JPKinstruments AktiengesellschaftLiquidiert

Colditzstraße 34, 12099 Berlin, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 75513
Eingetragen
13.8.2004
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenForschung und Entwicklung im Bereich BiotechnologieHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Gegenstand
Die Entwicklung, industrielle Produktion und der Vertrieb von wissenschaftlichen Geräten, insbesondere von Rastersondensystemen, weiterhin die Akquisition und Durchführung von Dienstleistungen im o. g. Bereich, die Durchführung von zielgruppen-orientierten Seminaren und die Beratung von Unternehmen, soweit hierfür keine Genehmigungspflicht besteht.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

JPKinstruments Aktiengesellschaft

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Bilanz zum 31. Dezember 2015

AKTIVA

  31.12.2015   31.12.2014
  EUR   EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen. gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 39.074,52   49.060,52
2. Geschäfts- oder Firmenwert 232.519,00   310.024,00
3. Geleistete Anzahlungen 33.478,00   0,00
    305.071,52 359.084,52
II. Sachanlagen      
Andere Anlagen. Betriebs- und Geschäftsausstattung 320.327,00   398.221,00
    320.327,00 398.221,00
III. Finanzanlagen      
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.625.653,76   1.528.933,76
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 101.335,50   300.000,00
3. Stille Beteiligungen 1.246.600,00   1.246.600,00
4. Sonstige Ausleihungen 53.991,90   53.991,90
    3.027.581,16 3.129.525,66
    3.652.979,68 3.886.831,18
B. UMLAUFVERMÖGEN      
I. Vorrate      
1. Roh-. Hilfs- und Betriebsstoffe 408.843,88   439.971,55
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 875.229,04   668.012,00
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 469,331,38   388.797,34
4. Geleistete Anzahlungen 66.405,70   41.566,16
    1.819.810,00 1.538.347,05
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.352.258,65   2.915.228,51
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.727.657,20   638.470,08
3. Sonstige Vermögensgegenstände 154.105,08   243.630,49
    3.234.020,93 3.797.329,08
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks   188.472,31 45.418,21
    5.242.303,24 5.381.094,34
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN   103.353,84 43.677,50
- davon Disagio. EUR 10.289,70 (Vorjahr EUR 12.530,90)      
D. AKTIVE LATENTE STEUERN   63.151,00 63.151,00
    9.061.787,76 9.374.954,02

PASSIVA

     
  31.12.2015   31.12.2014
  EUR   EUR
A. EIGENKAPITAL      
I. Gezeichnetes Kapital   56.000,00 56.000,00
II. Kapitalrücklage   129.400,62 129.400,62
III. Bilanzgewinn   327.632,82 615.737,85
    513.033,44 801.138,47
B. SONDERPOSTEN FÜR INVESTITIONSZUSCHÜSSE ZUM ANLAGEVERMÖGEN   49.147,21 61.143,93
C. RÜCKSTELLUNGEN      
1, Steuerrückstellungen 0,00   31.563,88
2. Sonstige Rückstellungen 1.064.870,85   1.070.786,17
    1.064.870,85 1.102.350,05
D. VERBINDLICHKEITEN      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.466.479,25   2.457.028,31
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 272,533,48   91.652,12
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.429.122,15   1.756.761,41
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 992.731,47   825.387,11
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 652.561,05   665.016,83
6. Verbindlichkeiten gegenüber stillen Gesellschafter 919.430,17   904.935,24
7. Sonstige Verbindlichkeiten 572.729,63   709.540,55
- davon aus Steuern: EUR 89.794.08 (Vorjahr EUR 102.681,13)      
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 5.888.45 (Vorjahr: EUR 49.772.37)      
    7.305.587,20 7.410.321,57
E. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN   129.149,06 0,00
    9.061.787,76 9.374.954,02

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2015

  2015   2014
  EUR   EUR
1. Rohergebnis   6.673.304,45 6.217.407,36
2. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter -3.285.325,96   -2.991.834,84
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -654.441,79   -581.892,86
    -3.939.767,75 -3.573.727,70
3. Abschreibungen      
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   -210.835,95 -324.498,40
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen   -2.724.807,45 -2.498.746,97
5. Betriebsergebnis   -202.106,70 -179.565,71
6. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens   154.302,35 172.177,67
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   256,33 86,05
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   -240.142,87 -257.388,71
9. Finanzergebnis   -85.584,19 -85.124,99
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   -287.690,89 -264.690,70
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   3.667,38 -68.382,90
- davon latente Steuern: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 52.792,14)      
12. Sonstige Steuern   -4.081,52 -1.740,76
13. Summe Steuern   -414,14 -70.123,66
14. Jahresfehlbetrag   -288.105,03 -334.814,36
15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr   615.737,85 950.552,21
16. Bilanzgewinn   327.632,82 615.737,85

Anhang für das Geschäftsjahr 2015

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. v. § 267 Abs. 2 HGB.

Größenabhängige Erleichterungen nach § 276 und § 288 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung ist das Gesamtkostenverfahren angewendet worden.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände inklusive des Geschäfts- oder Firmenwertes, der aus der Verschmelzung der lpi light power instruments GmbH entstanden ist, und die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Nutzungsdauern betragen zwischen drei und zehn Jahren. Die Gründe für die Festlegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von zehn Jahren für den Geschäfts- oder Firmenwert resultieren aus Erfahrungswerten der Vorjahre insbesondere hinsichtlich des Produktlebenszyklus der Mikroskope.

Erhaltene Investitionszuwendungen werden im Sonderposten für Investitionszuschüsse ausgewiesen und über die Nutzungsdauer der geforderten Vermögensgegenstände aufgelöst.

Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten von geringwertigen Anlagegütern, die für den einzelnen Vermögensgegenstand EUR 410 nicht übersteigen, werden im Jahr der Anschaffung oder Herstellung in voller Höhe aufwandswirksam abgezogen.

