Stammdaten

Register
Amtsgericht Chemnitz HRB 3997
Vorher
olbernhauer metallbearbeitung gmbh
Eingetragen
28.10.2003
Branche
Großhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Eisen-, Metall- und Kunststoffwaren a. n. g.Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Werkzeugen
Gegenstand
Hauptsächlich Entwicklung und Vertrieb von Industrieartikeln, gastechnischen Armaturen und Geräten aller Art sowie Handel mit derartigen Produkten; Herstellung, Bearbeitung und Vertrieb von Konstruktionsteilen aus Metall.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
André Hänig
seit 7.7.2016
Prokura
Dirk Zimmermann
seit 1.10.2007
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
AZ Vermögensverwaltung GmbH & Co. KG
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

AZ Intec GmbH

Olbernhau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

Unser Unternehmen hat zwei definierte Geschäftsfelder, die Kälte- und Wärmetechnik sowie den Bereich technische und medizinische Gase. Beide Bereiche zeichnen sich durch beständiges Wachstum aus und sind als stabil zu bezeichnen. Der Bereich der Kälte- und Wärmetechnik erfährt zurzeit auf Grund der aktuellen Weltlage einen besonderen Fokus. Die Investitionen in Entwicklungen im Bereich der Wärmepumpentechnik lassen weitere sehr gute Wachstumsraten erwarten.

Wir setzen vor allem auf speziell für den Kunden zugeschnittene Produkte. In geringerem Umfang haben wir ein Katalogsortiment. Unser Angebotsspektrum reicht somit von Standardprodukten bis zu Konstruktionen ausgesprochener Spezialanwendungen für industrielle Partner.

Großkunden werden durch Key Account Manager betreut. Die Aktivitäten im Bereich der Sonderprodukte für OEM-Kunden sind ausgeweitet worden und stellen den Schwerpunkt unserer Unternehmensaktivitäten dar.

Die Strategie, sich nur auf Bereiche zu konzentrieren, die grundlegende Bedürfnisse des Menschen befriedigen, zahlt sich durch gutes Wachstum in den Bereichen aus. Die aktuelle Preissteigerungsspirale setzt dabei dem Wachstum des Ertrages Grenzen. Wir sind stark auf Vormaterialien angewiesen die aktuell eine Verknappung erfahren. Dieser Bereich ist weiterhin genau zu beobachten.

Als Vertriebsgesellschaft innerhalb der AZ-Unternehmensgruppe für Kunden in ganz Europa ist der Materialaufwand als unser wichtigster Einsatzfaktor zu nennen, wobei die Beschaffung weit überwiegend von gruppeninternen Produktionsgesellschaften erfolgt.

Forschung und Entwicklung

Die auf Grundlage der Forschungs- und Entwicklungstätigkeit unseres Mutterunternehmens entstandenen Patente werden durch unser Unternehmen genutzt. Hier wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr Neuentwicklungen für ein Verbindungssystem für Wärmepumpen zur Marktreife gebracht und in den Markt eingeführt.

Die Forschung und Entwicklung in Kooperation mit Universitäten sollte weiter verstärkt werden. Wir hatten im Bereich Forschung und Entwicklung Mehrkosten durch den verstärkten Einsatz eigener Kräfte zur Finalisierung wichtiger Projekte.

Ende 2022 haben wir ein Forschungsprojekt mit dem Wasserstoffzentrum in Chemnitz zum Thema der Zertifizierung von wasserstoffgeeigneten Produkten gestartet. Hier hat die Projektarbeit in 2023 begonnen. Das Projekt wird staatlich gefördert.

II. Wirtschaftbericht

Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2022 war die Konjunktur geprägt durch den negativen Einfluss des Überfalls Russlands auf die Ukraine. Im Jahr 2023 kam der Krieg in Gaza hinzu. Dennoch sind die Preisanstiege im Bereich der Rohstoffe zum Teil in den Märkten wieder zurückgenommen worden. Dies betraf auch den gruppeninternen Bezug von unseren Schwesterunternehmen in Tschechien und Deutschland.

