Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 630959
Eingetragen
28.7.1989
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieForschung und Entwicklung im Bereich BiotechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Gegenstand
Die Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der anwendergerechten Informatik, sowie der Vertrieb daraus resultierender Produkte, ferner die Beratung und Einsatzunterstützung von Unternehmen und der damit zusammenhängende Handel mit Hard- und Software und die Vermietung und Verpachtung und Grundstücken, grundstücksgleichen Rechten und Räumen sowie der Erfassung, Abrechnung und der genehmigungsfreie Handel mit Energien. Die Gesellschaft ist berechtigt, andere Unternehmen mit gleichem oder ähnlichen Gesellschaftszweck zu erwerben, sich an ihnen zu beteiligen oder die Verwaltung oder Vertretung solcher Unternehmen zu übernehmen. Die Gesellschaft darf Zweigniederlassungen im In- und Ausland errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Reinhold Egenter
seit 23.2.2017
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

Daten zu Gesellschaftern mit Minderheitsbeteiligung (natürliche Personen) sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

BYTEC Bodry Technology GmbH

Friedrichshafen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum 31. Dezember 2023

der Firma BYTEC Bodry Technology GmbH

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

Bytec ist ein IT-Spezialdistributor für Software- und Systemhäuser, Händler und IT5-Dienstleister. Unsere Kunden profitieren von unserer Expertise im Partnergeschäft mit IT-Infrastruktur, Software Defined Storage und Data Solutions. Wir unterstützen unsere Partner sowohl bei technischen als auch bei kaufmännischen Fragen, damit sie in ihren individuellen Projekten erfolgreich sind. Dabei sind wir überwiegend in Deutschland tätig und von den dort herrschenden Rahmenbedingungen betroffen.

Nach einer unzureichenden und schnell zu Ende gehenden Erholung der deutschen Volkswirtschaft fiel diese in eine leichte Rezession. Im gesamten Jahr 2023 betrug der Rückgang des preisbereinigten Bruttoinlandsproduktes (BIP) 0,2%, nach einem Wachstum von 1,8% im Vorjahr. Nur im ersten Quartal 2023 wurde noch ein leichter Zuwachs von 0,5% erzielt, in allen anderen Quartalen schrumpfte die Wirtschaftsleistung. Ein stärkerer Rückgang bei der Wirtschaftsleistung je Erwerbstätigen deutet auf eine allgemeine Abnahme der Produktivität und Effizienz hin, die nun schon mehrere Jahre anhält.

Der Rückgang im Jahr 2023 traf alle inländischen Bereiche. Lediglich der Außenbeitrag führte zu einem positiven Wachstumsbeitrag. Besonders rückläufig waren die Bruttoinvestitionen mit einem Rückgang um 1,8% im Vergleich zum Vorjahr. Speziell im zweiten Halbjahr wurden die Vorräte deutlich abgebaut. Da wir ganz überwiegend Geschäftskunden in Deutschland bedienen, waren für uns die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen besonders unvorteilhaft (Quelle: Statistisches Bundesamt: Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen vom 24. Mai 2024).

Das Marktvolumen des gesamten ITK-Marktes in Deutschland stieg im Jahr 2023 um 2,0% auf ein Gesamtvolumen von 215 Mrd. Euro. Beim für bytec relevanten Teilmarkt der IT-Hardware kam es zu einem Rückgang um 5,4% auf 52 Mrd. Euro, während der Markt für Software um knapp 10% wuchs (Quelle: ITK-Marktzahlen des Branchenverbandes BITKOM vom Januar 2024).

Der größte Umsatzanteil bei bytec entfällt auf Produkte des internationalen Marktführers Lenovo. Nach einem leichten Rückgang im Vorjahr schrumpfte der deutsche Distributionsmarkt mit Lenovo-Produkten im Jahr 2023 insgesamt um 19%. Bytec konnte dabei den eigenen Marktanteil mit 14% konstant halten. Im Bereich Lenovo Datacenter fiel der Umsatzrückgang etwas geringer als im deutlich größeren Bereich der Client-Produkte aus. Das umfangreiche Volumen des Lenovo-Marktes bietet uns noch ein großes Potential für Wachstum.

