Dietze & Schell Maschinenfabrik GmbH & Co. KG
Selbe AdresseMahl- und Schälmühlen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Pazdera seit 9.7.2007 | Vorsitzender des Vorstands |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Pazdera AGCoburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2018Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Entstanden aus dem Zusammenschluss der Firmen Pazdera, Thierron und Trostdorf verfügt die Pazdera AG über umfassende Erfahrungen im Stahl- und Metallbau und hat sich insbesondere im Bereich der Gebäudefassaden als langjähriger Partner von Systemanbietern erfolgreich positioniert. Das Leistungsspektrum der PAZDERA AG reicht von der Bauherrenberatung über die Planung bis hin zur Herstellung und Montage anspruchsvollster Fassadentypen. Das Produktportfolio der PAZDERA AG umfasst die Ausführung von Metall-Glasfassaden, Elementfassaden, konstruktivem Stahlbau, Gebäudehüllen mit eigens entwickelten Verkleidungsmaterialien, Brandschutz und Sicherheit am und im Gebäude sowie die Entwicklung, Fertigung und Montage von Maschineneinhausungen. Umfangreiche Erfahrungen in der Planung und Verarbeitung von Naturstein, Kunstglas, Holz und vieler anderer Materialien sowie diverser Funktionsbauteile an unseren Fassadenelementen ermöglichen es dem Unternehmen, die gesamte Gebäudehülle schlüsselfertig anbieten zu können. Die PAZDERA AG deckt diesen Leistungsumfang mit eigenen, langjährig erfahrenen und umfangreich geschulten Mitarbeitern ab. Das erfahrene Objektmanagement ist wichtiger Bestandteil für die erfolgreiche Umsetzung der Aufträge. Die PAZDERA AG ist in Deutschland und zunehmend auch international tätig. So wurden Bau- und Beratungsprojekte u.a. in den USA, Großbritannien, Spanien und Kasachstan erfolgreich abgewickelt. Forschung und Entwicklung Die Entwicklung von individuellen Maschinenverkleidungen für Großmaschinen ist fester Bestandteil des Produktportfolios. Produktsynergien zwischen dem Fassadenbau und dem Bereich der Maschineneinhausungen wirken sich positiv auf die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens aus. Zudem bietet die Marktaktivität in der Maschinenbaubranche die Möglichkeit, Risiken, die sich aus der Abhängigkeit der Baubranche ergeben, abzufedern. Auch weiterhin werden innovative Sonderlösungen unseres Hauses das Sortiment der Systemhersteller ergänzen und weltweit zum Einsatz kommen. Entwicklung, Forschung und Prüfungen werden insbesondere an Fassadenverkleidungen und Elementfassaden erfolgreich betrieben und durch Prüfzeugnisse anerkannter und güteüberwachter Prüfinstitute belegt. Unser zertifizierter Fassadenprüfstand unterstützt die Weiterentwicklung der eigenen Produkte. Wirtschaftsbericht Allgemeine wirtschaftliche Lage Die deutsche Wirtschaft ist knapp an einer Rezession vorbeigeschrammt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stagnierte im vierten Quartal 2018. Im dritten Quartal war die Wirtschaftsleistung um 0,2 Prozent geschrumpft und damit zum ersten Mal seit Anfang 2015. Die schwächere globale Konjunktur und der Handelskonflikt mit den USA belasteten die Exporte. Auch die Probleme der Autoindustrie mit dem neuen Abgasmessstandard WLTP hielten an. Im Gegenzug wurden auf Unternehmerseite wieder mehr investiert. Nach Einschätzung der Bundesbank hat die Wirtschaft vor allem dank eines starken Konsums die Trendwende geschafft. "Die deutsche Wirtschaft dürfte im Jahresschlussquartal 2018 wieder gewachsen sein, wenn auch nur verhalten", schrieben die Volkswirte der Bundesbank im jüngsten Monatsbericht. Impulse dürften vor allem vom privaten Verbrauch gekommen sein. Der Arbeitsmarkt präsentiere sich "weiter in hervorragender Verfassung". Viele Beschäftigte haben unter dem Strich mehr Geld zu Verfügung. Der private Konsum macht gut die Hälfte des BIP aus. Auch auf dem Bau herrsche nach wie vor Hochkonjunktur - trotz zuletzt eher verhaltener Wachstumsdynamik in diesem Bereich, erläuterten die Bundesbank-Ökonomen. Für das Gesamtjahr 2018 hatte das Statistische Bundesamt zunächst ein Plus von 1,5 Prozent errechnet - nach jeweils 2,2 Prozent Wirtschaftswachstum in den Boomjahren 2016 und 2017. Wirtschaftsforschungsinstitute, internationale Organisationen und die Bundesregierung hatten zuletzt ihre Wachstumsprognosen für die deutsche Wirtschaft gesenkt. Als Gründe wurden vor allem die Abkühlung der Weltwirtschaft, handelspolitische Stürme sowie die Unwägbarkeiten des Brexits genannt. Die Bundesregierung erwartet für dieses Jahr eine Zunahme des Bruttoinlandsprodukts von 1,0 Prozent. In ihrer Herbstprognose war sie noch von einem Plus von 1,8 Prozent ausgegangen. Branchenentwicklung "Die Bau-Spitzenverbände erwarten für das Jahr 2018 eine nominale Wachstumsrate der Umsätze in der Sparte Wirtschaftsbau von 7 %, die 2019 nur leicht auf 6 % zurückgehen soll. Die Wachstumserwartungen für die deutsche Wirtschaft sind zwar nach unten revidiert worden, die deutsche Bauwirtschaft ist aber nur betroffen, wenn deutsche Industrieunternehmen aufgrund verschlechterter Absatzerwartungen im Ausland ihre Investitionen - darunter auch in Bauten - im Inland zurückfahren. Trotz einiger nach wie vor unerfüllter Wünsche im kommunalen Bereich, bleiben die finanzpolitischen Rahmenbedingungen für den öffentlichen Bau auch im neuen Jahr günstig. Es wird für 2018 ein nominales Umsatzplus im Bauhauptgewerbe in dieser Sparte von 5 % erwartet, das 2019 leicht auf 6 % zulegen sollte. Nach langen Jahren der Investitionszurückhaltung der öffentlichen Hand zeigt sich nun wieder ein deutliches Wachstum der Bautätigkeit bei Bund, Ländern und Gemeinden. Vorreiter war der Bund, der von 2014 bis 2017 die Investitionen bzw. Investitionszuschüsse in Bundesfernstraßen, Eisenbahnen des Bundes, Bundeswasserstraßen und den kombinierten Verkehr von 10,3 auf 13,3 Mrd. Euro gesteigert hat. Auch die gute Entwicklung auf dem Bauarbeitsmarkt hält an. Die Zahl der Beschäftigten hat im Jahresdurchschnitt 2018 bei rund 832.000 gelegen, 20.000 oder 2,5 % mehr als im Vorjahr. Verglichen mit dem Tiefpunkt im Jahr 2009 mit 705.000 hat die Branche die Belegschaften um nahezu 20 % ausgeweitet. Somit hat auch der Bau seinen Beitrag zum Abbau der Arbeitslosigkeit und zur deutlichen Ausweitung der Erwerbstätigkeit geleistet. Für 2019 wird allgemein von einem weiteren Beschäftigungsaufbau in der Größenordnung von gut 2 % auf 850.000 Erwerbstätige ausgegangen. Geschäftsverlauf Wie auch in den vergangenen Jahren startet die Firma PAZDERA AG mit einem komfortablen Auftragsbestand in das neue Geschäftsjahr. Zum Jahresende waren die Auftragsbücher mit einem Bestand von 38,8 Mio. Euro gefüllt. So konnten in 2018 Aufträge in einem Wert von 11,2 Mio. Euro neu akquiriert werden, darunter auch drei Großprojekte mit einem Gesamtvolumen von 9,3 Mio. Euro. Aufgrund der Verschiebung eines Projektes in das Geschäftsjahr 2019 konnte allerdings in 2018 der anvisierte Außenumsatz nicht vollständig erreicht werden. Dieser Umsatz wird nun in 2019 gelegt werden. Nachdem sich der marktbedingte Preisdruck beim Fassadenbau auch für die PAZDERA AG bemerkbar macht, begegnet das Unternehmen diesem durch sowohl technisch als auch wirtschaftlich gut durchdachte Lösungsansätze. Die Flexibilisierung der Fertigungskapazitäten wird, wie bereits in den Vorjahren, weiter vorangetrieben. Das Leistungsportfolio zeigt die Fähigkeit zu innovativen Angeboten der PAZDERA AG auf. Die geschützten Markennamen Trostdorf® und Thierron®, als Zusammenführung mehrerer Marken werden auch künftig in den Phasen der Angebots- und Ausschreibungsphase aktiv eingesetzt und damit als Alleinstellungsmerkmale im Vordergrund gehalten. Lage des Unternehmens (Vermögens-, Finanz- und Ertragslage) Ertragslage Die Betriebsleistung war im Vorjahr auf einem außerordentlich hohem Niveau. Insofern ist es nicht erstaunlich, dass die betriebliche Leistung 2018 unter der Leistung 2017 liegt. Die Gesamtleistung verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um rd. 29,7%. Das Rohergebnis liegt mit 7,6 Mio. Euro um rd. 0,59 Mio. Euro unter dem Wert des Vorjahres. Erfreulich gestaltete sich hierbei der Materialeinsatz in 2018. So konnte eine Materialeinsatzquote von 66%, bei geplanten 70% realisiert werden. Unter Berücksichtigung der Verringerung der Personalkosten um 0,4 Mio. Euro sowie der gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 0,7 Mio. Euro ergibt sich für die Pazdera AG ein Betriebsergebnis von 0,3 Mio. Euro. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Forderungsabschreibungen in Höhe von 0,7 Mio. Euro enthalten. Nach Abzug des Finanzergebnisses sowie des Steuerergebnisses verbleibt ein Jahresüberschuss von 94 TEUR. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Pazdera AG hat sich zum Bilanzstichtag um 2,3 Mio. Euro auf 17,3 Mio. Euro verringert. Auf der Aktivseite sind dabei insbesondere die Vorräte um 1,9 Mio. Euro sowie die liquiden Mittel um 0,25 Mio. Euro gesunken. Auf der Passivseite sind insbesondere die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 2,2 Mio. Euro, die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinistituten um 0,2 Mio. Euro gesunken. Die Bestände an unfertigen Leistungen abzüglich der dafür erhaltenen Anzahlungen unterliegen den im Projektgeschäft typischen Schwankungen. Der Bestand an unfertigen Leistungen hat stichtagsbezogen um 2,2 Mio. Euro abgenommen. Aufgrund der Bilanzverkürzung hat sich die Eigenkapitalquote der Pazdera AG zum 31.12.2018 auf rd. 41,6% der Bilanzsumme (Vorjahr 36,2%) erhöht und liegt im Branchenvergleich nach wie vor auf einem