CSL-Computer GmbH & Co KGLiquidiert

Hanseatenstraße 34, 30853 Langenhagen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hannover HRA 26569
Eingetragen
19.11.2001
Branche
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareBeteiligungsgesellschaften

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

CSL-Computer GmbH & Co KG

Hannover

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Lagebericht zum 31. Dezember 2019

1. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

Anspruch und dauerhaftes Ziel ist es, jederzeit Computer und PC-Hardware zum angemessenen Preis-/Leistungsverhältnis anzubieten.

Die Firma CSL-Computer GmbH & Co. KG bietet seinen Kunden innovative PC-Komplettsysteme und nach individuellen Kundenwünschen konfigurierte Systemlösungen an und führt auch qualitativ hochwertige Hardwarekomponenten. Um die hohen Qualitätsansprüche zu erfüllen, steht die Firma im direkten Kontakt mit ausgewählten, namhaften Herstellen und Lieferanten. Die gut geschulten und regelmäßig weitergebildeten Mitarbeiter produzieren täglich individualisierte PC-Komplettsysteme.

Die CSL-Computer GmbH & Co KG befindet sich in einem schwierigen Marktumfeld. Führende Marktforschungsinstitute bestätigen jedoch eine Trendwende (rd. 2,7% mehr PC-Verkäufe weltweit im Kalenderjahr 2019; Deutschland rd. 1,3% mehr PC-Verkäufe). Das Wachstum wurde in Deutschland jedoch ausschließlich im Bereich Desktop-PCs erzielt (8,8% Wachstum gegenüber dem Vorjahr). In den kommenden Jahren wird bislang branchenweit mit einem geteilten Umsatzwachstum gerechnet. Ob sich dies durch die aktuelle COVID-19-Pandemie und die damit verbundene Digitalisierung (Home-Office, verringerte Möglichkeiten an Outdoor-Freizeitaktivitäten) nachhaltig ändern wird, ist zur Zeit noch nicht absehbar. Der Bereich B2B (Business-PCs etc.) dürfte allerdings entgegen dem Trend in den Folgejahren weiterhin wachsen. Der Bereich B2C dürfte allerdings nur im Hochpreissegment (Gaming-PCs etc.) weiter wachsen, da die Nachfrage nach Standardgeräten (Desktop, Notebooks, Ultramobile-PCs) stark nachlassen dürfte. Der wachsende Zuspruch zu Produkten wie Sprachassistenten und Smartwatches hatte ebenfalls weiterhin eine dämpfende Wirkung auf den PC-Markt. Ein Grund hierfür ist ein verändertes Kaufverhalten der Konsumenten. Bedingt durch fehlende technologische Verbesserungen erzielen lediglich innovative Formfaktoren wie 2-in-1-Geräte und dünne bzw. leichte Notebooks ein Wachstum. Diese Segmente sind allerdings auf Kunden ausgerichtet, bei denen PCs weiterhin eine hohe Priorität haben. Verbraucher die PCs jedoch nur selten nutzen, geben dem Smartphone den Vorzug vor einem PC und zögern Neuanschaffungen immer weiter hinaus. Da die letztere Gruppe im Markt deutlich größer ist, kann der Rückgang nicht durch das höhere Wachstum der ersteren Gruppe der PC-Enthusiasten ausgeglichen werden.

Für 2020 dürfte mit einem positiven Wachstum des Weltmarktes zu rechnen sein, da Microsoft den Support von Windows 7 am 14.01.2020 eingestellt hat. Auch die o. g. COVID-19-Pandemie dürfte insgesamt eine positive Auswirkung auf den PC-Markt haben, auch wenn die Verkäufe im I. Quartal 2020 weltweit rückläufig gewesen sind (rd. 10-12%, allerdings waren Apple-Geräte hiervon überdurchschnittlich betroffen). Dies hatte z. T. jedoch eher mit Lieferproblemen der chinesischen Produktionsstätten zu tun, als mit Absatzproblemen. Jedoch dürfte die zu erwartende Absatzentwicklung weiterhin stark nach dem jeweiligen Gerätetypus (Desktop-PCs, Notebooks, Tablets) und Preissegment variieren.

