Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 46062
Eingetragen
4.4.1996
Branche
Vermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Waren ohne ausgeprägten SchwerpunktTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Gegenstand
Die Durchführung von Frachtgeschäften und Speditionsgeschäften und die Vermittlung von derartigen Geschäften, sowie alle in Zusanmenhang mit dem Vorgenannten stehende Tätigkeiten. Die Gesellschaft ist in ganz Europa tätig, ausgenommen in Frankreich und Großbritannien.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Keith Broom
seit 26.11.2015
Geschäftsführer
John Michael Sutton
seit 17.3.2009
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Suttons International GmbH.

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.05.2021 bis zum 30.04.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021/22

Allgemeines

Suttons International GmbH ist eine Tochtergesellschaft von Suttons International Limited, Widnes/Großbritannien. Suttons International Limited erbringt weltweit Beförderungsleistungen für Flüssigkeiten und Gase.

Suttons International GmbH ist auf dem deutschen Markt seit 1996 tätig.

Allgemeine wirtschaftliche Lage

Die wirtschaftliche Entwicklung war auch im Geschäftsjahr 2021/22 geprägt durch das schwierige internationale und europäische Umfeld. Die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands und der Welt war insbesondere im Kalenderjahr 2021 und in geringerem Ausmaß auch im Kalenderjahr 2022 durch die Corona-Pandemie geprägt. Im Kalenderjahr 2022 hat der russische Angriffskrieg auf die Ukraine zudem zu gestiegenen Energiepreisen geführt, die insbesondere das produzierende Gewerbe belasten und mithin zu einem gesamtwirtschaftlichen Anstieg der Inflation geführt haben. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) konnte im Kalenderjahr 2021 dennoch um 2,7 % gegenüber dem Vorjahr und im Kalenderjahr 2022 um weitere 1,9 % gegenüber dem Kalenderjahr 2021 zunehmen. 1

Im Vergleich dazu stiegt das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in der Eurozone im Kalenderjahr 2021 um 5,2 % gegenüber dem Vorjahr und um weitere 3,5 % im Kalenderjahr 2022 gegenüber dem Kalenderjahr 2021. 2

Lage der Branche 3

Auch in den Jahren 2021 und 2022 stellt die Logistik Branche den größten Wirtschaftsbereich neben der Automobilwirtschaft und dem Handel dar.

Nach einem leichten Rückgang des Gesamtumsatzes der Logistikbranche im Jahr 2020 konnte das Wachstum der Vorjahre im Jahr 2021 wieder fortgesetzt werden.

Das Marktvolumen für Logistikdienstleistungen in Deutschland lag entsprechend dem ökonomischen Wachstum im Jahr 2022 nach der Bundesvereinigung Logistik (BVL) mit insgesamt € 319 Mrd. um 8,5 % über dem Vorjahr (Vorjahr: € 294 Mrd). Für 2023 ist der Gesamtumsatz der Logistikbranche um 2,5 % auf ca. € 327 Mrd. gestiegen. Für die Entwicklung des Marktvolumens ist neben den übrigen ökonomischen Einflussfaktoren insbesondere die Entwicklung der generellen wirtschaftlichen Lage entscheidend.

Lage der Gesellschaft

Insbesondere aufgrund der höheren Energiepreise und Frachtraten verzeichnete die Gesellschaft im Berichtszeitraum eine Zunahme des Umsatzes um 46,1 % von T€ 32.644 auf T€ 49.680.

Bei einer Materialaufwandsquote (Materialaufwand/Gesamtleistung) in Höhe von 85,1 % (Vorjahr 84,2%) hat der Rohertrag um T€ 2.031 bzw. 38,6% auf T€ 7.298 zugenommen.

Das Betriebsergebnis ist um T€ 2.437 auf T€ 4.263 gestiegen. Neben positiven Währungseffekten ist die Verbesserung auf die Steigerung der Umsatzerlöse zurückzuführen. Dementsprechend hat sich der Steueraufwand um T€ 642 auf T€ 1.242 erhöht. Insgesamt führte dies zu einem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 3.022, welcher um T€ 1.795 über dem Vorjahresergebnis von T€ 1.227 liegt.

