SPL Powerlines Germany GmbH

Breitweidig 7, 91301 Forchheim, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bamberg HRB 5601
Vorher
RM 2641 Vermögensverwaltungs GmbHPowerlines Deutschland GmbH
Eingetragen
6.7.2006
Branche
Bau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und TelekommunikationTätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklernIngenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
Gegenstand
1. a) Verlegung elektrischer und nachrichtentechnischer Leitungen, Errichtung von Fahrleitungsanlagen für den Nah- und Fernverkehr, O-Busfahrleitungen und Stromschienenanlagen (Powerlines), Kabelverlegung aller Art sowie Ausführung von Sondermontagen, wie z.B. Antennenmontagen, Lärmschutzanlagen; b) Bauarbeiten auf den unter lit a) bezeichneten Tätigkeitsbereichen, Fundierungs-, Maststell- und Seilzugsarbeiten für Freileitungen, Fahrleitungen aller Spannungsreihen sowie für Antennenanlagen und Lärmschutzanlagen; c) Vermietung von Maschinen und Anlagen; d) Durchführung von Berechnungen, Untersuchungen, Planungen, Beratungen und sonstige Dienstleistungen auf den unter lit a) bezeichneten Tätigkeitsgebieten; e) Übernahme von Wartung und Instandhaltung auf den unter lit a) bezeichneten Tätigkeitsgebieten von eigenen und fremden Anlagen auf eigene und fremde Rechnung; f) Handelsgeschäfte und Handel mit Waren aller Art; g) die Verwaltung und Anlage des Vermögens der Gesellschaft, die Beteiligung an anderen Gesellschaften, insbesondere an Gesellschaften mit einem Tätigkeitsbereich wie in lit a) bis f) beschrieben, sowie die Erbringung von Dienstleistungen gegenüber den Beteiligungsgesellschaften wie Controlling, Beratung zur strategischen Unternehmensführung etc. h) Bereitstellung von Services aller Art im Bereich der Elektromobilität.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Karen Reimann
seit 15.7.2025
Prokura
Markus Klose
seit 15.7.2025
Prokura
Daniel Gerke
seit 2.8.2021
Prokura
Alexander Wiener
seit 9.7.2018
Geschäftsführer
Rüdiger Stolle
seit 9.7.2018
Prokura
Ralf Hickethier
seit 14.12.2009
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert99.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Powerlines Group GmbHAUT
99.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Powerlines GmbH
Austria
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SPL Powerlines Germany GmbH

Forchheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die SPL Powerlines Germany GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SPL Powerlines Germany GmbH, Forchheim - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SPL Powerlines Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die in Abschnitt 5. des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Wir geben kein Prüfungsurteil zu dem Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung ab.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die oben genannte Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote).

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten den Schluss ziehen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irre führende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, 17. Juni 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Van Eck, Wirtschaftsprüfer

Engel, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

EUR EUR 31.12.2022
TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 80.483,00 128
2. Geleistete Anzahlungen 63.000,00 202
143.483,00 330
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 490.116,80 410
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.808.160,71 8.442
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.851.308,00 2.589
14.149.585,51 11.441
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 148.112,76 148
148.112,76 148
14.441.181,27 11.919
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Unfertige Leistungen 20.453.028,06 25.558
2. Geleistete Anzahlungen 1.020.969,00 0
3. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -594.387,09 -830
20.879.609,97 24.728
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.220.159,41 6.785
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.236.527,13 195
3. Sonstige Vermögensgegenstände 16.663.102,60 16.030
26.119.789,14 23.010
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.252.492,00 773
48.251.891,11 48.511
C. Rechnungsabgrenzungsposten 194.216,79 125
62.887.289,17 60.555

Passiva

EUR EUR 31.12.2022
TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Kapitalrücklage 3.800.000,00 3.800
III. Gewinnvortrag 812.484,43 812
4.637.484,43 4.637
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 9.839.644,55 10.762
2. Steuerrückstellungen 24.484,57 22
3. Sonstige Rückstellungen 9.377.974,00 8.683
19.242.103,12 19.467
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 386.360,98 366
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 33.007.250,97 30.468
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.848.745,65 4.676
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.765.344,02 941
davon aus Steuern EUR 102.732,68 (Vj. TEUR 72)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 4.980,86 (Vj. TEUR 0)
39.007.701,62 36.451
62.887.289,17 60.555

Gewinn- und Verlustrechnung für 2023

EUR EUR 2022
TEUR
1. Umsatzerlöse 151.937.576,58 137.885
2. Verminderung (Vj. Erhöhung) des Bestands an unfertigen Leistungen -5.105.393,92 9.232
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 16.571,50 6
4. Sonstige betriebliche Erträge 517.352,10 547
davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 152.158,83 (Vj. TEUR 147)
147.366.106,26 147.670
5. Materialaufwand a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe und für bezogene Waren 27.679.884,84 33.305
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 27.637.089,54 31.663
55.316.974,38 64.968
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 34.628.672,69 30.678
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 7.371.337,29 6.761
davon für Altersversorgung EUR 3.328,14 (Vj. TEUR 117)
42.000.009,98 37.439
7. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.480.837,68 2.186
2.480.837,68 2.186
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 33.119.139,22 32.197
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 106.706,26 (Vj. TEUR 353)
132.916.961,26 136.790
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 730.701,89 35
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 267.446,30 (Vj. TEUR 27)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 311.823,51 1.561
davon an verbundene Unternehmen EUR 111.659,08 (Vj. TEUR 4)
davon Aufwendungen aus der Aufzinsung EUR 200.164,43 (Vj. TEUR 549)
418.878,38 -1.526
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 13.797,07 12
12. Ergebnis nach Steuern 14.854.226,31 9.342
13. Sonstige Steuern 96.341,32 98
14. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn 14.757.884,99 9.244
15. Jahresüberschuss 0,00 0

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

der SPL Powerlines Germany GmbH, Forchheim

Amtsgericht Bamberg HRB 5601

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der SPL Powerlines Germany GmbH, Forchheim, betrifft das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023.

