Schmidt + Koch GmbH
Stresemannstraße 122, 27576 Bremerhaven, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gabriele Sternbeck seit 26.7.2021 | Geschäftsführer |
Uwe Flickenschild seit 25.1.2021 | Geschäftsführer |
Arne Moritz Linkiewicz seit 25.1.2021 | Geschäftsführer |
Sascha Eilers seit 7.9.2020 | Prokura |
Harm Fischer seit 18.12.2008 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bremer Fahrzeughaus SCHMIDT + KOCH AKTIENGESELLSCHAFTBremenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022KonzernlageberichtI. Grundlagen des Konzerns 1. Geschäftsmodell des Konzerns Gegenstand des aus 29 Einzelgesellschaften bestehenden Konzerns ist der Handel sowie die Vermietung von Kraftfahrzeugen der Marken Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Audi, koda, Seat, Cupra, Porsche, Opel und Ford, der Handel mit Kraftfahrzeugersatzteilen und -zubehör sowie der Betrieb von Kraftfahrzeug-Reparaturwerkstätten an den Standorten Bremen, Bremerhaven, Wilhelmshaven, Jever, Oldenburg, Delmenhorst, Osterholz-Scharmbeck, Rotenburg und Achim-Uesen. Gemäß der letzten vorliegenden Studie "IfA / DAT Händlergruppen Monitor 2021" des Instituts für Automobilwirtschaft (IfA) rangiert die SCHMIDT + KOCH Gruppe im Ranking der "Top 100 Händlergruppen" nach Gesamtabsatz Anzahl Fahrzeuge auf Platz 33 in Deutschland. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik und den rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ergeben. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Entwicklung Im Jahr 2022 wurden insgesamt 2,65 Millionen Neuwagen, das sind +1,1 Prozent mehr als 2021, zugelassen. 64,1 Prozent (-0,9 %) der Neuwagen wurden gewerblich und 35,9 Prozent (+4,9 %) privat zugelassen. Die bevorzugten Farben beim Neuwagenkauf waren weiterhin Grau (30,6 %), Schwarz (26,4 %) und Weiß (20,5 %). Bei den deutschen Marken wies die Neuzulassungsbilanz ein Plus im zweistelligen Bereich für Audi (+17,3 %) aus. Ebenfalls mit einem positiven Vorzeichen konnten die deutschen Marken Mercedes (+8,3 %), Ford (+3,9 %) und Porsche (+1,3 %) die Jahresbilanz schließen. Bei allen anderen deutschen Marken zeigte sich das Jahr 2022 rückläufig, welche bei Smart mit -49,3 Prozent am deutlichsten ausfiel, gefolgt von Opel (-10,7 %), Mini (-6,5 %) und BMW (-5,7 %). VW war trotz eines Rückgangs (-1,8 %) mit einem Anteil von 18,1 Prozent weiterhin Marktführer. Bei den Importmarken fielen die Jahresergebnisse unterschiedlich aus. Während Polestar (+166,4 %), DS (+91,2 %), Tesla (+76,2 %), Dacia (+49,7 %), Jeep (+27,3 %), Alfa Romeo (+22,3 %) und Kia (+15,6 %) deutliche Zuwächse aufwiesen, zeigten sich bei Suzuki (-43,1 %), Jaguar (-25,0 %), Renault (-24,6 %), Subaru (-20,3 %), Volvo (-16,1 %), Peugeot (-14,1 %), Citroen (-14,0 %) und Lexus (-11,9 %) Rückgänge im zweitstelligen Bereich. Die Importmarken wurden in der Jahresbilanz von koda mit einem Anteil von 5,4 Prozent angeführt, gefolgt von Seat (4,2 %) und Hyundai (4,0 %). Mehr als die Hälfte aller Neuzulassungen entfielen auf die Segmente SUVs (29,3 %), Kompaktklasse (15,9 %), Kleinwagen (12,4 %), Geländewagen (11,3 %) und Mittelklasse (10,2 %). Die Großraum-Vans (2,2 %) hingegen verzeichneten mit +26,9 Prozent den deutlichsten Zuwachs in der Jahresbilanz. Der Anteil benzinbetriebener Pkw (863.445/-11,2 %) lag mit 32,6 Prozent unter dem Vorjahresniveau (37,1 %); der Anteil dieselbetriebener Pkw (472.274/-9,9 %) wies in der Jahresbilanz 17,8 Prozent (Vorjahr: 20,0 %) aus. Die alternativen Antriebsarten schlossen das Jahr 2022 fast ausschließlich mit positiven Vorzeichen ab. 827.321 hybridangetriebene Pkw (+9,6 %) erreichten einen Anteil von 31,2 Prozent, darunter bildeten 362.093 Plug-in-Hybride (+11,3 %) einen Anteil von 13,7 Prozent. 470.559 Elektro-Pkw (BEV) wiesen mit einem Anteil von 17,7 Prozent eine Steigerung von +32,2 Prozent auf. Flüssiggasbetriebene Pkw (15.006/+48,3 %) waren mit einem Anteil von 0,6 Prozent und erdgasangetriebene Pkw (1.846/-52,9 %) mit 0,1 Prozent im Jahr 2022 vertreten. Die CO 2 -Emission der Pkw ging 2022 um -7,7 Prozent weiter zurück, im Durchschnitt auf 109,6 g/km (Vorjahr: 118,7 g/km). Auf dem Nutzfahrzeugmarkt lagen ausschließlich die Sattelzugmaschinen (+9,8 %) über dem Vorjahresniveau. Die Kraftomnibusse (-24,6 %), Lastkraftwagen (Lkw) (-13,5 %) Zugmaschinen insgesamt (-5,1 %) und die Sonstigen Kraftfahrzeuge (Kfz) (-3,0 %) schlossen die Jahresbilanz mit einem Minus ab. Insgesamt wurden 365.232 Nutzfahrzeuge neu zugelassen, darunter 20.606 BEV und 232 Plug-in-Hybride. Der Anteil der BEV und Plug-in-Hybride bei den Nutzfahrzeugen betrug damit 5,7 Prozent. Der Kraftradmarkt hatte im Jahr 2022 mit 223.889 Neuzulassungen ein Plus von 11,8 Prozent eingefahren. Insgesamt wurden 3.240.478 Kfz (+0,2 %) und 311.752 Kfz-Anhänger (-8,7 %) neu zugelassen. 