HG Germany Holdings GmbHLiquidiert

04746 Hartha, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Chemnitz HRB 30564
Vorher
Blitz K16-102 GmbH
Eingetragen
13.6.2016
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Erwerb, Halten, Verwalten und Verwerten eigener Beteiligungen und Vermögensanlagen; Erbringung hiermit im Zusammenhang stehender Dienstleistungen für konzernangehörige Unternehmen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Matthew Joseph Meyer
seit 25.11.2020
Geschäftsführer
Jay Samuel Goldbaum
seit 21.9.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Cequent Nederland Holdings B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Cequent Nederland Holdings B.V.
Netherlands
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

HG Germany Holdings GmbH

Hartha

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Bilanz zum 31. Dezember 2020

Aktiva

31.12.2020 Vorjahr
EUR EUR
A. Anlagevermögen
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 49.444.976,25 58.161.219,57
B. Umlaufvermögen
Guthaben bei Kreditinstituten 1.891,30 10.972,07
C. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 95.986.185,81 80.730.899,95
145.433.053,36 138.903.091,59

Passiva

31.12.2020 Vorjahr
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 22.584.728,86 22.584.728,86
III. Verlustvortrag 103.340.628,81 85.360.891,40
IV. Jahresfehlbetrag 15.255.285,86 17.979.737,41
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 95.986.185,81 80.730.899,95
0,00 0,00
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 130.424,00 124.712,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 145.286.741,87 138.762.492,10
2. Sonstige Verbindlichkeiten 15.887,49 15.887,49
145.302.629,36 138.778.379,59
145.433.053,36 138.903.091,59

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020

2020 Vorjahr
EUR EUR
1. Sonstige betriebliche Aufwendungen 39.150,40 147.162,09
2. Abschreibungen auf Finanzanlagen 8.716.243,32 11.338.780,43
3. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 6.499.892,14 6.493.794,89
4. Ergebnis nach Steuern = Jahresfehlbetrag 15.255.285,86 17.979.737,41

Anhang für das Geschäftsjahr 2020

1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Name und Sitz der Gesellschaft

Die HG Germany Holdings GmbH (im Folgenden abgekürzt "HGG" oder "die Gesellschaft") ist unter der Handelsregisternummer HRB 30564 beim Amtsgericht Chemnitz registriert. Der Sitz der Gesellschaft ist Hartha. Die Gesellschaft besitzt keine weiteren Niederlassungen.

Konzernzugehörigkeit

Sämtliche Anteile der HGG werden von der Cequent Nederland Holdings B.V., Amsterdam (Niederlande), gehalten. Die HGG wird als Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der börsennotierten Horizon Global Corporation (HZN) aus Troy (Michigan, USA) einbezogen (Offenlegungsnummer: 47-3574483), die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss der Horizon Global Corporation wird bei der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC elektronisch eingereicht und auf deren Homepage in englischer Sprache offengelegt. Er kann unter folgender URL abgerufen werden: https://in- vestors.horizonglobal.com/annualreviewand10-K.

Die Gesellschaft macht in Übereinstimmung mit § 292 HGB in Verbindung mit der Konzernabschlussbefreiungsverordnung von der Möglichkeit Gebrauch, den Konzernabschluss und den vergleichbaren Konzernlagebericht (MD&A) des Mutterunternehmens (Horizon Global Corporation, Troy, Michigan, USA) nach US-GAAP offenzulegen, der nach deutschem Recht von der Konzernabschlusspflicht befreit. Der befreiende Konzernabschluss und Konzernlagebericht werden durch die Gesellschaft im Bundesanzeiger in deutscher Sprache offengelegt.

Bei der Bilanzierung nach HGB sowie der Bilanzierung nach US-Rechnungslegung stehen unterschiedliche Rechnungslegungsphilosophien im Vordergrund. Für die HGB-Rechnungslegung sind das Vorsichts- und Gläubigerschutzprinzip vorrangig, während die US-Rechnungslegung ihren Schwerpunkt auf Informationen für gegenwärtige und potenzielle Investoren legt. Generell steht bei der US-Rechnungslegung die periodengerechte Erfassung von Aufwendungen und Erträgen (matching principle) mehr im Vordergrund als in der deutschen Rechnungslegung.

