Schuh-Bode GmbH & Co. KG

21465 Wentorf bei Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Lübeck HRA 8220 HL
Vorher
Schuh-Bode GmbH & Co.
Eingetragen
19.6.1936

Finanzübersicht

Historie

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Management

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Gesellschafter

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Beteiligungen

NameAnteil
16.66%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Schuh-Bode GmbH & Co. KG

Wentorf bei Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

Bei der Schuh-Bode GmbH & Co. KG handelt es sich um ein inhabergeführtes Familienunternehmen. Die Gesellschaft betreibt Einzelhandel mit Schuhwaren aller Art und typischen Nebenartikeln wie Strümpfen, Taschen und Pflegeprodukten.

Zwar lag das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,7% höher als vor der Corona-Pandemie im Jahr 2019, jedoch kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2023 um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Die hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpfen die Konjunktur sowie die ungünstigen Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringe Nachfrage aus dem In- und Ausland.

In 2022 stieg das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt um 1,9% im Vergleich zu 2021. Diese Erholung der deutschen Wirtschaft nach dem Corona-Jahr 2020 setze sich somit leider im Jahr 2023 nicht fort. Die Energiekrise und geopolitischen Spannungen verunsicherten Produzenten, Investoren sowie die Konsumenten. Der Welthandel verlor an Dynamik, die sich negativ auf die deutsche Exportwirtschaft auswirkte. Die Energiepreise, die 2022 infolge des Ukrainekriegs extrem gestiegen waren, stabilisierten sich auf hohem Niveau und belasteten insbesondere die Industrieproduktion. Insgesamt dämpfte die hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur, so dass die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 ins Minus rutschte.

Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 1,1% gegenüber dem Vorjahr ab. Die privaten Haushalte kauften weniger kurzlebige Güter wie Bekleidung und Schuhe (-0,8%). Die Gründe dafür liegen vor allem bei den hohen Verbraucherpreisen. Die Inflationsrate (gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex zum Vorjahr) lag im Jahresdurchschnitt 2023 bei 5,9%. Vor allem stiegen die Preise für Nahrungsmittel und die Energiepreise.

Der Einzelhandel in Deutschland hat im Jahr 2023 real (preisbereinigt) 3,3% weniger Umsatz erwirtschaftet als im Jahr 2022. Im Bereich der Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren setze der Einzelhandel auch 2023 seine Erholung von der Corona-Pandemie fort und erwirtschaftete real 2,6% mehr Umsatz als in 2022. Dennoch lag der Umsatz real noch 4,6% unter dem Niveau des Jahres 2019.

Als Einzelhandelsunternehmen wurden keine Aufwendungen für Forschung und Entwicklung getätigt. In Zukunft sind ebenfalls keine Aktivitäten in diesen Bereichen geplant.

Die Schuh-Bode GmbH & Co. betrieb am 31.12.2023 insgesamt 26 Niederlassungen in den Bundesländern Schleswig-Holstein, Hamburg, Berlin, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern. In 2023 wurde eine weitere Filiale in Lübeck eröffnet.

2. Ertragslage

Der Umsatz konnte sich im Vergleich zu 2022 um T€ 2.522 steigern. Der Rohertrag ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.044 gestiegen.

Die Prognose aus dem Lagebericht ist weitgehend eingetreten. Trotz gestiegenem Umsatz gegenüber dem Vorjahr, ist das Ergebnis nicht ausgeglichen.

3. Finanzlage

Die Finanzstruktur der Schuh-Bode GmbH & Co. KG ist weiterhin sehr solide und stellt eine gute Grundlage für den Erhalt und Ausbau der Marktposition vor allem in der aktuellen Krisenzeiten dar.

Die Gesellschaft weist eine Eigenkapitalquote von 32,5% (Vorjahr 29,4%) aus. Unter Einbeziehung der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betrugen die eigenen Mittel T€ 3.867. Das entspricht 59,3% der Bilanzsumme (Vorjahr 56,1% der Bilanzsumme).