Die SPL Powerlines Germany GmbH ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewandt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände werden, zu Anschaffungskosten aktiviert und über die planmäßige Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände:

Datenverarbeitungsprogramme 3 bis 5 Jahre

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Nutzungsdauer der Sachanlagen:

Technische Anlagen und Maschinen 4 bis 13 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 15 Jahre

In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden in der Berechnung der Stundensätze berücksichtigt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten EUR 250,00 nicht übersteigen, werden im Jahre des Zugangs in vollem Umfang aufwandswirksam erfasst.

Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wird das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird pauschalierend jeweils mit 20 % p.a. im Zugangsjahr und in den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.

In den Vorräten sind die unfertigen Leistungen zu Herstellungskosten bzw. Anschaffungskosten oder zu am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Bestandteile der Herstellungskosten für unfertige Erzeugnisse sind neben dem Fertigungsmaterial und den Fertigungslöhnen angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie produktionsbezogene Abschreibungen. Abschläge werden für niedrigere beizulegende Werte, insbesondere für drohende Verluste, vorgenommen.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden, soweit es sich um Anzahlungen auf Vorräte handelt, gemäß § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bzw. zu Anschaffungskosten angesetzt. Forderungen werden ausgewiesen, wenn die Lieferungen oder Leistungen ausgeführt sind und der Gefahrenübergang erfolgt ist. Bei langfristigen Verträgen werden Forderungen gebucht, wenn der Vertrag erfüllt ist oder abgrenzbare Teilleistungen bzw. -lieferungen an den Kunden übergeben sind. Einzelwertberichtigungen auf Forderungen werden entweder kundenindividuell entsprechend der Wahrscheinlichkeit des Ausfalls oder bei Überfälligkeit gebildet. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen eine pauschale Einzelwertberichtigung gebildet.

Die Kassenbestände und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert ausgewiesen.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze ermittelt. Die Bewertung erfolgte nach der Projected Unit Credit Method unter Berücksichtigung einer Gehaltssteigerung von 0,0 % und einer Rentensteigerung von 1,0 %. Als Rechnungszins wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten zehn Jahre verwendet (Bundesbankzins), der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Er betrug per 31. Dezember 2023 1,82 % p.a. Der Berechnung wurden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Die Veränderung des Zinssatzes von 1,79 % (31. Dezember 2022) auf 1,82 % (31. Dezember 2023) wurde im Zinsaufwand berücksichtigt. Die Fluktuation wurde für alle tariflichen Mitarbeiter alters- und dienstzeitabhängig mit einer Rate von 4,44 % bis 5,5 % (VJ 4,99 % bis 6,73 %) berücksichtigt.

Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den korrespondierenden Rückstellungen verrechnet. Bei dem Deckungsvermögen handelt es sich um Fondsanteile, diese werden mit dem beizulegenden Marktwert bewertet.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in angemessenem und ausreichendem Umfang ab. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst, Für Verpflichtungen aus Altersteilzeit, Jubiläum sowie Übergangs- bzw. Sterbegeld werden versicherungsmathematische Gutachten eingeholt.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet.

C. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt, der als Anlage zum Anhang beigefügt ist.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen TEUR 4.237 (VJ TEUR 195). Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen TEUR 198 (VJ TEUR 195) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen die Gesellschafterin wurden mit der Verpflichtung zur Ergebnisabführung verrechnet und der verbleibende Saldo ist unter den Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen.

Bis auf TEUR 180 (VJ TEUR 214) haben alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

3. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Der unter den liquiden Mitteln ausgewiesene Betrag in Höhe von TEUR 1.253 setzt sich aus Kassenbeständen von TEUR 11 und Bankguthaben von TEUR 1.242 zusammen.

4. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 25 und ist voll einbezahlt.

Die Kapitalrücklage ist mit TEUR 3.800 unverändert.

Die Verpflichtung zur Ergebnisabführung an die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 14.758 wurde mit den Forderungen gegen die Gesellschafterin verrechnet. Der verbleibende Saldo ist unter den Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen.

5. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 9.840 betreffen die direkten vertraglichen Versorgungsansprüche von Mitarbeitern und Pensionären.

Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB

Die Anschaffungskosten der mit den Pensionsrückstellungen verrechneten Wertpapiere betragen TEUR 9.031, der beizulegende Wert TEUR 7.531. Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung beträgt TEUR 17.371. In der Position Zinsen und ähnliche Aufwendungen wurden Erträge aus dem Deckungsvermögen in Höhe von TEUR 144 ausgewiesen und mit dem Zinsaufwand aus der Pensionsverpflichtung in Höhe von TEUR 254 saldiert.

Der Unterschiedsbetrag aus dem 10-Jahres-Durchschnittszinssatz und dem 7-Jahres-Durchschnittszinssatz beträgt TEUR 190.

6. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 9.378 beinhalten folgende Rückstellungen:

31.12.2023
TEUR
Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten und Beratung 2.248
Gleitzeitrückstellung 1.521
Urlaubsrückstellung 1.298
Rückstellung für Prämien 1.064
Rückstellung Jubiläums-, Übergangs- und Sterbegeld 967
Rückstellung Altersteilzeit 932
Rückstellung Berufsgenossenschaft 785
Rückstellung für noch nicht abgerechnete Leistungen 235
Rückstellung für Sonderzahlungen 36
Rückstellung fehlender Aufwand Projekte 3
Übrige Rückstellung 289
9.378

7. Verbindlichkeiten

davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023
TEUR
bis 1 Jahr
TEUR
von 1 bis 5 Jahren
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
(31.12.2022) (31.12.2022) (31.12.2022) (31.12.2022)
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 386 386 0 0
(366) (366) (0) (0)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 33.007 32.966 41 0
(30.468) (30.463) (5) (0)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.849 3.849 0 0
(4.676) (4.676) (0) (0)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.765 1.765 0 0
(941) (941) (0) (0)
39.008 38.966 41 0
(36.451) (36.446) (5) (0)

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen TEUR 3.849 (VJ TEUR 4.676), davon betreffen TEUR 1.534 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und TEUR 2.315 Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse gliedern sich nach geographisch bestimmten Märkten und Tätigkeitsgebieten wie folgt:

Nach Regionen 2023
TEUR
Inland 141.873
Ausland 10.065
151.938
Nach Geschäftsgebieten 2023
TEUR
Fernverkehr 106.314
Nahverkehr 42.802
E-Mobility 2.078
Sonstige 744
151.938

In den Umsatzerlösen sind solche mit verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 833 enthalten.

2. Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge enthalten, welche im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 19 bestehen.

3. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Im Finanzergebnis im Posten "Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" ist der Ertrag aus der Bewertung des Deckungsvermögens (TEUR 458) sowie Zinserträge von verbundenen Unternehmen von TEUR 267 enthalten.

Der Ertrag aus Wertpapieren (TEUR 144) ist im Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" enthalten.

E. Sonstige Angaben

1. Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer gliedert sich nach § 267 Abs. 5 HGB wie folgt:

2023 2022
Angestellte 193 186
Gewerbliche Arbeitnehmer 333 325
Auszubildende 29 26
555 537

2. Außerbilanzielle Geschäfte

Factoring

Zur Beschaffung liquider Mittel zur Finanzierung der operativen Geschäftstätigkeit werden laufend Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an die Raiffeisen Factor Bank AG verkauft. Daraus entstehen dem Unternehmen keine Risiken, hingegen wird das Liquiditätsmanagement verbessert. Zum Stichtag war ein Forderungsbestand im Nominalwert von TEUR 20.836 verkauft.

Miet- und Leasingverträge

Die Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen sind vollständig unter den sonstigen finanziellen Verpflichtungen angegeben. Durch den Abschluss dieser Verträge erfolgt ein Abfluss von Liquidität regelmäßig erst in der Zukunft. Aus den Miet- und Leasingverträgen sind keine wesentlichen Risiken bekannt.

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen setzen sich wie folgt zusammen:

2024
TEUR
2025
TEUR
2026
TEUR
2027
TEUR
2028
TEUR
> 5 Jahre
TEUR
1. Gebäudemieten 1.646 1.495 1.444 1.441 1.414 1.414
2. Leasing 2.851 1.614 636 327 43 0
4.497 3.109 2.080 1.768 1.457 1.414

4. Organe der Gesellschaft

 

Herr Ralf Hickethier, Buttenheim, technischer Geschäftsführer

 

Herr Alexander Wiener, Fürth, kaufmännischer Geschäftsführer

 

Herr Gerhard Ehringer, Riederberg (AT), CEO Powerlines Group GmbH, Aufsichtsratsvorsitzender, bis 31. März 2023

 

Frau Michaela Achter, Hipples (AT), CFO Powerlines Group GmbH, Aufsichtsratsvorsitzende, ab 1. April 2023

 

Herr Walter Schmid, Pressbaum (AT), Bereichsleiter HR der Powerlines Group GmbH, Aufsichtsrat

 

Herr Rigo Grosch, Lauterbach, Leiter Arbeitsvorbereitung der SPL Powerlines Germany GmbH, Aufsichtsrat

Die Angabe gemäß § 285 Nr. 9 HGB unterbleibt unter Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB.

Die Aufsichtsräte erhalten keine Bezüge für ihre Tätigkeit als Aufsichtsrat.

5. Verbundene Unternehmen

Die SPL Powerlines Germany GmbH ist ein Tochterunternehmen der Powerlines Germany GmbH, Forchheim. Die Powerlines Group GmbH in Wolkersdorf im Weinviertel, Österreich, stellt als Mutterunternehmen der Powerlines Germany GmbH freiwillig einen Konzernabschluss auf (kleinster Kreis), der nach erfolgter Einstellung im Internet unter www.firmenbuch.at abrufbar ist. Die SPL Powerlines Germany GmbH wird jeweils nach den Regeln der Vollkonsolidierung in diesen einbezogen.

Die Powerlines Gruppe gehört seit Oktober 2022 dem französischen Bouygues Konzern an, in dessen Konzernabschluss die Gruppe auch einbezogen wird. Dabei handelt es sich um den Konzernabschluss für den größten Konsolidierungskreis, der am Sitz von Bouygues SA, Paris, Frankreich, erhältlich ist.

6. Prüferhonorar

Das Prüferhonorar für den Jahresabschluss 2023 beläuft sich inklusive Nebenkosten auf TEUR 73. Es gab keine über die Abschlussprüfung hinausgehenden Leistungen, die dem Abschlussprüfer vergütet wurden.