Im Jahr 2023 war die Konjunktur sehr volatil und in dem für uns sehr wichtigen Bereich der Heiztechnik zweigeteilt. Im ersten Halbjahr waren die Umsätze im Rahmen der im Budget 2023 gemachten Prognosen. Im zweiten Halbjahr 2023 fielen die Umsätze dann dramatisch hinter die Erwartungen zurück. Dieses ist begründet in der Diskussion um die Revision des Gebäudeenergiegesetzes aus dem Jahre 2020 und die daraus entstandene Verunsicherung der Verbraucher. Vielfach wurden Investitionen in neue Heizungsanlagen verschoben oder gestoppt. Die Erhöhung der Leitzinsen der EZB haben außerdem die Baukonjunktur gravierend einbrechen lassen, so dass auch hier ein negativer Impuls auf das Geschäft erfolgt ist.

Die Steigerung die wir in der ersten Jahreshälfte 2023 erlebten, kam in der zweiten Jahreshälfte komplett zum Erliegen. Die Investitionen, die 2022 vor allem im Bereich des Engineerings getätigt wurden haben sich in 2023 dadurch leider nicht ausgezahlt. Wir gehen hier von einer Wiederbelebung des Themas in der zweiten Hälfte des Jahres 2024 aus. Die genannten negativen Effekte konnten wir nicht auffangen, trotzdem erreich ten wir fast den geplanten Umsatz für 2023.

Geschäftsverlauf, Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Unser Geschäftsverlauf spiegelt im Wesentlichen die vorstehend beschriebene Marktentwicklung wider. Die stärkere Gewichtung des Bereiches Kälte- und Wärmetechnik ist für 2023 wie schon in 2022 klar zu sehen, die Tendenzen sind aber in beiden Teilmärkten ähnlich, Wachstum findet ausschließlich mit OEM-Produkten statt.

Die Investitionen in den Umbau unseres Geschäftes nehmen weiter einen großen Teil unserer Mittel und unseres Engagements in Anspruch. Der Einbruch im Bereich der Wärmepumpen hat uns unsere Sparanstrengungen im Personalbereich nochmals verstärken lassen. Von Geschäften, die nicht zur Ausrichtung des Unternehmens passen oder die nicht die erhoffte Rendite bringen, trennen wir uns auch weiterhin.

Die vorhandenen Probleme mit der Softwareumstellung haben uns nur noch unwesentlich beschäftigt. Jetzt arbeiten wir hier an Verbesserungen im System, die helfen unser Administrationskosten zu reduzieren. Dabei haben wir ein Projekt zur Nutzung von Künstlicher Intelligenz im Bereich des Dokumenteneingangs gestartet, das 2024 zu ersten Anwendungen führen soll.

Wie schon im Vorjahr konnten wir nicht alle Aufträge bedienen. Dennoch verzeichneten wir ein sehr gutes Wachstum im Umsatz, dem der Ertrag nicht folgen konnte, vor allem auch durch Kostensteigerungen im Materialbereich, die wir einkaufsseitig nicht aufholen konnten.

Auf Grund der Einkaufsproblematik haben wir uns entschieden, unseren Einkauf gruppenweit zu zentralisieren. Die Vorarbeiten hierzu sind in 2023 in die Kosten eingegangen, die Benefits werden wir dazu aber erst im Laufe des Geschäftsjahres 2024 sehen.

Unter Zugrundelegung der Vorjahreszahlen konnten wir unsere Umsatzerlöse und damit unsere Gesamtleistung von TEUR 27.372 um TEUR 2.102 auf TEUR 29.473 (Steigerung um 7,7 %) ausweiten.