Hauptsächlich getrieben durch die Zunahme von Leistungs- und Intercompany-Forderungen bei gleichzeitigem Aufbau der unfertigen Leistungen wurde das Working Capital (Differenz zwischen Umlaufvermögen und kurzfristigen Verbindlichkeiten einschließlich Rückstellungen) durch unterproportionale Zunahme der kurzfristigen Passiva im Berichtszeitraum um T€ 3.023 auf T€ 12.490 (Vorjahr: T€ 9.467) erweitert. Darin ist ein Rückgang der flüssigen Mittel um T€ 2.050 auf T€ 229 (Vorjahr: T€ 2.279) enthalten.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Gesellschaft fokussiert sich auf die finanziellen Leistungsindikatoren der Umsatzerlöse sowie des Betriebsergebnisses (Earnings before Interest and Taxes). Nicht finanzielle Leistungsindikatoren sind bei der Ausübung des Tagesgeschäfts von untergeordneter Bedeutung.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 5.310 auf T€ 23.688 erhöht. Der Anstieg der unfertigen Leistungen sowie der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um insgesamt T€ 7.361 entfällt mit T€ 6.023 auf den Zuwachs der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände. Die Erhöhung resultiert insbesondere aus der umsatzbedingten Zunahme den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um T€ 5.579 auf T€ 10.123 sowie der Forderungen im Unternehmensverbund um T€ 335 auf T€ 9.989. Demgegenüber sind die liquiden Mittel um T€ 2.050 auf T€ 229 (Vorjahr: T€ 2.279) gefallen.

Die Erhöhung des Eigenkapitals um T€ 3.022 resultiert aus dem Jahresüberschuss.

Die Steuerrückstellungen reduzierten sich um T€ 948 auf T€ 2.177 und betreffen neben dem Berichtsjahr das vorangegangene. Während die sonstigen Rückstellungen aufgrund der Zunahme der Geschäftsaktivität zum Geschäftsjahresende hin um T€ 3.188 auf T€ 8.869 (Vorjahr: T€ 5.682) zunahmen, sind die Verbindlichkeiten um lediglich T€ 48 auf T€ 152 gestiegen.

Die Eigenkapitalquote ist um 1,2 Prozentpunkte auf 52,7 % (Vorjahr: 51,5 %) gestiegen.

Finanzlage

Im Geschäftsjahr 2021/22 hat die Gesellschaft insgesamt einen negativen Cashflow von T€ 2.050 erwirtschaftet. Bei einem Jahresüberschuss von T€ 3.022 und einer Veränderung des Nettoumlaufvermögens um T€ 5.072 ergibt sich insgesamt ein Mittelabfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit von T€ 2.050. Die liquiden Mittel sind somit von T€ 2.279 auf T€ 229 gesunken.

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgte im abgelaufenen Geschäftsjahr aus der operativen Geschäftstätigkeit. Die Gesellschaft ist organisatorisch von der Gesellschafterin abhängig.

Ertragslage

Insbesondere aufgrund der höheren Energiepreise und Frachtraten sind die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 46,1 % bzw. T€ 15.036 gestiegen und liegen bei T€ 47.680 (Vorjahr: T€ 32.644).

Der Materialaufwand liegt mit T€ 41.720 um 48,2 % über dem Vorjahreswert, während die Bestandserhöhung mit T€ 1.339 (Vorjahr: T€ 766) auch über dem Vorjahreswert liegt. Dem Anstieg der Umsätze und Aufbau an Vorräten steht eine leicht erhöhte Materialaufwandsquote gegenüber und führte insgesamt zu einer Zunahme des Rohertrags um T€ 2.031 auf T€ 7.298 (Vorjahr T€ 5.267).

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um T€ 850 auf T€ 955 gestiegen und enthalten Währungsgewinne (T€ 864) sowie Erträge aus Weiterbelastungen (T€ 91).

Die Erhöhung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von T€ 3.424 um T€ 216 auf T€ 3.640 entfällt hauptsächlich auf die Zunahme der Konzernweiterbelastungen bei rückläufigen Währungsverluste.

Insgesamt zeigt sich das Betriebsergebnis (Earnings Before Interest and Taxes) mit T€ 4.263 um T€ 1.795 über dem Vorjahreswert, was zum Großteil auf die Umsatzzunahme sowie erhöhte sonstige betriebliche Erträge zurückzuführen ist. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind dementsprechend um T€ 642 auf T€ 1.242 gestiegen. Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss von T€ 3.022 (Vorjahr: T€ 1.227) ab.

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage der Suttons International GmbH und Vergleich des Ausblicks des Vorjahreslageberichts mit den tatsächlich erreichten Zahlen

Die Zunahme der Umsatzerlöse liegt leicht über den budgetierten Werten. Gestiegene Umsatzerlöse sowie positive Währungseffekte führten insgesamt zu einer deutlichen Steigerung des Betriebsergebnisses gegenüber der Vorjahresprognose.

