Peter Grampp GmbHLiquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht Würzburg HRB 6008
Eingetragen
27.10.1997
Branche
Einzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerEinzelhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Gegenstand
ist der Handel mit Kfz und Zubehör und der Betrieb einer Reparaturwerkstätte.

Historie

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Management

NameRolle
Peter Grampp
seit 10.11.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Peter Grampp
Lohr
250.000 DM
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Automobil Center Peter Grampp GmbH

Lohr a. Main

Jahresabschluss zum 31.12.2006

A. Geschäftsverlauf

1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Eine positive Bilanz des Autojahres 2006 hat der Autohandel in Deutschland gezogen. "Das gute Ergebnis des letzten Quartals entschädigt für die eine oder andere Enttäuschung", sagte ein Sprecher des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes in einer ersten Stellungnahme.

Das vierprozentige Wachstum bei den PKW-Neuzulassungen sei ein über den Erwartungen liegendes Ergebnis. Zweistellige Pluszahlen in den Monaten November und Dezember hätten zu dem Jahresergebnis von 3,47 Millionen PKW-Neuzulassungen geführt.

Marginal verbessert haben sich nach Darstellung des Kfz-Verbandes die betriebswirtschaftlichen Ergebnisse im Autohandel, der nach vorläufigen Ergebnissen seine Umsatzrendite vor Steuern auf knapp ein Prozent im Durchschnitt verbuchen werde. Die positive Stimmung im Handel werde leicht getrübt durch starke Auftragsrückgänge von rund zehn Prozent im Dezember 2006. Dies bestätige, dass man sich im PKW-Handel auf eine Konjunktur-Delle für den Start ins neue Autojahr einstellen müsse, nachdem im letzten Quartal des Vorjahres zwischen 60.000 und 70.000 vorgezogene Käufe erfolgt seien.

Ein funktionierendes Service- und Teilegeschäft war auch 2006 für den traditionellen Händlerbetrieb das stabile Fundament seiner Rentabilität. Auch wenn die Umsätze teilweise stagnierten, so blieb doch der erwirtschaftete Deckungsbeitrag auf gewohntem Niveau.

2. Umsatz- und Geschäftsentwicklung

Auch unser Unternehmen konnte von der guten Neuwagenkonjunktur im Jahr 2006 profitieren. Die von uns vertretenen Marken VW und AUDI konnten bundesweit Ihren Marktanteil ausbauen und gehörten damit zu den Gewinnern am deutschen Automarkt. Diesen Effekt konnten wir auch in unserem lokalen Markt umsetzen. Sicherlich hat auch die Erhöhung der Mehrwertsteuer viele Käufer motiviert, die Fahrzeuganschaffung noch vor dem 31.12.2006 zu realisieren.

Die Auslieferungen von Neuwagen aber auch Gebrauchtwagen konnten wir im Vergleich zum Vorjahr erheblich steigern:

Veränderung zum VJ in Stück

VW PKW + 43%
AUDI + 51%
Gebrauchtwagen + 20%

Diese Leistung spiegelt sich im Gesamtumsatz unseres Autohauses nieder, der um 23,5% auf Euro 15.266.473,54 gestiegen ist und damit den höchsten Umsatz in der Unternehmensgeschichte darstellt. Diese Umsatzsteigerung hatte auch positive Auswirkungen auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, welches sich von Euro 59.591,63 auf Euro 149.560,67 erhöhte.

Im Bereich Service konnten wir den Umsatz um 8% steigern, im Bereich Ersatzteile und Zubehör wurde das Niveau des Vorjahres erreicht.

3. Personal- und Sozialwesen

Im Betrieb Lohr wurden zwei Mechatroniker nach Abschluss der Ausbildung ab Februar 2006 in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen. Wir möchten dadurch unseren Servicebereich ausbauen um schneller und flexibler auf Kundenaufträge reagieren zu können. Ansonsten gab es keinerlei wesentliche Veränderungen. Schwankungen sind auf Zu-/Abgänge im Bereich Auszubildende zurückzuführen.

4. Vorgänge von besonderer Bedeutung

Im April 2006 haben wir nach entsprechenden Umbauten plangemäß den Umzug unseres VW/AUDI-Servicebetriebes in Karlstadt vom Standort Würzburger Straße in unseren bestehenden Mercedes-Benz Betrieb, Am Hammersteig 1, vollzogen. Somit konnten wir mit einer überschaubaren Investition unseren Kunden ein zeitgemäßes Ambiente zum einen, und unseren Mitarbeitern ein modernes Arbeitsumfeld schaffen. Den Anforderungen des Herstellers an einen CI-gerechten Auftritt vor Kunde wurde ebenso Rechnung getragen, so dass am Standort Karlstadt mittelfristig keine größeren Investitionen mehr zu erwarten sind.