Preissteigerungen im Materialbereich konnten wir nur zum Teil an die Kunden weitergeben, was einen Anstieg der Materialeinsatzquote nach sich zog. Der Personalaufwand als großer Kostenblock ist im Vergleich zu 2022 um 2,2 % gestiegen. Dieses ist vornehmlich auf die Mindestlohnanpassung im Vorjahr zurückzuführen, die sich 2023 ganzjährig auswirkte. Durch die erzielte Umsatzsteigerung und Verringerung der durchschnittlichen Beschäftigtenzahl konnte die Personalintensität leicht gesenkt werden. Die Steigerung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist vornehmlich auf vom Umsatz getriebene Kosten zurückzuführen.

Wichtigstes Augenmerk wird auch in Zukunft für uns die Kontrolle der Einkaufs- und Beschaffungskosten sein, um langfristig bessere Ergebnisse zu erzielen.

Die Bilanzsumme beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 9.048 und zeigte gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um 13,7%. Dies ist auf den Aufbau des Vorratsvermögens und der Forderungen gegen verbundene Unternehmen zurückzuführen.

Der Anteil des Anlagevermögens beträgt im Verhältnis zur Bilanzsumme 1,7 % (Vorjahr: 2,0 %). Hierbei ist zu berücksichtigen, dass das unbewegliche Vermögen von unserer Gesellschafterin angemietet wird. Außerdem bedienen wir uns zur Fertigung unserer Produkte in erheblichem Umfang externer Dienstleister, insbesondere verbundener Unternehmen. Unsere Investitionen beschränkten sich daher im Wesentlichen auf Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Die Summe des Eigenkapitals wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr durch den entstandenen thesaurierten Jahresüberschuss erhöht. Insgesamt ist die Eigenkapitalausstattung unseres Unternehmens mit einer Eigenkapitalquote von rd. 52 % nach wie vor als gut zu bezeichnen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verringerten sich durch planmäßige Darlehenstilgungen und vollständige Rückführung von Kontokorrentkrediten.

Die Erhöhung unserer Stichtagsliquidität gegenüber dem Vorjahr resultiert bei Mittelabflüssen aus Finanzierungstätigkeit aus Mittelzuflüssen sowohl aus laufender Geschäftstätigkeit als auch aus Investitionstätigkeit. Als Mitglied der AZ-Unternehmensgruppe stehen uns ausreichende Kreditlinien zur Verfügung. Ferner bedienen wir uns des Factorings als Finanzierungsinstrument. Wir waren und sind jederzeit in der Lage unsere Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

Wir blicken auf ein Geschäftsjahr zurück, das von vielen Unwägbarkeiten geprägt war. Unsere Vorjahresprognose eines konstant positiven Ergebnisses vor Steuern konnten wir zwar nicht erreichen, haben aber einen in Anbetracht der schwierigen Rahmenbedingungen des zweiten Halbjahres 2023 zufrieden stellenden Jahresüberschuss von TEUR 365 erzielt.

Mit Blick auf die Entwicklung von Umsatz und Ergebnis sehen wir uns bei einer guten Eigenkapitalausstattung für die Zukunft gut aufgestellt.

Diese positive Einschätzung wird durch die getroffenen Maßnahmen zur Kostenoptimierung und Neukundengewinnung gestützt.

III. Prognosebericht

Auch in 2023 hatten wir es weiter mit erhöhten Krankenständen zu tun. Wesentlicher aber für das Jahresergebnis war der Stopp ab August / September im Bereich der Heiztechnik zu sehen. Hier haben wir mangels Erfüllung von Abnahmeverpflichtungen massive Mindermengenzuschläge an Lieferanten vergüten müssen.

Wir planen im Jahr 2024 unser Geschäft zu stabilisieren und uns auf Wachstum ab der zweiten Jahreshälfte vorzubereiten. Der Auftragseingang stabilisiert sich gerade im Bereich leicht über 2 Mio € pro Monat, so dass wir von einem Umsatz wie im Jahre 2021 ausgehen dürfen. Da wir bereits in 2023 begonnen haben, unsere Prozesse zu automatisieren, werden wir unsere Kosten gut steuern und reduzieren können.

