H & D shoes & more GmbHLiquidiert
66482 Zweibrücken, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wolfgang Hoffmann seit 3.7.2006 | Geschäftsführer |
Kay-Hendrik Schaefer seit 3.7.2006 | Geschäftsführer |
Doris Schaefer seit 10.6.2005 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
H & D shoes & more GmbHZweibrückenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20101. Geschäftsverlauf und Lage1.1 Leistungs-, Kosten- und Ergebnisentwicklung Der deutsche Einzelhandel hat laut Statistischem Bundesamt im vergangenen Jahr von der wirtschaftlichen Erholung profitieren können. 2010 stiegen die Einnahmen der Unternehmen im Vergleich zum Krisenjahr 2009 nominal, also saison- und kalenderbereinigt, um 2,3 Prozent. Real legten sie um 1,2 Prozent zu. In diesem allgemeinen konjunkturellen Umfeld konnte die H & D die Umsätze in 2010 erneut deutlich steigern und den Wachstumstrend, auch flächenbereinigt, weiter ausbauen. Nach Abzug der Fremdleistungen und den Materialaufwendungen beträgt das Rohergebnis T€ 8.750 nach T€ 6.879 im Vorjahr. Das Betriebsergebnis (Pos. 1 - 7 der GuV) hat sich um T€ 978 auf T€ 2.219 verbessert. Nach Berücksichtigung des Finanzergebnisses von T€ 5 (Vorjahr T€ -26) und den Steueraufwendungen (T€ -654) verbleibt ein Jahresüberschuss i. H. v. T€ 1.570 (Vorjahr T€ 848). 1.2 Investitionen und Finanzierung Im Geschäftsjahr 2010 wurden insgesamt T€ 450 arbeitinvestiert. Die Finanzierung erfolgte aus dem Cashflow. 1.3 Vermögens- und Finanzlage Die Vermögens- und Finanzlage ist geordnet. Beim Anlagevermögen haben die Investitionen, die Abschreibungen und die Anlagenabgänge überkompensiert, sodass diese Position um rd. T€ 132 erhöht ist. Das Umlaufvermögen (inkl. RAP) ist per Saldo um T€ 2.836 angestiegen. Dabei waren die flüssigen Mittel stichtags- und ergebnisbedingt der größte Einzelbereich. Die Fremdmittel sind ebenfalls erhöht (+ T€ 1.398). Daneben ist das bilanzielle Eigenkapital ergebnisbedingt auf T€ 4.817 angewachsen. Die Eigenkapitalquote liegt bei 49,8 %. 2. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des GeschäftsjahresVorgänge von besonderer Bedeutung im Sinne von § 289 Abs. 2 Nr. 1 HGB, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ereignet. 3. Wesentliche Chancen und Risiken der zukünftigen EntwicklungMarkt und Wettbewerb bleiben durch das Unternehmen im gewohnten Umfang beobachtet. Der Schrumpfungsprozess in den klassischen Einzelhandelsstrukturen setzt sich fort. Zeitgleich sich entwickelnde Monomarkenstrukturen auf innenstadtrelevanten Flächen werden beobachtet und Vergleiche zur Entwicklung im Textileinzelhandel gezogen. Inwieweit diese Entwicklung der Mono- und auch Multimarkenflächen neue Marktstrategien für das Unternehmen H & D beeinflussen könnte, werden die kommenden Jahre noch zeigen. Das Jahr 2010 war für den Schuheinzelhandel als "Wohlfühljahr" bewertet, da die Voraussetzungen u. a. wetterbedingt, idealerweise die Strukturentwicklung beeinflussen konnte. Die allgemeine wirtschaftliche Lage wird eher weiter rezessiv gesehen, auch wenn diese Bewertung die außerordentlich positive Entwicklung der eigenen Aktivitäten nicht negativ beeinflussen konnte. Weiterhin rückläufige Einwohnerkennziffern in Deutschland werden den Qualitätsgedanken des Konsumenten mehr und mehr in den Vordergrund rücken. Es wird eine wesentliche Aufgabe werden, diesen Anforderungen gerecht zu werden. Risiken für den Bestand der Gesellschaft können zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht erkannt werden. Konsequentes Wachstum, unter Berücksichtigung der Sprungfixkosten, wird als Leitlinie weiterhin in der Unternehmensstrategie und den Planungen erste Priorität haben. 4. Voraussichtliche EntwicklungAngesichts der Entwicklung aus dem Jahr 2010 wird der Einzelhandel gestärkt in das Jahr 2011 gehen. Inwieweit einzelne Unternehmen die Kräfte aus 2010 für strategische Entscheidungen nutzen werden, liegt der Planung und Strategie des jeweiligen Unternehmens zu Grunde. H & D plant weiterhin konservativ nach vorne und wird entsprechend der bisherigen unternehmerischen Ausrichtung weitere expansive Schritte nicht ausschließen. H & D geht weiterhin von Umsatzzuwächsen und positiven Ergebnissen aus.
