AMR Trading Germany GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-Metallhalbzeug
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bernd Stichel seit 22.8.2018 | Geschäftsführer |
Andre Tonn seit 7.2.2008 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
ALS Consulting Services GmbH | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ALS Spaarmann GmbH (vormals: C. Spaarmann Logistics GmbH)Forst (Lausitz) (vormals: Forst)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021Gemäß § 289 HGB erstatte ich als Geschäftsführer der ALS Spaarmann GmbH mit Sitz in Forst zur Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes den nachstehenden Lagebericht: A GrundlagenDie ehemalige C. Spaarmann Logistics GmbH wurde durch Gesellschafterbeschluss am 06. Oktober 2021 in ALS Spaarmann GmbH umfirmiert. Die ALS Spaarmann GmbH verfügt über Niederlassungen in Forst und Frankfurt/Oder. Die Standorte Dinslaken und Hamburg sind mit dem Verkauf des Transportgeschäfts an die Rhenus Freight East GmbH übergegangen. Das ursprünglich fast ausschließlich auf Verzollungstätigkeiten spezialisierte Unternehmen wurde in den vergangenen Jahren zusätzlich in ein Logistikunternehmen mit Spezialisierung auf Transportdienstleistungen zwischen Westeuropa, den osteuropäischen und den GUS-Staaten und zunehmend auch Asien sowie Mittel- und Nah-Ost weiterentwickelt. Durch den Verkauf des Transportgeschäfts an die Rhenus Freight East GmbH zum 01. Januar 2021 konzentriert sich der Fokus der ALS Spaarmann GmbH wieder auf die Verzollungsaktivität. Ein besonderes Augenmerk legen wir in der weiteren Entwicklung insbesondere auf den Ausbau unserer ganzheitlichen Verzollungsdienstleistungen für Importe aus unseren Fokus-Abgangsrelationen sowie in die Erweiterung unserer Zollaktivitäten in Deutschland. B WirtschaftsberichtB.1 Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf B.1.1 Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland wuchs 2021 um 2,8%. Im vorangegangenen Krisenjahr, in dem die Produktion im Zuge der Corona-Pandemie teilweise massiv eingeschränkt worden war, ist die Wirtschaftsleistung noch um 4,6% gesunken. Damit konnte sich die deutsche Wirtschaft vom Einbruch des Vorjahres erholen, auch wenn die Wirtschaftsleistung des Vorkrisenniveaus noch nicht wieder erreicht wurde. Verwendungsseitig stabilisierten sich die privaten Konsumausgaben 2021 auf dem niedrigen Niveau des Vorjahres, die des Staates erhöhten sich um 3,4%. Ausrüstungsinvestitionen wuchsen um 3,2%, Bauinvestitionen um 0,5%. Die Erholung wirkte sich auch positiv auf den Außenhandel aus: Im Jahr 2021 wurden von Deutschland Waren im Wert von 1.375,5 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 1.202,2 Milliarden Euro importiert. Damit stiegen die Exporte gegenüber dem Vorjahr um 14,0% und die Importe um 17,1%. Die Außenhandelsbilanz schloss das Jahr 2021 mit einem Überschuss von 173,3 Milliarden Euro ab. Damit sank der deutsche Exportüberschuss im fünften Jahr in Folge. 