Verlegen von Zeitschriften
Springer Nature Customer Service Center GmbH
Europaplatz 3, 69115 Heidelberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Lydia, geb. Knopf Sütterlin seit 5.2.2025 | Prokura |
Maria Castresana seit 11.10.2024 | Prokura |
Alexandra Elisabeth Dambeck seit 24.1.2024 | Geschäftsführer |
Harald Wirsching seit 19.5.2023 | Geschäftsführer |
Peter Kaul seit 3.4.2013 | Prokura |
Pay Dollenmayer seit 1.8.2008 | Prokura |
Thorsten Kussmaul seit 1.8.2008 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 99.72% | |
Springer Nature One GmbHEigenbeteiligung | 0.28% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Springer Customer Service Center GmbHHeidelbergJahresabschluss zum 31. Dezember 2013BILANZ
DER
|
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| Anhang | 31.12.2013 | 31.12.2012 | |
| EUR | TEUR | ||
| Anlagevermögen | |||
| Immaterielle Vermögensgegenstände | (1) | 3.594.229,00 | 5.892 |
| Sachanlagen | (1) | 152.530,00 | 288 |
| 3.746.759,00 | 6.180 | ||
| Umlaufvermögen | |||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | (2) | 119.524.996,40 | 120.023 |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | (2) | 50.239.099,58 | 31.251 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | (2) | 460.321,66 | 538 |
| Flüssige Mittel | - | 66.200,13 | 67 |
| 170.290.617,77 | 151.879 | ||
| Rechnungsabgrenzungsposten | (3) | 12.690,00 | 80 |
| 174.050.066,77 | 158.139 | ||
|
PASSIVA |
|||
| Anhang | 31.12.2013 | 31.12.2012 | |
| EUR | TEUR | ||
| Eigenkapital | |||
| Gezeichnetes Kapital | - | 150.000,00 | 150 |
| Kapitalrücklage | - | 109.950,00 | 110 |
| Gewinnvortrag | - | 2.132,18 | 2 |
| 262.082,18 | 262 | ||
| Rückstellungen | |||
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | (4) | 1.492.708,00 | 1.474 |
| Sonstige Rückstellungen | (5) | 1.368.573,88 | 1.487 |
| 2.861.281,88 | 2.961 | ||
| Verbindlichkeiten | |||
| Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | (6) | 16.160.848,09 | 11.267 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | (6) | 983.837,21 | 806 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | (6) | 28.143.444,04 | 31.201 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | (6) | 3.336.616,24 | 3.327 |
| 48.624.745,58 | 46.601 | ||
| Rechnungsabgrenzungsposten | (7) | 122.301.957,13 | 108.315 |
| 174.050.066,77 | 158.139 |
GEWINN-
UND VERLUSTRECHNUNG DER
Springer Customer Service Center GmbH,
Heidelberg
| Anhang | 01.01. bis 31.12.2013 | 01.01. bis 31.12.2012 | |
| EUR | TEUR | ||
| Umsatzerlöse | (8) | 43.484.134,59 | 42.954 |
| Sonstige betriebliche Erträge | |||
| davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 1.156.568,62 (Vj. TEUR 2.347) | (9) | 38.794.339,25 | 10.828 |
| 82.278.473,84 | 53.782 | ||
| Materialaufwand | |||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs, und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | (190.567,96) | (192) | |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | (8.270.029,40) | (9.995) | |
| Personalaufwand | (10) | ||
| a) Löhne und Gehälter | (3.680.049,86) | (3.817) | |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | (754.216,82) | (709) | |
| davon für Altersversorgung EUR 138.557,84 (Vj. TEUR 63) | |||
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | (2.384.687,58) | (2.401) | |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | (11) | (66.269.230,91) | (39.599) |
| davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 2.515.150,30 (Vj. TEUR 2.362) | |||
| (81.548.782,53) | (56.713) | ||
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | (12) | 178.438,40 | 1.541 |
| davon aus verbundenen Unternehmen EUR 175.054,69 (Vj. TEUR 1.438) | |||
| davon Erträge aus der Abzinsung EUR 0,00 (Vj. TEUR 101) | |||
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | (12) | (524.606,40) | (157) |
| davon an verbundene Unternehmen EUR 140.937,56 (Vj. TEUR 19) | |||
| davon Aufwendungen aus der Abzinsung EUR 177.627,00 (Vj. TEUR 56) | |||
| (346.168,00) | 1.384 | ||
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 383.523,31 | (1.547) | |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 35.336,94 | - | |
| Sonstige Steuern | (12.242,03) | 46 | |
| Auf Grund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn (Vj. übernommener Verlust) | 335.944,34 | (1.593) | |
| Jahresergebnis | 0,00 | 0,00 |
ANHANG
2013 der
Springer Customer Service Center GmbH,
Heidelberg
Gesetzliche Grundlagen
Die Springer Customer Service Center GmbH hat ihren Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2013 nach den Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften aufgestellt.