Bei unserem zweitgrößten Herstellerpartner Fujitsu Technology Solutions (Fujitsu) sanken die Umsätze über den Distributionskanal in Deutschland noch deutlicher um insgesamt 25%.

Im August 2023 veröffentlichte Fujitsu die Entscheidung, sich außerhalb Japans aus dem Client-Geschäft zurück zu ziehen. Bereits bis zum Jahresende wurde dieser Ausstieg zu großen Teilen vollzogen. Der Hersteller will sich nun voll auf das Datacenter-Geschäft konzentrieren. In diesem fortgeführten Bereich sind wir mit einem Marktanteil von 44% am deutschen Distributionsgeschäft mit deutlichem Abstand der größte Fujitsu-Distributor.

Die Konzentration auf wenige Hersteller ermöglicht eine tiefe Integration in deren Prozesse. Durch die damit einhergehenden Mehrwerte bei der Partnerbetreuung hat sich bytec eine gute Position im deutschen Markt erarbeitet. Passend zu den von uns vertriebenen Server und Storage Hardwareprodukten werden Softwarelösungen unter anderem des Storagespezialisten DataCore verkauft. Dieser Hersteller hatte im deutschen Markt einen erneuten Rückgang der Umsätze zu verzeichnen, der sich auch bei bytec mit 24% schwächeren Umsätzen zeigte. Weiterhin ist der Verkauf und die Wartung von IBM Middleware Software, vor allem der Informix Datenbanken, schon seit vielen Jahren in dieser Kombination ein Alleinstellungsmerkmal der bytec. Die Umsätze in diesem Bereich konnten um 16% gesteigert werden.

Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal der bytec ist ein Netz von Servicepartnern für Lenovo und Fujitsu-Produkte in Deutschland. Durch die Qualifizierung und die gemeinsame Serviceabwicklung erreicht der Servicepartner eine deutlich verbesserte Bindung mit seinen Endkunden. Ebenso stärken wir die Bindung der bytec-Servicepartner an uns als Distributor. Die Umsätze im Rahmen der Servicepartnerschaft konnten um 75% gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.

Ganzjährig konnten wir mit großzügigen Lagerkapazitäten, solider Finanzierung und frühzeitiger Beschaffung unseren Kunden eine gute Verfügbarkeit der Waren bieten. Im ersten Halbjahr erfolgte eine gezielte Anpassung der Lagerbestände an das allgemein geringere Umsatzvolumen. In Erwartung leicht steigender Umsätze mit Lagerartikeln erhöhten wir zum Jahresende unser Bestellvolumen und verzeichneten daher bereits wieder einen Anstieg des Vorratsvermögens.

Das Stammkapital wie auch die Eigentümerstruktur blieben im Vergleich zum Vorjahr unverändert.

2. Ertragslage

Parallel zum rückläufigen Marktvolumen der beiden Hauptlieferanten sank der Umsatz von 333 Mio. Euro im Vorjahr um 21% auf 264 Mio. Euro. Im ersten Halbjahr konnten noch gute Umsätze mit kundenspezifisch hergestellten Produkten erzielt werden, während Umsätze mit Lagerware im gesamten Jahr deutlich rückläufig waren. Insgesamt ist der Umsatzrückgang unbefriedigend. Er resultierte aus der hartnäckig langen Marktschwäche und wurde zuletzt durch den Ausstieg der Fujitsu aus dem Client-Geschäft noch verstärkt. Zufriedenstellend ist dagegen weiterhin die Marktstellung und Kundenbreite der bytec.

Da die Umsätze vom Hardwarebereich dominiert werden, wirkte sich vor allem dessen Rückgang um 21% auf den Gesamtumsatz aus. Außerhalb des Hardwarebereichs sanken die Umsätze um 12%. Dabei konnte der Umsatz mit Software leicht gesteigert werden, wobei insbesondere der Vertrieb von Monitoring-Software nicht nur monatlich wiederkehrende Umsätze bringt, sondern zusätzlich die Kundenbindung spürbar verbessern kann.