7. Wesentliche, nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommene Geschäfte

Es erfolgten keine wesentlichen, nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommenen Geschäfte mit nahestehenden Personen oder mit nahestehenden Unternehmen, die nicht in einen Konzernabschluss einbezogen werden und nicht mittel- oder unmittelbar in hundertprozentigem Anteilsbesitz stehen.

8. Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.

 

Forchheim, 17. Juni 2024

Die Geschäftsführer:

Geschäftsführer technisch Hickethier

Geschäftsführer kaufmännisch Wiener

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchung
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.041.093,26 58.540,00 0,00 76.344,26 1.023.289,00
2. Geleistete Anzahlungen 202.236,50 0,00 0,00 139.236,50 63.000,00
1.243.329,76 58.540,00 0,00 215.580,76 1.086.289,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.288.703,11 196.197,60 0,00 47.685,40 1.437.215,31
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 20.216.638,24 4.114.521,78 1.585.659,09 1.948.444,14 23.968.374,97
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.589.254,73 847.712,36 -1.585.659,09 0,00 1.851.308,00
24.094.596,08 5.158.431,74 0,00 1.996.129,54 27.256.898,28
III. Finanzanlagen 148.112,76 0,00 0,00 0,00 148.112,76
Wertpapiere des Anlagevermögens 25.486.038,60 5.216.971,74 0,00 2.211.710,30 28.491.300,04
kummulierte Abschreibungen
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 912.782,26 56.131,00 0,00 26.107,26 942.806,00
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
912.782,26 56.131,00 0,00 26.107,26 942.806,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 878.682,57 111.817,30 0,00 43.401,36 947.098,51
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.775.112,13 2.312.889,38 0,00 1.927.787,25 12.160.214,26
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
12.653.794,70 2.424.706,68 0,00 1.971.188,61 13.107.312,77
III. Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Wertpapiere des Anlagevermögens 13.566.576,96 2.480.837,68 0,00 1.997.295,87 14.050.118,77
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 80.483,00 128.311,00
2. Geleistete Anzahlungen 63.000,00 202.236,50
143.483,00 330.547,50
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 490.116,80 410.020,54
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.808.160,71 8.441.526,11
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.851.308,00 2.589.254,73
14.149.585,51 11.440.801,38
III. Finanzanlagen 148.112,76 148.112,76
Wertpapiere des Anlagevermögens 14.441.181,27 11.919.461,64

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen

Grundlagen der Gesellschaft

Die SPL Powerlines Germany GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Powerlines Germany GmbH, welche dem österreichischen Konzern Powerlines Group GmbH angehört und in dessen freiwillig aufgestellten Konzernabschluss sie einbezogen wird. Die Powerlines-Gruppe gehört seit Oktober 2022 dem französischen Bouygues-Konzern an, in dessen Konzernabschluss die Gruppe auch einbezogen wird. Dabei handelt es sich um den Konzernabschluss für den größten Konsolidierungskreis, der am Sitz von Bouygues SA, Paris, Frankreich erhältlich ist.

Die Steuerung der SPL Powerlines Germany GmbH erfolgt insbesondere mittels Indikatoren zu Vertrieb, Projektierung, Lieferung, Montage und Inbetriebsetzung von Fahrleitungsanlagen und -systemen einschließlich Neu- und Umbau für die Bahnelektrifizierung im Nah- und Fernverkehr, Industriebahnen sowie Anlagen der Ladeinfrastruktur für elektrisch angetriebene LKW und Busse.

Die Absatzmärkte sind im Wesentlichen Deutschland sowie Belgien (über die dortige Betriebsstätte) und die Schweiz, dort allerdings auf einer Projekt-für-Projekt-Basis, aktuell hauptsächlich im Nahverkehr.

Neben dem Hauptbüro in Forchheim unterhält die SPL Powerlines Germany GmbH eine Zweigniederlassung in Langenhagen, einen Planungsstandort in Leipzig sowie diverse Projektbüros an verschiedenen Standorten in ganz Deutschland. Es besteht eine Betriebsstätte in Belgien (Ostende).

Forschung und Entwicklung

Die SPL Powerlines Germany GmbH unterhält keine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung. Die Powerlines- Gruppe führt keine Forschungstätigkeiten aus.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Ausschreibungsvolumen in Deutschland, vor allem im Fernverkehr, befindet sich weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Im Fernverkehr ist dies zu einem Großteil bedingt durch die Umsetzung der Projekte aus dem Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2030 und der LUFV II (Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung II).

Gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 (mit einem unterdurchschnittlichen Auftragseingang vor allem im Bereich Fernverkehr) ist die Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 sehr erfreulich verlaufen. Der Auftragseingang konnte auf über EUR 190 Mio. gesteigert werden, was einen Rekordwert für das Unternehmen seit dessen Gründung darstellt. Als Sondereffekte können hier allerdings der Erhalt des Projektes "Eifelstrecke" mit einem Auftragswert von ca. EUR 42 Mio. sowie der über dem Budget liegende Auftragseingang im Bereich Nahverkehr berücksichtigt werden.

Das Ausschreibungsvolumen für Fahrleitungen 2023 im Fernverkehr im deutschen Gesamtmarkt schätzt die SPL Powerlines Germany GmbH auf ca. EUR 350 Mio. Im Nahverkehr geht die SPL Powerlines Germany GmbH von einem Ausschreibungsvolumen von ca. EUR 85 Mio. aus.