4. Vermögenslage

Es werden weiterhin über verschiedene Verkaufsplattformen wie z.B. schuhe.de und amazon.com Schuhe auch online zum Kauf angeboten.

Der Warenbestand ist um T€ 313 auf T€ 3.699 gestiegen. Die Forderungen aus Lieferungen sind um T€ 63 gestiegen. Die Bilanzsumme sank um T€ 991 auf T€ 6.516.

5. Risiko- und Chancenbericht

Aufgrund der bestehenden Grundstücks-Mietverträge für die Filialen sind in den Jahren 2024 bis 2030 Mietzahlungen in Höhe von ca. 8 Mio. € zu entrichten. Diese hohen Verpflichtungen können bei einer sehr ungünstigen geschäftlichen Entwicklung eine hohe Belastung für das Unternehmen bedeuten. Weitere Risiken sehen wir in möglichen Strukturveränderungen in den Vertriebswegen, z.B. Online- und Versandhandel.

Die finanzielle Grundlage des Unternehmens sowie die Marktposition lassen darüber hinaus keine grundlegenden Risiken mit wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erkennen.

Wir sehen im Ausblick für 2024 weiterhin eine schwache Konsumneigung und eine eher hohe Sparquote. Die Möglichkeiten, die Umsätze zu steigern, sind damit begrenzt, der inflationäre Kostendruck bleibt bestehen. Nach und nach laufen langfristige Mietverträge aus, die dann entweder gekündigt oder zu deutlich niedrigeren Konditionen fortgeführt werden. Das wird mittelfristig zu einer Kostenentlastung führen.

Wir sehen gute Chancen, dass wir auch weiterhin mit unserer Strategie erfolgreich sind. Wir konzentrieren uns auf die uns bekannten Absatzmärkte im norddeutschen Raum. Dabei legen wir großen Wert auf gute Standorte und versuchen dort uns langfristig zu etablieren.

Durch laufende Investitionen in unsere Filialen, kontinuierliche Aus- und Fortbildung unserer Mitarbeiter und eine kontinuierliche Digitalisierung sowohl innerbetrieblich, als auch im Kontakt zu unseren Kunden, glauben wir, dass wir auch zukünftig konkurrenzfähig sind.

6. Prognosebericht

Es ist zu erwarten, dass die schwache Konsumneigung im Jahr 2024 anhalten wird. Damit sind die Möglichkeiten, die Umsätze zu steigern, begrenzt. Da der inflationäre Kostendruck weiter besteht und die Gehaltskosten durch hohe Tarifabschlüsse steigen, erwarten wir für 2024 ein schlechteres Ergebnis als 2023.

Mittelfristig erwarten wir durch das Austreten von Wettbewerbern aus dem Markt und sinkende Mietkosten wieder bessere Ergebnisse.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.811.745,30 1.879.071,00
I. Sachanlagen 1.782.745,30 1.850.071,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.004.353,00 1.048.731,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 749.931,00 801.340,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 28.461,30
II. Finanzanlagen 29.000,00 29.000,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 26.000,00 26.000,00
2. Beteiligungen 3.000,00 3.000,00
B. Umlaufvermögen 4.692.403,18 5.624.106,04
I. Vorräte 3.699.000,00 3.386.000,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 489.687,80 290.938,41
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 503.715,38 1.947.167,63
C. Rechnungsabgrenzungsposten 12.060,81 3.586,14
Summe Aktiva 6.516.209,29 7.506.763,18