Wie in den Vorjahren wird der Umsatz fast ausschließlich (zu über 99%) in Deutschland erzielt und er verteilt sich auf eine breite Kundenbasis. Bei bytec kaufen laufend über 2300 IT-Dienstleister ein.

Die Aufwendungen für Material und Leistungen sanken um 21% auf eine Höhe von 253 Mio. Euro. Damit ist ein Rückgang des Rohertrags aus dem Handelsgeschäft von 12,5 Mio. Euro auf 11,0 Mio. Euro verbunden. Die Handelsmarge konnte leicht von 3,7% im Vorjahr auf nun 4,2% gesteigert werden. Die Steigerung der weiteren Aufwendungen um 13% war neben dem allgemeinen inflationärem Druck vor allem der Erneuerung der eigenen IT-Systeme geschuldet.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) fiel von 6,1 Mio. Euro im Jahr 2022 auf 2,0 Mio. Euro im Jahr 2023. Neben dem Wegfall der positiven Einmaleffekte im Jahr 2022 sind im Wesentlichen die absolut geringeren Roherträge und die Kostensteigerungen für diesen deutlichen Rückgang verantwortlich. Nach guten Erträgen in den Vorjahren ist das aktuelle Ertragsniveau nicht zufriedenstellend.

Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter stieg im Jahresverlauf von 88 auf 92 Vollzeitkräfte an. Zum Jahresende 2023 waren 88 Mitarbeiter beschäftigt. Zusätzlich wurden zehn Nachwuchskräfte im Rahmen einer betrieblichen Berufsausbildung oder zusammen mit der Dualen Hochschule Ravensburg ausgebildet. Wir investieren weiterhin in qualitativ gute Arbeitsplätze und in das Knowhow unserer Fachkräfte. Im Personalbereich stiegen die Aufwendungen im Vergleich zum Vorjahr um 6% auf nun 5,8 Mio. Euro.

Die Ertragssteuerbelastung sank von 1,7 Mio. Euro im Vorjahr auf 0,6 Mio. Euro im Berichtsjahr. Der Jahresüberschuss verminderte sich von 4,3 Mio. Euro im Vorjahr auf 1,5 Mio. Euro im Jahr 2023.

3. Finanzlage

Nach Jahren mit teils langen Lieferverzögerungen auf der Beschaffungsseite hat sich die Verfügbarkeit der Waren und deren Lieferzeit wieder normalisiert. Dadurch konnte im Jahresverlauf die zuvor bewusst erhöhte Lagerhaltung um 20 Mio. Euro auf 60 Mio. Euro zum 31.12.2023 reduziert werden. Auch nach der Reduktion des Vorratsvermögens auf ein angemessenes Niveau ist der Warenbestand mit einem Anteil von 55% der Bilanzsumme der größte Aktivposten.

Die Finanzierung erfolgt zu großen Teilen über die Lieferanten und berücksichtigt die meist langen Lieferwege. Durch die zum Stichtag 31.12.2023 überwiegend aktuellen Waren im Lagerbestand konnte das Vorratsvermögen vollständig aus den Lieferverbindlichkeiten finanziert werden. Im Jahresverlauf stiegen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 5 Mio. Euro auf 61 Mio. Euro.

Zum Ausgleich der laufenden und nicht immer kongruenten Schwankungen des Vorratsvermögens und der Lieferverbindlichkeiten stehen bei unseren Banken kontinuierlich ausreichende Kreditlinien zur Finanzierung zur Verfügung. Zum Stichtag 31.12.2023 wurden diese nicht in Anspruch genommen.

Das um 0,2 Mio. Euro auf 43,0 Mio. Euro gestiegene Eigenkapital ermöglicht uns weiterhin eine solide Eigenfinanzierung.

