Mangold Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nikola Dondras seit 19.8.2025 | Geschäftsführer |
Susanne Monika Jessel seit 19.8.2025 | Geschäftsführer |
Kai Felix Brodmann seit 19.8.2025 | Geschäftsführer |
Johannes Schluchter seit 19.8.2025 | Geschäftsführer |
Andreas Mangold seit 17.2.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 70.00% | |
A****** B****** | 6.50% |
| 6.50% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
10 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 10 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HMS Analytical Software GmbHHeidelbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2023HMS Analytical Software GmbH, Heidelberg1. Grundlagen der Gesellschaft Die HMS Analytical Software GmbH ist ein inhabergeführtes IT-Beratungs- und -Entwicklungshaus. Seit 1989 realisieren wir für unsere Kunden BI-Projekte und Analytics-Lösungen. Mehr als 150 Mitarbeiter sind für unsere Kunden tätig. Wir verfügen über langjährige Branchen-Expertise, analytische Methodenkompetenz und Technologie- Know-how. Wir verknüpfen Services in Business Intelligence, Data Science, Software Engineering und Life Science. Unsere Geschäftsbereiche sind: • Data Science & Business Intelligence • Enterprise Analytical Systems • Systems Development & Operations • Life Science HMS bietet ein breit gefächertes Leistungsspektrum - vom explorativen analytischen Proof of Concept bis hin zur unternehmensweiten Implementierung von Software-Plattformen. Das Steuerungssystem zur Führung des Unternehmens ist auf Basis langjähriger Erfahrung entsprechend der Entwicklung der Gesellschaft entwickelt worden. Durch IT-unterstützte Prozesse wurden monatlich die relevanten Kennzahlen ermittelt, um so frühzeitig Chancen und Risiken, die zu Prognose- bzw. Zielabweichungen führen können, zu erkennen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Entwicklung der Gesamtwirtschaft in Deutschland Für das Jahr 2023 ermittelte das Statistische Bundesamt einen Rückgang des Bruttoinlandproduktes (BIP) nach Preisbereinigung um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr, es ist damit um 0,7 % höher als das BIP 2019, dem Jahr vor der Corona - Pandemie. Die Bruttowertschöpfung entwickelte sich sehr uneinheitlich in den unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen, das produzierende Gewerbe hatte mit einem Rückgang um 2 % am stärksten unter den krisenbedingt steigenden Energiekosten zu leiden und für die energieintensiven Industriezweige wie Chemie- und Metallindustrie war 2023 bereits das zweite Jahr mit rückläufiger Wirtschaftsleistung. Positive Zahlen lieferte vorrangig die Automobilindustrie. Im Baugewerbe ergab sich trotz Fachkräftemangel und hohen Baukosten ein kleines Plus von 0,2 %. Die Wirtschaftsbereiche Handel, Verkehr und Gastgewerbe hatten zusammen eine um 1 % niedrigere Bruttowertschöpfung trotz der positiven Entwicklung im Kraftfahrzeughandel. Anders sah es im Bereich der Dienstleistung aus, am stärksten gewachsen unter den Dienstleistungsparten ist wie in den Vorjahren die Information und Kommunikation mit 2,6 %, gefolgt von öffentlichen Dienstleistungen mit 1,0 % und Unternehmensdienstleistern mit 0,3 %. Belastend für die Wirtschaft 2023 war die nur langsam zurückgehende Inflation und der damit verbundene Rückgang des privaten Konsums (-0,8 %), erstmals seit 20 Jahren verbunden mit einer Reduzierung der staatlichen Konsumausgaben um 1,7 %. Auch die Bauinvestitionen sanken um 2,1 %. Die Investitionen in Ausrüstung (Maschinen, Geräte, Fahrzeuge) stützte die Wirtschaft mit einem Plus von 3,0 %. Ungeachtet des Rückgangs der Wirtschaftsleistung insgesamt entwickelte sich der Arbeitsmarkt positiv. Die Anzahl der in Deutschland Erwerbstätigen erreichte mit 45,9 Millionen Personen den höchsten je in Deutschland erreichten Stand. Das waren 333.000 Personen mehr als im Vorjahr; dieser Beschäftigungsaufbau fand ausschließlich im Dienstleistungssektor statt. Die staatlichen Haushalte schlossen das Jahr 2023 mit insgesamt um 14 Mrd. Euro gegenüber 2022 reduziertem Defizit (Gesamtdefizit 2023: 82,7 Mrd. Euro). 