Der Jahresüberschuss liegt mit T€ 3.022 um T€ 1.795 über dem Vorjahresergebnis und hat demnach um 146,4 % zugenommen.

Insgesamt wurden die Erwartungen der Geschäftsleitung übertroffen.

Mitarbeiter

Zum Geschäftsjahresende waren bei der Suttons International GmbH 11 Mitarbeiter (Vorjahr: zwei Mitarbeiter) beschäftigt.

Risiko- und Chancenbericht

Die Überwachung und Steuerung unserer Geschäftsaktivitäten liegt in der Verantwortung eines gut organisierten Management-Information-Departments der Suttons International Gruppe, welches direkt an das Management berichtet. Unser Ziel ist es, den wirtschaftlichen Erfolg der Gesellschaft sicherzustellen und gegenläufige Effekte oder negative Entwicklungen in einer frühen Stufe zu erkennen. Risiken entstehen mit Blick auf unsere Geschäftsaktivitäten und können makroökonomischer Herkunft sein oder aus der Gesellschaft resultieren. Dank des zeitnahen Reporting werden Informationen hinsichtlich Beschaffung, Verkauf und Finanzinformationen konsolidiert und Abweichungen von der erwarteten Geschäftsentwicklung und seinen Risiken regelmäßig dem Management kommuniziert. Basis ist eine tiefgehende Planung für das Folgejahr, die während des laufenden Geschäftsjahres erstellt wird; mögliche Konsequenzen von Veränderungen der Geschäftsentwicklung werden dabei beurteilt. Darüber hinaus werden gesamtwirtschaftliche Entwicklungen und branchenspezifische Situationen überwacht, wie z.B. die Entwicklung von Geschäftsaktivitäten oder Trends. Diese werden analysiert im Hinblick auf mögliche Indikatoren von Problemen für die Zukunft.

Die nachfolgend dargestellten Risiken werden entsprechend einem absteigenden Grad (etwaiger negativer) finanzieller Auswirkungen aufgeführt.

Grundsätzlich besteht aufgrund der Einbindung in der Suttons Gruppe eine hohe operative, organisatorische und finanzielle Abhängigkeit zur Muttergesellschaft, die sowohl Chancen als auch Risiken in sich birgt.

Risiken hinsichtlich der konjunkturellen Entwicklung bestehen in einer allgemeinen Eintrübung des globalen Marktwachstums. Mögliche außergewöhnliche konjunkturelle Auswirkungen durch gesellschaftspolitische Risiken wie des Angriffskrieges in der Ukraine wie des Nahost-Konflikt könnten zu Unterbrechungen der Lieferketten führen.

Der Markt ist sehr wettbewerbsintensiv. Der europäische Heimatmarkt ist fragmentiert, weil die Konkurrenten unserer Gesellschaft in wesentlich kleineren Einheiten operieren als wir. Auch der internationale Markt ist fragmentiert und die Gesellschaft steht im Wettbewerb mit einer Anzahl prominenter Transportunternehmen. Es wird erwartet, dass der Wettbewerb sich weiter durch Konsolidierung und Ausweitung der großen internationalen Transportanbieter intensiviert sowie durch den Eintritt neuer Wettbewerber als Ergebnis der günstigen Marktverhältnisse.

Beschaffungsrisiken bestehen für Suttons International GmbH nur indirekt, da wir die Dienstleistungen hauptsächlich von verbundenen Unternehmen beziehen. Da Suttons International GmbH keine eigenen Vermögenswerte in Deutschland hat, ist die Gesellschaft außerdem abhängig von Sublieferanten. Änderungen der Seefrachtraten oder Energiepreise können grundsätzlich an unsere Kunden weitergegeben werden.

Durch die ständige Zunahme der Vernetzung der IT-Systeme und der Notwendigkeit einer kontinuierlichen Verfügbarkeit von Informationen, können bei einem Ausfall von Rechnersystemen und Netzwerken IT-Risiken entstehen, die maßgeblichen Einfluss auf den betrieblichen Ablauf und die Geschäftstätigkeiten haben können. Durch das Vorhalten einer konzerninternen IT-Abteilung wird diesen Risiken begegnet und sichergestellt, dass die Systeme vor unberechtigtem Datenzugriff und Datenmissbrauch geschützt sind. Dies beinhaltet auch die Etablierung von Abwehrmaßnahmen für Cyber-Risiken inklusive der effizienten Aufdeckung und Behandlung allfälliger Attacken.

