CSL Holding GmbH
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CSL-Computer GmbH & Co KGHannoverJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Lagebericht zum 31. Dezember 20191. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen Anspruch und dauerhaftes Ziel ist es, jederzeit Computer und PC-Hardware zum angemessenen Preis-/Leistungsverhältnis anzubieten. Die Firma CSL-Computer GmbH & Co. KG bietet seinen Kunden innovative PC-Komplettsysteme und nach individuellen Kundenwünschen konfigurierte Systemlösungen an und führt auch qualitativ hochwertige Hardwarekomponenten. Um die hohen Qualitätsansprüche zu erfüllen, steht die Firma im direkten Kontakt mit ausgewählten, namhaften Herstellen und Lieferanten. Die gut geschulten und regelmäßig weitergebildeten Mitarbeiter produzieren täglich individualisierte PC-Komplettsysteme. Die CSL-Computer GmbH & Co KG befindet sich in einem schwierigen Marktumfeld. Führende Marktforschungsinstitute bestätigen jedoch eine Trendwende (rd. 2,7% mehr PC-Verkäufe weltweit im Kalenderjahr 2019; Deutschland rd. 1,3% mehr PC-Verkäufe). Das Wachstum wurde in Deutschland jedoch ausschließlich im Bereich Desktop-PCs erzielt (8,8% Wachstum gegenüber dem Vorjahr). In den kommenden Jahren wird bislang branchenweit mit einem geteilten Umsatzwachstum gerechnet. Ob sich dies durch die aktuelle COVID-19-Pandemie und die damit verbundene Digitalisierung (Home-Office, verringerte Möglichkeiten an Outdoor-Freizeitaktivitäten) nachhaltig ändern wird, ist zur Zeit noch nicht absehbar. Der Bereich B2B (Business-PCs etc.) dürfte allerdings entgegen dem Trend in den Folgejahren weiterhin wachsen. Der Bereich B2C dürfte allerdings nur im Hochpreissegment (Gaming-PCs etc.) weiter wachsen, da die Nachfrage nach Standardgeräten (Desktop, Notebooks, Ultramobile-PCs) stark nachlassen dürfte. Der wachsende Zuspruch zu Produkten wie Sprachassistenten und Smartwatches hatte ebenfalls weiterhin eine dämpfende Wirkung auf den PC-Markt. Ein Grund hierfür ist ein verändertes Kaufverhalten der Konsumenten. Bedingt durch fehlende technologische Verbesserungen erzielen lediglich innovative Formfaktoren wie 2-in-1-Geräte und dünne bzw. leichte Notebooks ein Wachstum. Diese Segmente sind allerdings auf Kunden ausgerichtet, bei denen PCs weiterhin eine hohe Priorität haben. Verbraucher die PCs jedoch nur selten nutzen, geben dem Smartphone den Vorzug vor einem PC und zögern Neuanschaffungen immer weiter hinaus. Da die letztere Gruppe im Markt deutlich größer ist, kann der Rückgang nicht durch das höhere Wachstum der ersteren Gruppe der PC-Enthusiasten ausgeglichen werden. Für 2020 dürfte mit einem positiven Wachstum des Weltmarktes zu rechnen sein, da Microsoft den Support von Windows 7 am 14.01.2020 eingestellt hat. Auch die o. g. COVID-19-Pandemie dürfte insgesamt eine positive Auswirkung auf den PC-Markt haben, auch wenn die Verkäufe im I. Quartal 2020 weltweit rückläufig gewesen sind (rd. 10-12%, allerdings waren Apple-Geräte hiervon überdurchschnittlich betroffen). Dies hatte z. T. jedoch eher mit Lieferproblemen der chinesischen Produktionsstätten zu tun, als mit Absatzproblemen. Jedoch dürfte die zu erwartende Absatzentwicklung weiterhin stark nach dem jeweiligen Gerätetypus (Desktop-PCs, Notebooks, Tablets) und Preissegment variieren. Vor dem Hintergrund dieser Rahmenbedingungen wurde und wird durch CSL mit einem massiven Einsatz von Werbemitteln versucht, den Umsatz zu erhöhen, um auch bei geringeren Margen bestehen zu können. Gleichzeitig werden auch neue Märkte getestet (z. B. die Expansion