5,64 Millionen Pkw wechselten im Laufe des Jahres die Halterin beziehungsweise den Halter. Die Jahresbilanz 2022 schloss mit rund 6,6 Millionen umgeschriebenen Kfz (-14,7 %) und 419.617 Kfz-Anhängern (-3,6 %). (Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt) 2. Geschäftsverlauf Neuwagen Im Jahr 2022 wurden von den SCHMIDT + KOCH-Gesellschaften 6.189 (VJ: 5.258) Neuwageneinheiten ausgeliefert. Dies bedeutet eine Steigerung um +17,7 %. Die Zahl der Auftragseingänge hingegen fiel mit 6.908 Einheiten wieder solide, analog dem Vorjahr, aus. Insbesondere der Großkundenbereich entwickelte sich im Geschäftsjahr 2022 positiv. Durch die Etablierung eines eigenen Fuhrparkmanagementsystems konnten wir unseren Großkunden einen weiteren Vorteil verschaffen und Kunden enger an uns binden. Das Neuwagengeschäft wurde im vergangenen Kalenderjahr bis einschließlich dem dritten Quartal durch die anhaltenden Lieferverzögerungen stark beeinflusst. Im vierten Quattal wurden durch die Hersteller wieder vermehrt Fahrzeuge ausgeliefert, um die auslaufende Frist der BAFA Prämien zum 31.12.2022 nicht zu gefährden. Die Fördermaßnahmen von Seiten der Hersteller sanken auf einen Tiefpunkt, verbunden mit extremen Steigerungen der Nebenkosten. Die unternehmensseitig forcierte eigene interne Motivations- bzw. Leistungsprämie und angepasste und konsequente vorzeitige Leadansprache für FD-Kunden halfen dabei auch in diesen schwierigen Zeiten unsere Kunden an uns zu binden. Die von uns vorangetriebene Bestell- und Kaufabwicklung der Fahrzeuge über digitale Kanäle half hier nur im begrenzten Maße. Die AK-Volumenreduzierung im Bereich Einzelabnehmer hatte, dank der gewählten "Flat-Bonifizierung", keine monetären Nachteile auf unseren Bruttogewinn. Gleiches gilt für die teilweise nicht Verfügbarkeit einzelner Modelle (auch Volumenmodelle wie z.B. Up und Oktavia) sowie der Bestellstopp von Hybriden. Beides führte nur zu einer Verlagerung der Bestellung in eine andere Periode. Die Marke Seat / Cupra konnte am Standort in Bremerhaven weiter gefestigt werden. Im Oktober konnten wir unsere "Cupra Garage" offiziell einweihen. Die Opelhändlerverträge haben wir einvernehmlich zum 31.01.2023 aufgelöst. Der Servicevertrag besteht noch bis zum 31.05.2023. Die Aufteilung der Auslieferungen nach Herstellern inkl. Vorführwagen zeigt sich wie folgt:
Der Anteil der Endabnehmer beläuft sich auf 52,50 % der verkauften Neuwagen, der Anteil der Großkunden beträgt 47,50 %. Im Jahr 2022 konnte weiterhin ein zufriedenstellender Deckungsbeitrag (Bruttogewinn minus Einzel-, Personal- und direkte Betriebskosten) im Neuwagenbereich erzielt werden. Aufgrund der anhaltenden schwierigen Verfügbarkeit von Halbleitern und der zusätzlich enormen logistischen Herausforderung auf den Zielbahnhöfen und in den Werken, haben sich enorme Lieferzeiten aufgebaut. Unser Auftragsbestand an Neuwagen zum Jahresende 2022 von 5.168 (Vorjahr 3.960) spiegelt dies wider. Gebrauchtwagen Im Jahr 2022 wurden 7.449 (Vorjahr: 8.624) Gebrauchtwagen verkauft, was einen Absatzrückgang von -13,64 % gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Allerdings konnte, trotz des schwierigen Marktumfeldes, der Bruttogewinn mit T€ 19.572 gegenüber dem Vorjahr nochmals um 39,96 % gesteigert werden. Dies lag einerseits an der konsequenten Bonusausschöpfung, sowie an der Umsetzung der Fördermaßnahmen, als auch an der anhaltenden Lieferunfähigkeit der Neufahrzeuge. Die Verfügbarkeit von Gebrauchtfahrzeugen wurde immer knapper. Dies hat sich positiv im Bruttogewinn niedergeschlagen. Das hohe Qualitätsniveau der Gebrauchtwagen und das konsequente Standzeitenmanagement waren, wie in den Vorjahren, ebenfalls Garanten für das insgesamt sehr gute Gebrauchtwagengeschäft. Die Implementierung von zusätzlichen GW-Börsen, die Prozesskostenoptimierung durch Integration eines digitalen Bezahldienstleisters und auch die temporären Standardbefreiungen haben sich hier positiv ausgewirkt. After-Sales Im technischen Bereich hat sich der Bruttogewinn mit T€ 48.228 gegenüber dem Vorjahr um 8,76 % gesteigert. Das Betriebsergebnis lag mit T€ 6.973 um +14,51 % deutlich über dem Vorjahrniveau. Dies ist hauptsächlich auf die Erhöhung der Effizienz des produktiven Personals und dem Zusammenspiel der Abteilungen zurückzuführen.