2.2 Entwicklung der Branche Der Markt für die Unternehmen der IT, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik ist auch im Jahr 2023 weiter im Aufwärtstrend, die Umsätze stiegen lt. Bitkom gegenüber 2022 um 2,0 % auf 215 Mrd. Euro. Bitkom prognostiziert für 2024 Zuwächse von 4,4 %. Das Wachstum in der Beschäftigung wird durch den Fachkräftemangel gebremst, der Arbeitsmarkt ist im Jahr 2023 um 28.000 neue Stellen gestiegen und bewegt sich somit bei 1,332 Mio Arbeitsplätzen. In der Aussicht auf 2024 sieht Bitkom weiterhin große Wachstumsperspektiven für die Branche und die Digitalisierung als das zentrale Thema. "Die meisten Unternehmen der Bitkom-Branche präsentieren sich krisenfest. Auch unter schwierigen konjunkturellen Bedingungen, geprägt von geopolitischen Krisen und Haushaltskürzungen, legen Umsätze und Beschäftigung zu. Insbesondere das Arbeitsplatzwachstum könnte noch deutlich größer ausfallen, der Fachkräftemangel erweist sich hier als Hemmschuh", äußert Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst in einer Presseinformation vom 10.01.2024 Aus Sicht der HMS sind die aktuellen Krisen wie der Krieg in der Ukraine nach wie vor virulent und trotz optimistischer Prognosen der Branchenvertreter sind alle Aussagen über den weiteren wirtschaftlichen Verlauf im laufenden und kommenden Jahr stets unter Vorbehalt zu sehen. 2.3 Entwicklung der HMS Analytical Software GmbH (HMS) HMS zeigt sich weiterhin krisenfest. Der Umsatz 2023 stieg um 2,0 Mio. Euro bzw. 12,3 % gegenüber dem Vorjahr auf knapp 18,3 Mio. Euro an, die Anzahl Mitarbeiter zum 31.12. stieg von 137 zum Bilanzstichtag 2022 auf 152 Mitarbeiter 2023, ein Anstieg von 10,9 %. Der Rohertrag hat sich mit einer Steigerung um 12,5 % parallel zum Umsatzzuwachs entwickelt. Das Betriebsergebnis ist demgegenüber um 8,4 % gesunken. Das ist maßgeblich durch gestiegene Personalkosten (+1,9 Mio. Euro) begründet. Dem starken Personalaufbau an jungen Mitarbeitern in den Geschäftsbereichen im Jahr 2022 folgte 2023 der verstärkte Aufbau an Mitarbeitern mit höherer Seniorität sowohl in den Geschäftsbereichen als auch in den Zentralabteilungen. Zudem hat die HMS Analytical Software GmbH, im Februar 0,18 Mio. Euro Inflationsausgleichsprämie an die Mitarbeiter ausgeschüttet (wie auch im November 2022 in gleicher Höhe), um die Auswirkungen der Inflation auf die Mitarbeiter abzufedern. 2.4 Lage der Gesellschaft 2.4.1 Ertragslage
Das gesunkenen Jahresergebnis ist zum einen im überproportionalen Anstieg der Personalkosten begründet, zum anderen durch kurzzeitige Verzögerungen beim Start eines großen Projektes und daraus resultierender Auslastungslücke im Sommer 2023. 2.4.2 Vermögens- und Finanzlage
Die Finanzlage unserer Gesellschaft ist sehr gut. Der Bestand an liquiden Mitteln liegt mit 59 %, (Vorjahr 56 %) über dem Vorjahreswert Die Eigenkapitalquote unserer Gesellschaft ist von 51 % auf 53 % gestiegen. 3. Chancen und Risiken 3.1 Risikobericht Wir sind gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können, hinzuweisen. Hinsichtlich der vorstehenden Ergebniserwartungen für das kommende Geschäftsjahr wird darauf hingewiesen, dass diese auf Annahmen sowie Erfahrungswerten beruhen. Insofern sind diese mit Chancen und Risiken behaftet, so dass die tatsächlichen Ergebnisse von den Planungen abweichen können. Das Jahr 2023 war wie das Vorjahr geprägt von globalen Krisen und Kriegen. Die HMS wird in ihrem Geschäftsverlauf hiervon nicht wesentlich berührt. Projektverzögerungen oder Einsparungen von Kundenseite konnten jeweils zeitnah kompensiert werden, die HMS ist durch ihre Kundenstruktur sehr gut aufgestellt. Zwar gilt die