Alteon GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Wärmepumpen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dan Rivlin seit 12.2.2003 | Vorstandsmitglied |
Markus Dr. Preußner seit 12.2.2003 | Vorstandsmitglied |
Bruno Rupert Josef Lichtinger seit 12.2.2003 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 50.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Interplan Congress, Meeting & Event Management AktiengesellschaftMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023INTERPLAN CONGRESS, MEETING & EVENT MANAGEMENT AG, MÜNCHEN LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023A. Grundlagen des Unternehmens Das Unternehmen INTERPLAN wurde 1969 in München als Einzelunternehmen gegründet und im Jahre 2002 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. INTERPLAN hat seitdem rund 3.500 erfolgreiche nationale wie auch internationale Veranstaltungen mit den Schwerpunkten Medizin und Wissenschaft durchgeführt. Heute ist INTERPLAN mit rund 135 Mitarbeitern an vier Standorten einer der führenden Veranstaltungsdienstleister in Europa, der alles rund ums Kongressgeschäft organisiert - von 100 bis 30.000 Teilnehmern, vom Special Event bis zum Weltkongress sowie in jeglicher Form (virtuell, hybrid, live). B. Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die allgemeine wirtschaftliche Lage in Europa war auch im Jahr 2023 durch Ukrainekrieg, hohe Energiekosten und Inflation geprägt. Zum Jahresende hin konnte man zumindest eine rückläufige Inflation erkennen. Auf die Veranstaltungsbranche wirkten sich vor allem Fachkräftemangel und steigende Preise nachteilig aus. Davon abgesehen hat die Branche in 2023 wieder Vor-Corona-Niveau erreicht bzw. konnte aufgrund eines gewissen Nachholbedürfnisses teilweise sogar zulegen. Von einigen wenigen internationalen Veranstaltungen abgesehen konnten Teilnehmer- und Ausstellerzahlen mindestens in Höhe der Jahre 2018 und 2019 verzeichnet werden. II. Marktumfeldrelevante Rahmenbedingungen (siehe D.II, Risikobericht) III. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2023 Aufgrund neuer Kongresse konnte die INTERPLAN AG die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 29% steigern und schloss das Geschäftsjahr 2023 mit einem Umsatz von über 19 Mio EUR ab. Das Rohergebnis konnte um 0,8 Mio EUR auf 9,1 Mio EUR gesteigert werden. Die Kosten für Personal und Sonstige Aufwendungen sowie Abschreibungen stiegen ebenfalls und zwar um knapp 0,8 Mio EUR auf insgesamt 8,5 Mio EUR. Das Finanzergebnis trug mit 0,3 Mio EUR (positiv) zum Ergebnis bei. Nach Abzug von Steuern in Höhe von 0,2 Mio EUR konnte der Jahresüberschuss auf 724 T€ gesteigert werden. Im Vergleich zu den Coronajahren konnten diesmal alle Veranstaltungen ordnungsgemäß durchgeführt werden. Von den rund 65 durchgeführten wurden die meisten in personam durchgeführt, nur zwei Veranstaltungen waren rein virtuell und 15 waren hybrid bzw. mit hybridähnlichem Konzept. Während noch bis zur Jahresmitte 2022 die überwiegende Branchenmeinung war, dass künftig alle Veranstaltungen hybrid durchgeführt werden würden, hat die Branche 2023 definitiv eine Kehrtwende vollzogen. Nur bei den großen internationalen Kongressen konnte sich das hybride Veranstaltungsformat durchsetzen, vor allem auch, weil man den Teilnehmern eine Alternative zu langen kostenintensiven Anreisen geben wollte. Oftmals, gerade auch im nationalen Bereich, wurde das klassische Hybridkonzept mit Livestreams während der Veranstaltung jedoch durch z. B. vorgeschaltete digitale Tage oder durch im