Die Entwicklung im technischen Bereich hat sich deutlich erholt, ein wesentlicher Ergebnisbeitrag ist nach wie vor gegeben. Für die Zukunft ist der Einfluss durch die Elektromobilität und der enorm steigenden Kosten zu berücksichtigen. 3. Vermögens- und Kapitalstruktur, Finanzlage und Geschäftsergebnis Vermögensstruktur Die Vermögensstruktur ist im Konzern unverändert geprägt durch Sachanlagen (51,4 %) und Vorräte (32,7 %). Im Geschäftsjahr 2022 wurden Gesamtinvestitionen für immaterielle Vermögensgegenstände, Grundstücke und Bauten, technische Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von T€ 28.694 vorgenommen. Der Bestand an Sachanlagen erhöhte sich im Jahr 2022 um T€ 4.133. Darin enthalten sind Zugänge für Grundstücke und Bauten, geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau in Höhe von T€ 2.699 sowie für Vorführwagen und Mietfahrzeuge in Höhe von T€ 22.858. Von den Abgängen und Umbuchungen von insgesamt T€ 16.407 entfallen allein T€ 16.104 auf Vorführwagen und Mietfahrzeuge. Die Abschreibungen liegen mit T€ 8.092 über dem Vorjahreswert in Höhe von T€ 7.699. Kapitalstruktur Das Eigenkapital (48,4 %), die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (31,8 %) und die Lieferverbindlichkeiten (5,1 %) prägen die Passivseite der Bilanz. Das Eigenkapital nahm um den Jahresüberschuss von T€ 14.928, abzüglich der im Jahr 2022 ausgezahlten Dividende von T€ 3.900, zu. Innerhalb der langfristigen Bankschulden wurden die Darlehen planmäßig getilgt. Finanzlage Die Finanzierung des Konzerns erfolgt im Wesentlichen durch den erwirtschafteten Cash-Flow sowie durch kurz- und langfristige Finanzierungen über Kreditinstitute, hauptsächlich für die Finanzierung des Kfz-Einkaufs. Die genannten Verbindlichkeiten sind zu marktüblichen Konditionen zustande gekommen. Langfristige Sachanlageinvestitionen werden durch vorhandene liquide Mittel und Bankdarlehen finanziert. Neu-, Vorführ- und Gebrauchtwagen aus Hersteller-Einkäufen werden durch verfügbare Eigenmittel und Einkaufskredite der Herstellerbanken finanziert. Zum Stichtag 31. Dezember 2022 wurden die zugesagten Kreditlinien der Banken für die Kfz-Einkaufsfinanzierung und für die Kontokorrentkredite erneut nur teilweise in Anspruch genommen. Alle Konzerngesellschaften waren während des Geschäftsjahres 2022 und sind aktuell in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit vollständig nachzukommen. Geschäftsergebnis Der Rohertrag erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 7.805. Nach Verrechnung der erhöhten Personalaufwendungen (T€ +4.271), erhöhten Abschreibungen auf Sachanlagen (T€ +393) und den verringerten sonstigen betrieblichen Aufwendungen (T€ -1.770) sowie der Verringerung der sonstigen Steuern (T€ -66), verbleibt ein um T€ 6.049 verbessertes Betriebsergebnis. Dem gestiegenen neutralen Ergebnis (+ T€ 3.555) stehen höhere Ertragsteuern für das laufende Jahr (+ T€ 1.770) sowie das geringere Beteiligungs-und Finanzergebnis (T€ -129) gegenüber, sodass ein Konzernjahresüberschuss von T€ 14.928 verbleibt, der um T€ 4.150 über dem des Vorjahres liegt. Der erzielte Konzernüberschuss 2022 liegt deutlich oberhalb des Bereiches, der im Konzernlagebericht des Vorjahres mit einem Überschuss von Mio. € +6,8 prognostiziert wurde. Dies ist zum Teil auf eine positive Produktivitätsentwicklung, höherer erzielter Margen und auf die Auflösung von Rückstellungen zurückzuführen. Der Liquiditätsbestand des Konzerns entwickelte sich im Geschäftsjahr 2022 wie folgt:
Finanzielle Leistungsindikatoren und Ertragslage
*) Konzernjahresüberschuss im Verhältnis zum Konzerneigenkapital des Vorjahres Für die Steuerung der Unternehmensgruppe sind insbesondere die Umsatzerlöse, die Bruttogewinne je Sparte sowie das Ergebnis vor Zinsen und Steuern von Bedeutung (finanzielle Leistungsindikatoren). Der Konzernjahresüberschuss in Höhe von T€ 14.928 lässt erkennen, dass der Geschäftsverlauf 2022 aus unserer Sicht insgesamt als äußerst gut zu bewerten ist. 4. Personal- und Sozialbereich In der Regel galt für alle Mitarbeiter die Vierzigstundenwoche und eine Urlaubsregelung auf Basis von 27 Urlaubstagen. Unsere Mitarbeiter nehmen regelmäßig an Weiterbildungs- und Schulungsmaßnahmen teil. 5. Umweltschutz Umweltschutz hat einen sehr hohen Stellenwert in unserem Konzern. Eine kompetente und unkomplizierte Abwicklung der Vermeidung, Entsorgung und Verwertung von Abfällen ist sowohl für einen reibungslosen Betriebsablauf, als auch für ein gutes Image gegenüber Behörden und unserer Kundschaft wichtig. Eine jährliche Überprüfung der Autohäuser durch eine unabhängige Sachverständigen-Organisation fördert eine umweltbewusste Ausrichtung der Betriebsstätten. Zusätzlich erfolgt ein regelmäßiges Energieaudit auf Konzernebene. Im Geschäftsjahr 2022 haben wir erstmals eine Nachhaltigkeitsstudie durchgeführt. Unser Ziel ist es, Gruppenweit die CO 2 Emissionen zu senken. Im Bereich der Werkstatt- und Verpackungsentsorgung bedienen wir uns einer vom Hersteller organisierten Entsorgungsgesellschaft. Vorteil ist die zum Teil kostenlose Rücknahme der Abfälle und eine einfache Abwicklung der Formalitäten. Für die Entsorgung von Öl-, Benzin und Schlammabscheiderinhalten sind in der Regel lokale Entsorgungsunternehmen beauftragt. III. Prognosebericht Die Geschäftspolitik der Gesellschaft hat sich auch unter den aktuellen Rahmenbedingungen nicht geändert. Es gilt sich als Unternehmen für die zukünftigen Marktchancen zu