Die wesentlichen Unterschiede, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft relevant sein können, werden nachfolgend dargestellt:

Gliederung

Gemäß HGB müssen alle Positionen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechend der in §§ 266, 275 HGB dargestellten Form und Reihenfolge dargestellt werden.

Nach US GAAP ist eine andere Zusammenfassung erforderlich und die Reihenfolge der Bilanzpositionen beginnt mit den kurzfristigen Positionen. Die Aktiva sind nach abnehmender Liquidität, die Passiva nach zunehmender Laufzeit angeordnet. Darüber hinaus werden nach US GAAP die kurzfristigen Teile langfristiger Forderungen und Verbindlichkeiten in einer separaten Bilanzposition ausgewiesen. Der Anteil, der innerhalb eines Jahres fällig ist, wird als kurzfristig behandelt.

Leasing-Verhältnisse

Leasingverträge sind entsprechend ASC 842 nach US GAAP beim Leasingnehmer zu bilanzieren. Davon ausgenommen sind kurzfristige Leasingverträge mit einer Laufzeit von weniger als zwölf Monaten. In den meisten Fällen wird in der Bilanz ein Aktivposten mit dem Nutzungsrecht zusammen mit einer gleich hohen Verbindlichkeit für die Leasingverpflichtung ausgewiesen. Wohingegen nach HGB eine Bilanzierung von Leasingverträgen nur in Betracht kommt, wenn der Leasingnehmer wirtschaftlicher Eigentümer des Leasingguts geworden ist.

Rückstellungen

Rückstellungen werden nach US GAAP grundsätzlich nicht gesondert, sondern unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die Passivierung von Rückstellungen ist nach US GAAP deutlich restriktiver geregelt als nach HGB. Rückstellungen sind gemäß US GAAP zu bilden, wenn eine ungewisse Verpflichtung gegenüber einem Dritten besteht, die Inanspruchnahme wahrscheinlich und die voraussichtliche Höhe des notwendigen Rückstellungsbetrags zuverlässig schätzbar ist. Für die Höhe der Rückstellung ist gemäß US GAAP grundsätzlich der wahrscheinlichste Wert anzusetzen. Ist im Ausnahmefall eine Wahrscheinlichkeitsdifferenzierung nicht möglich, muss der niedrigste Bandbreitenwert zurückgestellt werden. Ggf. ist bei wesentlicher Abweichung zum höchsten Bandbreitenwert eine Angabe der größtmöglichen Inanspruchnahme erforderlich. Nach HGB sind Rückstellungen mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Bewertung notwendigen Erfüllungsbetrag anzusetzen. Bei der Bildung von Rückstellungen ist nicht grundsätzlich der höchstmögliche Betrag anzusetzen, in Zweifelsfällen jedoch gebietet das Vorsichtsprinzip indes die Rückstellung des höheren Betrags.

Umsatzrealisation

Umsätze nach US GAAP werden realisiert, wenn vier wesentliche Kriterien erfüllt werden:

1.

Es liegen überzeugende Nachweise vor, dass eine Vereinbarung besteht;

2.

die Lieferung ist erfolgt oder die Dienstleistungen wurden erbracht;

3.

die Vergütung steht fest oder lässt sich ermitteln und

4.

die Einbringlichkeit der Forderung ist in angemessener Weise gesichert.

Bei der "Unit of Accounting"-Methode nach US GAAP werden Umsätze aus Aufträgen mit mehreren Leistungskomponenten in gesonderte Rechnungslegungseinheiten ("Unit of Accounting") aufgeteilt, wenn bestimmte Kriterien erfüllt sind. Das Entgelt für die Vereinbarung wird dann auf die gesonderten Rechnungslegungseinheiten nach ihren relativen beizulegenden Werten aufgeteilt. Dies kann zu temporären Differenzen bei der Umsatzerfassung nach US GAAP und HGB führen.

2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung

Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie der Vorschriften des GmbHG erstellt. Die Gesellschaft wurde am 13. Juni 2016 gegründet.

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden nach den Bestimmungen des HGB gegliedert. Dabei sind das für kleine Kapitalgesellschaften vorgeschriebene Gliederungsschema für die Bilanz (§ 266 HGB) und das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) für die Gewinn- und Verlustrechnung zugrunde gelegt worden. Erleichterungsvorschriften wurden teilweise in Anspruch genommen.