Nachgang abrufbare Teilaufzeichnungen ersetzt. Im Februar 2022 hat die INTERPLAN AG zusammen mit dem als Geschäftsführer und Gesellschafter fungierenden Robert Oberhauser eine neue GmbH gegründet: derCampus 360 degree event realization GmbH. Hauptzweck der GmbH ist es, Ärztinnen und Ärzten ein breites Angebot an Fachfortbildungen zu ermöglichen, in erster Linie online, aber z. T. auch vor Ort zu ermöglichen. Der kalkulierte Anlaufverlust im ersten Jahr konnte in 2023 mehr als wettgemacht werden, sodass es in den Geschäftsjahren 2022 und 2023 sogar einen saldierten Jahres-Überschuss von ca. 113.000 EUR gab. Während im ersten Geschäftsjahr nur 6 Veranstaltungen durchgeführt wurden, waren es im Jahr 2023 bereits über 60 zumeist digitale Weiterbildungsangebote. Für 2024 sind über 70 Veranstaltungen fest geplant. IV. Lage des Unternehmens Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist unverändert gut. Die Struktur des kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und der Verbindlichkeiten ist stabil. Investitionen wurden vor allem im IT-Sektor getätigt, speziell in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Digitalisierung sowie IT-Sicherheit. Das Anlagevermögen ist um T€ 67,5 gegenüber dem Vorjahr auf T€ 218 gesunken. Die Abnahme resultiert im Wesentlichen aus den Investitionen im IT-Bereich des Wirtschaftsjahres 2022, die von den planmäßigen Abschreibungen übertroffen wurden. Die Vorräte enthalten ausschließlich geleistete Anzahlungen für Veranstaltungen in Folgejahren. Der Bestand ist um T€ 34,3 auf T€ 957,4 gestiegen. Die Zunahme resultiert primär aus den Umsatzzuwächsen in 2023 und 2024 und dem daraus abgeleiteten umfangreicheren Geschäftsvolumen. Die Forderungen haben um T€ 2.530,0 auf T€ 642,7 abgenommen. Der Rückgang hängt ausschließlich mit dem Abrechnungsstand der Veranstaltungen innerhalb des Geschäftsjahres zusammen. Die Sonstigen Vermögensgegenstände sind um T€ 1.403,6 auf T€ 1.916,0 zurückgegangen. Der Rückgang hängt ebenfalls ausschließlich mit dem Abrechnungsstand der Veranstaltungen zusammen. Da wesentliche Veranstaltungen 2023 innerhalb des Jahres schon früher abgerechnet waren, waren zum Abschluss-Stichtag nur noch niedrigere Forderungen aus Abrechnungen offen. Der Bestand an liquiden Mitteln beträgt T€ 8.783,2 und liegt um knapp T€ 2.350,5 höher als im Vorjahr, was vor allem durch die frühere Abrechnung der Veranstaltungen verursacht war. Die Finanzlage kann somit nach wie vor als sehr solide bezeichnet werden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Aufgrund der generell guten Liquidität gab es seit Bestehen der AG bislang keinerlei Bankverbindlichkeiten. Sowohl in den Corona-Jahren 2020 bis 2022 und sowie auch im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 wurden keinerlei Kredite beantragt. Und dies ist auch künftig nicht geplant. Die Gesellschaft war und ist jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Die Kapitalstruktur ist ausgewogen. Das Eigenkapital beträgt zum Stichtag T€ 1.429,7. Die Verringerung gegenüber dem Vorjahr um T€ 75,8 entspricht dem Jahresergebnis abzüglich der Gewinnausschüttung in 2023 für das Wirtschaftsjahr 2022. Aus dem Bilanzgewinn des Vorjahres wurden T€ 100,0 in die Gewinnrücklagen eingestellt. Andere Kapitalveränderungen fanden nicht statt. Die Abnahme der Rückstellungen um T€ 125,9 auf T€ 483,2 resultiert im Wesentlichen aus niedrigeren Rückstellungen für Steuernachzahlungen in Folge höherer Vorauszahlungen und anrechenbarer Steuerabzugsbeträge. Die Verbindlichkeiten sind um T€ 1.434,3 auf T€ 10.912,3 zurückgegangen. Die Veränderung hängt ausschließlich mit dem Abrechnungsstand der Veranstaltungen innerhalb des Geschäftsjahres zusammen. Die erhaltenen Anzahlungen haben sich von T€ 2.867,8 auf T€ 3.464,7 erhöht. Durch das wieder nach den Corona-Jahren wieder deutlich ausgeweitete Geschäftsvolumen wurden zum Stichtag bereits in wesentlich größerem Umfang Anzahlungen für Veranstaltungen in Folgejahren vereinnahmt. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich dagegen von T€ 7.093,2 auf T€ 5.993,0 vermindert und die sonstigen Verbindlichkeiten von T€ 2.385,5 auf T€ 1.454,5. Der Rückgang resultiert in beiden Bereichen aus den im abgelaufenen Geschäftsjahr früher erreichten Schlussabrechnungen, so dass zum Stichtag niedrigere Abrechnungsverbindlichkeiten offen waren. Die Ertragslage ist durch die Fokussierung auf Service-Qualität sowie langfristige und enge Kundenbindungen gekennzeichnet. Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens kann bei vollen Auftragsbüchern für die kommenden Jahre trotz politischer und wirtschaftlicher Unwägbarkeiten insgesamt mit verhaltenem Optimismus betrachtet werden. Durch das gestiegene Geschäftsvolumen konnte der Rohertrag um knapp 9,9% auf T€ 9.160,6 gesteigert werden. Damit wurde die Prognose für das Geschäftsjahr deutlich übertroffen, da sich nach ursprünglich sehr vorsichtiger Planung nach den Corona-Jahren das Geschäft in allen Bereichen wieder stabilisiert und die Erwartungen übertroffen hat. Dazu beigetragen haben auch die sehr erfolgreichen internationalen Großprojekte sowie der Zuwachs beim Hotelgeschäft. Gleichzeitig sind die Personalaufwendungen um T€ 733,3 auf T€ 6.584,6 gestiegen. Verantwortlich dafür sind neben höheren Löhnen und Gehältern auch der durch das höhere Geschäftsvolumen bedingte umfangreichere Personaleinsatz. Die Abschreibungen sind um T€ 10,3 auf T€ 95,7 gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um T€ 95,2 höher als im Vorjahr und betragen insgesamt T€ 1.846,6. Verantwortlich dafür sind zum einen allgemeine Kostensteigerungen bei Miete und Mietnebenkosten sowie die durch das deutlich ausgeweitete Geschäftsvolumen gestiegenen Kosten für den Zahlungsverkehr und Kreditkartendisagio. Der Jahresüberschuss ist deutlich gestiegen und betrug im Geschäftsjahr 2023 T€ 724,2 gegenüber T€ 475,1 im Vorjahr. Damit lag auch der Jahresüberschuss über der ursprünglichen Prognose für das Geschäftsjahr, was vor allem aus dem deutlich über der Prognose liegenden Rohertrag liegt. C. Nachtragsbericht Hierzu wird auf die Ausführungen im Anhang verwiesen. D. Bericht über zukünftige Entwicklungen sowie Chancen und Risiken des Unternehmens I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Im Bereich der wissenschaftlichen Kongresse betrachtet sich die INTERPLAN AG nach wie vor als einer der Marktführer in Deutschland und Europa. Sowohl internationale als auch nationale Kunden planen mittel- und langfristig mit INTERPLAN, so dass mit einer großen Basis an Stammkunden eine gute Planungssicherheit vorhanden ist. Die strategische Ausrichtung, mehr internationale Kunden zu akquirieren, wurde und wird konsequent weiterverfolgt. So war die INTERPLAN AG im abgelaufenen Geschäftsjahr zum ersten Mal mit der Durchführung des EHA-Kongresses (European Hematology) beauftragt. Der EHA-Kongress zählt mit 15.000 Teilnehmern und sehr großer Industriebeteiligung zu den größten und bedeutendsten Medizin-Kongressen in Europa. In 2024 wird die INTERPLAN AG innerhalb von 3 Monaten erstmals zwei große europäische Jahrestagungen (EASD und EHA) mit jeweils rund 15.000 Teilnehmern in Madrid durchführen. Die höchste Aufmerksamkeit gilt neben der Qualitätssicherung und Zukunftssicherheit vor allem dem Bereich Human Ressources. Gerade bei einem klassischen Service-Dienstleister wie der INTERPLAN AG ist qualifiziertes Personal für den Erfolg der Gesellschaft unabdingbar. Deswegen werden gerade in den kommenden Jahren Aus- und Weiterbildung, Personalentwicklung sowie Mitarbeiterbindung im Fokus stehen. II. Chancen - und Risikobericht Die mittelfristige wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland wird nach wie vor durch den Ukrainekrieg und dessen ökonomischen Folgen sowie durch finanzpolitische Gefahren (Inflation, Staatsverschuldung) beeinträchtigt werden. Auf die Veranstaltungsbranche bezogen machen sich die Kostensteigerungen in fast allen Bereichen bemerkbar: Personal, Dienstleister Hotels, Kongresszentren sowie Energie, um nur die Wichtigsten zu nennen. Diese konnten aber durch höhere Preise für Teilnehmer und Aussteller/Sponsoren sowie für Kunden der INTERPLAN AG zu einem großen Teil kompensiert werden bzw. werden im Laufe des Jahres 2024 kompensiert. Aufgrund unserer sehr guten und langjährigen Kundenbeziehungen - 85% unserer Kunden sind (z. T. seit über drei Jahrzehnten) Stammkunden - sowie der Berücksichtigung eines Inflationsausgleichs in wichtigen Verträgen scheint das Risiko in diesem Bereich aktuell kalkulierbar. Die INTERPLAN AG geht aufgrund von zu erwartenden Marktbereinigungen eher davon aus, dass sich mittel- und längerfristig Chancen ergeben, die eigene Marktposition zu festigen oder weiter auszubauen. Im Personalbereich setzt die INTERPLAN AG auf hoch qualifiziertes, auch internationales, Personal, sowie auf die Ausbildung eigener Nachwuchskräfte und die permanente Weiterbildung der Mitarbeiter. Im Lieferantenbereich greift INTERPLAN auf flexible, qualitätsbewusste und innovative Dienstleister zurück. Aufträge sind mittel- und langfristig ausreichend vorhanden. Insbesondere für die Jahre 2025 und 2026 ist die INTERPLAN AG mit der Betreuung diverser großer Kongresse beauftragt. So werden für 2025 die European Society of Organ Transplantation (ESOT) sowie die Gesellschaften ESPE (European Paediatric Endocrinology) und ESE (European Endocrinology) erstmals von INTERPLAN betreut. Und für 2026 ist INTERPLAN wieder beauftragt, das Zimmer- und das Onsite-Handling für rund 30.000 Kardiologen in München zu übernehmen. Theoretisch möglich ist natürlich auch, dass in Zukunft immer mal wieder Veranstaltungen aufgrund von nationalen oder internationalen Krisen abgesagt oder behindert werden. Hier können dann aber aufgrund der bisherigen Expertise problemlos und schnell virtuelle oder hybride Alternativen angeboten werden. Die Liquiditätslage ist aufgrund eines sehr soliden Finanzmanagements, eines kontinuierlich guten Cash Flows und der angesammelten Rücklagen mit Stand heute sehr gut. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Ein Risiko für Interplan, z. B. durch Insolvenz von Kunden oder Dienstleistern kann aktuell nicht festgestellt werden, zumal i. d. R. das komplette Finanzmanagement der einzelnen Kongresse von Interplan überwacht und abgewickelt wird. Im Regelfall ergeben sich nach Abrechnung der Veranstaltung auch in der Mehrzahl der Fälle noch auszukehrende Guthaben für den Kunden und keine Forderungen an den Kunden, so dass hieraus kein Risiko von Forderungsausfällen erwachsen kann. Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen gezahlt. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Engpässe sind Stand heute nicht zu erwarten ebenso wenig wie größere Währungsrisiken, da fast alle Veranstaltungen in EURO abgewickelt werden. Insgesamt geht die Geschäftsführung davon aus, dass die künftigen Chancen durch gute Marktpositionierung, hohe Qualifikation und geringe Fluktuation des Personals, Unabhängigkeit von Fremdkapital und langfristige Aufträge überwiegen und erwartetet daher in den Folgejahren trotz der bestehenden Risiken eine positive Geschäftsentwicklung. III. Prognosebericht Die wirtschaftliche Lage der INTERPLAN AG ist prinzipiell nach wie vor sehr solide. Aufgrund der aktuellen Vielzahl an (finanz)wirtschaftlichen und politischen Krisen werden wirtschaftliche Prognosen mittel- und langfristig generell etwas schwieriger. Durch den stetigen Aufbau des Eigenkapitals in den vergangenen Jahren geht die Geschäftsleitung aber davon aus, dass auch künftig anfallende Belastungen aus Eigenmitteln aufgefangen werden können und die Aufnahme von Fremdkapital wie bisher nicht erforderlich sein wird. Für 2024 rechnet die INTERPLAN AG aktuell mit einem Rohertrag von über 9,6 Mio EUR, was einer Steigerung gegenüber 2023 um ca. 5% entsprechen würde. Obwohl in 2025 einige große Stamm-Veranstaltungen nicht stattfinden - die Dermatologische Fortbildungswoche findet z. B. nur in geraden Jahre statt - wird ein ähnlicher Rohertrag wie in den Vorjahren angestrebt. Für das Folgejahr geht die Gesellschaft davon aus, dass bei weiter steigenden Kosten trotzdem weiterhin positive Jahresergebnisse in vergleichbarer Größenordnung erzielt werden. Langfristig muss aufgrund von Digitalisierung und KI-Anwendungen mit neuen Kongressformaten und -techniken etc. gerechnet werden. Aber auch Einsparungen in jeglicher Hinsicht sind durch digitale und KI gestützte Anwendungen möglich. E. Zweigniederlassungsbericht Die Gesellschaft hat ihren Hauptsitz in München und unterhält Niederlassungen in Hamburg, Berlin und Leipzig. Der Standort Leipzig firmiert unter dem Namen event lab. GmbH. Alle Standorte agieren erfolgreich und tragen dazu bei, dass INTERPLAN auch geographisch den deutschen Markt gut abdecken kann. F. Umweltbericht *) Dieser Abschnitt ist kein prüfungspflichtiger und damit geprüfter Bestandteil des Lageberichts. Bei der INTERPLAN AG haben Umweltschutz, Corporate Social Responsibility (CSR) und Nachhaltigkeit schon immer einen sehr hohen Stellenwert. 2014 ist die INTERPLAN AG der Initiative fairpflichtet beigetraten - dem Nachhaltigkeitskodex der Veranstaltungsindustrie. Darüber hinaus orientiert sich die INTERPLAN AG an den drei Säulen der Triple-Bottom-Line sowie der UN-Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen. Mit Unterzeichnung des IAPCO Plastic Pledges und des Net Zero Carbon Event Pledges hat sich die INTERPLAN AG verpflichtet, Einmalplastik zu vermeiden bzw. das Ziel von Netto-Null-Treibhausgas-Emissionen (THG) bis 2050 zu unterstützen. Bei Geschäftsreisen und Reisen zu Veranstaltungen setzt die INTERPLAN AG verstärkt - sowohl für Mitarbeiter als auch Kongressteilnehmer - auf Bahnreisen und hat für das Jahr 2023 ein DB-Zertifikat über knapp 1 Mio gefahrene Bahnkilometer erhalten. Auch Bahncard und 49-€-Ticket werden für alle Mitarbeiter bezuschusst. Eine Arbeitsgruppe von vier Mitarbeitern kümmert sich dabei um die Umsetzung aller Nachhaltigkeitsziele. Wichtig ist dabei nicht nur eine ökologisch orientierte Gestaltung von Einkaufs- und Arbeitsprozessen, sondern vor allem auch die Sensibilisierung und Anleitung von Mitarbeitern, Dienstleistern und Kunden.