überdurchschnittlichen Niveau. Finanzlage Der Brutto-Cashflow 2018 (Jahresüberschuss zzgl. Abschreibungen zzgl. Veränderung Pensionsrückstellungen zzgl. Ertragsteuern) beläuft sich auf 249 TEUR. Vom Skontoabzug wird weiterhin Gebrauch gemacht. Das Unternehmen steht in ständigem Kontakt zu seinen Finanzierern und den Warenkreditversicherern. Die benötigten Linien werden von diesen ausreichend zur Verfügung gestellt. Die bestehenden - zum Teil langfristigen - Kreditvereinbarungen mit dem Unternehmen langjährig verbundener Kreditinstitute wurden planmäßig getilgt. Aus der stichtagsbezogenen Betrachtung zum 31. Dezember 2018 ergeben sich für die Pazdera AG rd. 0,62 Mio. Euro (Vorjahr 82 TEUR) freie liquide Mittel. Die Finanzierung mittels Fremdkapital wird ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensfinanzierung bleiben. Eine umfassende Informationspolitik über den Geschäftsverlauf des Unternehmens bleibt daher Grundlage für die offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Geschäftspartnern. Anzahlungs-, Gewährleistungs- und Vertragserfüllungsavale werden von renommierten Kautionsversicherern gestellt. Für die vorliegenden Geschäfts- und Avalplanungen ist eine ausreichende Avalversorgung sichergestellt. Die Gesellschaft konnte Ihren Zahlungsverpflichtungen im Berichtsjahr jederzeit nachkommen. Zusammenfassende Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Insgesamt sehen wir die Lage der PAZDERA AG als positiv an. Das Jahr 2018 war geprägt von der Abarbeitung bestehender Aufträge, bei einer zufriedenstellenden Akquise. Das Jahr 2019 wird geprägt sein von der Intensivierung der vertrieblichen Bemühungen. Einstellungen in Wertberichtigungen aus kaufmännischer Vorsicht heraus haben das Jahresergebnis leicht unterhalb des erwarteten Plans gedrückt. Allerdings sehen wir uns durch diese Maßnahmen auch bestens gerüstet für die Zukunft. Mit einer Eigenkapitalquote von nunmehr 41,6 % liegt die PAZDERA AG deutlich über dem branchenüblichen Wert von 17,5 %. Diese und andere Kennzahlen illustrieren deutlich das solide Fundament, auf dem die PAZDERA AG fußt. Auch hinsichtlich der Liquidität sieht sich die PAZDERA AG für die Zukunft bestens gewappnet. Sowohl Avallinien, als auch Kontokorrentlinien stehen dem Unternehmen in ausreichender Höhe zur Verfügung. Investitionen in Ausstattung und Maschinenpark Aufgrund getätigter höherer Investitionen in den vergangenen Jahren, wurden im Jahr 2018 überwiegend Ersatzinvestitionen vorgenommen. Für das Jahr 2019 werden Investitionen in Höhe von 0,1 Mio. EUR geplant. Den weiter wachsenden Ansprüchen an die Fertigungsqualität sowie die Objekt- bzw. Prozessgeschwindigkeit, begegnet die Gesellschaft mit dem Einsatz von Fertigungs- und Profilbearbeitungszentren höchster Präzision. Sechs Profilbearbeitungsmaschinen und vierzehn weitere, computergesteuerte Maschinen sind über die Arbeitsvorbereitung in die hochautomatisierten Fertigungsprozesse eingebunden. Selbst Aluminiumprofile und Werkzeuge werden in der laufenden Bearbeitung mittels Laserstrahl gemessen und eingestellt. Personal Die Personalkosten sind im Jahr 2018 verglichen mit dem Jahr 2017 erneut gesunken. Dies lässt sich insbesondere auf den geringeren Personalstand zurückführen. Für das Jahr 2019 sind weitere Einstellungen im technischen und kaufmännischen Bereich zur Stärkung der Objektabwicklung geplant. Die Pazdera AG bietet ihren Mitarbeitern die Möglichkeit der betrieblichen Altersversorgung über eine Pensionskasse an. Dies wird von den Mitarbeitern in breitem Umfang angenommen. Dem sich abzeichnenden Fachkräftemangel versucht die Gesellschaft weiterhin durch Ausbildung eigener Mitarbeiter entgegen zu wirken. Hausinterne Schulungen stärken die Mitarbeiter und das Unternehmen bei den weiter wachsenden Anforderungen im technischen und konstruktiven Bereich. Einkauf Im Jahr 2018 waren, wie schon im Vorjahr, hinsichtlich der zu beschaffenden Rohstoffe sehr unterschiedliche Preisentwicklungen zu verzeichnen. Aufgrund der Auftragslage und der daraus noch bestehenden Preisbindung der Objekte konnten die Einkaufspreise auf dem kalkulierten Niveau gehalten werden. Materialverknappungen und damit verbundene Lieferengpässe trafen die PAZDERA AG im Berichtszeitraum nicht. Kapazitätsengpässe in der Leistungserbringung wurden auch im Jahr 2018 durch qualitativ gute und erprobte Nachunternehmer sowie eigene Montagekapazitäten abgedeckt. Im Lieferantenbereich setzten wir weiterhin auf bewährte langjährige Beziehungen, um damit die gewünschte Projektqualität zu gewährleisten. Material und Fremdleistungen werden weiterhin überwiegend auftragsbezogen bestellt. Prognose-, Risiko und Chancenbericht Prognosebericht Für 2019 erwarten wir eine Fortsetzung des konjunkturellen Aufwärtstrends, wenn auch leicht gedämpft. Für