Finanzanlagen sind mit ihren Anschaffungskosten bewertet. Bei Vorliegen von dauerhaften Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Für die Berechnung der beizulegenden Zeitwerte der Anteile an verbundenen Unternehmen und stillen Beteiligungen bedarf es der Schätzung künftiger Cashflows der jeweiligen Tochtergesellschaft sowie eines geeigneten Abzinsungssatzes für die Barwertberechnung. Zu den Finanzanlagen wird ansonsten auf Abschnitt 5 des Anhangs verwiesen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Verwaltungskosten wurden bei der Ermittlung der Herstellungskosten mit einbezogen. Fremdkapitalzinsen wurden nicht angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die flüssigen Mittel werden zu Nennwerten ausgewiesen. Erkennbaren Einzelrisiken wird durch Einzelwertberichtigung Rechnung getragen. Nach § 256a HGB sind sämtliche am Abschlussstichtag auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände, die nicht nach § 254 Satz 1 HGB Gegenstand einer Bewertungseinheit sind, zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet worden, sofern sie eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr besitzen.

Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden sowohl Ausgaben vor dem Bilanzstichtag erfasst. welche Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen, als auch Disagien aus Darlehen. die über die Laufzeit aufgelöst werden.

Bestehen zwischen den handelsrechtlichen und den steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, wird eine sich ergebende Steuerbelastung als passive latente Steuer, eine sich ergebende Steuerentlastung als aktive latente Steuer angesetzt. Im Jahr 2015 wurden auf die zum Stichtag vorhandenen Verlustvorträge aktive latente Steuern in voller Höhe gebildet. Von der Werthaltigkeit des verbliebenen Teils der aktiven latenten Steuern wird aufgrund der erwarteten positiven steuerlichen Ergebnisse innerhalb der nächsten fünf Jahre ausgegangen. Die Bewertung erfolgte nach § 274 Abs. 2 HGB mit dem Körperschaftsteuersatz in Höhe von 15 % (zzgl. Solidaritätszuschlag in Höhe von 5,5 % der Bemessungsgrundlage), einer gewerbesteuerlichen Messzahl in Höhe von 3.5 % sowie einem Hebesatz von 410 %.

Das Gezeichnete Kapital in Höhe von EUR 56.000,00 ist in voller Höhe geleistet. Es ist zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet worden. Sie berücksichtigen alle bis zur Bilanzaufstellung bekannt gewordenen ungewissen Schulden. Verluste und Risiken. die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gem. § 253 Abs. 2 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet, sofern sie eine Restlaufzeit von unter einem Jahr besitzen.

3. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus der Anlage zum Anhang ersichtlich. Anteile an verbundenen Unternehmen ohne Ergebnisabführungsvertrag betragen TEUR 1.626 (100 % an der nAmbition GmbH, Dresden, 100 % an der JPKinstruments ltd., Cambridge, UK. 100 % an der JPK Precise Instruments Trading (Shanghai) Co ltd.. Shanghai, China und 100 % an der JPK Instruments USA, Inc., Santa Barbara, USA). Zu Eigenkapital und Ergebnis der Gesellschaften siehe Abschnitt 5 des Anhangs.

Zusätzlich besteht eine typisch stille Beteiligung an der nAmbition GmbH, Dresden. in Höhe von TEUR 1.497, die bereits in Vorjahren uni TEUR 250 wertberichtigt wurde.

Die Gesellschaft hat einfache Rangrücktritte auf die Ausleihungen gegenüber der nAmbition GmbH in Höhe von TEUR 1.497 abgegeben.

Mit der JPK Instruments Limited ist ein Darlehensrahmen in Höhe von TEUR 350 vereinbart worden, wovon im Geschäftsjahr TEUR 101 (Vorjahr: TEUR 300) in Anspruch genommen wurden.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzen sich aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 1.308; Vorjahr: TEUR 561) sowie sonstigen Leistungen (TEUR 419; Vorjahr: TEUR 77) zusammen.

Die Restlaufzeit der Forderungen liegt wie im Vorjahr unter einem Jahr. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen ist ein Betrag von TEUR 10 (Vorjahr: TEUR 12) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausgewiesen.

Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden zum 31. Dezember 2015 der Unterschiedsbetrag zwischen dem Rückzahlungsbetrag und dem Ausgabebetrag mehrerer Darlehen in Höhe von insgesamt TEUR 10 (Vorjahr: TEUR 13) sowie Ausgaben auf Aufwendungen des Folgejahres in Höhe von TEUR 93 (Vorjahr: TEUR 31) ausgewiesen.

In Höhe der aktiven latenten Steuern besteht eine Ausschüttungssperre (TEUR 63). Aktive latente Steuern bestehen für Körperschaftsteuer (inkl. Soli) in Höhe von TEUR 14 sowie für Gewerbesteuer in Höhe von TEUR 49.

Unter dem Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen werden die erhaltenen Investitionszuschüsse und -zulagen ausgewiesen. Im Geschäftsjahr erfolgte die Auflösung des Sonderpostens korrespondierend zur Abschreibung der betreffenden Anlagegüter mit TEUR 12.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Gewährleistungsrückstellungen (TEUR 156; Vorjahr: TEUR 161), Urlaubsrückstellungen (TEUR 153; Vorjahr: TEUR 141). Rückstellungen für variable Vergütung von Vorstand und Mitarbeitern (TEUR 150; Vorjahr: TEUR 140), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 341 ; Vorjahr: TEUR 235). Rückstellungen für Verkaufsprovisionen (TEUR 138; Vorjahr: TEUR 250) sowie sonstige Personalrückstellungen (TEUR 127; Vorjahr: TEUR 144).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren wie im Vorjahr aus dem Liefer- und Leistungsverkehr.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestanden zum Abschlussstichtag in Höhe von TEUR 653 (Vorjahr: TEUR 665).

Die Verbindlichkeiten gegenüber stillen Gesellschaftern betreffen in Höhe von TEUR 919 (Vorjahr: TEUR 905) Einlagen und Zinsen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt in Höhe von TEUR 471 (Vorjahr: TEUR 491), Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer in Höhe von TEUR 90 (Vorjahr: TEUR 103) sowie die Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 50).

