HEV UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ulla Hohenhaus seit 19.11.2020 | Prokura |
Dominik Michael Hermann Herschlein seit 1.4.2009 | Geschäftsführer |
Andreas Kauth seit 6.8.2007 | Prokura |
Olaf Dr. Munz seit 2.2.2006 | Prokura |
Thomas Dr. Konrad seit 2.2.2006 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HERWE GmbHSinsheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023HERWE GMBH, SINSHEIMI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die HERWE GmbH ist ein junges, innovatives und stark expandierendes Familienunternehmen mit Partnern in der gesamten Industrie. Wir entwickeln, produzieren und vermarkten Hautschutz-, Hautreinigungs- und Hautpflegeprodukte für den Einsatz im produzierenden Gewerbe. Ferner beliefern wir Kunden aus verschiedenen Bereichen der chemischen Industrie mit fettchemischen Roh- und Verarbeitungshilfsstoffen. 2. Forschung und Entwicklung Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist die Entwicklung von Hautschutz-, Hautreinigungs- und Hautpflegeprodukten. Unsere bisherigen Entwicklungstätigkeiten werden in Zukunft konsequent fortgeführt. Dadurch wird die Produktpalette auch im Geschäftsjahr 2024 erweitert und unser bestehendes Sortiment den Ergebnissen der Entwicklungstätigkeiten angepasst und aktualisiert. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 ist die deutsche Wirtschaft um -0,3 % geschrumpft (Vorjahr +1,8 %). Die Entwicklung im Exportbereich lag bei -1,8 % (2022: +3,2 %). Die privaten Konsumausgaben sind in 2023 um -0,8 % zurückgegangen (2022: +4,6 %). Die Konsumausgaben des Staates haben sich um -1,7 % (2022: +1,1 %) verringert. Die Prognosen für das Wirtschaftswachstum im Jahr 2024 liegen bei ca. +0,2 % bei sinkendem Inflationsdruck. Diese wird mit ca. 2,5 % bis 3,0 % für das Jahr 2024 prognostiziert. In Folge der weiterhin sehr fragilen weltwirtschaftlichen Lage ist allerdings auch nicht auszuschließen, dass die deutsche Wirtschaft im Jahr 2024 nochmals leicht schrumpfen könnte. 2. Geschäftsverlauf Wir blicken auf ein schwieriges Geschäftsjahr zurück. Die Umsatzentwicklung lag unter dem Vorjahresniveau. Das Jahresergebnis ist demnach auch gesunken. Unsere Ergebnisprognose im Lagebericht des Jahres 2022 ist eingetreten. Die Personalkosten sind im abgelaufenen Jahr leicht gestiegen. Die Eigenkapitalquote ist zufriedenstellend. Das Anlagevermögen der Gesellschaft ist vollständig durch Eigenkapital finanziert. Der Jahresüberschuss betrug im Berichtszeitraum 171 TEUR. 3. Lage 3.1. Ertragslage Die Gesellschaft befindet sich im Umfeld eines harten Wettbewerbs. Nach wie vor sind Prozessverbesserungen im Qualitätsmanagement, bei der Materialbeschaffung, in der Fertigung und in der Entwicklung auf der Tagesordnung. Die Umsatzerlöse haben sich im Geschäftsjahr 2023 um 18 % verringert. Die Materialaufwendungen liegen mit T€ 11.941 unter Vorjahresniveau (T€ 14.999). Die Personalaufwendungen sind um 5 Prozentpunkte auf T€ 3.217 gestiegen. Das Rohergebnis von T€ 6.249 liegt somit T€ 1.644 unter dem Vorjahr. 3.2. Finanzlage Aufgrund der guten Finanzsituation der Gesellschaft sind kurzfristig keine Finanzierungen notwendig. Damit ist diese als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Das Eigenkapital liegt über Vorjahresniveau. Die Eigenkapitalquote beträgt 58,6 % (Vorjahr 50,2 %). Die liquiden Mittel betragen zum Stichtag T€ 1.065 (Vorjahr: T€ 1.627). Die Verbindlichkeiten werden weiterhin unter pünktlicher Einhaltung der Zahlungsfristen getilgt. Im Geschäftsjahr wurde wieder kontinuierlich investiert. 3.3. Vermögenslage Die Vermögenslage und Kapitalstruktur sind im Geschäftsjahr unverändert gut. Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr auf T€ 10.445 verringert. Die Eigenkapitalquote liegt mit 58,6 % deutlich über dem Vorjahresniveau von 50,2 %. Die wesentlichen Posten auf der Aktivseite sind die Vorräte T€ 4.517 (Vorjahr: T€ 5.558) und das Anlagevermögen T€ 2.192 (Vorjahr: T€ 2.444). 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Unsere für die Steuerung des Unternehmens relevante finanziellen Leistungsindikatoren sind das Rohergebnis und der Jahresüberschuss. Der Jahresüberschuss beträgt T€ 171 und ist mit T€ 825 geringer als im Geschäftsjahr 2022. Das Rohergebnis liegt mit T€ 6.249 um T€ 1.644 unter dem Vorjahresniveau. 5. Gesamtaussage Insgesamt schätzen wir die Lage des Unternehmens als solide ein. III. Prognosebericht Für das Jahr 2024 erwartet die HERWE GmbH aufgrund der aktuellen gesamtwirtschaftlichen Lage ein stabiles Geschäft. Wir erwarten für das Jahr 2024 deshalb ein Rohergebnis und einen Jahresüberschuss auf dem Niveau des Vorjahres. Die generelle Auftrags- und Wirtschaftsentwicklung ist vor dem Hintergrund des Kriegsgeschehens in der Ukraine mit Unsicherheiten behaftet. Auch das Unvermögen der Politik die richtigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu setzen sowie der fehlende klare politische Kurs zur Vereinbarkeit von Ökologie und Ökonomie schüren gesamtwirtschaftliche Unsicherheiten, die auch Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit haben. IV. Chancen und Risiken 1. Risikobericht Lieferantenrisiken Am Beschaffungsmarkt bestanden teilweise Engpässe bei Vormaterialien. Die globalen Lieferketten waren nicht gestört. Die ungeklärte Situation an den Energiemärkten und die damit einhergehenden massiven Energiepreisverteuerungen stellen kein Risiko für unsere Gesellschaft dar. Wir begegnen dem mit langfristigen Energieverträgen und mit einer Diversifizierung der Energieerzeugung. Nichtsdestotrotz belasten die Energiekosten das Ergebnis. Eine Besserung ist 2024 in Sicht. Personalrisiken Der zunehmende Fachkräftemangel stellt branchenübergreifend eine Herausforderung dar, der uns in allen Bereichen betrifft. Wir versuchen dem Fachkräftemangel durch Ausbildung in den einschlägigen Berufen entgegenzuwirken. Liquiditätsrisiken Beim Management der Finanzpositionen verfolgen wir eine konservative Risikopolitik. Eine ausreichende Liquidität war im Geschäftsjahr 2023 jederzeit gesichert. Währungsrisiken bestanden zu keiner Zeit, da größtenteils in Euro fakturiert wurde. Geschäftsgefährdende Risiken bestanden zu keiner Zeit. Fremdwährungspositionen werden gleichzeitig mit entsprechenden Gegenpositionen abgesichert. Elementarrisiken Gegen versicherbare Elementarrisiken ist unser Unternehmen abgesichert. 2. Chancenbericht Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir mit gleichbleibender Entwicklung der Ertragslage. Die Auftragsentwicklung im ersten Halbjahr ist auf Vorjahresniveau. Potential für weiteres Wachstum ist dennoch gegeben. Dem Wettbewerb am Markt versuchen wir durch qualitativ hochwertige und innovative Produkte, Erfahrungen, Zuverlässigkeit und Kundenorientierung zu begegnen. Unser Managementsystem (Überwachung nach ISO 9001) garantiert dabei einen optimalen Ablauf der Geschäftsprozesse. Eine GMP-gerechte, fortschrittliche Fertigungstechnik und effiziente Logistikabläufe ermöglichen eine hohe Qualität und Verfügbarkeit der Produkte. 3. Gesamtaussage Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Als weitere Sicherheit haben wir unsere Forderungen versichert. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen bezahlt.