Nach verhältnismäßig hohen Investitionen in unsere E-Commerce-Lösung im Vorjahr sanken die Bruttoanlageinvestitionen von 1,2 Mio. Euro auf 0,6 Mio. Euro in 2023. Für den gesamten Finanzbedarf sind sie nur von untergeordneter Bedeutung.

Die freie Liquidität zum Stichtag 31.12.2023 war mit 7,9 Mio. Euro deutlich höher als im Vorjahr (1,2 Mio. Euro). Nachdem im ersten Halbjahr 2023 wegen des relativ hohen Lagerbestands kurzfristige Bankkredite in Anspruch genommen wurden, konnte darauf im zweiten Halbjahr verzichtet und freie Liquidität aufgebaut werden. Insgesamt erzielten wir ein positives Zinsergebnis in Höhe von 0,1 Mio. Euro nach einem negativen Zinsergebnis von 0,1 Mio. Euro im Vorjahr.

4. Vermögenslage

Das Eigenkapital stieg erneut von 42,8 Mio. Euro im Vorjahr auf 43,0 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote stieg - auch wegen des Rückgangs der Bilanzsumme - zum Stichtag von 36% im Vorjahr auf 40%.

Der Wert des Anlagevermögens reduzierte sich geringfügig um 0,2 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr. Der Anteil des Anlagevermögens an den gesamten Aktiva stieg von 6,3% auf 6,7%. Das Anlagevermögen ist zu 590% (Vorjahr 574%) durch Eigenkapital gedeckt.

An unserem Lagerstandort wurde in die technische Ausstattung und in eine Solaranlage auf dem Dach investiert. Daneben erfolgte eine Erneuerung der Büroausstattung unter ergonomischen Gesichtspunkten. Die Investitionen in das Anlagevermögen beliefen sich auf brutto 0,6 Mio. Euro bei Abschreibungen in Höhe von 0,8 Mio. Euro. Die Abschreibungen beziehen sich hauptsächlich auf die Firmengebäude, die Büroausstattung und die IT-Infrastruktur.

Das Umlaufvermögen konnte erneut etwas reduziert werden. So ging der Warenbestand um 26% auf 59,6 Mio. Euro nach 80,1 Mio. Euro zum Ende des Vorjahres zurück. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken zum Stichtag um 14% auf 19,7 Mio. Euro. Dagegen stiegen die sonstigen Vermögensgegenständen deutlich von 6,4 Mio. Euro im Vorjahr auf 13,7 Mio. Euro zum Jahresende 2023. Diese bestehen überwiegend aus zum Jahreswechsel ausstehenden Gutschriften für Bonus und Sonderpreise der Lieferanten und kurzfristigen Umsatzsteuerforderungen.

5. Chancen und Risiken

Die Forderungen sind überwiegend mittels einer Warenkreditversicherung abgesichert. Im Warengeschäft konnten die Forderungsausfälle wie in den Vorjahren außergewöhnlich gering gehalten werden.

Auch das hohe Vorratsvermögen ist auf dem Transportweg und an unserem Lagerstandort umfassend versichert. Laufend werden die Sicherheitsmaßnahmen am Lagerstandort überprüft und es wird kontinuierlich an deren weiteren Verbesserung gearbeitet.

Die sonstigen Rückstellungen sanken analog zum geringeren Umsatz von 1,9 Mio. Euro im Vorjahr auf 1,7 Mio. Euro im Jahr 2022 und betreffen mit 1,1 Mio. Euro im Wesentlichen Gewährleistungsrückstellungen.

Sämtliche erkennbare Risiken wurden durch Rückstellungen berücksichtigt. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind nicht erkennbar. Durch die straffe und übersichtliche Organisationsstruktur sowie den daraus resultierenden schnellen Informationsfluss kann die Geschäftsleitung wesentliche Risiken frühzeitig erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten.

Trotz starker Konsolidierungstendenzen im Markt unserer Kunden konnten wir uns mit über 2300 kaufenden Kunden eine breite Kundenbasis erhalten. Die Bedeutung einzelner Großkunden ist gering. Der Umsatzanteil des größten Kunden liegt bei 7%. Eine Abhängigkeit von einzelnen Kunden ist nicht gegeben.