Vor dem Hintergrund dieser Rahmenbedingungen wurde und wird durch CSL mit einem massiven Einsatz von Werbemitteln versucht, den Umsatz zu erhöhen, um auch bei geringeren Margen bestehen zu können. Gleichzeitig werden auch neue Märkte getestet (z. B. die Expansion ins EU-Ausland). Diese Bemühungen sollen in den folgenden Jahren fortgesetzt werden.

Das Ergebnis nach Steuern 2019 war mit rd. 1.452 T€ positiv, nach 1.216 T€ Gewinn im Vorjahr. Im Ergebnis sind einmalige Auflösungen von Rückstellungen in Höhe von 421 T€ enthalten. Das operative Ergebnis im Kalenderjahr 2019 war daher deutlich positiv. Das Kalenderjahr 2020 wird voraussichtlich mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen werden. In den kommenden Jahren wird ebenfalls mit positiven Ergebnissen gerechnet.

In den kommenden Jahren wird mit einer weiteren Stabilisierung für den Desktop-PC-Markt gerechnet. Die Geschäftsführung erkennt als Grund hierfür eine positive Entwicklung im oberen Preissegment sowie auf Geräte mit 5G-Unterstützung, mehreren Bildschirmen oder faltbaren Displays. Auch im Bereich Gaming-PCs ist mit einer technologischen Weiterentwicklung (z.B. Raytracing, VR) zu rechnen, die neue Hardwareanschaffungen notwendig machen wird.

Um das langfristige Überleben von CSL am Markt sicherzustellen, erfolgt die oben erwähnte verstärkte Fokussierung auf die Erhöhung der Absatzzahlen. Der Stückdeckungsbeitrag kann aufgrund des intensiveren Preiswettbewerbs und durch die Nutzung neuer Vertriebskanäle weiter sinken. Eine stärkere Ergänzung des Angebots um Notebooks / Tablets ist bereits erfolgt und wird auch zukünftig regelmäßig geprüft.

Großen negativen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland wird voraussichtlich jedoch die seit Anfang 2020 eingetretene Ausbreitung der sog. "Corona-Pandemie" haben. Die Pandemie hat weitestgehend in allen Bereichen zu massiven Einschränkungen des öffentlichen Lebens geführt, die aktuell noch andauern. Diese Entwicklung kann die für uns wichtigen Lieferanten und Kunden negativ beeinflussen. Die Nachfrage kann dadurch in 2020 spürbar zurückgehen oder sich verzögern.

2. Lage des Unternehmens

Vermögenslage

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat das Unternehmen keine größere Investitionen getätigt. Die vorgenommen Anschaffungen betrafen hauptsächlich Investitionen in die Geschäftsräume sowie die Büro- und Geschäftsausstattung.

Das Unternehmen besitzt nur geringes Anlagevermögen. Die Sachanlagenintensität liegt bei rd. 1,5% (Vorjahr rd. 2,1%).

Für ungewisse Verbindlichkeiten aufgrund nicht gesicherter Rechtsprechung wurden wie in den Vorjahren entsprechende Rückstellungen gebildet.

Finanzlage

Das Unternehmen hat im Berichtsjahr Fremdmittel von verschiedenen Kreditinstitute aufgenommen. Das weitere Fremdkapital wird in der Bilanz insbesondere durch Lieferantenverbindlichkeiten dargestellt. Das Eigenkapital umfasst einerseits das Kommanditkapital und zusätzlich die Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern. Die Eigenkapitalquote hat sich von 4,8% auf 7,8% erhöht. Dementsprechend ist der Fremdkapitalanteil gesunken.

Größere Investitionen sind nicht geplant.

Die Liquiditätskennzahlen sind positiv, ausreichend Liquidität war und ist stets vorhanden.

Ertragslage

In 2019 stieg, im Vergleich zum gesamten Vorjahr, das Rohergebnis um rd. 10,7%. Die Personalkosten sanken um rd. 2,0%. Die Aufwendungen für die angemieteten Räumlichkeiten sanken um 11,3%.