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.116.049,07 2.207.816,07
I. Kapitalanteile 2.116.049,07 2.207.816,07
1. Kapitalanteile Kommanditisten 2.116.049,07 2.207.816,07
II. Bilanzgewinn 0,00 0,00
B. Ausgleichsposten für aktivierte eigene Anteile 26.000,00 26.000,00
C. Rückstellungen 865.325,56 815.115,00
D. Verbindlichkeiten 3.508.834,66 4.457.832,11
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.024.706,00 1.528.374,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 421.875,00 811.168,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 602.831,00 717.206,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.724.602,43 1.978.398,47
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.724.602,43 1.978.398,47
3. sonstige Verbindlichkeiten 759.526,23 951.059,64
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 759.526,23 951.059,64
Summe Passiva 6.516.209,29 7.506.763,18

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 9.765.680,85 9.072.598,19
2. Personalaufwand 5.267.204,55 4.561.388,95
a) Löhne und Gehälter 4.374.004,52 3.765.927,16
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 893.200,03 795.461,79
davon für Altersversorgung 2.246,06 2.153,23
3. Abschreibungen 409.501,39 478.662,66
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 409.501,39 478.662,66
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.062.165,96 3.847.412,09
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.372,67 3.963,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 60.070,63 61.960,05
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 62.703,93 100.014,92
8. Ergebnis nach Steuern -89.592,94 27.122,52
9. sonstige Steuern 3.292,06 3.818,06
10. Jahresfehlbetrag 92.885,00 -23.304,46
11. Belastung auf Kapitalkonten 122.885,00 6.695,54
12. Gutschrift auf Kapitalkonten 30.000,00 30.000,00
13. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 0,00

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Schuh-Bode GmbH & Co. KG hat ihren Sitz in 21465 Wentorf bei Hamburg, Am Casinopark 9 und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Lübeck (HRA 8220 HL) eingetragen.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft und Co gemäß § 264a Abs. 1 i.V. m. § 267 Abs. 2 HGB auf.

Gemäß § 264c Abs. 1 HGB wurde die Bilanz um den Posten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern erweitert.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer) bewertet.

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen (entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer) angesetzt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten € 800,00 nicht übersteigen, werden gem. § 6 Abs. 2 EStG im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben.

Der Wertansatz der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten.

Die Ermittlung der Lagerbestände erfolgt durch körperliche Bestandsaufnahme. Die Vorräte werden gem. § 253 Abs. 1 HGB zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren Wert, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, bewertet.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bilanziert.

Rückstellungen werden in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden zum Devisenkassamittelkurs bewertet.

III. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagengegenstände im Jahre 2023 ist am Ende dieses Anhangs dargestellt. Die Restlaufzeit sämtlicher Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist kleiner als ein Jahr.

Als Eigenkapital werden die Komplementär- und die Kommanditeinlagen (Kapitalkonten I), die Gewinnrücklagen sowie die Verlustsonderkonten der Gesellschafter ausgewiesen.

Der Jahresfehlbetrag in Höhe von € 92.885,00 wird den Verlustsonderkonten der Gesellschafter zugeführt.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen:

Personalaufwendungen 34.300,00
Jahresabschluss 35.600,00
Rückzahlungsverpflichtung 515.000,00
Berufsgenossenschaft 29.870,56
Verpflichtung zur Aufbewahrung
von Geschäftsunterlagen 13.400,00
Gewährleistung 89.800,00
Beratungskosten 3.000,00
720.970,56

Verbindlichkeitenspiegel (Vorjahreszahlen in Klammern)

Stand 31.12.2023
Restlaufzeit bis 1 Jahr
Restlaufzeit 1-5 Jahre
Restlaufzeit mehr als 5 J.
davon grundpfandrechtlich gesichert
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.024.706,00 602.831,00 421.875,00 0,00 1.024.706,00
(1.528.374,00) (811.168,00) (717.206,00) (0,00) (1.528.374,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 397.017,40 397.017,40 0,00 0,00 0,00
(496.788,94) (496.788,94) (0,00) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.724.602,43 1.724.602,43 0,00 0,00 0,00
(1.978.398,47) (1.978.398,47) (0,00) (0,00) (0,00)
sonstige Verbindlichkeiten 362.508,83 362.508,83 0,00 0,00 0,00
(454.270,70) (454.270,70) (0,00) (0,00) (0,00)
3.508.834,66 3.086.959,66 421.875,00 0,00 1.024.706,00
(4.457.832,11) (3.740.626,11) (717.206,00) (0,00) (1.528.374,00)

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Das Gehalt des Geschäftsführers beläuft sich im Jahr 2023 auf € 120.000,00.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Kurzarbeitergeld wurde in 2023 nicht beantragt.