ins EU-Ausland). Diese Bemühungen sollen in den folgenden Jahren fortgesetzt werden. Das Ergebnis nach Steuern 2019 war mit rd. 1.452 T€ positiv, nach 1.216 T€ Gewinn im Vorjahr. Im Ergebnis sind einmalige Auflösungen von Rückstellungen in Höhe von 421 T€ enthalten. Das operative Ergebnis im Kalenderjahr 2019 war daher deutlich positiv. Das Kalenderjahr 2020 wird voraussichtlich mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen werden. In den kommenden Jahren wird ebenfalls mit positiven Ergebnissen gerechnet. In den kommenden Jahren wird mit einer weiteren Stabilisierung für den Desktop-PC-Markt gerechnet. Die Geschäftsführung erkennt als Grund hierfür eine positive Entwicklung im oberen Preissegment sowie auf Geräte mit 5G-Unterstützung, mehreren Bildschirmen oder faltbaren Displays. Auch im Bereich Gaming-PCs ist mit einer technologischen Weiterentwicklung (z.B. Raytracing, VR) zu rechnen, die neue Hardwareanschaffungen notwendig machen wird. Um das langfristige Überleben von CSL am Markt sicherzustellen, erfolgt die oben erwähnte verstärkte Fokussierung auf die Erhöhung der Absatzzahlen. Der Stückdeckungsbeitrag kann aufgrund des intensiveren Preiswettbewerbs und durch die Nutzung neuer Vertriebskanäle weiter sinken. Eine stärkere Ergänzung des Angebots um Notebooks / Tablets ist bereits erfolgt und wird auch zukünftig regelmäßig geprüft. Großen negativen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland wird voraussichtlich jedoch die seit Anfang 2020 eingetretene Ausbreitung der sog. "Corona-Pandemie" haben. Die Pandemie hat weitestgehend in allen Bereichen zu massiven Einschränkungen des öffentlichen Lebens geführt, die aktuell noch andauern. Diese Entwicklung kann die für uns wichtigen Lieferanten und Kunden negativ beeinflussen. Die Nachfrage kann dadurch in 2020 spürbar zurückgehen oder sich verzögern. 2. Lage des Unternehmens Vermögenslage Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat das Unternehmen keine größere Investitionen getätigt. Die vorgenommen Anschaffungen betrafen hauptsächlich Investitionen in die Geschäftsräume sowie die Büro- und Geschäftsausstattung. Das Unternehmen besitzt nur geringes Anlagevermögen. Die Sachanlagenintensität liegt bei rd. 1,5% (Vorjahr rd. 2,1%). Für ungewisse Verbindlichkeiten aufgrund nicht gesicherter Rechtsprechung wurden wie in den Vorjahren entsprechende Rückstellungen gebildet. Finanzlage Das Unternehmen hat im Berichtsjahr Fremdmittel von verschiedenen Kreditinstitute aufgenommen. Das weitere Fremdkapital wird in der Bilanz insbesondere durch Lieferantenverbindlichkeiten dargestellt. Das Eigenkapital umfasst einerseits das Kommanditkapital und zusätzlich die Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern. Die Eigenkapitalquote hat sich von 4,8% auf 7,8% erhöht. Dementsprechend ist der Fremdkapitalanteil gesunken. Größere Investitionen sind nicht geplant. Die Liquiditätskennzahlen sind positiv, ausreichend Liquidität war und ist stets vorhanden. Ertragslage In 2019 stieg, im Vergleich zum gesamten Vorjahr, das Rohergebnis um rd. 10,7%. Die Personalkosten sanken um rd. 2,0%. Die Aufwendungen für die angemieteten Räumlichkeiten sanken um 11,3%. Das Jahresergebnis stieg um rund rd. 236 T€. Die Gesellschaft hatte in den Kalenderjahren 2016 bis 2018 eine umfassende Umstrukturierung vorgenommen (Fokussierung auf das Kerngeschäft, Abgabe von Geschäftsbereichen an Schwestergesellschaften, Umbau und Erweiterung des Lagers, Gewinnung neuer Abnehmer, z.B. OTTO). Diese Maßnahmen hatten zu erheblichen Einbußen bei der Profitabilität geführt. Diese Umstrukturierungen wurden im Kalenderjahr 2018 jedoch abgeschlossen. 