Einzelne Posten der Bilanz sind zusammengefasst, um die Klarheit der Darstellung zu verbessern. Diese Posten sind im Anhang gesondert erläutert.
Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag zum Mutterunternehmen Springer-Verlag GmbH, Berlin.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.
Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind mit ihren Anschaffungskosten abzüglich aufgelaufener planmäßiger linearer Abschreibungen bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen. Von dem Wahlrecht gemäß § 248 Abs. 2 HGB, selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens als Aktivposten in die Bilanz aufzunehmen, wird kein Gebrauch gemacht.
Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, soweit abnutzbar vermindert um aufgelaufene planmäßige Abschreibungen, bewertet. Im Berichtsjahr werden auf alle Neuzugänge lineare Abschreibungen bezogen auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Die Abschreibungsbeträge werden beginnend mit dem Zugangsmonat pro rata temporis ermittelt.
Abnutzbare bewegliche Anlagegegenstände, die nach dem 31.12.2007 innerhalb eines Wirtschaftsjahres angeschafft oder hergestellt werden und deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten mehr als EUR 150,00 netto und maximal EUR 1.000,00 netto betragen, werden in einem Sammelposten pro Jahr zusammengefasst. Dieser Sammelposten wird einheitlich über fünf Jahre abgeschrieben (§ 6 Abs. 2a EStG).
Ist den Gegenständen des Anlagevermögens am Bilanzstichtag ein voraussichtlich dauerhaft niedrigerer Wert beizulegen, werden in Höhe der Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Wertmäßige Korrekturen werden in Form einer Einzelwertberichtigung vorgenommen.
Forderungen in fremder Währung sind mit dem Kurs zum Entstehungszeitpunkt bzw. zu Stichtagskursen unter Beachtung der Regelung des § 256a HGB angesetzt.
Die flüssigen Mittel (Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten) werden zum Nennbetrag der Bestände bilanziert. Bestände in fremder Währung sind zum Stichtagskurs bewertet.
Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.
Latente Steuern sind bei der Springer Customer Service Center GmbH, Heidelberg, auf Grund des ertragsteuerlichen Organschaftsverhältnisses mit der Springer-Verlag GmbH, Berlin, nicht auszuweisen.
Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bewertet.
Die Rückstellungen für Pensionen werden gemäß § 253 Abs. 1 S. 2 HGB nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Die Bewertung erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sog. "Projected-Unit-Credit-Methode". Hierbei werden ein Diskontierungssatz gemäß § 253 Abs. 2 S. 2 HGB von 4,90 % p. a. (Vorjahr 5,06 % p. a.), eine Gehaltsteigerung von 2,50 % p. a. (Vorjahr 2,50 % p. a.), eine Rentenerhöhung in Abhängigkeit des Pensionsvertrages von 1,00 % p. a. bzw. 1,75 % p. a. (Vorjahr 1,00 % p. a. bzw. 1,75 % p. a.) und die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zu Grunde gelegt.
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung und sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 HGB abgezinst. Die Rückstellung für Jubiläumsverpflichtungen wird unter Berücksichtigung eines Zinssatzes gemäß § 253 Abs. 2 S. 2 HGB von 4,90 % p. a. (Vorjahr 5,06 % p. a.) berechnet.
Die Rückstellung für Verpflichtungen aus Altersteilzeitvereinbarungen umfasst die Aufwendungen für die Lohn- und Gehaltszahlungen an Mitarbeiter in der Freistellungsphase sowie die Aufstockungsleistungen. Diese Rückstellungen werden ratierlich ab dem Beginn der Beschäftigungsphase der Altersteilzeit angesammelt und mit dem Barwert bewertet. Gemäß § 253 Abs. 1 S. 2 HGB sind die Rückstellungen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Hierbei werden ein Diskontierungssatz gemäß § 253 Abs. 2 S. 2 HGB von 4,90 % p. a. (Vorjahr 5,06 % p. a.) und eine Gehaltsteigerung von 2,5 % p. a. (Vorjahr 2,5 % p. a.) zu Grunde gelegt. Vermögensgegenstände im Sinne von § 246 Abs. 2 S. 2 HGB, die nur der Erfüllung der Verpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, werden mit den Rückstellungen verrechnet.
Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Kurs zum Entstehungszeitpunkt bzw. zu Stichtagskursen unter Beachtung der Regelung des § 256a HGB angesetzt
Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Passivseite Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie auf Grund noch zu erbringender Leistungen Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.
Angaben zur Bilanz
1. Anlagevermögen
Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2013 sind in der Anlage dargestellt.
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Vermögensgegenstände bestehen mit folgenden Restlaufzeiten:
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | Forderungen gegen verbundene Unternehmen | Sonstige Vermögensgegenstände | ||||
| 31.12.2013 | 31.12.2012 | 31.12.2013 | 31.12.2012 | 31.12.2013 | 31.12.2012 | |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| bis zu einem Jahr | 112.878 | 118.957 | 50.239 | 31.251 | 460 | 538 |
| zwischen einem und fünf Jahren | 6.647 | 1.066 | - | - | - | - |
| Summe | 119.525 | 120.023 | 50.239 | 31.251 | 460 | 538 |
In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 50.239 (Vorjahr: TEUR 31.251) enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen das Mutterunternehmen in Höhe von TEUR 18.823 (Vorjahr: TEUR 6.861).
3. Aktive Rechnungsabgrenzung
Bei den aktiven Rechnungsabgrenzungen in Höhe von TEUR 13 (Vorjahr: TEUR 80) handelt es sich um abgegrenzte Aufwendungen für Versicherungen.
4. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
Die Versorgungszusagen basieren auf der Gesamtbetriebsvereinbarung für die Altersversorgung der Springer Science+Business Media Fachverlagsgruppe vom 13. Dezember 2005, die alle vorherigen Betriebsvereinbarungen ersetzte.
Die Veränderung der Pensionsrückstellungen setzt sich aus Zuführung (TEUR 37), Zinsaufwendungen (TEUR 72) und Inanspruchnahmen (TEUR 90) zusammen.
5. Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen sämtliche ungewissen Verbindlichkeiten und sonstigen Risiken in Höhe der erwarteten Inanspruchnahme.
| 31.12.2013 | 31.12.2012 | |
| TEUR | TEUR | |
| ausstehende Rechnungen | 953 | 926 |
| Personalaufwendungen | 389 | 504 |
| sonstiges | 27 | 57 |
| 1.369 | 1.487 |
Die Bewertung der Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen zum 31.12.2013 in Höhe von TEUR 65 (Vorjahr: TEUR 37) erfolgt nach den Regelungen der IDW-Stellungnahme vom 19.06.2013 und auf Basis der handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften. Sofern biometrische Einflussfaktoren zu berücksichtigen sind, werden die "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet.
Zum Stichtag existieren Vermögensgegenstände im Sinne des § 246 Abs. 2 S. 2 HGB, die nur der Erfüllung der Altersteilzeitverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind. Die Anschaffungskosten dieser Vermögensgegenstände betragen TEUR 68 (Vorjahr: TEUR 35). Der Zeitwert dieser Vermögensgegenstände beträgt TEUR 68 (Vorjahr: TEUR 35) und wird mit den Rückstellungen verrechnet. Die Rückstellung vor Verrechnung beläuft sich auf TEUR 133 (Vorjahr TEUR 72).
6. Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten bestehen mit folgenden Restlaufzeiten:
| Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | Sonstige Verbindlichkeiten | |||||
| 31.12.2013 | 31.12.2012 | 31.12.2013 | 31.12.2012 | 31.12.2013 | 31.12.2012 | 31.12.2013 | 31.12.2012 | |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| bis zu einem Jahr | 16.161 | 11.267 | 984 | 806 | 28.143 | 31.201 | 3.337 | 3.327 |
| zwischen einem und fünf Jahren | - | - | - | - | - | - | - | - |
| mehr als fünf Jahre | - | - | - | - | - | - | - | - |
| Summe | 16.161 | 11.267 | 984 | 806 | 28.143 | 31.201 | 3.337 | 3.327 |
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.515 (Vorjahr: TEUR 291) und sonstige Verbindlichkeiten gegenüber der Springer Science+Business Media GmbH, Berlin (vormals Springer Science+Business Media Deutschland GmbH, Berlin), aus dem Cash-Pooling in Höhe von TEUR 26.628 (Vorjahr: TEUR 30.910) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Mutterunternehmen betragen TEUR 330 (Vorjahr: TEUR 123).