V. Sonstige Angaben

Aufgrund der bestehenden Grundstücks-Mietverträge für die Filialen sind in den Jahren 2024 bis 2030 Mietzahlungen in Höhe von insgesamt rd. 8 Mio. € zu entrichten.

Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 189 Mitarbeiter (Voll- und Teilzeit) beschäftigt.

Verkäufer/Verkäuferinnen 164
Verwaltungsangestellte (inkl. Office-Managerin und Geschäftsführer) 8
Lagerarbeiter/Lagerarbeiterinnen 7
Raumpflegerinnen 3
Auszubildende 7
insgesamt 189

Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung durch den alleinvertretungsberechtigten und von den Bestimmungen des § 181 BGB befreiten Geschäftsführer der Komplementär-GmbH: Herr Christian Bode, Kaufmann, Reinbek

Name und Sitz der persönlich haftenden Gesellschafterin sowie deren gezeichnetes Kapital:

Verwaltungsgesellschaft Schuh-Bode mbH, Wentorf bei Hamburg

gezeichnetes Kapital: € 26.000,00

Die Gesellschaft besitzt 100 % Anteile an der persönlich haftenden Gesellschafterin. Die Komplementär-GmbH hat im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von € 1.406,19 erzielt. Das Eigenkapital per 31. Dezember 2023 beträgt € 74.524,45.

VI. Nachtragsbericht

Auch in 2024 spürt die Gesellschaft die Kaufzurückhaltung der Kunden aufgrund der hohen Inflation und der weltweiten Unruhen (insbesondere Ukraine-Krieg). Wie stark sich diese Ereignisse auf das Ergebnis des Geschäftsjahres 2024 auswirken, lässt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht vorhersehen.

 

Wentorf bei Hamburg, den 20. November 2024

gez. Christian Bode

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- / Herstellungskosten Stand 31.12.2022
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. EDV-Software 31.949,83 0,00 0,00 31.949,83
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 1.711.270,68 0,00 0,00 1.711.270,68
2. andere Anlagen, Betriebs- u. Geschäftsausstattung 7.313.621,06 349.940,69 513.637,94 7.149.923,81
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 26.000,00 0,00 0,00 26.000,00
2. Beteiligungen 3.000,00 0,00 0,00 3.000,00
Summe 9.085.841,57 349.940,69 513.637,94 8.922.144,32
Wertberichtigungen Stand 31.12.2022
Abschreibungen des Geschäfts-Jahres
Abgänge
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. EDV-Software 31.949,83 0,00 0,00 31.949,83
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 662.539,68 44.378,00 0,00 706.917,68
2. andere Anlagen, Betriebs- u. Geschäftsausstattung 6.512.281,06 365.123,39 505.872,94 6.371.531,51
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe 7.206.770,57 409.501,39 505.872,94 7.110.399,02
Buchwerte 31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. EDV-Software 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 1.004.353,00 1.048.731,00
2. andere Anlagen, Betriebs- u. Geschäftsausstattung 778.392,30 801.340,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 26.000,00 26.000,00
2. Beteiligungen 3.000,00 3.000,00
Summe 1.811.745,30 1.879.071,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 25.03.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Schuh-Bode GmbH & Co. KG, 21465 Wentorf.

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Schuh-Bode GmbH & Co. KG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schuh-Bode GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens¬, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - ¬falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung, der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

Verden, 18. März 2025

gez. Herbert Pagels, Wirtschaftsprüfer

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