Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 187501
Eingetragen
26.8.2010
Branche
Herstellung von MilcherzeugnissenHerstellung von Futtermitteln für NutztiereGroßhandel mit Milch, Milcherzeugnissen, Eiern, Speiseölen und Nahrungsfetten
Gegenstand
Herstellung, Bearbeitung und Vertrieb von Lebensmitteln in jeglicher Form, insbesondere Milcherzeugnisse aller Art einschließlich deren Nebenprodukte, desgleichen alle Geschäfte, die im Zusammenhang mit der Milch- und Landwirtschaft stehen sowie alle damit zusammenhängenden Dienstleistungen und Geschäfte, die dem Zweck der Gesellschaft förderlich sind.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marc Widmer
seit 28.10.2021
Prokura
Heiko Gerling
seit 28.10.2021
Prokura
Geschäftsführer
Christine Siemssen
seit 28.10.2021
Geschäftsführer
Tanja Gabriela Neuser
seit 28.4.2016
Prokura
Bernd Dr. Hartlage
seit 26.8.2010
Prokura

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Danone GmbH

Haar

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Danone GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Danone GmbH, Haar, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Danone GmbH für das Geschäftsjahr vom 1.Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Die in Abschnitt 4 des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote).

Gemäß §322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die in Abschnitt 4 des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote).

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 17. Juni 2021

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Christ, Wirtschaftsprüfer

Grabmeyer, Wirtschaftsprüferin

Bilanz zum 31. Dezember 2020

Aktiva

31.12.2020 31.12.2019
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software 657.563,30 430.294,54
2. Geschäfts- oder Firmenwert 98.057.142,86 122.571.428,57
98.714.706,16 123.001.723,11
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.983.765,28 6.245.056,27
2. Technische Anlagen und Maschinen 10.629.364,15 14.016.506,18
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.039.134,36 4.671.639,48
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.608.883,89 3.064.110,19
26.261.147,68 27.997.312,12
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 315.477,70 341.477,71
2. sonstige Ausleihungen 62.370,00 85.908,39
377.847,70 427.386,10
125.353.701,54 151.426.421,33
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 5.947.656,05 5.417.407,82
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 6.793,17 8.018,18
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 5.167.409,26 4.488.778,00
11.121.858,48 9.914.204,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 28.430.988,05 23.622.356,90
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 50.225.277,96 43.989.610,58
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.594.634,66 1.370.949,48
80.250.900,67 68.982.916,96
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 80.349,23 131.647,91
91.453.108,38 79.028.768,87
C. Rechnungsabgrenzungsposten 184.659,56 117.027,84
D. Aktive latente Steuern 8.432.965,99 2.644.058,10
225.424.435,47 233.216.276,14

Passiva

31.12.2020 31.12.2019
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 20.480.000,01 20.480.000,01
II. Kapitalrücklage 327.116.926,12 327.116.926,12
III. Bilanzverlust -246.226.933,22 -209.898.677,27
101.369.992,91 137.698.248,86
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 16.290.071,00 15.003.095,00
2. Steuerrückstellungen 128.461,00 3.568.180,11
3. Sonstige Rückstellungen 62.019.988,24 30.647.505,79
78.438.520,24 49.218.780,90
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 26.884.662,90 29.415.884,15
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 16.482.817,83 15.409.970,51
3. Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter 1.072.291,00 20.495,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.176.150,59 1.452.896,72
davon aus Steuern EUR 974.267,62 (Vi. EUR 1.183.505,02)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 1.685,78 (Vj. EUR 6.021,50)
45.615.922,32 46.299.246,38
225.424.435,47 233.216.276,14

Gewinn- und Verlustrechnung für 2020

2020 2019
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 360.412.447,59 337.457.039,41
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -863.444,25 334.350,17
3. Sonstige betriebliche Erträge 3.500.951,79 4.474.195,75
davon aus Währungsumrechnung EUR 1.270.085,90 (Vj. EUR 949.340,37)
363.049.955,13 342.265.585,33
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -201.985.025,19 -187.765.059,29
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -4.908.776,82 -5.647.496,08
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -45.854.447,46 -44.762.149,88
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -10.165.824,44 -9.242.312,12
davon für Altersversorgung EUR 2.311.705,61 (Vj. EUR 1.927.993,41)
6. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -34.872.505,89 -30.607.976,82
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -106.398.108,25 -70.173.201,25
davon aus Währungsumrechnung EUR 1.382.992,40 (Vj. EUR 1.059.427,03)
-404.184.688,05 -348.198.195,44
8. Betriebsergebnis -41.134.732,92 -5.932.610,11
9. Erträge aus Beteiligungen 1.999.437,02 2.313.191,48
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 1.999.437,02 (Vj. EUR 2.313.191,48)
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 221.627,96 214.539,16
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 18,49 (Vj. EUR 463,11)
11. Verluste (Vj. Erträge) aus Ergebnisabführungsverträgen -2.092.638,26 2.519.744,21
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -543.797,25 -401.647,74
davon an verbundene Unternehmen EUR 2.946,07 (Vj. EUR 20.150,55)
davon aus der Aufzinsung von langfristigen Verbindlichkeiten EUR 400.842 (Vj. EUR 333.139)
-415.370,53 4.645.827,11
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 5.365.941,54 -6.008.560,87
14. Ergebnis nach Steuern -36.184.161,91 -7.295.343,87
15. Sonstige Steuern -144.094,04 -134.963,06
16. Jahresfehlbetrag -36.328.255,95 -7.430.306,93

Anhang für 2020

I. Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss der Danone GmbH wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert.

II. Registerinformation

Die Gesellschaft ist unter der Firma Danone GmbH mit Sitz in Haar, Landkreis München, im Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 187501 eingetragen.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Software wird linear über drei Jahre abgeschrieben.

Aus der Verschmelzung der Danone GmbH auf die Danone Holding AG im Geschäftsjahr 2010 entstand ein Geschäfts- oder Firmenwert, welcher aus dem Unterschied zwischen den Anschaffungskosten und dem Zeitwert des Nettovermögens ermittelt wurde. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren linear abgeschrieben.

Bei Milchfrischeprodukten handelt es sich um eine Produktgruppe mit typischen Lebenszyklen von mehr als fünf Jahren. Des Weiteren wurde die Nutzungsdauer anhand der Dauer der durchschnittlichen Kundenbindung ermittelt, die eine Dauer von fünf Jahren weit übersteigt. Sowohl die Analysen von Kundenbeziehungen als auch von Produktlebenszyklen validieren die angenommene Nutzungsdauer von 15 Jahren.

Im Fall einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung ist eine außerplanmäßige Abschreibung vorzunehmen. Bestehen die Gründe für eine außerplanmäßige Abschreibung nicht mehr, ist der niedrigere Wertansatz eines entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerts beizubehalten.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Abschreibungen erfolgen bei Industrie- und Lagergebäuden linear über eine Nutzungsdauer von 20 bis 33 Jahren, bei anderen Gebäuden degressiv über 50 Jahre bzw. bei Bauanträgen nach dem 31. März 1985 linear über 25 Jahre, bei Maschinen und maschinellen Anlagen linear über 6 bis 8 Jahre, bei anderen Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung linear über 4 bis 10 Jahre. Im Falle degressiver Abschreibung wird zur linearen Methode übergegangen, sobald die lineare Methode erstmals zu höheren Jahresabschreibungsbeträgen führt.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wird das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird pauschalierend jeweils mit 20 % p.a. im Zugangsjahr und in den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Innerhalb der Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Unterschiedsbeträge zu einer Bewertung zum Marktpreis am Bilanzstichtag sind im Rahmen der Erläuterungen der Vorräte dargelegt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen (ohne Instandhaltungsmaterial) sind zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren Marktwert am Bilanzstichtag aktiviert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungs- und Materialgemeinkosten auch Abschreibungen berücksichtigt werden.

