen. f) Qualitätsmanagement PROFECTUS konnte auch in 2022/2023 sämtliche bestehenden Zertifizierungen und Zulassungen durch erfolgreich abgeschlossene Auditierungen und Prüfungen erneuern bzw. fortschreiben. In den Zielmärkten der PROFECTUS sind stetig steigende Kundenanforderungen hinsichtlich Zertifizierung und stabiler Prozesse zu verzeichnen. Im Jahr 2023 besaß PROFECTUS folgende Zertifizierungen und Richtlinien:
g) Forschung und Entwicklung Als Entwicklungspartner bietet PROFECTUS ihren Kunden ein durchgängiges Dienstleistungsspektrum, von der Idee über Entwicklung und den Prototypenbau bis zur Serienreife alles unter einem Dach. PROFECTUS entwickelt und bestückt hochwertige elektronische Leiterplatten, Baugruppen, Geräte und Systeme - von der Schaltung bis zu fertigen Prüfsystemen optimal auf die Bedürfnisse der Kunden abgestimmt. Sowohl komplett, als auch in Teilschritten. PROFECTUS setzt Re-Design und Änderungen elektronischer Baugruppen nach Kundenvorgaben und gültigen Normen um, mit perfekten Lösungen in 3D-Design und Ästhetik. Wir unterstützen die Durchführung von EMV-Tests und liefern zeitnahen Zugang zu entsprechenden Zertifikaten und Prüfzeichen (über externe Labore). Dadurch können Produkte schneller auf den Markt gebracht werden. Notwendige Testverfahren werden auf Kundenwunsch individuell entwickelt und "an der Quelle" konzipiert. Die eigene Entwicklungsabteilung mit selbstständig agierender und schlüsselfertiger Musterabteilung, eine hohe Fertigungstiefe und die außergewöhnliche Kombination aus Ingenieurleistung und perfektioniertem Handwerk erlaubt die Realisation komplexer Projekte in kürzester Zeit. Finanzielle Leistungsindikatoren Die zur Steuerung der PROFECTUS verwendeten Leistungsindikatoren sind im Wesentlichen die Umsatzerlöse, das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Zinsen und Steuern (EBIT) und der Auftragsbestand. Gesamtaussage Die PROFECTUS hat sich zu einem etablierten, technologisch hochwertigen und ökologisch nachhaltigen Elektronikdienstleister entwickelt, der im Markt zunehmend Beachtung findet. Durch die "Neupositionierung" der PROFECTUS konnte der Verlust aus dem Vorjahr fast vollständig kompensiert werden. Die Verbindlichkeiten haben sich deutlich reduziert und die Eigenkapitalquote substanziell verbessert. Die PROFECTUS als Unternehmen hat sich damit stabilisiert. Den geplanten Umsatz haben wir im Geschäftsjahr überschritten und die Ergebnisse lagen in den Planansätzen. Für das Geschäftsjahr 2023/2024 planen wir eine Umsatzsteigerung und eine weitere nachhaltige Verbesserung unserer Ergebnisse. Diese gesetzten Grundlagen sollten im Jahr 2024 und den Folgejahren dazu führen, dass sowohl Umsatz als auch Ergebnis und die damit einhergehenden Bilanzrelationen wieder deutlich verbessert werden. C) Chancen- und Risiken - Bericht a) Risikomanagement Entsprechend dem unternehmensinternen Risikomanagementsystem erstellt die Geschäftsführung in regelmäßigen Abständen einen aktualisierten Risikobericht, der neben der systematischen Bewertung der Risiken die eingeleiteten oder noch zu ergreifenden Maßnahmen aufzeigt. Trotz aller Sorgfalt lassen sich aber nicht alle Risiken restlos ausschließen, da jedes Geschäft natürliche Risiken birgt. Regelmäßig stattfindende Gesprächsrunden auf verschiedenen Ebenen der PROFECTUS (Besprechungen der Geschäftsführung, Besprechungen im Führungskreis, Projekt-Reporting, Vertriebs- und Produktionsbesprechungen) stellen einen weitreichenden und bereichsübergreifenden Informationsaustausch sicher, um mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen und ihnen angemessen begegnen zu können. b) Leistungs-, Qualitäts- und Marktrisiken PROFECTUS sieht sich aufgrund ihrer Ausrichtung als Elektronik-Dienstleister für Systemlösungen, Entwicklungspartner und Nischenanbieter für kleine Stückzahlen im Markt sehr gut positioniert (high mix low volume). Als besondere Schwierigkeit ist die häufig sehr lange Zeitspanne von der Auftragsanbahnung bis zur Auftragserteilung