Der BVWP 2030 stellt als wichtigstes Instrument der Verkehrsinfrastrukturplanung des Bundes die verkehrspolitischen Weichen für die kommenden Jahre. Er betrachtet dabei sowohl die Bestandsnetze als auch Aus- und Neubauprojekte auf Straße, Schiene und Wasserstraße. Die Beschlussfassung dazu fand im Bundeskabinett am 3. August 2016 mit einem Gesamtvolumen von EUR 269,6 Mrd. (Vergleich BVWP 2003 EUR 173,2 Mrd.) statt, davon ist der Schienenverkehr mit EUR 112,3 Mrd. (41,7 %) betroffen.

Neben den im BVWP 2030 definierten Projekten gibt es über die Fahrgastverbände sowie über die Länder Projekte, welche als "sinnvoll" oder "vordringlich" definiert werden. Der Elektrifizierungsgrad im Fernverkehr in Deutschland soll, wie im Koalitionsvertrag der aktuellen Bundesregierung festgehalten, bis 2030 auf 75 % erhöht werden. Die SPL Powerlines Germany GmbH erwartet als marktführendes Unternehmen deutlich von dieser Entwicklung zu profitieren.

Zusätzlich zu den im BVWP 2030 und LUFV II definierten Projekten gibt es weitere Projekte, für die sich sowohl die Länder als auch Fahrgastverbände wie "ProBahn" und "Allianz Pro Schiene" starkmachen und welche zur Zielerreichung des Elektrifizierungsgrades von 75 % beitragen.

Es wird erwartet, dass das Vergabevolumen im Fern- und Nahverkehrsmarkt weiterhin auf diesem hohen Niveau bleibt. Aufgrund dieser Entwicklung plant die SPL Powerlines Germany GmbH für die nächsten Jahre ein kontinuierliches Wachstum auf beiden Märkten.

Der im Oktober 2021 neu gegründete Geschäftsbereich "Ladeinfrastruktur" konnte im Geschäftsjahr 2023 neue Aufträge in Höhe von rund EUR 6 Mio. verzeichnen. Auch hier wurde das ursprüngliche Budget signifikant übertroffen. Es ist allerdings anzumerken, dass (im Vergleich zum Bahnbereich) die Ausschreibungen nicht kontinuierlich in den Markt eingebracht werden, sondern eher von Zusagen von Fördermitteln abhängig sind. Trotzdem erwartet die SPL Powerlines Germany GmbH für die nächsten Jahre eine kontinuierliche Geschäftsentwicklung im Bereich Ladeinfrastruktur. Diese wird im Bereich der LKW hauptsächlich durch die Marktanforderungen nach grünen Lieferketten begründet.

Geschäftsverlauf und Ertragslage

Das Unternehmen hat im Geschäftsjahr 2023 einen Auftragseingang von TEUR 190.014 und einen Umsatz von TEUR 151.938 erzielt.

Der geplante externe Auftragseingang in Höhe von TEUR 123.204 konnte somit weit übertroffen werden.

Bei Umsatzerlösen von TEUR 151.938 und einer Verringerung des Bestands an unfertigen Leistungen in Höhe von TEUR 5.105 liegen die Umsatzerlöse und die Bestandsveränderung in Höhe von TEUR 146.833 leicht unter dem Vorjahr (TEUR 147.117). Die prognostizierten Umsätze in Höhe von TEUR 144.115 konnten übertroffen werden.

Im Geschäftsjahr 2023 haben sich die Geschäftsbereiche wie folgt entwickelt:

Umsatz GJ 2023
TEUR
Umsatz GJ 2022
TEUR
Fernverkehr 106.314 98.120
Nahverkehr 42.802 39.005
E-Mobility 2.078 121
Sonstige 744 639
Gesamt 151.938 137.885

Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen bei TEUR 517 (VJ TEUR 547).

Der Aufwand für das eingesetzte Material beträgt TEUR 27.680 (VJ TEUR 33.305). Für bezogene Leistungen wurden im Geschäftsjahr TEUR 27.637 (VJ TEUR 31.664) aufgewendet. Wesentliche Auswirkung auf die Veränderung der Kosten hat die Art der abgewickelten Projekte und die damit einhergehende unterschiedliche Materialaufwandsquote.

Zum Stichtag beschäftigt die Gesellschaft 561 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Damit stieg die Zahl der Beschäftigten gegenüber dem Vorjahr zum Stichtag um 26 Personen bzw. 4,9 % und damit zusammenhängend auch der Personalaufwand um TEUR 4.561 bzw. 12,2 %. Die Personalaufwandsquote (Verhältnis Personalaufwand zu Betriebsleistung) beträgt 28,6 % (VJ 25,4 %) und ist auf die Erhöhungen gemäß den Tarifvereinbarungen zurückzuführen. Der im Vorjahr geplante Personalaufbau konnte im Geschäftsjahr 2023 somit erreicht werden.

Die ausschließlich planmäßigen Abschreibungen im Geschäftsjahr 2023 betragen TEUR 2.481.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Transportkosten, Reisekosten, KFZ-Kosten bzw. Miet- und Leasingkosten, welche im Geschäftsjahr 2023 nur geringfügigen Schwankungen unterlagen.

Der Gewinn des Geschäftsjahres 2023 beträgt TEUR 14.758. Das Ergebnis liegt damit um TEUR 5.514 über dem Gewinn des vorangegangenen Geschäftsjahres von TEUR 9.244. Dies entspricht einem Anstieg von 59,6 %. Das Finanzergebnis konnte auf TEUR 419 TEUR (VJ TEUR - 1.526) gesteigert werden, welches im Wesentlichen aus der Bewertung der Wertpapiere des Anlagevermögens resultiert (TEUR 458). Die Prognose des Vorjahres von einer Steigerung des Jahresüberschusses im gleichen Verhältnis zur Umsatzsteigerung wurde damit aufgrund der erfolgreichen Projektabwicklung übertroffen. Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags wird der Jahresüberschuss vollständig an die Muttergesellschaft weitergegeben.