positionieren. Die Investitionstätigkeit wird entsprechend weiter fortgeführt. Den Geschäftsverlauf für 2023 zu prognostizieren, ist aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen (Krieg in der Ukraine und Lieferengpässe) und der Neusortierung der Weltordnung sehr schwierig. Wir erwarten trotz dieser Unwägbarkeiten einen relativ normalen Geschäftsverlauf mit Umsatzerlösen auf Vorjahresniveau und einem Bruttoertrag in Höhe von € 84 Mio. Die ursprüngliche Planung für 2023 ging bisher von einem Konzernergebnis in Höhe von ca. € 7,4 Mio. vor Steuern aus und aus heutiger Sicht erwarten wir dieses Planungsziel auch zu erreichen. IV. Risiko- und Chancenbericht Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stehen nach wie vor unter Anspannung. Die globalen Geschehnisse wie der Russland-Ukraine-Konflikt bringen massive Beeinträchtigungen in sämtlichen Bereichen des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens mit sich. Insbesondere aufgrund steigender Preise und sinkender Verfügbarkeit von Energie. Vor dem Hintergrund der Inflationsentwicklung kann sich in den unterschiedlichen Währungsräumen ein weiterer dynamischer Anstieg des jeweiligen Zinsniveaus ergeben. Dies kann gleichzeitig negativ auf das Konsum- sowie das Investitionsklima wirken. Die Lage an den Energiemärkten entspannte sich im Laufe des Quartals merklich und die Energierohstoffpreise gaben nach. Zudem blieb die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe insgesamt widerstandsfähiger als gedacht. Dazu trug bei, dass die Lieferengpässe weiter zurückgingen und die hohen Auftragsbestände die sinkende Nachfrage auffingen. Die hohe Inflation verringerte indes die Kaufkraft der Verbraucherinnen und Verbraucher, und die mengenmäßigen Umsätze im Einzelhandel gingen erheblich zurück. Der private Verbrauch dürfte daher spürbar gesunken sein, obwohl die Kfz-Zulassungen kräftig anstiegen. Die weitere Entwicklung einzelner Volkswirtschaften und der Gesamtwirtschaft sind jedoch nicht verlässlich einschätzbar. Um die wirtschaftlichen Auswirkungen der stark gestiegenen Energiekosten auf die Privathaushalte und Unternehmen abzumildern, brachte die Bundesregierung außerdem umfangreiche Hilfsmaßnahmen auf den Weg, insbesondere die "Strom- und Gaspreisbremse". Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (auch Wirtschaftsweise genannt) rechnet damit, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr wachsen wird. Im Jahr 2024 soll das Bruttoinlandsprodukt um 1,3 Prozent wachsen. Die konkreten Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft, aber auch auf die SCHMIDT + KOCH-Gruppe, können noch nicht verlässlich abgeschätzt werden. Wir rechnen weiterhin mit angespannten Kosten für Energie und Kraftstoff. Auch die Lebenshaltungskosten werden weiter ansteigen. Wir rechnen mit weiteren Lieferverzögerungen für Neu- und Gebrauchtwagen und einer Kaufzurückhaltung unserer Kunden in dieser nicht einschätzbaren Zeit. Aus dem Ukrainekrieg, der Inflation und den Zinssteigerungen könnten sich nicht abschätzbare Risiken auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns ergeben. Wie lange diese Krise anhält, können wir derzeit nicht beurteilen. Auch die genaue Ausgestaltung sowie die Auswirkungen der zukünftigen Agenturmodelle der Hersteller in den kommenden Jahren bleiben abzuwarten. Wir schätzen die Risiken für unsere Gruppe allerdings aus heutiger Sicht als nicht bedrohlich und beherrschbar ein. Maßnahmen, zur Anpassung an die Agenturmodelle und um eventuellen weiteren Kostensteigerungen entgegenzuwirken, sind teilweise bereits umgesetzt und andere in Planung. Im Zeitraum Januar bis März 2023 konnten im Neuwagenhandel kumuliert etwa gleich viele Fahrzeugauslieferungen vorgenommen werden, wie im Vergleichszeitraum 2022. Dies spiegelt auch die Absatzprognose des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e.V. (ZDK) wieder. Hier werden rund 2,6 Millionen Neuzulassungen für das Jahr 2023 in Deutschland prognostiziert. Ein großer Sprung in den Zulassungszahlen ist nicht zu erwarten. Denn der Anreiz zur Anschaffung eines reinen E-Fahrzeugs sinkt wegen der geänderten Förderungsbedingungen und wegen des kompletten Wegfalls der Förderung von Plug-in-Hybriden. Darüber hinaus sei zu befürchten, dass die Kunden aufgrund der wirtschaftlichen Lage mit allgemeinen Preissteigerungen, hohen Fahrzeugpreisen sowie massiv gestiegenen Kraftstoff- und Energiekosten bei der Anschaffung eines Neufahrzeugs zurückhaltend agieren werden. Dies spüren wir bereits an unseren aktuellen Auftragseingängen. Wir erwarten im Neuwagenhandel für 2023 für unsere Unternehmensgruppe dennoch mehr Fahrzeugauslieferung als im Vorjahr. Zudem rechnen wir für die Zukunft mit einer weiteren Konzentration der Händler und Händlerstandorte, da sich der Kostendruck für jeden einzelnen Standort weiterhin erhöht. Auch auf dem Gebrauchtwagenmarkt ist die Lage laut ZDK extrem angespannt. Hauptgrund dafür ist die beschränkte Lieferfähigkeit von Neufahrzeugen und der daraus resultierende Mangel insbesondere an jungen Gebrauchtwagen. Selbst wenn sich im kommenden Jahr die Lieferfähigkeit von Neufahrzeugen verbessern sollte, ließen sich dadurch die fehlenden Mengen junger Gebrauchtwagen aus den Jahren 2021 und 2022 nicht kompensieren. Daher rechnet der ZDK auch für 2023 mit einem weiterhin angespannten Gebrauchtwagenmarkt auf einem Jahresniveau von rund 5,5 Millionen Besitzumschreibungen. Für unsere Unternehmensgruppe sehen wir