Auch wenn wir zu Beginn des Jahres 2024 massive Themen bei der Auslastung unseres Bereiches Heiztechnik haben, gehen wir für die Zukunft von einem wachsenden Geschäft aus. Im Bereich der Wärmepumpen und dem angrenzenden Bereich der Wärmespeicher werden wir uns weiter positionieren und wollen hier eine gute Marktposition erreichen.

Problematisch ist dabei die volatile Situation auf vielen Märkten. Rohstoffpreise und Energiepreise werden auch weiter stark schwanken. Die Inflation ist stark rückläufig, so dass wir hier von stabileren Verhältnissen ausgehen können.

Wir sind dabei, die inneren Strukturen weiter zu verschlanken und wo möglich die Effizienz nach oben zu treiben. Dabei werden im Bereich der Verwaltung Stellen wegfallen.

Die gestartete Fokussierung werden wir in den kommenden Jahren weiterführen. IT und Logistik sind wichtige Themen, denen wir uns aktiv stellen. Das Qualifikationsniveau der Mitarbeiter soll in Summe drastisch erhöht werden.

Investitionen sind lediglich zur Ersatzbeschaffung vorgesehen, so dass wir den aus der laufenden Geschäftstätigkeit erwarteten Liquiditätsüberschuss im Wesentlichen zur planmäßigen Rückführung unserer Verbindlichkeiten nutzen werden.

In 2024 wird der Stabilisierungskurs der Gesellschaft weitergeführt. Wir erwarten ein schwieriges Umfeld in der ersten Jahreshälfte mit einem positiven Ausblick für die zweite Hälfte des Jahres 2024. Dabei gehen wir hinsichtlich unserer wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren von einem Umsatz auf dem Niveau von 2021 und einem Jahresüberschuss, der sich in etwa auf Vorjahreshöhe bewegen wird, aus.

IV. Chancen- und Risikobericht

Risikobericht

Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine ist zusammen mit dem Krieg in Gaza ein wesentlicher Faktor für Unruhe in der Weltwirtschaft. Die Risiken in der Weltwirtschaft, die Volatilität von Preisen ist weiterhin hoch, auch wenn zurzeit ein allgemeiner Rückgang der Inflationsraten zu sehen ist.

Die Problematik des Klimawandels wird wieder stärker in den Fokus rücken - auch durch Marktanreizmaßnahmen wie die CO 2 Bepreisung. Der Markt, in dem wir uns befinden, wird nach kurzer Schwächephase von diesem langfristigen Thema getrieben. Sorgen durch die zur Inflationsbekämpfung eingeleiteten Maßnahmen der Zentralbanken und deren Auswirkungen auf das Bankensystem gehen aktuell zurück, die Bauzinsen sinken.

Die indirekte chinesische Unterstützung Russlands zeigt, dass wir hier nicht auf einen verlässlichen Partner setzen können und der Westen vieles tun muss, um auch hier zur Risikominimierung Abhängigkeiten zu reduzieren. Problematisch kann sich die Exportabhängigkeit unserer Kunden aus der Industrie auswirken, wenn es zu einer stärkeren Blockbildung kommen sollte. Gleichzeitig ergibt sich aber hieraus für uns als lokalen Hersteller auch eine Chance.

Die Probleme in den Lieferketten bestehen weiter, wenn auch auf stark reduziertem Niveau. Wir begegnen dem, wie in den Vorjahren, mit einer Strategie der Risikostreuung, so dass wir für wesentliche Teile eine Second Source etabliert haben oder aber in der Lage sind, diese Teile selbst zeitnah zu fertigen.

Generell gegebenen Ausfallrisiken in der Kundenstruktur begegnen wir von jeher mit einer ausreichenden Diversifikation unseres Produktportfolios, was uns erlaubt, die Abhängigkeit von einzelnen Kunden auf einem geringen Niveau zu halten. Ähnlich verhält es sich bei unserer Beschaffungsmarktstruktur, so dass auch hier keine Klumpenrisiken bestehen. Weiter erhöhen wir unsere Flexibilität durch Abbau von Fixkosten im erheblichen Maß.

