Herstellung von Polstermöbeln
Crown Technologies GmbHLiquidiert
Adlerstraße 48, 25462 Rellingen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marc Helms seit 15.2.2018 | Geschäftsführer |
André Plettner seit 21.3.2011 | Prokura |
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Crown Technologies GmbHRellingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008Lageberichtder Crown Technologies GmbHI.1. Konjunkturelle Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft hat sich im vergangenen Jahr in einem massiven Abschwung befunden, ausgelöst im Wesentlichen durch den Zusammenbruch des Subprime-Hypothekenmarktes in den USA. Durch die schwere Krise an den internationalen Finanzmärkten haben sich die Finanzierungsmöglichkeiten für Privathaushalte wie auch für Unternehmen aller Wirtschaftsbereiche verschlechtert. Insgesamt werden die Aussichten der weltwirtschaftlichen Entwicklung aufgrund der vorliegenden Indikatoren mindestens für das erste Halbjahr 2009 als ungünstig und stark rückläufig eingeschätzt. Auch in Deutschland hat sich nach Angaben des ifo-Institutes seit der Jahresmitte 2008 die Wirtschaftslage deutlich verschlechtert, was insbesondere durch rückläufige Exporte - insbesondere im Bereich von Investitionsgütern - bedingt ist. Die Aussichten für den Export werden zudem dadurch getrübt, dass die Abkühlung des Weltwirtschaftsklimas neben den großen Wirtschaftsregionen Nordamerika, Westeuropa und Asien sondern auch Mittel- und Osteuropa, Russland und Lateinamerika getroffen hat. Im Jahr 2008 konnte das Bruttoinlandsprodukt bereinigt um 1,25 % wachsen, nach 2,5 % im Vorjahr. Der private Konsum konnte durch den Anstieg der Energie- und Kraftstoffpreise wie auch die Verteuerung der Lebensmittel keine Verbesserung der Kaufkraft verzeichnen. Im kommenden Jahr ist der Export, als wesentlicher Träger der deutschen Wirtschaft, ganz besonders von der weltwirtschaftlichen Entwicklung abhängig. Es ist anzunehmen, dass der Export weiterhin unter erschwerten Rahmenbedingungen laufen wird, was daher zu einem weiteren Absinken der gesamtwirtschaftlichen Produktion in Deutschland führen wird. Unternehmen wie auch Privathaushalte werden aufgrund der verschärften Finanzierungsbedingungen Investitionen zurückführen bzw. die Sparquote erhöhen. Es wird außerdem angenommen, dass der private Konsum sinken wird, da im Laufe des Jahres 2009 vermehrt Kurzarbeit in Anspruch genommen und von einem deutlichen Rückgang der Erwerbstätigen auszugehen ist. Die Unsicherheit für den weiteren wirtschaftlichen Verlauf kann allerdings durch weitreichende Konjunkturprogramme der Bundesregierung durchbrochen werden. Auswirkungen der wirtschaftlichen Situation in Deutschland auf das Freizeitverhalten und damit auf die Freizeit- und Unterhaltungsindustrie sind noch nicht klar bestimmbar Eindeutig ist jedoch die negative Auswirkung der Finanzkrise auf das Finanzierungsverhalten der Kreditinstitute. Die Rahmenbedingungen für Investitionen haben sich auch für Unternehmen der Unterhaltungsindustrie erheblich verschlechtert. Allerdings ist davon auszugehen, dass man mit attraktiven und marktorientierten Vertriebsmodellen (Vermietung der GGSG mit langfristiger Finanzierungsmöglichkeit der Mietsonderzahlungen) die Folgen eines möglichen Nachfragerückgangs reduzieren kann. 2. Entwicklungen und Trends in der Automatenbranche Im Bereich der gewerblich betriebenen Spielhallen haben die videobasierten Multi-Gamer mit neuen, zusätzlichen Features und einer breiteren Spielauswahl pro Gerät eine marktbestimmende Position eingenommen, was den auch in 2008 starken Absatzanstieg bei diesen Gerätetyp begründete. Der