Vermögenslage

Das Vermögen der Gesellschaft besteht zum Abschlussstichtag insbesondere aus unfertigen Leistungen (vor Verrechnung mit erhaltenen Anzahlungen) (TEUR 20.453 bzw. 32,5 % der Bilanzsumme), sonstigen Vermögensgegenständen (TEUR 16.663 bzw. 26,5 % der Bilanzsumme), Anlagevermögen (TEUR 14.441 bzw. 23,0 % der Bilanzsumme), sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 5.220 bzw. 8,3 % der Bilanzsumme).

Es wurden im Geschäftsjahr TEUR 5.217 in das Sachanlagevermögen sowie in die immateriellen Vermögensgegenstände investiert, wobei die Abschreibungen von TEUR 2.481 den Buchwert vermindern. Die geplanten Investitionen konnten insbesondere aufgrund der Situation am Beschaffungsmarkt und den damit einhergehenden Verzögerungen nur teilweise im Geschäftsjahr realisiert werden und verschieben sich auf folgende Perioden.

Der Rückgang der Vorräte um TEUR 3.848 sowie der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 1.565 wurde durch den Anstieg des Sachanlagevermögens um TEUR 2.708 sowie den Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um TEUR 4.041 überkompensiert.

Auf der Passiva erhöhten sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 2.539. In der Folge erhöhte sich die Bilanzsumme zum Abschlussstichtag auf TEUR 62.887 (VJ TEUR 60.555).

Finanzlage

Das Eigenkapital beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 4.637 (VJ TEUR 4.637). Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 7,4 % (VJ 7,7 %). Hierbei ist zu beachten, dass mit der Powerlines Germany GmbH ein Ergebnisabführungsvertrag besteht.

Im Geschäftsjahr 2023 erwirtschaftet die Gesellschaft Cash Earnings nach DVFA/SG (Jahresergebnis vor Ergebnisabführung zuzüglich Abschreibungen auf Anlagevermögen [ohne Finanzanlagen] und Veränderung der langfristigen Rückstellungen) von TEUR 16.316 (VJ TEUR 12.508). Die Cash Earnings umfassen den aus den laufenden erfolgswirksamen geschäftlichen Aktivitäten resultierenden finanziellen Überschuss.

Als Instrument zur Vorfinanzierung der unfertigen Leistungen verwendet die Gesellschaft u.a. Factoring.

Insgesamt erachtet die Geschäftsführung den Geschäftsverlauf im abgelaufenen Geschäftsjahr unter den gegebenen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen als sehr zufriedenstellend.

2. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Ausblick

Aufgrund des weiterhin stabilen Marktes mit einem hohen Ausschreibungsvolumen plant die SPL Powerlines Germany GmbH für das kommende Geschäftsjahr 2024 für Fern- und Nahverkehr sowie den Geschäftsbereich Ladeinfrastruktur einen Auftragseingang von EUR 152,5 Mio.

Im Jahr 2024 soll der Personalaufbau der letzten Jahre - exklusive 2022 - in allen Bereichen fortgeführt werden. Damit einher geht die geplante weitere Professionalisierung im Bereich Personalentwicklung / Aus- und Weiterbildung sowohl für den Bereich der gewerblichen Mitarbeiter als auch für Angestellte.

Für das Geschäftsjahr 2024 sind externe Umsätze in Höhe von EUR 154,3 Mio. und damit eine Steigerung in Höhe von 2,6 % geplant. Die Auftragsqualität wird weiterhin sehr hoch erwartet, sodass die SPL Powerlines Germany GmbH für das nächste Geschäftsjahr von einer Steigerung des Jahresüberschusses im gleichen Verhältnis zur Umsatzsteigerung ausgeht.

Gleichzeitig sind für das Geschäftsjahr 2024 Investitionen in Sachanlagen, sowie in IT-Systeme in Höhe von mehr als EUR 7 Mio. geplant.

Risiken und Chancen

Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung

Die Gesellschaft ist einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden ist. Unter einem Risiko wird die Gefahr verstanden, dass Ereignisse oder Handlungen die Gesellschaft daran hindern, ihre Ziele zu erreichen. Gleichzeitig ist es für die Gesellschaft wichtig, Chancen für das Unternehmen zu identifizieren, um diese im Zuge des unternehmerischen Handelns zu nutzen und so die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und auszubauen. Eine Chance bezeichnet die Möglichkeit, aufgrund von Ereignissen, Entwicklungen oder Handlungen die geplanten Ziele zu übertreffen. Im Rahmen des Strategieprozesses werden Risiken, die mit der geplanten längerfristigen Entwicklung verbunden sind, und Chancen für weiteres profitables Wachstum ermittelt und in den Entscheidungsprozess eingebracht. Um unternehmerische Risiken und Chancen frühzeitig zu erkennen, zu bewerten und konsequent zu handhaben, werden wirksame Steuerungs- und Kontrollsysteme eingesetzt.

Im Folgenden werden die Risiken und Chancen näher beschrieben, die einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft haben können.

Zusätzlich können Risiken und Chancen, die heute noch nicht bekannt sind oder als unwesentlich eingestuft werden, die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage beeinflussen.

Beschaffungsrisiko

Das Risiko auf dem Personalmarkt besteht im Wesentlichen aus der qualitativen Nachbesetzung und des Aufbaus an Fachpersonal. Die Risiken des Personal- und Beschaffungsmarkts werden regelmäßig bei Geschäftsleitermeetings erörtert.