6. Sonstige Angaben

Die Gesellschaft hat im zum 31. Dezember 201.5 endenden Geschäftsjahr ohne die Vorstandsmitglieder durchschnittlich 66 Mitarbeiter (i. Vj. 59) beschäftigt.

Vorstandsmitglieder der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2015:

Herr Tärsten Jähnke, Vorstand Technik und Vertrieb

Herr Frank. Pelzer, Vorstand Finanzierung (Vorsitzender: bis 17.07.2015);

Herr Jörn Karnps, Vorstand Produktion

Herr René Grünberg, Vorstand Finanzen

Auf die Angaben der Bezüge der Vorstandsmitglieder wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Dem Aufsichtsrat der Gesellschaft gehörten im Geschäftsjahr 2015 die nachfolgend genannten Herren an:

Dr. Franz-Ferdinand von Falkenhausen. Dipl.-Ing. (Vorsitzender) (bis 10.12.2015)

Anthony Charles Finbow. Management Consultant and Adviser (Vorsitzender) (ab 10.12.2015)

Prof. Dr. Horst Niehus. Diplomphysiker (Stellvertretender Vorsitzender) (bis 10.12.2015)

Dr. Gerd Behme. Diplomphysiker (Stellvertretender Vorsitzender) (ab 10.12.2015)

Dipl.-Ing. Stephan Schulze. Diplomingenieur Wirtschaftsingenieurwesen

Die Aufsichtsratsbezüge betragen im Geschäftsjahr für den Vorsitzenden TEUR 10 und für die anderen Mitglieder TEUR 8.

Zum 31. Dezember 2015 ist das Gezeichnete Kapital eingeteilt in 56.000 auf den Namen lautende Stückaktien ohne Nennbetrag.

Aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 23. August 2001 und vom 04. April 2012 wurde das Grundkapital der Gesellschaft in Höhe von EUR 56.000.00 uni nominal bis zu EUR 4.869.00 (entsprechend DM 9.522.94) durch Ausgabe von bis zu 4.869 vinkulierten Namensstückaktien im rechnerischen Nennbetrag von je EUR 1.00 auf bis zu EUR 60.869.00 bedingt erhöht. Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Einlösung von Aktienoptionen. deren Ausgabe auf der Hauptversammlung der Gesellschaft vom 23. August 2001 beschlossen wurde. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt. als die Berechtigten der Aktienoptionen von ihrem Bezugsrecht Gebrauch machen. Aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 4. April 2012 wurde die Ausgestaltung des Stock Option Programms von 2001. insbesondere die Laufzeit der Bezugsrechte sowie die Kündigung der Bezugsrechte. nochmals verändert. Bis zum Abschlussstichtag wurden 2.511 Optionen auf Aktien ausgegeben. Die Optionen wurden bisher nur ausgegeben: vom Bezugsrecht wurde noch kein Gebrauch gemacht. da die Ausübungsvoraussetzungen bisher nicht erfüllt sind.

Der mit der IBB Beteiligungsgesellschaft mbH. Berlin. geschlossene Vertrag über die Errichtung einer typisch stillen Beteiligung sieht vor. dass neben dem jährlichen Festentgelt in Höhe von 7.5 % der stillen Einlage auch ein gewinnabhängiges Entgelt in Höhe von 10 % des maßgeblichen Gewinns. höchstens aber 4.5 % der stillen Einlage entrichtet wird. Der Teilgewinnabführungsvertrag ist durch Spaltungsvertrag vom 15. August 2014 auf die VC Fonds Berlin GmbH. Berlin. übergegangen.

Mit Vertrag vom 10. März 2010 zwischen der tbg Technologie-Beteiligungsgesellschaft der Deutschen Ausgleichsbank und der Gesellschaft wurde die stille Beteiligung mit Ablauf zum 31 Dezember 2010 beendet. Darin wurden die teilweise Rückführung des Nominalbetrags der Einlage und die Endvergütung vereinbart.

Folgendes Eigenkapital sowie Ergebnis haben die verbundenen Unternehmen zum 31. Dezember 2014 (letzter aktuell vorliegender Abschluss) erzielt:

Verbundene Unternehmen Anteil Nicht durch EK gedeckter Fehlbetrag Jahresergebnis
nAmbition GmbH, Dresden 100 % 3.232 TEUR - 36 TEUR
JPKinstruments ltd., Cambridge 100 % 352 TEUR - 67 TEUR
JPK Precise Instruments Trading (Shanghai) Co ltd., Shanghai, China 100 % 24 TEUR - 69 TEUR
JPK Instruments USA, Inc. 100 % Gründung erst in 2015  

Die Gesellschaft ist nach § 293 Abs. 1 HGB von der Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses befreit.

 