Trend zu einem casinoähnlichen Ambiente in den Spielhallen mit entsprechenden Produktlinien setzt sich weiter fort, eine moderne und einladende Gestaltung der Spielstätten verbunden mit anderen, vielfältigen Unterhaltungsangeboten (z.B. Bowling, angrenzendes Gastronomieangebot) nehmen weiter zu. Traditionelle Single-Gamer sind im Wesentlichen noch im Bereich der Gastronomie zu finden. Eine erneute Anpassung der gesetzlichen Rahmenbedingungen zum Betrieb von Geldspielgräten hatte zur Folge, dass bis zum Jahresende in besonders hoher Anzahl Multi-Gamer nachgefragt und abgesetzt wurden. Die offizielle Tolerierung des weiteren Absatzes von bereits in 2008 gefertigten Geldspielgeräten nach "alten" Zulassungskriterien wurde erst Anfang 2009 ausgesprochen und sorgt auch Anfang 2009 für eine anhaltende Nachfrage nach diesen Geräten. 3. Allgemeine Unternehmensentwicklung der Crown Technologies GmbH Die Gesellschaft konnte bis Ende 2008 rund 12.000 Geldspielgeräte in Form von Vermietungen in den Spielhallenmarkt absetzen, was bezogen auf die insgesamt zur Verfügung stehenden Aufstellplätze in den gewerblich betriebenen Spielhallen einen Marktanteil von ca.10 % ausmacht. Aufgrund der Lagerbestände an beständig nachgefragten Geldspielgeräten aus 2008 ist davon auszugehen, dass der Marktanteil der Gesellschaft hier auch in 2009 kontinuierlich ausgebaut werden kann. Für den Absatzmarkt Gastronomie, in dem die Gesellschaft mit Geldspielgeräten noch keinen nennenswerten Marktanteil erzielen konnte, ist erst für das Jahr 2009 eine Vertriebsoffensive mit entsprechenden Produkten geplant. Die Umsatz- und Ertragsziele im Bereich der Kassenautomaten und Zahlungssysteme für den öffentlichen Sektor und die Energieversorger konnten erreicht werden. Erfreulich ist hier die zunehmende Internationalisierung des Geschäftes. Die Umsatz- und Ertragsziele für Verkäufe von Geldwechselautomaten an gewerbliche Spielstätten nicht sind erreicht worden. Eine neue Produktgeneration wird erst in 2009 zur Serienreife gebracht werden können. II. Finanzielle Leistungsindikatoren1. Vermögenslage Die Bilanzsumme lag zum Bilanzstichtag bei TEUR 78.103. Das Anlagevermögen umfasst mit TEUR 43.805 somit rund 56 % der Bilanzsumme und besteht im Wesentlichen aus den aktivierten Geldspielgeräten, die an die Kunden vermietet sind, sowie aus Markenrechten mit TEUR 433 und Betriebs- und Geschäftsausstattung mit TEUR 851. Das Umlaufvermögen in Höhe von TEUR 33.923 resultiert hauptsächlich aus den Vorräten (TEUR 28.802) und Forderungen aus Lieferung und Leistung in Höhe von TEUR 2.329. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 1.000. Unter Hinzurechnung der Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 1.382, des Verlustvortrages in Höhe von TEUR 1.909 sowie des Jahresüberschusses in Höhe von TEUR 9.823 liegt das Eigenkapital somit bei insgesamt TEUR 10.295. Die Eigenkapitalquote beträgt rund 13,2 %. Die Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 45.853 bestehen hauptsächlich aus Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung (TEUR 6.248) sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 37.610). Der passive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 14.909 beinhaltet die abgegrenzten Erträge aus den Mietsonderzahlungen der Kunden für die Geldspielgeräte der Serie "Admiral Crown". 