2020 hatte der Saldo in der Außenhandelsbilanz noch +180,4 Milliarden Euro betragen. Hierbei ist allerdings einschränkend zu berücksichtigen, dass der Einfluss weltweit steigender Preise diese Entwicklung etwas relativiert. Im Vergleich zum Krisenjahr 2020, in dem die Produktion im Zuge der Corona-Pandemie teilweise massiv eingeschränkt war, hat sich die Wirtschaftsleistung im Jahr 2021 in fast allen Wirtschaftsbereichen erhöht. Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung stieg sowohl im verarbeitenden Gewerbe (+4,4%) als auch in den meisten Dienstleistungsbereichen deutlich an. Gemäß der vom Bundesverkehrsministerium in Auftrag gegebenen Mittelfristprognose mit Stand November 2021 ist der Gütertransport für das Gesamtjahr 2021 nach einem Rückgang in 2020 wieder gewachsen. Die transportierte Gütermenge wuchs im Schienenverkehr um 6,3% auf 381,3 Mio. t, bei Luftfracht auf 5,5 Mio. t (+18,9%) und beim Hauptträger der Güterverkehre, dem Straßengüterverkehr, auf 3,7 Mrd. Tonnen (+1,7%). In der Binnenschifffahrt wurde 2021 ein Wachstum um 4,0% auf 195,6 Mio. t verzeichnet 1 . Dies wirkte sich auch positiv auf das Verzollungsaufkommen aus. Insgesamt ist diese positive Entwicklung besonders bemerkenswert vor dem Hintergrund globaler Lieferkettenprobleme, die weltweit für Lieferverzögerungen und -engpässe gesorgt haben. B.1.2 Geschäftsverlauf Auch wir haben die Auswirkungen der Corona Krise zu spüren bekommen. Des Weiteren wurde das Transportgeschäft der ALS Spaarmann GmbH zum 01. Januar 2021 an die Rhenus Freight East GmbH verkauft. Der Umfang des operativen Geschäfts bei der ALS Spaarmann GmbH lag im Berichtsjahr unter dem Niveau des Vorjahres. Dies ist zu einem großen Teil durch den Verkauf des Transportgeschäfts an die Rhenus Freight East GmbH zu erklären. Allerdings wurden mit dem Verkauf des Transportgeschäfts durch die Fokussierung auf Verzollungsdienstleistungen neue Chancen eröffnet. Die Einbindung der ALS Spaarmann GmbH in die deutsche und europäische Struktur des Rhenus-Konzerns ermöglicht aus vertrieblicher, organisatorischer und produktiver Sicht weitere Chancen. Für die ALS Spaarmann GmbH, als der Verzollungsdienstleister für die östlichen Bundesländer innerhalb der Rhenus-Gruppe und speziell in Brandenburg, wurden darüber hinaus im Berichtsjahr verschiedene Maßnahmen zur Festigung und zum Ausbau der Strukturen ergriffen. B.1.3 Umsatzentwicklung Die Umsatzerlöse sind im Berichtsjahr deutlich gegenüber dem Vorjahr gesunken (-90,0%). Der Umsatz 2021 betrifft im Gegensatz zum Vorjahr ausschließlich den Bereich der Zollabfertigungen und ist auf die bereits unter Punkt B.1.2 genannten betriebswirtschaftlichen Veränderungen zurückzuführen. Das Verzollungsvolumen im Berichtsjahr ist im Vergleich zum Vorjahr gleichbleibend. B.1.4 Investitionen Wesentliche Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagenvermögens wurden im Berichtsjahr mit Ausnahme von Ersatzbeschaffungen nicht vorgenommen. B.2 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage B.2.1 Vermögenslage Die Bilanzsumme in Höhe von 14.032,3 T€ hat sich gegenüber dem Vorjahr um 6.422,1 T€ (84,4%) erhöht. Dies resultiert auf der Aktivseite der Bilanz im Wesentlichen aus der Zunahme der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 6.360,5 T€ (+193,1%). Die Zunahme der Cash-Pool-Forderung gegenüber