In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen enthalten Pensionsverpflichtungen, Verpflichtungen aus Altersteilzeit sowie Verpflichtungen für Dienstjubiläen.

Die Pensionsverpflichtungen werden nach der versicherungsmathematischen Anwart-schaftsbarwertmethode ("Projected Unit Credit Method") unter Verwendung der Heubeck-Richttafeln 2018 G ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 2,31% gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Rentensteigerungen wurden mit 1,75% bzw. bei Einzelzusagen mit 1,00% berücksichtigt.

Die Altersteilzeitverpflichtungen sowie die Verpflichtung für Jubiläumszuwendungen werden ebenfalls nach der Anwartschaftsbarwertmethode ermittelt und sind zum laufzeitäquivalent abgezinsten notwendigen Erfüllungsbetrag bilanziert. Als Abzinsungsfaktor wurde für die Jubiläumszuwendungen pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,61% gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Für die Altersteilzeitverpflichtungen wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von drei Jahren von 0,45% verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 3,00% bei der Jubiläumsrückstellung berücksichtigt. Die Verpflichtungen für Altersteilzeit sind durch eine Bankbürgschaft vor Insolvenz gesichert.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Dies gilt ebenso für Differenzen, die sich bei der Danone Pensions Management GmbH ergeben. Verlustvorträge werden, soweit zulässig, innerhalb der nächsten fünf Jahre mit steuerpflichtigem Einkommen verrechnet. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Im Geschäftsjahr 2020 wurden aktive latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge aktiviert.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet.

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen.

Soweit Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet werden, kommen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zur Anwendung:

Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen. In den Fällen, in denen sowohl die "Einfrierungsmethode", bei der die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht bilanziert werden, als auch die "Durchbuchungsmethode", wonach die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko sowohl des Grundgeschäfts als auch des Sicherungsinstruments bilanziert werden, angewandt werden können, wird die Einfrierungsmethode angewandt.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Im Geschäftsjahr 2020 wurden außerplanmäßigen Abschreibungen auf Anlagen am Standort Rosenheim, der 2021 geschlossen wird, in Höhe von 6.412 TEUR vorgenommen.

Angaben zum Anteilsbesitz

Währung Beteiligung Eigenkapital Ergebnis
% in TEUR in TEUR
Inland
- Danone Pensions Management GmbH, Haar (2020) EUR 100 16.106 -2.100
Ausland
- Danone GesmbH, Wien, (Österreich) (2019) EUR 100 545 2.000

Die Danone Pensions Management GmbH zeigt zum 31.12.2020 einen Jahresfehlbetrag von EUR -2.092.638,26. Dieser stellt aufgrund des bestehenden Verlustübernahmevertrages mit der Danone GmbH eine Verbindlichkeit gegenüber der Danone Pensions Management GmbH dar.

Vorräte

31.12.2020 31.12.2019
TEUR TEUR
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 5.948 5.417
Unfertige Erzeugnisse 7 8
Fertige Erzeugnisse 2.400 3.263
Handelswaren 2.767 1.226
11.122 9.914

Die Anwendung der Bewertungsmethoden nach §§ 240 Abs. 4, 256 Satz 1 HGB führte im Vergleich zu einer Bewertung auf der Grundlage des letzten vor dem Abschlussstichtag bekannten Marktpreises zu keinen wesentlichen Unterschiedsbeträgen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind TEUR 18 (Vorjahr: TEUR 20) enthalten, die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 8.914 (Vorjahr: TEUR 7.638) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Ferner sind darin Cashpool-Forderungen in Höhe von TEUR 40.004 (Vorjahr: TEUR 28.946) enthalten.

Latente Steuern

Die aktiven latenten Steuern resultieren aus folgenden Sachverhalten:

31.12.2020 31.12.2019
TEUR TEUR
Latente Steuersansprüche auf Differenzen bilanzieller Wertansätze für
• Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände 0 0
• Finanzanlagen (Danone Pensions Management GmbH) 408 57
• Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände 3 4
• Vorräte - Wertberichtigung 609 545
• Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.029 1.849
• Sonstige Rückstellungen 127 189
3.176 2.644
Latente Steueransprüche auf Verlustvorträge 5.257 0
Aktive latente Steuern netto 8.433 2.644

Der Überhang der aktiven über die passiven latenten Steuern würde im Geschäftsjahr 2020 zu einem ausschüttungsgesperrten Betrag in Höhe von TEUR 8.433 (Vorjahr: TEUR 2.644) führen.

Bei der Bewertung der latenten Steuern wurde der unternehmensindividuelle Steuersatz von 28,4% herangezogen. Die Körperschaftsteuer inklusive Solidaritätszuschlag wurde mit 15,8 % abgegrenzt. Für die Gewerbesteuer wurde ein Steuersatz in Höhe von 12,6% berücksichtigt, der aufgrund unterschiedlicher Hebesätze der Betriebsstätten mittels eines durchschnittlichen Hebesatzes berechnet wurde.

Stammkapital

Am Stammkapital in Höhe von EUR 20.480.000 ist die Compagnie Gervais Danone S.A., Paris, Frankreich, mit einem Anteil von 100 % beteiligt.

Bilanzverlust

Im Bilanzverlust ist ein Verlustvortrag von TEUR 209.899 (Vorjahr TEUR 202.468) enthalten; im Übrigen verweisen wir auf den Vorschlag für die Verwendung des Bilanzverlustes sowie die Darstellung der Überleitung des Jahresfehlbetrages zum Bilanzverlust in der Gewinn- und Verlustrechnung.

Rückstellungen für Pensionen

Aus der Berechnung der Rückstellung unter Berücksichtigung des durchschnittlichen Zinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und der Rückstellung unter Berücksichtigung des durchschnittlichen Zinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ergibt sich gem. §253Abs. 6 HGB ein Unterschiedsbetrag für Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 1.615 (Vorjahr: TEUR 1.679) und unterliegt einer Ausschüttungssperre.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Restrukturierungsaufwendungen, Werbekostenzuschüsse, Rabatte und Rückvergütungen an Kunden sowie Milchgeldrückzahlungen an Milchlieferanten, Abfindungen, Prämien und Gewinnbeteiligungen an Mitarbeiter gebildet. Die Rückstellung für Restrukturierung beläuft sich auf etwas mehr als die Hälfte der gesamten sonstigen Rückstellungen.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen in TEUR dargestellt.

Restlaufzeiten zum 31.12.2020 Restlaufzeit zum 31.12.2019
bis 1 Jahr größer als 1 Jahr bis zu 5 Jahre mehr als 5 Jahre GESAMT bis 1 Jahr größer als 1 Jahr GESAMT
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 26.885 0 0 26.885 29.416 0 29.416
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 16.483 0 0 16.483 15.410 0 15.410
3. Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter 1.072 0 0 1.072 20 0 20
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.176 24 0 1.176 1.276 177 1.453

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stehen vollständig im Zusammenhang mit Lieferungen und Leistungen (Vorjahr: TEUR 15.410).

Sämtliche Verbindlichkeiten sind unbesichert.