Das Jahresergebnis stieg um rund rd. 236 T€. Die Gesellschaft hatte in den Kalenderjahren 2016 bis 2018 eine umfassende Umstrukturierung vorgenommen (Fokussierung auf das Kerngeschäft, Abgabe von Geschäftsbereichen an Schwestergesellschaften, Umbau und Erweiterung des Lagers, Gewinnung neuer Abnehmer, z.B. OTTO). Diese Maßnahmen hatten zu erheblichen Einbußen bei der Profitabilität geführt. Diese Umstrukturierungen wurden im Kalenderjahr 2018 jedoch abgeschlossen.

3. Risikobericht

Der Umsatz wird auf einer breiten Basis erzielt. Das Unternehmen ist von einzelnen Auftraggebern nicht abhängig. So erzielen die 30 größten Kunden lediglich einen Umsatzanteil von weniger als 2,0%.

Da Ausfallwahrscheinlichkeit der Forderungen ist weiterhin sehr gering, jedoch kann der Ausfall von größeren Geschäftspartnern (Amazon, OTTO) zu Liquiditätsproblem führen. Die Geschäftsführung stuft die Ausfallwahrscheinlichkeit dieser Geschäftspartner jedoch als sehr gering ein.

Bei der Beschaffung der Hardwarekomponenten ist die Gesellschaft auf Lieferanten angewiesen. Aus dieser Abhängigkeit können naturgemäß Risiken im Bereich Qualität, Verzögerungen oder Preiserhöhungen entstehen.

Durch ein zeitnahes Einkaufsmanagement wird Sorge getragen, dass sich der Vorratsbestand an den Marktnotwendigkeiten orientiert und keine größeren Lagerbestände aufgebaut werden müssen.

Ein Währungsrisiko besteht lediglich auf der Einkaufseite in Teilbereichen der Komponenten.

Die Gesellschaft hat unterschiedliche nationale Gesetze zu beachten. Daraus können sich für Rechtsgeschäfte - etwa bei der Gestaltung von Verträgen - Risiken ergeben, die die Gesellschaft durch Rechtsberater bewältigt. Das Unternehmen ist in keine Rechtsstreitigkeiten verwickelt, aus denen ein wesentlicher negativer Effekt auf die mittelfristige Ertragslage zu erwarten wäre.

Die Risiken in der Materialbeschaffung werden als ausgewogen betrachtet. Zu Steigerungen kommt es in der Regel insbesondere bei Neuinnovationen.

Grundsätzliche Ertragsrisiken sehen wir in dem unverändert schwierigen Marktumfeld. Risiken im Hinblick auf unsere Umsatzerwartungen bestehen naturgemäß durch den allgemeinen Konjunkturverlauf und durch die "Corona-Pandemie". Diese externen Risiken können wir jedoch nicht beeinflussen.

Diese externen Risiken vermindern wir durch regelmäßige Analysen der Nachfrageentwicklung in unseren Sortimenten.

4. Prognosebericht

Auch künftig wird die CSL-Computer GmbH & Co. KG ihren Tätigkeitsschwerpunkt in die Herstellung und Vermarktung von PC-Komplettlösungen für einen breiten Markt legen, um so das in diesem Markt bestehende Know-how optimal zu nutzen. So sollen das bestehende Geschäft konsolidiert und gefestigt und künftige Wachstumschancen gesucht werden.

Die ersten Monate des Folgejahres verliefen leicht positiv. Ab der zweiten Hälfte März kam es außerdem zu einer erhöhten Nachfrage bedingt durch die vermehrte Nutzung von Computern für Home-Office-Tätigkeiten sowie als Unterhaltungserzeugnis im Rahmen des gesellschaftlichen Shut-Downs, ausgelöst durch die Corona-Krise.

Trends, die sich positiv oder negativ auf die Entwicklung der Märkte und die Ertragslage der Gesellschaft auswirken könnten, werden wesentlich durch die Auswirkungen der "Corona-Pandemie" geprägt. Ob die Auswirkungen der "Corona-Krise" einen langfristig negativen Einfluss auf unsere Geschäftstätigkeit haben werden, können wir zurzeit nicht einschätzen.

Auch unter dem Eindruck der seit Anfang 2020 sich ausbreitenden "Corona-Pandemie" halten wir nach heutigem Kenntnisstand an den vorgenannten Planungen und Prognosen fest und erwarten keine wesentlichen Abweichungen.

