Bau von Straßen
Hüffermann Transportsysteme GmbH
Kampehler Straße 10, 16845 Neustadt (Dosse), DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bastian Litterscheid seit 15.8.2025 | Geschäftsführer |
Andrea Dolle seit 23.5.2023 | Prokura |
Lennart Kluge seit 2.6.2021 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Schwarzmüller Beteiligungs GmbH | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hüffermann Transportsysteme GmbHNeustadtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Grundlagen der Gesellschaft / Allgemeine Angaben Die Hüffermann Transportsysteme GmbH ist ein spezialisierter Hersteller für Behältertransportanhänger, Lkw-Aufbauten, typenoffene Reparaturwerkstatt und Sonderfahrzeuge. Der Sitz der Gesellschaft ist im brandenburgischen Neustadt (Dosse) und ist registriert am Amtsgericht Neuruppin mit HRB 85. Hüffermann Transportsysteme GmbH ist ein verbundenes Unternehmen im mehrstöckigen Konzern der Wilhelm Schwarzmüller GmbH, Freinberg, Österreich (im Folgenden "Schwarzmüller Gruppe / Konzern"). Der Standort Neustadt (Dosse) besteht aus zwei Werken, die durch eine öffentliche Straße getrennt sind. Im Werk I erfolgt die Produktion der Neufahrzeuge und im Werk II (Nutzfahrzeugcenter) werden die Lkw-Aufbauten, Reparaturen, Miete und die Instandhaltung abgewickelt. Mit Schwarzmüller Gruppe zusammen wird eine Zwei-Marken-Strategie umgesetzt. Das komplette Produktportfolio und der After-Sales-Service der Gruppe wird zukünftig auch in Neustadt ausgebaut und angeboten. Die restlichen Vertriebsstandorte beider Unternehmen werden sich gegenseitig ergänzen, um so die Synergien am effektivsten zu nutzen. Damit wird auch der Absatz in den Europäischen Nachbarländern vorangetrieben. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenentwicklung Der seit Februar 2022 anhaltender Krieg in der Ukraine und die hohen Energiepreise prägen weiterhin die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland. Die hohen Preise und die schlechteren Finanzierungsbedingungen bremsten die Industrieproduktion. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt ging im Jahr 2023 um 0,3% zurück. Im Jahr 2019, vor der Corona-Pandemie war das das Bruttoinlandsprodukt um 0,7% höher. Die Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes lag zwischen 2012 - 2022 im Durchschnitt bei 1,2% (Destatis.de). Die Branche als spezialisierter Nutzfahrzeughersteller und Nischenanbieter hat sich durch den konjunkturellen Rückgang weiterhin negativ entwickelt. Das Produktportfolio von Hüffermann Transportsysteme GmbH besteht mit über 90% aus Behältertransportanhänger, diese Fahrzeuge werden in keiner separaten Statistik geführt. Die Nachfrage unserer Produkte auf dem europäischen Markt, die im Baukastenprinzip auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten sind, verzeichnet einen Rückgang. In Europa sind Deutschland, Polen, Frankreich und Italien die größten Märkte gemessen an den Zulassungszahlen. Der Bedarf an Behältertransportanhängern auf dem Markt entwickelt sich hauptsächlich mit den Branchen im Bereich der Entsorgung, Rohstofftransport, Bauwesen und Recycling. Die Vielseitigkeit unserer Fahrzeuge und die Flexibilität unserer Produktion ermöglicht, es auf die Bedürfnisse der Kunden einzugehen. Die politische Situation in Deutschland und Europa, führen dazu, dass Investitionen herausgezögert werden, um die Entwicklung der Wirtschaft zu beobachten. Steigende Zinsen beeinflussen die Baubranche negativ. Diese Tatsache ist im Bereich der Nutzfahrzeugproduktion negativ spürbar. Geschäftsverlauf Der geringe Auftragseingang, der sinkende Auftragsbestand und die steigenden Kosten prägten das Jahr 2023 maßgeblich. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken hat Hüffermann Transportsysteme GmbH für das ganze Jahr 2023 Kurzarbeit beantragt und genehmigt bekommen. Je nach Bereich wurde die Kurzarbeit unterschiedlich ausgeübt, damit eine durchgehende Handlungsfähigkeit erhalten bleibt. In der Oberflächenbehandlung wurde vom 2-Schichtsystem auf ein 1-Schichtsystem umgestellt. Parallel dazu wurden Möglichkeiten des In-Sourcing betrachtet, analysiert und zum Teil umgesetzt, mit dem Ziel die Auslastung in der Produktion zu erhöhen. Die Entwicklung der Wiederbeschaffungszeiten, Lieferengpässe und der Liefertermintreue haben sich gegenüber dem Jahr 2022 insgesamt nicht weiter verschlechtert. Der Krankenstand entwickelte sich im Jahr 2023 positiv. Die Gesamtleistung (ohne s. b. Ertrag) ist gegenüber dem Vorjahr von TEUR 54.355 um 21,15% auf TEUR 42.861 gesunken. Die Zulassungszahlen der Schwarzmüllergruppe in Deutschland sind von 2022 (2.912 Stk.) zu 2023 (1.910 Stk.) um 40,4% gesunken. Rund 80% der Fahrzeuge von Hüffermann Transportsysteme GmbH sind für Deutschland bestimmt. Die Präsenz in den