München, 26. Juni 2024 B. Lichtinger M. Preußner D. Rivlin BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023INTERPLAN CONGRESS, MEETING & EVENT MANAGEMENT AG, MÜNCHENA K T I V A
P A S S I V A
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
INTERPLAN CONGRESS, MEETING & EVENT MANAGEMENT AG, MÜNCHEN ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt worden. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 2 HGB) auf. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Firmenname laut Registergericht: Interplan Congress, Meeting & Event Management Aktiengesellschaft Firmensitz laut Registergericht: München Registereintrag: Handelsregister Registergericht: München Register-Nr.: 134892 Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die teilfertigen Leistungen enthalten Aufwendungen für Projekte in Folgejahren. Die Bewertung erfolgte zu Anschaffungskosten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Flüssige Mittel sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen die Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Stichtag ausgewiesen, die Erträge für eine bestimmte Zeit danach darstellen Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Angaben zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sonstige Vermögensgegenstände In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind aufgrund der umsatzsteuerlichen Vorschriften erst im Folgejahr abzugsfähige Vorsteuerbeträge in Höhe von Euro 701.317,52 enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 360.244,28 EUR (Vorjahr: 427.853,32 EUR). Angaben über die Gattung der Aktien Das Grundkapital von 108.000,00 ist eingeteilt in:
Es handelt sich um Namensaktien. Am 20.12.2017 wurde eine Kapitalerhöhung um 8.000,00 Euro (8.000 Stück Stammaktien im Nennwert von je 1,00 Euro) mit einer Aufgeldzahlung von 264.000,00 Euro beschlossen. Die Kapitalerhöhung wurde durchgeführt und am 20.02.2018 in das Handelsregister eingetragen. Nach Kapitalerhöhung beträgt das Grundkapital 108.000,00 Euro. Entwicklung der Kapitalrücklagen Das aus der Kapitalerhöhung in 2017 erzielte Agio von 264.000,00 EUR wurde in die Kapitalrücklage eingestellt. Veränderungen fanden im Geschäftsjahr nicht statt. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Auf die Erläuterung der sonstigen Rückstellungen wird nach § 327 Nr. 2 i.V.m. § 285 Nr. 12 HGB verzichtet. Betrag der Verbindlichkeiten mit Restlaufzeit und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 10.912.253,66 EUR (Vorjahr: 12.346.507,62 EUR). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 0,00 EUR. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Die vorstehenden Haftungsverhältnisse werden aus folgenden Gründen nicht bilanziert: Es handelt sich bei den Haftungsverhältnissen um einseitige vertragliche Verpflichtungen gegenüber Dritten, die aufgrund eines Ereignisses, das von der Gesellschaft nicht kontrollierbar ist, mit einer Vermögensbelastung verbunden sein kann. Die Inanspruchnahme ist am Bilanzstichtag wenig wahrscheinlich. Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen. Als Gründe hierfür sind zu nennen: Die Verbindlichkeiten, für welche die Bürgschaften übernommen wurden, sind zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses erfüllt. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 374,3 TEUR jährlich sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen für Büroräume und in Höhe von 42,2 TEUR jährlich sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Kfz-Leasingverträgen. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde im Berichtsjahr nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen in voller Höhe auf Steuerzahlungen für das abgelaufenen Geschäftsjahr. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 105.
Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:
Die Angaben über die Gesamtbezüge des Vorstandes unterbleiben nach § 286 Abs. 4 HGB. Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:
Der Vorsitzende des Aufsichtsrates war im Geschäftsjahr Herr Tal Rivlin. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Der Gesamtbetrag der Forderungen gegen Mitglieder des Vorstands beläuft sich auf EUR 0,00. Der Gesamtbetrag der Forderungen gegen Mitglieder des Aufsichtsrats beläuft sich auf EUR 0,00 Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Angabe über das Bestehen einer Beteiligung an der Gesellschaft, die nach § 20 Abs. 1 oder 4 AktG der Gesellschaft mitgeteilt worden ist Die Firma Kenes International Organizers of Congresses Ltd., Tel Aviv, Israel hält an der Unternehmung mehr als 25 % des Aktienkapitals. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Der Jahresüberschuss beträgt EUR 724.208,10. Einschließlich des zu berücksichtigenden verbleibenden Gewinnvortrages aus dem Vorjahr ergibt sich ein Bilanzgewinn von EUR 755.816,70, der zu verwenden ist. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen übereinstimmend vor, von dem Bilanzgewinn einen Teilbetrag in Höhe von EUR 76.070,81 in die Gewinnrücklagen einzustellen, eine Ausschüttung in Höhe von EUR 650.000,00 zu beschließen und den Restbetrag von EUR 29.745,89 auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
München, den 26.06.2024
Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 17. Juli 2024
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers An die INTERPLAN Congress, Meeting & Event Management AG, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der INTERPLAN Congress, Meeting & Event Management AG, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der INTERPLAN Congress, Meeting & Event Management AG, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Grünwald b. München, den 26. Juni 2024 LKC Grünwald GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Malte Thalemann Joachim D. Heinrich Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer Aufsichtsratsbericht Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde vom Vorstand aufgestellt. Die Bilanz zum 31.12.2023 schließt ab mit einer Bilanzsumme von EUR 12.825.157,63. Die Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 weist einen Jahresüberschuss von EUR 724.208,10 aus. Zudem hat der Vorstand den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 aufgestellt. Der Jahresabschluss und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 wurden durch die LKC Grünwald GmbH & Co. KG, Grünwald, als Abschlussprüfer geprüft. Die Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Der Abschlussprüfer hat einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Bericht des Abschlussprüfers über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts lag dem Aufsichtsrat vor. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 eingehend geprüft. An der Beratung haben die Vorstandsmitglieder, Herr Bruno Lichtinger und Herr Dr. Markus Preußner teilgenommen. Der Abschlussprüfer hat den Aufsichtsrat bereits im Rahmen der Prüfung des Jahresabschlusses laufend informiert und schließlich über das Ergebnis der Prüfung berichtet. Der Aufsichtsrat hat den Vorstand durch gemeinsame Besprechungen von wesentlichen Geschäftsführungsmaßnahmen laufend überwacht. Der Aufsichtsrat stellt fest, dass nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung keine Einwendungen gegen den Jahresabschluss und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 zu erheben sind. Der Aufsichtsrat schließt sich dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer an. Der Aufsichtsrat hat den Vorschlag des Vorstandes für die Verwendung des Bilanzgewinns geprüft; er schließt sich diesem Vorschlag an.
München, den 17.07.2024 Tal Rivlin (Vorsitzender des Aufsichtsrates) Ergebnisverwendungsbeschluss Der Bilanzgewinn in Höhe von EUR 755.816,70 wird wie folgt verwendet:
München, den 17.07.2024 Tal Rivlin |
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