Die IT-Infrastruktur ist gut gewartet, die Sicherungen jeweils aktuell, das Wiederherstellen getestet, so dass ein Wiederherstellen im Falle einer Havarie gewährleistet ist. Risiken können im Brandfall aufgrund von Wiederbeschaffungszeiten existieren. Problemen im Bereich von Hacking-Attacken auf unser System begegnen wir mit verstärkten Schulungen der Mitarbeiter. Erkannte Lücken in der Sicherheit sind geschlossen worden.

Wie zuvor schon ausgeführt, bestehen bei den wesentlichen Produktionsprozessen Alternativen, zum Teil innerhalb der Unternehmensgruppe und zum Teil mit externen Partnern. Unsere Anlagen sind auf einem aktuellen Wartungsstand. Das Risiko eines längeren Ausfalls kann als gering bewertet werden.

Abgesehen von der Inanspruchnahme von Factoring erfolgt die Finanzierung unseres Unternehmens konservativ über langfristige Darlehen von Kreditinstituten und Kredite verbundener Unternehmen sowie in erheblichem Umfang durch Eigenkapital.

Chancenbericht

Der Klimawandel wird im Bereich der Heiztechnik effizientere Systeme schneller in den Markt treiben. Kurze politisch getriebene Einbrüche, die wir vor allem in Deutschland beobachten mussten, werden diesen langfristigen Trend nicht stoppen.

Der Trend weg von Single Source Strategien setzt sich fort. Weiter werden Quellen in Europa von unseren Kunden verstärkt nachgefragt. Dies ist für uns positiv zu bewerten.

Um unserem Anspruch gerecht zu werden, Produkte mit höchstem Kundennutzen anzubieten, ist es unabdingbar, permanent nach besseren Lösungen zu suchen, die wir kunden-, produkt- und anwendungsspezifisch anbieten.

Ziel ist es, eine stetige Weiterentwicklung unserer vorhandenen Produkte und Neuentwicklungen zu gewährleisten, um unsere Markstellung zu behaupten und, wo möglich, weiter auszubauen. Unser Know-how und die Erfahrung im Umgang mit kritischen Medien in allen Industriebereichen kommen uns dabei zugute.

Neue Anlagen in der Fertigung unserer Partnerunternehmen ermöglichen uns, einen größeren Kundenkreis in rentablen Nischen zu bedienen. In 2024 wollen wir unseren Kundenkreis erheblich ausweiten und internationalisieren.

In langjähriger Zusammenarbeit steht uns ein Pool von Zulieferern zur Verfügung, der unseren Qualitätsstandards entspricht. Unser Unternehmen ist in allen Bereichen ISO 9001-2000 zertifiziert.

Gesamtaussage

Vor dem Hintergrund unserer Ausgangsbasis und der zur Risikominimierung ergriffenen Maßnahmen sehen wir uns zur Bewältigung der beschriebenen Risiken gerüstet.

Die vorhandenen Chancen ermöglichen uns ein stabiles Wirtschaften im Jahr 2024 und Wachstum in den Folgejahren.

Die Risiken der aktuellen Markt-Krise haben wir sehr gut gemeistert, die Risiken des Überfalls auf die Ukraine und des Gaza Konfliktes haben wir nach unserem Ermessen zurzeit unter Kontrolle.

Die Ertragskraft stärken wir aktiv durch zahlreiche abgestimmte Maßnahmen. Daher sehen wir uns in Summe gut aufgestellt für die Zukunft und werden weiter innovativ unsere Marktposition ausbauen.