der Rhenus SE & Co. KG resultiert im Wesentlichen aus dem verlängerten Zahlungsaufschub der Einfuhrumsatzsteuer und dem Verkaufserlös des Transportgeschäfts an die Rhenus Freight East GmbH. Die insgesamt erhöhte Mittelbindung zeigt sich auch in dem um 102,8% gestiegenen Umlaufvermögen wieder. Aufgrund der deutlich gestiegenen Bilanzsumme ist die Anlagenintensität von 16,6% auf 8,5% gesunken. Auf der Passivseite haben sich insbesondere die sonstigen Verbindlichkeiten deutlich um 6.370,3 T€ (+404,5%) erhöht. Dies resultiert in erster Linie aus der stichtagsbezogenen Erhöhung von Verbindlichkeiten gegenüber den Hauptzollämtern. Zudem sind die Steuerrückstellungen deutlich um 210,0 T€ angestiegen (+867,9%). Gegenläufig haben sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen entwickelt (-716,9 T€). Dies resultiert daraus, dass durch den Verkauf des Transportgeschäfts deutlich weniger Fremdleistungen in Anspruch genommen werden und daher auch die Verbindlichkeiten sinken. Alle Einflüsse zusammen zeigen sich an der verminderten Eigenkapitalquote von 40,7% (Vorjahr 63,2%). B. 2.2 Finanzlage Die Finanzlage hat sich gemäß den Liquiditätskennzahlen wie folgt entwickelt:
Die oben gezeigten Liquiditätskennzahlen haben sich im Berichtsjahr negativ entwickelt. Die Liquidität 1. Grades entwickelte sich durch die Abnahme der liquiden Mittel und die Zunahme des Fremdkapitals negativ. Auch die Liquidität 2. und 3. Grades hat sich negativ entwickelt, da die Verbindlichkeiten zwar nicht absolut, aber relativ gesehen stärker als die Forderungen angestiegen sind. Die Finanzlage bestimmt sich durch die Einbeziehung in das Cash-Pooling-System der Teilkonzernmutter. Zum Bilanzstichtag bestehen Cash-Pool-Forderungen in Höhe von 9.652,1 T€ (Vorjahr: 2.992,8 T€). Der Anstieg des Cash-Pool-Saldos gegenüber dem Vorjahr resultiert aus den bereits unter B.2.1 genannten Gründen. B.2.3 Ertragslage Die Gesamtleistung hat sich im Vergleich zum Vorjahr negativ entwickelt. Sie sank um 83,3% auf 2.842,9 T€ (Vorjahr: 17.050,5 T€). Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf den bereits unter Punkt B.1.3 geschilderten Punkt zurückzuführen. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass der Verkauf des Transportgeschäfts an die Rhenus Freight East GmbH einen Verkaufserlös in Höhe von 1.018,2 T€ in den sonstigen betrieblichen Erträgen zeigt. So sind die reinen Umsatzerlöse um 90,0% auf 1.700,2 T€ (Vorjahr: 16.928,1 T€) gesunken. Der Aufwand für bezogene Leistungen ist deutlich gegenüber dem Vorjahr um 99,2% auf 106,6 T€ (Vorjahr: 13.033,7 T€) gesunken. Begründet ist dies ebenfalls durch den Verkauf des Transportgeschäfts an die Rhenus Freight East GmbH. Der Personalaufwand ist um 66,6% auf 793,2 T€ (Vorjahr: 2.376,2 T€) im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Ursache hierfür ist in erster Linie die gesunkene Zahl der beschäftigten Mitarbeiter, da im Zuge des Verkaufs des Transportgeschäfts die dazugehörigen Arbeitsverhältnisse auf die Käuferin übergegangen waren. Ebenfalls reduzierten sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 38,3 % auf insgesamt 599,9 T€. Die Abnahme lässt sich im Wesentlichen auf den Rückgang von Leasingaufwendungen, Reise- und Telefonkosten sowie Rechts- und Beratungskosten zurückführen und steht ebenfalls größtenteils im Zusammenhang mit dem Verkauf des Transportgeschäftes. Die wesentlichen Ertragskennzahlen haben sich wie folgt entwickelt:
Die oben gezeigten Ertragskennzahlen haben sich alle deutlich positiv entwickelt. Dies ist durch das deutlich erhöhte Jahresergebnis zu erklären. Aufgrund der deutlich gesunkenen Umsatzerlöse ist das Rohergebnis im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr um 1.280,6 T€ (-31,9%) gesunken Die entsprechenden Kennzahlen dazu entwickelten sich wie folgt:
B.3 Gesamtbeurteilung der Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr Das Unternehmen verfügt über eine stabile Vermögens-, Finanz und Ertragslage. C Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und RisikenC.1 Chancen- und Risikobericht Die Risiko- /Chancenstruktur der Gesellschaft für das Folgejahr hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich geändert. C.1.1 Branchenrisiken und -chancen Zollrechtliche Bestimmungen, wie die Vergabe und Auslastung von Kontingenten in Bezug auf Im- und Exportwaren sind ebenfalls ein Faktor, der unsere Abfertigungsleistung beeinflusst. Eine aufgrund von Virus-Mutationen weiterhin stark zunehmende Verbreitung des Corona-Virus kann den internationalen Warenverkehr möglicherweise deutlich bremsen und zu einem Umsatzrückgang führen. Allerdings gehen wir von Nachholeffekten im weiteren Jahresverlauf aus. Des Weiteren beeinflussen politische Rahmenbedingungen und wirtschaftliche Unsicherheiten wie u.a. Handelskonflikte, Brexit und Wandel der Automobilindustrie die Konjunktur. Außerdem ist zu berücksichtigen, dass der Russisch-Ukrainische Krieg seit dem 24. Februar 2022 in der Ukraine verheerende Folgen nach sich zieht. Sämtliche Importe und Exporte sowohl in Russland als auch in der Ukraine sind gestoppt. Dadurch wird auch das Verzollungsaufkommen drastisch sinken. Wir verweisen hierzu auf unsere weiteren Ausführungen unter C. 1.2. Die Chancen liegen im Bedarf an Produkten, wie diversen Holzprodukten, Aluminium und Stahl und der Tatsache, dass dieser Bedarf auch künftig nur über den Import dieser und ähnlicher Produkte mit entsprechendem Bedarf / entsprechender Nachfrage gestillt werden kann. C.1.2 Unternehmensspezifische Chancen und Risiken Durch den Russisch-Ukrainischen Krieg werden für die Monate Januar bis Mai 2022 keine drastischen Umsatzrückgänge erwartet. Dies liegt in erster Linie an Verträgen, die bereits vor dem Beginn des Krieges in der Ukraine abgeschlossen wurden. Diese Verträge werden wie vereinbart erfüllt, sodass die Verzollungsleistung in diesen Monaten nicht abnehmen wird. Allerdings erwarten wir einen Umsatzeinbruch ab Juni 2022 um ca. 50% - 60%, da das Verzollungsaufkommen durch den Transportstopp in der Ukraine und in Russland immens abnehmen wird. Chancen werden dennoch beim Neukundengewinn im klein- und mittelständischen Sektor gesehen. C.1.3 Personalrisiken und - chancen Die ALS Spaarmann GmbH hat einen gefestigten Mitarbeiterstamm, welcher gut auf das Auftragsvolumen abgestimmt ist. Auch durch die fortschreitende