John Zink KEU GmbHLiquidiert
47803 Krefeld, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Anthony Saia seit 7.5.2012 | Geschäftsführer |
Norbert Bänsch seit 2.5.2012 | Geschäftsführer |
Jan Hadler seit 12.11.2010 | Prokura |
Manuel Martinez seit 27.8.2008 | Geschäftsführer |
Francisco Iglesias seit 27.8.2008 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Koch-Glitsch GmbH | 90.00% |
KG Holding, LLC | 10.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
John Zink KEU GmbHKrefeldJahresabschluss zum 31. Dezember 2011LAGEBERICHT 20111. Gesellschaftsrechtliche VeränderungenZum 1.1.2011 wurden von der Muttergesellschaft KOCH-GLITSCH GmbH, Aachen, im Rahmen einer Umstrukturierung 20 Mitarbeiter sowie einige Anlagegüter (im Wesentlichen PKW) in die John Zink KEU GmbH übernommen. Diese Mitarbeiter kommen aus den Bereichen Forschung und Entwicklung sowie Verkauf/Sales der KMS GmbH, Aachen. Operativ und im Konzernreporting bilden diese Mitarbeiter eine separate Einheit und haben keine operativen Schnittstellen mit der John Zink KEU GmbH. Im Handelsrechtlichen Abschluss trägt dieser Berichtszweig mit einem Ergebnis von 82.216 EUR, vor der Gewinnabführung an die Koch Glitsch GmbH, bei. 2. Geschäftsverlauf und RahmenbedingungenMarkt und Wettbewerbssituation Die Gesellschaft ist im Anlagen- und Apparatebau in den Marktsektoren Energietechnik und Verfahrenstechnik tätig. Der Anlagenbau beinhaltet vorrangig thermische und katalytische Entsorgungsverfahren und Abgasreinigungsverfahren. Der Apparatebau beinhaltet vorrangig Heißgas- bzw. Heißluft-Erzeuger und Wärmetauscher. Die wichtigsten Abnehmerbranchen für die Verfahrenstechnik und den Anlagenbau sind die chemische, petrochemische, pharmazeutische und Öl-und Gas-Industrie. Im Apparatebau sind die wichtigsten Abnehmerbranchen die Lebensmittel- und Stahlindustrie. Das Leistungsspektrum umfasst Vertrieb, Engineering, Lieferung, Montage, Inbetriebsetzung und Service. Die Gesellschaft ist weltweit tätig mit Schwerpunkten in Europa, dem mittleren Osten und Asien. Weiterhin gibt es noch zwei Geschäftsdivisionen, Koch Glitsch Mass Transfer Division (KG) und Koch Heat Transfer Division (KHT). Die KG Division umfasst den reinen Vertrieb für Einbauten in Absorptions- und Rektifikations-Kolonnen sowie Tropfenabscheider. Die KHT Division umfasst den Vertrieb für Wärmetauscher. Die Produkte werden in anderen Schwesterunternehmen hergestellt. Die Aufträge für diese Produktlinien werden direkt an unsere Schwesterunternehmen innerhalb der EU vergeben. Die JZ KEU GmbH agiert hier im Grunde genommen als ein reines Vertretungsunternehmen. Alle Kosten plus eine dem Markt entsprechende Kommission werden durch unsere Schwesterunternehmen getragen. Hierfür gibt es entsprechende übliche Handelsverträge. Wie im letzten Geschäftsjahr prognostiziert, war weiterhin eine spürbare Beruhigung auf dem Investitionsgütermarkt in der chemischen und pharmazeutischen Industrie in Deutschland und den EU Staaten zu verspüren. Besonders in dem verfahrenstechnischen Sektor wurden viele Investitionen aus den oben genannten Bereichen und Ländern entweder ganz oder teilweise gestrichen. Neue Wettbewerber aus anderen Industriebereichen (wie zum Beispiel der Automobilindustrie, Druckindustrie, etc.) sind hinzugekommen, so dass die wenigen Projekte, die durchgeführt wurden, einem immensen Preisdruck unterlagen. Auf der anderen Seite, war eine weitere Verbesserung auf dem Investitionsgütermarkt in der petrochemischen Industrie, Raffinerien, Öl & Gas Industrie zu sehen, so dass der Auftragseingang insgesamt wesentlich besser als letztes Jahr ausfiel. Trotz der immer noch anhaltenden Krise und im Gegensatz zu anderen Wettbewerbern, die diese Krise nicht überstanden haben, konnte das Unternehmen im Geschäftsjahr 2011 wieder Gewinne erzielen. Die Gründe dafür liegen hauptsächlich in der breiten Produktpalette, in der Qualität unserer Produkte, in der Qualität unserer Mitarbeiter, den unterschiedlichen