Weitere Risiken bestehen in Schwankungen des Wechselkurses, da diese Risiken nicht durch Finanzinstrumente abgesichert werden und die Beschaffung auf Grundlage von britischen Pfund Sterling durchgeführt wird.

Liquiditätsrisiken werden von der Unternehmensgruppe durch die Einbindung in die konzernweite Finanzierung erkannt und überwacht.

Mögliche Steuerrisiken, Wettbewerbsrisiken und das Kartellrecht werden überwacht durch eine ausgedehnte Rechtsberatung von Experten.

Umweltrisiken wird mit Qualitätskontrollmaßnahmen begegnet. Diese beinhalten die Zertifizierung unter Anwendung internationaler Standards.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind derzeit die einzige Bilanzposition mit einem möglichen Ausfallrisiko. Aus diesem Grund, im Zusammenhang mit einer aufmerksamen Kreditkontrolle, wird größter Wert auf die intensive Überwachung des allgemeinen Zahlungsverhaltens und von Kreditlinien gelegt.

Wachstumschancen sehen wir sowohl durch neue Kunden wie auch im Geschäft mit unseren bestehenden Kunden.

Zusammenfassende Würdigung der Risikolage

Es bestehen aus unserer Sicht keine wesentlichen Risiken, abgesehen von der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung, welche sämtliche Wirtschaftszweige betrifft, sollte Europa in eine erneute Rezession zurückfallen.

Ausblick (Prognosebericht)

Im unserem noch ungeprüften Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022/23 liegen die Umsatzerlöse bei rund € 47 Mio. bei einem Betriebsergebnis von € 0,2 Mio. Für 2023/24 haben sich die Umsatzerlöse sich aufgrund des Rückgangs der gesamtwirtschaftlichen Dynamik und des Preisniveaus rückläufig entwickelt, sodass die Umsatzerlöse bei etwa € 22 Mio. und das Betriebsergebnis bei etwa € 0,5 Mio. liegen werden. Für 2024/25 erwarten wir im Vergleich zu 2023/24 einen moderaten Rückgang des Umsatzes und einen moderaten/Rückgang des Betriebsergebnisses.

Wir möchten hervorheben, dass alle zukunftsgerichteten Aussagen grundsätzlich das Risiko bergen, dass die tatsächlichen Ereignisse von den Erwartungen der künftigen Entwicklung abweichen können, sofern die darin zugrunde gelegten Annahmen nichtzutreffend sind oder die erwähnten Risiken eintreten.

 

Düsseldorf, den 10. Februar 2025

John Michael Sutton, Geschäftsführer

Keith Broom, Geschäftsführer

1 Statistisches Bundesamt: Pressemitteilung Nr. N 032 vom 1. Juni 2023, Seite 2
2 OECD: Real GDP forecast, Seiten 1 und 2
3 Bundesvereinigung Logistik: Bedeutung der Logistik für die deutsche Wirtschaft, Seite 1

Bilanz zum 30. April 2022

Aktiva

30.04.2022
30.04.2021
A. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Unfertige Leistungen 3.092.691,60 1.754.109,48
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10.122.853,91 4.544.350,44
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 9.988.662,64 9.653.731,86
3. Sonstige Vermögengegenstände 254.414,36 144.943,13
20.365.930,91 14.343.025,43
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 229.097,58 2.279.335,05
23.687.720,09 18.376.469,96
B. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 1.713,15
23.687.720,09 18.378.183,11

Passiva

30.04.2022
30.04.2021
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital (DM 50.000,00) 25.564,59 25.564,59
II. Gewinnvortrag 9.442.695,60 8.216.141,83
III. Jahresüberschuss 3.021.734,69 1.226.553,77
12.489.994,88 9.468.260,19
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 2.176.740,48 3.124.834,87
2. Sonstige Rückstellungen 8.869.308,42 5.681.610,78
11.046.048,90 8.806.445,65
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 23.279,41 19.638,46
2. Sonstige Verbindlichkeiten 128.396,90 83.838,81
(davon aus Steuern EUR 126.799,83; Vorjahr EUR 78.506,14)
151.676,31 103.477,27
23.687.720,09 18.378.183,11