Automatisierung besteht aktuell keine Nachfrage nach neuen Mitarbeitern. C.1.4. Finanzwirtschaftliche Risiken und Chancen Auf Grund der Tatsache, dass eine Vielzahl von kleinen und mittelständischen Betrieben zur Kundschaft gehört und dass Zölle, Umsatz- und Verbrauchsteuern in mehrfacher Höhe des generierten Umsatzes von der Berichtsgesellschaft vorgelegt werden, besteht ein erhöhtes Risiko von Zahlungsausfällen. Die Risiken bei der Realisierung der Kundenforderungen werden durch ein aktives Forderungsmanagement so gering wie möglich gehalten. Großrisiken werden konsequent versichert. Des Weiteren werden auf Grund des Russisch-Ukrainischen Krieges eine Vielzahl von Sicherheitsleistungen eingeholt, um das Forderungsausfallrisiko zu minimieren. Durch die Einbindung in das Finanzierungssystem der Teilkonzernmutter besteht keine direkte Abhängigkeit von Bankkrediten oder Bankkonditionen. 5 Risikomanagement Bei der Berichtsgesellschaft ist durch die Einbindung in den Konzern ein gruppenweites Risikomanagement implementiert. Mit Hilfe der kontinuierlichen Berichterstattung werden mögliche Risiken gezielt erfasst, systematisch bewertet und Bewältigungsstrategien zur Risikoabwehr oder -minimierung eingesetzt. C.1.6 Bestandsgefährdendes Risiko Insgesamt werden nach Betrachtung aller Chancen und Risiken gegenwärtig keine bestandsgefährdenden Risiken für die Folgejahre gesehen. C. 2 Prognosebericht Wir gehen davon aus, auch weiterhin auf einen gut ausgebildeten Mitarbeiterstamm an den strategisch wichtigen Standorten zurückgreifen zu können, um uns damit immer wieder entscheidende Vorteile im Wettbewerb zu unseren Marktbegleitern zu verschaffen. Hinsichtlich der Vermögenslage prognostizieren wir eine steigende Anlagenintensität. Es sind nur einige Ersatzinvestitionen geplant, allerdings wird eine deutlich niedrigere Bilanzsumme erwartet, was sich positiv auf die Anlagenintensität auswirkt. Die niedrigere Bilanzsumme wirkt sich auch sehr positiv auf die Eigenkapitalquote aus. Bei den Steuerungskennzahlen des Finanzbereichs prognostizieren wir bei der Liquidität 1. Grades auf Grund der Abnahme des Fremdkapitals eine positive Entwicklung. Bei den Kennzahlen der Liquidität des 2. und 3. Grades erwarten wir eine sehr positive Entwicklung auf Grund der relativ betrachtet stärkeren Abnahme des Fremdkapitals im Vergleich zur Abnahme der Forderungen gegenüber unseren Kunden und unseren Schwestergesellschaften. Vor dem Hintergrund des Russisch-Ukrainischen Krieges prognostizieren wir einen Umsatz und Rohergebnis deutlich unter dem Niveau des Vorjahres. Gleichzeitig wird auch in 2022 unsere Umsatzsituation durch die CORONA-Krise weiterhin belastet. Auch erwarten wir, dass die Personal- und Sachkosten weiterhin sinken werden. Personalmaßnahmen wie Kurzarbeit und temporäre Umgruppierungen der Arbeitnehmer in andere Gesellschaften sind bereits eingeleitet. Insgesamt rechnen wir mit einem leicht negativen EBITDA und Jahresergebnis, jeweils stark unter dem Niveau des Jahres 2021. Folglich prognostizieren wir für sämtliche Ertragskennzahlen wie Gesamtkapital-, Umsatz- und die Eigenkapitalrentabilität eine deutlich rückläufige Entwicklung.