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 83 (Vorjahr: TEUR 60) sowie im Vorjahr Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 2 enthalten.
7. Passive Rechnungsabgrenzungen
Bei den passiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 122.302 (Vorjahr: TEUR 108.315) handelt es sich um Umsatzabgrenzungen.
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
8. Umsatzerlöse
| 01.01.-31.12.2013 | 01.01.-31.12.2012 | |
| TEUR | TEUR | |
| Nach Bereichen: | ||
| Umsatzprovision | 36.481 | 32.336 |
| Versand und Verpackung | 6.008 | 5.648 |
| Auslieferungsprovision | 55 | 3.325 |
| Dienstleistungen | 993 | 1.587 |
| Mieten | 803 | 484 |
| 44.340 | 43.380 | |
| ./. Erlösschmälerungen | (856) | (426) |
| 43.484 | 42.954 |
| 01.01.-31.12.2013 | 01.01.-31.12.2012 | |
| TEUR | TEUR | |
| Nach Regionen: | ||
| Inland | 34.595 | 35.787 |
| EU-Raum | 4.069 | 2.573 |
| Übriges Europa | 23 | 311 |
| Amerika | 4.551 | 4.146 |
| Übriges Ausland | 246 | 137 |
| 43.484 | 42.954 |
9. Sonstige betriebliche Erträge
| 01.01.-31.12.2013 | 01.01.-31.12.2012 | |
| TEUR | TEUR | |
| Weiterbelastungen von verbundenen Unternehmen | 33.641 | 5.337 |
| Kursdifferenzen | 1.157 | 2.347 |
| Sonstige | 200 | 115 |
| 34.998 | 7.799 | |
| Periodenfremde Erträge | ||
| Auflösung n Wertberichtigungen auf Forderungen | 3.620 | 2.561 |
| Auflösung n Rückstellungen | 106 | 102 |
| Sonstige | 70 | 366 |
| 3.796 | 3.029 | |
| 38.794 | 10.828 |
10. Personalaufwand/Mitarbeiter
| 01.01.-31.12.2013 | 01.01.-31.12.2012 | |
| TEUR | TEUR | |
| Personalaufwand: | ||
| Löhne und Gehälter | 3.680 | 3.817 |
| Soziale Abgaben | 615 | 646 |
| Aufwendungen für Altersversorgung | 139 | 63 |
| 4.434 | 4.526 | |
| 01.01.-31.12.2013 | 01.01.-31.12.2012 | |
| Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt): | ||
| Versand/Lager | 10 | 8 |
| Verwaltung | 79 | 79 |
| 89 | 87 |
11. Sonstige betriebliche Aufwendungen
| 01.01.-31.12.2013 | 01.01.-31.12.2012 | |
| TEUR | TEUR | |
| Weiterbelastungen von verbundenen Unternehmen | 46.074 | 25.300 |
| Weiterbelastungen v. verb. Untern. Vorjahre | 251 | - |
| Wertberichtigungen auf Forderungen | 9.349 | 7.540 |
| Kursdifferenzen | 2.515 | 2.362 |
| Kosten der Datenverarbeitung | 2.453 | 1.656 |
| Werbung und Vertrieb | 2.266 | 76 |
| Sonstige Personalaufwendungen | 1.411 | 1.057 |
| Raumkosten | 696 | 789 |
| Periodenfremde Aufwendungen | 60 | 15 |
| Sonstiges | 1.194 | 804 |
| 66.269 | 39.599 |
12. Zinsergebnis
| 01.01.-31.12.2013 | 01.01.-31.12.2012 | |
| TEUR | TEUR | |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | ||
| von verbundenen Unternehmen | 175 | 1.438 |
| aus Aufzinsung | - | 101 |
| Sonstige | 3 | 2 |
| 178 | 1.541 | |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | ||
| Zinsanteil Rückstellung Pensionen | 72 | 76 |
| aus Abzinsung | 178 | 56 |
| an verbundene Unternehmen | 141 | 19 |
| Zinsanteil Rückstellung Jubiläum | 4 | 4 |
| Zinsanteil Rückstellung Altersteilzeit | 4 | 3 |
| Deckungsvermögen Altersteilzeit | - | (1) |
| Sonstige | 125 | 0 |
| 524 | 157 | |
| Zinsergebnis | (346) | 1.384 |
Ergänzende Angaben
Haftungsverhältnisse:
Die Gesellschaft hat zusammen mit weiteren verbundenen Unternehmen für die Verbindlichkeiten bzw. Fazilitäten von Konzernunternehmen in Höhe von EUR 2.404 Mio. Sicherheiten im Sinne von § 251 HGB (Haftungsverhältnisse) bestellt.