Corona-Pandemie als beendet, dennoch verzeichnet die HMS einen leicht erhöhten Krankenstand, wenn auch nicht in dem Umfang, den der Arbeitsmarkt in Deutschland insgesamt in 2023 zu verzeichnen hatte. Die HMS hat die Mitarbeitergesundheit verstärkt in den Blick genommen und Maßnahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements eingeleitet. Die Stärke der HMS Analytical Software GmbH ist ihr hoch professionelles Personal. Hier besteht das Risiko der Abwanderung von Mitarbeitern. Entsprechend liegt ein Fokus auf der Mitarbeiterzufriedenheit. Dem Wachstum des Unternehmens Rechnung tragend wurden in den internen Strukturen der Geschäftsbereiche und Zentralabteilungen Verantwortungsbereiche aufgeteilt und so neue Karrierewege und berufliche Perspektiven eröffnet. Zahlreiche Angebote zur beruflichen Weiterentwicklung jedes einzelnen Mitarbeiters, Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Beteiligung der Mitarbeiter am Unternehmenserfolg sind Maßnahmen, die die Verbundenheit der Mitarbeiter mit dem Unternehmen fördern und diesem Risiko entgegenwirken. Die HMS legt insbesondere großes Augenmerk auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, sie wird diesbezüglich seit Jahren regelmäßig durch die berufundfamilie Service GmbH auditiert und zertifiziert. 3.2 Chancenbericht Chancen für weiteres Wachstum sehen wir kontinuierlich in innovativen Technologien zur Durchführung von Beratungs- und Realisierungsprojekten im Themenfeld Digitalisierung. Der aktuelle Trend in der deutschen Industrie zur Digitalisierung birgt zudem große Chancen im Bereich der Beratung und Entwicklung von Data Analytics-Plattformen. Wir sehen weiterhin starke Nachfrage in diesem Feld. Allgemein ist davon auszugehen, dass der vorgenannte Trend auch weiterhin erhöhten Bedarf an Dienstleistungen generieren wird, für die HMS die passende Expertise im Bereich der Beratung, Entwicklung und Betrieb dieser komplexen Plattformen hat. Insbesondere auch durch unsere Technologiepartner werden wir in zukunftsweisende Projekte angefragt. Mit unserer jahrelangen Erfahrung und Kompetenz in der Entwicklung und Inbetriebnahme von KI-Modellen sehen wir uns auch bestens aufgestellt für kommende Entwicklungen in diesem Bereich. 3.3. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken Die Risiken auf dem Beschaffungsmarkt sind aufgrund der geringen bezogenen Güter und Dienstleitungen nicht wesentlich. Die Ausfallrisiken sind aufgrund der laufenden Überwachung und engen Kundenkontakten in der Vergangenheit sehr gering. Die Zahlungseingänge der Kunden werden fortlaufend beobachtet, um Risiken frühzeitig zu erkennen. Ausfälle können trotzdem durch unerwartete Ereignisse eintreffen. Die Zahlungsströme werden kontinuierlich abgebildet und prognostiziert. Die Gesellschaft verfügt über ausreichend Liquidität, um auch größere Projekte entsprechend zu finanzieren. Darlehen von Kreditinstituten werden nicht benötigt. 4. Prognose und Ausblick Die Auftragslage der Gesellschaft ist auf einem konstant hohen Niveau, die Auslastung ist gut, die Nachfrage hoch. Verzögerungen einzelner Projekte können durch andere kompensiert werden. Viele der Kundenaufträge haben eine Laufzeit von mehreren Monaten. Die Geschäftsleitung verfolgt für das folgende Geschäftsjahr 2024 als strategische Ziele, die Auslastung auf dem hohen Niveau zu halten, die Entwicklung neuer marktgerechter Service- und Beratungsangebote sowie die Weiterentwicklung der eigenen Prozesse. Einen hohen Stellenwert hat die Bindung der bestehenden Mitarbeiter an die Gesellschaft und die kompetenzbasierte Personalentwicklung. Die Ergebnisplanung für 2024 zielt auf moderates Personalwachstum, dabei wird ein Umsatz von 20 Mio. Euro und ein Gewinnwachstum von über 5% angestrebt, größere Investitionen in Anlagen sind nicht absehbar. Aus Sicht der Geschäftsführung ist der Ausblick auf 2024 positiv.