Die bestehende breite Kundenpalette soll durch entsprechende Verkaufs- und Marketingsmaßnahmen weiter ausgebaut werden.

Das Unternehmen wird auch in Zukunft am Standort Hannover festhalten.

5. Nachtragsbericht

Die Anfang 2020 eingetretene Corona-Pandemie, die in Deutschland ab Mitte März 2020 zu einem nahezu vollständigen Stillstand hier im Land ebenso wie auch in ganz Europa und weiten Teilen der gesamten Welt geführt hat, stellt ein erhebliches Risiko dar, dessen Auswirkungen zurzeit nur teilweise einzuschätzen sind. Wir stellen uns mit unserem Risikomanagement darauf ein, auf dadurch hervorgerufene Veränderungen in unseren Märkten gezielt zu reagieren.

Wir haben uns auf diese Krise eingestellt und sind bisher nur in geringem Umfang davon beeinträchtigt. Mit Ausbruch der Pandemie wurde ein Hygiene- und Sicherheitskonzept eingeführt, das die Gesundheit aller Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten sicherstellt und eine weiterhin ununterbrochene Geschäftstätigkeit ermöglicht.

Die Fortführung der Unternehmenstätigkeit für betroffene Unternehmen in dieser Krise wird vom Land Niedersachsen und mit Bundeshilfe durch Soforthilfe-Maßnahmen unterstützt. Auf diese Instrumente könnten wir bei Bedarf zurückgreifen. Bisher haben wir keine derartigen Förderungen, Finanzierungen oder Kurzarbeitergeld in Anspruch nehmen müssen. Wir gehen davon aus, dass wir diese Hilfen auch weiterhin nicht benötigen werden.

Wesentliche Änderungen, die sich auf das Rechnungswesen oder die Lage des Unternehmens beziehen, haben sich mit dem Zeitpunkt der Berichtserstellung nicht ergeben.

 

Hannover, 18. Mai 2020

CSL Verwaltungs GmbH

Benjamin Lüke, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Anlagevermögen 367.298,00 438.381,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 880,00 3.354,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 500,00 1.500,00
2. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 380,00 1.854,00
II. Sachanlagen 366.418,00 435.027,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 366.418,00 435.027,00
B. Umlaufvermögen 24.917.779,56 19.054.031,63
I. Vorräte 14.671.196,19 11.978.571,13
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.646.958,23 5.602.883,32
1. sonstige Vermögensgegenstände 8.646.958,23 5.602.883,32
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.599.625,14 1.472.577,18
C. Rechnungsabgrenzungsposten 11.161,72 14.759,22
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 467.109,65
I. nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter Verlustanteil von Kommanditisten 0,00 467.109,65
Bilanzsumme, Summe Aktiva 25.296.239,28 19.974.281,50

Passiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Eigenkapital 50.000,00 0,00
I. Kapitalanteile 50.000,00 0,00
1. Kapitalanteile der Kommanditisten 50.000,00 0,00
B. Rückstellungen 4.250.695,99 4.851.844,80
C. Verbindlichkeiten 20.995.543,29 15.122.436,70
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8.143.965,78 6.100.651,80
2. sonstige Verbindlichkeiten 12.851.577,51 9.021.784,90
Bilanzsumme, Summe Passiva 25.296.239,28 19.974.281,50

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
1. Rohergebnis 14.523.594,60 15.060.727,65
2. Personalaufwand 4.502.037,31 4.594.219,59
a) Löhne und Gehälter 3.814.689,42 3.892.744,56
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 687.347,89 701.475,03
davon für Altersversorgung 7.951,25 7.556,14
3. Abschreibungen 72.534,40 75.811,21
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 72.534,40 75.811,21
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 8.247.153,42 8.915.585,04
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 50.868,36 131.198,06
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.046,79 1.770,00
davon aus Abzinsung 675,00 1.232,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 59.692,79 69.513,88
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.646.223,47 1.407.367,93
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 193.821,80 190.687,80
9. Jahresüberschuss 1.452.401,67 1.216.680,13