Die Gesellschaft geht von keiner Inanspruchnahme aus, da aus der mittelfristigen Konzernplanung kein Verstoß gegen die Finanzierungsverträge vorhersehbar ist und somit keine Grundlage für eine Inanspruchnahme absehbar ist.
Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte
Am Abschlussstichtag liegen keine außerbilanziellen Geschäfte vor.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
| 31.12.2013 | |
| TEUR | |
| Verpflichtungen aus Miet- und Leasinverträgen | |
| fällig 2014 | 179 |
| fällig 2015 - 2018 | 33 |
| fällig nach 2019 | - |
| 212 |
Von den Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen entfallen auf verbundene Unternehmen insgesamt TEUR 123.
Geschäftsführung
Mitglieder der Geschäftsführung sind im Geschäftsjahr
| • |
Herr Derk Haank CEO Springer Science+Business Media Group, Diplom-Kaufmann |
| • |
Herr Martin Mos COO Springer Science+Business Media Group, Master in Wirtschaftswissenschaft und Rechnungswesen |
| • |
Herr Eric Schmitt (Austritt: 02. Juni 2014) Executive Vice President Customer Service, Fulfillment, Logistics |
| • |
Herr Pieter Coebergh President Corporate Markets, Healthcare & Asia-Pacific Sales |
| • |
Herr Dr. Ulrich Vest (Eintritt: 02. Juni 2014) CFO Springer Science+Business Media Group, Wirtschaftsingenieur |
Ein Geschäftsführer erhält Bezüge von der Gesellschaft. Die Angabe der Bezüge unterbleibt in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 286 Abs. 4 HGB.
Abschlussprüferhonorar
Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für Abschlussprüfungsleistungen betrug im Geschäftsjahr TEUR 26 (Vorjahr: TEUR 26).
Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen
Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr keine marktunüblichen Geschäfte gemäß § 285 Nr. 21 HGB getätigt.
Konzernabschluss:
100 % der Anteile am Stammkapital der Gesellschaft sind in Besitz der Springer-Verlag GmbH, Berlin.
Die Gesellschaft gehört als Tochterunternehmen i. S. v. § 290 HGB zum Springer Science+Business Media Konzern, dessen Mutterunternehmen die Springer Science+Business Media G.P. Acquisition S.C.A., Luxemburg, ist.
Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Springer Science+Business Media G.P. Acquisition S.C.A., Luxemburg, einbezogen. Der Konzernabschluss der Springer Science+Business Media G.P. Acquisition S.C.A., Luxemburg, wird durch Hinterlegung im Registre de Commerce et des Societas, Luxembourg, unter der Nummer B 176938 veröffentlicht.