Heidelberg, den 24. Mai 2024 Die Geschäftsführung Andreas Mangold BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023HMS Analytical Software GmbH, HeidelbergA ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Heidelberg und ist beim Amtsgericht Mannheim im Handelsregister, Abteilung B, unter Nr. 337599 eingetragen. Der Jahresabschluss wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes erstellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Die Gliederung der Bilanz erfolgt gemäß § 266 HGB, die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt gemäß § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren). Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Angabenerleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. Die Gesellschaft macht bei der Offenlegung des Jahresabschlusses von den Erleichterungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften Gebrauch (§ 327 HGB). B. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig über eine Laufzeit von drei Jahren abgeschrieben. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode ermittelt. Für die Zugänge an beweglichen Anlagegütern werden die zeitanteiligen Jahresabschreibungen angesetzt. Es werden folgende betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern zugrunde gelegt: - Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 13 Jahre. Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden mit den Anschaffungskosten, bei voraussichtlich dauernder Wertminderung abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen, bilanziert. Die Herstellungskosten der fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden nach der retrograden Bewertungsmethode ermittelt. Ausgehend vom Verkaufspreis wird ein angemessener Gewinnabschlag abgezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bzw. Nominalwerten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren Börsenkurs am Abschlussstichtag angesetzt. Die liquiden Mittel werden zum Nennwert bewertet. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum jeweiligen Erfüllungsbetrag. C. ANGABEN ZUR BILANZ Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres zur Zahlung fällig. Das Stammkapital beträgt € 200.000,00. Es ist vollständig eingezahlt. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren wie im Vorjahr ausschließlich aus der Leistungsverrechnungen und der umsatzsteuerlichen Organschaft. Sie bestehen in voller Höhe gegenüber der Hauptgesellschafterin. Wie im Vorjahr bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr oder Verbindlichkeiten, die durch Grundpfandrechte oder ähnliche Rechte besichert sind. Wesentliche Positionen der sonstigen Rückstellungen sind die Boni und Tantiemen in Höhe von T€ 2.483 (Vorjahr: T€ 2.374). Es bestehen über die bilanzierten Verpflichtungen hinaus keine weiteren wesentlichen angabepflichtigen Haftungsverhältnisse. D. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 1. Währungsumrechnung Unter dem Posten sonstige betriebliche Erträge sind Erträge aus der Währungsumrechnung nach § 256a HGB von € 148,83 (Vorjahr: € 80,08) ausgewiesen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Währungsumrechnungen in Höhe von € 635,44 (Vorjahr: € 123,63) enthalten. E. SONSTIGE ANGABEN 1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft haftet im Rahmen der bestehenden umsatzsteuerlichen Organschaft als Organgesellschaft für die Steuern des Organträgers. Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen, die nicht in der Bilanz enthalten und auch nicht nach den §§ 251, 285 Nr. 3 a HGB anzugeben sind, beträgt T€ 2.006 für den Zeitraum bis zum 31. August 2029, davon sind T€ 461 die innerhalb eines Jahres fällig werden. 2. Organe Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Andreas Mangold, Dresden. 3. Anzahl der Mitarbeiter Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 154 (Vorjahr: 133) Arbeitnehmer beschäftigt. Hiervon waren 19 (Vorjahr: 16) als Team- und Bereichsleiter tätig. 4. Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, die einen wesentlichen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit der HMS haben, sind nicht bekannt. Die Liquidität für die nächsten Monate ist aufgrund der vorhandenen Liquidität und der bestehenden Kostenstruktur als gesichert zu betrachten. 5. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von € 1.102.222,90 einen Betrag von € 600.000,00 an die Gesellschafter auszuschütten, einen Betrag von € 450.000,00 in die Gewinnrücklagen einzustellen und den restlichen Betrag von € 52.222,90 auf neue Rechnung vorzutragen.
Heidelberg, den 24. Mai 2024 Die Geschäftsführung Herr Andreas Mangold Anlagenspiegel zum 31.12.2023
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 12.06.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die HMS Analytical Software GmbH, Heidelberg: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HMS Analytical Software GmbH, Heidelberg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HMS Analytical Software GmbH, Heidelberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023; • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitgehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lagebericht getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; • beurteilen wir die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangen Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft; • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, den 24. Mai 2024 Dipl.-Kfm. Alfred Nonnenmacher, Wirtschaftsprüfer / Steuerberater |
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