Berlin, 31. März 2016

Der Vorstand

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHAFTSJAHR 2015

  ANSCHAFFUNGS. UND HERSTELLUNGSKOSTEN
  1. Jan. 2015 Zugänge Abgänge 31. Dez. 2015
  EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE        
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.033.044,26 5.423,69 0,00 1.038.467,95
2. Geschäfts- oder Firmenwert 775.053,30 0,00 0,00 775.053,30
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 33.478,00 0,00 33.478,00
  1.808.097,55 38.901,69 0,00 1.846.999,25
II. SACHANLAGEN        
Andere Anlagen. Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.747.340,18 40.027,26 8.083,50 2.779.283,94
  2.747.340,18 40.027,26 8.083,50 2.779.283,94
III. FINANZANLAGEN        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.520.933,76 96.720,00 0,00 1.625.653,76
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 300.000,00 0,00 198.664,50 101.335,50
3. Stille Beteiligungen 1.496.600,00 0,00 0,00 1.496.600,00
4. Sonstige Ausleihungen 53.991,90 0,00 0,00 53.991,90
  3.379.525,66 96.720,00 198.664,50 3.277.581,16
  7.934.953,40 175.648,95 206.748,00 7.903.864,35
  AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
  1. Jan. 2015 Zuführungen Auflösungen 31. Dez. 2015
  EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE        
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 983.983,74 15.409,69 0,00 999.393,43
2. Geschäfts- oder Firmenwert 465.029,30 77.505,00 0,00 542.534,30
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  1.449.013,04 92.914,69 0,00 1.541.927,73
II. SACHANLAGEN        
Andere Anlagen. Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.349.119,18 117.921,76 8.083,50 2.458.956,94
  2.349.119,18 117.921,26 8.083,50 2.458.956,94
III. FINANZANLAGEN        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Stille Beteiligungen 250.000,00 0,00 0,00 250.000,00
4. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  250.000,00 0,00 0,00 250.000,00
  4.048.132,22 210.835,95 8.083,50 4.250.884,67
  NETTOBUCHWERTE
  31. Dez. 2015 31. Dez. 2014
  EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE    
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 39,074,52 49.060,52
2. Geschäfts- oder Firmenwert 232.519,00 310.024,00
3. Geleistete Anzahlungen 33.478,00 0,00
  305.071,52 359.094,52
II. SACHANLAGEN    
Andere Anlagen. Betriebs- und Geschäftsausstattung 320.327,00 398.221,00
  320.327,00 396.221,00
III. FINANZANLAGEN    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.625.653,76 1.528.933,76
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 101.335,50 300.000,00
3. Stille Beteiligungen 1.246.600,00 1.246.600,00
4. Sonstige Ausleihungen 53.991,90 53.991,90
  3.027.581,16 3.129.525,66
  3.652.979,68 2.886.831,18

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015

1. Grundlagen des Unternehmens

Das Zusammenwachsen von Nanotechnologien und Life Sciences bildet einen wesentlichen Fortschrittsmotor in der biologischen und biomedizinischen Forschung. Die Synergie beider Felder ermöglicht eine zunehmende Vielfalt innovativer Produkte und wird in den folgenden 10-20 Jahren die Entwicklung neuer Märkte u.a. in Biomedizin, Pharmazie und Biotechnologie entscheidend bestimmen.

Eine Schlüsselrolle kommt in diesen Zukunftsmärkten nano-analytischen Instrumenten und Werkzeugen zu. Erst diese Verfahren und Produkte ermöglichen es, Biomoleküle und individuelle biologische Zellen in ihrer Funktion und Struktur unter nativen Bedingungen auf der Nano-Skala zu charakterisieren. zu verstehen und zu kontrollieren. In der Praxis wird daher nur mit nano-analytischen Instrumenten und Werkzeugen der Brückenschlag zwischen Nanotechnologien und Life Sciences gelingen.

Das Unternehmen JPKinstruments Aktiengesellschaft (im Folgenden: JPK) hat sich in den vergangenen Jahren mit seinen rastersondentechnologie-basierten Produkten in diesem dynamischen Marktumfeld als ein weltweit führender Hersteller nanoanalytischer Instrumente für Life Science-Anwendungen etabliert. Grundlage für diese Entwicklung war neben der Erweiterung des Produktportfolios die stetige Expansion im Ausland und der kontinuierliche Auf- und Ausbau eigener Vertriebsniederlassungen. Die JPK unterhält mittlerweile Standorte u.a. in Japan. Singapur. USA, China und Großbritannien. die vom Hauptsitz in Berlin gesteuert werden.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

JPK setzt auf nanotechnologische Instrumente, welche als neuartige Plattformen mit hoher Alleinstellung die Anforderungen der wachsenden Life-Science Schlüsselmärkte erfüllen. Hierzu

zählen insbesondere bildgebende und nanoanalytische Verfahren zur Charakterisierung von Biomolekülen und zellbiologischen Prozessen.

Im Nachgang an die Finanz- und Wirtschaftskrise sieht sich die europäische Union weiterhin vor großen Herausforderungen. welche durch die europäischen Zentralbanken. den internationalen Währungsfonds sowie die einzelnen Staaten zu lösen sind. Dieser Umstand war auch im Jahr 2015 für die Entwicklung in Europa. weiterhin Hauptabsatzgebiet der Gesellschaft. entscheidend.

2.2 Geschäftsverlauf

Im Jahr 2015 lag das technologische Hauptaugenmerk auf der Weiterentwicklung des NanoWizard® ULTRA Speed Rasterkraftmikroskops. Mit diesem Instrument dringt JPK in den Bereich des sogenannten Fast-Scans vor, womit es möglich wird, dynamische Prozesse von der Einzelmolekül- bis zur Lebendzellforschung abzubilden. Während sich die Aufnahme hochaufgelöster Oberflächendetails bei herkömmlichen Systemen im Minutenbereich abspielte, können nun Dynaniiken im Sekundenbereich untersucht werden. Gerade im Life Science Sektor ergeben sich damit völlig neue Anwendungsmöglichkeiten für rasterkraftmikroskopische Untersuchungen. Neben der Systemoptimierung hinsichtlich der zu erreichenden Strukturauflösung und Scangeschwindigkeit wurde speziell die Bedienbarkeit stark vereinfacht - ein unverzichtbares Detail. um die Akzeptanz und damit die Verbreitung der Rastersondontechnik in den Lebenswissenschaften voranzutreiben. Dementsprechend positiv und vielversprechend war das Feedback. welches JPK kundenseitig auf dieses System erhalten hat.

Einhergehend mit der stetig voranschreitenden technischen Entwicklung erfolgt der Ausbau der Unternehmensbereiche Vertrieb und Marketing. Dabei wird die geografische Erweiterung des Vertriebes stetig vorangetrieben und bereits adressierte Märkte durch verbesserte und effizientere Strukturen stärker durchdrungen. Flankierend wurden auch die Produktionsprozesse weiter optimiert. uni den steigenden Anforderungen gerecht zu werden.