öffentlichen Medien wurde in diesem Jahr zusammen mit dem Marketing in Hanzing deutlich erhöht. Zusätzlich dazu waren die gemeinsamen Auftritte auf verschiedenen Fachmessen, wie z.B. die "Nordbau" im August und die "Nutzfahrzeugmesse NUFAM" im September, ein wichtiger Bestandteil der Öffentlichkeitsarbeit. Ertragslage Die Gesamtleistung fällt im Berichtsjahr um TEUR 11.494 bzw. 21,15 % von TEUR 54.355 auf TEUR 42.861. In der Gesamtleistung sind neben den Umsatzerlösen, Bestandssenkung in Höhe von TEUR -2.396 (i. VJ. TEUR 1.736) sowie aktivierte Eigenleistungen in Höhe von TEUR 232 (i. VJ. TEUR 777) enthalten. Der angespannten Marktsituation geschuldete zurückgehende Auftragseingang schlägt sich bereits im Jahr 2023 auf die Umsatzzahlen nieder. Die Produktion der Anhänger trug mit 85,4 % (i. VJ. 84,6 %) zu den Umsatzerlösen bei, damit ist die Anhängerproduktion im Vergleich zum Vorjahr um 0,8%-Punkte gestiegen. Der Ersatzteilverkauf blieb mit 5,6 % vergleichbar zum Vorjahr. Der Handel mit Anhängern sowie die Vermietung steigt im Verhältnis zum Vorjahr um 0,2% auf 1,3%. Der Exportanteil des Anhängerumsatzes am Umsatz lag bei 14,9 % und liegt damit unter Vorjahresniveau. Der Anteil von Reparaturen und Komplettinstandsetzungen lag in Summe bei 2,9 % der Umsatzerlöse und damit über dem Vorjahresniveau von 2,4%. Der Gerätebau als Hauptbereich von Werk II, neben der Reparatur, trug mit 3,3% (i. VJ. 2,0%) zum Gesamtumsatz bei. Sämtliche Leistungen wurden in EUR fakturiert. Die Personalaufwendungen sind mit TEUR 9.941 im Jahr 2023 (VJ 10.616 TEUR) gesunken. Die Kosten des Materialaufwandes fallen um 22,35% zu dem Vorjahr. Die Summe der Aufwendungen belief sich auf TEUR 27.171 im Jahr 2023 und TEUR 34.994 im Jahr 2022. Das bedeutet eine positive Entwicklung von TEUR -7.823. Die Materialaufwandsquote (bezogen auf die Gesamtleistung inkl. s.b. Erträge) liegt damit bei 61,96% und 1,66%-Punkte unter dem Vorjahr. Im Laufe des Jahres 2023 konnten die überproportionalen Erhöhungen der Materialaufwendungen aus dem 2022 Jahr teilweise kompensiert werden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit TEUR 4.329 im Vergleich mit dem Vorjahr mit TEUR 5.169 gesunken. Die Zinsaufwendungen sind zum Vorjahr um 58,2% auf TEUR 607 deutlich gestiegen. Im Berichtsjahr 2023 liegt der Jahresüberschuss bei TEUR 471 und fällt damit im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.874. Vermögenslage Die Bilanzsumme verringert sich um TEUR 5.548 beziehungsweise 21,63 % auf TEUR 20.097. Das Umlaufvermögen verringert sich deutlich um TEUR 4.804 beziehungsweise 30,5% auf TEUR 10.968, wobei die Vorräte um TEUR 4.205, entsprechend 43,91% verringert wurden. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind um TEUR 1.809 auf TEUR 3.395 gefallen, da sich die Situation um Lieferengpässe aus 2022 deutlich entspannt hat. Unter das Vorjahresniveau fielen die Bestände an unfertigen Erzeugnissen mit einer deutlichen Minderung um TEUR 980 auf TEUR 769. Die Bestände an fertigen Erzeugnissen und Waren (TEUR 1.183T) liegen deutlich unter dem Vorjahresniveau (TEUR 2.508). Grund dafür ist die Intensivierung des Working Capital Managements. Weiterhin beliefen sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ggü. Dritten zum 31.12.2023 auf in Summe TEUR 1.967 (i. VJ. TEUR 2.694), und weisen alle eine Restlaufzeit von unter einem Jahr auf. Die Differenz beträgt TEUR -727 bzw. -27,0%. Gegenüber der Schwarzmüller Gruppe betragen im Jahr 2023 die Forderungen TEUR 2.715 (i. VJ. 3.253). Die sonstigen Vermögensgegenstände erhöhen sich um TEUR 258 auf TEUR 333. Zum Stichtag 31.12.2023 standen TEUR 583 liquide Mittel (i. VJ. TEUR 175) zur Verfügung. Der Kontokorrentkreditrahmen beläuft sich auf TEUR 5.150 zur Deckung der Materialeinkäufe. TEUR 500 wurden im Laufe des Jahres 2023 zu einem rollierenden Festkredit umgewandelt mit einer revolvierenden Laufzeit von 6 Monaten. Mit Hilfe des intensiven Working Capital Managements wird schnell auf Veränderungen reagiert. Die Optimierung der Lagerbestände sowie ein strenges Forderungsmanagement helfen bei der Verbesserung der Flexibilität für das Unternehmen. Dadurch ist die Vermögenslage während des Jahres 2023 stabil. Finanzlage Das Eigenkapital hat sich um TEUR 471 erhöht. Der Jahresüberschuss beträgt TEUR 471. Die Eigenkapitalquote beträgt 29,4% (i. VJ. 21,2%). Die leichte Minderung der Rückstellungen um TEUR 35 ergibt sich im Wesentlichen aus dem Anstieg der Rückstellungen für Drohverluste und Wagnisse, der einhergeht mit einer Minderung der Urlaubsrückstellungen. Die Vereinheitlichung der Versicherung auf Konzernebene bedingt den Umstand, dass die Produkthaftung durch die Versicherung ab 2024 nicht abgedeckt wird. Dadurch kommt es zu einer Erhöhung der entsprechenden Rückstellungen. Die gesamten Verbindlichkeiten verminderten sich um TEUR 5.962 (31,2%) auf TEUR 13.173. Für die mittel- und langfristige Fremdkapitalfinanzierung stehen Kreditlinien bei Banken sowie Bank- und Gesellschafterdarlehen zur Verfügung. Es handelt sich bei den Bankdarlehen im Wesentlichen um mit Grundschulden besicherte Tilgungsdarlehen mit unterschiedlichen Laufzeiten und fixen Zinssätzen. Die Verbindlichkeiten ggü Kreditinstituten betragen zum Stichtag TEUR 6.310 und haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.596 reduziert. Alle Darlehensraten wurden fristgerecht bedient. Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen ggü. Dritten sind um TEUR 880 auf TEUR 1.210 gesunken. Die Verbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen betragen zum Stichtag TEUR 4.434 und sind um TEUR 1.979 gesunken. Im Wesentlichen ist der Rückgang auf die Rückzahlung von Darlehensverbindlichkeiten zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung innerhalb der verbundenen Unternehmen sind um TEUR 1.540 auf TEUR 2.814 gestiegen. Von den Verbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen betragen TEUR 1.650 Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (VJ: TEUR 5.133). Diese haben eine Laufzeit bis zu 1 Jahr TEUR 449; mehr als 1 Jahr TEUR 1.200 und mehr als 5 Jahre TEUR 0. Notwendige Investitionen wurden im Jahr 2023 getätigt. Im Rahmen der Produktionsauslastung wurde für mehrere Prozesse Insourcing durchgeführt. Hierfür gab es Investitionen zur Erweiterung und Sicherung der Produktionstechnologien. Aufgrund der Lagerbestandsoptimierung und weiteren Maßnahmen konnte im Jahr 2023 trotz des Abbaus der Verbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen die Liquiditätslage verbessert werden. Gesamtaussage In Anbetracht der angespannten Marktlage, die zu einem deutlichen Umsatzrückgang im Geschäftsjahr 2023 führte, konnte ein sehr gutes EBIT-Ergebnis vom 1,28 Mio. EUR erreicht werden. Damit haben sich die Prognosen aus dem Vorjahr im Ergebnis erfüllt. Aus der nach wie vor aktuellen schwierigen Situation heraus, wird die Strategie des Unternehmens für 2024 weiterhin Optimierungsprozesse fokussieren. Zusammenfassend ist zu bemerken, dass die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage einer vorausschauenden Risikoanalyse und einem klar strukturierten Berichtswesen unterliegt, um frühzeitig das Gefährdungspotential erkennen zu können. Das interne Reporting wird hierbei ergänzt durch Reportingstrukturen des Konzerns. Im ersten Quartal 2024 konnten durch die strikte Einhaltung der Maßnahmen des Independent Business Review und der Konzernstrategie das Budget 2024 eingehalten werden. Standortentwicklung Personelle Entwicklung Die flexible Anpassung unserer Produkte an die Bedürfnisse unserer Kunden, auf Basis hoher Sicherheitsanforderungen steht im Fokus, was eine stetige Fortführung der differenzierten Qualifizierung des Personals auch im Jahr 2023 nötig gemacht hat. Die externen Qualifizierungen wurde wieder verstärkt durchgeführt, insbesondere unter dem Aspekt neuer technologischer Entwicklungen, Anpassung der produktionstechnischen Abläufe und Qualitäts- und Arbeitssicherheitsrelevanten Aspekte. Die Ausbildung in 6 verschiedenen Berufen ist weiterhin ein wichtiger Bestandteil des Unternehmens, um dem Fachkräftemangel und den demographischen Effekt entgegenzuwirken. Zum Ende des Jahres 2023 waren 20 Lehrligen beschäftigt. Die Nachfrage an Ausbildungsplätzen hat abgenommen, weswegen nicht alle Ausbildungsplätze neu besetzt werden konnten. Zusätzlich werden Meisterlehrgänge oder Studiengänge unterstützt. Diese Personalstrategie ist erforderlich, um nachhaltig und auch zukünftig konkurrenzfähig zu bleiben. Trotz der hohen Präsenz auf verschieden Ausbildungsmessen, den verstärkten Online-Aktivitäten und der regionalen Öffentlichkeitsarbeit, die durch die Personalbetreuer wahrgenommen worden sind, besteht ein Fachkräftemangel. Zum Stichtag 31.12.2023 werden - 212 Mitarbeiter nach Köpfen (HC - Head Count) und 20 Auszubildende (HC) im Unternehmen beschäftigt (i. VJ. 223 Mitarbeiter (HC) und 30 Auszubildende (HC)). Die Mitarbeiterfluktuation ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen und lag bei 14,58% (i. VJ. 10,2%). Auf Grund der Wirtschaftlichen Situation wurden frei gewordene Stellen intern neu besetzt. Hüffermann Transportsysteme GmbH bildet für den eigenen Bedarf aus. Die Ausbildung neuer Fachkräfte ist auch im Jahr 2024 erforderlich, um dem Fachkräftemangel in Zukunft entgegenzuwirken. Qualitätsmanagement Aufgrund der verschiedenen Standorte innerhalb der Schwarzmüller Gruppe wird eine Matrix-Zertifizierung angewandt. Am Anfange des Jahres 2023 hat ein Überwachungsaudit zur ISO 9001 : 2015 und ISO 14001 : 2015 stattgefunden. Im Rahmen dieses Überwachungsaudits