Abnehmerbranchen, der weltweiten Präsenz und vor allen Dingen in unserer Unternehmenskultur. Investitionen und Finanzierung Investitionen erfolgen, bedingt durch die Struktur des Unternehmens als Engineeringunternehmen ohne eigenen Produktionsbetrieb, ausschließlich in Büroausstattungen und IT - Equipment. Die dafür erforderlichen Summen sind von untergeordneter Bedeutung und haben sich im Vorjahresvergleich nicht wesentlich verändert. Personal / Umstrukturierungsmaßnahmen Im Geschäftsjahr 2011 haben uns einige Mitarbeiter verlassen, neue sind hinzu gekommen. Die Anzahl der Mitarbeiter der John Zink KEU GmbH ohne ihre Zweigniederlassung hat sich von 62 auf 61 reduziert. Durch den Zugang von 20 Mitarbeitern aus der KOCH-GLITSCH GmbH, Aachen, und einem unterjährigen Zugang erhöhte sich die durchschnittliche Mitarbeiterzahl um weitere 21 auf insgesamt 82. 3. Lage des UnternehmensAuftragslage Der Auftragseingang lag im Berichtsjahr 2011 bei 46,08 Mio. EUR und somit deutlich besser als im Jahr 2010 (37,20 Mio. EUR). Die meisten Aufträge im Anlagenbau kamen aus dem Bereich der Petrochemie und Öl & Gas Industrie für Länder aus dem mittleren Osten und Asien. Im Produktbereich Apparatebau gestaltete sich der Auftragseingang wie bereits im letzten Jahr trotz der allgemeinen Krise sehr befriedigend. Auch im Servicebereich und bei den Ersatzteilen war der Auftragseingang besser als im letzten Jahr. Finanzierung Die John Zink KEU GmbH finanziert sich aus Eigenmitteln, Mitteln aus dem Konzernverbund und erhaltenen Anzahlungen auf die unfertigen Erzeugnisse. Zudem besteht eine Cash-Pool-Vereinbarung mit der Koch CTG S.a.r.l., Dudelange, Luxemburg. Überschüsse werden auf den konzerninternen Cash-Pool-Konten verzinst. Die dort angelegte Summe hat sich innerhalb der Jahresfrist von 10.551 TEUR auf 13.031 TEUR erhöht. Vermögens- und Ertragslage Aufgrund von Lieferverzögerungen die teilweise nicht in unsere Verantwortung lagen, wurde lediglich ein Umsatz von 20,1 Mio. EUR erreicht. Das Bruttoergebnis erreichte mit 29,9% (Vorjahr: 32,2%) Gesamtrohmarge einen guten Wert, war jedoch schlechter als 2010. Die hohe Auslastung der Kapazitäten, die hohe Gesamtrohmarge und die Reduzierung der Betriebskosten aufgrund der Umstrukturierung, sind die Hauptursachen für das Erreichen des außerordentlich guten Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 5,005 Mio. EUR (Vorjahr: 4,43 Mio. EUR). Das Zinsergebnis trug mit 21 TEUR (Vorjahr: 11 TEUR) leicht positiv zum Jahresergebnis bei. Die darin enthaltenen Zinserträge wurden im Wesentlichen aus der Anlage von Finanzmitteln bei der Muttergesellschaft erzielt. Das Geschäftsjahr schließt mit einem Gewinn vor Ergebnisabführung von 4,998 Mio. EUR ab. Alle Produktbereiche des Unternehmens erreichten die Gewinnzone. Das Anlagevermögen der Gesellschaft beträgt insgesamt 249 TEUR. Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von 221 TEUR getätigt. Der Verkauf der Fabrik in Viernheim und eines PKWs schlug sich mit 933 TEUR nieder. Der Ertrag aus dem Abgang von Anlagevermögen betrug 518 TEUR. Die Vorräte vor Absetzung der erhaltenen Anzahlungen erhöhten sich um 16,8 Mio. EUR auf 24,4 Mio. EUR. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich von 14,1 Mio. EUR auf 17,1 Mio. EUR. Hauptursache ist die Erhöhung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen von 11,4 Mio. EUR auf 13,4 Mio. EUR. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich von 2,6 Mio. EUR auf 3,0 Mio. EUR. Die liquiden Mittel haben sich vermindert und liegen bei 78 TEUR (Vorjahr: 94 TEUR). Die erhaltenen Anzahlungen belaufen sich zum Bilanzstichtag auf 30,7 Mio. EUR (Vorjahr: 11,9 Mio. EUR), wovon 24,2 Mio. EUR (Vorjahr: 7,4 Mio. EUR) aktivisch bei den unfertigen Erzeugnissen abgesetzt sind. Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme beträgt zum 31. Dezember 2011 12,3% (Vorjahr: 13,9%). Entsprechend beträgt die Fremdkapitalquote der Gesellschaft zum Bilanzstichtag 87,7% (Vorjahr: 86,1%). Das Unternehmen plant das Eigenkapital zu erhöhen. 