Mit der Gründung der 100%igen Tochtergesellschaft JPK Instruments USA, Inc., Santa Barbara, im April 2015 verfügt die JPK erstmalig über eine eigene Gesellschaft in den Vereinigten Staaten von Amerika. Die Gründung des Tochterunternehmens schlug sich im Geschäftsjahr in deutlich gestiegenen Umsatzerlösen in den USA nieder.

Gegenläufig wirkte die Entwicklung in China. Die Etablierung der eigenen Gesellschaft erfordert mehr Zeit als ursprünglich geplant. Resultierend lagen die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr unter den Erwartungen.

2.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Das Finanzergebnis beträgt - 85 TEUR (Vorjahr: - 85 TEUR).

Insgesamt wurde das Ergebnis nach Steuern von -335 TEUR im Vorjahr auf -288 TEUR im Geschäftsjahr 2015 gesteigert. Maßgeblich für diese Entwicklung war das höhere Rohergebnis.

Der hier erzielte Zuwachs konnte dabei den aufgrund der Expansion planmäßig steigenden Personalaufwand mehr als kompensieren.

Finanzlage

Der Liquiditätsbedarf der Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr 2015 vor allem durch Einzahlungen aus der laufenden Geschäftstätigkeit und der Inanspruchnahme der Betriebsmittellinie gedeckt.

Daneben wurde der Gesellschaft ein mittelfristiger Kredit in Höhe von TEUR 500 für den Vertriebsaufbau sowie die Fertigung von Demo Geräten zur Verfügung gestellt.

Die liquiden Mittel betrugen zum 31. Dezember 2015 insgesamt 190 TEUR (Vorjahr: 45 TEUR). Zusätzlich zu den liquiden Mitteln standen dem Unternehmen zum 31. Dezember 2015 noch freie Betriebsmittelkreditlinien (Kontokorrent) in Höhe von 600 TEUR (Vorjahr: 73 TEUR) zur Verfügung. Wir verweisen auf unsere Ausführungen unter ..5. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung.

Vermögenslage

Das Anlagevermögen sinkt um 233 TEUR auf 3.653 TEUR. Dieses resultiert insbesondere aus den planmäßigen Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen. Die Neuinvestition in Demogeräte erfolgt im Zeitablauf und wird sich insbesondere im Jahr 2016 niederschlagen.

Das Vorratsvermögen liegt mit 1.860 TEUR (Vorjahr: 1.538 TEUR) über dem Niveau des Vorjahres aufgrund von verzögerten Auslieferungen zum Jahresende.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sinken aufgrund der Umstrukturierung des Vertriebes zum Stichtag auf 1.348 TEUR (Vorjahr: 2.915 TEUR). Aus dem gleichen Grund steigen die Forderungen gegen verbundene Unternehmen auf 1.728 TEUR (Vorjahr: 638 TEUR) an. d.h. die Forderungen resultieren im Wesentlichen aus den Vertriebstätigkeiten verbundener Tochterunternehmen.

Zur Veränderung des Finanzmittelbestandes verweisen wir auf unsere Ausführungen zu der Finanzlage der Gesellschaft.

Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital im Verhältnis zur Bilanzsumme) ist zum 31. Dezember 2015 auf 5.0% (Vorjahr: 8.5%) gesunken.

Die sonstigen Rückstellungen bleiben mit 1.065 TEUR auf dem Niveau des Vorjahres (2014: 1.071 TEUR) und setzen sich aus Rückstellungen für Gewährleistungen. Personalrückstellungen sowie übrigen Rückstellungen zusammen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bleiben mit 2.435 TEUR (Vorjahr: 2.457 TEUR) konstant. wobei hier ein Tausch zwischen Inanspruchnahme der Kontokorrentlinie im Jahr 2014 sowie einer neuen Darlehensgewährung im Jahr 2015 vorliegt.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von 273 TEUR betreffen Anzahlungen von Kunden. für die die Lieferung durch JPK erst im Jahr 2016 erfolgt.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung sinken stichtagsbedingt auf 1.691 TEUR.

Die Bilanzsumme sinkt auf Grund der oben beschriebenen Effekte zum 3.1. Dezember 2015 auf 8.981 TEUR (Vorjahr: 9.375 TEUR).

Zusammenfassend verlief das Geschäftsjahr 2015 unterhalb der Erwartungen. wobei sich insbesondere die Entwicklung im ersten Halbjahr maßgeblich auf das Rohergebnis niederschlug.

3. Prognosebericht

Die Gesellschaft ist im Bereich der Nanotechnologie tätig. Die Nanotechnologie gilt nach wie vor als der nächste große Wachstumsmotor in nahezu allen Industriebereichen. Sie ist als Querschnittstechnologie anzusehen. die branchenübergreifend in den verschiedensten Bereichen zunehmend Anwendungen erschließt. So betreffen Nanotechniken u.a. die Materialherstellung. Automobil-. Luft- und Raumfahrtindustrie. Maschinenbau. Feinmechanik. Optik. Medizin. Pharmazie und Biologie.

Der Markt für nanooptimierte Produkte hat verschiedenen Marktstudien zufolge im Jahr 2016 ein prognostiziertes Umsatzvolumen von über 3.000 Mio. US $. Unter anderem wird erwartet. dass innerhalb der nächsten Jahre fast die Hälfte aller pharmazeutischen Produkte von der Nanotechnologie abhängig sein wird.

Ohne das Equipment zum Beobachten. Vermessen. Charakterisieren. Manipulieren und Produzieren auf der Nanoskala ist es unmöglich. Nanotechnologie wirtschaftlich zu nutzen. Die Entwicklungen im Nanoinstrumentenmarkt entscheiden damit über den Zugang zur Nanowelt. Weiterhin werden Qualitätskontrollen während der Fabrikationsprozesse von immer kleiner werdenden Strukturen benötigt. womit auch Prüfverfahren diesem Trend folgend den Nanometer zunehmend beherrschen müssen.