Außerbilanzielle Geschäfte

Im Geschäftsjahr 2020 bestanden Operating-Leasing-Verträge. Darüber hinaus wurden zur Finanzierung der operativen Geschäftstätigkeit am 4. Mai 2012, 26. Juni 2013 und 17. Dezember 2014 Factoringverträge abgeschlossen. Die Danone GmbH weist zum 31. Dezember 2020 keine Factoringgeschäfte auf, der Umfang beträgt EUR 0,0 Mio. Es sind daher aus diesen außerbilanziellen Geschäften derzeit keine Risiken ersichtlich.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2020 bestanden in Höhe von TEUR 41.322 sonstige finanzielle Verpflichtungen (davon keine gegenüber verbundenen Unternehmen). Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen u. a. folgende Sachverhalte:

Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen TEUR
Fällig 2021 413
Fällig 2022-2026 174
Summe Miet- und Leasingverträge 587
Bestellobligo aus erteilten Investitionsaufträgen TEUR
Fällig 2021 7.288
Sonstiges (im Wesentlichen langfristige Abnahmeverträge mit Lieferanten) TEUR
Fällig 2021 32.999
Fällig 2022-2026 448
Summe Sonstiges 33.447

Derivative Finanzinstrumente

Angaben zu Finanzinstrumenten (nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanziert):

Art/Kategorie Nominalbetrag Beizulegender Zeitwert Buchwert (sofern vorhanden) In Bilanzposten (sofern in Bilanz erfasst)
TEUR TEUR TEUR
Währungsbezogene Geschäfte 10.917 11.091 0 n/a
(2019: 9.708) (2019:9.844) (2019: 0)

Bei den währungsbezogenen Geschäften handelt es sich um Devisentermingeschäfte in den Währungen polnische Zloty (PLN) sowie tschechische Krone (CZK). Der angegebene beizulegende Wert spiegelt den Marktwert wider.

Für nicht geschlossene Positionen besteht im Folgejahr ein Risiko in Höhe von TEUR 41, daher wurde zum 31. Dezember 2020 eine Rückstellung für drohende Verluste in dieser Höhe gebildet (Vorjahr: Rückstellung i.H.v. TEUR 0).

Bewertungseinheiten

Folgende Bewertungseinheiten wurden gebildet:

Grundgeschäft/ Sicherungsinstrument Risiko / Art der Bewertungseinheit Einbezogener Betrag Höhe des abgesicherten Risikos
Fremdwährungsverbindlichkeit / Devisenderivat Währungsrisiko / Portfolio hedge TEUR 1.834 TPLN 8.083
(2019: TEUR 1.588) (2019: TPLN 6.810)

Die gegenläufigen Zahlungsströme von Grund- und Sicherungsgeschäften gleichen sich im Umfang von TEUR 1.834 im Sicherungszeitraum Januar 2021 voraussichtlich aus, da laut Konzernrisikopolitik Risikopositionen (hier: Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen) vor ihrer Entstehung in betragsmäßig gleicher Höhe in derselben Währung und Laufzeit durch Devisentermingeschäfte abgesichert werden.

Zur Messung der Effektivität der Sicherungsbeziehung wird die "Critical-Term-Match-Methode" verwendet.

Für die geplanten Einkäufe von Handelsware eines Geschäftsjahres, die in Fremdwährung erfolgen, werden Devisentermingeschäfte geschlossen. Für diese werden angesichts des zuverlässig planbaren Umfangs und zeitlichen Anfalls antizipative Bewertungseinheiten gebildet. Während eines Geschäftsjahres werden laufend Planungen für Fremdwährungs-Grundgeschäfte aktualisiert und die Sicherungsgeschäfte entsprechend angepasst.

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Umsatzerlöse in TEUR 2020 2019
aus der typischen Geschäftstätigkeit 340.731 317.858
aus Kostenweiterbelastungen an verbundene Unternehmen 19.320 19.240
aus Verkauf von halbfertigen Erzeugnissen und Nebenprodukten 213 187
sonstige Umsatzerlöse 142 166
aus Mieterträgen 6 6
Umsatzerlöse 360.412 337.457

Die Umsatzerlöse lassen sich wie folgt darstellen:

2020 2019
TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse aus der typischen Geschäftstätigkeit
- Frischprodukte 338.739 99,4 314.668 99,0
- Milch und Rahm, Milchkonzentrat sowie Trockenprodukte 1.992 0,6 3.190 1,0
Umsatzerlöse aus der typischen Geschäftstätigkeit Gesamt 340.731 100,0 317.858 100,0
Umsatzerlöse nach Regionen
Umsatzerlöse aus der typischen Geschäftstätigkeit - Inland 228.954 63,5 204.064 61,0
Umsatzerlöse aus der typischen Geschäftstätigkeit - Ausland 111.777 31,0 113.794 34,7
Umsatzerlöse aus Kostenweiterbelastungen an verbundene Unternehmen - Inland 8.237 2,3 7.490 2,72
Umsatzerlöse aus Kostenweiterbelastungen an verbundene Unternehmen - Ausland 11.083 3,1 11.750 2,6
Umsatzerlöse aus Verkauf von halbfertigen Erzeugnissen und Nebenprodukten - Inland 213 0,1 187 0,1
Umsatzerlöse aus Verkauf von halbfertigen Erzeugnissen und Nebenprodukten - Ausland 0 0,0 0 0,0
Umsatzerlöse aus Mietverträgen - Inland 6 0,0 6 0,0
Umsatzerlöse aus Mietverträgen - Ausland 0 0,0 0 0,0
Sonstige Umsatzerlöse - Inland 142 0,0 166 0,1
Sonstige Umsatzerlöse - Ausland 0 0,0 0 0,0
Umsatzerlöse Gesamt 360.412 100,0 337.457 100,0

Die Umsatzerlöse aus Kostenweiterbelastungen an verbundene Unternehmen enthalten innerkonzernliche Kostenumlagen für personenbezogene Leistungen für entsandte Arbeitnehmer in Höhe von TEUR 4.032 (Vorjahr TEUR 2.902) und für Dienstleistungen (z.B. für IT und Marketingleistungen) in Höhe von TEUR 14.575 (Vorjahr TEUR 15.678) sowie Erlöse aus weiterberechneten Paletten in Höhe von TEUR 714 (Vorjahr TEUR 660).

Die Umsatzerlöse aus Verkauf von halbfertigen Erzeugnissen und Nebenprodukten enthalten Erlöse aus dem Verkauf von Molke in Höhe von TEUR 95 (Vorjahr TEUR 129) und von Ausschuss in Höhe von TEUR 118 (Vorjahr TEUR 58).

Die sonstigen Umsatzerlöse enthalten im Wesentlichen Erlöse von Essensgeld in Höhe von TEUR 131 (Vorjahr TEUR 95).

Sonstige betriebliche Erträge

Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 3.501 (Vorjahr TEUR 4.474) handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.806 (Vorjahr TEUR 3.427) sowie um Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 1.270 (Vorjahr TEUR 949). Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 76 (Vorjahr TEUR 15).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 106.398 (Vorjahr TEUR 70.173) beinhalten im Wesentlichen Werbe- und Marketingaufwendungen in Höhe von TEUR 12.336 (Vorjahr TEUR 14.431), Aufwendungen in Höhe von TEUR 47.010 (Vorjahr TEUR 8.147) im Wesentlichen für Restrukturierungsaufwendungen, Logistikkosten in Höhe von TEUR 16.790 (Vorjahr TEUR 16.129), Lizenzgebühren in Höhe von TEUR 12.287 (Vorjahr TEUR 11.291), externe Dienstleistungen und Beratungskosten in Höhe von TEUR 3.324 (Vorjahr TEUR 1.359), Management Fees in Höhe von TEUR 3.204 (Vorjahr TEUR 3.028), personalbezogene Aufwendungen TEUR 1.973 (Vorjahr TEUR 1.870), Gebühren für den "Grünen Punkt" in Höhe von TEUR 3.740 (Vorjahr TEUR 2.790), Instandhaltung TEUR 1.845 (Vorjahr TEUR 2.977), Mieten und Leasinggebühren in Höhe von TEUR 1.216 (Vorjahr TEUR 2.389), Reise- und Bewirtungskosten in Höhe von TEUR 1.300 (Vorjahr TEUR 2.103), Währungsumrechnungsdifferenzen TEUR 1.383 (Vj. TEUR 1.059) sowie periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 80 (Vorjahr TEUR 64).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag setzen sich aus dem laufenden Steueraufwand in Höhe von TEUR 0 und einem periodenfremden Steueraufwand für Vorjahre in Höhe von TEUR 423 sowie dem Steuerertrag aus der Aktivierung latenter Steuern in Höhe von TEUR 5.789 zusammen.