4. NachtragsberichtMit Gesellschafterbeschluss vom 14.02.2012 trat mit Herrn Norbert Bänsch ein neuer Geschäftsführer in die Gesellschaft ein, der als ehemaliger langjähriger Mitarbeiter der John Zink International, Luxembourg s.a.r.l. sehr branchenerfahren ist. Als weiterer neuer Geschäftsführer ist Herr Tony Saia, mit Datum 14.02.2012 bestellt, European President der Hamworthy Combustion Engineering, welche in 2011 in die John Zink Familie übernommen wurde. Herr Ashok Patel ist gleichzeitig als Geschäftsführer aus der John Zink KEU GmbH ausgetreten. Die Eintragung der Änderungen erfolgte im Handelsregister Krefeld zum 07.05.2012. Wesentliche Ereignisse nach Schluss des Geschäftsjahres 2011 haben sich im Übrigen nicht ergeben. 5. RisikoberichtDas Risikomanagement- und Überwachungssystem wird stetig weiterentwickelt. Wir überwachen, bewerten und steuern die Risikosituation unserer Gesellschaft kontinuierlich und berichten darüber im Rahmen des Planungs- und Controlling-Prozesses. Die wesentlichen Risiken der Gesellschaft liegen in der Verfahrenstechnik und der Abwicklung technisch anspruchsvoller Projekte. Diesen Risiken wird dadurch begegnet, dass Projekte mit nicht beherrschter Technik nicht angeboten werden. Anlagenplanung und -abwicklung wurden weiter strukturiert, bzw. standardisiert und durch Genehmigungs- und Prüfabläufe sicherer gestaltet. Bestandsgefährdende Risiken waren zum Stichtag und in der Zeit bis zur Bilanzerstellung nicht bekannt. Aus der gegenwärtigen Sicht heraus gibt es, neben den generellen Risiken der allgemeinen konjunkturellen Situation und der damit verbundenen zurückhaltenden Investitionsneigung, dem Verhalten der Wettbewerber (Preisdruck) sowie der Beschaffungspreise, keine größeren Risiken, die die künftige Entwicklung des Unternehmens wesentlich negativ beeinflussen könnten. Die sehr gute finanzielle Situation des Unternehmens lässt Liquiditätsrisiken auch nach einer längeren Phase schwacher Auftragseingänge nicht erkennen. Darüber hinaus besteht eine finanzielle Einbindung in den Konzernverbund. Chancen ergeben sich derzeit vor allem aus den sehr guten Geschäftsbeziehungen im Produktbereich Apparatebau und aufgrund der deutliche Verbesserung auf dem Investitionsgütermarkt in der petrochemischen Industrie, Raffinerien, Öl & Gas Industrie. Hier hat sich die Auftragslage, entgegen dem allgemeinen negativen Trend bedingt durch die Finanzkrise, sehr positiv entwickelt. Zudem trägt die Kostensenkung durch die in 2009 und 2010 durchgeführten Restrukturierungsmaßnahmen zur Stabilisierung des Ergebnisses wesentlich bei. Das allgemeine Forderungsausfallrisiko wird durch eine pauschale Vorsorge gedeckt. Wechselkursrisiken werden bei wesentlichen Fremdwährungsbeträgen im Einzelfall durch Devisentermingeschäfte abgesichert. Die Gesellschaft betreibt keinen Handel mit Finanzderivaten. Der Einsatz von Finanzderivaten wird durch angemessene Kontrolle überwacht. Alle wesentlichen bestehenden Fremdwährungsrisiken sind termingesichert. Als Reaktion des Unternehmens auf die Finanzkrise wurde die Überprüfung der Bonität von Kunden im Vorfeld der Auftragserteilung deutlich verbessert. Ausfallrisiken durch eine schwache Bonität potentieller Kunden wird durch entsprechende Zahlungsbedingungen (z. B. Akkreditiv) entgegen gesteuert. Zwischenziele bei Zahlungsein- und -ausgängen werden kontrolliert und ggfs. durch den Einsatz geeigneter Maßnahmen erreicht. 6. FinanzinstrumenteDie Sicherung von Wechselkursrisiken erfolgt durch den Abschluss von Devisentermingeschäften. 