zu sehen. Hier vergehen häufig mehrere Monate, bis sich Anfragen oder Entwicklungen als konkreter Auftragsbestand und Umsatz niederschlagen, dann jedoch in der Regel mit Konstanz über mehrere Jahre. Dies wird von Seiten der Geschäftsführung bei allen Planungen mit entsprechend größerem Vorlauf berücksichtigt. Die Zielmärkte von PROFECTUS sind durch hohe Qualitätsanforderungen gekennzeichnet. Daher ist der Nachweis der Einhaltung der Qualitätsnormen durch entsprechende Zertifizierung zwingend erforderlich. Die erreichten hohen Qualitätsstandards der PROFECTUS sind risikomindernde Faktoren. Grundlagen für die Erfüllung der Qualitätsanforderungen sind sowohl die durchweg hohe Qualifikation des Personals, das durchgängige Handeln nach klar strukturierten und beschriebenen Prozessen als auch eine moderne und leistungsfähige Betriebsausstattung mit breitem Fertigungsspektrum. Das Risiko von Maschinen- und Betriebsmittelausfällen ist durch entsprechende vorbeugende Wartungsmaßnahmen gering. c) Beschaffungsrisiken Risiken durch ungeplante Preisentwicklungen bei Rohstoffen haben sich deutlich entschärft. Bei im Zuge von Beschaffungsproblemen auftretenden außerordentlichen Beschaffungskosten wird in der Regel versucht, mit dem Kunden eine einvernehmliche Lösung zu finden und in der Regel werden diese Mehrkosten von den Kunden übernommen bzw. durch materialbezogene Kundendarlehen mitfinanziert. Die Rohstoffpreise und die Materialversorgung hängen inzwischen stark von den globalen Krisen ab, wie die Energiekosten von dem Konflikt in der Ukraine, oder die Materialversorgung durch die verstärkten Dissonanzen in der Beziehung mit China. Auch die Unsicherheiten über die international hohe Verschuldung bergen Risiken. Für die PROFECTUS sehen wir Potenziale bei den Einkaufspreisen durch die Konzentration auf spezialisierte Lieferanten und Partnerschaften mit unseren Kunden. Im Geschäftsjahr 2022/2023 haben sich die Materialpreise gegenüber dem 2. Halbjahr 2022 nicht mehr signifikant erhöht. Die Materialpreiserhöhungen aus 2022 konnten in 2023 weitestgehend an unsere Kunden weitergegeben werden. Die Lieferzeiten für Materialien stellen in der Regel für die PROFECTUS eine nicht unerhebliche Herausforderung dar. Materialbeschaffungszeiten von bis zu 6 Monaten sind nicht ungewöhnlich und müssen aus diesem Grunde sorgfältig geplant und disponiert werden. Dem diesbezüglichen Risiko begegnen wir durch frühzeitige Einbindung der Kunden. Jedoch ist ab Ende 2023 eine spürbare Entspannung bei den Materialbeschaffungszeiten eingetreten. Die Lieferzeiten für Material aus Fernost haben sich - inklusive Transport - in den zurückliegenden Monaten nicht weiter erhöht und es ist eine Entspannung eingetreten. Diese Gegebenheiten dürften zu einer Reduzierung unserer Vorräte in 2024 führen. Ein wesentliches Beschaffungsrisiko besteht im Anlauf größerer Projekte und dem damit einhergehenden vorzufinanzierenden Materialbedarf. Hinsichtlich der grundsätzlichen Verfügbarkeit der Rohstoffe ist PROFECTUS den allgemeinen Risiken am Rohstoffmarkt unterworfen. Lieferengpässe können dabei in der Regel nur durch die Erhöhung der Vorräte eingegrenzt werden. d) Personalrisiken Das technisch und qualitativ anspruchsvolle Leistungsangebot der PROFECTUS erfordert entsprechend qualifizierte Mitarbeiter. Mit individuellen Förder- und Weiterbildungsmaßnahmen, aber auch durch leistungsgerechte Entlohnung wollen wir unsere Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen binden. Als wichtigen Nachhaltigkeitsfaktor sehen wir unsere intensive und erfolgreiche Ausbildungstätigkeit. In einigen, insbesondere technischen Berufsfeldern ist ein begrenztes Angebot an Fachkräften festzustellen, wodurch vakante Positionen unter Umständen nicht zeitnah besetzt werden können. Insgesamt, auch im Hinblick auf die günstige Altersstruktur der Belegschaft, sieht sich PROFECTUS im Bereich Personal derzeit keinen wesentlichen Risiken ausgesetzt. Darüber hinaus pflegen wir einen intensiven