VI. Sonstige Angaben

Aufsichtsrat

 

Vorsitzender: Markus Sandmayr, General Manager Early Life Nutrition Frankreich,

 

Jürgen Esser, Vice President Waters & Africa,

 

Arbeitnehmervertreter: Detlev Katzwinkel, Master Data Manager bei der Danone GmbH.

Geschäftsführung

Richard Trechman, Geschäftsführer

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Auf die in § 285 Nr. 9a HGB geforderte Angabe der an die Geschäftsführer für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2020 gewährten Gesamtbezüge wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Gesamtbezüge des Aufsichtsrats

Die Bezüge des Aufsichtsrats beliefen sich im Geschäftsjahr 2020 auf TEUR 0.

Gesamtbezüge und Rückstellungen für Pensionen und Anwartschaften ehemaliger Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrats

Für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen betrugen die Bezüge TEUR 85.

Die Pensionsrückstellungen für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen sind in voller Höhe gebildet und belaufen sich zum 31. Dezember 2020 auf TEUR 1.302.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

2020 2019
Mitarbeiter Produktion 189 184
Mitarbeiter Verwaltung 424 425
Mitarbeiter Vertrieb 66 54
Gesamt Mitarbeiteranzahl 679 663

Konzernverhältnisse

Die Danone GmbH gehört zur Gruppe Danone S.A., Paris, Frankreich, und repräsentiert die Sparte Milchfrische des Konzerns in Deutschland. Ihre 100%-ige Gesellschafterin ist die Compagnie Gervais Danone S.A., Paris, Frankreich, die höchste Konzernmutter ist die Danone S.A., Paris, Frankreich. Die Danone S.A., Paris, Frankreich erstellt einen Konzernabschluss und -lagebericht, in den die Danone GmbH, die Compagnie Gervais Danone S.A., Paris, Frankreich einbezogen werden. Da dieser Konzernabschluss der Danone S.A., Paris, Frankreich, nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt wird, weichen die dabei angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden teilweise von den diesbezüglichen deutschen handelsrechtlichen Bestimmungen ab. Abweichungen ergeben sich unter anderem hinsichtlich der Bewertung von immateriellen Vermögensgegenständen und der Bewertung von Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen.

Die Danone GmbH erstellt selbst keinen Teilkonzernabschluss, sondern plant, die Konzernabschluss-Befreiungsmöglichkeit des § 291 HGB in Anspruch zu nehmen und eine deutsche Übersetzung des Konzernabschlusses und -lageberichtes der Danone S.A. zum 31. Dezember 2020 zu erstellen und diese veröffentlichen zu lassen.

Prüfungs- und Beratungsgebühren des Abschlussprüfers

Zu den Angaben nach § 285 Nr. 17 a - d HGB verweisen wir auf die Angaben im Konzernabschluss der Danone S.A., Paris, Frankreich, der nach den Regeln der französischen Börsenaufsicht sowie auf der Webpage der Danone S.A. veröffentlicht wird (http://finance.danone.com).

Gewinnverwendung/ Gewinnverwendungsvorschlag

Am 28. Mai 2020 hielten die Gesellschafter der Danone GmbH eine Gesellschafterversammlung ab, in der der Vortrag des Bilanzverlustes in Höhe von EUR 209.898.677,27 beschlossen wurde.

Das Geschäftsjahr 2020 schließt mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 36.328.255,95 ab. Nach Verrechnung mit dem Bilanzverlust des Vorjahres (EUR 209.898.677,27) ergibt sich ein Bilanzverlust in Höhe von EUR 246.226.933,22. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzverlust in Höhe von EUR 246.226.933,22 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Haar, den 17. Juni 2021

Richard Trechman

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2020

Anschaffungs-und Herstellungskosten
01.01.2020 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2020
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software 3.703.779,18 270.601,25 20.678,50 374.576,25 4.328.278,18
2. Geschäfts- oder Firmenwert 597.144.846,80 0,00 0,00 0,00 597.144.846,80
600.848.625,98 270.601,25 20.678,50 374.576,25 601.473.124,98
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 39.812.287,83 570.677,53 0,00 651.529,72 41.034.495,08
2. Technische Anlagen und Maschinen 162.092.101,76 1.490.723,21 8.173.041,50 1.140.822,75 156.550.606,22
3. Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 51.664.300,98 419.142,00 169.482,72 386.558,13 52.300.518,39
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.064.110,19 6.098.260,55 0,00 -2.553.486,85 6.608.883,89
256.632.800,76 8.578.803,29 8.342.524,22 -374.576,25 256.494.503,58
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 341.477,71 0,00 26.000,01 0,00 315.477,70
2. Sonstige Ausleihungen 85.908,39 0,00 23.538,39 0,00 62.370,00
427.386,10 0,00 49.538,40 0,00 377.847,70
857.908.812,84 8.849.404,54 8.412.741,12 0,00 858.345.476,26
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2020 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2020
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software 3.273.484,64 417.908,74 20.678,50 0,00 3.670.714,88
2. Geschäfts- oder Firmenwert 474.573.418,23 24.514.285,71 0,00 0,00 499.087.703,94
477.846.902,87 24.932.194,45 20.678,50 0,00 502.758.418,82
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 33.567.231,56 1.483.498,24 0,00 0,00 35.050.729,80
2. Technische Anlagen und Maschinen 148.075.595,58 6.018.687,99 8.173.041,50 0,00 145.921.242,07
3. Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 46.992.661,50 2.438.125,21 169.402,68 0,00 49.261.384,03
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
228.635.488,64 9.940.311,44 8.342.444,18 0,00 230.233.355,90
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
706.482.391,51 34.872.505,89 8.363.122,68 0,00 732.991.774,72
Restbuchwerte
31.12.2019 31.12.2020
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software 430.294,54 657.563,30
2. Geschäfts- oder Firmenwert 122.571.428,57 98.057.142,86
123.001.723,11 98.714.706,16
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.245.056,27 5.983.765,28
2. Technische Anlagen und Maschinen 14.016.506,18 10.629.364,15
3. Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 4.671.639,48 3.039.134,36
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.064.110,19 6.608.883,89
27.997.312,12 26.261.147,68
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 341.477,71 315.477,70
2. Sonstige Ausleihungen 85.908,39 62.370,00
427.386,10 377.847,70
151.426.421,33 125.353.701,54

Lagebericht für 2020

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Grundlagen des Unternehmens

Die Danone GmbH gehört zur Gruppe Danone S.A., Paris, Frankreich, und repräsentiert die Sparte Milchfrische des Konzerns in Deutschland. Ihr direkter Gesellschafter mit einer Beteiligung am Stammkapital in Höhe von 20,48 Mio. EUR ist die Compagnie Gervais Danone S.A., Paris, Frankreich, mit einem Anteil von 100%.

Firmensitz und Hauptverwaltung der Danone GmbH ist in Haar bei München. Die Danone GmbH betreibt in Deutschland zwei eigene Molkereien in Ochsenfurt und Rosenheim. Diese werden von Landwirten aus der Region täglich mit frischer Milch beliefert.

Abnehmer der Danone GmbH im Inland sind überwiegend die großen Handelsketten und Discounter. Des Weiteren werden im Geschäftsfeld B2B ausgewählte Abnehmer direkt beliefert, darunter Krankenhäuser, Seniorenstifte und Hotels. Die Danone GmbH beliefert im Ausland ausschließlich Unternehmen im Verbund der Gruppe.

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen 1

Die Verbraucherpreise in Deutschland erhöhten sich im Jahr 2020 durchschnittlich um +0,5% und damit in geringerem Maße im Vergleich zum Vorjahr (+1,4%).

Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich in Deutschland im Jahr 2020 durchschnittlich um +2,4%, während die Preise für Energie im gleichen Zeitraum um -4,8% sanken. Die gesamte Inflation, ausgenommen Nahrungsmittel und Energie, liegt im Jahr 2020 bei 0,9%.