 

Olbernhau, den 31. Juli 2024

Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 155.783,50 161.231,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.310,50 12,00
II. Sachanlagen 150.423,00 161.169,00
III. Finanzanlagen 50,00 50,00
B. Umlaufvermögen 8.848.712,85 7.762.271,26
I. Vorräte 2.612.779,87 2.448.094,01
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.192.343,09 5.296.096,01
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 43.589,89 18.081,24
C. Rechnungsabgrenzungsposten 43.101,00 35.141,86
Bilanzsumme, Summe Aktiva 9.047.597,35 7.958.644,12

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.740.704,56 4.376.171,04
I. gezeichnetes Kapital 155.000,00 155.000,00
II. Kapitalrücklage 2.793.459,25 2.793.459,25
III. Gewinnvortrag 1.427.711,79 691.343,50
IV. Jahresüberschuss 364.533,52 736.368,29
B. Rückstellungen 1.180.798,00 1.278.091,00
C. Verbindlichkeiten 3.126.094,79 2.304.382,08
Bilanzsumme, Summe Passiva 9.047.597,35 7.958.644,12

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 6.108.801,31 6.221.242,56
2. Personalaufwand 2.579.326,95 2.524.969,52
a) Löhne und Gehälter 2.150.748,95 2.077.995,99
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 428.578,00 446.973,53
davon für Altersversorgung 52.917,49 77.883,54
3. Abschreibungen 87.296,73 96.685,39
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 87.296,73 96.685,39
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.960.836,86 2.816.411,76
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 6.165,22 2.898,90
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 3,00 3,80
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 180.671,79 127.608,00
davon aus verbundenen Unternehmen 180.493,91 88.597,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 130.366,64 56.344,74
davon an verbundene Unternehmen 31.803,86 9.522,15
davon aus Abzinsung 13.394,00 12.406,00
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 165.087,50 115.771,01
9. Ergebnis nach Steuern 366.561,42 738.671,94
10. sonstige Steuern 2.027,90 2.303,65
Jahresüberschuss 364.533,52 736.368,29

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die AZ Intec GmbH hat den Sitz in Olbernhau und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Chemnitz unter HRB 3997. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften sowie des GmbHG aufgestellt. Die GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Die Bilanz zum 31. Dezember 2023 wurde nach dem Gliederungsschema für große beziehungsweise die Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 nach dem Gliederungsschema für mittelgroße Kapitalgesellschaften und vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt für die Aufstellung des Anhangs die größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch.

II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet und werden planmäßig bei einer voraussichtlichen Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren linear abgeschrieben.

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige und - bei außergewöhnlichen Wertminderungen - um außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. Unter Zugrundelegung einer voraussichtlichen Nutzungsdauer von 3 bis 33 Jahren sind die Abschreibungen nach der linearen Abschreibungsmethode vorgenommen worden. Geringwertige Anlagegüter werden entsprechend den steuerlichen Regelungen mit dem höchstzulässigen Betrag abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Auf den niedrigeren beizulegenden Wert wurden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten bewertet. Für Altbestände und ungängige Teile wurden angemessene Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Die Waren sind zu Anschaffungskosten aktiviert, sofern der beizulegende Wert die Anschaffungskosten unterschreitet, wurde auf diesen abgeschrieben.

Erhaltene Anzahlungen sind mit ihren Nettobeträgen ohne Umsatzsteuer ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind bestehende Risiken durch ausreichend bemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt worden.

Der Bestand an liquiden Mitteln ist zum Nominalwert aktiviert.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind mit dem Vorauszahlungsbetrag angesetzte Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Die Passivierung der Rückstellungen erfolgt zum nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag.

Dabei wurden Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen nach dem Teilwertverfahren auf der Basis der Heubeck-Richttafeln 2018 G ermittelt.

Folgende Annahmen lagen - unverändert zum Vorjahr - der Bewertung zugrunde:

Gehaltstrend p. a. 0 %

Rententrend p. a. 1-3 %

Fluktuation p. a. 0 %

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren mit dem dieser Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz von 1,82 %, der sich aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren ergibt, abgezinst. Daraus ergab sich zum Bilanzstichtag ein Unterschiedsbetrag zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich aus den vergangenen 7 Geschäftsjahren ergibt, in Höhe von EUR 11.716,00 (31.12.2022: EUR 51.080,00).