Im Juli 2006 wurde vor dem Hintergrund der vom Hersteller geforderten Markentrennung mit dem Bau eines separaten AUDI-Schauraums begonnen. Die Fertigstellung und der Einzug erfolgte im Januar 2007. In diesem Zuge wurde am selbigen Standort Bürgermeister-Dr.-Nebel-Straße in Lohr das bisherige Gebrauchtwagenterrain in die neukonzipierte Außenanlage eingebunden, welcher dem weiteren Ausbau des Geschäftsbereiches Gebrauchtfahrzeuge dienen soll. Wie bereits bisher wird auf diesem großzügig angelegten Gebrachtwagengelände auch zukünftig das Gebrachtwagengeschäft des Autohauses Grampp GmbH, Mercedes-Benz, betrieben.

Am 14.06.2006 wurden wir Mitglied in der APM AG (Automobilpartner Mitte AG), einem Zusammenschluss 15 mittelständischer VW/AUDI-Autohäuser im Großraum Rhein-Main.

Neben Vorteilen im Einkaufsbereich profitieren wir hier von einem regen Erfahrungsaustausch der Partnerbetriebe untereinander, der Entwicklung innovativer Konzepte für den Automobilmarkt von morgen sowie einer größeren Angebotsvielfalt im Gebrauchtwagenbereich.

Bestehende Zweigniederlassungen:

VW/Audi Servicebetrieb, Am Hammersteig 1 in Karlstadt

5. Kennzahlen zur Vermögens- und Kapitalstruktur

AKTIVA Bilanz zum 31.12.2006 Bilanz zum 31.12.2005 Änderung ggü d. Vorjahr in.
TEuro % TEuro % TEuro %
Immaterielles Anlagevermögen 2,7 0,1 5,2 0,1 - 2,5 - 48,1
Sachanlagen 1.319,1 30,3 870,4 20,3 448,7 51,6
Finanzanlagen 17,3 0,4 0,0 0,0 17,3 100,0
Vorräte 2.165,5 49,7 2.275,5 53,2 - 110,0 - 4,8
Forderungen 481,1 11,1 428,9 10,0 52,2 12,2
Sonstige Vermögensgegenstände 334,8 7,7 400,2 9,3 - 65,4 - 16,3
Flüssige Mittel/Wertpapiere 32,5 0,7 285,5 6,7 - 253,0 - 88,6
Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 0,0 15,5 0,4 - 15,5 - 100,0
Summe Aktiva 4.352,9 100,0 4.281,2 100,0 71,7 1,7
PASSIVA Bilanz zum 31.12.2006 Bilanz zum 31.12.2005 Änderung ggü d. Vorjahr in.
TEuro % TEuro % TEuro %
Eigenkapital 105,4 2,4 0,7 0,0 104,7 14.957,1
Sonderposten mit Rücklageanteil 96,6 2,2 136,2 3,2 - 39,6 - 29,1
Rückstellungen 114,8 2,6 76,0 1,8 38,8 51,1
Kreditverbindlichkeiten 3.153,5 72,4 3.293,4 76,9 - 139,9 - 4,2
Lieferverbindlichkeiten 717,2 16,5 609,9 14,2 107,3 17,6
Verbundverbindlichkeiten 0,0 0,0 2,2 0,1 - 2,2 - 100,0
Sonstige Verbindlichkeiten 165,4 3,8 163,0 3,8 2,4 1,5
Summe Passiva 4.352,9 100,0 4.281,2 100,0 71,7 1,7

Die Eigenkapitalquote konnte durch Gewinnthesaurierung ggü. dem Vorjahr verbessert werden und beträgt inkl. Sonderposten mit Rücklagenanteil 4,6 v. H..

6. Betriebswirtschaftliche Kennzahlen

Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2006 mit einem Jahresüberschuss von Euro 104.772,10 (Vorjahresergebnis: Euro 36.329,97) ab.

Als Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wurden in 2006 Euro 149.560,67 erzielt. Im Vorjahr 2005 wurde demgegenüber ein Betrag von Euro 59.591,63 ausgewiesen.

Die Umsatzerlöse betrugen im Berichtszeitraum Euro 15.266.473,54. Sie haben sich gegenüber dem Vorjahr 2005 (Euro 12.360.700,06) um 23,5 % erhöht.

Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren in 2006 betrugen Euro 11.942.311,03 gegenüber Euro 9.468.851,48 im Vergleichszeitraum 2005. Die relative Änderung gegenüber 2005 betrug damit 26,1 %.

Der Einsatz an Vorführwagen von Euro 327.592,50 hat sich ggü. dem Vorjahr (Euro 214.522,50) um Euro 113.070,0 erhöht.