Die JPK hat sich mit ihren Produkten der Rastersondentechnologie als ein weltweit führender Hersteller nanoanalytischer Instrumente etabliert und damit die Voraussetzung für die Partizipation an den o.g. Marktentwicklungen geschaffen. Grundsätzlich wird das Erreichen der geplanten Umsatzziele aber davon abhängig sein. inwieweit die derzeitigen politisch/ökonomischen Entwicklungen in Europa/Asien Einfluss auf die gesamtwirtschaftliche weltweite Situation und damit einhergehend auch auf die Budgets der Forschungsinstitute haben. Die Auswirkungen der Finanz- und Eurokrise sowie der Unruhen in den genannten Regionen können dazu führen. dass die tatsächlichen Ergebnisse dort merklich von den Erwartungen abweichen. Durch die Erweiterung unserer Produktpalette sowie der geographischen Abdeckung und durch die starke Marktstellung von JPK halten wir aber auch für den Fall größerer gesamtwirtschaftlicher Schwankungen unsere Umsatz- und Ertragsziele für erreichbar. Für das Jahr 2016 rechnet die Gesellschaft mit moderat steigenden Umsatzerlösen. EBIT und einem moderat steigenden operativen Cash Flow.

4. Forschung und Entwicklung

Das technologische Hauptaugenmerk von JPK liegt auf der Entwicklung von nanotechnologischen Instrumenten, welche als neuartige Plattformen mit hoher Alleinstellung die Anforderungen der beständig wachsenden Life Science-Märkte erfüllen. Im Vordergrund stehen hier rastersondenmikroskopie-basierte Systemlösungen zur nanoanalytischen Charakterisierung von Biomolekülen und zellbiologischen Prozessen. Hierbei stellt die Notwendigkeit zunehmend dynamische Prozesse in Echtzeit abbilden zu können, eine besondere Herausforderung für die Geräteentwicklung dar. Parallel kommt der Automatisierung des Messprozesses und damit der erheblichen Vereinfachung der Gerätebedienung eine Schlüsselrolle zu. Das Vorantreiben dieser Trends zählt aktuell zu den vorrangigen Aufgaben des Entwickler/Applikationsteams, welches zur Zeit mehr als 30 Mitarbeiter umfasst.

5. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die nachfolgende Darstellung der Risiken erfolgt nach der sogenannten Bruttomethode. d.h. vor Risikobewältigungsmaßnahmen.

Die Schlüsselrisiken ergeben sich aus der weiterhin nicht absehbaren wirtschaftlichen Entwicklung. Die Risiken sind nach ihrer Bedeutung, die sich aus der Auswirkung und Eintrittswahrscheinlichkeit ergibt. entsprechend aufgeführt:

Die Unternehmensfinanzierung muss in zunehmendem Maße durch die laufende Geschäftstätigkeit sichergestellt werden. Daher ist es wichtig. dass der operative Cash Flow entsprechend der Planung erreicht werden kann. Weiterhin ist es notwendig, dass bestehende Darlehen und stille Beteiligungen weiterhin zur Verfügung stehen. In diesem Kontext haben die kreditgewährenden Institute und die stillen Gesellschafter in 2015 Zins- und Tilgungsleistungen bis 2017 prolongiert. Darüber hinaus wurde im Geschäftsjahr zur Finanzierung des betriebsnotwendigen Umlauf- und Anlagevermögens sowie des Vertriebsaufbaus eine neue Kreditvereinbarung mit der Commerzbank in Höhe von TEUR 500 abgeschlossen. Zusammenfassend ist die Fortführung der Gesellschaft insofern vom Erreichen des geplanten operativen Cash Flows, der Fortführung der Finanzierung durch Fremdkapitalgeber über das Jahr 2017 hinaus sowie der Stärkung des Eigenkapitals, ggf. auch durch das Gewinnen neuer Gesellschafter, abhängig.

Das Unternehmen erwirtschaftet einen maßgeblichen Anteil seiner Erlöse in Europa und ist somit direkt und unausweichlich an die Ausgabenpolitik und die konjunkturellen Entwicklungen in Europa gebunden. Mit dem Wachstum des Unternehmens konnten die Auswirkungen konjunktureller Schwankungen einzelner Märkte durch die Internationalisierung. des Geschäftes reduziert werden. Es besteht jedoch das Risiko. dass die Ausgabenpolitik der genannten Region die erzielbaren Umsatzerlöse beeinflusst.

Die Gesellschaft hat seit ihrer Gründung von verschiedenen staatlichen Forschungszuschüssen und geförderten stillen Beteiligungen profitiert. Diese staatlichen Zuschüsse haben wesentlich dazu beigetragen. die Finanzierung der Erstprodukte abzusichern. In welchem Umfang die Gesellschaft weiterhin in der Lage sein wird. Forschungsmittel zu gewinnen. hängt nicht nur von der Qualität ihrer Produkte. sondern auch von der allgemeinen Ausgabenpolitik öffentlicher Einrichtungen ab.

Um die Reaktionsfähigkeit auf etwaige Schwankungen zu erhöhen. wurden u.a. interne Unternehmensabläufe auf einer Softwareplattform integriert. Diese ermöglicht die zeitnahe Verfolgung von operativen Zahlen im Vergleich zum Jahreswirtschaftsplan.

Das darauf basierende Berichtswesen in Kombination mit Kennziffern wie Rohergebnis und EBIT - anhand derer auch die Steuerung der Standorte im Ausland erfolgt - informieren den Vorstand umfassend über die Entwicklung der Gesellschaft und ermöglichen es. ggf. notwendige Maßnahmen rechtzeitig einzuleiten. Insofern stellen sie zentrale Elemente des Risikomanagements dar.

Parallel erfolgte als ein weiterer Bestandteil des internen Controlling- und Risikomanagementsystems die Implementierung einer CRM-Software. durch die die weltweite Vernetzung und der Informationsaustausch zwischen den Vertriebseinheiten gewährleistet wird.