Für Anwartschaften aus Altersvorsorgeverpflichtungen besteht Deckungsvermögen in Form von Rückdeckungsversicherungen. Die Ansprüche aus den Rückdeckungsversicherungen sind an die Berechtigten aus der Pensionszusage verpfändet worden und daher als Deckungsvermögen mit der betroffenen Pensionsrückstellung verrechnet. Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betragen EUR 18.014,00 und ergeben sich aus dem steuerlichen Aktivwert der Rückdeckungsversicherungen zum Abschlussstichtag. Die Rückdeckungsversicherungen wurden zur kongruenten Bewertung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags der korrespondierenden Pensionsrückstellung von EUR 24.068,00 angesetzt. Die Höhe des Erfüllungsbetrags der Altersvorsorgeverpflichtungen beträgt zum Bilanzstichtag EUR 748.216,00.

In 2023 wurden aufgrund der Saldierung im Personalaufwand EUR 65,00 an Aufwendungen und Erträgen verrechnet. Erfolgswirkungen aus der Änderung des Abzinsungssatzes sowie Zeitwertänderungen und laufenden Erträgen des Deckungsvermögens sind im operativen Ergebnis ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und Verpflichtungen.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr werden entsprechend § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

III. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im nachfolgenden Anlagengitter dargestellt:

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
davon FK-Zinsen
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 74.028,96 713,70 0,00 0,00 0,00 74.742,66
Geleistete Anzahlungen 0,00 4.882,50 0,00 0,00 0,00 4.882,50
74.028,96 5.596,20 0,00 0,00 0,00 79.625,16
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 680.256,65 76.305,03 0,00 49.139,76 0,00 707.421,92
680.256,65 76.305,03 0,00 49.139,76 0,00 707.421,92
Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 50,00 0,00 0,00 0,00 0,00 50,00
50,00 0,00 0,00 0,00 0,00 50,00
Gesamtbetrag 754.335,61 81.901,23 0,00 49.139,76 0,00 787.097,08
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 74.016,96 297,70 0,00 0,00 0,00 74.314,66
Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
74.016,96 297,70 0,00 0,00 0,00 74.314,66
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 519.087,65 86.999,03 0,00 49.087,76 0,00 556.998,92
519.087,65 86.999,03 0,00 49.087,76 0,00 556.998,92
Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamtbetrag 593.104,61 87.296,73 0,00 49.087,76 0,00 631.313,58
Zuschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 428,00 12,00
Geleistete Anzahlungen 0,00 4.882,50 0,00
0,00 5.310,50 12,00
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 150.423,00 161.169,00
0,00 150.423,00 161.169,00
Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 0,00 50,00 50,00
0,00 50,00 50,00
Gesamtbetrag 0,00 155.783,50 161.231,00

Umlaufvermögen

Zu dem Posten Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände ergeben sich folgende ergänzenden Angaben:

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.511.145,28 4.381.763,93
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr (5.511.145,28) (4.381.763,93)
davon aus Lieferungen und Leistungen (44.052,55) (8.985,05)
davon gegen Gesellschafter (5.467.092,73) (4.372.778,88)
Übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 681.197,81 914.332,08
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr (681.197,81) (914.332,08)
Gesamtbetrag 6.192.343,09 5.296.096,01
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr (6.192.343,09) (5.296.096,01)
davon gegen Gesellschafter (5.467.092,73) (4.372.778,88)

Eigenkapital

Durch die Verlängerung des Zeitraums für die Berechnung des Durchschnittszinssatzes bei der Bemessung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen von 7 auf 10 Jahre ergibt sich ein Unterschiedsbetrag zwischen der abgezinsten Rückstellung nach der bisherigen und der neuen Regelung in Höhe von EUR 11.716,00 (31.12.2022: EUR 51.080,00), der einer Ausschüttungssperre gem. § 253 Abs. 6 HGB unterliegt.