An Aufwendungen für bezogene Leistungen fielen im Berichtszeitraum Euro 341.740,82 an. Im Vorjahr belief sich der entsprechende Wert auf Euro 303.478,18. Dies entsprach einer Änderungsrate von 12,6 % gegenüber 2005.

Die Löhne und Gehälter 2006 betrugen Euro 1.144.376,50 gegenüber Euro 1.071.803,34 im Vergleichszeitraum 2005.

Dies entspricht einer Änderungsrate von 6,8 % und einem absoluten Änderungsbetrag von Euro 72.573,16.

An sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung fielen im Berichtsjahr Euro 384.268,81 an. In 2005 belief sich der entsprechende Wert auf Euro 322.179,61. Der Betrag der absoluten Änderung in Höhe von Euro 62.089,20 entspricht einer Änderungsrate von 19,3 %.

7. Zukünftige Entwicklung und Risiken der künftigen Entwicklung

Für das laufende Jahr 2007 erwarten wir einen Rückgang im Bereich Verkauf Neuwagen. Dies vor dem Hintergrund der in 2006 vorgezogenen Käufe aufgrund der MWSt-Erhöhung. Dieser Effekt war vom Verband erwartet worden und hat sich im 1. Quartal 2007 auch in unserem Autohaus negativ bemerkbar gemacht. Im Bereich Kundendienst- und Teilegeschäft rechnen wir mit stabilen Umsätzen. Im Bereich Gebrauchtwagen erwarten wir eine Umatzsteigerung von 5%, wobei in diesem Geschäftsfeld hier der Ertragsverbesserung die höhere Bedeutung beigemessen werden wird (Rendite vor Stückzahl). So werden wir z.B. das Buy-Back Geschäft drastisch reduzieren.

Durch die Aufnahme als GW-Plus Partner der AUDI AG können wir hier nicht nur auf bessere Einkaufskonditionen bei Werksdienstwagen zurückgreifen sondern haben auch eine kontinuierliche und professionelle Beratung im Bereich GW-Geschäft zur Verfügung, welche sich in steigenden Bruttoerträgen niederschlagen soll.

Für 2008 rechnen wir aufgrund der Neuvorstellung wichtiger Volumenmodelle (z.B. neuer Golf bei VW, neuer A 4 bei AUDI) wieder mit steigenden Umsätzen im Bereich Neuwagen. Auch die nach wie vor steigende Haltedauer der PKW in Deutschland (ca. 8 Jahre Durchschnittsalter) lässt auf Nachholeffekte im Handel hoffen.

Für den Bereich Service- und Teilegeschäft erwarten wir stabile Umsätze, die Zuwächse werden sich im Bereich der inflationsbedingten Preisanpassungen bewegen.

Die Bankkredite werden planmäßig zurückgeführt werden. Eine weitere Neuverschuldung ist zunächst nicht geplant.

Investitionen sind für die nächsten Jahre keine Wesentlichen geplant. Die Ausgaben werden sich im Rahmen notwendiger Ersatzbeschaffungen bzw. Reparaturarbeiten bewegen.

Mögliche Risiken bestehen insbesondere im Binnenmarkt durch das nicht einschätzbare Verhalten der Konsumenten. Mit den Automobilherstellern bestehen langfristige Verträge und es wurden die geforderten Voraussetzungen der Hersteller erfüllt. Die Produktpolitik der Automobilbauer erscheint viel versprechend und wir rechnen von dieser Seite nicht mit Risiken.

Bilanz

AKTIVA

Geschäftsjahr
Euro
Vorjahr
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.729,50 5.198,50
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 163.087,50 211.529,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 251.110,50 245.505,00
3. Geschäfts- und Vorführwagen 475.312,50 413.321,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 429.573,07 0,00
1.319.083,57 870.355,50
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 17.335,00 0,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 2.165.469,02 2.275.522,38
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 815.819,47 829.149,58
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 32.495,90 285.477,57
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 15.515,64
4.352.932,46 4.281.219,17

PASSIVA

Geschäftsjahr
Euro
Vorjahr
Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 127.822,97 127.822,97
II. Bilanzverlust - 22.385,92 - 127.158,02
B. Sonderposten mit Rücklageanteil 96.604,80 136.155,00
C. Rückstellungen 114.763,27 75.956,75
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.153.511,22 3.293.363,60
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 3.096.585,50 (Euro 3.263.234,94)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren Euro 37.517,74 (Euro 0,00)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 717.196,15 609.869,05
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 717.196,15 (Euro 609.869,05)
3. sonstige Verbindlichkeiten 165.419,97 165.209,82
4.036.127,34 4.068.442,47
- davon aus Steuern Euro 10.612,39 (Euro 16.366,52)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 20.376,46 (Euro 39.038,40)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 128.475,92 (Euro 125.235,16)
4.352.932,46 4.281.219,17