Darüber hinaus wurde mit der "Power-Academy" eine Einrichtung geschaffen, die in der gesamten Powerlines-Gruppe für eine optimale Ressourcenentwicklung sorgt. Damit wird zukünftig benötigtes Personal schon frühzeitig im Konzern ausgebildet und so Knappheit in Personalressourcen aufgrund von Marktgegebenheiten verhindert bzw. minimiert.

Dem Risiko am Beschaffungsmarkt durch Preisänderungen wird durch das dauerhafte Bestreben begegnet, Preisgleitklauseln in den Projektverträgen zu vereinbaren. Außerdem wird durch die frühzeitige Einbindung des Einkaufs bei den Vergaben dafür gesorgt, dass fixe Vereinbarungen mit Lieferanten getroffen werden.

Ein wesentliches Risiko im Beschaffungsprozess ist die nicht rechtzeitige Zurverfügungstellung der benötigten Materialien für die Projektabwicklung. Diesbezüglich werden aufgrund des systematischen Managements der Risikokontrolle die jeweils aktuellen Marktinformationen, die Kenntnis der eigenen Lieferketten und die daraus resultierenden Maßnahmen regelmäßig überwacht. Vorausschauende Planung und Bedarfsprognose, Dual-Source-Strategien, Sicherheitslager bzw. langfristige Lieferverträge mit Lieferanten stellen einen wesentlichen Teil der Risikovermeidung dar.

Absatzrisiko

Das Geschäftsfeld, in dem die SPL Powerlines Germany GmbH tätig ist, ist geografisch eingeschränkt und es handelt sich um einen Nischenmarkt. Dieses Risiko wird jedoch durch eine kontinuierliche Absatzplanung minimiert. In diese Planung gehen alle Informationen aus laufenden Aufträgen, aktuellen und geplanten Ausschreibungen sowie die Investitionsinformationen der Kunden ein. Durch die enge Vernetzung mit den anderen Gesellschaften der Powerlines- Gruppe ist ein optimaler Ressourceneinsatz gewährleistet.

Finanzierungsrisiko

Die monatlichen Cash-Flow-Reports sorgen für eine ständige Liquiditätskontrolle der Gesellschaft. Dadurch ist gewährleistet, dass die SPL Powerlines Germany GmbH jederzeit in der Lage ist, ihren Zahlungsverpflichtungen rechtzeitig nachzukommen.

Durch den Abschluss einer Forderungsversicherung für die Kunden sowie die Bonitätsprüfungen aller Kunden und Lieferanten ist sichergestellt, dass das Ausfallrisiko minimiert wird.

Bei Fremdwährungsgeschäften wird das Risiko bereits in der Angebotsphase u.a. durch Back-to-Back-Vereinbarungen mit den Lieferanten minimiert. Zusätzlich werden bei solchen Projekten Reservepositionen für Kursschwankungen einkalkuliert.

Die Finanzierung erfolgt durch die Einbindung in die Powerlines-Gruppe und durch Forderungsverkauf und ist daher langfristig sichergestellt. Darüber hinaus ist die Geschäftsführung bemüht, die ausstehenden Forderungen zeitgerecht einzutreiben.

Projektrisiko

Das interne Projektcontrolling erkennt Risiken frühzeitig. Diese Risiken können im Zusammenhang mit der Projektabwicklung auftreten. Mögliche Ursachen dafür sind das Zeitmanagement, die technische Abwicklung, die Personal- und Materialressourcenbereitstellung bzw. Projektänderungen. Da diese entsprechend dokumentiert und bewertet werden, kann eine Gegensteuerung rechtzeitig erfolgen. Dieser integrative Prozess hat sich in den letzten Jahren sehr gut bewährt.

Im Geschäftsjahr 2022 wurde ein neues, für die Bedürfnisse des Unternehmens programmiertes IT/Cloud-gestütztes System für das Projektcontrolling und Forecasting eingeführt. Dieses System wird seitdem erfolgreich in der SPL Powerlines Germany GmbH sowie seit Mitte 2023 in der Betriebsstätte Belgien genutzt.

Somit sind die Risiken in ihrer Wirkung stark begrenzt und der Bestand des Unternehmens ist für die Zukunft gesichert.

IT-Risiko

Im IT-Bereich bestehen die Risiken in der Verfügbarkeit der Systeme sowie Sicherheitsrisiken durch IT-Attacken. Die Risiken werden durch technische und organisatorische Absicherung der Systeme minimiert. Durch die unternehmensweite Einführung einer Multi-Faktor-Authentifizierung sowie der Beauftragung eines externen SOC (Security Operation Center), welches die Systeme durchgängig überwacht, wurden vor allem die technische Absicherung und die Überwachung erhöht.

Ebenso werden durch die technischen und organisatorischen Maßnahmen neben den allgemeinen Maßnahmen (z.B. Risikomanagement, Auswahl entsprechender Dienstleister) die physische Sicherheit (z.B. Zutrittskontrollen zu technischer Infrastruktur), die Vertraulichkeit (z.B. Netzwerksicherheit, Account Management) und die Datenintegrität sichergestellt, sowie präventive Maßnahmen wie Datensicherung, Wiederherstellungskonzepte und Monitoring umgesetzt. Ebenso tragen kontinuierliche Schulungen der Mitarbeiter zur Reduktion der Risiken im IT-Bereich bei.