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Mai 2021 bis 30. April 2022

2021/22
2020/21
1. Umsatzerlöse 47.679.922,00 32.643.988,31
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen 1.338.582,12 766.087,44
3. Sonstige betriebliche Erträge 955.349,23 105.512,47
(davon aus Währungsumrechnung € 864.551,70; Vorjahr € 60.529,38)
4. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen -41.720.426,22 -28.143.443,20
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -287.386,42 -102.536,42
b) Soziale Abgaben -62.778,42 -19.173,65
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.639.829,35 -3.424.278,18
(davon aus Währungsumrechnung € 0,00; Vorjahr € 653.031,78)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.241.698,25 -599.603,00
8. Jahresüberschuss = Ergebnis nach Steuern 3.021.734,69 1.226.553,77

Anhang für das Geschäftsjahr 2021/22

I. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Die Suttons International GmbH, Düsseldorf, wird unter der Registernummer HRB 46062 bei dem Amtsgericht Düsseldorf geführt. Der Sitz der Gesellschaft befindet sich in Düsseldorf.

II. Allgemeine Angaben

Die Suttons International GmbH, Düsseldorf, ist zum Bilanzstichtag 30. April 2022 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Der Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften zum Teil in Anspruch.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB.

Das Geschäftsjahr läuft vom 1. Mai 2021 bis zum 30. April 2022.

III. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile gemäß § 255 Abs. 2 HGB. Des Weiteren werden angemessene Teile der Verwaltungskosten in die Herstellungskosten einbezogen, soweit sie auf den Zeitraum der Herstellung entfallen. Das Niederstwertprinzip wird beachtet.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Alle erkennbaren Risiken werden durch angemessene Wertberichtigungen abgedeckt.

Die liquiden Mittel werden zu Nominalwerten bilanziert.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen im Zeitpunkt der Jahresabschlusserstellung berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet:

Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz ermittelt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf körperschaft- und gewerbesteuerliche Verlustvorträge gebildet, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Für den bestehenden Aktivüberhang der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht.

IV. Angaben zur Bilanz

1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Wie im Vorjahr resultieren die Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen und betreffen den Gesellschafter.

2. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen im Wesentlichen Verpflichtungen für ausstehende Eingangsrechnungen und für Beratungskosten.

3. Verbindlichkeiten

Wie im Vorjahr haben sämtliche Verbindlichkeiten eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Geschäftsjahr 2021/22 keine periodenfremde Erträge (Vorjahr: T€ 45).

VI. Sonstige Angaben

1. Konzernabschluss

Die Thomas Cradley Group Holdings Limited, Widnes/Großbritannien, stellt für den kleinsten und zugleich größten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss auf, in den der Jahresabschluss der Gesellschaft einbezogen ist. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich und wurde beim englischen Companies House unter der Nummer 11456762 hinterlegt.

2. Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2021/22 und bis zur Erstellung des Jahresabschlusses:

Herr John Michael Sutton, Knutsfort/Großbritannien, CEO der Suttons International Ltd., Widnes/Großbritannien.

Herr Keith Broom, Shropshire/Großbritannien, CFO der Suttons International Ltd., Widnes/Großbritannien.

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt.

3. Bezüge der Geschäftsführung

Die Geschäftsführung hat im Berichtsjahr von der Gesellschaft keine Bezüge erhalten.

4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 175 (Vorjahr: T€ 16) aus Kfz-Leasingverträgen und Mietverträgen für Büroräume in Hamburg. Da das Büro von der Hamburger Niederlassung von Suttons International Limited genutzt wird, werden die Kosten an die Gesellschafterin weiterberechnet.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind in nachfolgender Tabelle dargestellt:

bis 12 Monate
T€
zwischen 1 bis 5 Jahre
T€
Gesamt
T€
Kfz-Leasing 17 46 63
Büromiete 52 60 112
69 106 175

5. Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt wurden sechs Arbeitnehmer (Vorjahr: ein Arbeitnehmer) beschäftigt.

6. Ereignisse von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses sind keine Sachverhalte nach dem Bilanzstichtag eingetreten, die einen wesentlichen Einfluss auf die Gesellschaft und auf die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben.

7. Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Düsseldorf, den 10. Februar 2025

John Michael Sutton, Geschäftsführer

Keith Broom, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Suttons International GmbH, Düsseldorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Suttons International GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 30. April 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2021 bis zum 30. April 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Suttons International GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2021 bis zum 30. April 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. April 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2021 bis zum 30. April 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 10. Februar 2025

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hedwig Schürmeyer, Wirtschaftsprüferin

ppa. Richard Hindmarsh, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 30. April 2022 wurde am 20. März 2025 festgestellt.

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