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01. Januar 2006 bis 31. Dezember 2006

Geschäftsjahr
Euro
Vorjahr
Euro
1. Rohergebnis 3.117.772,95 2.649.513,20
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.144.376,50 1.071.803,34
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 384.268,81 322.179,61
1.528.645,31 1.393.982,95
3. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 215.236,61 171.827,24
- davon auf Grund steuerrechtlicher Vorschriften Euro 6.008,00 (Euro 0,00)
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.066.298,47 854.121,63
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.942,03 6.012,48
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 161.973,92 176.002,23
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 149.560,67 59.591,63
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 33.358,00 7.938,41
9. sonstige Steuern 11.430,57 15.323,25
44.788,57 3.261,66
10. Jahresüberschuss 104.772,10 36.329,97
11. Verlustvortrag aus dem Vorjahr 127.158,02 63.487,99
12. Bilanzverlust 22.385,92 127.158,02

Allgemeine Angaben

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz gewählt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Aus Gründen der Klarheit wurde das Bilanzschema um die Positionen der Geschäftsfahrzeuge/Vorführwägen und Verbindlichkeiten an nahestehende Personen erweitert.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich der Vornahme steuerrechtlicher Maßnahmen

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Beteiligungen (Finanzanlagen) wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 410,00 Euro wurden voll abgeschrieben.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen.

Die Vorräte (Lagerbestände Fahrzeuge, Ersatzteile sowie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe) wurden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die in Arbeit befindlichen Aufträge wurden zu Herstellungskosten I (ohne Verwaltungskosten) angesetzt. Die Bestandsverminderung in Höhe von TEUR 6 (Vj.: TEUR 9) wurde wegen Geringfügigkeit nicht gesondert ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug von Pauschalwertberichtigungen angesetzt. Soweit erforderlich, wurden Einzelwertberichtigungen vorgenommen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe ihrer voraussichtlichen Inanspruchnahme angesetzt. Soweit handelsrechtlich zulässig, wurden im Einklang mit den steuerlichen Vorschriften stehende Berechnungsverfahren verwendet.

Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen und Finanzanlagen

Die einzelnen Bilanzposten des Sachanlagevermögens sind im beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich.

Erläuterung Sonderposten mit Rücklageanteil

Für geplante Investitionen in den Jahren 2007/2008 wurde ein Sonderposten mit Rücklageanteil (Ansparabschreibung gem. § 7g Abs. 3 EStG) in Höhe von 86.404,80 Euro gebildet.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind folgende Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Aus Pacht- und Leasingverträgen bestehen monatliche Verpflichtungen in Höhe von durchschnittlich 21.556,- Euro (davon Pacht für Gebäude 18.930,- Euro).

Gegenüber der Sparkasse Mainfranken Würzburg ist das Berichtsunternehmen am 29.09.2005 für ein nahestehendes Unternehmen eine gegenseitige, gleichlautende Bürgschaftsverpflichtung über Euro 800.000 für Betriebsmittelkredite eingegangen.

Betriebsmittelkredite bei Kreditinstituten sind durch selbstschuldnerische Höchstbetragsbürgschaften des Gesellschafters abgesichert.

Abschreibungen des Geschäftsjahres nach allein steuerrechtlichen Vorschriften

In den Abschreibungen sind Sonderabschreibungen nach allein steuerlichen Vorschriften (z. B. § 7g EStG) enthalten.

Erträge und Aufwendungen aus der Auflösung von und Einstellung in Sonderposten mit Rücklageanteil

Es wurde ein Sonderposten mit Rücklageanteil gewinnmindernd in Höhe von Euro 86.404,80 eingestellt. Gleichzeitig erfolgte eine gewinnerhöhende Auflösung über Euro 125.955,00.

Sonstige Pflichtangaben

Geschäftsführer war im Berichtszeitraum:

 

Peter Grampp, M.B.A. (Univ. of New York)

Von der Schutzklausel nach § 286 (4) HGB bezüglich der Vergütungen der Geschäftsführungsorgane wird Gebrauch gemacht.

Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer während des Geschäftsjahres (ohne Auszubildende):

Arbeitnehmer Gesamt:
gewerblich 16
kaufmännisch 26
Gesamt 42

Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006 und dem Lagebericht 2006 haben wir unter dem Datum vom 8. Juni 2007 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird:

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Automobil-Center Peter Grampp GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems sowie Nachweise über die Angaben der Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.

Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Aschaffenburg, den 8. Juni 2007

BVW - Berberich, Volk & Wengerter AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Dipl.-Kfm. Wolfram Volk, Wirtschaftsprüfer

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