Zweibrücken, 03. September 2011 Geschäftsführung 1. BILANZAKTIVA
2. GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 01. Januar - 31. Dezember 2010
3. ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2010I. Allgemeine AngabenDie Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung liegen die gesetzlichen Gliederungsschemata gem. § 266 Abs. 2 und 3 bzw. § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) zugrunde. Bei der erstmaligen Aufstellung des Jahresabschlusses nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz zum 31.12.2010 war eine Anpassung der Vorjahreszahlen nicht notwendig. Alle betragsmäßigen Angaben verstehen sich in Euro, soweit nichts anderes vermerkt ist. II. Erläuterungen zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenMethodenerläuterungenAngaben der auf die Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB) Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen wurden zeitanteilig nach der linearen, bzw. in Einzelfällen nach der degressiven Methode vorgenommen. Die Nutzungsdauer beträgt 3 - 12 Jahre. Für geringwertige Wirtschaftsgüter über € 150,00 bis zu € 1.000,00 ist ein Sammelposten gem. § 6 (2 a) EStG gebildet. Der Sammelposten wurde aufgrund der untergeordneten Bedeutung auch der Handelsbilanz zugrunde gelegt. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis € 150,00 werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben und als abgegangen behandelt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt. Bei schwer verkäuflicher Ware wurden Abschläge vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten bilanziert. Einzelrisiken waren nicht erkennbar. Die allgemeinen Risiken wurden im Rahmen einer Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die nach steuerlichen Vorschriften ermittelten, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen erfassen die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Beträge für ungewisse Verbindlichkeiten. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte mit dem Erfüllungsbetrag. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen bewertet. III. Grundlagen für die WährungsumrechnungDer Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Bankguthaben in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. IV. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz1. Bruttoanlagenspiegel Die erforderlichen Angaben ergeben sich aus dem beiliegenden Anlagengitter für das Geschäftsjahr 2010. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind aus der Spalte Zugang bei den Abschreibungen innerhalb des Anlagengitters ersichtlich. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Restlaufzeit der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände ergibt sich aus nachstehendem Forderungsspiegel (Vorjahreszahlen in Klammer):
3. Aktivierte Disagiobeträge In den Rechnungsabgrenzungsposten wurde ein Disagiobetrag in Höhe von € 5.400,00 eingestellt. 4. Verbindlichkeiten Die für Verbindlichkeiten nach §§ 268 Abs. 5 und 285 Nr. 1 a) und b) HGB erforderlichen Angaben sind aus dem nachfolgend dargestellten "VERBINDLICHKEITENSPIEGEL ZUM 31.12.2010" ersichtlich (Vorjahreswerte in Klammer):
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignung des Warenlagers besichert. 5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen resultiert aus Mietverhältnissen und beträgt T€ 923 p. a. V. HaftungsverhältnisseDie Gesellschaft hat für Verpflichtungen eines nahe stehenden Unternehmens bis zum 31.12.2016 befristete Bürgschaften übernommen. Zum 31.12.2010 bestehen keine diesbezüglichen Verbindlichkeiten des nahe stehenden Unternehmens. VI. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungIn den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen in Höhe von T€ 24,4 aus Währungsumrechnungen enthalten. VII. Sonstige Angaben1. Gesamtbezüge des Geschäftsführungsorgans Es wird die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. 2. Mitglieder des Geschäftsführungsorgans Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Frau Hannelore Hoffmann, Kauffrau, Frau Doris Schaefer, Kauffrau, sowie von den Herren Wolfgang Hoffmann, Kaufmann, und Kay-Hendrik Schaefer, Kaufmann, geführt. Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.
Zweibrücken, 03. September 2011 Geschäftsführung BESTÄTIGUNGSVERMERKBei dem vorstehenden Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der H & D shoes & more GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Saarbrücken, 23.11.2011 AUDITTAX
Prof. Raber GmbH
Klaus Weber, Wirtschaftsprüfer Dr. Manfred Zens, Wirtschaftsprüfer ANGABEN ZUR ERGEBNISVERWENDUNGIn der Gesellschafterversammlung vom 07.12.2011 haben die Gesellschafter beschlossen, den Bilanzgewinn i. H. v. € 4.507.584,84 € auf neue Rechnung vorzutragen. DARSTELLUNG DES ANLAGENGITTERS ZUM 31.12.2010
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