es weiter als Herausforderung, im Jahr 2023 die Anzahl der Fahrzeugverkäufe für Gebrauchtwagen gegenüber dem Vorjahr zu steigern. Dies ist insbesondere auf die erschwerte Warenbeschaffung zurückzuführen. Hier kann aktuell weder zu gewünschten Mengen noch zu gewünschten Preisen eingekauft werden. Entsprechend ist der Warenbestand an Gebrauchtwagen in 2022 niedrig. Sofern sich im Neuwagenbereich die Liefersituation wieder verbessert, wird sich auch die Beschaffung von Gebrauchtwagen wieder entspannen. Die Knappheit der Gebrauchtfahrzeuge hat sich in 2022 positiv auf unsere Bruttogewinne ausgewirkt. Sofern sich die Verfügbarkeit wieder entspannt, wird sich dies auch auf die Bruttogewinne wieder negativ auswirken. Diesen Effekt erwarten wir erst ab Ende 2023. Im Servicebereich waren die Monate Januar und Februar 2023 stärker als erwartet. Mit dem Start der Räderwechselzeit im März 2023 konnte eine weitere Steigerung festgestellt werden. Wir gehen auch davon aus, dass die Menschen ihre Autos länger nutzen werden, das Pkw-Durchschnittsalter liegt inzwischen bei 10 Jahren. Das führt zu erhöhtem Service-und Reparaturbedarf und wirkt sich positiv auf das Werkstattgeschäft aus. Laut ZDK liegt die durchschnittliche Werkstatt-Auslastungsquote in den Monaten Januar bis Oktober 2022 bei 84 Prozent und damit wieder auf dem Niveau des Vorkrisenjahres 2019. Auch im kommenden Jahr rechnet der ZDK mit vollen Auftragsbüchern in den Werkstätten. Durch die vollendeten Aus- und Umbauten der Servicebereiche in Bezug auf die Elektromobilität, gemäß Vorgaben der Hersteller und eigener Maßnahmen, werden auch Elektroneuwagen, die wir nicht selber verkauft haben, unter Herstellergarantie von uns bearbeitet. Entsprechend frühzeitig konnten wir die notwendige Weiterqualifizierung des Personals umsetzen. Durch Einführung der digitalen Online-Terminvereinbarung wurde die Effizienz der Betriebsbüros weiter gesteigert. Diese Maßnahmen unterstützen die aktuelle Werkstattauslastung. Für das Gesamtjahr 2023 rechnen wir mit einer Werkstattauslastung über der vom ZDK prognostizierten Quote von 84 %. Im Rahmen des Risikomanagements werden alle Kräfte der SCHMIDT + KOCH-Gruppe gebündelt, um Risiken aus unserer Geschäftstätigkeit frühzeitig zu identifizieren, zutreffend zu bewerten und effizient zu steuern. Sämtliche Einflussfaktoren, wie z.B. die Lieferengpässe, die Inflation, der Fachkräftemangel sowie die Kostensteigerungen für Energie und Kraftstoff beeinflussen unser tägliches Geschäft. Unser Ziel ist es, den Geschäftsbetrieb mit vertretbaren Kosten aufrechtzuerhalten. Dabei hat der Schutz der Mitarbeiter und der Kunden die höchste Priorität, sobald sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wieder normalisieren. Der Fachkräftemangel in der Automobilbranche ist weithin sehr angespannt, obwohl wir hochmoderne Arbeitsplätze, insbesondere im neuen Audi Zentrum Bremen, im Porsche Zentrum Bremen und im Porsche Zentrum Oldenburg anbieten können. Die Lohnkostenentwicklung ist, insbesondere durch die starke Inflation, weiterhin genau zu beobachten. Hierzu wird durch den Vorstand eine ständige Abwägung zwischen der Lohnkostenbelastung für die Unternehmensgruppe und der Attraktivität der Arbeitsplätze für die Fachkräftegewinnung vorgenommen. Durch die Pandemiesituation wurde die Digitalisierung der Arbeitsprozesse beschleunigt. Hier konnte die Unternehmensgruppe auf die in den letzten Jahren modernisierte IT-Infrastruktur zurückgreifen. Zusätzlich entwickelt sich die Digitalisierung der Fahrzeuge dramatisch. Um diesen erhöhten Beratungsbedarf im Verkauf zu decken, sind die Schulungsmaßnahmen nochmals intensiviert worden. Unsere Unternehmensgruppe setzt das seit Jahren etablierte " Dealer Management System" "care" ein. Um der fortschreitenden Digitalisierung weiter gerecht zu werden, führen wir derzeit die webbasierte Version "webcare" in unseren Häusern ein. Der Gesetzgeber hat in den letzten Jahren weiterhin durch eine Vielzahl von Maßnahmen und Gesetzen auf die Automobilbranche eingewirkt. Unsere Unternehmensgruppe konnte aufgrund der vorhandenen Ressourcen und Ertragskraft alle Vorgaben schnell und effizient umsetzen. Da der Änderungswille des Gesetzgebers ungebrochen ist, rechnen wir auch in der nächsten Zukunft mit einer Vielzahl von neuen Vorgaben. Ab 2023 sollen Garantiezusagen zukünftig der Versicherungssteuer unterworfen werden. Aus diesem Grund hat unsere Unternehmensgruppe bereits Anfang 2022 die Garantiezusagen wieder über einen Versicherer ausgelagert. Die Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation des SCHMIDT + KOCH-Konzerns wird aktuell nicht übermäßig beansprucht. Kalkulationen mit verschiedenen Szenarien zeigen eine stabile Liquidität mit einer Reichweite bis Ende 2024. Die laufenden Investitionen sind vollständig durch Kreditzusagen und Bankguthaben gedeckt, insofern bestehen keine unmittelbaren Liquiditätsrisiken. Durch weitere Rückführungen der Bestandsfinanzierungen werden die Bankguthaben laufend auf einem gewünschten Niveau gehalten. Langfristig finanziert sich der SCHMIDT + KOCH-Konzern über Bankkredite regionaler Geschäftsbanken und Herstellerbanken. Der Konzern hat in der zentralen Buchhaltung ein effizientes Forderungsmanagement etabliert. Die Einschätzung obiger Risiken und Chancen - einzeln und insgesamt - zeigt deutlich, dass weder eine wesentliche Entwicklungsbeeinträchtigung, noch gar eine Bestandsgefährdung für die Gruppe zu erkennen ist.