Die Geschäftsentwicklung, vor allem die Entwicklung des Umsatzes, hängt maßgeblich von der Geschäftsentwicklung bei unseren Hauptlieferanten (Lenovo und Fujitsu) und insbesondere vom Markterfolg der von uns vertriebenen Produkte dieser Hauptlieferanten im deutschen Markt ab. Aktuell zeigt sich dies am zum Jahresende 2023 im Wesentlichen vollzogenen Ausstieg der Fujitsu aus dem Client-Geschäft in Europa.

6. Prognosebericht

Nach dem deutlichen Marktrückgang 2023 und dem damit verbundenen Umsatzrückgang ist nun eine Marktstabilisierung auf niedrigem Niveau erkennbar. In diesem Umfeld ist der Wegfall des Fujitsu Client-Geschäfts für uns eine besondere Herausforderung. Durch eine intensive Betreuung der ehemaligen Fujitsu-Partner beim Wechsel ihres Hardwareherstellers können wir die bestehende Kundenbasis zu einem großen Teil erhalten. Wir bauen unsere Marktanteile bei Lenovo Clients aus und haben zusätzlich den Vertrieb von HP Client Produkten gestartet. Dadurch konnten wir im ersten Halbjahr 2024 trotz des Wegfalls von Fujitsu ein Wachstum der gesamten Client-Umsätze erzielen.

Im Datacenter-Bereich steht dagegen eine Stabilisierung noch aus. Hier ist weiterhin eine Investitionszurückhaltung der Endkunden spürbar. Die schwierige Marktsituation in diesem an sich margenstärkeren Bereich sorgt für schwache Erträge, da viele Mehrwerte der bytec zusammen mit Datacenter-Produkten verkauft werden.

Mit der weiteren Stärkung unserer eigenen Programme b/flex (Storage Virtualisierung mit Dienstleistungsangeboten in allen Projektphasen), b/customized (maßgeschneiderte individuelle Systeme) und b/green (zertifizierte Datenlöschung und Wiederaufbereitung von Altgeräten) bieten wir unseren Kunden spürbare Mehrwerte. Darüber hinaus haben sich die neuen Programme b/expert, ein Programm zur Qualifizierung unserer Kunden, und b/convinced, ein umfassendes Programm für Demo-, Test- und Entwicklungsgeräte inzwischen etabliert.

Wir sind zuversichtlich, unsere Marktanteile ausbauen zu können, um dann bei einer Markterholung unsere Ertragskraft wieder steigern zu können.

Insgesamt gehen wir davon aus, den Wegfall der Fujitsu-Clients innerhalb nur eines Jahres weitgehend kompensieren und im laufenden Jahr bereits annähernd das Umsatz- und Ertragsniveau des Vorjahres erreichen zu können.

Mittelfristig steigern wir durch eine weitere Verbesserung unserer Prozesse unsere Effizienz und unsere Erträge. Dank unserer Kombination aus hoher Flexibilität und einer soliden Basis können wir unserer breiten Kundenbasis auch in Zukunft attraktive Leistungen anbieten und werden so am Markt langfristig erfolgreich sein.

 

Friedrichshafen, den 23. März 2024

gez. Reinhold Egenter

gez. Peter Schöbel

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 7.293.295,26 7.458.710,18
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.183.594,00 1.427.149,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.183.594,00 1.427.149,00
II. Sachanlagen 5.925.701,26 5.847.561,18
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.440.856,62 4.576.151,62
2. technische Anlagen und Maschinen 274.138,00 170.885,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 449.486,00 495.196,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 761.220,64 605.328,56
III. Finanzanlagen 184.000,00 184.000,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 184.000,00 184.000,00
B. Umlaufvermögen 100.931.616,41 110.635.589,06
I. Vorräte 59.580.166,27 80.106.056,68
1. fertige Erzeugnisse und Waren 59.580.166,27 80.106.056,68
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 33.476.139,58 29.307.233,99
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 19.732.528,63 22.940.354,77
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 94.377,44
2. sonstige Vermögensgegenstände 13.743.610,95 6.366.879,22
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 7.875.310,56 1.222.298,39
C. Rechnungsabgrenzungsposten 43.698,66 16.012,83
Aktiva 108.268.610,33 118.110.312,07