Durch den Ausbau des internationalen Geschäfts der Gesellschaft wird es in den Folgejahren vermehrt zu Umsätzen in der jeweiligen Landeswährung oder in US Dollar kommen. Die Auswirkungen von Wechselkursschwankungen werden dann aufmerksam zu beobachten sein. Diesen finanzwirtschaftlichen Risiken aus der Veränderung von Wechselkursen ist die Gesellschaft bisher z.T. durch den Einsatz derivativer Finanzinstrumente begegnet.

Das Marktumfeld an der Schnittstelle zwischen Nanotechnologien und Life Sciences ist durch sehr dynamische Marktprozesse und eine Vielzahl von Innovationen gekennzeichnet. JPK konnte in seinem internationalen Kundennetzwerk und durch direkte Kontakte zu einschlägigen Forschungseinrichtungen ein exzellentes ,,Monitoringsystem" für Markttrends aufbauen. Das Unternehmen ist so auch zukünftig in der Lage, sich frühzeitig auf neue Marktgegebenheiten einzustellen und in kürzester Zeit flexibel auf neue Anforderungen zu reagieren. So können die bestehenden Produkte und Dienstleistungen laufend verbessert sowie längerfristig neue Produkte marktgerecht entwickelt und weltweit am Markt eingeführt werden. Das frühzeitige Abstecken von Claims durch eine Vielzahl von Patenten oder die Einlizenzierung möglichst exklusiver Rechte sichert JPK nachhaltig signifikante Wettbewerbsvorteile und Wachstumsmöglichkeiten.

Dem weiteren Aufbau und der Integration der Human Resources kommt in der anstehenden Unternehmensphase und bei dem geplanten Wachstum eine große Bedeutung zu. Der Erfolg der Gesellschaft hängt wesentlich vom Management. von einer stabilen zweiten Mitarbeiterebene und von Teamkompetenzen in allen Unternehmensbereichen ab.

JPK konnte in den vergangenen Jahren ein sehr kompetentes Kernteam aufbauen und halten. Mit steigendem Bekanntheitsgrad als marktführendes Unternehmen kann JPK außerdem einen zunehmenden Zugang internationaler Initiativbewerbungen von hochqualifizierten Fachspezialisten verzeichnen. Erfahrungen bei der Personalakquise haben jedoch auch gezeigt, dass ein sehr intensiver Wettbewerb um Mitarbeiter besteht, welche die erforderlichen Fachkenntnisse und "Softskills" vorweisen können. Insbesondere stellt der Mangel an geeigneten Entwicklern mit Ingenieursausbildung einen anhaltenden Engpass und damit grundsätzlich ein Risiko dar. Insgesamt ist die Akquise und Bindung neuer Mitarbeiter ein bestimmender Faktor für das weitere Unternehmenswachstum.

Das Unternehmen pflegt eine kooperative Zusammenarbeit mit seinen wichtigen Lieferanten. wodurch Anforderungen der eigenen Produkte an die Lieferanten übermittelt und eine unterbrechungsfreie Versorgung der Produktion sichergestellt wird.

6. Nachtragsbericht

Neben den in Abschnitt "5. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung" dargestellten Maßnahmen sind keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres zum 31. Dezember 2015 eingetreten.

 

Berlin, 30. März 2016

JPKistruments Aktiengesellschaft, Berlin

- Der Vorstand -

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz. Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang ­unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der JPKinstruments Aktiengesellschaft, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung. dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der JPKinstruments Aktiengesellschaft, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2015 den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht im Abschnitt "5. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung" hin. Dort wird ausgeführt, dass die Fortführung der Gesellschaft vom Erreichen des geplanten operativen Cashflows, der Fortführung der Finanzierung durch die Fremdkapitalgeber über das Jahr 2017 hinaus sowie der Stärkung des Eigenkapitals ggf. auch durch das Gewinnen neuer Gesellschafter abhängig ist.

 

Wuppertal, den 31. März 2016

Buth & Hermanns Partnerschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Michael Hermanns, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrates über das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2015

gemäß § 171 AktG

Beratungsschwerpunkte 2015

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015 hat der Aufsichtsrat gemäß Gesetz und Satzung den Vorstand der JPK Instruments AG bei der Leitung des Unternehmens beraten und überwacht. Er ist zu 4 Sitzungen zusammengekommen und hat in 4 Umlaufverfahren schriftliche Beschlüsse gefasst. Daneben hat er sich schriftlich und mündlich über die Entwicklung des Unternehmens unter Berücksichtigung aller wesentlichen Geschäftsvorgänge informieren lassen. In Entscheidungen von erheblicher Bedeutung für das Unternehmen war der Aufsichtsrat eingebunden.

Der Aufsichtsrat hat sich anhand der schriftlichen und mündlichen Berichte des Vorstandes eingehend über die Strategie und den Stand der Umsetzung, den Geschäftsverlauf, die Ertragslage des Unternehmens sowie über bedeutsame Geschäftsvorfälle unterrichten lassen. Die wirtschaftliche Entwicklung und zukünftige Planungen der JPK Instruments AG wurden ausführlich diskutiert und die Geschäftsführung überprüft.

Geschäfte, die aufgrund gesetzlicher oder satzungsgemäßer Bestimmungen der Genehmigung des Aufsichtsrates bedürfen, hat der Aufsichtsrat geprüft und über seine Zustimmung entschieden.

Darüber hinaus stand der Vorsitzende des Aufsichtsrates in Kontakt mit den Mitgliedern des Vorstandes. Dabei wurden Fragen der Unternehmensstrategie, Geschäftsentwicklung und wichtige Vorfälle des Unternehmens besprochen.

Schwerpunkte der Tätigkeit des Aufsichtsrates in 2015 waren:

Die strategische Ausrichtung des Unternehmens,

Die kurz- und mittelfristige Finanzplanung,

Die Entwicklung und Finanzierung der Tochterunternehmen,

Der Auf- und Ausbau der Vertriebsaktivitäten.