2. Finanzlage Der Finanzmittelbestand lag zum 31.12.2008 bei TEUR 1.699. Die Gesellschaft verfügte im Geschäftsjahr 2008 jederzeit über ausreichend liquide Mittel und freie Kreditlinien, um alle finanziellen Verpflichtungen zeitgerecht zu erfüllen. Durch ein konsequentes Mahnwesen ist es gelungen, die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf einem niedrigen Niveau zu halten, Forderungsausfälle zu vermeiden und für einen rechtzeitigen Zahlungszugang der Kunden zu sorgen. Das Ausfall- bzw. Liquiditätsrisiko ist dadurch als gering einzuschätzen. Die laufenden Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden aus dem Cashflow bedient. Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen werden mittels eines Darlehens seitens des Konzerns längerfristig finanziert. 3. Ertragslage Die Crown Tec erreichte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen operativen Umsatz von TEUR 40.350. Hauptumsatzträger waren die Bildschirmgeräte ("Admiral Crown") mit TEUR 31.386, Kassen- und Geldwechselautomaten mit TEUR 3.280, konventionelle Geldspielgeräte mit TEUR 195 und sonstige Geräte, Zubehör und Dienstleistungen mit TEUR 5.489. Darüber hinaus wurden Erträge aus der Erhöhung des Bestandes von TEUR 1.563 sowie der Aktivierung von Eigenleistungen von TEUR 2.580 erzielt. Der Wareneinsatz lag insgesamt bei TEUR 5.912 und damit bei ca. 15 % des erzielten Umsatzes. Der Personalaufwand lag bei TEUR 8.475. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich auf TEUR 10.792. Die wesentlichsten Posten bestanden dabei aus Lizenzen (TEUR 1.253), Miete (TEUR 522), Fahrzeugkosten (TEUR 423), Messe- und Werbekosten (TEUR 1.566), Ausgangsfrachten (TEUR 1.389) sowie Rechts- und Beratungskosten (TEUR 208). Das ordentliche Betriebsergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) lag bei TEUR 19.482. Das außerordentliche Betriebsergebnis lag bei TEUR 7. Das Finanzergebnis lag bei TEUR -38. Die Abschreibungen beliefen sich auf TEUR 6.758. Das Ergebnis vor Steuern kam damit auf TEUR 12.686. Nach Abzug der Steuern vom Einkommen in Höhe von TEUR 2.871 ergab sich ein Jahresüberschuss von TEUR 9.823. III. Vorgänge von Bedeutung nach dem BilanzstichtagNach Abschluss des Geschäftsjahres 2008 erfolgte im Januar 2009 eine Kapitalerhöhung um 5,0 Mio. EUR auf somit insgesamt 6,0 Mio. EUR. Ansonsten sind nach Abschluss des Geschäftsjahres 2008 keine weiteren Ereignisse eingetreten, die für die Beurteilung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Crown Technologies GmbH von wesentlicher Bedeutung im Sinne des § 289 Abs.2 Nr.1 HGB wären. IV. Risikobericht(1) Umfeldrisiken und Branchenrisiken Vor dem Hintergrund der angespannten Wirtschaftslage und der hohen Marktsättigung ist davon auszugehen, dass sich die Nachfrage der gewerblichen Spielhallenbetreiber nach Multi-Gamern auf niedrigerem Niveau als 2008 bewegen wird. Hinzu kommt, dass die Auswirkungen der für künftige Neuzulassungen von Spielen bzw. Geräten relevanten technischen Richtlinie (TR) 4.0 (reduzierte Gewinnaussichten, vorgeschriebene Spielpausen) zu einem zumindest für das Jahr 2009 zurückhaltenden Nachfrageverhalten für diese Geräte seitens der Spielhallenbetreiber führen können. (2) unternehmensstrategische Risiken Unternehmensstrategische Risiken im Sinne von hoher Abhängigkeit von einzelnen Produkt- oder Marktsegmenten werden kontinuierlich reduziert, da die Gesellschaft im Bereich der Kassen- und Geldwechselautomaten ihre breit gefächerte Marktposition weiter ausbaut und bei der Erschließung ausländischer Märkte gute Fortschritte verzeichnet. Der im Bereich der gewerblichen Spielhallen mit den Multi-Gamern erreichte Marktanteil gilt als zunächst weitgehend gesichert, da die mit den Kunden abgeschlossenen Mietverträge überwiegend ein Laufzeit von 24 Monaten haben. Um die Geschäftsentwicklung zu diversifizieren, ist für die Gesellschaft von wesentlicher Bedeutung, den Marktzugang im Bereich der Gastronomie