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 43.008.447,21 42.784.617,45
I. Gezeichnetes Kapital 4.000.000,00 4.000.000,00
II. Gewinnrücklagen 37.489.522,96 34.467.635,75
1. andere Gewinnrücklagen 37.489.522,96 34.467.635,75
III. Jahresüberschuss 1.518.924,25
IV. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 4.316.981,70
B. Rückstellungen 1.737.442,71 2.445.990,57
1. Steuerrückstellungen 9.930,00 532.249,54
2. sonstige Rückstellungen 1.727.512,71 1.913.741,03
C. Verbindlichkeiten 61.479.861,97 71.487.111,30
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 14.068.885,60
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 43.323,01 40.228,36
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 60.639.500,57 55.605.240,85
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 218.952,67 217.487,53
5. sonstige Verbindlichkeiten 578.085,72 1.555.268,96
davon aus Steuern 63.758,06 916.096,42
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 7.592,67 6.460,20
D. Rechnungsabgrenzungsposten 2.042.858,44 1.392.592,75
Passiva 108.268.610,33 118.110.312,07

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 263.593.750,59 333.024.487,08
2. sonstige betriebliche Erträge 1.336.552,04 2.884.524,66
davon Erträge aus der Währungsumrechnung 31.555,93 40.145,70
3. Materialaufwand 252.628.737,14 320.676.377,81
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 252.170.547,98 320.444.324,87
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 458.189,16 232.052,94
4. Personalaufwand 5.830.739,96 5.475.631,62
a) Löhne und Gehälter 4.902.350,03 4.600.075,27
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 928.389,93 875.556,35
davon für Altersversorgung 444,48 444,48
5. Abschreibungen 791.805,71 499.927,18
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 791.805,71 499.927,18
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.688.804,28 3.111.782,24
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 25.134,87 56.626,20
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 259.089,71 9.562,11
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 128.664,04 139.202,48
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 583.822,92 1.683.484,94
10. Ergebnis nach Steuern 1.536.818,29 4.332.167,58
11. sonstige Steuern 17.894,04 15.185,88
12. Jahresüberschuss 1.518.924,25 4.316.981,70
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.525.793,82
14. Einstellungen in Gewinnrücklagen 3.525.793,82
a) in andere Gewinnrücklagen 3.525.793,82
15. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 4.316.981,70

Anhang

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der BYTEC Bodry Technology GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: BYTEC Bodry Technology GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Friedrichshafen
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Ulm
Register-Nr.: 630959

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften linear vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800,00 wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert ausgewiesen. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert bewertet.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind mit dem Nennwert bewertet.

Das gezeichnete Kapital ist in voller Höhe einbezahlt. Der Ausweis erfolgt mit dem Nennbetrag.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das laufende Jahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte bei den Forderungen und Verbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

In den sonstigen Forderungen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr i.H.v. T€ 0,0 (Vorjahr: T€ 0,0) enthalten.

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Es bestehen zum Bilanzstichtag Forderungen gegenüber Gesellschafter in Höhe von T€ 0,0 (Vorjahr: T€ 0,0).

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen sind grundsätzlich mit dem vorsichtig geschätzten Erfüllungsbetrag angesetzt; alle bis zum Abschlussstichtag entstandenen und bis zum Tag der Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken sind berücksichtigt. Sie beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaubsguthaben, Gehaltsansprüche und Boni T€ 237,2 (Vorjahr: T€ 177,5), für ausstehende Rechnungen T€ 46,5 (Vorjahr: T€ 24,6), für Prozesskosten T€ 50,0 (Vorjahr: T€ 50,0), für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses und der Steuererklärungen T€ 50,0 (Vorjahr: T€ 50,0), sowie für Gewährleistungen T€ 1.054,0 (Vorjahr: T€ 1.332,0).