7. PrognoseberichtEs ist sehr schwierig in der heutigen Zeit und für die Branche eine Zukunftsprognose zu ziehen. Es gibt jedoch Anzeichen, dass europäische Chemiekonzerne in Europa wieder investieren, dies jedoch für Projekte außerhalb Europas. Einige der Projekte, die in den Jahren 2008 und 2009 storniert bzw. gestrichen worden sind, stehen wieder zu Diskussion. Es ist jedoch immer noch eine haltende bzw. abwartende Einstellung der Unternehmen aus dieser Branche zu verspüren. In den Industriesektoren der Petrochemie, Raffinerien, Öl & Gas sind die Geschäftsprognosen für den Anlagenbau sehr positiv. Auf der anderen Seite ist noch unklar, in wieweit die sozialen Unruhen in den islamischen Ländern Nordafrikas und des Mittleren Osten hier einen negativen Einfluss haben können. Ausgehend von einem Auftragsbestand zum 31. Dezember 2011 von ca. 58,4 Mio. € und einem Auftragseingang bis Ende April 2011 von 42 Mio. EUR erwarten wir für die Geschäftsjahre 2012 und 2013 wieder positive Ergebnisse. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
ANHANGI. GRUNDLAGEN DER RECHNUNGSLEGUNG UND ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSSDer Jahresabschluss der John Zink KEU GmbH ist nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Gesellschaft. Die Gesellschaft macht von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Hinblick auf die Angaben nach § 285 Nr. 17 HGB Gebrauch. Die Gliederung der Bilanz erfolgte entsprechend der Vorschriften des § 266 Abätze 1 und 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Umsatzkostenverfahren (gemäß § 275 Abs. 3 HGB) gegliedert. Mit der KOCH-GLISCH GmbH, Aachen, besteht eine körperschaft-, gewerbe- und umsatzsteuerliche Organschaft. Die John Zink KEU hat 2010 mit Eintrag in das Handelsregister vom 12.11.2010 eine Zweigniederlassung (ZN) gegründet. In diese wurden im Berichtsjahr von der Muttergesellschaft KOCH-GLITSCH GmbH, Aachen (ehemals Viernheim), im Rahmen einer Umstrukturierung 20 Mitarbeiter sowie einzelne Anlagegüter (im Wesentlichen PKW) übertragen. Zur Herstellung der erforderlichen Vergleichbarkeit zum Vorjahr weisen wir beim Personalaufwand auf die Beträge der John Zink KEU ohne ZN hin. II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODENBilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie die Ausweise wurden unverändert gegenüber dem Vorjahr angewandt. Schätzungen wurden insoweit angepasst, als dass die Gewährleistungsrückstellung nunmehr in Höhe von 1% auf den durchschnittlichen Umsatz der vergangenen 2 Jahre abzüglich 60 % wegen Durchgriffsrechten auf Sublieferanten angesetzt werden (Vorjahr 1%). (1) Anlagevermögen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert und entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer ausschließlich linear abgeschrieben. Die Abschreibung für Anlagegüter wird pro rata temporis ab dem Monat der Anschaffung bzw. Herstellung ermittelt. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert in Höhe von € 150 (geringwertige Anlagegüter) wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter, mit Anschaffungskosten zwischen € 150 und € 1.000,00 wurden in einen Sammelposten eingestellt und über 5 Jahre abgeschrieben. Der Posten ist auch insgesamt von untergeordneter Bedeutung. Die Ausleihungen werden zum Nennwert, ggf. abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen bilanziert. (2) Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips des § 253 Abs. 3 Satz 1 HGB bewertet. Unfertige Erzeugnisse werden zu handelsrechtlichen Herstellungskosten bewertet. Diese enthalten neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch anteilige Fertigungsgemeinkosten und den Werteverzehr der Produktionsmaschinen. Fremdkapitalkosten werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Sind die Herstellungskosten höher als die zu Vertragspreisen errechnete Leistung, so wird zu Vertragspreisen bewertet. Erkennbare Risiken im weiteren Ablauf bis zur Fertigstellung werden bei der Bewertung berücksichtigt. Bis zur Höhe der Vorräte werden Abschlagszahlungen der Auftraggeber offen von diesen abgesetzt. Die die Vorräte übersteigenden Abschlagszahlungen sind auf der Passivseite als "Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen" ausgewiesen. (3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Für erkennbare Risiken werden