Heidelberg, 16. Juni 2014
Derk Haank
Martin Mos
Pieter Coebergh
Dr. Ulrich Vest
Entwicklung des Anlagevermögens zum 31.12.2013
Springer Customer Service Center GmbH, Heidelberg
| Anschaffungs- und Herstellkosten | |||||
| Bilanzposition | 01.01.2013 | Zugänge | Abgänge | Umbuchung | 31.12.2013 |
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 15.650.147,24 | 24.781,87 | 135.435,90 | 35.373,10 | 15.574.866,31 |
| Geleistete Anzahlungen | 54.458,10 | 0,00 | 0,00 | (35.373,10) | 19.085,00 |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 15.704.605,34 | 24.781,87 | 135.435,90 | 0,00 | 15.593.951,31 |
| Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 450.215,09 | 0,00 | 422.377,52 | 0,00 | 27.837,57 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 1.159.622,98 | 0,00 | 1.056.843,43 | 0,00 | 102.779,55 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.007.508,39 | 30.058,61 | 1.368.8860,95 | 0,00 | 668.706,05 |
| Sachanlagen | 3.617.346,46 | 30.058,61 | 2.848.081,90 | 0,00 | 799.323,17 |
| Anlagevermögen | 19.321.951,80 | 54.840,48 | 2.983.517,80 | 0,00 | 16.393.274,48 |
| Kumulierte Abschreibungen | ||||
| Bilanzposition | 01.01.2013 | Zugänge | Abgänge | 31.12.2013 |
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 9.812.547,24 | 2.322.610,97 | 135.435,90 | 11.999.722,31 |
| Geleistete Anzahlungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 9.812.547,24 | 2.322.610,97 | 135.435,90 | 11.999.722,31 |
| Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 371.935,09 | 712,00 | 346.967,52 | 25.679,57 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 1.133.549,98 | 4.622,00 | 1.043.908,43 | 94.263,55 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.824.243,39 | 56.742,61 | 1.354.135,95 | 526.850,05 |
| Sachanlagen | 3.329.728,46 | 62.076,61 | 2.745.011,90 | 646.793,17 |
| Anlagevermögen | 13.142.275,70 | 2.384.687,58 | 2.880.447,80 | 12.646.515,48 |
| Buchwerte | ||
| Bilanzposition | 31.12.2013 | Vorjahr/TEUR |
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 3.575.144,00 | 5.838 |
| Geleistete Anzahlungen | 19.085,00 | 54 |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 3.594.229,00 | 5.892 |
| Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 2.158,00 | 79 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 8.516,00 | 26 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 141.856,00 | 183 |
| Sachanlagen | 152.530,00 | 288 |
| Anlagevermögen | 3.746.759,00 | 6.180 |
LAGEBERICHT
FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 01. JANUAR BIS
31. DEZEMBER 2013
DER
SPRINGER CUSTOMER SERVICE CENTER GMBH,
HEIDELBERG
Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Lage der Gesellschaft
Die Springer Customer Service Center GmbH (SCSC), Heidelberg, ein Unternehmen der Springer Science+Business Media Gruppe, ist als Kommissionär tätig und Dienstleister für Wissenschafts- und Fach informationsverlage. Das Leistungsspektrum umfasst unter anderem den Betrieb von Kundenservicezentren sowie die Koordination der Abwicklung von Kundenaufträgen durch externe Logistikunternehmen.
Der wesentliche Kundenkreis des SCSC bestand im Geschäftsjahr aus Konzernunternehmen der Springer Science+Business Media Gruppe. Die positive Geschäftsentwicklung der Gesellschaft mit einem erwirtschafteten Gewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr im Vergleich zu einem Verlust im Vorjahr steht im Zusammenhang mit der überwiegend positiv verlaufenen Geschäftsentwicklung der erwähnten Konzernunternehmen.
Ertragslage
Die Umsatzerlöse der Gesellschaft betrugen in 2013 TEUR 43.484 (Vj. TEUR 42.954). Dies ist eine Steigerung um TEUR 530 (1,2 %) gegenüber dem Vergleichszeitraum 2012. Größtenteils setzten sich die Umsatzerlöse aus den Umsatzprovisionen für Bücher (TEUR 7.009, Vj. TEUR 3.685) und Zeitschriften (TEUR 29.473, Vj. TEUR 28.652) sowie Ausgangsfrachten (TEUR 5.814, Vj. TEUR 5.485) zusammen. Der Anstieg der Umsatzprovisionen für Bücher ist vor allem darauf zurückzuführen, dass die Gesellschaft die Fakturierung der Bücher erstmals für ein komplettes Geschäftsjahr übernommen hat (Übernahme der Fakturierung am 01.07.2012).
Die sonstigen betrieblichen Erträge der Gesellschaft betrugen im Geschäftsjahr 2013 TEUR 38.794 (Vj. TEUR 10.828). Der Anstieg von TEUR 27.966 ist überwiegend auf höhere Erträge aus dem internen Service Modell - dem Modell der Abrechnung der Leistungserbringung innerhalb der Springer Science+Business Media Gruppe - zurückzuführen.