Chancen

Die aktuelle und zukünftige Marktsituation bietet der SPL Powerlines Germany GmbH große Chancen auf eine nachhaltige Wachstumsphase. Durch die ständige Überprüfung der bestehenden Risiken und die Nutzung der sich bietenden Chancen sieht die SPL Powerlines Germany GmbH für die nächsten Jahre eine sehr positive Geschäftsentwicklung voraus.

3. Finanzielle und nichtfinanzielle Steuerungsgrößen

Die wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren zur Steuerung der Gesellschaft sind die bereits erwähnten Kennzahlen Auftragseingang, Umsatz und Jahresergebnis.

Zu den wichtigsten nichtfinanziellen Leistungsindikatoren zählen Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit und die Mitarbeiterqualifikation.

Oberstes Ziel der SPL Powerlines Germany GmbH ist die langfristige Unternehmenssicherung. Hochwertige Dienstleistungen, die den Qualitäts- und Umweltanforderungen der Kunden der SPL Powerlines Germany GmbH in vollem Umfang gerecht werden, sind hierfür die wichtigste Grundlage.

Alle Unternehmensbereiche der SPL Powerlines Germany GmbH sind deshalb verpflichtet, die Arbeiten unter Beachtung gesetzlicher Vorschriften, vertraglicher Vereinbarungen und betrieblicher Festlegungen durchzuführen. Dabei müssen sowohl wirtschaftliche als auch gesellschafts- und umweltpolitische Erfordernisse Berücksichtigung finden.

Der Erfolg des Unternehmens hängt von der Leistung, der Qualifikation und der Motivation der Mitarbeiter in allen Unternehmensbereichen ab. Darum will die SPL Powerlines Germany GmbH die Mitarbeiter langfristig binden und kontinuierlich weiterentwickeln.

Der Bedarf an Fach- und Führungskräften stellt die SPL Powerlines Germany GmbH weiterhin vor Herausforderungen. Diese sind nur durch nachhaltige Ansätze in der Personalarbeit lösbar. Die betriebliche Ausbildung von späteren Fachkräften im technischen Bereich ist ein wesentlicher Baustein, um der Herausforderung des prognostizierten Fachkräftemangels entgegenzuwirken.

4. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Eine Nutzung von derivativen Finanzinstrumenten findet nicht statt. Im Unternehmensergebnis sind keine spekulativen Elemente enthalten.

5. Erklärung zur Unternehmensführung

In der folgenden Tabelle sind der Status sowie die Zielgrößen für den Frauenanteil in Aufsichtsrat, Vorstand und Führungsebenen der SPL Powerlines Germany GmbH ersichtlich.

31.12.2023 31.12.2022 Zielgrößen
Aufsichtsrat 33,3 % 0,0 % 33,3 %
Geschäftsführung 0,0 % 0,0 % 0,0 %
1. Führungsebene (Bereichsleitung) 28,6 % 13,3 % 15,0 %
2. Führungsebene (Abteilungsleitung) 7,7 % 7,7 % 15,0 %

In der Compliance Policy und den Corporate Governance Vorgaben der SPL Powerlines Germany GmbH verpflichtet sich die Gesellschaft dazu, niemanden aufgrund von Geschlecht, Herkunft, Religion etc. zu diskriminieren. Die Besetzung aller Positionen erfolgt daher ausnahmslos nach Qualifikation.

In einem von Montage sehr geprägten Unternehmen ist es generell schwierig, Mitarbeiter zu gewinnen. In einer Nische, in der die SPL Powerlines Germany GmbH am Markt tätig ist, noch viel mehr. Die SPL Powerlines Germany GmbH ist bei der Besetzung von Stellen darauf bedacht, Frauen gleicher Qualifikation und Eignung entsprechend in Führungspositionen zu bringen. Hier konnten in den letzten Jahren bereits einige nennenswerte Fortschritte erzielt werden.

Aus Gründen der Wertschätzung der Leistung legt die SPL Powerlines Germany GmbH daher den Frauenanteil für die oben genannten Führungspositionen wie oben dargestellt fest. Bei einer Nachbesetzung der derzeit aus zwei Männern bestehenden Geschäftsführung, ist die Gesellschaft bestrebt, Frauen gleicher Qualifikation und Eignung zu bevorzugen. Aufgrund der langfristigen und strategischen Ausrichtung des Unternehmens und des großen Erfolges in den letzten Jahren ist eine Änderung in der Geschäftsführung derzeit nicht absehbar und zielführend, weshalb die festgelegte Zielgröße in der Geschäftsführung von 0,0 % die aktuelle Situation widerspiegelt, aber keinesfalls als langfristige Lösung angesehen wird. Die Gesellschaft nimmt ihre Verantwortung wahr und arbeitet aktiv daran, eine ausgewogene Geschlechterverteilung - sofern aufgrund der Arbeitsmarktsituation möglich - in den Führungsebenen zu erreichen. Eine vorübergehende Phase mit einem Frauenanteil von 0,0 % in der Geschäftsführung kann daher als akzeptabel, aber nicht als ideal angesehen werden.

Die Zielgröße von 33,3% im Aufsichtsrat konnte bereits per 01.04.2023 erreicht werden. Auch die Zielgröße in der Bereichsleiter-Ebene konnte im Geschäftsjahr 2023 übertroffen werden. Alle Zielgrößen sollen spätestens bis zum 31.12.2027 erreicht werden.

 

Forchheim, 17. Juni 2024

Die Geschäftsführer:

Geschäftsführung technisch Hickethier

Geschäftsführung kaufmännisch Wiener

Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt

Wir, die EY GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von freiwilligen Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden.

Unserer Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung einschließlich der "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2017 zugrunde.

Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht.

Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert.

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