Entwicklung der Milchfrischebranche

Der deutsche Milchfrischemarkt weist im Geschäftsjahr 2020 eine positive Entwicklung des Volumens von 2.473 Mio. t im Jahr 2019 auf 2.648 Mio. t im Jahr 2020 auf (+7,1%). Der branchenweite Umsatz nimmt mit +8,1% gegenüber dem Vorjahr zu.

1 Statistisches Bundesamt (www.destatis.de): Pressemitteilung Nr. 025 vom 19. Januar 2021

Die traditionellen Segmente des Milchfrischemarktes entwickeln sich weitgehend positiv, insbesondere das Volumen des Segments Fruchtjoghurt wuchs von 494 Mio. t im Jahr 2019 auf nun 498 Mio. t im Jahr 2020 (+0,7%). In den Jahren zuvor gingen die Volumen dieses Segments kontinuierlich zurück. Die Volumen der Segmente Brotaufstrich (+14,3%) und Milchmischgetränke (+29,4%) nehmen, wie schon in den Vorjahren, weiterhin zu.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Umsatzerlöse sowie das Jahresergebnis stellen die für die Adressaten dieses Berichts wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren dar.

2. Geschäftsverlauf

Position der Danone GmbH innerhalb der Milchfrischebranche

Die Danone GmbH verzeichnet einen mengenmäßigen Marktanteil von 4,1% (Vorjahr: 3,9%). Der wertmäßige Marktanteil beträgt 5,9% (Vorjahr: 5,6%).

Der Gewinn von Marktanteilen ist im Wesentlichen auf die Marke Actimel zurückzuführen. Die Marke Actimel weist die höchsten Absatzmengen im Portfolio von Danone auf. Sie verzeichnet einen Gewinn der Verkaufsmengen von 37,6 k t (kilo Tonne) im Geschäftsjahr 2019 auf 47 k t im Jahr 2020. Die traditionellen Sorten zeigen ein Wachstum von 19,6% auf, von 17,8 k t im Jahr 2019 auf 21,3 k t im Jahr 2020. Darüber hinaus wuchs das Volumen der speziell für Kinder angebotenen Sorten von 4,3 k t im Jahr 2019 auf 6,0 k t. im Jahr 2020. Diese 1,7 k t. an zusätzlichem Volumen entsprechen einem Umsatz von EUR 5,3 Mio.

Das Volumen der Marke Activia stieg von 27,6 k t im Geschäftsjahr 2019 auf 29,9 k t im Jahr 2020. Das Volumen derjenigen Sorten von Activia, denen Cerealien beigefügt werden, stieg dabei um 0,3 k t gegenüber dem Vorjahr (8,2 k t, Vorjahr: 7,9 k t). Die Marke Activia umfasst zudem Varianten an Naturjoghurt, deren Volumen insgesamt um 14,9% gegenüber dem Vorjahr zunimmt (3,4 k t, Vorjahr: 3,0 k t).

Dany Sahne verzeichnet im Jahr 2020 erneut steigende Verkaufsmengen (14,9 k t, Vorjahr: 13,5 k t). Danone nahm zum Ende des Geschäftsjahres 2020 erstmals einen Pudding in das Sortiment von Dany Sahne, der ausschließlich aus pflanzlichen Zutaten hergestellt wird. Diese Sorte trug geringfügig zum Erfolg bei Marke im Geschäftsjahr 2020 bei.

Die verkaufte Menge der Marke Fruchtzwerge stieg im Geschäftsjahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr um +3,7% an (13,9 k t, Vorjahr: 13,4 k t).

Zum Ende des Geschäftsjahres 2019 wurden die ersten mit Eiweißen angereichterten Produkte der Marke MyPro an den Handel ausgeliefert. Im Geschäftsjahr 2020 erzielten die Produkte dieser Marke einen Umsatz in Höhe von EUR 4,5 Mio.

Die im Geschäftsjahr 2019 eingeführte Marke All I Want wurde eingestellt. Die Produkte dieser Marke wurden ausnahmslos mit natürlichen Zutaten hergestellt.

Ertragslage

Die Danone GmbH erzielte im Geschäftsjahr 2020 Umsatzerlöse in Höhe von EUR 360,4 Mio. (Vorjahr: EUR 337,5 Mio.), was einem prozentualen Anstieg um 6,8 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Diese beinhalten Erlöse mit Frischprodukten im Inland in Höhe von EUR 227,7 Mio. (Vorjahr: EUR 205,8 Mio.) sowie exportierte Frischprodukte in Höhe von EUR 111,1 Mio. (Vorjahr: EUR 113,0 Mio.). Die Erlöse mit Milch-, Rahm- und Trockenprodukten betrugen EUR 2,0 Mio. (Vorjahr: EUR 3,2 Mio.). Im Vergleich zu der im Vorjahr prognostizierten Entwicklung wurden die Umsatzziele erreicht.

Der gestiegene Umsatz mit Frischprodukten steht in direkten Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie: Die Bevölkerung wurde dazu aufgerufen, sofern möglich, in der eigenen Wohnung zu bleiben sowie körperlichen Kontakt zu Personen außerhalb des Hausstands zu meiden. Es wurden grundsätzlich mehr Mahlzeiten in der eigenen Wohnung zubereitet und verzehrt, auch der Konsum von Frischeprodukten wie Joghurt nahm dadurch zu.

Das Betriebsergebnis (= Ergebnis vor Zinsen und Steuern) im Geschäftsjahr 2020 betrug EUR -41,1 Mio. (Vorjahr: EUR -5,9 Mio.), es verschlechterte sich insbesondere aufgrund deutlich höherer sonstiger betrieblicher Aufwendungen vor allem infolge von Restrukturierungsmaßnahmen am Standort Rosenheim (geplante Schließung 2021) (EUR -106,4 Mio.) im Vergleich zum Vorjahr (EUR -70,2 Mio.) sowie aufgrund von höheren Abschreibungen. Die Rentabilität des Umsatzes lag demnach bei -11,41% (Vorjahr: -1,76%). Der Materialaufwand nahm im Vergleich zum Vorjahr deutlich zu (+7,09%), folglich liegt die Materialintensität (= Materialaufwand/Gesamtleistung) des Geschäftsjahres mit +56,98% geringfügig über dem Wert des Vorjahres (+56,51%). Das Betriebsergebnis im Jahr 2020 wird, wie in den Vorjahren, durch die jährliche lineare Abschreibung des Geschäfts- und Firmenwertes in Höhe von EUR 24,5 Mio. (Vorjahr: EUR 24,5 Mio.) beeinflusst.

Danone koordiniert Einkäufe im Rahmen des Projekts Protein, an dem weltweite Gesellschaften der Gruppe teilnehmen. Das gemeinsame Vorgehen trug wesentlich dazu bei, dass die Materialintensität des Vorjahres trotz globaler Pandemie gehalten werden konnte.

Das Finanzergebnis der Danone GmbH im Geschäftsjahr 2020 betrug EUR -0,4 Mio. (Vorjahr: EUR 4,6 Mio.). Im Finanzergebnis ist die Dividendenzahlung der Danone Ges.m.b.H., Wien, Österreich, enthalten, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Danone GmbH. Die Ausschüttung aus dem Bilanzgewinn betrug EUR 2,0 Mio. (Vorjahr: EUR 2,3 Mio.) und wurde mit Wertzustellung zum 15. Juni 2020 an die Danone GmbH ausgezahlt.

Die Danone Pensions Management GmbH, Haar, erzielte im Geschäftsjahr 2020 einen Verlust in Höhe von EUR 2,1 Mio., der gemäß bestehenden Verträgen von der Danone GmbH übernommen wurde (Vorjahr: Ertrag aus Gewinnabführung, EUR 2,5 Mio.). Diese Entwicklung resultierte im Wesentlichen aus hohen sonstigen betrieblichen Aufwendungen sowie geringeren Zinserträgen.

