Anke Dubberke Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nico Diel seit 4.12.2024 | Prokura |
Michael Stefan Albrecht seit 19.12.2022 | Prokura |
Nico Jennerke seit 27.10.2022 | Geschäftsführer |
Anke Dubberke seit 7.4.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 60.00% | |
| 35.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
KA-18 GmbHAufgelöst | 18.13% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
UD CHEMIE GmbHWörrstadtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023UD CHEMIE GmbH (UDC) - Hinter dem Turm 31 - 55286 WörrstadtWirtschafts-, Prognose- und Risikobericht Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufes Gegenstand des Unternehmens sind der Handel und die Veredelung von Rohstoffen jeglicher Art, speziell für die verarbeitende Lebensmittel-, Baustoff-, Pharma- und chemisch-technische Industrie. Der stetige Ausbau unserer Produktionsstätten zur Veredelung funktionaler Rohstoffe vor Ort ist, wie in den voran gegangen Lageberichten erläutert, weiter intensiviert worden. Durch ein breit aufgestelltes Angebot, kommend aus unserer Produktion sowie unseres Handelsgeschäftes, konnten wir in 2023 wiederholt > 50.000to in der verarbeitenden Industrie absetzen. Die Veredelung verschiedener Rohstoffe wie z.B. Fruktose, Zitronensäure, L+ Weinsäure, dl- Apfelsäure, Dextrose und deren Funktionalität, diente abermals zur Sicherung des Standortes auf insgesamt nun mehr fast 30.000m 2 Firmenareal. Langfristige Kundenbindung auf Win-Win Basis, der Ausbau des Angebotes an maßgeschneiderten Rohstoffveredelungen wie z.B.: Mischen, Mahlen, Sieben, Lagern, Lösen und Konfektionieren für alle Fokusindustrien sowie die territoriale Expansion, trugen ebenfalls zur Verbesserung der Wettbewerbssituation bei. Im Gegensatz zu vielen anderen Anbietern, finden diese Prozesse auch tatsächlich auf unserem Betriebsgelände und unter höchster qualitativer Leitung statt. Zweifelsohne optimiert diese Tatsache nicht nur das Kundenvertrauen sondern auch alle wirtschaftlichen Abläufe und stellt dadurch eine klare Wettbewerbsabgrenzung dar. Die Spezialisierung und Ausdehnung der Fertigungstiefe wurden weiter vorangetrieben. Das Portfolio an herzustellenden Produkten wurde nicht nur weiter vergrößert, es befinden sich außerdem weitere interessante Projekte in der Pipeline. Die noch in 2017 im Bau befindliche knapp 2.000m 2 große Produktionshalle wurde validiert, in 2018 in Betrieb genommen, in 2019 sehr ergebnisreich bewirtschaftet und 2021 -2023 qualitativ und quantitativ optimiert. Technisch, qualitativ und wirtschaftlich weiter verfeinert, konnten wir somit der verarbeitenden Industrie abermals mit individuellen, intelligenten Lösungen gerecht werden. Und das in einem durch die Globalisierung zunehmend transparenteren und somit für den gewöhnlichen, klassischen Handel immer minder werthaltigen puren Rohstoffabsatzmarkt. Die Umsatzerlöse 2023 lagen bei € 49.913.797,-- und es konnte ein Jahresüberschuss von € 2.519.098,-- erwirtschaftet werden. Wie schon seit der Gründung der UDC vor fast 40 Jahren, liegt der erfahrene und motivierende Fokus der GL operativ auf dem aktiven und effektiven Vertrieb und wird von 4 Vertriebsmitarbeiter*innen unterstützt. Mit dem Zugewinn 2 langjähriger Mitarbeiter und ehemaliger Azubis als geschäftsführender Gesellschafter bzw. Prokurist wurde das Durchschnittsalter der GL auf 45 Jahre (also um 9 Jahre) gesenkt und die Nachfolgeregelung eingeleitet. Kurze Wege und schnelle Entscheidungsfindungen zur Förderung der Firmenaktivität bleiben garantiert. Die Ausbildung und Leistungsfähigkeit aller ist sehr zielorientiert, äußerst engagiert und facettenreich. Die Key Products, wie alle organischen Säuren, Verdickungsmittel, Weinbaurohstoffe und das Contract Manufacturing, wurden weiterhin von der Geschäftsleitung ebenso direkt gesourct wie persönlich betreut und ausgebaut, so dass trotz aller Rohstoff-Holprigkeiten und dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine eine stabile und konstruktive Basis für einen wirtschaftlich