das Jahr 2019 wird ein Wirtschaftswachstum von 1,0 Prozent prognostiziert. Eine anhaltend hohe Nettozuwanderung aus dem Ausland, aber auch die Binnenwanderung in die Großstädte sorgen für eine weiter steigende Nachfrage nach Wohnraum in den Ballungsgebieten und ihrem Umland. Weiter steigende Beschäftigungszahlen und - dank des niedrigen Inflationsniveaus - real deutlich zulegende verfügbare Einkommen stützen die Kaufkraft. Hinzu kommen ein weiterhin niedriges Zinsniveau sowie ein Zinsvorsprung der Mietrenditen gegenüber festverzinslichen Anlagen von gut 3 %. All dies wird voraussichtlich vor allem den Wohnungsneubau weiter antreiben, während die Bestandsmaßnahmen - vor allem die energetische Sanierung - eine deutlich niedrigere Wachstumsrate verzeichnen. Das Planungsszenario sieht für 2019 einen Rohertrag von 6,4 Mio. Euro bei einem positiven Ergebnis vor. Im Falle von Marktanteilsgewinnen und / oder der Gewinnung von Großprojekten würden sich entsprechende Umsatz- und Ergebniszuwächse ergeben. Für das Jahr 2020 rechnen wir mit einem gleichbleibenden Geschäftsverlauf. Die Planung beinhaltet Risiken, die sich insbesondere aufgrund von Leistungsverschiebungen, z.B. infolge von Verzögerungen bei vorgelagerten Gewerken, durch die Kunden auf die Geschäftszahlen 2019 auswirken können. Chancen- und Risikobericht Allgemeine wirtschaftliche Risiken Der deutschen Wirtschaft droht Ökonomen zufolge ein schwaches Jahr 2019. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte dann nur noch um 1,0 Prozent wachsen und damit so langsam wie seit 2013 nicht mehr. 2017 hatte es noch zu 2,2 Prozent gereicht und in 2018 wuchs die deutsche Wirtschaft um 1,5 Prozent. International droht weiterhin Ungemach: Der drohende Handelskonflikt, den die USA befeuern, und der Brexit bremsen die deutsche Konjunktur. So gehen nur noch 23 Prozent der mehr als 2250 vom IW befragten Unternehmen im Exportgeschäft von einem Zuwachs aus. Im Frühjahr waren es noch 31 Prozent. Diese gedämpfte Zuversicht dürfte auf die Inlandskonjunktur überspringen. "Die Investitions- und Beschäftigungserwartungen haben sich ebenfalls merklich eingetrübt", so die IW-Forscher. Treiber für die Konjunktur bleibt laut Commerzbank der private Konsum. Dieser sollte von der steigenden Beschäftigung und ordentlichen Lohnzuwächsen profitieren. Außerdem sorge die lockere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank weiter für günstige Finanzierungsbedingungen, die auch die Bauinvestitionen beflügeln dürften. Die PAZDERA AG ist sich der Volatilität der Gesamtsituation bewusst und begegnet den gesamtwirtschaftlichen Risiken und Chancen durch intensive Nutzung berichterstattender Medien und intensive Verbandsarbeit, um neue Entwicklungen zeitnah zu erkennen und darauf reagieren zu können. Die PAZDERA AG verfügt über ein Risikomanagementsystem, in dem aktuell 25 Risiken aus unterschiedlichsten Unternehmensbereichen, basierend auf der Kategorisierung nach IDW EPS 981 (u. a. EDV, Einkauf, Kalkulation, Produktion, Rechtsabteilung, kaufmännischer Bereich) erfasst und ihre Auswirkungen auf das Unternehmen verfolgt werden. Die Gesellschaft geht davon aus, ausreichend Vorsorge zur Risikominimierung getroffen zu haben. Projektrisiken Aufgrund der Einmaligkeit jedes Projektes arbeitet die PAZDERA AG zwangsläufig mit oft wechselnden Vertragspartnern (Auftraggebern und Subunternehmern) zusammen. Erfahrungswerte sind daher nicht immer übertragbar. Allgemein wird das Risiko, das mit der Umsetzung eines Objektes verbunden ist, als wesentlich geringer angesehen, wenn eine direkte Auftragsbeziehung zum Kunden besteht. Die Möglichkeit der direkten Einflussnahme auf den Projektverlauf, die Planung und der Umsetzung von optimierten technischen und konstruktiven Lösungen kann über diesen Weg in der Regel sichergestellt werden. Entscheidend für den Projekterfolg ist eine reibungslose Zusammenarbeit aller am Projekt Beteiligten. Um dies zu gewährleisten sind detaillierte Prozesse im Unternehmen festgelegt, die unter Anleitung erfahrener Objektleiter im Unternehmen weiterentwickelt und umgesetzt werden. Die Zusammenarbeit mit Subunternehmern wirkt sich unmittelbar auf die Projektergebnisse aus. Nach wie vor ist es eine der wichtigsten Aufgaben des Einkaufs leistungsfähige Montageunternehmen zu finden und die Zusammenarbeit zu betreuen. Die techmos GmbH - als nahestehendes Unternehmen - wird aus diesem Grund verstärkt für Montagetätigkeiten eingesetzt, um die Risiken - insbesondere in der Montageleistung - zu begrenzen. Forderungsausfallrisiko Durch ein Eintreten von Forderungsausfällen kann die Finanz- und Ertragslage des Unternehmens geschädigt werden. Üblicherweise versucht die PAZDERA AG in Form von Abschlagszahlungen, die in Höhe der jeweils bisher erbrachten Leistung