Beim SCSC waren zum Bilanzstichtag 96 Mitarbeiter (Vorjahr 83 Mitarbeiter) beschäftigt. Der Personalaufwand konnte gegenüber dem Vorjahr, aufgrund von personellen Umstrukturierungen, leicht verringert werden.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich auf TEUR 66.269 (Vj. TEUR 39.599). Dieser Anstieg ist größtenteils auf höhere Belastungen aus dem internen Service Modell (Anstieg um TEUR 20.904 von TEUR 23.682 auf TEUR 44.586) und der höheren Wertberichtigung auf Forderungen (TEUR 9.349, Vorjahr: TEUR 7.540) zurückzuführen. Letzteres ist in der Verschlechterung der Zahlungsmoral in einigen Ländern im Nahen und Mittleren Osten, Osteuropa und in Asien im Zuge der Verschlechterung der dortigen wirtschaftlichen Situation bzw. der Abwertung der lokalen Währung gegenüber dem Euro begründet.
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 384 (Vj. TEUR - 1.547) und ist hauptsächlich auf die leicht gestiegenen Umsatzerlöse, den gestiegenen Saldo aus Erträgen und Aufwendungen aus dem internen Service Modell und dem Anstieg der Vertriebsprovision zurückzuführen.
Der Jahresüberschuss der Gesellschaft in Höhe von TEUR 336 (Vj. Jahresfehlbetrag in Höhe von 1.593 TEUR) wird aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages an die Springer-Verlag GmbH, Berlin, abgeführt.
Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme beträgt EUR 174,1 Mio. (Vj. EUR 158,1 Mio.), wovon EUR 50,2 Mio. (Vj. EUR 31,3 Mio.) bzw. 28,9 % (Vj. 19,8 %) auf Forderungen gegen verbundene Unternehmen und EUR 119,5 Mio. (Vj. EUR 120,0 Mio.) bzw. 68,7 % (Vj. 75,9 %) auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen entfallen.
Bei einer um EUR 15,9 Mio. gestiegenen Bilanzsumme hat sich das Anlagevermögen um EUR 2,4 Mio. verringert und das Umlaufvermögen um EUR 18,4 Mio. erhöht. Der Anstieg der Bilanzsumme um EUR 15,9 Mio. resultiert im Wesentlichen aus um EUR 19,0 Mio. gestiegenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen.
Das Eigenkapital beträgt aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages unverändert EUR 0,3 Mio. bzw. 0,2 % (Vj. 0,2 %). Die Rückstellungen betragen EUR 2,9 Mio. (Vj. EUR 3,0 Mio.) bzw. 1,6 % (Vj. 1,9 %), die Verbindlichkeiten EUR 48,6 Mio. (Vj. EUR 46,6 Mio.) bzw. 27,9 % (Vj. 29,4 %) und die passive Rechnungsabgrenzung EUR 122,3 Mio. (Vj. EUR 108,3 Mio.) bzw. 70,3 % (Vj. 68,5 %).
Die Rückstellungen sind um EUR 0,1 Mio. zurückgegangen, während die Verbindlichkeiten um EUR 2,0 Mio. und der passive Rechnungsabgrenzungsposten um EUR 14,0 Mio. gestiegen sind. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält abgegrenzte Erträge aus fakturierten Umsätzen und im Voraus erhaltenen Abonnementzahlungen, für die noch keine Produkte geliefert oder Leistungen erbracht worden sind. In den Folgeperioden - üblicherweise innerhalb der nächsten zwölf Monate - wird der passive Rechnungsabgrenzungsposten erfolgswirksam aufgelöst. Der Anstieg resultiert zum einem aus einer früheren Fakturierung im Vergleich zum Vorjahr und zum anderem aus einer positiven Geschäftsentwicklung der Springer Science+Business Media Gruppe.
Die Liquidität der Gesellschaft war während des Berichtsjahres auf Grund der Einbindung in das Konzern-Cash-Pooling jederzeit sichergestellt, so dass die Gesellschaft ihre Zahlungsverpflichtungen zu jedem Zeitpunkt erfüllen konnte.
Die Leistungsentgelte werden an die geänderten Dienstleistungen entsprechend angepasst. Der Auftragsbestand bewegt sich auf einem stabilen Niveau, wobei von einer leichten Steigerung ausgegangen wird.
Vergleich mit dem Vorjahr und Voraussichtliche Entwicklung
Wie im Vorjahr prognostiziert, hatten die Veräußerungen von Zimpel Media-Daten GmbH und "DER PLATOW Brief" keine negativen Auswirkungen auf die Entwicklung der SCSC GmbH. Die Integration der Produkte von Adis International Limited wurde planmäßig durchgeführt und trug in geringem Maße zur Umsatzsteigerung bei.