erfolgreichen Einkauf und Vertrieb, sowie eine kontinuierliche Produktion garantiert werden konnten. Diese wache und marktnahe Orientierung hatte zur Folge, dass unsere Auftragslage und die Mengenabsätze quantitativ und qualitativ gesteigert wurden. Zu unterstreichen ist unser fachlich und grundsätzlich äußerst kompetentes, vertriebsorientiertes und fähiges Mitarbeiterteam. Alle unsere Mitarbeiter*innen überzeugen zudem meist seit Jahrzehnten und/oder nach Abschluss ihrer Ausbildung in unserem Unternehmen durch unerschöpfliche Loyalität und Leidenschaft und tragen damit als Säulen des Unternehmens zu dessen stetigem Erfolg bei. Auch in 2023 wurde wieder unermüdlich in die Weiterbildung unserer Mitarbeiter*innen investiert, um die langfristige fachliche Eignung und den gemeinsamen Erfolg zu sichern. Die Produktpalette der Rohstoffe, deren Herkunftsländer sowie Absatzmärkte und -branchen, wurden in den letzten Jahren risikoverstreut und zukunftsorientiert ergänzt. Sowohl in unserer Veredelungsmanufaktur als auch in unserer Handelssparte bieten wir unseren Kunden, im Rahmen einer Multiple-Sourcing Strategie, weiterhin meist 2 qualifizierte Rohstoffquellen zur Auswahl, die sich in Produktionsart und/oder -land, der Einkaufswährung bzw. der spezifischen Präferenz unseres Auftraggebers, den gewünschten risikomindernden, preisoptimierenden oder qualitätsverbessernden Konditionen anpassen. Unser Qualitätsmanagement ist vorbildlich. Durch klare Standards in Produktion und Auftragsabwicklung betreuen wir ca. 550 Kunden und ca. 30 Lieferanten im In- und Ausland individuell und kompetent. Durch ständige Überwachung und Analyse der Geschäftsabläufe in Form eines Risk Managements ist es uns gelungen, die Reklamationsquote bei weiterhin ungewöhnlichen <1% zu halten. Unsere Zertifizierungen sind: FSSC 22000 (HACCP), ISO 9001, GMP+, Star-K Kosher Halal und Sedex. Basierend auf diesen Standards unterliegen unsere Verfahren einer kontinuierlichen Verbesserung und stellen so, jederzeit auch nach außen hin sichtbar, die Qualität unserer Produkte und unseres Werkes sicher. Zudem entsprechen zwei unserer Produktionslinien den Anforderungen der IPEC-PQG GMP - For Pharmaceutical Excipients. Der Logistik- und Administrationsapparat funktionierte durch speziell hier ausgebildete, verantwortungsbewusste und hoch motivierte Mitarbeiter*innen und ein durch SAP Business One transparentes EDV-System ebenso reibungslos wie verkaufsfördernd. Der im Vergleich zu 2022 um 20% gesunkene Lagerbestand resultierte aus marktnaher Vorausschau, da sich die Rohstoffpreise und Lieferengpässe wieder relativierten. Die UD CHEMIE GmbH blieb hierdurch und dank einer sehr starken Lieferantenbindung der GL, der Administrations- und Einkaufsleitung, weiterhin äußerst wendig und konkurrenzfähig, was die enge Kundenbindung abermals intensivierte. Darstellung der Lage Die EK-Quote lag bei 51,5%, die EK-Rendite bei 28,24% und die Gesamtkapitalrendite bei 15,74%. In 2023 betrug der Zinsaufwand 207.747,-- und unsere Kreditverbindlichkeiten wurden alle stets vertragsgerecht bedient. Unsere Finanzlage ist sehr stabil. Wir verfügen über deutlich höhere Kreditlinien, als wir regelmäßig in Anspruch nehmen. Die Zusammenarbeit mit den finanzierenden Hausbanken ist sehr gut und ein regelmäßiger Austausch findet außerordentlich offen und konstruktiv statt. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen, Skontiermöglichkeiten werden meist genutzt. Forderungen werden möglichst innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Vermögenslage:
Wesentlichen Anteil daran hat unsere Konsolidierungspolitik, aufgrund derer die erwirtschafteten Ergebnisse weiterhin überwiegend im Unternehmen belassen werden. Kapitalstruktur:
Auch in 2023 waren Investitionen im Sachanlagenbereich erforderlich, um das Wachstum der Geschäftsaktivitäten, speziell die Verifizierung der Veredelungsprozesse, auf eine noch solidere Grundlage zu stellen und das Unternehmen in einem globalen Rohstoffmarkt immer mehr zu einer Veredelungsmanufaktur zu entwickeln. Die Abhängigkeit vom Rohstoffmarkt reduzierte sich dadurch in effizienter Art und Weise. Die Investitionen ins Anlagevermögen betrugen im Geschäftsjahr TEUR 933 und verteilen sich wie folgt:
In den Geschäftsjahren 2019-2022 wurden die Lösekapazitäten sowie die Flächen der entsprechenden Produktionshallen verdoppelt und eine weitere Lagerhalle für die hierfür benötigten Rohstoffe fertig gestellt. Ertragslage:
Chancen-, Risiken- und Prognosebericht 1.) Chancen Zur Sicherung des Standortes und dem weiteren Ausbau der Veredelungsprozesse wurde für die pharmazeutische, die oenologische und die Lebensmittelindustrie ab 2013 in den jeweiligen Anlagenbau prozess- und kapazitätserweiternd investiert und die Abläufe fortwährend auch in 2023 weiter optimiert. Diese Ausrichtung sollte sich als ideale Saat und Basis für die weitere Strategie des Unternehmens erweisen. Der weitere Ausbau verschiedener Produktionsstätten zur Veredelung funktionaler Rohstoffe vor Ort ist erklärtes Ziel der GL, d.h. die Neuausrichtung der Gesellschaft wird weiter vorangetrieben. Verstärkt werden diese Maßnahmen durch eine globale Ausweitung des Vertriebsnetzes, um auch weltweit führende Pharma- und Lebensmittelkonzerne als Kunden zugkräftig zu binden. Mit dieser Spezialisierung werden sowohl a) die Marktposition des Unternehmens, durch eine klare Abgrenzung vom Wettbewerb, wesentlich verbessert und b) die ohnehin starken und engen Kunden- sowie Lieferantenbeziehungen weiter aufgewertet als auch c) die Abhängigkeit von der Entwicklung des Rohstoffmarktes verringert. Verträge über unsere Veredelungen werden außerdem längerfristig als Abschlüsse beim Handel mit Commodities terminiert, was die Planungssicherheit für das Unternehmen weiter stärkt. Als systemrelevantes Unternehmen fokussierten wir uns weiterhin auf die in den letzten Geschäftsjahren getätigten Investitionen in den Standort und die installierten Veredelungsanlagen, ohne jedoch den Kern der Geschäftstätigkeit, den Handel mit unseren Qualitätsrohstoffen, zu vernachlässigen. Durch unser "Know-How" in der gesamten Supply-Chain bis hin zum Fertigprodukt gewährleisten wir unseren traditionellen und potenziellen Kunden eine zu ihren Gunsten preisstabile und vor allem sorgenfreie Versorgungssicherheit. Die Erweiterung der Geschäftstätigkeit in Richtung produzierendes Unternehmen bereichert unsere etablierten und schöpferischen Kunden maßgeschneidert. 2.) Risiken Lieferfähigkeit, Qualität sowie Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit haben in unserem Unternehmen oberste Priorität, um unseren guten Ruf als Problemlöser für unsere Kunden zu manifestieren. Die Beschaffung der wichtigsten Traditionsrohstoffe wurde mit dem Wachstum des Unternehmens auf mehrere Bezugsquellen ausgedehnt und sichert uns so einerseits die Versorgung und andererseits ein erhöhtes Vertriebspotential. Durch eine vielfältige, langjährige und persönliche Lieferanten- und Kundenstruktur, bleibt die UDC relativ unabhängig von einem Rohstoff oder z.B. wenigen großen Kunden, so dass gefährliche Monostrukturen auf der Angebots- und Abnehmerseite verhindert werden können. Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 84 Mitarbeiter*innen beschäftigt. Wir sind in der Nachwuchsförderung sehr engagiert, bieten 7 Ausbildungsberufe an und haben im Jahresdurchschnitt 4,5 Azubis ausgebildet. Zudem werden alle Mitarbeiter*innen kontinuierlich geschult und weitergebildet. Zur Minimierung von Ausfallrisiken sind ein effizientes Mahnwesen integriert und eine Warenkreditversicherung abgeschlossen. Die UDC verfügt außerdem über ein gepflegtes Versicherungsnetzwerk und ist im Besonderen für die höheren Risiken wie z.B. Haftpflicht, erweiterte Haftpflicht mit € 10.000.000,-- 2-fach abgesichert. Die Ergebnisse vergangener und aktueller Kundenaudits auf höchstem Niveau (Global Player aus der Lebensmittel- und Pharmaindustrie) bestätigen unsere Geschäftspolitik der absoluten Qualitätssicherung. Dadurch ist es uns gelungen den Kundenkreis zu erweitern, was unser Geschäftsrisiko reduziert und neue Entfaltungsmöglichkeiten schafft. 3.) Prognosen Vor diesem Hintergrund beurteilen wir sowohl die Entwicklung unseres Unternehmens als auch die Ausweitung und Stabilisierung der Geschäftsaktivitäten für 2024 als äußerst aussichtsreich, was wiederholt bestätigt, dass die breite Aufstellung der Gesellschaft eine strategisch wichtige und richtige Entscheidung war. Die betriebswirtschaftlichen Auswertungen können mittlerweile Tag genau erstellt und analysiert werden.