wurden verschiedene Verbesserungspotenziale erkannt, welche analysiert, priorisiert und ggf. umgesetzt werden. Durch die Zusammenarbeit des Qualitätswesens in der Schwarzmüller Gruppe, ist eine effektive und zielführende Herleitung und Abarbeitung von Maßnahmen für die Qualitätssicherung gewährleistet. Regelmäßige standortübergreifenden Meetings im Qualitätsmanagement und gegenseitiger Austausch in den operativen Bereichen sind feste Bestandteile, um gemeinsame Synergieeffekte zu erzielen und Maßnahmen umzusetzen. Forschung- und Entwicklung / Förderprojekte In der Schwarzmüller Gruppe wird die Forschung und Entwicklung über die Innovationsabteilung in Hanzing gesteuert. Dieser Abteilung ist auch Hüffermann Transportsysteme angegliedert. Durch die Zusammenarbeit ist es möglich weitere Optimierungs-, Entwicklungs- oder Forschungsprojekte effektiv zu bearbeiten. Das Verbundforschungsprojekt "evTrailer2" wurde auch im Jahr 2023 weitergeführt. In diesem Projekt werden Hocheffizienztechnologien zur Integration von elektrische Antriebs- und Energiesysteme entwickelt. Das Projekt wird bis zum III. Quartal 2025 laufen. Des Weiteren wird an einem Projekt für ein effizientes Leichtbau- Wasserstoffspeicher- und Transportsystem mit kompakter und skalierbarer Flaschenlagerung gearbeitet. Dieses Projekt befindet sich in der Antragstellung. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Ein standardisiertes monatliches Finanzreporting wurde in der gesamten Schwarzmüller Gruppe erarbeitet. Ziel des monatlichen Reporting ist die finanzielle Transparenz und Vergleichbarkeit innerhalb der Gruppe in den Bereichen GuV, Bilanz und Cash Flow. Mit dem Reporting können Synergieeffekte, Prozesse und finanzielle Entwicklungen effektiver analysiert und priorisiert werden. Die daraus entstanden Maßnahmen werden dann über das Reporting verfolgt. Gesundheits-, Personaleinsatzquote, Liefertermintreue und Auftragsabwicklung sind nicht finanzielle Leistungsindikatoren. Ziel ist ein nachhaltiges Personalmanagement zu etablieren und die Werte stetig zu verbessern. Diese werden in wöchentlichen Regelterminen durch die Geschäftsleitung von Hüffermann Transportsysteme GmbH mit der Geschäftsleitung aus der Schwarzmüller Gruppe erläutert und entsprechende Festlegungen gemeinsam getroffen. Prognosen Für das Geschäftsjahr 2024 wird eine Steigerung des Auftragseinganges gerechnet. Der geplante Umsatz für das Geschäftsjahr liegt bei 37,4 Mio. EUR erwartet. Der Umsatz basiert auf die angepassten Preise aus dem Vorjahr. Die Möglichkeit der Preisanpassung für das Jahr 2024 wird weiter offengehalten, um auf weitere wirtschaftliche Schwankungen dynamisch reagieren zu können. Ausgehend von einem gleichbleibenden Materialaufwand und einem gestiegenen Rohertrag, gilt es die weiteren Betriebskosten, durch die Erarbeitung und Umsetzung von Einsparpotenzialen, zu senken. Die Finanzierungsmöglichkeiten des Unternehmens werden ausgeschöpft werden müssen. Insgesamt wird aufgrund der zuvor genannten Maßnahmen ein positives Jahresergebnis für das Jahr 2024 erwartet. Im Hinblick auf die vorliegende Überkapazität, bedingt durch einen niedrigen Auftragseingang, werden verschiedene Handlungsoptionen verfolgt. Eine strategische Auslastungssteigerung durch gezielte Auftragsarbeiten innerhalb der Produktion mit externen Kooperationen. Gleichzeitig werden interne Prozesse und Abläufe optimiert, um die Effizienz der Produktion wieder auf den Stand vor der Kurzarbeit zu erreichen und somit die Kosten zu reduzieren. Die Innovationskraft des Unternehmens muss weiterhin genutzt werden um neue Bereiche, Dienstleistungen, Baugruppen und Produkte zu entwickeln, die die Nachfrage Steigern könnten. Um die Kapazitäten Bedarfsgerecht zu verteilen, erfordern die Maßnahmen eine hohe Flexibilität und Anpassungsfähigkeit der Mitarbeiter. Um die Bereitschaft der Mitarbeiter, sich auf wechselnden Anforderungen einzustellen, bedarf es gezielter Qualifikationsmaßnahmen und Fortbildungen. Die Weiterentwicklung der Mitarbeiter tragen zur Bewältigung der Überkapazität bei und auch langfristig, um Wettbewerbsfähig und Innovativ zu bleiben. Die verkürzten Arbeitszeiten bedingt durch die Kurzarbeit im Jahr 2023 hatte einen positiven Effekt auf die Gesundheitsquote. Um eine negative Entwicklung der Gesundheitsquote zu verhindern, werden die Krankenstände Wöchentlich analysiert, um Maßnahmen abzuleiten. Das proaktive und präventive Handeln dient der Förderungen des Wohlbefindens und Zufriedenheit der Mitarbeiter. Durch das frühzeitige Identifizieren der Gesundheitstrends ist auch langfristig eine Steigerung in der Produktivität und Leistungsfähigkeit zu erwarten. Die zentralisierte Vertriebsstruktur in der Schwarzmüller Gruppe wird länderspezifisch betrachtet. Die detaillierte Analyse