Nach Berücksichtigung des Finanzergebnisses sowie den Ertragsteuern und den sonstigen Steuern in Höhe von EUR +5,2 Mio. (Vorjahr: EUR -6,1 Mio.) resultierte für das Geschäftsjahr 2020 ein Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR -36,3 Mio. (Vorjahr: EUR -7,4 Mio.) und entwickelte sich somit schlechter als im Vorjahr prognostiziert.

Finanzlage

Die Danone GmbH verfügte zum Ende des Geschäftsjahres 2020 über liquide Mittel bestehend aus Cashpooling-Forderungen und Bankguthaben in Höhe von EUR 40,0 Mio. (Vorjahr: EUR 28,9 Mio.), sie nahmen im Vergleich zum Vorjahr um EUR 11,1 Mio. zu. Der Gesellschaft flossen dabei im Rahmen der laufenden Geschäftstätigkeit insgesamt EUR 19,9 Mio. (Vorjahr: EUR 34,8 Mio.) zu, während Investitionen in Höhe von EUR -8,8 Mio. (Vorjahr: EUR -4,4 Mio.) die liquiden Mittel verringerten. Die Gesellschaft verzeichnete für das Geschäftsjahr 2020, wie schon im Vorjahr, keinen Zu- oder Abfluss von liquiden Mitteln aus Finanzierungstätigkeit.

Die Danone GmbH legt ihre liquiden Mittel innerhalb der Gruppe in einem Cashpool an, der von der Danone Finance International S.A. mit Sitz in Paris, Frankreich verwaltet wird. Zum Ende der Geschäftsjahres 2020 befanden sich EUR 39,9 Mio. im Cashpool, die übrigen verfügbaren flüssigen Mittel (EUR 0,1 Mio.) sind Bankguthaben.

Die Danone GmbH hielt Vorräte zum Ende des Geschäftsjahres 2020 in Höhe von 11,1 Mio. (Vorjahr: EUR 9,9 Mio.), sie verfügte zudem über Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber nicht verbundenen Unternehmen in Höhe von 28,4 Mio. (Vorjahr: EUR 23,6 Mio.). Vorräte und genannte Forderungen übersteigen in Summe die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (EUR 26,9 Mio., Vorjahr: EUR 29,4 Mio.) um EUR 12,7 Mio. (Vorjahr: EUR 4,1 Mio.).

Das vollständige Umlaufvermögen betrug zum Ende des Geschäftsjahres 2020 insgesamt EUR 91,5 Mio. (Vorjahr: EUR 79,0 Mio.). Das kurzfristige Fremdkapital (EUR 107,8 Mio., Vorjahr: EUR 80,5 Mio.) ergab sich aus dem vollständigen Fremdkapital (EUR 124,1 Mio., Vorjahr: EUR 95,5 Mio.) abzüglich den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen (EUR 16,3 Mio., Vorjahr: EUR 15,0 Mio.). Das verfügbare Umlaufvermögen deckt somit +84,9% des kurzfristigen Fremdkapitals ab (Vorjahr: +98,2%).

Der Anteil des Umlaufvermögens (inklusive Rechnungsabgrenzungsposten sowie aktive latente Steuern) am Gesamtvermögen betrug +44,4% (Vorjahr: +35,1%). Das Anlagevermögen (inklusive Geschäfts- und Firmenwert) nahm demnach einen Anteil von +55,6% (Vorjahr: +64,9%) am Gesamtvermögen ein.

Der Abfluss von liquiden Mitteln aus Investitionstätigkeit (EUR -0,4 Mio, Vorjahr: EUR -4,4 Mio.) ergab sich vollständig aus Investitionen, insbesondere im Bereich technischer Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung am Standort Ochsenfurt. Der Abnutzungsgrad der Sachanlagen erhöhte sich somit um +0,7% auf +89,8% (Vorjahr: +89,1%).

Vermögenslage

Die Danone GmbH verfügt zum Ende des Geschäftsjahres 2020 über ein Gesamtkapital in Höhe von EUR 225,4 Mio. (Vorjahr: EUR 233,2 Mio.), das sich aus Eigenkapital in Höhe von EUR 101,4 Mio. (Vorjahr: EUR 137,7 Mio.) und Fremdkapital in Höhe von EUR 124,1 Mio. (Vorjahr: EUR 95,5 Mio.) zusammensetzt. Die Eigenkapitalquote nahm im Vergleich zum Vorjahr ab (45,0%; Vorjahr: 59,0%).

In das Sachanlagevermögen wurden in Geschäftsjahr 2020 EUR 8,8 Mio. investiert, insbesondere am Produktionsstandort Ochsenfurt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stiegen um EUR 11,3 Mio., was insbesondere auf höhere Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen zurückzuführen ist. Demgegenüber sanken die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände im Vergleich zum Vorjahr.

Es wurden aktive latente Steuern in Höhe von EUR 8,4 Mio. (Vj. EUR 2,6 Mio.) bilanziert.

Das gezeichnete Kapital (EUR 20,5 Mio.) sowie die Kapitalrücklagen (EUR 327,1 Mio.) haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Die Gesellschafter haben am 24. Juni 2020 beschlossen, den Bilanzverlust des Geschäftsjahres 2019 in Höhe von EUR 202,5 Mio. auf neue Rechnung vorzutragen.

Das Fremdkapital umfasst Rückstellungen für Pensionen und ähnliche, langfristige Verpflichtungen in Höhe von EUR 16,3 Mio. (Vorjahr: EUR 15,0 Mio.). Das übrige Fremdkapital (EUR 107,8 Mio., Vorjahr: EUR 80,5 Mio.) setzt sich zusammen aus Verbindlichkeiten (EUR 45,6 Mio, Vorjahr: EUR 46,3 Mio.), deren Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt, sowie kurzfristigen Rückstellungen (EUR 62,1 Mio., Vorjahr: EUR 34,2 Mio.).

Die Rückstellungen für Steuern und Sonstiges nahmen im Vergleich zum Vorjahr um EUR 27,9 Mio. zu. Die Differenz ergibt sich im Wesentlichen aus zusätzlichen Rückstellungen für Restrukturierungen. Dies betrifft insbesondere die geplante Schließung des Werks in Rosenheim in 2021. Gegenläufig wurden gemäß der Entwicklung des zu versteuernden Einkommens geringere Rückstellungen für Steuern gebildet (EUR 0,1 Mio., Vorjahr: EUR 3,6 Mio.).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber nicht verbundenen Unternehmen nahmen um EUR 2,5 Mio. ab (EUR 26,9 Mio, Vorjahr: 29,4 Mio.). Dies liegt überwiegend an Geschäftsvorfällen, die noch bewusst zum Ende des Geschäftsjahres 2020 beglichen wurden.

Die Bilanzsumme verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um EUR 7,8 Mio. auf EUR 225,4 Mio. Dies ist unter anderem durch die planmäßige Abschreibung des Geschäfts- und Firmenwertes auf EUR 98,1 Mio. bedingt.

Insgesamt ist die Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2020, insbesondere in Betracht auf COVID-19, aus Sicht der Geschäftsleitung günstig verlaufen.

3. Chancen- und Risikobericht

Chancen

Danone wird im Geschäftsjahr 2021 weitere Produkte mit natürlichen Zutaten und ohne zusätzlichen Zucker einführen. Ebenso wird Danone verstärkt auf pflanzliche Alternativen zu Milch setzen.

Danone wird die Marke Actimel im Geschäftsjahr 2021 um Fruchtjoghurt erweitern. Des Weiteren wird mit Actimel POWER ein Trinkjoghurt eingeführt, der mit zusätzlichen Vitaminen angereichert wird.