3. Risikobericht Der Umsatz wird auf einer breiten Basis erzielt. Das Unternehmen ist von einzelnen Auftraggebern nicht abhängig. So erzielen die 30 größten Kunden lediglich einen Umsatzanteil von weniger als 2,0%. Da Ausfallwahrscheinlichkeit der Forderungen ist weiterhin sehr gering, jedoch kann der Ausfall von größeren Geschäftspartnern (Amazon, OTTO) zu Liquiditätsproblem führen. Die Geschäftsführung stuft die Ausfallwahrscheinlichkeit dieser Geschäftspartner jedoch als sehr gering ein. Bei der Beschaffung der Hardwarekomponenten ist die Gesellschaft auf Lieferanten angewiesen. Aus dieser Abhängigkeit können naturgemäß Risiken im Bereich Qualität, Verzögerungen oder Preiserhöhungen entstehen. Durch ein zeitnahes Einkaufsmanagement wird Sorge getragen, dass sich der Vorratsbestand an den Marktnotwendigkeiten orientiert und keine größeren Lagerbestände aufgebaut werden müssen. Ein Währungsrisiko besteht lediglich auf der Einkaufseite in Teilbereichen der Komponenten. Die Gesellschaft hat unterschiedliche nationale Gesetze zu beachten. Daraus können sich für Rechtsgeschäfte - etwa bei der Gestaltung von Verträgen - Risiken ergeben, die die Gesellschaft durch Rechtsberater bewältigt. Das Unternehmen ist in keine Rechtsstreitigkeiten verwickelt, aus denen ein wesentlicher negativer Effekt auf die mittelfristige Ertragslage zu erwarten wäre. Die Risiken in der Materialbeschaffung werden als ausgewogen betrachtet. Zu Steigerungen kommt es in der Regel insbesondere bei Neuinnovationen. Grundsätzliche Ertragsrisiken sehen wir in dem unverändert schwierigen Marktumfeld. Risiken im Hinblick auf unsere Umsatzerwartungen bestehen naturgemäß durch den allgemeinen Konjunkturverlauf und durch die "Corona-Pandemie". Diese externen Risiken können wir jedoch nicht beeinflussen. Diese externen Risiken vermindern wir durch regelmäßige Analysen der Nachfrageentwicklung in unseren Sortimenten. 4. Prognosebericht Auch künftig wird die CSL-Computer GmbH & Co. KG ihren Tätigkeitsschwerpunkt in die Herstellung und Vermarktung von PC-Komplettlösungen für einen breiten Markt legen, um so das in diesem Markt bestehende Know-how optimal zu nutzen. So sollen das bestehende Geschäft konsolidiert und gefestigt und künftige Wachstumschancen gesucht werden. Die ersten Monate des Folgejahres verliefen leicht positiv. Ab der zweiten Hälfte März kam es außerdem zu einer erhöhten Nachfrage bedingt durch die vermehrte Nutzung von Computern für Home-Office-Tätigkeiten sowie als Unterhaltungserzeugnis im Rahmen des gesellschaftlichen Shut-Downs, ausgelöst durch die Corona-Krise. Trends, die sich positiv oder negativ auf die Entwicklung der Märkte und die Ertragslage der Gesellschaft auswirken könnten, werden wesentlich durch die Auswirkungen der "Corona-Pandemie" geprägt. Ob die Auswirkungen der "Corona-Krise" einen langfristig negativen Einfluss auf unsere Geschäftstätigkeit haben werden, können wir zurzeit nicht einschätzen. Auch unter dem Eindruck der seit Anfang 2020 sich ausbreitenden "Corona-Pandemie" halten wir nach heutigem Kenntnisstand an den vorgenannten Planungen und Prognosen fest und erwarten keine wesentlichen Abweichungen. Die bestehende breite Kundenpalette soll durch entsprechende Verkaufs- und Marketingsmaßnahmen weiter ausgebaut werden. Das Unternehmen wird auch in Zukunft am Standort Hannover festhalten. 