Einzelwertberichtigungen gebildet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% Rechnung getragen. (4) Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen sind nach den versicherungsmathematischen Berechnungen unter Berücksichtigung der "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck mit ihrem Erfüllungsbetrag nach der PUC-Methode gebildet worden. Die Rückstellungen wurden mit einem Rechnungszins von 5,14% zum 31. Dezember 2011, einem Gehaltstrend von 3,00%, einem Rententrend von 1,00% und einer erwarteten Fluktuationsrate von 5,00% gebildet. Durch den Übergang auf die Pensionsbewertung nach BilMoG wurde zum 1. Januar 2010 von dem Wahlrecht zur Ansammlung in Raten von mindestens 1/15 p.a. bis 31. Dezember 2024 Gebrauch gemacht. Der Anpassungsbedarf der Rückstellungen für Pensionen zum 01.01.2010 betrug € 107.625. Der Zuführungsbedarf 2011 betrug € 7.175 und wurde als außerordentlicher Aufwand ausgewiesen. Der Betrag der Unterdeckung beträgt zum 31.12.2011 € 93.275. Die Rückstellung für Jubiläumszuwendungen wurde auf Basis eines versicherungsmathematischen Gutachtens ermittelt. Der Rechnungszinsfuß beträgt 5,14%. Die übrigen sonstigen, sämtlich kurzfristigen Rückstellungen sind nach kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt und decken die erkennbaren Risiken mit hoher Eintrittswahrscheinlichkeit ab. (5) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. ( 6) Bewertungseinheiten Zur Absicherung gegen Wechselkursrisiken aus Fremdwährungsauftragsbeständen (Grundgeschäft) wurde im Vorjahr ein Devisentermingeschäft (Sicherungsgeschäft) abgeschlossenund mit dem Grundgeschäft (offener USD-Auftragsbestand) zu einer Bewertungseinheit (Mikrohedge) zusammengefasst. Der Ansatz der Fremdwährungsforderung erfolgte bei Entstehen zum Devisenterminkurs. Die Wirksamkeit der Sicherungsbeziehung wurde im Wege der Critical Terms Match Methode ermittelt. (7) Währungsumrechnung Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls bewertet. Zum Bilanzstichtag auf fremde Währung lautende kurzfristige Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten sind zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet worden (§ 256a S. 1 HGB). Soweit Fremdwährungspositionen kursgesichert sind, erfolgt die Bewertung zum entsprechenden Sicherungskurs (Einfrierungsmethode). III. ERLÄUTERUNGEN ZU BILANZPOSTEN UND ZU POSTIONEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG(1) Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in einer gesonderten Anlage zum Anhang dargestellt. Zugänge und Abgänge im Geschäftsjahr liegen im Rahmen des normalen Geschäftsbetriebs. (2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben (wie im Vorjahr) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr:
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten in Höhe von T€ 13.031 (Vorjahr: T€ 10.551) die Geldüberlassung im Rahmen einer Konzern-Cash-Pool Vereinbarung mit der KCTG (Koch Chemical Technology Group). Daneben sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von T€ 260 (Vorjahr: T€ 442) und sonstige Vermögensgegenstände von T€ 177 (Vorjahr: T€ 407) enthalten. (3) Eigenkapital Das voll eingezahlte Stammkapital beträgt unverändert € 180.000. Gesellschafter zum 31. Dezember 2011 sind die KOCH-GLITSCH GmbH, Aachen, (HRB 17195 Amtsgericht Aachen), zu 90 % und die KG Holding LLC, Delaware, USA (Charter Id-No 4409403 Delaware Secretary of State), zu 10 %. (4) Rückstellungen Die insgesamt kurzfristigen sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen/Nachlaufkosten für Projekte (T€ 607), für Rechnungen ohne Projektbezug (T€ 225), Rückstellungen für Tantiemen (T€ 18), sowie Gewährleistungsrückstellungen (T€ 82). (5) Verbindlichkeiten
Sämtliche Verbindlichkeiten haben (wie im Vorjahr) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten sind unbesichert. (6) Umsatzerlöse
(7) Materialaufwand Gemäß § 285 Nr. 8a HGB wird nachfolgend der Materialaufwand nach § 275 Abs. 2 Nr. 5 HGB aufgegliedert.