der bestehenden Struktur steht im Fokus, um die Vertriebsaktivitäten optimal auf die sich wandelnde Marktbedingungen anzupassen. Darüber hinaus wird die Entwicklung der bestehenden Kunden der letzten Jahre analysiert und entsprechend kundenorientiert den Kontakt zu ehemaligen Kunden wieder aufgebaut, mit dem Ziel das Interesse der Kunden zu reaktivieren. Im Jahr 2023 wurden erhebliche Veränderungen in der Geschäftsführung auf Konzernebene vorgenommen. Die neue Leitung der operativen Geschäfte setzt sich aus dem COO Dipl. Ing. Thomas Biringer, CFO Mag. Daniela Lorenza und ab Januar 2024 dem CSO Maik Spindler zusammen. Herr Thomas Biringer wurde als neuer Geschäftsführer bei Hüffermann Transportsysteme GmbH eingetragen, er begleitet das Unternehmen Interim bis zum Februar 2024. Danach folgt Herr Wolfgang Muhri als neuer Konzern CEO als Beteiligungsgeschäftsführer für die Hüffermann Transportsysteme GmbH. Herr Wolfgang Köster hat die Schwarzmüller Gruppe verlassen. Die Umstrukturierungen reflektieren die kontinuierliche Anpassung und Innovationsbestrebungen, um den Herausforderungen des Marktes effektiv zu begegnen und die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu stärken. Chancen Hüffermann Transportsysteme GmbH ist in Deutschland der einzige Produktionsstandort der Schwarzmüller Gruppe. Sowohl die anderen drei europäischen Produktionsstandorte der Gruppe als auch der Standort in Deutschland profitieren von den unterschiedlichen Produktionswerken. Diese strategische Verteilung bietet neue Möglichkeiten auf dem Markt und Synergieeffekt, welche in folgenden Absätzen erläutert werden: Das Marktvolumen in Deutschland ist, gemessen an den marktrelevanten Zulassungszahlen, der größte Markt in Europa, folgend von Polen, Frankreich und Italien. Neben dem Marktpotenzial in Deutschland, ist der osteuropäische Markt von großer Bedeutung. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen von der EU und die einheitlichen Standards, erzeugt einen hohen Bedarf an spezialisierten Transportmöglichkeiten für Abfallentsorgung und Trennung. Die ständige Analyse des Marktes und die zentrale Vertriebsstruktur der Schwarzmüller Gruppe stellen eine Chance dar, um die Produkte in Europa und darüber hinaus zu weiterhin zu etablieren. Der Vertrieb und das Marketing werden auf das "Total Cost of Ownership" unserer Fahrzeuge ausgereichtet. Das so genannte "Total Cost of Ownership" stellt die Gesamtbetriebskosten eines Fahrzeuges, währenden seiner Nutzungsdauer, dar. Mit dieser Betrachtung stellen wir dem Kunden eine außergewöhnliche Wirtschaftlichkeit unsere Produkte dar. Die hohe Fertigungstiefe, das Know-How an den Standorten und das hohe Qualitätsbewusstsein ermöglicht es auf den volatilen Markt schnell zu reagieren. Letztes Jahr hat man hierfür in die Standardisierung, prozesssichere Produktion und die Erweiterung der Fertigungstechnologien investiert. Die Potenziale gilt es auch im Jahr 2024 weiter zu verfolgen, um Effizienz zu gewinnen, Kosten einzusparen und den Anforderungen neuer Märkte gerecht zu werden. Der Kundendienst für die Hüffermann Produkte ist ein wichtiger Bestandteil für die Weiterentwicklung des Fahrzeuges. Die Statistiken aus dem Kundendienst und die Nähe zum Kunden ermöglichen eine effiziente Produktentwicklung. Aufgrund der maßgeschneiderten Kundenlösungen, zusammen mit einer möglichst hohen Standardisierung, sind die Statistiken der Reklamation, Gewährleistung und Reparaturen ein wichtiger Bestandteil die zur nachhaltigen Kundenzufriedenheit führen. Der Bereich des After-Sales, welcher in der neuen Strategie als ,Powerservice" bezeichnet wird, ist der Bereich mit dem größten geplanten Wachstum. Das gemeinsame vorhandene Kundennetzwerk bietet hierfür ein großes Potenzial dar. Die weitere Professionalisierung, Vereinheitlichung und das Erweitern unserer Service-Bereiche in den Kernmärkten soll ein entscheidendes Kaufargument für unsere Kunden werden. Zum Service-Bereich zählen unter anderem die Reparatur, Ersatzteil-, und Gebrauchtfahrzeughandel, Miete Kundendienst und weitre Dienstleistungen. Zur Erreichung dieser Ziele sind Objektiv Key Results definiert, welche transparent für die gesamte Gruppe gelten und einsehbar sind. Risiko- und Potentialbetrachtungen werden im Berichtwesen auf Konzernebene verglichen, analysiert und priorisiert. Die Umsetzungen erfolgen durch die Lokalmanager der jeweiligen Länder. Risiken In der Schwarzmüller Gruppe wird das Risikomanagement zentral gesteuert. Ziel dabei ist es, entsprechende Synergieeffekte zu erzeugen und Standortübergreifen die Risiken zu minimieren. Die Betrachtung des Risikomanagements ist ein fester Bestandteil der Budgetplanung. Die wirtschaftliche Lage ist aus dem Jahr 2023 durch hohe Energiekosten, Materialpreise und Verfügbarkeit