5. Nachtragsbericht Die Anfang 2020 eingetretene Corona-Pandemie, die in Deutschland ab Mitte März 2020 zu einem nahezu vollständigen Stillstand hier im Land ebenso wie auch in ganz Europa und weiten Teilen der gesamten Welt geführt hat, stellt ein erhebliches Risiko dar, dessen Auswirkungen zurzeit nur teilweise einzuschätzen sind. Wir stellen uns mit unserem Risikomanagement darauf ein, auf dadurch hervorgerufene Veränderungen in unseren Märkten gezielt zu reagieren. Wir haben uns auf diese Krise eingestellt und sind bisher nur in geringem Umfang davon beeinträchtigt. Mit Ausbruch der Pandemie wurde ein Hygiene- und Sicherheitskonzept eingeführt, das die Gesundheit aller Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten sicherstellt und eine weiterhin ununterbrochene Geschäftstätigkeit ermöglicht. Die Fortführung der Unternehmenstätigkeit für betroffene Unternehmen in dieser Krise wird vom Land Niedersachsen und mit Bundeshilfe durch Soforthilfe-Maßnahmen unterstützt. Auf diese Instrumente könnten wir bei Bedarf zurückgreifen. Bisher haben wir keine derartigen Förderungen, Finanzierungen oder Kurzarbeitergeld in Anspruch nehmen müssen. Wir gehen davon aus, dass wir diese Hilfen auch weiterhin nicht benötigen werden. Wesentliche Änderungen, die sich auf das Rechnungswesen oder die Lage des Unternehmens beziehen, haben sich mit dem Zeitpunkt der Berichtserstellung nicht ergeben.
Hannover, 18. Mai 2020 CSL Verwaltungs GmbH Benjamin Lüke, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Guthaben bei Kreditinstituten und übrige flüssige Mittel sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Ausgaben für Aufwendungen der folgenden Geschäftsjahre. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden sowie alle noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, um zukünftige Zahlungspflichten abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen:
Angaben zur Bilanz Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 15 Jahre festgelegt. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Angabe zu Restlaufzeitvermerken
Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 20.995.543,29 Euro (Vorjahr: 15.122.436,70 Euro). Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 1.836.988,79 Euro (Vorjahr: 1.460.713,97 Euro). Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Die Gesellschaft haftet am Bilanzstichtag aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten bis zu einer Höchstgrenze von 19,000 Mio. Euro. Diese valutieren am Bilanzstichtag mit rd. 8,000 Mio. Euro. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Gesellschafter Folgende Gesellschaften sind persönlich haftende Gesellschafter:
Vorgänge von besonderer Bedeutung Hinsichtlich der Auswirkungen der sog. "Corona-Pandemie" wird auf die Erläuterungen im Lagebericht verwiesen. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 1.452.401,67 Euro. Der Jahresüberschuss 2019 wird satzungsgemäß mit dem Verlustvortragskonto verrechnet, der Rest wird entsprechend des Gesellschaftsvertrages den Kapitalkonten gutgeschrieben. Unterschrift der Geschäftsführung
Hannover, 18. Mai 2020 CSL Verwaltungs GmbH Benjamin Lüke, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 18.05.2020 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die CSL-Computer GmbH & Co. KGPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CSL-Computer GmbH & Co. KG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CSL-Computer GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für [Kapitalgesellschaften und] Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hannover, 3. August 2020 fitas
audit GmbH
Sebastian Brandt, Wirtschaftsprüfer |
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