Wörrstadt, im Juni 2024 Anke Dubberke, Geschäftsführerin, CEO HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
3. AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft hat vom Wahlrecht Gebrauch gemacht, die neuen Schwellenwerte des § 267 HGB bereits auf das nach dem 31.12.2022 beginnende Geschäftsjahr anzuwenden. Der Jahresabschluss wurde demzufolge nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800,00 wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 II EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten - Ausleihungen zum Nennwert Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Sofern diese auf fremde Währung lauten, wurden sie zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 55.095,00 EUR. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern diese auf fremde Währung lauten, wurden sie zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter ist in der Geschäftsjahresabschreibung enthalten.
Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert Der in früheren Jahren entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert und planmäßig abgeschrieben. Er wird zum Erinnerungswert angesetzt (§ 285 Nr. 13 HGB). Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 279,00 EUR und resultiert aus dem Unterschiedsbetrag § 253 Abs. 6 HGB (Vergleichsberechnung Pensionsrückstellung). Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet (projected unit credit Method). Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 279,00 EUR (Vorjahr: 1.374,00 EUR) Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 3.328.975,11 EUR. Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:
Latente Steuern Die latenten Steuern beruhen auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gemäß § 274 HGB. Die sich bei der Berechnung der latenten Steuern ergebenden Steuerbe- und Steuerentlastungen wurden verrechnet. Der Saldo der sich daraus insgesamt ergebenden Steuerentlastung (aktive latente Steuer) beträgt 499,00 EUR. Von der Möglichkeit, einen Aktiv-Posten für latente Steuererträge zu bilden wurde kein Gebrauch gemacht. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen. Als Gründe hierfür sind die gegenwärtige Bonität und das bisherige Zahlungsverhalten der Begünstigten zu nennen. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 2.821.751,27 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 84,0 , alles Angestellte. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Gewährte Vorschüsse und Kredite an Mitglieder der Unternehmensorgane Zu den zu Gunsten einzelner Gesellschafter vergebenen Krediten wird ausgeführt:
Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 2.519.097,60 EUR. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von 6.420.176,22 EUR, der zu verwenden ist. Zur Ausschüttung ist ein Betrag von 1.000.000,00 EUR vorgesehen. Auf neue Rechnung werden 5.420.176,22 EUR vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Wörrstadt, 22. Mai 2024 gez. Anke Dubberke gez. Matthias Wruck gez. Dieter-Jürgen Ganter gez. Nico Jennerke sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 07.07.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die UD CHEMIE GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der UD CHEMIE GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der UD CHEMIE GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mainz, den 21. Juni 2024 C
oncept Renkes & Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Joachim Wittlich, Wirtschaftsprüfer |
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