geprägt. Die Preise und Energiekosten haben sich weitestgehend stabilisiert, sind aber auf einem hohen Niveau geblieben und belasten dadurch immer noch die Gesamtsituation und beeinflussen negativ den Auftragseingang. Als Konsequenz daraus werden die Kosten und die Effizienz fokussiert, um Einsparpotenziale zu heben. Der geringe Auftragsbestand und -eingang stellen ein Risiko in Bezug auf die Wiederbeschaffungszeiten wichtiger Baugruppen dar. Steigende Wiederbeschaffungszeiten und/oder nicht eingehaltene Lieferantentermine führen zu Störungen und erhöhte Aufwände im Produktionsablauf, die als Folge einen höheren Bestand und einer schlechteren Liefertermintreue an den Kunden haben. Die Erhöhung der Flexibilität der Mitarbeiter, die Fertigungstiefe und Alternativlieferanten stellen u.a. die Gegenmaßnahmen dieser Entwicklung dar. Die Bereitschaftskosten stellen im Jahr 2024 ein weiteres Risiko dar. Das Verhältnis der Bereitschaftskosten gegenüber den geplanten Produktionsstückzahlen wird mit sinkendem Auftragsbestand und -eingang schlechter. Sonstige betriebliche Aufwendungen und Personalaufwendungen sind Faktoren mit großem Einfluss und Einsparpotenzial für die Bereitschaftskosten. Konkurrierende Firmen versuchen, mit ähnlichen Produkten, bestehende Marktanteile abzunehmen. Die Marktdurchdringung wird vor allem durch einen niedrigeren Preis der Anhänger versucht. Die hohe Qualität der Anhänger von Hüffermann Transportsysteme zeichnet sich im Preis ab, weswegen die "Total Cost of Ownership" eine bedeutendere Rolle bei der Verkaufsargumentation darstellt. Ebenso ist dadurch die Senkung der Selbstkosten von hoher Bedeutung. Es bestehen mitarbeiterbezogene Risiken in Bezug auf einen Fachkräftemangel. Fehlende qualifizierte Mitarbeiter könnten zu Umsatz- und Effizienzverlusten führen. Die Wechselbereitschaft ist aufgrund des momentanen Arbeitnehmermarktes höher als die Jahre zuvor und mit der steigenden Fluktuation erhöht sich auch die Unsicherheit bei den Mitarbeitern. Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel sind im Abschnitt "Personelle Entwicklung" aufgeführt. Voraussichtliche Entwicklung Für das Jahr 2024 wird ein weiterer Rückgang von 0,5% des Bruttoinlandproduktes prognostiziert und wäre somit das zweite Jahr mit einer Negativentwicklung. Der Nachtragshaushalt der Bundesregierung hat die Unternehmen verunsichert, wodurch die Investitionsausgabe reduziert werden (Institut der deutschen Wirtschaft (IW)). Im November 2023 wurde zusätzlich eine Erhöhung des OO2-Preises beschlossen. Die Erhöhung belastet die Branche zusätzlich. Die Preiserhöhungen hat einen Negativeinfluss auf das Investitionsverhalten. Das Förderprogramm "De-minimis" von dem Bundesamt für Logistik und Mobilität wird mit dem neuen Namen "Umweltschutz und Sicherheit" ab Februar 2024 weitergeführt. Gefördert werden Unternehmen des Güterkraftverkehrs, welche Maßnahmen zur Förderung von Sicherheit du Umweltschutz durchführen (Balm.bunb.de). Die Planung für das Jahr 2024 sieht einen Produktionsrückgang im Vergleich zum Jahr 2023 vor. Um die geplanten Ziele zu erreichen, werden Einsparpotenziale und Effektivitätssteigerungen stark priorisiert. Die Ziele und die entsprechende Maßnahmanen zur Erreichung des Budgetplanes werden im Monatsreport verfolgt. Außerdem werden quartalweise Forecast erstellt, um Entwicklungen und Tendenzen in allen Bereichen zu erkennen. Daraus werden Leistungsindikatoren zur Produktionssteuerung, Effizienz und Ausgaben abgeleitet. Zusätzlich wird aus der Nachkalkulation der Anhänger die Wirtschaftlichkeit analysiert. Durch die Senkung des Produktionsplanes für das Jahr 2024 sind die geplanten Stückzahlen ebenfalls rückläufig. Die daraus resultierende Kapazitätsbetrachtung führt dazu, dass freie Stellen nicht von extern nachbesetzt werden. Um trotzdem einen effektiven Durchlauf in der Produktion zu gewährleisten ist die Notwendigkeit von Qualifizierung und Flexibilität der Mitarbeiter besonders hoch. Die Entwicklung und Anpassung der Produkte von Hüffermann Transportsysteme GmbH werden im Jahr 2024 weitergeführt. Hierfür wird kontinuierlich der Bedarf der Kunden analysiert, um kundenspezifische Produkte herzustellen, welches zur optimalen Kundenlösung beitragen. Die enge Zusammenarbeit mit dem Produktmanagement ist hierfür von großer Bedeutung, um eine bidirektionale Kommunikation zwischen dem Kunden und dem Vertrieb und dem Vertrieb mit dem Produktmanager aufrecht zu erhalten. Das geplante Investitionsvolumen im Jahr 2024 ist gegenüber dem Jahr 2023 geringer. Investitionen werden vor allem im Bereich der Infrastruktur getätigt. Die notwendigen Maßnahmen werden entsprechend langfristig ausgelegt, um weiterhin zukunftssicher zu sein. Ziele der Entwicklung sind Prozesssicherheit, Effizienz und Nachhaltigkeit.