Vermögensgegenstände im Sinne des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB sind mit einem die Anschaffungskosten um EUR 6.054,00 übersteigenden Wert angesetzt, der nach § 268 Abs. 8 Satz 3 HGB einer Ausschüttungssperre unterliegt.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und weiteren Angaben ergeben sich aus der anschließenden Übersicht:

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 50.913,59 160.365,82
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr (14.760,27) (106.944,29)
davon Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahren (36.153,32) (53.421,53)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.687.047,03 1.680.079,78
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr (2.479.047,03) (1.366.479,78)
davon Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahren (208.000,00) (313.600,00)
davon aus Lieferungen und Leistungen (1.294.283,98) (1.015.932,77)
Übriige Verbindlichkeiten 388.134,17 463.936,48
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr (388.134,17) (463.936,48)
Gesamtbetrag 3.126.094,79 2.304.382,08
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr (2.881.941,47) (1.937.360,55)
davon Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahren (244.153,32) (367.021,53)

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind EUR 48.413,59 (31.12.2022: EUR 66.658,54) durch Sicherungsübereignung von beweglichem Anlagevermögen gesichert.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Haftungsverhältnisse

Es bestehen Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen von EUR 3.000.000,00. Die mit Gewährleistungsverträgen gesicherten Verbindlichkeiten betragen zum 31. Dezember 2023 EUR 3.195.315,54. Mit einer Inanspruchnahme ist aufgrund der finanziellen Ausstattung des Schuldners nicht zu rechnen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen in Höhe von EUR 531.485,61, davon EUR 365.462,80 gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten die Jahresbeträge an Immobilienmieten und Pachten für immaterielle Vermögensgegenstände.

I V. Sonstige Angaben

Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt wurden beschäftigt:

2023 2022
Angestellte 40 43
gewerbliche Arbeitnehmer 4 4
44 47

Geschäftsführung

Alleiniger Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2023

Herr Diplom-Wirtschaftsingenieur Dirk Zimmermann, Olbernhau.

Der Geschäftsführer übt seine Tätigkeit hauptberuflich aus.

Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft gehört zum Konzernkreis der AZ Vermögensverwaltung GmbH & Co. KG, Weilrod, in deren Konzernabschluss sie einbezogen wird. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Muttergesellschaft in Weilrod erhältlich und wird im Unternehmensregister offengelegt.

 

Olbernhau, den 31. Juli 2024

gez. Dirk Zimmermann, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

PROTOKOLL

der Gesellschafterversammlung

der

AZ Intec GmbH, Olbernhau

am 14. Oktober 2024 in Olbernhau

I.

Alleinige Gesellschafterin der im Handelsregister beim Amtsgericht Chemnitz unter HRB 3997 eingetragenen AZ Intec GmbH, Olbernhau, ist die AZ Vermögensverwaltung GmbH & Co. KG, Weilrod. Am Stammkapital der AZ Intec GmbH, Olbernhau, in Höhe von 155.000,00 EUR ist die AZ Vermögensverwaltung GmbH & Co. KG, Weilrod, mit Geschäftsanteilen im Nennbetrag von 30.000,00 EUR, 100.000,00 EUR und 25.000,00 EUR beteiligt.

II.

Unter Verzicht auf die Einhaltung sämtlicher Form-, Frist- und Ladungsvorschriften hält der erschienene gesetzliche Vertreter der AZ Vermögensverwaltung GmbH & Co. KG, Weilrod, Herr Dirk Zimmermann, Olbernhau, eine Gesellschafterversammlung der AZ Intec GmbH, Olbernhau, ab und fasst folgenden Beschluss:

Der Jahresüberschuss 2023 von 364.533,52 EUR wird unter Einbeziehung des Gewinnvortrags aus dem Vorjahr von 1.427.711,79 EUR auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Olbernhau, den 14. Oktober 2024

AZ Vermögensverwaltung GmbH & Co. KG
vertreten durch die Zimmermann Verwaltungs GmbH

Dirk Zimmermann

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 14.10.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

Vorstehender zur Offenlegung bestimmter Jahresabschluss nebst Lagebericht entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zum vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und Lagebericht 2023 der AZ Intec GmbH, Olbernhau, haben wir den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

An die AZ Intec GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der AZ Intec GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AZ Intec GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Eschenburg, den 31. Juli 2024

Siegwolf, Wirtschaftsprüfer

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