liegen, das Risiko zu minimieren. Darüber hinaus werden, insbesondere bei Neukunden, entsprechende Auskünfte und Bonitätsprüfungen der Vertragspartner eingeholt. Die Überschaubarkeit der Branche lässt auch während der Projektabwicklung die laufende Einschätzung über die Bonität des Kunden zu. Auch wenn die PAZDERA AG dem Forderungsausfallrisiko kontinuierlich entgegenwirkt und das diesbezügliche Risiko minimiert, ist das Eintreten eines Forderungsausfalls insbesondere vor dem Hintergrund der Branche nicht auszuschließen. Finanzierungsrisiken Das Projektgeschäft erfordert naturgemäß einen hohen Vorfinanzierungsbedarf. Dieser steigt mit dem Projektvolumen. Daher ist es wichtig, neben ausreichenden Aval- und Kreditlinien, auch eine leistungsnahe Abrechnung der Projekte zu verfolgen. Das unerwartete Ausbleiben von Zahlungsmitteln bzw. das Einschränken zugesicherter Linien der Finanzierer kann negative Folgen für die Ausübung der Geschäftstätigkeit haben. Um dieses Risiko zu minimieren, wird mit mehreren Finanzdienstleistern zusammengearbeitet. Basis für ein gutes und belastbares Vertrauensverhältnis mit den Kapitalgebern ist der regelmäßige Kontakt und die grundlegende Information über die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Unternehmens. Die PAZDERA AG verfügt aus Liquiditätssicht über eine solide Basis. Darüber hinaus ist beabsichtigt das Eigenkapital der PAZDERA AG durch Thesaurierungen weiterhin zu stärken, um dem größeren Geschäftsvolumen und den damit latent steigenden Risiken eine zunehmend sicherere Basis geben zu können. Umweltrisiken Aktuelle Überprüfungen haben ergeben, dass sich aus dem laufenden Betrieb keine Umweltrisiken ergeben, für die nach behördlichen Bestimmungen besondere Umwelthaftpflichtversicherungen abzuschließen wären. Reststoffe (Metalle, Verpackung etc.) werden getrennt gesammelt und verwertet. Diesbezüglich bestehen mit unseren Hauptlieferanten langjährige Ökovereinbarungen, die einen geeigneten Abnehmer für Metalle stellen. Chancen Der Aspekt der Nachhaltigkeit spielt im Hochbau eine wesentliche Rolle. Immer mehr Investoren legen großen Wert auf eine ganzheitliche Betrachtungsweise von Immobilien. So sehen 60 Prozent der Unternehmen in der Immobilienbranche Nachhaltigkeitskriterien als einen festen Bestandteil in ihrer Investitionsstrategie. Der Markt für sogenannte Green Buildings, die mit Nachhaltigkeitszertifikaten ausgezeichnet werden (DGNB, LEED, usw.), wächst in Europa. Durch intelligente und nachhaltige Lösungen wird die Pazdera AG ihre Marktposition weiter ausbauen. Durch Weiterentwicklung des Dachsystems "Skysystems" werden neue Marktsegmente erschlossen. Diverse Kooperationen mit Forschungseinrichtungen und Instituten, u. a. Fraunhofer Institut für Bauphysik IBP, ift-Rosenheim und der TU-Dresden stärken die innovative und technologische Basis des Unternehmens. Abhängigkeitsbericht Aufgrund der bestehenden Mehrheitsbeteiligung von Herrn Michael Pazdera ergibt sich für die Pazdera AG nach § 312 AktG die Verpflichtung zur Erstellung eines Abhängigkeitsberichtes. Der Vorstand der Pazdera AG hat am Ende dieses Berichts folgende Erklärung abgegeben: "Der Vorstand der Pazdera AG erklärt hiermit, dass die Pazdera AG bei den im Abhängigkeitsbericht aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die dem Vorstand im Zeitpunkt, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bekannt waren, bei jedem Rechtsgeschäft angemessene Gegenleistungen erhalten hat, nicht benachteiligt wurde, und keine Maßnahmen zum Nachteil der Gesellschaft getroffen wurden oder unterlassen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhielt und dadurch, dass die Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, nicht benachteiligt wurde." BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2018PAZDERA AG, COBURGAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2018
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2018Allgemeine Angaben Die Pazdera AG hat ihren Sitz in Coburg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Coburg unter HRB 4320 eingetragen. Bilanzierungsmethoden Der Jahresabschluss der Pazdera AG wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Aufstellungserleichterungen für mittelgroße Gesellschaften wurden teilweise in Anspruch genommen. Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagegüter wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt ggf. um außerplanmäßige Abschreibungen vermindert. Geringwertige Wirtschaftsgüter zwischen EUR 250,00 und EUR 1.000,00 wurden im Zugangsjahr einem Sammelposten zugeführt und unter Berücksichtigung der Nutzungsdauern pauschaliert über 5 Jahre linear abgeschrieben. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet bzw. mit einem Festwert gemäß § 240 Abs. 3 HGB angesetzt. Angemessene Gängigkeitsabschläge wurden vorgenommen. In die Bewertung der in Ausführung befindlichen Bauaufträge (unfertige Leistungen) wurden die Materialkosten, die Fertigungskosten und angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Soweit erforderlich, wurde zur verlustfreien Bewertung der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Für zwei Aufträge mit einem Auftragsvolumen von jeweils über 5,0 Mio. EUR wurden in Höhe von 1.272 TEUR Teilgewinnrealisierungen angesetzt, die die unfertigen Leistungen erhöht haben. Diese HGB-konforme Auslegung der "percentage of completion method" ist an enge Voraussetzungen geknüpft, die kumulativ erfüllt sein müssen. Diese liegen vor und bilden damit die Grundlage für die vorgelegte Bilanzierung. Dabei wurden folgende Einzelheiten berücksichtigt:
Die erhaltenen Anzahlungen auf Vorratsvermögen wurden von den unfertigen Leistungen direkt abgesetzt. Soweit diese die unfertigen Bauleistungen übersteigen, wurden sie passivisch ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für Forderungen wurden Einzelwertberichtigungen und pauschale Wertberichtigungen (2%) gebildet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Auszahlungen im Geschäftsjahr 2018, die erst in Folgejahren Aufwand darstellen. Das Eigenkapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen sind mit dem nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die übernommene Pensionszusage zugunsten des Vorstandsvorsitzenden wurde eine Rückstellung gebildet. Die Rückstellung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Sie ist durch Versicherungsmathematisches Gutachten des HDI Gerling v. 18.12.2018 nachgewiesen. Die Steuerrückstellungen betreffen die gebildeten Rückstellungen für Körperschaftsteuer und den Solidaritätszuschlag 2018 sowie für die latenten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken berücksichtigt und zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Umsatzsteuerlast gegenüber dem Finanzamt wurde nach Saldierung mit der abzugsfähigen Vorsteuer unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. In Ausübung des Wahlrechts nach § 274a Abs. 1 Satz 1 HGB wird bei einem Überhang aktiver latenter Steuern auf deren Ausweis verzichtet. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung und Aufgliederung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten In diesem Posten sind beschränkt verfügbare Festgeldkonten/ Tagesgeldkonten für die Hinterlegung der Avallinien in Höhe von ca. 0,6 Mio. EUR (Vorjahr: 0,9 Mio. EUR) enthalten. Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Wartungsverträge für EDV in Höhe von 12 TEUR mit einer Laufzeit bis Dezember 2019 und 4 TEUR mit einer Laufzeit bis November 2019 und 2 TEUR mit einer Laufzeit bis März 2020 sowie Bürgschaftskosten in Höhe von 48 TEUR. Eigenkapital Das Grundkapital in Höhe von 161.750 EUR ist eingeteilt in 16.175 Aktien mit einem Nennbetrag von je 10 EUR. Die Aktien lauten auf die Inhaber. Der Anspruch auf Verbriefung ist ausgeschlossen. Die Kapitalrücklage in Höhe von 1.014.631,27 Euro nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB enthält, die den Nennbetrag der Kapitalerhöhung übersteigenden Betrag aus der Verschmelzung im Jahre 2007. Pensionsrückstellung Für die Berechnung der Pensionsrückstellung wurden folgende Annahmen getroffen:
Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen (Pensionen) mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten aus verpfändeten Lebensversicherungsguthaben (§ 246 II S. 2 HGB) wurden folgende Werte ermittelt:
In den verrechneten Aufwendungen enthaltene Zinsen 22 TEUR (Vj.: 24 TEUR). Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 91 TEUR. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Die unter Beachtung des Niederstwertprinzips fortgeführten Anschaffungskosten und damit der beizulegende Zeitwert i.S.d. § 255 Abs. 4 Satz 4 HGB entsprechen hier dem sog. geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsvertrags zzgl. eines vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (sog. unwiderruflich zugeteilte Überschussbeteiligung). Dieser Wert stimmt auch mit dem steuerlichen Aktivwert überein. Steuerrückstellung Im Berichtsjahr wurden gemäß § 274 Abs. 1 HGB passive latente Steuern in Höhe von 264.395,00 EUR als Rückstellung gebildet. Der Ansatz der Rückstellung für latente Steuern setzt sich aus den folgenden Differenzen zusammen:
Aus der Gesamtbetrachtung ergibt sich eine Differenz von 1.453.417,76 EUR zugunsten der Handelsbilanz. Die sich daraus ergebende passiv latente Steuer wurde mit den Steuersätzen 15% für die Körperschaftsteuer, 5,5% für den Solidaritätszuschlag und 10,85% für die Gewerbesteuer berechnet. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen aus dem Personalbereich (im wesentlichen Urlaubsrückstellungen und Tantieme) in Höhe von 218 TEUR (Vj.: 352 TEUR), Nachlaufkosten für Projekte 41 TEUR (Vj.: TEUR 93), Prozessrisiken und Prozesskosten in Höhe von 102 TEUR (Vj.: 102 TEUR), Gewährleistungen in Höhe von 64 TEUR (Vj.: 46 TEUR), Aufbewahrungskosten 19 TEUR (Vj.: 19 TEUR), externe und interne Jahresabschlusskosten in Höhe von 31 TEUR (Vj.: 30 TEUR), Drohverluste 1 TEUR (Vj.: 8 TEUR) sowie der Betriebsprüfung von 24 TEUR (Vj.: 24 TEUR). Verbindlichkeiten Restlaufzeiten der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 5.461 TEUR sind durch Grundschulden am Grundstück Naila, Sachsenbrunn und Coburg in Höhe von 5.261 TEUR besichert. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit i.H.v. 4 TEUR (Vj.: 3 TEUR) sowie Verbindlichkeiten aus Steuern i.H.v. 113 TEUR (Vj.: 217 TEUR) enthalten. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten vor allem Erträge aus den Herabsetzungen der Wertberichtigungen auf Forderungen 17 TEUR (Vj.: 0 TEUR), aus Weiterberechnung von Kosten 93 TEUR (Vj.: 69 TEUR), aus Versicherungsentschädigungen 17 TEUR (Vj.: 8 TEUR) sowie aus periodenfremden Erträgen 463 TEUR (Vj.: 59 TEUR). Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 3.273 (Vj.: 2.567 TEUR) sind Forderungsverluste und Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von TEUR 1.524 (Vj.: TEUR 1.353), Raumkosten in Höhe von 256 TEUR (Vj.: 281 TEUR) und periodenfremde Aufwendungen i.H.v. 20 TEUR (Vj.: 30 TEUR) enthalten. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Ertragsteuern in Höhe von -76 TEUR betreffen mit -123 TEUR (VJ.: -139 TEUR) die im Berichtsjahr aufgelöste Rückstellung der passiven latenten Steuern sowie mit 45 TEUR die das Geschäftsjahr betreffenenden Rückstellungen für die Körperschaftsteuer und den Solidaritätszuschlag. Aufwendungen für Altersversorgung Es sind im Berichtsjahr Aufwendungen für Altersversorgung von 63 TEUR (Vj.: 111 TEUR) angefallen. Ergänzende Angaben Arbeitnehmer Im Durchschnitt waren im Unternehmen 53 (Vj.: 58) gewerbliche Mitarbeiter (davon 3, Vj.: 4 Auszubildende) und 54 (Vj.: 59) Angestellte (davon 5, Vj.: 5 Auszubildende) beschäftigt. Haftungsverhältnisse Es bestehen Bürgschaftsverpflichtungen (insbesondere aus Gewährleistungs- und Vertragserfüllungsbürgschaften) mit einem Volumen von ca. 12,3 Mio. EUR (Vj.: 12 Mio. EUR), diese werden überwiegend von inländischen Kautionsversicherern gestellt. Letztere sind mittels Bürgschaften von Kreditinstituten und der Verpfändung liquider Mittel in Höhe von 0,6 Mio. EUR (Vj.: 0,9 Mio. EUR) besichert. Auf Grund des bisherigen Geschäftsverlaufes und den Erfahrungen der Vergangenheit werden die Risiken für eine Inanspruchnahme als sehr gering eingeschätzt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus der langfristigen Anmietung der Betriebsgebäude ergeben sich finanzielle Verpflichtungen mit einem Volumen von 55 TEUR (Vj.: 58 TEUR) pro Jahr. Aufgrund verschiedener sonstiger Miet-/Leasingverträge mit unterschiedlichen Laufzeiten ergeben sich finanzielle Verpflichtungen mit einem Volumen von 240 TEUR (Vj.: 324 TEUR). Auf das Wirtschaftsjahr 2019 entfallen hiervon 163 TEUR. Zum Zeitwert bewertete Finanzinstrumente Im Zusammenhang mit einer ursprünglich geplanten Finanzierungsmaßnahme wurde ein Zinssicherungsgeschäft in Form eines Swap (Payer-SWAP) abgeschlossen. Aufgrund des Zinsniveaus zum Bilanzstichtag valutiert der Swap mit einem Nominalvolumen von 250 TEUR mit einem negativen Marktwert von 1 TEUR. Ein entsprechendes Grundgeschäft ist nicht vorhanden. Die Ermittlung des Marktwertes erfolgte nach bankeigenen Modellen. Mitteilungspflichtige Beteiligungen Herr Michael Pazdera hat uns im Juli 2007 gemäß § 20 Abs. 4 AktG mitgeteilt, dass sein Aktienbestand an der Pazdera AG 66 % beträgt. Sonstige Angaben Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Vorstand: Michael Pazdera (Vorsitzender) Aufsichtsrat: Holger Köthe (Vorsitzender), Unternehmensberater Martin Kapp, (stellvertretender Vorsitzender), Unternehmer Klaus Wolff, Unternehmer bis 21. März 2019 Die Tätigkeit des Aufsichtsrates wird nach Tagessätzen bzw. pauschal vergütet. Im Geschäftsjahr wurden hierfür insgesamt 28 TEUR (Vj.: 28 TEUR) aufgewendet. Von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB (Nichtangabe der Bezüge der Mitglieder des Vorstands) und von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 II HGB wurde teilweise bzgl. der wiederkehrenden Bezüge Gebrauch gemacht. Gewinnverwendung Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, den Bilanzgewinn in Höhe von 6.026.303,46 EUR auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag eingetreten. Unterschrift des Vorstands Die beigefügte Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung nebst Anlagen und Anhang unterzeichne ich gemäß § 245 HGB.