Für das kommende Geschäftsjahr sind keine wesentlichen Veränderungen innerhalb der Gesellschaft vorgesehen. Auch in der Springer Science+Business Media Gruppe sind, soweit das absehbar ist, keine Veränderungen geplant, die einen wesentlichen Einfluss auf die Gesellschaft haben werden. Auf Basis der Planung unserer Geschäftspartner für das Geschäftsjahr 2014, ist daher auch von einer leicht positiven Geschäftsentwicklung für die SCSC GmbH auszugehen.
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
Da die Hauptkunden des SCSC Unternehmen der Springer Science+Business Media Gruppe sind, ist die Umsatz- und Ergebnisentwicklung des SCSC stark an die Geschäftsentwicklung dieser Unternehmen gekoppelt.
Die Finanzkrise hat in deren Märkten für Unsicherheiten gesorgt und in einigen Fällen auch zu Budgetkürzungen bei Kunden geführt. In den etablierten Märkten der USA und Mitteleuropa wird trotz des schwierigen Umfelds eine weiterhin stabile Umsatzentwicklung erwartet. Die Auswirkungen der Krise im europäischen Osten lassen sich jedoch noch nicht absehen. In den Wachstumsmärkten Lateinamerikas und Asiens wird von einer positiven Umsatzentwicklung ausgegangen. Daher kann aktuell auch von einer stabilen Ertragsentwicklung des SCSC ausgegangen werden.
Die weiter anhaltende Migration von Printprodukten zu elektronischen Produkten bedeutet immer neue Herausforderungen an den Kundenservice. Die neuen Produkte sind komplexer und daher in der Kundenbetreuung intensiver und aufwendiger. Um diesen Aufgaben und Anforderungen gerecht zu werden, eine hohe Qualität zu liefern, ist die permanente Weiterbildung und Schulung der Mitarbeiter integraler Bestandteil der Geschäftsphilosophie. Risiken werden daher von dieser Entwicklung nicht erwartet.
Die rechtlichen Rahmenbedingungen bleiben unverändert.
Darüber hinausgehende größere Risiken, die die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft zukünftig in erheblichem Maße beeinträchtigen könnten, sind derzeit nicht zu erkennen.
Das Management der Risiken, welche die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen, ist wesentlicher Bestandteil der Planungs- und Kontrollprozesse im Konzern. Die im Rahmen eines integrierten Controllingprozesses gewonnenen Informationen dienen als Entscheidungsgrundlage, um erforderliche Maßnahmen rechtzeitig und fokussiert vornehmen zu können.
Nachtragsbericht
Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, waren nicht zu verzeichnen.
Heidelberg, 16. Juni 2014
Derk Haank
Martin Mos
Pieter Coebergh
Dr. Ulrich Vest
Gesellschafterversammlung
der
Springer Customer Service Center GmbH
Wir, die Springer-Verlag GmbH, Berlin, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg unter der Nummer HRB 91881 B, fassen als alleinige Gesellschafterin der Springer Customer Service Center GmbH, Heidelberg, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter der Nummer HRB 336546, unter Verzicht auf alle Frist- und Formvorschriften folgende Beschlüsse:
| 1. |
Die Geschäftsführung hat den Jahresabschluss und den Lagebericht zum 31. Dezember 2013 der Springer Customer Service Center GmbH, Heidelberg, vorgelegt. Die von der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Niederlassung Berlin, am 30. Juni 2014 mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Fassung wird hiermit festgestellt und genehmigt. |
||
| 2. |
Das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 335.944,34 ab. Aufgrund des am 31.12.2013 bestehenden Ergebnisabführungsvertrages wurde der Jahresüberschuss auf die Springer-Verlag GmbH, Berlin, übertragen. |
||
| 3. |
Den Geschäftsführern
wird für das Geschäftsjahr 2013 Entlastung erteilt. |
||
| 4. |
Zum Wirtschaftsprüfer für das Geschäftsjahr 2014 wird die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Niederlassung Berlin, bestellt. |
Berlin, den 31. Oktober 2014
Springer-Verlag GmbH
Martin Mos
Derk Haank
Bestätigungsvermerk
Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:
"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Springer Customer Service Center GmbH, Heidelberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Eschborn/Frankfurt am Main, 30. Juni 2014
Ernst
& Young GmbH
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Weiß, Wirtschaftsprüfer
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