Danone lieferte im Herbst des Jahres 2019 erstmals Produkte von Activia 100% pflanzlich an den Handel aus, die mit Sojabohnen hergestellt werden. Im Jahr 2021 möchte Danone das Sortiment von Activia 100% pflanzlich um Produkte auf Grundlage von Hafer erweitern. Darüber hinaus werden im Laufe des Geschäftsjahres 2021 bereits eingeführte Sorten von Activia in größeren Bechern (500g) erhältlich sein. Es sind zudem weitere Sorten in Planung, die ohne zusätzlichen Zucker hergestellt werden.

Danone sieht sich darüber hinaus einer steigenden Nachfrage nach mit Eiweißen angereicherten Produkten gegenüber. Das Sortiment der Marke MyPro soll demnach im Geschäftsjahr 2021 um mit Eiweißen angereicherten Pudding und Mousse erweitert werden. Zudem soll auch MyPro um pflanzliche Alternativen zur Milch ergänzt werden.

Seit dem Geschäftsjahr 2019 sind erste Produkte der Marke Fruchtzwerge auch in Drogeriemärkten erhältlich. Im Geschäftsjahr 2020 nahmen Discounter weitere Produkte der Marke in ihr Sortiment auf. Danone möchte diese geschäftlichen Beziehungen im Geschäftsjahr 2021 fortführen und nach Möglichkeit erweitern.

Danone wird zudem auch im Geschäftsjahr 2021 an dem Bestreben festhalten, Kunden zunehmend über Angebote im Internet anzusprechen und dabei für bestehende als auch neu eingeführte Produkte von Danone zu werben.

Risiken

Zum Zeitpunkt dieses Berichts sind für die Gesellschaft keine Risiken erkennbar, die wesentlich über das allgemeine wirtschaftliche Risiko einer unternehmerischen Betätigung hinausgehen - insbesondere keine Risiken, die das Unternehmen im Ganzen gefährden würden. Die Geschäftsleitung der Danone GmbH sowie deren Mitarbeiter stehen im Austausch mit Verbänden, Medien und mit den Kunden, um Risiken im Vorfeld zu identifizieren und ihnen nach Möglichkeit vorzubeugen.

Die wesentlichen wirtschaftlichen Risiken im Zusammenhang einer unternehmerischen Betätigung lassen sich aus Sicht der Gesellschaft wie folgt darstellen:

Lieferengpässe: Danone ist darauf angewiesen, Rohstoffe in vertraglich vereinbarten Mengen zu erhalten. Insbesondere ein Ausfall von Milchbauern würde dazu führen, dass die Produktion von Danone zum Erliegen kommt.

Ausfall von Produktionsstätten: Der Ausfall einer Produktionsstätte würde Danone erheblichen Schaden zufügen. Ein Ausfall kann unter anderem zustande kommen durch mechanische Störungen an Maschinen, das Versagen der Informationstechnik oder auch durch Unterversorgung mit Elektrizität.

Konzentration des Wettbewerbs: Danone steht mit mehreren Herstellern in direktem Wettbewerb. Etwaige Zusammenschlüsse dieser Hersteller würden zu einem erschwerten Wettbewerb führen und die Position von Danone im Handel schwächen.

Sich schnell ändernde Bedarfe der Konsumenten: Danone kann womöglich nicht so schnell auf sich ändernde Bedarfe der Konsumenten reagieren, wie es notwendig wäre, um einen Rückgang des Absatzes zu verhindern. Dies betrifft sowohl die Nahrung als solche als auch deren Verpackung sowie Zertifizierung.

Die Gesellschaft ist auf tatkräftige Mitarbeit angewiesen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass es der Gesellschaft zeitweise oder dauerhaft an Fachkräften mangelt, Talente der Mitarbeiter nicht entsprechend gefördert werden oder auch die Motivation der Angestellten unter kaufmännisch notwendigen Entscheidungen leidet.

Risiken in Bezug auf Finanzinstrumente

Die Gesellschaft ist in das Cash-Pooling der Gruppe eingebunden. Der Bedarf an liquiden Mitteln ist dadurch stets gesichert, auch bei größeren Investitionen. Der Cash-Pool unterliegt den bei verzinsten Darlehen üblichen Risiken. Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass sich dieses Risiko nicht wesentlich auf die Ertragslage auswirkt.

Die Gesellschaft sichert Verbindlichkeiten in Fremdwährungen mittels Forward Hedging ab, um etwaige Verluste aufgrund von schwankenden Währungen zu verringern. Die Absicherung erfolgt innerhalb der Gruppe über Danone Finance International S.A. mit Sitz in Paris, Frankreich. Das Forward Hedging erfolgt ohne Beteiligung von Dritten, zudem wird mit den geschlossenen Kontrakten nicht gehandelt (Over-the-counter, OTC).

Risiken in Bezug auf die COVID-19-Pandemie

Danone ist sich darüber bewusst, dass COVID-19 auch weiterhin Auswirkungen auf das operative Geschäft der Gesellschaft nehmen kann. So können sich Preise für Waren im Einkauf unerwartet verändern, Lieferanten kurzfristig ausfallen oder auch die Nachfrage nach den eigenen Produkten zurückgehen. Zum Zeitpunkt dieses Berichts ist es der Gesellschaft nicht möglich, die tatsächlichen Auswirkungen von COVID-19 auf das Geschäftsjahr 2021 konkret zu benennen.

4. Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f HGB 2

Die Danone GmbH, Haar, unterliegt gemäß dem Drittelbeteiligungsgesetz den Vorschriften des Mitbestimmungsrechts. Aus diesem Grund wurde ein Aufsichtsrat bestellt. Gemäß § 52 Abs. 2 GmbHG sind Zielgrößen in der Gesellschafterversammlung festzulegen für den Anteil an Frauen sowohl im Aufsichtsrat als auch unter den Geschäftsführern.

Im Geschäftsjahr 2020 hat die Gesellschaft sowohl auf Ebene der Geschäftsführung als auch im Aufsichtsrat eine Frauenquote bis 31. Dezember 2020 auf mindestens 0% festgelegt. Die Frauenquote in der ersten und zweiten Ebene unter der Geschäftsleitung wurde gemäß § 36 GmbHG bis 31. Dezember 2020 auf mindestens 0% festgelegt.

Im Aufsichtsrat beträgt die Frauenquote derzeit 0%, in der Geschäftsleitung (Geschäftsführer sowie Direktoren) 33,3% sowie 61,0% in der darunterliegenden Führungsebene.

5. Prognosebericht

Die Wirtschaft in Deutschland verzeichnet laut Sachverständigenrat aufgrund von COVID-19 eine Rezession, die vergleichbar zuletzt im Jahr 2009 während der globalen Finanzkrise erfasst wurde. Demnach sank das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2020 um -5,1% gegenüber dem Vorjahr. Laut Prognose des Rates, die im November 2020 veröffentlicht wurde, wird das BIP im Jahr 2021 um +3,7% wachsen. 3

Der Prognose für das Jahr 2021 liegen die Annahmen zugrunde, dass in Deutschland kein weiterer, umfangreicher Shutdown notwendig sein wird, um das Infektionsgeschehen unter Kontrolle zu halten, sowie internationale Lieferketten nicht wesentlich durch die Pandemie gestört werden. Ein ebensolcher Shutdown wurde jedoch über weite Teile des 1. Quartals 2021 angeordnet. Die Prognose unterliegt gemäß dem Rat daher einem erheblichen Abwärtsrisiko.

Es bleibt somit grundsätzlich schwierig, detaillierte Vorhersagen zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft zu treffen. Danone erwartet, dass die Preise für Rohstoffe volatil bleiben. Die Geschäftsleitung ist sich dessen bewusst und bezieht die schwankenden Preise weiterhin in die Gestaltung ihrer eigenen Preise und somit in Gespräche mit dem Handel ein.

2 Ungeprüfte Angaben im Sinne des IDW PS 350 n.F.
3 Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (www.sachverstaendigenrat- wirtschaft.de), Jahresgutachten 2020/2021, November 2020.