in 2009 mit einem innovativen Gastronomiekonzept und wettbewerbsfähigen Geräten zu erreichen. Hier besteht das Risiko, dass die neu zu entwickelnden Geräte nach TR 4.0 nicht die erhoffte Marktakzeptanz finden. Generell besteht das Risiko, dass durch gezielte kriminelle Manipulationen der im Markt befindlichen Geräte, Aufwendungen für zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen und Serviceeinsätze oder gerichtliche Auseinandersetzungen mit Kunden entstehen. Die Risiken einer Betriebsunterbrechung sowie Vermögensschäden durch Feuer und Einbruch sind ausreichend versichert. (3) leistungswirtschaftliche Risiken Die Gesellschaft muss auch weiterhin sicherstellen, die vom Markt geforderte Geschwindigkeit in der Neuproduktsuche und der termingerechten Belieferung durch ihre Geschäftsprozesse darstellen zu können. Im Bereich der Fertigung besteht in 2009 zeitweise das Risiko eingeschränkter Handlungsfähigkeit, da das Unternehmen in der zweiten Jahreshälfte ein neues Betriebsgebäude beziehen wird, vorübergehend weniger Fertigungsfläche zur Verfügung steht und der Lieferverkehr behindert wird. Da der Umzugstermin im Ermessen des Unternehmens liegt, bleiben diese Risiken weitgehend steuerbar. (4) Personalrisiken Crown Tec hatte im abgelaufenen Geschäftsjahr ein deutliches Personalwachstum zu verzeichnen und konnte bisher die Unternehmensentwicklung qualitativ und quantitativ sicherstellen. Eine weitere Optimierung der Unternehmensstruktur und der Geschäftsprozesse im Hinblick auch auf den Personalbereich ist auch zukünftig notwendig, um Risken der Abwanderung von qualifizierten Mitarbeitern mit attraktiven Arbeitsplätzen zu begegnen Hierzu gehört auch in 2009 die regelmäßige Schulung und Weiterbildung der Mitarbeiter, sowie der Umzug in das neue Betriebsgebäude mit einer modernen und funktionalen Arbeitsumgebung. (5) informationstechnische Risiken Um die Unternehmensentwicklung auch systemseitig sicherzustellen, wird die Gesellschaft auch weiterhin im angemessenen Umfang in Hard- und Software investieren. Risiken auf diesem Sektor sind derzeit nicht zu festzustellen. (6) finanzwirtschaftliche Risiken Für finanzwirtschaftliche Risiken, wie Forderungsausfälle in größerem Ausmaß, gibt es derzeit keine Anzeichen.. Abschreibungsbedarf bei Finanzbeteiligungen liegt nicht vor. V. PrognoseberichtDurch die erfolgreiche Marktentwicklung im Jahr 2008 und der trotz der unsicheren Wirtschaftsprognose erfreulichen Auftragslage geht die Geschäftsleitung von guten Geschäftsaussichten aus. Durch das Miet-Modell für die Multi-Gamer generiert die Gesellschaft regelmäßige Einnahmen, was die Finanzkraft auch künftig sicherstellt. Kernthema für die Entwicklung im Bereich "Crown Gaming" wird es künftig sein, wettbewerbsfähige Spiel- und Geräteangebote sowohl für den Spielhallen- als auch für den Gastronomiebereich nach der TR 4.0 bereitzustellen. Im Bereich "Crown Systems" geht die Geschäftsleitung von einem weiteren Umsatzanstieg im Vergleich zum Vorjahr aus, was durch neue Marktsegmente und sowie durch den Absatz in ausländische Märkte - unter Nutzung von Synergieeffekten der in diesen Märkten bereits eingeführten Schwestergesellschaften - erreicht werden soll. Der Entwicklungsschwerpunkt im Bereich "Crown Systems" liegt bei zertifizierbaren Produkten für kommunale Märkte und spezialisierte Weiterentwicklungen für neue Nischenmärkte und den (internationalen) Casinobereich. Insgesamt geht die Geschäftsleitung von einem erneut positiven Jahresergebnis aus. Die Ertragskraft der Gesellschaft soll ferner dadurch gestärkt werden, dass Organisationsstrukturen und -abläufe nochmals optimiert werden.