Forst, den 6. April 2022 ALS Spaarmann GmbH Bernd Stichel, Geschäftsführer
1 BAG, Gleitende Mittelfristprognose für
den Güter- und Personenverkehr November 2021
Bilanz zum 31. Dezember 2021Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021
Anhang für das Geschäftsjahr 01.01. - 31.12.2021Amtsgericht Cottbus HRB 7896 I. GRUNDLAGENDie Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und 4 HGB. Die Gesellschaft hat mit Wirkung zum 8. November 2021 (Tag der Eintragung ins Handelsregister) ihre Firmierung von C. Spaarmann Logistics GmbH in ALS Spaarmann GmbH geändert. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde unter Beachtung des HGB, der weiteren rechtsformspezifischen Vorschriften, etwaigen gesellschaftsindividuellen Vorgaben sowie der Rethmann-Bilanzierungsrichtlinien aufgestellt. II. BILANZIERUNGS-, BEWERTUNGS- UND AUSWEISMETHODENIm Rahmen der Aufstellung des Anhangs werden für das Berichtsjahr 2021 die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB zum Teil in Anspruch genommen. Die Gliederungsschemata gemäß §§ 266 und 275 HGB wurden zur verbesserten Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage um folgende Positionen geändert: In der Bilanz:
In der Gewinn- und Verlustrechnung:
Die sonstigen Steuern werden zwecks Anpassung an international übliche Darstellungsmethoden nicht als eigenständige Position nach dem Ergebnis nach Steuern in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen, sondern sind in der Position sonstige betriebliche Aufwendungen enthalten. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Folgende Abweichungen von in Vorperioden praktizierten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Berichtsjahr vorgenommen:
Der Vorjahresausweis in der Bilanz wurde jeweils angepasst. Der Vorjahresausweis in der Gewinn- und Verlust-Rechnung wurde jeweils nicht angepasst. Die Ausweiswechsel wurden zur verbesserten, bzw. zur berichtigten Darstellung der Finanz- Vermögens- und Ertragslage vorgenommen. In der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind ansonsten jeweils die entsprechenden Vorjahresbeträge angegeben. Aktiva: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert. Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten, im Fall abnutzbarer Sachanlagen vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibung erfolgt näherungsweise gemäß dem tatsächlichen Nutzungsverlauf. Dabei kommt grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Lediglich im Bereich der Fahrzeuge wird weiterhin degressiv abgeschrieben, da dies dem tatsächlichen Entwertungsverlauf entspricht. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände dauerhaft ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Folgende Nutzungsdauern sind den Abschreibungen der einzelnen Sachanlagegruppen zugrunde gelegt worden:
Zugänge zu Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Die Anschaffungskosten umfassen auch Nebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Dem Vermögensgegenstand direkt zurechenbare Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Abgänge von immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten und den aufgelaufenen Abschreibungen zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens verbucht. Zugänge an Geringwertigen Wirtschaftsgütern bis 250 € (bis 2017: 150 €) werden direkt als sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 250 € (bis 2017: 150 €) und 800 € (bis 2017: 410 €) werden aktiviert und sofort im Monat des Zugangs voll abgeschrieben. Hierbei wird im Anlagengitter der Totalabgang nach 6 Jahren unterstellt. Bei den Finanzanlagen sind die Beteiligungen zu Anschaffungskosten bewertet. Der Ansatz von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erfolgt grundsätzlich zu Nennwerten; alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Einzelrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wird bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zusätzlich eine Pauschalwertberichtigung des Forderungsbestandes (ohne Umsatzsteuer) vorgenommen. Wenn die zivilrechtlichen Voraussetzungen für das Bestehen der Aufrechnungslage gegeben sind, werden Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit Verbindlichkeiten gegenüber demselben Unternehmen miteinander verrechnet. Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt zu Nennwerten. Ausgaben, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, sind im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines aus Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag kombinierten Steuersatzes. Eine sich insgesamt ergebende passive Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer ausgewiesen. Für eine sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird das Aktivierungswahlrecht ausgeübt. Der Ausweis erfolgt dann unter den aktiven latenten Steuern. Passiva: Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert. Bei der Bildung der Steuer- und sonstigen Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung notwendig ist. Alle Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. Währungsumrechnung: Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten bis zu einem Jahr sowie Kassenbestände und Bankguthaben in fremder Währung werden mit dem Devisenmittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Entstehende Gewinne und Verluste werden ergebniswirksam berücksichtigt. Langfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten bestehen zum Abschlussstichtag nicht. III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZAnlagevermögen: Das Anlagengitter gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist dem Anhang als Anlage beigefügt. Die Gesellschaft hält eine Beteiligung nach § 271 Abs. 1 HGB von 4,76 % an der FIZ GmbH - Frankfurt Interessengemeinschaft der Zollspediteure, Jacobsdorf. Deren Eigenkapital betrug 3.080,36 € zum 31.12.2020 und das Jahresergebnis 2020 betrug 199,94 €. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände: Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Eigenkapital: Das im Handelsregister eingetragene gezeichnete Kapital beträgt 25.000,00 € (Vorjahr: 25.000,00 €). Im Eigenkapital ist ein Betrag in Höhe von 5.794,80 € (Vorjahr: 14.800,00 €) aus der Aktivierung latenter Steuern zur Ausschüttung gesperrt. Verbindlichkeiten: Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind unbesichert. IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGSonstige betriebliche Erträge: Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Wechselkurseffekte in Höhe von 21,55 € (Vorjahr: 4.933,37 €). Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Buchgewinne in Höhe von 7.058,00 € aus dem Abgang des Anlagevermögens im Rahmen des Verkaufs des Transportgeschäfts an die Rhenus Freight East GmbH. Außergewöhnliche Erträge: In den Positionen sonstige betriebliche Erträge der Gewinn- und Verlustrechnung sind außergewöhnliche Erträge in Höhe von 1.018.200,00 € aus dem Verkauf des Transportgeschäfts an die Rhenus Freight East GmbH enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen: Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Wechselkurseffekte in Höhe von 166,94 € (Vorjahr: 10.832,41 €). Weiterhin sind unter dieser Position auch die sonstigen Steuern von 9.571,59 € (Vorjahr: 18.091,98 €) erfasst. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag: In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Aufwendungen aus der Veränderung bilanzierter latenter Körperschaftsteuer in Höhe von 9.005,20 € (Vorjahr: 0,00 €) und aus der Veränderung bilanzierter latenter Gewerbesteuer in Höhe von 0,00 € (Vorjahr: 7.400,00 €) enthalten. V. VORGÄNGE VON BESONDERER BEDEUTUNG NACH DEM SCHLUSS DES GESCHÄFTSJAHRESZwischen Bilanzstichtag und Erstellung des Jahresabschlusses sind keine wertbegründenden Geschäftsvorfälle von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. VI. ERGÄNZENDE ANGABENArbeitnehmerzahlen: Im Jahr 2021 waren durchschnittlich beschäftigt:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen: Als wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB sind nach Art und Betrag zu nennen:
VII. BEZIEHUNGEN ZU VERBUNDENEN UNTERNEHMEN UND BETEILIGUNGSUNTERNEHMENMitgliedschaft im Konzern: Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird gemäß §§ 290 ff. HGB in den Konzernabschluss der Rhenus SE & Co. KG mit Sitz in Holzwickede, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, sowie in den Konzernabschluss der Rethmann SE & Co. KG mit Sitz in Selm, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss der Rethmann SE & Co. KG ist beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers einzureichen und im elektronischen Bundesanzeiger bekannt machen zu lassen. VIII. ANGABEN ZU GESELLSCHAFTSORGANENDer Geschäftsführung der Berichtsgesellschaft gehören an:
Auf die Angabe der Vergütung für die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Forst (Lausitz), den 6. April 2022 ALS Spaarmann GmbH Die Geschäftsführung Bernd Stichel Anlagengitter für das Geschäftsjahr 01.01. - 31.12.2021
Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ALS Spaarmann GmbH (vormals C. Spaarmann Logistics GmbH), Forst (Lausitz) Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ALS Spaarmann GmbH (vormals C. Spaarmann Logistics GmbH), Forst (Lausitz), - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ALS Spaarmann GmbH (vormals C. Spaarmann Logistics GmbH) für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, den 25. April 2022 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Stefan Wienands, Wirtschaftsprüfer ppa. Manuela Broser, Wirtschaftsprüferin Der Jahresabschluss zum 31.12.2021 wurde am 23.06.2022 festgestellt. |
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