Jahresabschluss 2015

Der Aufsichtsrat hat den Prüfungsauftrag für den Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2015 ordnungsgemäß an die von der Hauptversammlung am 29. Februar 2016 zum Abschlussprüfer gewählte Buth & Hermanns Partnerschaft mbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft, Wuppertal, erteilt. Der Aufsichtsrat hat sich von der Unabhängigkeit des Abschlussprüfers überzeugt.

Der Prüfungsauftrag umfasste die Aufgabe, den Jahresabschluss inklusive Lagebericht nach den Vorschriften des HGB zu prüfen.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015, der Lagebericht über das Geschäftsjahr 2015 und die Buchführung sind von der Buth & Hermanns Partnerschaft mbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft, Wuppertal, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden.

Allen Aufsichtsratsmitgliedern haben Jahresabschluss, Lagebericht sowie Prüfungsbericht zur Aufsichtsratssitzung am 30. Juni 2016 zur Prüfung vorgelegen und sind in Gegenwart des Vorstandes umfassend diskutiert und geprüft worden.

Der Aufsichtsrat hat sodann am 30. Juni 2016 beschlossen, gegen den vom Vorstand aufgestellten und von der Buth & Hermanns Partnerschaft mbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft, Wuppertal, geprüften Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2015 keine Einwendungen zu erheben. Damit war der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2015 festgestellt.

Der Aufsichtsrat hat dem Vorschlag des Vorstandes, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen, zugestimmt.

Ferner schlägt der Aufsichtsrat der Hauptversammlung vor, dem amtierenden Vorstand und dem Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2015 Entlastung zu erteilen.

Zusammensetzung des Vorstands

Die Amtszeit der Vorstandsmitglieder, Jörn Kamps, Torsten Jähnke und Rene Grünberg, die jeweils für die Dauer von 3 Jahren vom Aufsichtsrat bestellt worden waren, endete am 31. Dezember 2015.

Die Amtszeit des zunächst ebenfalls bis zum 31. Dezember 2015 bestellten Vorstandmitglieds Frank Pelzer endete vorzeitig. Durch Beschluss des Aufsichtsrates vom 09. Juli 2015 wurde die Bestellung des Vorstandsmitglieds Frank Pelzer als Vorstand der JPKinstruments AG mit sofortiger Wirkung aus wichtigem Grund widerrufen.

Der Aufsichtsrat hat sich mit den verbliebenen 3 Vorständen auf eine weitere Zusammenarbeit verständigt und die Herren Jörn Kamps, Torsten Jähnke und Rene Grünberg für die Dauer von 3 Jahren, d.h. vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2018, wiederholt zum Vorstand bestellt.

Zusammensetzung des Aufsichtsrates

Die Amtszeit des Aufsichtsrats bestehend aus den Herren Dr. Franz von Falkenhausen (Vorsitzender), Prof. Dr. Horst Niehus (stv. Vorsitzender) und Stephan Schulze sollte turnusgemäß mit Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung, die über die Entlastung für das

Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2015 befindet, enden. -

Die Aufsichtsratsmitglieder Prof. Dr. Niehus und Dr. Franz von Falkenhausen haben ihr Amt jedoch bereits zum Ende der ordentlichen Hauptversammlung vom 10.12.2014, welche über die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2014 beschlossen hat, niedergelegt.

Gemäß § 9 Absatz 1 der Satzung in Verbindung mit §§ 95, 96 Abs. 1 AktG besteht der Aufsichtsrat aus drei Mitgliedern, die von der Hauptversammlung gewählt werden.

Entsprechend hat der Aufsichtsrat der ordentlichen Hauptversammlung vom 10.12.2015 vorgeschlagen Herr Anthony Charles Finbow, als Nachfolger von Herrn Prof. Dr. Horst Niehus für den Rest der ursprünglichen Amtszeit von Herrn Prof. Dr. Horst Niehus, d.h. bis zum Ende der Hauptversammlung, die über die Entlastung des Aufsichtsrats für das am 31.12.2015 endende Geschäftsjahr beschließt, zum Mitglied des Aufsichtsrats zu wählen.

Weiterhin hat der Aufsichtsrat der ordentlichen Hauptversammlung vom 10.12.2015 vorgeschlagen Herrn Dr. Gerd Behme, als Nachfolger von Herrn Dr. Franz von Falkenhausen für den Rest der ursprünglichen Amtszeit von Herrn Dr. Franz von Falkenhausen, d.h. bis zum Ende der Hauptversammlung, die über die Entlastung des Aufsichtsrats für das am 31.12.2015 endende Geschäftsjahr beschließt, zum Mitglied des Aufsichtsrats zu wählen.

Die genannten Personen wurden in der ordentlichen Hauptversammlung vom 10.12.2015 einstimmig neu in den Aufsichtsrat gewählt. Alle gewählten Aufsichtsräte haben ihre Wahl angenommen.

Auf der konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrats vom gleichen Tage wurde Herr Anthony Charles Finbow zum Vorsitzenden und Herrn Dr. Gerd Behme zum stv. Vorsitzenden gewählt.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren großen persönlichen Einsatz und die im Geschäftsjahr 2015 geleistete Arbeit.

 

Berlin, den Juli 2016

Der Aufsichtsrat

Anthony Finbow, Vorsitzender des Aufsichtsrats

Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns

Der Vorsitzende stellte sodann den nachfolgenden Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat zur Abstimmung:

"Der Bilanzgewinn der JPK Instruments AG des abgelaufenen Geschäftsjahres 2015 in Höhe von EUR 327.632,82 wird auf neue Rechnung vorgetragen."

Auf die Frage des Vorsitzenden nach Gegenstimmen und Enthaltungen meldete sich keiner der Aktionäre oder Aktionärsvertreter. Der Vorsitzende stellte daraufhin fest, dass diesem Vorschlag einstimmig zugestimmt worden ist.

Der Vorstand stellte den einstimmig gefassten Beschluss fest und verkündete ihn.

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