Stichtag des Abschlusses ist der 31. Dezember 2020. Der Abschluss wird in Euro aufgestellt.

Der Jahresabschluss ist unter der Annahme der Fortführung nach § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB erstellt. Die Gesellschaft ist bilanziell überschuldet, kann aber dennoch ihre finanziellen Verpflichtungen selbstständig erfüllen. Zur Absicherung der Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft hat die ultimative Muttergesellschaft, die Horizon Global Corporation, eine in der Höhe unbeschränkte Patronatserklärung abgegeben, in der sich die Patronin verpflichtet, die Gesellschaft zur Erfüllung ihrer fälligen Verbindlichkeiten mit den notwendigen finanziellen Mitteln auszustatten, soweit sie nicht selbst in der Lage ist, diese zu erfüllen. Die Patronatserklärung kann erstmals zum 30. Juni 2023 gekündigt werden. Soweit die Patronin in Zukunft ihre Unterstützung zur finanziellen Absicherung der Gesellschaft einstellt, besteht durch die finanzielle Abhängigkeit eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Einzelnen gelten folgende Grundsätze:

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Darüber hinaus werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen, bei voraussichtlich nicht dauernder Wertminderung werden keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen.

Die liquiden Mittel sind mit ihrem Nennwert bilanziert.

Rückstellungen werden für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

4. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Gesellschaft hat am 1. Oktober 2016 die deutsche Gesellschaft Westfalia-Automotive Holding GmbH erworben.

Die Westfalia-Automotive Holding GmbH ist unter der Handelsregisternummer HRB 9077 beim Amtsgericht Gütersloh registriert und der Sitz ist Rheda-Wiedenbrück.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen betragen TEUR 49.445 (Vorjahr TEUR 58.161).

Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 25 (Vorjahr TEUR 25) und ist voll eingezahlt.

Die Kapitalrücklage beträgt TEUR 22.585 (Vorjahr TEUR 22.585).

Der Verlustvortrag beläuft sich auf TEUR 103.341 (Vorjahr TEUR 85.361).

Die Gesellschaft ist bilanziell überschuldet und der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag beläuft sich auf TEUR 95.986 (Vorjahr TEUR 80.731).

Verbindlichkeiten

Die in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthaltenen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter belaufen sich auf TEUR 95.702 (Vorjahr TEUR 91.433). Die Verbindlichkeiten gegenüber weiteren verbundenen Unternehmen belaufen sich auf TEUR 49.584 (Vorjahr TEUR 47.329).

Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus der Aufnahme von Intercompany-Darlehen zur Finanzierung des Erwerbs der Westfalia-Automotive-Gruppe. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben eine Laufzeit von länger als einem Jahr.

5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen TEUR 39 (Vorjahr TEUR 147).

Im Geschäftsjahr wurden Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von TEUR 8.716 (Vorjahr TEUR 11.339) vorgenommen. Diese Abschreibungen wurden durch die wirtschaftliche Entwicklung der Westfalia-Automotive-Gruppe ausgelöst.

Die Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 6.499 (Vorjahr TEUR 6.494) beziehen sich auf die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 6.499 (Vorjahr TEUR 6.494).

Der Jahresfehlbetrag beläuft sich auf TEUR 15.255 (Vorjahr TEUR 17.980).

6. Sonstige Angaben

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr keine Arbeitnehmer.

Der Geschäftsführung der HGG gehörten im Geschäftsjahr folgende Personen an:

Jay Goldbaum, General Counsel der Horizon Global Corporation (ab 11. August 2016)

Mesut Gürsoy, kaufmännischer Geschäftsführer der Westfalia-Automotive GmbH (ab 29. November 2019 bis 16. Juni 2020)

Dr. Reiner Günter Spatke, Vorsitzender der Geschäftsführung (ab 29. November 2019 bis 31. Dezember 2021)

Matthew Joseph Meyer, Chief Accounting Officer (ab 31. August 2020)

Die Geschäftsführer haben im Geschäftsjahr keine Bezüge von der Gesellschaft erhalten.

 

Hartha, den 25. April 2022

Jay Goldbaum

Matthew Joseph Meyer

Der Jahresabschluss der HG Germany Holdings GmbH zum 31.12.2020 wurde am 08.07.2022 festgestellt.

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