Neustadt / Dosse, den 28.06.2024 Hüffermann Transportsysteme GmbH Lennart Kluge, Geschäftsführer Wolfgang Muhri, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023HÜFFERMANN TRANSPORTSYSTEME GMBH, NEUSTADT (DOSSE)AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023A. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft
B. Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages der Hüffermann Transportsysteme GmbH aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag 31.12.2023 die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir "davon-Vermerke" zu Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung in den Anhang aufgenommen. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit (§ 265 Abs. 3 HGB) zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls im Anhang gemacht. Der Jahresabschluss ist vor Ergebnisverwendung aufgestellt worden. C. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die von uns angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen grundsätzlich den Methoden des Vorjahres. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um die lineare Abschreibung entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 5 - 10 Jahren bewertet. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt. In die Herstellungskosten werden neben den Einzelkosten angemessene Teile der Gemeinkosten im Sinne des § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB einbezogen. Die Vornahme der planmäßigen Abschreibungen erfolgt unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer und nach der linearen Methode. Die angesetzten Nutzungsdauern folgen dabei im Wesentlichen den amtlichen Afa-Tabellen des Bundesministeriums der Finanzen. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten von bis zu 800,00 € werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Sofern bei den Anlagegegenständen zum Abschlussstichtag von einer voraussichtlich dauernden Wertminderung auszugehen ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Der Ansatz des Vorratsvermögens erfolgt zu bei Roh-, Hilfs- und Betriebskosten sowie Waren zu Anschaffungskosten und bei unfertigen und fertigen Erzeugnissen zu Herstellungskosten. In die Herstellungskosten werden die Einzelkosten sowie angemessene Teile der Gemeinkosten im Sinne des §255, Absatz 2 Satz 2 HGB einbezogen. Sofern der beizulegende Wert am Bilanzstichtag niedriger war, wird dieser angesetzt. Das strenge Niederstwertprinzip wird bei der Bewertung beachtet. Alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert beziehungsweise mit dem niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt worden. Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Im Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden anteilige Ausgaben aus der Zeit vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen, abgegrenzt. Aufgrund von Abweichungen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen haben sich aktive latente Steuern ergeben. Der Bewertung der zukünftigen steuerlichen Auswirkungen lag ein unternehmensindividueller Steuersatz von 30% zu Grunde. Es erfolgt gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 ein Ausweis, der sich insgesamt ergebenden Steuerentlastung. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Der Sonderposten für Investitionszuwendungen (Zuschüsse und Zuwendungen) ist mit dem noch nicht erfolgswirksam gewordenen Anteil der Investitionszuwendungen bewertet. Der Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen stammt aus Vorjahren und wird über die Nutzungsdauer der geförderten Investitionsgüter aufgelöst. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken, drohenden Verluste und ungewissen Verpflichtungen, sie sind unter vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet. Künftige Preis- und Kostensteigerungen werden in Höhe der allgemeinen Inflationsrate berücksichtigt, soweit ihr Eintritt hinreichend wahrscheinlich ist. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden, die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Die Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten, erhaltenen Anzahlungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen und sonstige Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. D. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten I. Posten der Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres für die Einzelposten des Anlagevermögens ergeben sich aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang). 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 2.714,7 (i. VJ. TEUR 3.252,8). Hiervon entfallen TEUR 2.472,7 (i. VJ. TEUR 3.252,8) auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und auf sonstige Forderungen TEUR 240,7 (VJ. TEUR 0,0). In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind die Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 1.643,4 (i. VJ. TEUR 2.864,8) enthalten. 3. Aktive latente Steuern Der ausgewiesene Überhang an aktiven latenten Steuern ergibt sich aus folgenden Sachverhalten:
4. Eigenkapital Der Bilanzgewinn hat sich wie folgt entwickelt:
Für die Ausschüttung gesperrt sind gemäß § 268 Abs. 8 HGB Beträge in Höhe von TEUR 31,5 (i. VJ. 31,5). Die ausschüttungsgesperrten Beträge sind durch frei verfügbare Rücklagen gedeckt. 5. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen Im Sonderposten für Investitionszuwendungen werden zum einen Investitionszulagen gemäß § 2 InvZuG und zum anderen Investitionszuschüsse aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" ausgewiesen, wobei die ertragsmäßige Berücksichtigung der Investitionszulagen und -zuschüsse zeitanteilig über die Auflösung entsprechend dem Abschreibungsverlauf der begünstigten Investitionsobjekte erfolgt. 6. Sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind folgende Posten enthalten:
Bei der Berechnung der Jubiläumsrückstellung ist keine Gehaltsdynamik berücksichtigt, da den Mitarbeitern fest einkommensunabhängige Einmalbeträge beim Erreichen des Jubiläums zugesagt wurden. Die Fluktuationshäufigkeit wurde entsprechend der Verhältnisse der Vergangenheit in der Berechnung berücksichtigt. Die Aufwendungen aus Aufzinsung der Rückstellung betragen TEUR 0,00 (i. VJ. TEUR 18,6). 7. Verbindlichkeiten Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel: Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von 7.268.555,08 durch Grundpfandrechte besichert. Der unter dem Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesene Betrag ist teilweise durch übliche Eigentumsvorbehalte von Lieferanten besichert. Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter Schwarzmüller Deutschland GmbH, sind im Posten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 1.649,6 enthalten, davon aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 32,5 und Sonstige in Höhe von TEUR 1.617,1. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 736,8 (i. VJ. TEUR 258,6) enthalten.