Sinsheim, den 29. November 2024 HERWE GmbH Dominik Herschlein BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Aufstellung des Jahresabschlusses der HERWE GmbH, Sinsheim, erfolgt gemäß dem Handelsgesetzbuch in der jeweils gültigen Fassung. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beachtung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt worden (§§ 265 Abs. 1 S. 2, 266 ff. HGB). 1.1 Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Fremdkapitalzinsen wurden bei der Bewertung nicht einbezogen. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Aufwendungen für Entwicklung wurden nicht aktiviert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Fremdkapitalzinsen wurden bei der Bewertung nicht einbezogen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten - Ausleihungen zum Nennwert Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Für die Ermittlung der Anschaffungskosten wird das Verbrauchsfolgeverfahren nach der Fifo-Metode angewendet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken mit dem Nominalwert bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet (§ 256a HGB). Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) sowie das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die Bilanzierung von Bewertungseinheiten beruht auf dem Prinzip, dass vergleichbare Risiken aus einem Grundgeschäft durch gegenläufige Wertänderungen oder Zahlungsströme eines Sicherungsgeschäfts wirtschaftlich neutralisiert werden. Deshalb sind nicht realisierte Gewinne und Verluste in dem Umfang und für den Zeitraum unberücksichtigt, in dem sich die gegenläufigen Wertänderungen oder Zahlungsströme aus Grund- und Sicherungsgeschäft ausgleichen. Sicherungsinstrumente werden als eine Bewertungseinheit mit dem Grundgeschäft betrachtet, sofern die Voraussetzungen für die Bildung von Bewertungseinheiten erfüllt sind. Für die Angabe der Marktwerte wird der Betrag herangezogen, welcher bei einer unterstellten Auflösung des Sicherungsgeschäfts zum Bilanzstichtag zu- bzw. abfließen würde. Da die Sicherungsgeschäfte marktübliche, handelbare Finanzinstrumente umfassen, wird der Marktwert aus Marktnotierungen ohne Verrechnung mit etwaigen gegenläufigen Wertentwicklungen aus zugrunde liegenden Grundgeschäften abgeleitet. Soweit sich aus der Verrechnung der Wertänderungen von Grundgeschäft und Sicherungsinstrument, die sich auf das abgesicherte Risiko beziehen, ein Verlustüberhang ergibt, wird dafür aufwandswirksam in eine Rückstellung für Bewertungseinheiten gebildet. Die bilanzielle Abbildung der wirksamen Teile der gebildeten Bewertungseinheiten erfolgt nach der Einfrierungsmethode. 2.2 Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. 3. Angaben zur Bilanz 3.1 Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
3.2 Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). 3.3 Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von Euro 210.313,97 (Vorjahr: Euro 152.589,71). 3.4 Verbindlichkeiten Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ist durch Bürgschaften, Sicherungsübereignungen und Grundschulden gesichert. 3.5 Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 882.781,75 sonstige finanzielle Verpflichtungen.Hiervon werden Euro 437.223,39 im Jahr 2024 fällig und Euro 445.558,36 in den Jahren 2025-2028. Es handelt sich hierbei um Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen. 4. Sonstige Angaben Von den Erleichterungen der §§ 274a, 288 HGB wurde Gebrauch gemacht. 4.1 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt: Arbeitnehmergruppen Arbeiter Angestellte Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 4.2 Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
4.3 Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
4.4 Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Bilanzgewinn in Höhe von € 6.093.799,40 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. 4.4.1 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. 4.5 Unterschrift der Geschäftsführung
Sinsheim, den 29.11.2024 Dominik Herschlein Geschäftsführer/in sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 29.11.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die HERWE GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HERWE GmbH bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HERWE GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie, ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, 29. November 2024 Keiper
& Co. KG
Seibel, Wirtschaftsprüfer Dr. Guldan, Wirtschaftsprüfer |
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