Kontakt zu den regionalen Hochschulen, um frühzeitig zukünftige Mitarbeiterpotenziale zu erkennen. e) Finanzrisiken Über ein qualifiziertes Debitoren-Management werden die Forderungen der PROFECTUS konsequent gesteuert. Mit dem Vertrieb wird die wirtschaftliche Situation der Kunden permanent geprüft. Allerdings haben wir im Geschäftsjahr 2022/2023 erstmals, aber vorsorglich eine Rückstellung für einen möglichen Forderungsverlust in Höhe von 50 T Euro eingearbeitet. Zusätzlich sind die Forderungen weitestgehend über eine Kreditversicherung abgedeckt. Mit den Kunden gibt es feste Vereinbarungen zur Abnahme der fertigen Ware, aber auch zur Abnahme von nicht mehr benötigtem Material. Allerdings kommt es bei Nachfolgeaufträgen zum Entgegenkommen unsererseits und aus diesem Grunde haben wir zum 30.09.2023 vorsorglich eine Abwertung von größer 0,3 Mio. Euro vorgenommen. Die Zinsen sind kräftig gestiegen. Durch die erhöhte Inanspruchnahme der Betriebsmittellinie hat sich dies auch unmittelbar im Ergebnis niedergeschlagen. Ziel der PROFECTUS ist es, die zinstragenden Verbindlichkeiten im laufenden Geschäftsjahr weiter zu reduzieren. Mit dem geplanten Ergebnis und einem nur geringen Investitionsbedarf in Höhe von 0,2 Mio. Euro ist diese Zielsetzung der Geschäftsführung realistisch. Der Entwicklung des Fremdmittelbedarfs widmen wir aufgrund der derzeit starken Beanspruchung der Kreditlinien erhöhte Aufmerksamkeit. f) Bestandsgefährdende Risiken Insbesondere aufgrund der hohen Bestände waren gegen Ende des Geschäftsjahres die Betriebsmittellinien weiter stark beansprucht. Die ab Mitte des Jahres eingeleiteten Maßnahmen zur Reduzierung der Bestände zeigen ihre Wirkung, aber, durch weiter hohe Wareneingänge in Folge des hohen Auftragsbestandes, wird eine Entspannung erst im Laufe des Geschäftsjahres 2023/2024 deutlicher werden. Bestandsgefährdende Risiken sehen wir derzeit nicht; die Sicherstellung einer jederzeit ausreichenden Finanzmittelausstattung stellt sich jedoch bis auf weiteres als eine anspruchsvolle Aufgabe dar. In kontinuierlichen Gesprächen zwischen Geschäftsführung, Führungskreis und Finanzpartnern wird die aktuelle Entwicklung laufend überwacht. g) Sonstige Risiken Die Deckungssummen der Versicherungen werden regelmäßig überprüft und der Geschäftsentwicklung angepasst. Damit wird eine ausreichende Absicherung im Schadensfall gewährleistet. IT-Risiken nehmen in dem Maße zu, in dem die Geschäftsprozesse immer stärker der Funktionalität der IT-Infrastruktur unterworfen sind. PROFECTUS beobachtet und entwickelt die Sicherheit und Stabilität der Systeme und Schnittstellen intern und zu Dritten ständig weiter, um diesbezügliche Risiken zu mindern. Um der in Kraft getretenen Datenschutzverordnung DSGVO zu entsprechen, haben wir einen externen Datenschutzbeauftragten engagiert. Anfang 2023 haben wir mit der Einführung einer neuen ERP-Software "ProAlpha" begonnen, die Echtstarttermin der ERP-Software ist für den 01.06.2024 geplant. Mit dem neuen System werden wir in der Lage sein, die Prozesse des Unternehmens zeitnah zu verfolgen und darüber hinaus ist es unser Ziel, eine Anbindung an unsere Kunden und Lieferanten zu erreichen. Dies wäre ein bedeutender Schritt Richtung "Digitalisierung". h) Chancen Durch die Positionierung der PROFECTUS in Technologiemärkten und die Abbildung der gesamten Wertschöpfungskette werden weitere Umsatzpotenziale im Markt gesehen. Mit dem Aufbau des Geschäftsbereichs Leistungselektronik und Gerätebau ist eine Umsatzsteigerung auf über 30,0 Mio. Euro bis 2026 durchaus realistisch. Darüber hinaus ist eine Verlagerung der EMS-Dienstleistung nach Asien oder Osteuropa spürbar zurückgegangen. Kunden verlangen nach Lieferzuverlässigkeit und die PROFECTUS hat verstärkt Anfragen nach weiteren / zusätzlichen Belieferungen durch unsere Kunden erhalten. D. Geschäftsaussichten / Mittelfristige Vorschau Auch wenn die allgemeinen Rahmenbedingungen uns in den kommenden Monaten vor große Herausforderungen stellen, wird sich die Straffung der Organisations- und Kostenstruktur der PROFECTUS positiv niederschlagen. Unsere Kunden möchten weitere Aufträge platzieren und die Zusammenarbeit mit der PROFECTUS verstärken und ausdehnen. Die aktuelle Auftragsvorlage zeigt einen Umsatz in Höhe von 26,7 Mio. Euro. Darüber hinaus wollen wir unsere Positionierung weiter verbessern und ausbauen, insbesondere durch