(8) Personalaufwand Gemäß § 285 Nr. 8b HGB wird nachfolgend der Personalaufwand nach § 275 Abs. 2 Nr. 6 HGB aufgegliedert.
Der erheblich höhere Personalaufwand resultiert in Höhe von T€ 1.836 im Wesentlichen aus den übernommenen Mitarbeitern von der KOCH-GLITSCH GmbH, Aachen (ehemals Viernheim), in die Zweigniederlassung Koch Membrane Systems Division, Aachen, zum 01. Januar 2011. Der Aufwand wird der Koch Chem Tech Group Ltd. auf Grundlage des Agency agreement zwischen dieser und der KMS Division weiterbelastet. Der Personalaufwand der John Zink KEU GmbH ohne ZN beträgt 2011 T€ 4.602. (9) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten aperiodische Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 478), Erträge aus Anlagenabgang (T€ 518) und Währungsgewinne (T€ 118), ferner sind Erträge aus dem Agency agreement zwischen der KMS Division und der Koch Chem Tech Group Ltd. (T€ 2.026), insbesondere aus der Weiterverrechnung von Personalaufwand der neu errichteten Zweigniederlassung Koch Membrane Systems Division, Aachen, enthalten. Insoweit sind die sonstigen betrieblichen Erträge in 2011 höher als im Jahr 2010. (10) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Währungsverluste (T€ 79). Nennenswerte aperiodische Aufwendungen sind nicht enthalten. (11) Zinsergebnis
(12) Außerordentlicher Aufwand Der außerordentliche Aufwand (T€ 7) betrifft die Zuführung zu den Pensionsrückstellungen. IV. SONSTIGE ANGABEN(1) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen hauptsächlich Leasingverpflichtungen für 16 Kraftfahrzeuge sowie Mietverpflichtungen für Büroräume an den Standorten Krefeld, Hamburg und Aachen. Diese betragen zum Bilanzstichtag T€ 637 (Vorjahr T€ 388). Für erhaltene Anzahlungen und Gewährleistungen hatten verschiedene Banken und eine Versicherungsgesellschaft zum 31. Dezember 2011 Garantien/Bürgschaften zu Gunsten der Gesellschaft in Höhe von insgesamt T€ 13.741 (im Vorjahr T€ 13.751) gestellt. (2) Haftungsverhältnisse, außerbilanzielle Geschäfte und Geschäfte mit nahestehenden Personen Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB sowie weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht aus dem Jahresabschluss ersichtlich sind, bestanden am Bilanzstichtag nicht. Außerbilanzielle Geschäfte bestehen nicht. Es wurden keine Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen oder Personen getätigt, die nicht marktüblich sind. (3) Angaben zu Finanzinstrumenten Zum Bilanzstichtag bestanden anders als im Vorjahr keine Devisentermingeschäfte (vgl. I.6.). (4) Angaben zum Personal Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
(5) Konzernabschluss Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Koch Chemical Technology Group Italia S.r.l., Bergamo/Italien, als Mutterunternehmen des kleinsten Konsolidierungskreises und in den Konzernabschluss der Koch Industries Inc., Wichita/USA, als Mutterunternehmen des größten Konsolidierungskreises einbezogen. Im Falle der Offenlegung wird der Konzernabschluss der Koch Chemical Technology Group Italia S.r.l. in Italien offengelegt. Der Konzernabschluss der Koch Industries Inc., wird in den USA offengelegt. (6) Abschlussprüferhonorar Auf die Angabe des Abschlussprüferhonorars i.S.d. § 285 Nr. 17 HGB wird in Anwendung des § 288 Abs. 2 Satz 3 HGB verzichtet. (7) Angaben zu Organbezügen Die Angaben zu den Organbezügen sind unterblieben, da keiner der aktiven bzw. ehemaligen Geschäftsführer von der Gesellschaft im Berichtsjahr Bezüge erhalten hat. (8) Geschäftsführung Geschäftsführer waren bzw. sind die Herren:
Krefeld, 05. Juni 2012 Francisco Iglesias Manuel Martinez Norbert Bänsch Dr. Anthony Saia Anlagenspiegel
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der John Zink KEU GmbH, Krefeld, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 6. Juni 2012 PricewaterhouseCoopers
Bibiana Bolsenkötter, Wirtschaftsprüfer ppa. Barbara Hegeler, Wirtschaftsprüferin |
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