Bremen, im 14. April 2023 gez. Harm Fischer, Vorstandsvorsitzender gez. Gabriele Sternbeck, Vorstand KonzernbilanzAktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Konzernkapitalflussrechnung
Konzerneigenkapitalspiegel
Konzernanhang1. Identifikation der Gesellschaft Die Bremer Fahrzeughaus SCHMIDT + KOCH AKTIENGESELLSCHAFT, Bremen, ist beim Amtsgericht Bremen unter HRB 4834 eingetragen. Der Konzernabschluss ist nach den §§ 290 ff. HGB und den ergänzenden Bestimmungen des Aktiengesetzes aufgestellt worden. 2. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss sind außer der Bremer Fahrzeughaus SCHMIDT + KOCH AKTIENGESELLSCHAFT, Bremen, als Mutterunternehmen, alle Tochterunternehmen unter Anwendung der Vollkonsolidierungsmethode einbezogen worden, deren Kapital unmittelbar zu 100 % gehalten wird. Dieses sind folgende Gesellschaften: SCHMIDT + KOCH GmbH, Bremen IKO Handels- und Verwaltungsgesellschaft mbH, Bremen Autohaus Windels SCHMIDT + KOCH GmbH, Bremen Autohaus SCHMIDT + KOCH GmbH, Oldenburg Autohaus Wilhelmshaven-Nord SCHMIDT + KOCH GmbH, Wilhelmshaven Automobil Zentrum SCHMIDT + KOCH GmbH, Bremen Autohaus Müller SCHMIDT + KOCH GmbH, Delmenhorst Autohaus Uesen SCHMIDT + KOCH GmbH, Achim Auto Martens SCHMIDT + KOCH GmbH, Oldenburg Autohaus SCHMIDT + KOCH GmbH, Rotenburg/Wümme SCHMIDT + KOCH GmbH, Wilhelmshaven SCHMIDT + KOCH GmbH, Bremerhaven Autohaus Ost SCHMIDT + KOCH GmbH, Bremen Autohaus Gabriel SCHMIDT + KOCH GmbH, Bremen Autohaus Utbremen SCHMIDT + KOCH GmbH, Bremen Autohaus Neustadt SCHMIDT + KOCH GmbH, Bremen Aumunder Autohaus SCHMIDT + KOCH GmbH, Bremen Audi Zentrum Bremen SCHMIDT + KOCH GmbH, Bremen Autohaus SCHMIDT + KOCH GmbH, Osterholz-Scharmbeck Frisia Auto SCHMIDT + KOCH GmbH, Jever Sportwagen-Center SCHMIDT + KOCH GmbH, Bremen Sportwagen-Center SCHMIDT + KOCH GmbH, Oldenburg NUFA Nutzfahrzeug-Center SCHMIDT + KOCH GmbH, Bremen Gebrauchtwagen Zentrum SCHMIDT + KOCH GmbH, Bremen SCHMIDT + KOCH Verwaltung GmbH, Bremen MVS Mobil Vermiet-Service GmbH, Bremen Hanseat Dienstleistungs GmbH, Bremen SCHMIDT + KOCH Versicherungsdienst GmbH, Bremen 3. Konsolidierungsgrundsätze Der Abschlussstichtag des Konzernabschlusses und der Abschlussstichtag aller einbezogenen Unternehmen ist der 31. Dezember 2022. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt gemäß § 301 Absatz 1 Nr. 2 HGB nach der Neubewertungsmethode durch Verrechnung des Beteiligungsansatzes mit den auf diese Anteile entfallenden Beträgen des neubewerteten Eigenkapitals der Tochterunternehmen. Als Stichtag für die Erstkonsolidierung war in Anwendung der Übergangsvorschriften des Artikels 27 Absatz 2 des Bilanzrichtliniengesetzes der Beginn des Konzerngeschäftsjahres 1990 für die seinerzeitigen Beteiligungen zugrunde gelegt worden. Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Aufwendungen und Erträge aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr zwischen den einbezogenen Unternehmen wurden aufgerechnet. Zwischenergebnisse aus Lieferungen und Leistungen sind für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzernabschlusses von untergeordneter Bedeutung und wurden daher nicht eliminiert. Um den Einblick in die Finanzlage zu verbessern, sind im Gegensatz zum Vorjahr Drittschuldverhältnisse nicht konsolidiert worden (Vorjahr: TEUR 3.271). Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sowie die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind insofern nicht mit dem Vorjahr vergleichbar. 4. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Gliederung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren. Die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wenden einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden in den Jahresabschlüssen an. Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über den Zeitraum der betriebsgewöhnlichen Nutzung in der Regel über drei Jahre planmäßig linear abgeschrieben. Sachanlagen werden grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen zeitanteilig und bei beweglichen Gegenständen bei Zugängen bis 2007 und ab 2009 in der Regel degressiv, bei solchen in 2008 und seit 2011 linear, nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Der Übergang auf die lineare Methode erfolgt in dem Jahr, in dem der lineare Abschreibungsbetrag den degressiven Betrag übersteigt. Bei Zugängen von abnutzbaren beweglichen Vermögensgegenständen wird die Abschreibung pro rata temporis ermittelt. Nach dem 31. Dezember 2017 angeschaffte geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 werden mit der Anschaffung unter den Aufwendungen ausgewiesen. Abweichend davon werden geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 250,00 und bis EUR 1.000,00 aus Vereinfachungsgründen im Jahr des Zugangs in einen Sammelposten eingestellt, der im Jahr der Anschaffung und in den folgenden vier Jahren mit jeweils einem Fünftel der Anschaffungskosten abgeschrieben wird. Am Ende des Zeitraums wird fiktiv ein Abgang dieser Vermögensgegenstände unterstellt. Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung am Bilanzstichtag erfolgt eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Die Vorräte sind mit den Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren Wiederbeschaffungskosten bewertet. Die pauschal vorgenommenen Abwertungen sind mit ausreichenden Sätzen vorgenommen worden. Der Neuwagen- und Gebrauchtwagenbestand ist zum Bilanzstichtag unter Berücksichtigung erwarteter Verkaufspreise und im Geschäftsjahr 2023 noch anfallender direkter Verkaufskosten verlustfrei bewertet. Die Vorräte wurden zum Bilanzstichtag durch körperliche Bestandsaufnahme festgestellt. Noch nicht abgerechnete Leistungen wurden entsprechend den bis zum Abschlussstichtag angefallenen Herstellungskosten in den Vorräten aktiviert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nennwerten, teilweise unter Abzug von Wertberichtigungen, bilanziert. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet. Zum 31. Dezember 2022 wurde unverändert zum Vorjahr eine Pauschalwertberichtigung von 3% gebildet, da die Geschäftsführung davon ausgeht, dass die Auswirkungen der Ukraine- sowie der Energiekrise weiterhin auch die Zahlungsfähigkeit der Kunden beeinträchtigt und es dadurch zu höheren Zahlungsausfällen kommen wird. Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden bereits gezahlte zukünftige Geschäftsjahre betreffende Aufwendungen aktiviert. Der Posten wird in der Rechnungsperiode aufgelöst, in der der Aufwand wirtschaftlich entstanden ist. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach dem Teilwertverfahren mit einem Rechnungszinssatz von 1,78 % p. a. auf Basis der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck bewertet. Die Abzinsung erfolgt pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Künftig zu erwartende Rentensteigerungstrends sind bei der Bewertung mit 2,0 % p. a. berücksichtigt. Bei den Pensionsrückstellungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 25. Dieser Betrag unterliegt gemäß § 253 Absatz 6 HGB einer Ausschüttungssperre. Gewinne dürfen danach nur ausgeschüttet werden, wenn die nach der Ausschüttung frei verfügbaren Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrags mindestens dem ermittelten Unterschiedsbetrag entsprechen. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Preis- und Kostensteigerungen wurden durchschnittlich in Höhe von 1,5 % pro Jahr unterstellt. Die Aufzinsung wird in der Gewinn- und Verlustrechnung in dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen. Im Berichtsjahr werden die Rückkaufverpflichtungen im Zusammenhang mit Leasinggeschäften unter den sonstigen Verbindlichkeiten (Vorjahr: Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen) ausgewiesen. Die Ausweisänderung soll den Einblick in die Finanzlage der Gesellschaft verbessern. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Innerhalb der sonstigen Verbindlichkeiten bestehen TEUR 5.226 (Vorjahr: innerhalb der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen TEUR 7.109) aus Rückkaufverpflichtungen im Zusammenhang mit Leasingverträgen. Passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Einzahlungen im Geschäftsjahr, die Erträge für zukünftige Geschäftsjahre betreffen. Der Posten wird aufgelöst, sobald der Ertrag wirtschaftlich entstanden ist. Soweit zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen bestehen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden die sich daraus ergebenden Steuerbe- bzw. -entlastungen als latente Steuern angesetzt. Latente Steuern werden verrechnet angesetzt und nicht abgezinst. Die Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz resultieren ausschließlich aus im Rahmen der Kapitalkonsolidierung den Sachanlagen (Grundstücke) zugewiesenen Mehrwerten. Die Bewertung der passiven latenten Steuern erfolgt mit einem einheitlichen Satz von 31,23 %. 5. Erläuterungen zur Konzernbilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022 ist in einer Anlage zum Anhang dargestellt. Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital untergliedert sich in 240.000 auf den Namen lautende Stückaktien im Nominalbetrag von EUR 50,00. Das Eigenkapital erhöhte sich um den Konzernüberschuss in Höhe von TEUR 14.928 abzüglich in 2022 beschlossener und vorgenommener Ausschüttungen an Aktionäre in Höhe von TEUR 3.900. Aus dem Konzernüberschuss 2022 wurden TEUR 5.000 in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt. Der Konzernbilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag von TEUR 25.040. Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich im Wesentlichen um Personalkosten (Tantiemen, Sonderzahlungen, Urlaubsrückstände u. a.), Risikovorsorgen für drohende Verluste und Gewährleistungsaufwendungen. Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten waren EUR 19,1 Mio. durch Grundpfandrechte (Buchgrundschulden) besichert. Außerdem bestehen für Bankverbindlichkeiten in Höhe von EUR 41,7 Mio. Sicherungsübereignungen von Neufahrzeugen, Vorführwagen, bestimmten Gebrauchtwagen (Hersteller-Einkäufe) und Euromobilen. 6. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Aufgegliedert nach Geschäftsbereichen stellen sich die Umsatzerlöse wie folgt dar:
Personal Die Anzahl der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Vollzeit-Mitarbeiter - ohne Vorstandsmitglieder und Auszubildende - betrug im Geschäftsjahr 2022:
Darüber hinaus waren noch durchschnittlich 189 (Vorjahr: 183) geringfügig Beschäftigte im Konzern tätig. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen mit TEUR 19 (Vorjahr: TEUR 25) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen. Daneben sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Drohverlustrückstellungen in Höhe von insgesamt TEUR 67 (Vorjahr: TEUR 67) enthalten. Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten in Höhe von TEUR 4.073 Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (Vorjahr: TEUR 1.818), die in Höhe von TEUR 2.265 aus der Verminderung der Rückstellungen für drohende Verluste aus Fahrzeugrücknahmen resultieren. 7. Konzernkapitalflussrechnung Die Konzernkapitalflussrechnung wurde nach den Bestimmungen des Deutschen Rechnungslegungsstandards Nr. 21 des DRSC aufgestellt. Der Finanzmittelfonds umfasst liquide Mittel und kurzfristige Bankverbindlichkeiten (ohne den kurzfristigen Teil der langfristigen Bankverbindlichkeiten). 8. Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals Der Konzern-Eigenkapitalspiegel wurde nach den Bestimmungen des Deutschen Rechnungslegungs Standards Nr. 22 des DRSC aufgestellt. Das erwirtschaftete Konzern-Eigenkapital (entsprechend dem Bilanzgewinn und anderen Gewinnrücklagen des Mutterunternehmens) in Höhe von TEUR 81.012 steht in Höhe von TEUR 80.987 für Ausschüttungen zur Verfügung (DRS 22, Tz. 60). 9. Nachtragsbericht Besondere Ereignisse mit wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz-und Ertragslage des Konzerns haben sich auch vor dem Hintergrund der Ukrainekrise nicht ergeben. 10. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Konzerngesellschaften haben sich verpflichtet, in Höhe von TEUR 185.144 Leasingfahrzeuge von verschiedenen Fahrzeugherstellern zurückzukaufen. Organe Dem Mutterunternehmen gehörten im Jahr 2022 bzw. bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernabschlusses folgende Organmitglieder an: Mitglieder des Vorstands sind bzw. waren im Geschäftsjahr Herr Harm Fischer, Ganderkesee, Vorstandsvorsitzender und Frau Gabriele Sternbeck, Vorständin, Berlin. Der jeweils ausgeübte Beruf der Vorstandsmitglieder ist die Besorgung der Geschäfte der Gesellschaft. Mitglieder des Aufsichtsrats waren im Geschäftsjahr Eckhard Fiene, Hamburg, Kaufmann, Vorsitzender, Dr. Ralph-Hillard Geuther, Bremen, Kaufmann, stellvertretender Vorsitzender, Elke Dubbers-Albrecht, Bremen, Kauffrau, Andreas Politycki, Nürnberg, Vorstand, Heiko Peters, Verden, kaufmännischer Angestellter, Kai Lekat, Bremen, kaufmännischer Angestellter (bis zum 16.05.2022) und Daniela Plumhoff, Osterholz-Scharmbeck, kaufmännische Angestellte, (ab dem 16.05.2022). Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Vorstands für die Wahrnehmung ihrer Aufgaben im Mutterunternehmen und den Tochterunternehmen betrugen insgesamt TEUR 1.460 (Vorjahr: TEUR 910). Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats beliefen sich auf TEUR 108 (Vorjahr: TEUR 68). Die Honorare für die im Geschäftsjahr 2022 erbrachten Leistungen des Abschlussprüfers belaufen sich auf TEUR 172 und betreffen in voller Höhe Abschlussprüferleistungen. Inanspruchnahme der Befreiung nach §§ 325, 264 Absatz 3 HGB Die folgenden Tochterunternehmen nehmen die Möglichkeit der Befreiung von der Offenlegungsverpflichtung nach §§ 325, 264 Absatz 3 HGB in Anspruch: SCHMIDT + KOCH GmbH, Bremen IKO Handels- und Verwaltungsgesellschaft mbH, Bremen Autohaus Windels SCHMIDT + KOCH GmbH, Bremen Autohaus SCHMIDT + KOCH GmbH, Oldenburg Autohaus Wilhelmshaven-Nord SCHMIDT + KOCH GmbH, Wilhelmshaven Automobil Zentrum SCHMIDT + KOCH GmbH, Bremen Autohaus Müller SCHMIDT + KOCH GmbH, Delmenhorst Autohaus Uesen SCHMIDT + KOCH GmbH, Achim Auto Martens SCHMIDT + KOCH GmbH, Oldenburg Autohaus SCHMIDT + KOCH GmbH, Rotenburg/Wümme SCHMIDT + KOCH GmbH, Wilhelmshaven SCHMIDT + KOCH GmbH, Bremerhaven Autohaus Ost SCHMIDT + KOCH GmbH, Bremen Autohaus Gabriel SCHMIDT + KOCH GmbH, Bremen Autohaus Utbremen SCHMIDT + KOCH GmbH, Bremen Autohaus Neustadt SCHMIDT + KOCH GmbH, Bremen Aumunder Autohaus SCHMIDT + KOCH GmbH, Bremen Audi Zentrum Bremen SCHMIDT + KOCH GmbH, Bremen Autohaus SCHMIDT + KOCH GmbH, Osterholz-Scharmbeck Frisia Auto SCHMIDT + KOCH GmbH, Jever Sportwagen-Center SCHMIDT + KOCH GmbH, Bremen Sportwagen-Center SCHMIDT + KOCH GmbH, Oldenburg NUFA Nutzfahrzeug-Center SCHMIDT + KOCH GmbH, Bremen Gebrauchtwagen Zentrum SCHMIDT + KOCH GmbH, Bremen SCHMIDT + KOCH Verwaltung GmbH, Bremen MVS Mobil Vermiet-Service GmbH, Bremen Hanseat Dienstleistungs GmbH, Bremen SCHMIDT + KOCH Versicherungsdienst GmbH, Bremen Der Vorstand des Mutterunternehmens schlägt vor, den Jahresüberschuss der Bremer Fahrzeughaus SCHMIDT + KOCH AKTIENGESELLSCHAFT des Geschäftsjahres 2022 von EUR 14.928.108,39 in Höhe von EUR 5.000.000,00 in die Gewinnrücklagen einzustellen, eine Ausschüttung in Höhe von EUR 3.900.000,00 vorzunehmen und den verbleibenden Betrag von EUR 6.028.108,39 auf neue Rechnung vorzutragen.
Bremen, den 14. April 2023 Harm Fischer, Vorstandsvorsitzender Gabriele Sternbeck, Vorständin Konzernanlagespiegel
Bericht des AufsichtsratsDer Vorstand hat den Aufsichtsrat während des gesamten Geschäftsjahres 2022 über die Lage des Unternehmens, den Geschäftsverlauf und die Geschäftspolitik regelmäßig unterrichtet und ständigen Kontakt mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden und den Aufsichtsratsmitgliedern unterhalten. Auf dieser Grundlage hat der Aufsichtsrat die Geschäftsführung der Gesellschaft laufend überwacht. Die von dem Aufsichtsrat nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben hat dieser in Sitzungen und Besprechungen unter Zugrundelegung der vom Vorstand übermittelten vierteljährlichen Berichterstattung wahrgenommen. Mit dem Vorstand hat er alle wesentlichen Fragen, insbesondere die Geschäftsentwicklung unter Beachtung der Marktsituation im Kraftfahrzeughandel, beraten und die der Genehmigung unterliegenden Geschäftsvorfälle erörtert und beschlossen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 ist von der zum Abschlussprüfer gewählten Norddeutsche AG, ein Unternehmen der RTC Treuhand GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Bremen, geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Von dem von dieser Prüfungsgesellschaft erstatteten Bericht hat der Aufsichtsrat Kenntnis genommen und schließt sich dem Prüfungsurteil des Abschlussprüfers an. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Vorschlag des Vorstandes für die Verwendung des Bilanzgewinns geprüft. Er billigt den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022, der damit festgestellt ist. Von dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 und dem Konzernlagebericht über das Geschäftsjahr 2022, die ebenfalls von der Norddeutsche AG, ein Unternehmen der RTC Treuhand GmbH & Co. KG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Bremen, geprüft und uneingeschränkt bestätigt wurden, sowie von dem Prüfungsbericht des Abschlussprüfers, hat der Aufsichtsrat Kenntnis genommen. Der Aufsichtsrat billigt den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022. Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die geleistete Arbeit Dank und Anerkennung aus.
Bremen, im Mai 2023 gez. Eckhard Fiene, Aufsichtsratsvorsitzender sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Konzernabschluss wurde am 15.05.2023 gebilligt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Bremer Fahrzeughaus SCHMIDT + KOCH AKTIENGESELLSCHAFT, Bremen: Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Bremer Fahrzeughaus SCHMIDT + KOCH AKTIENGESELLSCHAFT und ihrer Tochtergesellschaften - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Bremer Fahrzeughaus SCHMIDT + KOCH AKTIENGESELLSCHAFT für das Geschäftsjahr vom vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrates für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. • holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformatinen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleingie Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. • beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bremen, den 14. April 2023 NORDDEUTSCHE
AG
Fruggel, Wirtschaftsprüfer Hellmers, Wirtschaftsprüfer |
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