Angabe zu Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 31.12.2023
TEuro
kleiner 1 J.
TEuro
1 bis 5 J.
TEuro
größer 5 J.
TEuro
erhaltene Anzahlungen 43,3 43,3 0,0 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 60.639,5 60.639,5 0,0 0,0
gegenüber verbundenen Unternehmen 219,0 219,0 0,0 0,0
sonstige 578,1 578,1
Summe 61.479,9 61.479,9 0,0 0,0

Die Verbindlichkeiten setzen sich im Vorjahr wie folgt zusammen:

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2022 31.12.2022
TEuro
kleiner 1 J.
TEuro
1 bis 5 J.
TEuro
größer 5 J.
TEuro
gegenüber Kreditinstituten 14.068,9 14.068,9 0,0 0,0
erhaltene Anzahlungen 40,2 40,2 0,0 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 55.605,2 55.605,2 0,0 0,0
gegenüber verbundenen Unternehmen 217,5 217,5 0,0 0,0
sonstige 1.555,3 1.555,3 0,0 0,0
Summe 71.487,1 71.487,1 0,0 0,0

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 63,8 (Vorjahr T€ 916,1) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von T€ 7,6 (Vorjahr T€ 6,4) enthalten.

Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert.

Daneben bestehen handelsübliche Eigentumsvorbehalte von Lieferanten.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB.

Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:

Tätigkeitsbereich Umsatz
T€
Hardwareumsätze 254.058
Softwareumsätze 6.551
Wartungserlöse und sonstige Umsätze 3.901

Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach geographisch bestimmten Märkten entfällt, da die Gesellschaft ihre Umsatzerlöse zu über 99% im Inland erzielt.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag belasten vollumfänglich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung belaufen sich auf T€ 25,1 (Vorjahr: T€ 56,6), die Erträge aus der Währungsumrechnung wiederum betragen T€ 31,6 (Vorjahr: T€ 40,1).

Außerplanmäßige Abschreibungen

Die außerplanmäßigen Abschreibungen betreffen die geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau und belaufen sich auf T€ 71,8.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Mit Gesellschafterbeschluss vom 24.08.2023 wurde am 25.08.2023 eine Ausschüttung in Höhe von Euro 1.295.094,51 aus dem Jahresüberschuss des Jahres 2022 vorgenommen.

Der verbleibende Jahresüberschuss 2022 in Höhe von Euro 3.021.887,19 wurde gemäß dem Gesellschafterbeschluss vom 24.08.2023 in voller Höhe in die Gewinnrücklage II eingestellt.

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung die folgende Ergebnisverwendung für das Jahr 2023 vor:

Der Jahresüberschuss in Höhe von Euro 1.518.924,25 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 92 (Vorjahr: 88) Beschäftigte im Unternehmen tätig.

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Josef Peter Richard Schöbel, Dipl. Volkswirt, Konstanz

Reinhold Egenter, Dipl. Informatiker, Windach

Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt.

Das Wahlrecht gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen.

Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar für Abschlussprüfungsleistungen beträgt T€ 13,5.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

An folgenden Unternehmen bestand eine Beteiligungsquote von mindestens 20%:

Name Sitz Beteiligungsquote
%
Eigenkapital 31.12.2023
T€
Jahresergebnis
T€
Sperling Naturprodukte GmbH Friedrichshafen 100 217,7 1,7

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag sind nicht eingetreten.

 

Friedrichshafen, 23. März 2024

gez. Reinhold Egenter

gez. Peter Schöbel

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 23.07.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir mit Datum vom 03. Juli 2024 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die BYTEC Bodry Technology GmbH 88045 Friedrichshafen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der BYTEC Bodry Technology GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BYTEC Bodry Technology GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vorn 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkelt des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung. Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsuneile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit Ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen. wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Intümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsverrnerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss. seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

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