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: CSL-Computer GmbH & Co KG
Firmensitz laut Registergericht: Hannover
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Amtsgericht Hannover
Register-Nr.: HRA26569

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Guthaben bei Kreditinstituten und übrige flüssige Mittel sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Ausgaben für Aufwendungen der folgenden Geschäftsjahre.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden sowie alle noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, um zukünftige Zahlungspflichten abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen:

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2019
Euro
Zugänge
Euro
davon FK-Zinsen
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2019
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 93.793,52 0,00 0,00 0,00 0,00 93.793,52
Geschäfts- oder Firmenwert 5.500,00 0,00 0,00 0,00 0,00 5.500,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 99.293,52 0,00 0,00 0,00 0,00 99.293,52
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 717.941,04 1.451,40 0,00 0,00 0,00 719.392,44
Summe Sachanlagen 717.941,04 1.451,40 0,00 0,00 0,00 719.392,44
Summe Anlagevermögen 817.234,56 1.451,40 0,00 0,00 0,00 818.685,96
kumulierte Abschreibungen 01.01.2019
Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.12.2019
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 91.939,52 1.474,00 0,00 0,00 0,00 93.413,52
Geschäfts- oder Firmenwert 4.000,00 1.000,00 0,00 0,00 0,00 5.000,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 95.939,52 2.474,00 0,00 0,00 0,00 98.413,52
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 282.914,04 70.060,40 0,00 0,00 0,00 352.974,44
Summe Sachanlagen 282.914,04 70.060,40 0,00 0,00 0,00 352.974,44
Summe Anlagevermögen 378.853,56 72.534,40 0,00 0,00 0,00 451.387,96
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Buchwert 31.12.2019
Euro
Buchwert 31.12.2018
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 380,00 1.854,00
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 500,00 1.500,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 880,00 3.354,00
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 366.418,00 435.027,00
Summe Sachanlagen 0,00 366.418,00 435.027,00
Summe Anlagevermögen 0,00 367.298,00 438.381,00

Angaben zur Bilanz

Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 15 Jahre festgelegt.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro).

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro).

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2019 davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag
TEuro
kleiner 1 J.
TEuro
größer 1 Jahr
TEuro
gegenüber Kreditinstituten 8.144,0 8.144,0 0,0
erhaltene Anzahlungen 545,0 545,0 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 9.617,3 9.617,3 0,0
gegenüber Gesellschaftern 1.837,0 1.837,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 852,3 852,3 0,0
Summe 20.995,6 20.995,6 0,0

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 20.995.543,29 Euro (Vorjahr: 15.122.436,70 Euro).

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 1.836.988,79 Euro (Vorjahr: 1.460.713,97 Euro).

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Die Gesellschaft haftet am Bilanzstichtag aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten bis zu einer Höchstgrenze von 19,000 Mio. Euro. Diese valutieren am Bilanzstichtag mit rd. 8,000 Mio. Euro.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 0,00
Angestellte 143,00
leitende Angestellte 2,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 145,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 107,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 38,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Benjamin Lüke ausgeübter Beruf: Geschäftsführer
Weitere Geschäftsführer: --- ausgeübter Beruf: ---

Gesellschafter

Folgende Gesellschaften sind persönlich haftende Gesellschafter:

Name CSL Verwaltungs GmbH
Sitz Hannover
Rechtsform GmbH
Gezeichnetes Kapital: 25.000,00 EUR

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Hinsichtlich der Auswirkungen der sog. "Corona-Pandemie" wird auf die Erläuterungen im Lagebericht verwiesen.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt 1.452.401,67 Euro. Der Jahresüberschuss 2019 wird satzungsgemäß mit dem Verlustvortragskonto verrechnet, der Rest wird entsprechend des Gesellschaftsvertrages den Kapitalkonten gutgeschrieben.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Hannover, 18. Mai 2020

CSL Verwaltungs GmbH

Benjamin Lüke, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 18.05.2020 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die CSL-Computer GmbH & Co. KG

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der CSL-Computer GmbH & Co. KG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CSL-Computer GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für [Kapitalgesellschaften und] Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für [Kapitalgesellschaften und] Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hannover, 3. August 2020

fitas audit GmbH
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