Rellingen, 30.01.2009 Ulrich Doppertin Jens Halle Bilanz zum 31. Dezember 2008AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung 2008
Anlagespiegel 2008
* Die Zugänge entsprechen den
Abschreibungen des Geschäftsjahres
Anhang 2008Allgemeine HinweiseDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Soweit steuerliche Bewertungsvorschriften eine entsprechende Bilanzierung im Jahresabschluss vorsehen, werden diese auch in der Handelsbilanz angewendet. Der Jahresabschluss ist in EUR aufgestellt. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bzw. zu den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten aktiviert. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 150,00 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter zwischen 150,00 und 1.000,00 werden als Poolanlagevermögen aktiviert und über 5 Jahre abgeschrieben. Andere aktivierte Eigenleistungen werden aus der Aktivierung von selbst erstellten Geräten im Anlagevermögen ausgewiesen. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zu den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem Umfang vorgenommen. Die Herstellungskosten beinhalten die nach steuerlichen Vorschriften notwendigen Gemeinkosten. Die Handelswaren werden zu Durchschnittspreisen der Anschaffungskosten bewertet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zu Nennwerten abzüglich Einzelwertberichtigungen sowie einer Pauschalwertberichtigung von 1 % angesetzt. Die sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen werden in angemessener Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste, erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währungen laufende Posten werden zum niedrigeren Transaktions- oder Stichtagskurs umgerechnet. Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit des Jahresabschlusses werden die Forderungen gegen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen der Novomatic AG als Forderungen gegen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 61 haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Forderungen gegen Gesellschafter bestehen in Höhe von TEUR 55. Verbindlichkeiten Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr in Höhe von TEUR 14.533 sowie übrige Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr in Höhe von TEUR 8.243. Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von TEUR 36.880. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen in Höhe von TEUR 1.715 (davon TEUR 774 gegenüber verbundenen Unternehmen). Mutterunternehmen, Konzernzugehörigkeit 90 % des Stammkapitals der Gesellschaft werden von der Austrian Gaming Industries GmbH, Österreich, gehalten. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Novomatic AG, A-2352 Gumpoldskirchen, voll einbezogen. Der Konzernabschluss der Novomatic AG wird im Firmenbuch der Wiener Neustadt, Österreich, hinterlegt. Beteiligungen Die Gesellschaft ist Mutterunternehmen für das nachfolgend aufgeführte Tochterunternehmen i.S.d. § 290 HGB:
Desweiteren ist die Gesellschaft seit dem 21. Mai 2008 an der Hirscher Moneysystems GmbH, Walsrode, zu 80 % beteiligt (Eigenkapital zum 31.12.2008: EUR 1.533.897,80; Jahresüberschuss 2008: EUR 495.468,52). Die Gesellschaft ist aufgrund deren Einbeziehung in den Konzernabschluss der Novomatic AG gemäß § 291 Abs. 1 HGB von der Aufstellung eines Konzernabschlusses befreit. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 147 (im Vorjahr 100 Personen) im Unternehmen beschäftigt.
Geschäftsführung und Vertretung Der Geschäftsführung gehören an:
Herr Doppertin und Herr Halle sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Gesellschaft wird durch beide Geschäftsführer gemeinschaftlich oder durch einen Geschäftsführer in Gemeinschaft mit einem Prokuristen vertreten. Von der Schutzklausel gem. § 286 Abs.4 HGB i.V.m. § 285 Nr. 9a HGB wurde Gebrauch gemacht. ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in die Gewinnrücklagen einzustellen.
Rellingen, 30.01.2009 Geschäftsführung Ulrich Doppertin Jens Halle BestätigungsvermerkFür die Offenlegung wurden die Erleichterungen gem. § 327 HGB in Anspruch genommen. Nachfolgender Bestätigungsvermerk wurde zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht zum 31. Dezember 2008 der Crown Technologies GmbH erteilt. Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Crown Technologies GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften (und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages) liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften (und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages) und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
München, 31. Januar 2009 O&R
Oppenhoff & Rädler AG
Schön, Wirtschaftsprüfer Heidemann, Wirtschaftsprüfer Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin. |
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