Die Geschäftsleitung rechnet trotz COVID-19 im Geschäftsjahr 2021 mit einem Anstieg der Absatzmengen im niedrigen einstelligen Bereich. Im gleichen Maße dürften die Umsatzerlöse steigen, die einen finanziellen Leistungsindikator darstellen. Dieser Prognose liegen folgende Annahmen zugrunde: Die im Geschäftsjahr 2021 eingeführten Produkte führen zu zusätzlichem Absatz, zudem steigt der Erlös pro abgesetzte Menge (gemessen in Kilogramm) geringfügig an. Dem stehen Preise für Rohstoffe gegenüber, die voraussichtlich ebenfalls geringfügig steigen werden.

Die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2020 sind maßgeblich durch die Aufgabe des Werks in Rosenheim beeinflusst. Dies ausgenommen, rechnet die Geschäftsleitung damit, dass das Jahresergebnis des Geschäftsjahres 2021 nur geringfügig von den Ergebnissen des Geschäftsjahres 2020 abweichen wird.

Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass die Umsatzerlöse der Tochtergesellschaft mit Sitz in Wien, Österreich im Geschäftsjahr 2021 sich auf dem Niveau von 2020 bewegen werden, es wird folglich mit einem abzuführenden Ergebnis in ähnlichem Umfang wie im abgelaufenen Geschäftsjahr für 2021 gerechnet.

Danone wird voraussichtlich zum 31. August 2021 das Werk in Rosenheim schließen. Dies wird bilanziell dazu führen, dass sich sowohl Vorräte als auch die kurzfristigen Verbindlichkeiten in entsprechender Höhe verringern. Davon abgesehen erwartet die Gesellschaft eine weitgehend unveränderte Finanz- und Vermögenslage.

Die Geschäftstätigkeit der Danone GmbH wurde im Rahmen der politischen Diskussion um COVID-19 zur Kritischen Infrastruktur erklärt. Der Gesellschaft ist es damit erlaubt, weiterhin zu produzieren, sofern Auflagen zum Schutz der Mitarbeiter eingehalten werden. Die Geschäftsleitung ist sich ihrer Verantwortung sowohl gegenüber den Mitarbeitern als auch der Politik bewusst und orientiert sich an den Handlungsempfehlungen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. 4

 

Haar, den 17. Juni 2021

Richard Trechman, Geschäftsführer

4 Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (www.kritis.bund.de), Ausbreitung des neuen Coronovirus (Covid-19) SARS-CoV-2: Handlungsempfehlungen für Unternehmen, insbesondere für Betreiber Kritischer Infrastrukturen, laufende Revision.

Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt

Wir, die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von freiwilligen Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden.

Unserer Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung einschließlich der "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2017 zugrunde.

Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht.

Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert.

Bericht des Aufsichtsrates über das Geschäftsjahr 2020

Der deutsche Milchfrischemarkt zeigte im Geschäftsjahr 2020 mit +7,1% eine positive Entwicklung des Volumens auf. Die traditionellen Segmente des Milchfrischemarktes entwickelten sich weitgehend positiv - hier insbesondere der Bereich Milchmischgetränke - und auch das Segment Fruchtjoghurt, das in den Vorjahren immer eine negative Entwicklung zu verzeichnen hatte, konnte erstmals eine positive Entwicklungskurve aufweisen.

Die Danone GmbH konnte im Vergleich zum Vorjahr ihren mengenmäßigen Marktanteil auf 4,1% verbessern (+0,2%-Punkte); der wertmäßige Marktanteil wurde sogar um 0,3%-Punkte auf jetzt 5,9% gesteigert.

Der Gewinn der Marktanteile ist im Wesentlichen auf die Marke Actimel zurückzuführen, die nach wie vor die höchsten Absatzmengen im Portfolio von Danone aufweist. Die verkaufte Menge der Marke Activia stieg im Geschäftsjahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr an, v.a. getrieben durch die Varianten mit Cerealien und im Naturjoghurt-Bereich. Auch die Marken Fruchtzwerge und Dany konnten erneut steigende Verkaufsmengen verzeichnen. Danone nahm Ende des Geschäftsjahres 2020 erstmals einen Pudding ins Sortiment von Dany Sahne, der ausschließlich aus pflanzlichen Zutaten hergestellt wird. Die mit Eiweißen angereicherten Produkte der Marke MyPro lieferten ebenfalls einen Beitrag zum Wachstum von Danone. Auch im Geschäftsjahr 2021 werden weitere Produkte mit natürlichen Zutaten und ohne zusätzlichen Zucker eingeführt und es wird auch weiterhin auf pflanzliche Alternativen zu Milch gesetzt.

Aufsichtsratstätigkeit, Sitzungen

Im Berichtszeitraum hat die Geschäftsführung den Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend über die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft, über wesentliche Geschäftsereignisse und über die Unternehmensplanung unterrichtet. Darüber hinaus wurde der Vorsitzende des Aufsichtsrates laufend über wesentliche Entwicklungen und Entscheidungen in Kenntnis gesetzt.

Der Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung bei der Führung der Geschäfte sorgfältig und regelmäßig überwacht, hierbei auf die Recht-, Zweck- und Ordnungsmäßigkeit geachtet und wesentlichen Maßnahmen mit dem Ziel einer nachhaltigen Weiterentwicklung des Unternehmens zugestimmt. Das Gremium erhielt sowohl ausführliche schriftliche als auch mündliche Berichte über die Geschäfts-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft sowie die verfolgte Geschäftspolitik.

Der Aufsichtsrat erhielt umfassende Informationen über die bestehenden wirtschaftlichen Risiken sowie die Abweichungen des Geschäftsverlaufs von den aufgestellten Plänen und Ziele. Deren Ursachen wurden eingehend erläutert und diskutiert. Der Aufsichtsrat war in alle Entscheidungen von besonderer Bedeutung für das Unternehmen eingebunden und nutzte die Möglichkeit, diese gemeinsam mit der Geschäftsführung ausführlich zu erörtern.

Im Laufe des Geschäftsjahres 2020 hat der Aufsichtsrat zwei Sitzungen abgehalten, die beide in Form von Online-Sitzungen stattfanden.

Jahresabschluss- und Konzernabschlussprüfung

Der von der Geschäftsführung aufgestellte und fristgerecht vorgelegte Jahresabschluss für die Danone GmbH wurde von der zum Abschlussprüfer bestellten Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart (Zweigniederlassung München), unter Einbeziehung der Buchführung entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen geprüft und jeweils mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

Der Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Der Jahresabschluss sowie der Lagebericht für die Gesellschaft und die entsprechenden Prüfungsberichte des Abschlussprüfers haben allen Mitgliedern des Aufsichtsrates rechtzeitig vorgelegen. Diese wurden vom Aufsichtsrat in seiner Sitzung am 21. Juni 2021 zusammen mit der Geschäftsführung in Anwesenheit des Abschlussprüfers im Einzelnen durchgesprochen, erörtert und geprüft. Dabei berichtete der Abschlussprüfer über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfungen, auch diejenigen hinsichtlich des internen Kontroll- und des Risikofrüherkennungssystems bezogen auf den Rechnungslegungsprozess, und erläuterte diese. Die seitens des Aufsichtsrates gestellten Fragen wurden vom Abschlussprüfer und von der Geschäftsführung eingehend beantwortet. Der Aufsichtsrat schließt sich dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer an und erhebt nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfungen keine Einwendungen.

Der Aufsichtsrat hat in seiner Sitzung am 21. Juni 2021 den Jahresabschluss 2020 der Danone GmbH gebilligt.

Wir danken dem Geschäftsführer und allen Mitarbeitern der Gesellschaft für die von ihnen geleistete Arbeit und ihren Einsatz im Geschäftsjahr 2020.

 

Haar 18.08.2021

Der Aufsichtsrat

Markus Sandmayr, Vorsitzender

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