II. Posten der Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 45.024,7 verteilen sich nach den Tätigkeitsbereichen sowie nach geographisch bestimmten Märkten wie folgt:
Der Umsatz hat sich gegenüber dem Vorjahr um 12,80% verringert. 2. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind insbesondere Kostenerstattungen in Höhe von TEUR 316 (i. VJ. TEUR 318) davon ggü. verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 285,4 (i. VJ. TEUR 261,3) sowie Erstattungen KUG TEUR 359,6 (VJ TEUR 0,6) enthalten. 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Verwaltungskosten in Höhe von TEUR 1.254 (i. VJ. TEUR 1.663), Kosten der Warenabgabe in Höhe von TEUR 725,4 (i. VJ. TEUR 1.016,4) enthalten. 4. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsaufwendungen von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 176,4 (i. VJ. TEUR 112,9), aus langfristigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 114,4 (i. VJ. TEUR 133,3) sowie aus kurzfristigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 316,5 (i. VJ. TEUR 137,3) enthalten. 5. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag wird ein Aufwand aus Veränderung latenter Steuern in Höhe von TEUR 0,0 (i. VJ. TEUR 9,7) ausgewiesen. E. Sonstige Pflichtangaben I. Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen Art der finanziellen Verpflichtung
II. Abschlussprüferhonorar Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2023 beträgt TEUR 26,5. Der Abschlussprüfer hat ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen für die Gesellschaft erbracht. III. Konzernabschluss Die Gesellschaft ist Tochterunternehmen in einem mehrstöckigen Konzern. Das Mutterunternehmen des größten Konsolidierungskreises ist die Beate Paletar Beteiligungs GmbH, Eferding, Österreich. Die Gesellschaft wurde erstmalig zum 31.12.2022 in den Konzernabschluss der Beate Paletar Beteiligungs GmbH, Eferding, Österreich einbezogen. Der Konzernabschluss wird beim Landesgericht Wels, Maria-Theresia-Straße 12, 4600 Wels, Österreich offengelegt. Mutterunternehmen des kleinsten Konsolidierungskreises ist die Schwarzmüller Management & Service GmbH, Freinberg / Hanzing, Österreich. IV. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt Im Durchschnitt des Geschäftsjahres waren folgende Mitarbeiter beschäftigt:
Dazu kommen im Durchschnitt 23 Auszubildende, davon 13 gewerblich. V. Organe der Gesellschaft und Gesamtbezüge Als Geschäftsführer sind und waren bestellt: Lennart Kluge, Neuruppin seit dem 01.06.2021 Geschäftsführer (Produktionsmanagement) Roland Hartwig, Groß Ostheim bis 28.02.2023 Geschäftsführer bei Wilhelm Schwarzmüller GmbH, Freinberg, Österreich Wolfgang Köster, Schärding, Österreich vom 27.02.2023 bis 21.07.2023 Geschäftsführer bei der Wilhelm Schwarzmüller GmbH, Freinberg, Österreich Thomas Biringer, Aschach an der Steyr seit dem 21.07.2023 Geschäftsführer bei der Wilhelm Schwarzmüller GmbH, Freinberg, Österreich Herr Thomas Biringer wurde am 21.07.2023 zum alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer bestellt. Herr Thomas Biringer sowie Herr Lennart Kluge sind befugt, Rechtsgeschäfte mit sich selbst oder als Vertreter Dritter abzuschließen. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung i.S.v. § 285 Nr. 9 a HGB wird unter Bezug auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. VI. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Im April wird Thomas Biringer (COO) als zweiter Geschäftsführer der Hüffermann Transportsysteme GmbH abberufen, es folgt Wolfgang Muhri (CEO). Derzeit befindet sich die Schwarzmüller-Gruppe in Investorengesprächen über den Einstieg eines möglichen strategischen Investors, wobei auch die Abgabe einer Anteilsmehrheit in Betracht kommen könnte. Ziel der Gespräche und Verhandlungen ist eine strategische Unternehmensbeteiligung, wodurch durch Bündelung der Kompetenzen und der Marken ein ganzheitliches Angebot für die Kunden sowohl von Schwarzmüller als auch des Partners geschaffen werden soll. Durch gemeinsames Wachstum soll eine Mehrmarkenstrategie auf dem europäischen Markt generiert, die Resilienz weiter gestärkt und eine langfristig angelegte Unternehmenswertsteigerung der Unternehmen erreicht werden. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Ereignisse eingetreten, die Auswirkungen auf den Jahresabschluss zum 31.12.2023 haben. VII. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Neustadt / Dosse, den 28.06.2024 Hüffermann Transportsysteme GmbH Wolfgang Muhri, Geschäftsführer Lennart Kluge, Geschäftsführer
BestätigungsvermerkAn die Hüffermann Transportsysteme GmbH, Neustadt (Dosse): Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Hüffermann Transportsysteme GmbH, Neustadt (Dosse), - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hüffermann Transportsysteme GmbH, Neustadt (Dosse), für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 28. Juni 2024 Rödl
& Partner GmbH
gez. Fischl, Wirtschaftsprüfer gez. Fehlauer, Wirtschaftsprüfer ANGABEN ZUR FESTSTELLUNGDie Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 23. Juli 2024. |
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