Entscheidend und grundlegend für den nachhaltigen, werthaltigen Erfolg der PROFECTUS ist die strategische und strukturelle Positionierung im Vertrieb und in der Entwicklung. Dabei versuchen wir insbesondere unsere sehr gute Grundlage durch die Gewinnung qualifizierter Mitarbeiter zu verbessern. PROFECTUS plant für das Geschäftsjahr 2023/2024 einen Umsatz in Höhe von 26,5 Mio. Euro bei einem Vorsteuerergebnis in Höhe von 1,3 Mio. Euro. Aufgrund des aktuellen Auftragsbestandes in Höhe von über 26,6 Mio. Euro und der guten Anfrage der Kunden nach Belieferung durch die PROFECTUS ist die Geschäftsführung zuversichtlich, diese Ziele zu erreichen. PROFECTUS hat sich schwerpunktmäßig auf High-Mix/Low-Volume mit Marktführern und Weltmarktführern ausgerichtet, die in der Regel global tätig sind. Die Branchen Sicherheitstechnik, Medizintechnik, Gebäudetechnik, Industrietechnik, Erneuerbare Energien und emobility wurden bewusst und proaktiv akquiriert; mit unseren Kunden pflegen wir eine auf Langfristigkeit angelegte partnerschaftliche Zusammenarbeit. Als mittelständisches Unternehmen bietet PROFECTUS darüber hinaus dem Kunden die Fertigung von kleinsten Losgrößen bis hin zu großen Losgrößen mit modernster Fertigungstechnologie. Gerade bei Entwicklungstätigkeiten bietet der Standort mitten in Deutschland, zentral in Europa, enorme Vorteile. Die Entwicklung der PROFECTUS zeigt die gute und kompetente Positionierung im Markt. Wir arbeiten, zusammen mit ca. 20 ähnlich professionell im deutschsprachigen Raum organisierten Unternehmen, im Fachverband ZVEI am Marketing, der Positionierung und der Marktakzeptanz von EMS Unternehmen, die sich deutlich von "Garagenfirmen" unterscheiden. Wir haben unsere Fertigungstechnologien auf den modernsten Stand gebracht und zusätzliche Kapazitäten geschaffen. Für strategisch wichtige Kunden haben wir eigenständige, spezielle Fertigungsinseln aufgebaut. Mit diesen Maßnahmen haben wir die Grundlage geschaffen um den Umsatz mit den bestehenden Kunden zu erweitern, aber insbesondere auch um neue Kunden zu gewinnen. Mit diesen Maßnahmen kommen wir unserem Ziel näher, in den kommenden Jahren einen Umsatz von über 30,0 Mio. Euro zu realisieren. PROFECTUS hat sich inzwischen auch als "nachhaltiges, ökologisches Unternehmen" positioniert. Das Gebäude ist auf dem energetisch effizientesten Stand und über den Solarpark können wir fast 70% unseres Energiebedarfs erzeugen. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2023/2024 zum 31.12.2023 setzte sich die positive Entwicklung der PROFECTUS fort, der Umsatz erhöhte sich um 4,8% auf 6,1 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr und die Ergebnisse haben sich dabei überproportional verbessert. Im ersten Quartal konnte die PROFECTUS die geplanten Umsätze und Ergebnisse übertreffen. Bilanziell ist es unser Ziel, zum Geschäftsjahresende die Verbindlichkeiten weiter zu reduzieren und die Eigenkapitalbasis zu verbessern. Unser Ziel ist eine wirtschaftliche Eigenkapitalquote von deutlich über 30%.
Suhl, 10. März 2024 Hans-Jürgen John Lutz Schreiber Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die PROFECTUS GmbH Electronic Solutions VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der PROFECTUS GmbH Electronic Solutions - bestehend aus der Bilanz zum 30.09.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PROFECTUS GmbH Electronic Solutions für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt te Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 25.März 2024 Akanthus
GmbH
gez. Dr. Andreas Koller, Wirtschaftsprüfer |
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