Coburg, den 29. März 2019 gez. Michael Pazdera
Bericht des Aufsichtsrates zum Geschäftsjahr 2018Im Geschäftsjahr 2018 hat der Aufsichtsrat der Pazdera AG die ihm nach dem Gesetz und der Satzung obliegenden Aufgaben und Pflichten wahrgenommen, insbesondere sich gewissenhaft und kontinuierlich über die Entwicklung und die Geschäftstätigkeit des Unternehmens informiert und die Tätigkeit des Vorstands überwacht und beratend begleitet. Auf der Grundlage zahlreicher mündlicher, fernmündlicher und regelmäßiger schriftlicher Berichte des Vorstandes im Geschäftsjahr 2018 haben sich die Mitglieder des Aufsichtsrates regelmäßig und eingehend über die laufende Geschäftsentwicklung und wichtiger Geschäftsvorgänge der Pazdera AG informiert und mit dem Vorstand abgestimmt. Der Aufsichtsratsvorsitzende stand darüber hinaus in regelmäßigem Kontakt mit dem Vorstand und hat anlassbezogen anstehende Projekte und strategische Fragen diskutiert. Die Zusammensetzung des Aufsichtsratesblieb in 2018 unverändert, neben Herrn Holger Köthe (Vorsitzender) waren die Herrn Martin Kapp (stellvertretender Vorsitzender) und Klaus Wolf das gesamte Jahr Mitglieder des Aufsichtsrats. Mit Wirkung zum 21. März 2019 hat Herr Klaus Wolf sein Amt als Aufsichtsrat niedergelegt, an seine Stelle hat die Hauptversammlung vom 01. April 2019 Herrn Matthias Mölter in den Aufsichtsrat gewählt. In der Sitzung vom 04. April 2019 konstituierte sich der Aufsichtsrat in der neuen Zusammensetzung, die reguläre Amtszeit dieses Aufsichtsrats endet mit Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung in 2019. Im Vorstand kam es in 2018 zu keinen Veränderungen, Herr Michael Pazdera verantwortete das gesamte Jahr als Alleinvorstand die Geschäfte. In der telefonischen Sitzung vom 16. Februar hat sich der Aufsichtsrat mit ersten, vorläufigen Jahresabschlusszahlen für 2017, den anstehenden Prüfungsarbeiten und der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens zum Jahresbeginn 2018 befasst. Zudem hat sich der Aufsichtsrat im Rahmen der Sitzung mit dem aktuellen Risikomanagement beschäftigt. In der Sitzung vom 12. April hat sich der Aufsichtsrat mit dem Jahresabschluss 2017 ausführlich auseinandergesetzt, diesen gebilligt und festgestellt. Darüber hinaus hat sich der Aufsichtsrat an diesem Tag mit den Geschäften mit verbundenen Unternehmen und Personen sowie der Geschäftslage zu diesem Zeitpunkt beschäftigt. In den Telefonkonferenzen vom 25. Juli und 04. Oktober behandelte der Aufsichtsrat vorrangig die wirtschaftliche Situation des Unternehmens. Daneben wurden personelle Fragen und die Finanzierungsstruktur des Unternehmens zwischen Vorstand und Aufsichtsrat besprochen. In der Sitzung vom 19. Dezember 2018 befasste sich der Aufsichtsrat neben der aktuellen operativen Lage des Unternehmens mit etwaigen Konsequeuenzen möglicher Wertberichtigungen auf den Jahresabschluss 2018. Daneben setzte sich der Aufsichtsrat in dieser Sitzung ausführlich mit der Geschäftsplanung des Unternehmens für das Geschäftsjahr 2019 auseinander und genehmigte diese. Zudem hat der AR eine Prüfung des Risikomanagementsystems der Pazdera AG - durch vertiefende Betrachtung ausgewählter Einzelthemen - vorgenommen. Auch 2018 hat sich der Aufsichtsrat kontinuierlich mit dem Vorstand über dessen Pläne zur weiteren Ausrichtung des Unternehmens auseinandergesetzt, hierzu gehörte auch der Angang einer Nachfolgeregelung. In diesem Zusammenhang wurde der Arbeitsvertrag mit dem Vorstand für fünf weitere Jahre verlängert. Über wichtige Geschäftsvorfälle ließ sich der Aufsichtsrat im Rahmen der regelmäßigen Berichterstattung nach § 90 Aktiengesetz auch außerhalb von Aufsichtsratssitzungen schriftlich und mündlich unterrichten. Der Aufsichtsrat hat über vorgelegte Vorgänge entschieden, sofern dieser seiner Zustimmung bedurften. Der am heutigen Tag vorliegende Jahresabschluss der Pazdera AG für das Geschäftsjahr 2018, der Lagebericht und der Abhängigkeitsbericht sind von der durch die Hauptversammlung vom 25. Mai 2018 als Abschlussprüfer gewählten ECOVIS Wirtschaftstreuhand GmbH geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Die Buchführung und die aufgestellten Berichte der Pazdera AG für das Geschäftsjahr 2018 wurden in der heutigen Aufsichtsratssitzung detailliert behandelt und mit dem Wirtschaftsprüfer eingehend diskutiert. Der Wirtschaftsprüfer war bei der Beratung des Jahresabschlusses anwesend, berichtete ausführlich über den Verlauf der Prüfung und stand für ergänzende Auskünfte zur Verfügung. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen und billigt den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2018, der damit festgestellt ist. Dem Vorschlag des Vorstandes für die Verwendung des Bilanzgewinns schließt sich der Aufsichtsrat an. Der Aufsichtsrat bedankt sich beim Vorstand sowie bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren besonderen Einsatz und ihre Leistungen zum Wohle der Pazdera AG im vergangenen Geschäftsjahr. Mit ihrem engagierten Einsatz haben sie zur weiteren Entwicklung der Pazdera AG beigetragen.
Coburg, den 04. April 2019 gez. Holger Köthe, Vorsitzender des Aufsichtsrates Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Pazdera AG, Coburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Pazdera AG, Coburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Pazdera AG, Coburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Coburg, 2. April 2019 ECOVIS
Wirtschaftstreuhand GmbH
gez. Daniel Ehlke, Wirtschaftsprüfer gez. Bernhard Umlauft, Wirtschaftsprüfer Sonstige Berichtsbestandteile: Der Jahresabschluss wurde am 4. April 2019 festgestellt |
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